Overview
- Jurisdiction
- European Union
- Topic
- Mobility & Transport
- Instrument type
- Regulation
- Reference number
- Verordnung (EU) 2023/1804 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. September 2023 über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe und zur Aufhebung der Richtlinie 2014/94/EU (ABl. L 234 vom 22.9.2023, S. 1), zuletzt geändert durch die Delegierte Verordnung (EU) 2025/656 der Kommission vom 2. April 2025 (ABl. L, 2025/656, 18.6.2025), berichtigt durch die Berichtigung ABl. L, 2026/90185, 10.3.2026
- Source URL
- https://publications.europa.eu/resource/celex/02023R1804-20260108
- Entered into force on
- 2023-10-12
- Modified date
- 2026-01-08
- Listed at
- Unlisted draft
- Withdrawn at
- -
- Description
- The Regulation sets binding national targets for the build-out of alternative fuels infrastructure and, alongside them, requirements that apply directly to the companies that operate or own that infrastructure. For operators of publicly accessible recharging points these are above all: offering ad hoc recharging without a contract, accepting electronic payment at the point, reasonable and non-discriminatory prices, an ad hoc price per kWh that the driver can see before starting to charge, digitally connected and smart-charging capable points, a permanently attached cable at direct current points, and the free provision of static and dynamic data through an API. Comparable requirements apply to hydrogen refuelling points; for seaports, inland ports and airports of the TEN-T network the Regulation sets build-out targets for the Member States. The Regulation entered into force on 12 October 2023 and has applied since 13 April 2024; individual requirements follow on 14 October 2024, 14 April 2025, 8 January 2026 and 1 January 2027, so the duties reach an operator in stages rather than all at once.
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| v1 | - | https://publications.europa.eu/resource/celex/02023R1804-20260108 | Consolidated version Current | 2026-01-08 | 2025-06-18 | |
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Artikel 1 — Gegenstand Artikel 1 — Subject matter Artikel 1 — Gegenstand
Artikel 1 Absatz 1 — Gegenstand — Absatz 1 Artikel 1 Absatz 1 — Subject matter — paragraph 1 Artikel 1 Absatz 1 — Gegenstand — Absatz 1
In dieser Verordnung werden verbindliche nationale Ziele festgelegt, die zum Aufbau einer ausreichenden Infrastruktur für alternative Kraftstoffe für Straßenfahrzeuge, Züge, Schiffe und stationäre Luftfahrzeuge in der Union führen. Sie enthält gemeinsame technische Spezifikationen und Anforderungen für die Infrastruktur für alternative Kraftstoffe in Bezug auf Nutzerinformationen, die Bereitstellung von Daten und die Bezahlung.
This Regulation establishes mandatory national targets leading to the deployment of sufficient alternative fuels infrastructure in the Union for road vehicles, trains, vessels and stationary aircraft. It lays down common technical specifications and requirements on user information, data provision and payment requirements for alternative fuels infrastructure.
In dieser Verordnung werden verbindliche nationale Ziele festgelegt, die zum Aufbau einer ausreichenden Infrastruktur für alternative Kraftstoffe für Straßenfahrzeuge, Züge, Schiffe und stationäre Luftfahrzeuge in der Union führen. Sie enthält gemeinsame technische Spezifikationen und Anforderungen für die Infrastruktur für alternative Kraftstoffe in Bezug auf Nutzerinformationen, die Bereitstellung von Daten und die Bezahlung.
Artikel 1 Absatz 2 — Gegenstand — Absatz 2 Artikel 1 Absatz 2 — Subject matter — paragraph 2 Artikel 1 Absatz 2 — Gegenstand — Absatz 2
Die Verordnung legt auch Regeln für die von den Mitgliedstaaten zu beschließenden, in Artikel 14 genannten nationalen Strategierahmen fest, darunter Regeln für den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe in Bereichen, in denen keine verbindlichen unionsweiten Ziele festgelegt wurden, sowie für die Berichterstattung über den Aufbau dieser Infrastruktur.
This Regulation also establishes rules for the national policy frameworks referred to in Article 14 to be adopted by the Member States, including rules for the deployment of alternative fuels infrastructure in areas where no mandatory Union-wide targets are set and for reporting on the deployment of such infrastructure.
Die Verordnung legt auch Regeln für die von den Mitgliedstaaten zu beschließenden, in Artikel 14 genannten nationalen Strategierahmen fest, darunter Regeln für den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe in Bereichen, in denen keine verbindlichen unionsweiten Ziele festgelegt wurden, sowie für die Berichterstattung über den Aufbau dieser Infrastruktur.
Artikel 1 Absatz 3 — Gegenstand — Absatz 3 Artikel 1 Absatz 3 — Subject matter — paragraph 3 Artikel 1 Absatz 3 — Gegenstand — Absatz 3
Diese Verordnung sieht einen Berichterstattungsmechanismus zur Förderung der Zusammenarbeit vor und stellt eine solide Fortschrittsverfolgung sicher. Der Berichterstattungsmechanismus folgt einem strukturierten, transparenten und iterativen Prozess zwischen der Kommission und den Mitgliedstaaten zum Zwecke der Vollendung der nationalen Strategierahmen unter Berücksichtigung der bestehenden lokalen und regionalen Strategien für den Aufbau einer Infrastruktur für alternative Kraftstoffe und ihrer anschließenden Umsetzung sowie entsprechender Maßnahmen der Kommission zur Unterstützung einer kohärenten und schnelleren Einführung der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe in den Mitgliedstaaten.
This Regulation establishes a reporting mechanism to encourage cooperation and ensures robust tracking of progress. The reporting mechanism shall take the form of a structured, transparent and iterative process taking place between the Commission and Member States for the purpose of finalising the national policy frameworks, taking into account existing local and regional strategies for the deployment of alternative fuels infrastructure, and their subsequent implementation and corresponding Commission action to support the coherent and more rapid deployment of alternative fuels infrastructure in the Member States.
Diese Verordnung sieht einen Berichterstattungsmechanismus zur Förderung der Zusammenarbeit vor und stellt eine solide Fortschrittsverfolgung sicher. Der Berichterstattungsmechanismus folgt einem strukturierten, transparenten und iterativen Prozess zwischen der Kommission und den Mitgliedstaaten zum Zwecke der Vollendung der nationalen Strategierahmen unter Berücksichtigung der bestehenden lokalen und regionalen Strategien für den Aufbau einer Infrastruktur für alternative Kraftstoffe und ihrer anschließenden Umsetzung sowie entsprechender Maßnahmen der Kommission zur Unterstützung einer kohärenten und schnelleren Einführung der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe in den Mitgliedstaaten.
Artikel 2 — Begriffsbestimmungen Artikel 2 — Definitions Artikel 2 — Begriffsbestimmungen
Für die Zwecke dieser Verordnung gelten folgende Begriffsbestimmungen:
1.
„Zugänglichkeit von Daten“ bezeichnet die Möglichkeit, Daten jederzeit in einem maschinenlesbaren Format anzufordern und zu erhalten;
2.
„Ad-hoc-Preis“ bezeichnet den Preis, den der Betreiber eines Ladepunkts oder einer Zapfstelle einem Endnutzer für das punktuelle Aufladen oder Betanken in Rechnung stellt;
3.
„entlang des TEN-V-Straßennetzes“ bezeichnet
a)
bei elektrischen Ladestationen, dass sie sich im TEN-V-Straßennetz oder innerhalb einer Fahrstrecke von 3 km von der nächstgelegenen Ausfahrt einer TEN-V-Straße befinden, und
b)
bei Wasserstofftankstellen, dass sie sich im TEN-V-Straßennetz oder innerhalb einer Fahrstrecke von 10 km von der nächstgelegenen Ausfahrt einer TEN-V-Straße befinden;
4.
„alternative Kraftstoffe“ bezeichnet Kraftstoffe oder Energiequellen, die zumindest teilweise als Ersatz für Erdöl für den Verkehrssektor verwendet werden und die zur Reduzierung der CO2-Emissionen beitragen und die Umweltverträglichkeit des Verkehrssektors erhöhen können; dazu gehören:
a)
„alternative Kraftstoffe für emissionsfreie Fahrzeuge, Züge, Schiffe oder Luftfahrzeuge“:
—
Strom,
—
Wasserstoff,
—
Ammoniak,
b)
„erneuerbare Kraftstoffe“:
—
Biomasse-Kraftstoffe, einschließlich Biogas, und Biokraftstoffe jeweils im Sinne von Artikel 2 Nummern 27, 28 bzw. 33 der Richtlinie (EU) 2018/2001,
—
synthetische und paraffinhaltige Kraftstoffe, einschließlich Ammoniak, die aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen werden;
c)
„nicht erneuerbare alternative Kraftstoffe und fossile Brennstoffe für den Übergang“:
—
Erdgas — gasförmig (komprimiertes Erdgas (CNG)) und flüssig (Flüssigerdgas (LNG)),
—
Flüssiggas (LPG),
—
synthetische und paraffinhaltige Kraftstoffe, die aus nicht erneuerbaren Energiequellen gewonnen werden;
5.
„Luftfahrzeugflugsteigposition“ bezeichnet eine Position in einem ausgewiesenen Bereich des Vorfelds des Flughafens, der mit einer Fluggastbrücke ausgestattet ist;
6.
„Luftfahrzeugvorfeldposition“ bezeichnet eine Position in einem ausgewiesenen Bereich des Vorfelds des Flughafens, der nicht mit einer Fluggastbrücke ausgestattet ist;
7.
„Flughafen des TEN-V-Kernnetzes oder Flughafen des TEN-V-Gesamtnetzes“ bezeichnet einen Flughafen, der in Anhang II der Verordnung (EU) Nr. 1315/2013 aufgeführt und eingestuft ist;
8.
„automatische Authentifizierung“ bezeichnet die Authentifizierung eines Fahrzeugs an einem Ladepunkt über den Ladestecker oder Telematik;
9.
„Verfügbarkeit von Daten“ bezeichnet das Vorhandensein von Daten in digitalem, maschinenlesbarem Format;
10.
„batteriebetriebenes Elektrofahrzeug“ bezeichnet ein Elektrofahrzeug, das ohne eine sekundäre Antriebsquelle ausschließlich mit dem Elektromotor betrieben wird;
11.
„bidirektionales Laden“ bezeichnet einen intelligenten Ladevorgang, bei dem die Richtung des Stromflusses umgekehrt werden kann, sodass Strom von der Batterie zu dem Ladepunkt fließen kann, an den sie angeschlossen ist;
12.
„Stecker“ oder „Kupplung“ oder „Anschluss“ bezeichnet die physische Schnittstelle zwischen dem Ladepunkt oder der Zapfstelle und dem Fahrzeug, über die der Kraftstoff oder die elektrische Energie ausgetauscht wird;
13.
„gewerblicher Luftverkehr“ bezeichnet gewerblichen Luftverkehr im Sinne von Artikel 3 Nummer 24 der Verordnung (EU) 2018/1139 des Europäischen Parlaments und des Rates ( 1 );
14.
„Containerschiff“ bezeichnet ein Schiff, das ausschließlich für die Beförderung von Containern in Laderäumen oder an Deck ausgelegt ist;
15.
„vertragsbasierte Zahlung“ bezeichnet eine Zahlung für einen Auflade- oder einen Betankungsdienst, die der Endnutzer einem Mobilitätsdienstleister auf der Grundlage eines zwischen diesem Endnutzer und diesem Mobilitätsdienstleister geschlossenen Vertrags leistet;
16.
„Datennutzer“ bezeichnet Behörden, Straßenbehörden, Straßenbetreiber, Betreiber von Lade- und Tankstellen, Forschungseinrichtungen oder Nichtregierungsorganisationen, Mobilitätsdienstleister, E-Roaming-Plattformen, Anbieter digitaler Karten und jede andere Stelle, die Daten zur Bereitstellung von Informationen, zur Schaffung von Diensten oder zur Durchführung von Forschungsarbeiten oder Analysen zur Infrastruktur für alternative Kraftstoffe nutzen möchte;
17.
„digital vernetzter Ladepunkt“ bezeichnet einen Ladepunkt, der Informationen in Echtzeit senden und empfangen kann, bidirektional mit dem Stromnetz und dem Elektrofahrzeug kommunizieren kann und aus der Ferne überwacht und gesteuert werden kann, einschließlich zum Starten und Stoppen des Ladevorgangs und zur Messung des Stromflusses;
18.
„Verteilernetzbetreiber“ bezeichnet einen Verteilernetzbetreiber im Sinne von Artikel 2 Nummer 29 der Richtlinie (EU) 2019/944;
19.
„Händler“ bezeichnet Händler im Sinne des Artikels 3 Nummer 43 der Verordnung (EU) 2018/858 des Europäischen Parlaments und des Rates ( 2 );
20.
„dynamische Daten“ bezeichnet Daten, die sich häufig oder regelmäßig verändern;
21.
„elektrisches Straßensystem“ bezeichnet eine physische Anlage entlang einer Straße für die Übertragung von Strom an ein Elektrofahrzeug während der Fahrt;
22.
„Elektrofahrzeug“ bezeichnet ein Kraftfahrzeug mit einem Antriebsstrang, der mindestens einen nichtperipheren elektrischen Motor als Energiewandler mit einem elektrisch aufladbaren Energiespeichersystem, das extern aufgeladen werden kann, enthält;
23.
„Stromversorgung stationärer Luftfahrzeuge“ bezeichnet die Stromversorgung von an einer Luftfahrzeugflugsteigposition oder an einer Luftfahrzeugvorfeldposition abgestellten Luftfahrzeugen über eine standardisierte feste oder mobile Schnittstelle;
24.
„Endnutzer“ bezeichnet eine natürliche oder juristische Person, die einen alternativen Kraftstoff zur unmittelbaren Verwendung in einem Fahrzeug erwirbt;
25.
„e-Roaming“ bezeichnet die Übertragung von Daten und Zahlungen zwischen dem Betreiber eines Ladepunkts oder einer Zapfstelle und einem Mobilitätsdienstleister, bei dem ein Endnutzer einen Auflade- oder Betankungsdienst erwirbt;
26.
„e-Roaming-Plattform“ bezeichnet eine Plattform, die Marktteilnehmer, insbesondere Mobilitätsdienstleister und die Betreiber von Ladepunkten oder Zapfstellen, miteinander verbindet, um zwischen ihnen die Erbringung von Diensten, einschließlich e-Roaming, zu ermöglichen;
27.
„europäische Norm“ bezeichnet eine europäische Norm im Sinne des Artikels 2 Nummer 1 Buchstabe b der Verordnung (EU) Nr. 1025/2012;
28.
„allgemeine Luftfahrt“ bezeichnet die gesamte Zivilluftfahrt mit Ausnahme des Linienflugverkehrs und des Gelegenheitsverkehrs gegen Entgelt;
29.
„Bruttoraumzahl“ (BRZ) bezeichnet die Bruttoraumzahl im Sinne von Artikel 3 Buchstabe e der Verordnung (EU) 2015/757 des Europäischen Parlaments und des Rates ( 3 );
30.
„schweres Nutzfahrzeug“ bezeichnet ein Kraftfahrzeug der Klasse M2 gemäß Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe a Ziffer ii, ein Kraftfahrzeug der Klasse M3 gemäß Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe a Ziffer iii, ein Kraftfahrzeug der Klasse N2 gemäß Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe b Ziffer ii oder ein Kraftfahrzeug der Klasse N3 gemäß Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe b Ziffer iii der Verordnung (EU) 2018/858;
31.
„Schnellladepunkt“ bezeichnet einen Ladepunkt mit einer Leistung von mehr als 22 kW für die Übertragung von Strom an ein Elektrofahrzeug;
32.
„Fahrgast-Hochgeschwindigkeitsfahrzeug“ bezeichnet ein Hochgeschwindigkeitsfahrzeug im Sinne von Kapitel X Regel 1 des internationalen Übereinkommens zum Schutz des menschlichen Lebens auf See von 1974 (SOLAS 74), das mehr als zwölf Fahrgäste befördert;
33.
„Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge“ bezeichnet Kraftfahrzeuge der Klasse M1 gemäß Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe a Ziffer i oder Kraftfahrzeuge der Klasse N1 gemäß Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe b Ziffer i der Verordnung (EU) 2018/858;
34.
„Flüssigmethan“ bezeichnet LNG, Flüssigbiogas oder synthetisches Flüssigmethan, einschließlich Mischungen dieser Kraftstoffe;
35.
„Hersteller“ bezeichnet einen Hersteller im Sinne von Artikel 3 Nummer 40 der Verordnung (EU) 2018/858;
36.
„Mobilitätsdienstleister“ bezeichnet eine juristische Person, die einem Endnutzer gegen Entgelt Dienstleistungen erbringt, einschließlich des Verkaufs von Auflade- oder Betankungsdiensten;
37.
„Normalladepunkt“ bezeichnet einen Ladepunkt mit einer Leistung von höchstens 22 kW für die Übertragung von Strom an ein Elektrofahrzeug;
38.
„nationaler Zugangspunkt“ bezeichnet eine von einem Mitgliedstaat eingerichtete digitale Schnittstelle, die eine zentrale Anlaufstelle für den Zugang zu Daten darstellt;
39.
„Betreiber eines Ladepunkts“ bezeichnet die für die Verwaltung und den Betrieb eines Ladepunkts zuständige Stelle, die Endnutzern einen Aufladedienst erbringt, auch im Namen und Auftrag eines Mobilitätsdienstleisters;
40.
„Betreiber einer Zapfstelle“ bezeichnet die für die Verwaltung und den Betrieb einer Zapfstelle zuständige Stelle, die Endnutzern einen Betankungsdienst erbringt, auch im Namen und Auftrag eines Mobilitätsdienstleisters;
41.
„Fahrgastschiff“ bezeichnet ein Schiff, das mehr als zwölf Fahrgäste befördert, einschließlich Kreuzfahrtschiffe, Fahrgast-Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge und Ro-Ro-Fahrgastschiffe;
42.
„Zahlungsdienst“ bezeichnet einen „Zahlungsdienst“ im Sinne von Artikel 4 Nummer 3 der Richtlinie (EU) 2015/2366 des Europäischen Parlaments und des Rates ( 4 );
43.
„Plug-in-Hybridfahrzeug“ bezeichnet ein Elektrofahrzeug mit einem konventionellen Verbrennungsmotor in Kombination mit einem elektrischen Antriebssystem, das aus einer externen Stromquelle aufgeladen werden kann;
44.
„Ladeleistung“ bezeichnet die in kW ausgedrückte theoretische maximale Leistung, die ein Ladepunkt, eine Ladestation oder ein Ladestandort oder eine landseitige Stromversorgungsanlage an Fahrzeuge oder Schiffe, die mit diesem Ladepunkt, dieser Ladestation, diesem Ladestandort oder dieser Anlage verbunden sind, abgeben kann;
45.
„öffentlich zugängliche Infrastruktur für alternative Kraftstoffe“ bezeichnet eine Infrastruktur für alternative Kraftstoffe, die sich an einem Standort oder in Räumlichkeiten befindet, die der Allgemeinheit zugänglich sind, unabhängig davon, ob sich die Infrastruktur für alternative Kraftstoffe auf öffentlichem oder privatem Grund befindet, ob der Zugang zu dem Standort oder den Räumlichkeiten Beschränkungen oder Bedingungen unterliegt und ungeachtet der für die Nutzung der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe geltenden Bedingungen;
46.
„Quick-Response-Code“ (QR-Code) bezeichnet eine ISO/IEC-18004:2015-konforme Kodierung und Visualisierung von Daten;
47.
„punktuelles Aufladen“ bezeichnet einen Aufladedienst, der von einem Endnutzer erworben wird, ohne dass dieser Endnutzer sich registrieren, eine schriftliche Vereinbarung schließen oder eine Geschäftsbeziehung mit dem Betreiber des Ladepunkts eingehen muss, die über den bloßen Erwerb des Aufladedienstes hinausgeht;
48.
„Ladepunkt“ bezeichnet eine feste oder mobile, netzgebundene oder netzunabhängige Schnittstelle für die Übertragung von Strom auf ein Elektrofahrzeug, die zwar einen oder mehrere Anschlüsse für unterschiedliche Arten von Anschlüssen haben kann, an der aber zur selben Zeit nur ein Elektrofahrzeug aufgeladen werden kann, mit Ausnahme von Vorrichtungen mit einer Ladeleistung von höchstens 3,7 kW, deren Hauptzweck nicht das Aufladen von Elektrofahrzeugen ist;
49.
„Ladepunkt, Ladestation oder Ladestandort für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge“ bezeichnet einen Ladepunkt, eine Ladestation oder einen Ladestandort, der/die aufgrund der spezifischen Auslegung der Stecker/Anschlüsse oder der Gestaltung des an den Ladepunkt, die Ladestation oder den Ladestandort angrenzenden Parkplatzes, oder beidem, für das Aufladen von Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen bestimmt ist;
50.
„Ladepunkt, Ladestation oder Ladestandort für schwere Nutzfahrzeuge“ bezeichnet einen Ladepunkt, eine Ladestation oder einen Ladestandort, der/die für das Aufladen schwerer Nutzfahrzeuge bestimmt ist, entweder bedingt durch die spezifische Auslegung der Stecker/Anschlüsse oder die Gestaltung des an den Ladepunkt, die Ladestation oder den Ladestandort angrenzenden Parkplatzes, oder beides;
51.
„Ladestandort“ bezeichnet eine oder mehrere Ladestationen an einem bestimmten Standort;
52.
„Ladestation“ bezeichnet eine physische Anlage an einem bestimmten Standort, die aus einem oder mehreren Ladepunkten besteht;
53.
„Aufladedienst“ bezeichnet den Verkauf oder die Bereitstellung von Strom, einschließlich damit zusammenhängender Dienstleistungen, über einen öffentlich zugänglichen Ladepunkt;
54.
„Ladevorgang“ bezeichnet den gesamten Vorgang einer Fahrzeugaufladung an einem öffentlich zugänglichen Ladepunkt ab dem Zeitpunkt der Verbindung des Fahrzeugs bis zur Trennung der Verbindung;
55.
„punktuelles Betanken“ bezeichnet einen Betankungsdienst, der von einem Endnutzer erworben wird, ohne dass dieser Endnutzer sich registrieren, eine schriftliche Vereinbarung schließen oder eine Geschäftsbeziehung mit dem Betreiber der Zapfstelle eingehen muss, die über den bloßen Erwerb des Betankungsdienstes hinausgeht;
56.
„Zapfstelle“ bezeichnet eine Betankungseinrichtung für die Abgabe flüssiger oder gasförmiger Kraftstoffe über eine ortsfeste oder mobile Anlage, an der zur selben Zeit nur ein Fahrzeug, ein Zug, ein Schiff oder ein Luftfahrzeug betankt werden kann;
57.
„Betankungsdienst“ bezeichnet den Verkauf oder die Abgabe flüssiger oder gasförmiger Kraftstoffe über eine öffentlich zugängliche Zapfstelle;
58.
„Betankungsvorgang“ bezeichnet den gesamten Vorgang einer Fahrzeugbetankung an einer öffentlich zugänglichen Zapfstelle ab dem Zeitpunkt der Verbindung des Fahrzeugs bis zur Trennung der Verbindung;
59.
„Tankstelle“ bezeichnet eine einzige physische Anlage an einem bestimmten Standort, die aus einer oder mehreren Zapfstellen besteht;
60.
„Regulierungsbehörde“ bezeichnet die nach Maßgabe von Artikel 57 Absatz 1 der Richtlinie (EU) 2019/944 von jedem Mitgliedstaat benannte Regulierungsbehörde;
61.
„Energie aus erneuerbaren Quellen“ bezeichnet „Energie aus erneuerbaren Energiequellen“ im Sinne von Artikel 2 Absatz 2 Nummer 1 der Richtlinie (EU) 2018/2001;
62.
„Ro-Ro-Fahrgastschiff“ bezeichnet ein Schiff, das so gestaltet ist, dass Straßen- oder Eisenbahnfahrzeuge unmittelbar an und von Bord fahren können, und das mehr als zwölf Fahrgäste befördert;
63.
„sichere und gesicherte Parkfläche“ bezeichnet eine für Fahrer im Güter- oder Personenverkehr zugängliche Parkfläche, die gemäß der Delegierten Verordnung (EU) 2022/1012 der Kommission ( 5 ) zertifiziert wurde;
64.
„landseitige Stromversorgung“ bezeichnet die mittels einer ortsfesten oder mobilen Standardschnittstelle von Land aus erbrachte Stromversorgung von Seeschiffen oder Binnenschiffen, die am Kai festgemacht sind;
65.
„intelligentes Laden“ bezeichnet einen Ladevorgang, bei dem die Stärke des an die Batterie abgegebenen Stroms anhand elektronisch übermittelter Echtzeit-Informationen angepasst wird;
66.
„statische Daten“ bezeichnet Daten, die sich nicht häufig oder regelmäßig verändern;
67.
„TEN-V-Gesamtnetz“ bezeichnet ein Gesamtnetz im Sinne von Artikel 9 der Verordnung (EU) Nr. 1315/2013;
68.
„TEN-V-Kernnetz“ bezeichnet ein Kernnetz im Sinne von Artikel 38 der Verordnung (EU) Nr. 1315/2013;
69.
„Binnenhafen des TEN-V-Kernnetzes oder Binnenhafen des TEN-V-Gesamtnetzes“ bezeichnet einen Binnenhafen des TEN-V-Kernnetzes oder des TEN-V-Gesamtnetzes, der in Anhang II der Verordnung (EU) Nr. 1315/2013 aufgeführt und eingestuft ist;
70.
„Seehafen des TEN-V-Kernnetzes oder Seehafen des TEN-V-Gesamtnetzes“ bezeichnet einen Seehafen des TEN-V-Kernnetzes oder des TEN-V-Gesamtnetzes, der in Anhang II der Verordnung (EU) Nr. 1315/2013 aufgeführt und eingestuft ist;
71.
„Übertragungsnetzbetreiber“ bezeichnet einen Übertragungsnetzbetreiber im Sinne von Artikel 2 Nummer 35 der Richtlinie (EU) 2019/944;
72.
„städtischer Knoten“ bezeichnet einen städtischen Knoten im Sinne von Artikel 3 Buchstabe p der Verordnung (EU) Nr. 1315/2013.
For the purposes of this Regulation, the following definitions apply:
(1)
‘accessibility of data’ means the possibility to request and obtain data at any time in a machine readable format;
(2)
‘ad hoc price’ means the price charged by the operator of a recharging or refuelling point to an end user for recharging or refuelling on an ad hoc basis;
(3)
‘along the TEN-T road network’ means:
(a)
with regard to electric recharging stations: that they are located on the TEN-T road network or within 3 km driving distance from the nearest exit of a TEN-T road; and
(b)
with regard to hydrogen refuelling stations: that they are located on the TEN-T road network or within 10 km driving distance from the nearest exit of a TEN-T road;
(4)
‘alternative fuels’ means fuels or power sources which serve, at least partly, as a substitute for fossil oil sources in the energy used for transport and which have the potential to contribute to its decarbonisation and enhance the environmental performance of the transport sector, including:
(a)
‘alternative fuels for zero-emission vehicles, trains, vessels or aircraft’:
—
electricity,
—
hydrogen,
—
ammonia,
(b)
‘renewable fuels’:
—
biomass fuels, including biogas, and biofuels as defined in Article 2, points (27), (28) and (33), respectively, of Directive (EU) 2018/2001,
—
synthetic and paraffinic fuels, including ammonia, produced from renewable energy,
(c)
‘non-renewable alternative fuels and transitional fossil fuels’:
—
natural gas in gaseous form (compressed natural gas (CNG)) and liquefied form (liquefied natural gas (LNG)),
—
liquefied petroleum gas (LPG),
—
synthetic and paraffinic fuels produced from non-renewable energy;
(5)
‘aircraft contact stand’ means a stand in a designated area of the airport apron equipped with a passenger boarding bridge;
(6)
‘aircraft remote stand’ means a stand in a designated area of the airport apron not equipped with a passenger boarding bridge;
(7)
‘airport of the TEN-T core network or airport of the TEN-T comprehensive network’ means an airport as listed and categorised in Annex II to Regulation (EU) No 1315/2013;
(8)
‘automatic authentication’ means the authentication of a vehicle at a recharging point through the recharging connector or telematics;
(9)
‘availability of data’ means the existence of data in a digital machine-readable format;
(10)
‘battery electric vehicle’ means an electric vehicle that runs exclusively on the electric motor, with no secondary source of propulsion;
(11)
‘bi-directional recharging’ means a smart recharging operation where the direction of the electricity flow can be reversed, allowing that electricity flows from the battery to the recharging point it is connected to;
(12)
‘connector’ means the physical interface between the recharging or refuelling point and the vehicle through which the fuel or electric energy is exchanged;
(13)
‘commercial air transport’ means ‘commercial air transport’ as defined in Article 3, point (24), of Regulation (EU) 2018/1139 of the European Parliament and of the Council ( 1 );
(14)
‘container ship’ means a ship designed exclusively for the carriage of containers in holds and on deck;
(15)
‘contract-based payment’ means a payment for a recharging or refuelling service from the end user to a mobility service provider on the basis of a contract concluded between that end user and that mobility service provider;
(16)
‘data user’ means any public authority, road authority, road operator, recharging and refuelling point operator, research or non-governmental organisation, mobility service provider, e-roaming platform, digital map provider or any other entity interested in using data to provide information, create services or perform research or analysis on alternative fuels infrastructure;
(17)
‘digitally-connected recharging point’ means a recharging point that can send and receive information in real time, communicate bi-directionally with the electricity grid and the electric vehicle, and that can be remotely monitored and controlled, including in order to start and stop the recharging session and to measure electricity flows;
(18)
‘distribution system operator’ means a ‘distribution system operator’ as defined in Article 2, point (29), of Directive (EU) 2019/944;
(19)
‘distributor’ means a ‘distributor’ as defined in Article 3, point (43), of Regulation (EU) 2018/858 of the European Parliament and of the Council ( 2 );
(20)
‘dynamic data’ means data that change often or on a regular basis;
(21)
‘electric road system’ means a physical installation along a road for the transfer of electricity to an electric vehicle while the vehicle is in motion;
(22)
‘electric vehicle’ means a motor vehicle equipped with a powertrain containing at least one non-peripheral electric machine as energy converter with an electric rechargeable energy storage system, which can be recharged externally;
(23)
‘electricity supply to stationary aircraft’ means the supply of electricity through a standardised fixed or mobile interface to an aircraft when stationed at an aircraft contact stand or at an aircraft remote stand;
(24)
‘end user’ means a natural or legal person purchasing an alternative fuel for direct use in a vehicle;
(25)
‘e-roaming’ means the exchange of data and payments between the operator of a recharging or refuelling point and a mobility service provider from which an end user purchases a recharging or refuelling service;
(26)
‘e-roaming platform’ means a platform connecting market actors, notably mobility service providers and operators of recharging or refuelling points, to enable the provision of services between them, including e-roaming;
(27)
‘European standard’ means a ‘European standard’ as defined in Article 2, point (1)(b), of Regulation (EU) No 1025/2012;
(28)
‘general aviation’ means all civil aviation operations other than scheduled air services and non-scheduled air transport operations for remuneration or hire;
(29)
‘gross tonnage’ (GT) means ‘gross tonnage’ as defined in Article 3, point (e), of Regulation (EU) 2015/757 of the European Parliament and of the Council ( 3 );
(30)
‘heavy-duty vehicle’ means a Category M2 motor vehicle as described in Article 4(1), point (a)(ii), a Category M3 motor vehicle as described in Article 4(1), point (a)(iii), a Category N2 motor vehicle as described in Article 4(1), point (b)(ii) or a Category N3 motor vehicle as described in Article 4(1), point (b)(iii), of Regulation (EU) 2018/858;
(31)
‘high-power recharging point’ means a recharging point with a power output of more than 22 kW for the transfer of electricity to an electric vehicle;
(32)
‘high-speed passenger craft’ means a ‘high-speed craft’ as defined in Regulation 1 of Chapter X of the International Convention for the Safety of Life at Sea, 1974 (SOLAS 74), which carries more than 12 passengers;
(33)
‘light-duty vehicle’ means a Category M1 motor vehicle as described in Article 4(1), point (a)(i) or a Category N1 motor vehicle as described Article 4(1), point (b)(i), of Regulation (EU) 2018/858;
(34)
‘liquefied methane’ means LNG, liquefied biogas or synthetic liquefied methane, including blends of those fuels;
(35)
‘manufacturer’ means a ‘manufacturer’ as defined in Article 3, point (40), of Regulation (EU) 2018/858;
(36)
‘mobility service provider’ means a legal person that provides services in return for remuneration to an end user, including the selling of recharging or refuelling services;
(37)
‘normal power recharging point’ means a recharging point with a power output less than or equal to 22 kW for the transfer of electricity to an electric vehicle;
(38)
‘National Access Point’ means a digital interface set up by a Member State that constitutes a single point of access to data;
(39)
‘operator of a recharging point’ means the entity that is responsible for the management and operation of a recharging point and that provides a recharging service to end users, including in the name and on behalf of a mobility service provider;
(40)
‘operator of a refuelling point’ means the entity that is responsible for the management and operation of a refuelling point and that provides a refuelling service to end users, including in the name and on behalf of a mobility service provider;
(41)
‘passenger ship’ means a ship which carries more than 12 passengers, including cruise ships, high-speed passenger crafts and ro-ro passenger ships;
(42)
‘payment service’ means a ‘payment service’ as defined in Article 4, point (3), of Directive (EU) 2015/2366 of the European Parliament and of the Council ( 4 );
(43)
‘plug-in hybrid vehicle’ means an electric vehicle with a conventional combustion engine combined with an electric propulsion system which can be recharged from an external electric power source;
(44)
‘power output’ means the theoretical maximum power, expressed in kW, that a recharging point, station or pool, or a shore-side electricity supply installation can provide to vehicles or vessels connected to that recharging point, station, pool or installation;
(45)
‘publicly accessible alternative fuels infrastructure’ means an alternative fuels infrastructure which is located at a site or premises that are open to the general public, irrespective of whether the alternative fuels infrastructure is located on public or private property, whether limitations or conditions apply in terms of access to the site or premise and irrespective of the applicable use conditions of the alternative fuels infrastructure;
(46)
‘Quick Response code’ (QR code) means an ISO/IEC 18004:2015-compliant encoding and visualisation of data;
(47)
‘recharge on an ad hoc basis’ means a recharging service purchased by an end user without the need for that end user to register, conclude a written agreement or enter into a commercial relationship with the operator of that recharging point that goes beyond the mere purchase of the recharging service;
(48)
‘recharging point’ means a fixed or mobile, on-grid or off-grid interface for the transfer of electricity to an electric vehicle which, although it may have one or more connectors to accommodate different connector types, is capable of recharging only one electric vehicle at a time, and which excludes devices with a power output less than or equal to 3,7 kW the primary purpose of which is not the recharging of electric vehicles;
(49)
‘recharging point, station or pool dedicated to light-duty vehicles’ means a recharging point, station or pool intended for the recharging of light-duty vehicles, due to the specific design of the connectors/plugs or the design of the parking space adjacent to the recharging point, station or pool, or both;
(50)
‘recharging point, station or pool dedicated to heavy-duty vehicles’ means a recharging point, station or pool intended for the recharging of heavy-duty vehicles, either due to the specific design of the connectors/plugs or to the design of the parking space adjacent to the recharging point, station or pool, or both;
(51)
‘recharging pool’ means one or more recharging stations at a specific location;
(52)
‘recharging station’ means a physical installation at a specific location, consisting of one or more recharging points;
(53)
‘recharging service’ means the sale or provision of electricity, including related services, through a publicly accessible recharging point;
(54)
‘recharging session’ means the full process of recharging a vehicle at a publicly accessible recharging point from the moment the vehicle is connected to the moment the vehicle is disconnected;
(55)
‘refuel on an ad hoc basis’ means a refuelling service purchased by an end user without the need for that end user to register, conclude a written agreement, or enter into a commercial relationship with the operator of that refuelling point that goes beyond the mere purchase of the refuelling service;
(56)
‘refuelling point’ means a refuelling facility for the provision of any liquid or gaseous fuel, through a fixed or a mobile installation, which is capable of refuelling only one vehicle, one train, one vessel or one aircraft at a time;
(57)
‘refuelling service’ means the sale or provision of any liquid or gaseous fuel through a publicly accessible refuelling point;
(58)
‘refuelling session’ means the full process of refuelling a vehicle at a publicly accessible refuelling point from the moment the vehicle is connected to the moment the vehicle is disconnected;
(59)
‘refuelling station’ means a single physical installation at a specific location, consisting of one or more refuelling points;
(60)
‘regulatory authority’ means a regulatory authority designated by each Member State pursuant to Article 57(1) of Directive (EU) 2019/944;
(61)
‘renewable energy’ means ‘energy from renewable sources’ as defined in Article 2, second paragraph, point (1), of Directive (EU) 2018/2001;
(62)
‘ro-ro passenger ship’ means a ship with facilities to enable road or rail vehicles to roll on and roll off the vessel which carries more than 12 passengers;
(63)
‘safe and secure parking area’ means a parking area accessible to drivers engaged in the carriage of goods or passengers which has been certified in accordance with Commission Delegated Regulation (EU) 2022/1012 ( 5 );
(64)
‘shore-side electricity supply’ means the provision of shore-side electrical power through a standardised fixed or mobile interface to seagoing ships or inland waterway vessels, moored at the quayside;
(65)
‘smart recharging’ means a recharging operation in which the intensity of electricity delivered to the battery is adjusted in real-time, based on information received through electronic communication;
(66)
‘static data’ means data that do not change often or on a regular basis;
(67)
‘TEN-T comprehensive network’ means a comprehensive network within the meaning of Article 9 of Regulation (EU) No 1315/2013;
(68)
‘TEN-T core network’ means a core network within the meaning of Article 38 of Regulation (EU) No 1315/2013;
(69)
‘TEN-T core inland waterway port or TEN-T comprehensive inland waterway port’ means an inland waterway port of the TEN-T core network or TEN-T comprehensive network, as listed and categorised in Annex II to Regulation (EU) No 1315/2013;
(70)
‘TEN-T core maritime port or TEN-T comprehensive maritime port’ means a maritime port of the TEN-T core network or TEN-T comprehensive network, as listed and categorised in Annex II to Regulation (EU) No 1315/2013;
(71)
‘transmission system operator’ means a ‘transmission system operator’ as defined in Article 2, point (35), of Directive (EU) 2019/944;
(72)
‘urban node’ means an ‘urban node’ as defined in Article 3, point (p), of Regulation (EU) No 1315/2013.
Für die Zwecke dieser Verordnung gelten folgende Begriffsbestimmungen:
1.
„Zugänglichkeit von Daten“ bezeichnet die Möglichkeit, Daten jederzeit in einem maschinenlesbaren Format anzufordern und zu erhalten;
2.
„Ad-hoc-Preis“ bezeichnet den Preis, den der Betreiber eines Ladepunkts oder einer Zapfstelle einem Endnutzer für das punktuelle Aufladen oder Betanken in Rechnung stellt;
3.
„entlang des TEN-V-Straßennetzes“ bezeichnet
a)
bei elektrischen Ladestationen, dass sie sich im TEN-V-Straßennetz oder innerhalb einer Fahrstrecke von 3 km von der nächstgelegenen Ausfahrt einer TEN-V-Straße befinden, und
b)
bei Wasserstofftankstellen, dass sie sich im TEN-V-Straßennetz oder innerhalb einer Fahrstrecke von 10 km von der nächstgelegenen Ausfahrt einer TEN-V-Straße befinden;
4.
„alternative Kraftstoffe“ bezeichnet Kraftstoffe oder Energiequellen, die zumindest teilweise als Ersatz für Erdöl für den Verkehrssektor verwendet werden und die zur Reduzierung der CO2-Emissionen beitragen und die Umweltverträglichkeit des Verkehrssektors erhöhen können; dazu gehören:
a)
„alternative Kraftstoffe für emissionsfreie Fahrzeuge, Züge, Schiffe oder Luftfahrzeuge“:
—
Strom,
—
Wasserstoff,
—
Ammoniak,
b)
„erneuerbare Kraftstoffe“:
—
Biomasse-Kraftstoffe, einschließlich Biogas, und Biokraftstoffe jeweils im Sinne von Artikel 2 Nummern 27, 28 bzw. 33 der Richtlinie (EU) 2018/2001,
—
synthetische und paraffinhaltige Kraftstoffe, einschließlich Ammoniak, die aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen werden;
c)
„nicht erneuerbare alternative Kraftstoffe und fossile Brennstoffe für den Übergang“:
—
Erdgas — gasförmig (komprimiertes Erdgas (CNG)) und flüssig (Flüssigerdgas (LNG)),
—
Flüssiggas (LPG),
—
synthetische und paraffinhaltige Kraftstoffe, die aus nicht erneuerbaren Energiequellen gewonnen werden;
5.
„Luftfahrzeugflugsteigposition“ bezeichnet eine Position in einem ausgewiesenen Bereich des Vorfelds des Flughafens, der mit einer Fluggastbrücke ausgestattet ist;
6.
„Luftfahrzeugvorfeldposition“ bezeichnet eine Position in einem ausgewiesenen Bereich des Vorfelds des Flughafens, der nicht mit einer Fluggastbrücke ausgestattet ist;
7.
„Flughafen des TEN-V-Kernnetzes oder Flughafen des TEN-V-Gesamtnetzes“ bezeichnet einen Flughafen, der in Anhang II der Verordnung (EU) Nr. 1315/2013 aufgeführt und eingestuft ist;
8.
„automatische Authentifizierung“ bezeichnet die Authentifizierung eines Fahrzeugs an einem Ladepunkt über den Ladestecker oder Telematik;
9.
„Verfügbarkeit von Daten“ bezeichnet das Vorhandensein von Daten in digitalem, maschinenlesbarem Format;
10.
„batteriebetriebenes Elektrofahrzeug“ bezeichnet ein Elektrofahrzeug, das ohne eine sekundäre Antriebsquelle ausschließlich mit dem Elektromotor betrieben wird;
11.
„bidirektionales Laden“ bezeichnet einen intelligenten Ladevorgang, bei dem die Richtung des Stromflusses umgekehrt werden kann, sodass Strom von der Batterie zu dem Ladepunkt fließen kann, an den sie angeschlossen ist;
12.
„Stecker“ oder „Kupplung“ oder „Anschluss“ bezeichnet die physische Schnittstelle zwischen dem Ladepunkt oder der Zapfstelle und dem Fahrzeug, über die der Kraftstoff oder die elektrische Energie ausgetauscht wird;
13.
„gewerblicher Luftverkehr“ bezeichnet gewerblichen Luftverkehr im Sinne von Artikel 3 Nummer 24 der Verordnung (EU) 2018/1139 des Europäischen Parlaments und des Rates ( 1 );
14.
„Containerschiff“ bezeichnet ein Schiff, das ausschließlich für die Beförderung von Containern in Laderäumen oder an Deck ausgelegt ist;
15.
„vertragsbasierte Zahlung“ bezeichnet eine Zahlung für einen Auflade- oder einen Betankungsdienst, die der Endnutzer einem Mobilitätsdienstleister auf der Grundlage eines zwischen diesem Endnutzer und diesem Mobilitätsdienstleister geschlossenen Vertrags leistet;
16.
„Datennutzer“ bezeichnet Behörden, Straßenbehörden, Straßenbetreiber, Betreiber von Lade- und Tankstellen, Forschungseinrichtungen oder Nichtregierungsorganisationen, Mobilitätsdienstleister, E-Roaming-Plattformen, Anbieter digitaler Karten und jede andere Stelle, die Daten zur Bereitstellung von Informationen, zur Schaffung von Diensten oder zur Durchführung von Forschungsarbeiten oder Analysen zur Infrastruktur für alternative Kraftstoffe nutzen möchte;
17.
„digital vernetzter Ladepunkt“ bezeichnet einen Ladepunkt, der Informationen in Echtzeit senden und empfangen kann, bidirektional mit dem Stromnetz und dem Elektrofahrzeug kommunizieren kann und aus der Ferne überwacht und gesteuert werden kann, einschließlich zum Starten und Stoppen des Ladevorgangs und zur Messung des Stromflusses;
18.
„Verteilernetzbetreiber“ bezeichnet einen Verteilernetzbetreiber im Sinne von Artikel 2 Nummer 29 der Richtlinie (EU) 2019/944;
19.
„Händler“ bezeichnet Händler im Sinne des Artikels 3 Nummer 43 der Verordnung (EU) 2018/858 des Europäischen Parlaments und des Rates ( 2 );
20.
„dynamische Daten“ bezeichnet Daten, die sich häufig oder regelmäßig verändern;
21.
„elektrisches Straßensystem“ bezeichnet eine physische Anlage entlang einer Straße für die Übertragung von Strom an ein Elektrofahrzeug während der Fahrt;
22.
„Elektrofahrzeug“ bezeichnet ein Kraftfahrzeug mit einem Antriebsstrang, der mindestens einen nichtperipheren elektrischen Motor als Energiewandler mit einem elektrisch aufladbaren Energiespeichersystem, das extern aufgeladen werden kann, enthält;
23.
„Stromversorgung stationärer Luftfahrzeuge“ bezeichnet die Stromversorgung von an einer Luftfahrzeugflugsteigposition oder an einer Luftfahrzeugvorfeldposition abgestellten Luftfahrzeugen über eine standardisierte feste oder mobile Schnittstelle;
24.
„Endnutzer“ bezeichnet eine natürliche oder juristische Person, die einen alternativen Kraftstoff zur unmittelbaren Verwendung in einem Fahrzeug erwirbt;
25.
„e-Roaming“ bezeichnet die Übertragung von Daten und Zahlungen zwischen dem Betreiber eines Ladepunkts oder einer Zapfstelle und einem Mobilitätsdienstleister, bei dem ein Endnutzer einen Auflade- oder Betankungsdienst erwirbt;
26.
„e-Roaming-Plattform“ bezeichnet eine Plattform, die Marktteilnehmer, insbesondere Mobilitätsdienstleister und die Betreiber von Ladepunkten oder Zapfstellen, miteinander verbindet, um zwischen ihnen die Erbringung von Diensten, einschließlich e-Roaming, zu ermöglichen;
27.
„europäische Norm“ bezeichnet eine europäische Norm im Sinne des Artikels 2 Nummer 1 Buchstabe b der Verordnung (EU) Nr. 1025/2012;
28.
„allgemeine Luftfahrt“ bezeichnet die gesamte Zivilluftfahrt mit Ausnahme des Linienflugverkehrs und des Gelegenheitsverkehrs gegen Entgelt;
29.
„Bruttoraumzahl“ (BRZ) bezeichnet die Bruttoraumzahl im Sinne von Artikel 3 Buchstabe e der Verordnung (EU) 2015/757 des Europäischen Parlaments und des Rates ( 3 );
30.
„schweres Nutzfahrzeug“ bezeichnet ein Kraftfahrzeug der Klasse M2 gemäß Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe a Ziffer ii, ein Kraftfahrzeug der Klasse M3 gemäß Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe a Ziffer iii, ein Kraftfahrzeug der Klasse N2 gemäß Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe b Ziffer ii oder ein Kraftfahrzeug der Klasse N3 gemäß Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe b Ziffer iii der Verordnung (EU) 2018/858;
31.
„Schnellladepunkt“ bezeichnet einen Ladepunkt mit einer Leistung von mehr als 22 kW für die Übertragung von Strom an ein Elektrofahrzeug;
32.
„Fahrgast-Hochgeschwindigkeitsfahrzeug“ bezeichnet ein Hochgeschwindigkeitsfahrzeug im Sinne von Kapitel X Regel 1 des internationalen Übereinkommens zum Schutz des menschlichen Lebens auf See von 1974 (SOLAS 74), das mehr als zwölf Fahrgäste befördert;
33.
„Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge“ bezeichnet Kraftfahrzeuge der Klasse M1 gemäß Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe a Ziffer i oder Kraftfahrzeuge der Klasse N1 gemäß Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe b Ziffer i der Verordnung (EU) 2018/858;
34.
„Flüssigmethan“ bezeichnet LNG, Flüssigbiogas oder synthetisches Flüssigmethan, einschließlich Mischungen dieser Kraftstoffe;
35.
„Hersteller“ bezeichnet einen Hersteller im Sinne von Artikel 3 Nummer 40 der Verordnung (EU) 2018/858;
36.
„Mobilitätsdienstleister“ bezeichnet eine juristische Person, die einem Endnutzer gegen Entgelt Dienstleistungen erbringt, einschließlich des Verkaufs von Auflade- oder Betankungsdiensten;
37.
„Normalladepunkt“ bezeichnet einen Ladepunkt mit einer Leistung von höchstens 22 kW für die Übertragung von Strom an ein Elektrofahrzeug;
38.
„nationaler Zugangspunkt“ bezeichnet eine von einem Mitgliedstaat eingerichtete digitale Schnittstelle, die eine zentrale Anlaufstelle für den Zugang zu Daten darstellt;
39.
„Betreiber eines Ladepunkts“ bezeichnet die für die Verwaltung und den Betrieb eines Ladepunkts zuständige Stelle, die Endnutzern einen Aufladedienst erbringt, auch im Namen und Auftrag eines Mobilitätsdienstleisters;
40.
„Betreiber einer Zapfstelle“ bezeichnet die für die Verwaltung und den Betrieb einer Zapfstelle zuständige Stelle, die Endnutzern einen Betankungsdienst erbringt, auch im Namen und Auftrag eines Mobilitätsdienstleisters;
41.
„Fahrgastschiff“ bezeichnet ein Schiff, das mehr als zwölf Fahrgäste befördert, einschließlich Kreuzfahrtschiffe, Fahrgast-Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge und Ro-Ro-Fahrgastschiffe;
42.
„Zahlungsdienst“ bezeichnet einen „Zahlungsdienst“ im Sinne von Artikel 4 Nummer 3 der Richtlinie (EU) 2015/2366 des Europäischen Parlaments und des Rates ( 4 );
43.
„Plug-in-Hybridfahrzeug“ bezeichnet ein Elektrofahrzeug mit einem konventionellen Verbrennungsmotor in Kombination mit einem elektrischen Antriebssystem, das aus einer externen Stromquelle aufgeladen werden kann;
44.
„Ladeleistung“ bezeichnet die in kW ausgedrückte theoretische maximale Leistung, die ein Ladepunkt, eine Ladestation oder ein Ladestandort oder eine landseitige Stromversorgungsanlage an Fahrzeuge oder Schiffe, die mit diesem Ladepunkt, dieser Ladestation, diesem Ladestandort oder dieser Anlage verbunden sind, abgeben kann;
45.
„öffentlich zugängliche Infrastruktur für alternative Kraftstoffe“ bezeichnet eine Infrastruktur für alternative Kraftstoffe, die sich an einem Standort oder in Räumlichkeiten befindet, die der Allgemeinheit zugänglich sind, unabhängig davon, ob sich die Infrastruktur für alternative Kraftstoffe auf öffentlichem oder privatem Grund befindet, ob der Zugang zu dem Standort oder den Räumlichkeiten Beschränkungen oder Bedingungen unterliegt und ungeachtet der für die Nutzung der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe geltenden Bedingungen;
46.
„Quick-Response-Code“ (QR-Code) bezeichnet eine ISO/IEC-18004:2015-konforme Kodierung und Visualisierung von Daten;
47.
„punktuelles Aufladen“ bezeichnet einen Aufladedienst, der von einem Endnutzer erworben wird, ohne dass dieser Endnutzer sich registrieren, eine schriftliche Vereinbarung schließen oder eine Geschäftsbeziehung mit dem Betreiber des Ladepunkts eingehen muss, die über den bloßen Erwerb des Aufladedienstes hinausgeht;
48.
„Ladepunkt“ bezeichnet eine feste oder mobile, netzgebundene oder netzunabhängige Schnittstelle für die Übertragung von Strom auf ein Elektrofahrzeug, die zwar einen oder mehrere Anschlüsse für unterschiedliche Arten von Anschlüssen haben kann, an der aber zur selben Zeit nur ein Elektrofahrzeug aufgeladen werden kann, mit Ausnahme von Vorrichtungen mit einer Ladeleistung von höchstens 3,7 kW, deren Hauptzweck nicht das Aufladen von Elektrofahrzeugen ist;
49.
„Ladepunkt, Ladestation oder Ladestandort für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge“ bezeichnet einen Ladepunkt, eine Ladestation oder einen Ladestandort, der/die aufgrund der spezifischen Auslegung der Stecker/Anschlüsse oder der Gestaltung des an den Ladepunkt, die Ladestation oder den Ladestandort angrenzenden Parkplatzes, oder beidem, für das Aufladen von Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen bestimmt ist;
50.
„Ladepunkt, Ladestation oder Ladestandort für schwere Nutzfahrzeuge“ bezeichnet einen Ladepunkt, eine Ladestation oder einen Ladestandort, der/die für das Aufladen schwerer Nutzfahrzeuge bestimmt ist, entweder bedingt durch die spezifische Auslegung der Stecker/Anschlüsse oder die Gestaltung des an den Ladepunkt, die Ladestation oder den Ladestandort angrenzenden Parkplatzes, oder beides;
51.
„Ladestandort“ bezeichnet eine oder mehrere Ladestationen an einem bestimmten Standort;
52.
„Ladestation“ bezeichnet eine physische Anlage an einem bestimmten Standort, die aus einem oder mehreren Ladepunkten besteht;
53.
„Aufladedienst“ bezeichnet den Verkauf oder die Bereitstellung von Strom, einschließlich damit zusammenhängender Dienstleistungen, über einen öffentlich zugänglichen Ladepunkt;
54.
„Ladevorgang“ bezeichnet den gesamten Vorgang einer Fahrzeugaufladung an einem öffentlich zugänglichen Ladepunkt ab dem Zeitpunkt der Verbindung des Fahrzeugs bis zur Trennung der Verbindung;
55.
„punktuelles Betanken“ bezeichnet einen Betankungsdienst, der von einem Endnutzer erworben wird, ohne dass dieser Endnutzer sich registrieren, eine schriftliche Vereinbarung schließen oder eine Geschäftsbeziehung mit dem Betreiber der Zapfstelle eingehen muss, die über den bloßen Erwerb des Betankungsdienstes hinausgeht;
56.
„Zapfstelle“ bezeichnet eine Betankungseinrichtung für die Abgabe flüssiger oder gasförmiger Kraftstoffe über eine ortsfeste oder mobile Anlage, an der zur selben Zeit nur ein Fahrzeug, ein Zug, ein Schiff oder ein Luftfahrzeug betankt werden kann;
57.
„Betankungsdienst“ bezeichnet den Verkauf oder die Abgabe flüssiger oder gasförmiger Kraftstoffe über eine öffentlich zugängliche Zapfstelle;
58.
„Betankungsvorgang“ bezeichnet den gesamten Vorgang einer Fahrzeugbetankung an einer öffentlich zugänglichen Zapfstelle ab dem Zeitpunkt der Verbindung des Fahrzeugs bis zur Trennung der Verbindung;
59.
„Tankstelle“ bezeichnet eine einzige physische Anlage an einem bestimmten Standort, die aus einer oder mehreren Zapfstellen besteht;
60.
„Regulierungsbehörde“ bezeichnet die nach Maßgabe von Artikel 57 Absatz 1 der Richtlinie (EU) 2019/944 von jedem Mitgliedstaat benannte Regulierungsbehörde;
61.
„Energie aus erneuerbaren Quellen“ bezeichnet „Energie aus erneuerbaren Energiequellen“ im Sinne von Artikel 2 Absatz 2 Nummer 1 der Richtlinie (EU) 2018/2001;
62.
„Ro-Ro-Fahrgastschiff“ bezeichnet ein Schiff, das so gestaltet ist, dass Straßen- oder Eisenbahnfahrzeuge unmittelbar an und von Bord fahren können, und das mehr als zwölf Fahrgäste befördert;
63.
„sichere und gesicherte Parkfläche“ bezeichnet eine für Fahrer im Güter- oder Personenverkehr zugängliche Parkfläche, die gemäß der Delegierten Verordnung (EU) 2022/1012 der Kommission ( 5 ) zertifiziert wurde;
64.
„landseitige Stromversorgung“ bezeichnet die mittels einer ortsfesten oder mobilen Standardschnittstelle von Land aus erbrachte Stromversorgung von Seeschiffen oder Binnenschiffen, die am Kai festgemacht sind;
65.
„intelligentes Laden“ bezeichnet einen Ladevorgang, bei dem die Stärke des an die Batterie abgegebenen Stroms anhand elektronisch übermittelter Echtzeit-Informationen angepasst wird;
66.
„statische Daten“ bezeichnet Daten, die sich nicht häufig oder regelmäßig verändern;
67.
„TEN-V-Gesamtnetz“ bezeichnet ein Gesamtnetz im Sinne von Artikel 9 der Verordnung (EU) Nr. 1315/2013;
68.
„TEN-V-Kernnetz“ bezeichnet ein Kernnetz im Sinne von Artikel 38 der Verordnung (EU) Nr. 1315/2013;
69.
„Binnenhafen des TEN-V-Kernnetzes oder Binnenhafen des TEN-V-Gesamtnetzes“ bezeichnet einen Binnenhafen des TEN-V-Kernnetzes oder des TEN-V-Gesamtnetzes, der in Anhang II der Verordnung (EU) Nr. 1315/2013 aufgeführt und eingestuft ist;
70.
„Seehafen des TEN-V-Kernnetzes oder Seehafen des TEN-V-Gesamtnetzes“ bezeichnet einen Seehafen des TEN-V-Kernnetzes oder des TEN-V-Gesamtnetzes, der in Anhang II der Verordnung (EU) Nr. 1315/2013 aufgeführt und eingestuft ist;
71.
„Übertragungsnetzbetreiber“ bezeichnet einen Übertragungsnetzbetreiber im Sinne von Artikel 2 Nummer 35 der Richtlinie (EU) 2019/944;
72.
„städtischer Knoten“ bezeichnet einen städtischen Knoten im Sinne von Artikel 3 Buchstabe p der Verordnung (EU) Nr. 1315/2013.
Artikel 3 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb Artikel 3 — Targets for recharging infrastructure dedicated to light-duty electric vehicles Artikel 3 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb
Artikel 3 Absatz 1 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 1 Artikel 3 Absatz 1 — Targets for recharging infrastructure dedicated to light-duty electric vehicles — paragraph 1 Artikel 3 Absatz 1 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 1
Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass in ihrem Hoheitsgebiet öffentlich zugängliche Ladestationen für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb in einem Umfang errichtet werden, der der Verbreitung von Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen mit Elektroantrieb entspricht, und dass sie eine ausreichende Ladeleistung für solche Fahrzeuge bieten.
Zu diesem Zweck stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass am Ende jedes Jahres ab 2024 kumulativ die folgenden Zielwerte für die Ladeleistung erreicht werden:
a)
für jeden batteriebetriebenen Personenkraftwagen und jedes batteriebetriebene leichte Nutzfahrzeug mit Elektroantrieb, der bzw. das in ihrem Hoheitsgebiet zugelassen ist, wird eine Gesamtladeleistung von mindestens 1,3 kW über öffentlich zugängliche Ladestationen bereitgestellt, und
b)
für jeden Plug-in-Hybrid-Personenkraftwagen und jedes leichte Plug-in-Hybrid-Nutzfahrzeug, der bzw. das in ihrem Hoheitsgebiet zugelassen ist, wird eine Gesamtladeleistung von mindestens 0,80 kW über öffentlich zugängliche Ladestationen bereitgestellt.
Member States shall ensure that, in their territory, publicly accessible recharging stations dedicated to light-duty electric vehicles are deployed in a way that is commensurate with the uptake of light-duty electric vehicles and that they provide sufficient power output for those vehicles.
To that end, Member States shall ensure that, at the end of each year, starting from 2024, the following power output targets are met cumulatively:
(a)
for each light-duty battery electric vehicle registered in their territory, a total power output of at least 1,3 kW is provided through publicly accessible recharging stations; and
(b)
for each light-duty plug-in hybrid vehicle registered in their territory, a total power output of at least 0,80 kW is provided through publicly accessible recharging stations.
Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass in ihrem Hoheitsgebiet öffentlich zugängliche Ladestationen für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb in einem Umfang errichtet werden, der der Verbreitung von Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen mit Elektroantrieb entspricht, und dass sie eine ausreichende Ladeleistung für solche Fahrzeuge bieten.
Zu diesem Zweck stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass am Ende jedes Jahres ab 2024 kumulativ die folgenden Zielwerte für die Ladeleistung erreicht werden:
a)
für jeden batteriebetriebenen Personenkraftwagen und jedes batteriebetriebene leichte Nutzfahrzeug mit Elektroantrieb, der bzw. das in ihrem Hoheitsgebiet zugelassen ist, wird eine Gesamtladeleistung von mindestens 1,3 kW über öffentlich zugängliche Ladestationen bereitgestellt, und
b)
für jeden Plug-in-Hybrid-Personenkraftwagen und jedes leichte Plug-in-Hybrid-Nutzfahrzeug, der bzw. das in ihrem Hoheitsgebiet zugelassen ist, wird eine Gesamtladeleistung von mindestens 0,80 kW über öffentlich zugängliche Ladestationen bereitgestellt.
Artikel 3 Absatz 2 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 2 Artikel 3 Absatz 2 — Targets for recharging infrastructure dedicated to light-duty electric vehicles — paragraph 2 Artikel 3 Absatz 2 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 2
Erreicht der Anteil der batteriebetriebenen Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb an der gesamten Flotte der im Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats zugelassenen Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeuge mindestens 15 % und weist der Mitgliedstaat nach, dass die Umsetzung der Anforderungen gemäß Absatz 1 Unterabsatz 2 nachteilige Auswirkungen in diesem Mitgliedstaat hat, da sie private Investitionen abschreckt, und nicht mehr gerechtfertigt ist, so kann dieser Mitgliedstaat bei der Kommission unter Angabe von Gründen eine Genehmigung der Anwendung niedrigerer Anforderungen in Bezug auf die Gesamtladeleistung oder der Einstellung der Anwendung dieser Anforderungen beantragen.
When the share of light-duty battery electric vehicles compared to the total fleet of light-duty vehicles registered in the territory of a Member State reaches at least 15 % and the Member State demonstrates that the implementation of the requirements set out in paragraph 1, second subparagraph, has adverse effects in that Member State, in that it is discouraging private investments, and is no longer justified, that Member State may submit to the Commission a reasoned request for authorisation to apply lower requirements in terms of level of total power output or to cease to apply such requirements.
Erreicht der Anteil der batteriebetriebenen Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb an der gesamten Flotte der im Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats zugelassenen Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeuge mindestens 15 % und weist der Mitgliedstaat nach, dass die Umsetzung der Anforderungen gemäß Absatz 1 Unterabsatz 2 nachteilige Auswirkungen in diesem Mitgliedstaat hat, da sie private Investitionen abschreckt, und nicht mehr gerechtfertigt ist, so kann dieser Mitgliedstaat bei der Kommission unter Angabe von Gründen eine Genehmigung der Anwendung niedrigerer Anforderungen in Bezug auf die Gesamtladeleistung oder der Einstellung der Anwendung dieser Anforderungen beantragen.
Artikel 3 Absatz 3 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 3 Artikel 3 Absatz 3 — Targets for recharging infrastructure dedicated to light-duty electric vehicles — paragraph 3 Artikel 3 Absatz 3 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 3
Die Kommission erlässt innerhalb von sechs Monaten nach Eingang eines nach Absatz 2 unter Angabe von Gründen gestellten Antrags eine im jeweiligen Einzelfall gerechtfertigte Entscheidung.
The Commission shall, within six months of receipt of a reasoned request submitted pursuant to paragraph 2, adopt a decision as justified in each case.
Die Kommission erlässt innerhalb von sechs Monaten nach Eingang eines nach Absatz 2 unter Angabe von Gründen gestellten Antrags eine im jeweiligen Einzelfall gerechtfertigte Entscheidung.
Artikel 3 Absatz 4 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 4 Artikel 3 Absatz 4 — Targets for recharging infrastructure dedicated to light-duty electric vehicles — paragraph 4 Artikel 3 Absatz 4 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 4
Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass im Straßennetz in ihrem Hoheitsgebiet eine Mindestabdeckung mit öffentlich zugänglichen Ladepunkten für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb sichergestellt ist.
Zu diesem Zweck stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass
a)
im TEN-V-Kernstraßennetz in jeder Fahrtrichtung öffentlich zugängliche Ladestandorte für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb errichtet werden, die nicht mehr als 60 km voneinander entfernt sind und die folgenden Anforderungen erfüllen:
i)
bis zum 31. Dezember 2025 bietet jeder Ladestandort eine Ladeleistung von mindestens 400 kW und verfügt über mindestens einen Ladepunkt mit einer individuellen Ladeleistung von mindestens 150 kW;
ii)
bis zum 31. Dezember 2027 bietet jeder Ladestandort eine Ladeleistung von mindestens 600 kW und verfügt über mindestens zwei Ladepunkte mit einer individuellen Ladeleistung von mindestens 150 kW;
b)
im TEN-V-Gesamtstraßennetz in jeder Fahrtrichtung öffentlich zugängliche Ladestandorte für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb errichtet werden, die nicht mehr als 60 km voneinander entfernt sind und die folgenden Anforderungen erfüllen:
i)
bis zum 31. Dezember 2027 bietet jeder Ladestandort auf mindestens 50 % der Länge des TEN-V-Gesamtstraßennetzes eine Ladeleistung von mindestens 300 kW und verfügt über mindestens einen Ladepunkt mit einer individuellen Ladeleistung von mindestens 150 kW;
ii)
bis zum 31. Dezember 2030 bietet jeder Ladestandort eine Ladeleistung von mindestens 300 kW und verfügt über mindestens einen Ladepunkt mit einer individuellen Ladeleistung von mindestens 150 kW;
iii)
bis zum 31. Dezember 2035 bietet jeder Ladestandort eine Ladeleistung von mindestens 600 kW bieten und verfügt über mindestens zwei Ladepunkte mit einer individuellen Ladeleistung von mindestens 150 kW.
Member States shall ensure a minimum coverage of publicly accessible recharging points dedicated to light-duty electric vehicles on the road network in their territory.
To that end, Member States shall ensure that:
(a)
along the TEN-T core road network, publicly accessible recharging pools dedicated to light-duty electric vehicles and meeting the following requirements are deployed in each direction of travel with a maximum distance of 60 km between them:
(i)
by 31 December 2025, each recharging pool offers a power output of at least 400 kW and includes at least one recharging point with an individual power output of at least 150 kW;
(ii)
by 31 December 2027, each recharging pool offers a power output of at least 600 kW and includes at least two recharging points with an individual power output of at least 150 kW;
(b)
along the TEN-T comprehensive road network, publicly accessible recharging pools dedicated to light-duty electric vehicles and meeting the following requirements are deployed in each direction of travel with a maximum distance of 60 km between them:
(i)
by 31 December 2027, along at least 50 % of the length of the TEN-T comprehensive road network, each recharging pool offers a power output of at least 300 kW and includes at least one recharging point with an individual power output of at least 150 kW;
(ii)
by 31 December 2030, each recharging pool offers a power output of at least 300 kW and includes at least one recharging point with an individual power output of at least 150 kW;
(iii)
by 31 December 2035, each recharging pool offers a power output of at least 600 kW and includes at least two recharging points with an individual power output of at least 150 kW.
Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass im Straßennetz in ihrem Hoheitsgebiet eine Mindestabdeckung mit öffentlich zugänglichen Ladepunkten für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb sichergestellt ist.
Zu diesem Zweck stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass
a)
im TEN-V-Kernstraßennetz in jeder Fahrtrichtung öffentlich zugängliche Ladestandorte für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb errichtet werden, die nicht mehr als 60 km voneinander entfernt sind und die folgenden Anforderungen erfüllen:
i)
bis zum 31. Dezember 2025 bietet jeder Ladestandort eine Ladeleistung von mindestens 400 kW und verfügt über mindestens einen Ladepunkt mit einer individuellen Ladeleistung von mindestens 150 kW;
ii)
bis zum 31. Dezember 2027 bietet jeder Ladestandort eine Ladeleistung von mindestens 600 kW und verfügt über mindestens zwei Ladepunkte mit einer individuellen Ladeleistung von mindestens 150 kW;
b)
im TEN-V-Gesamtstraßennetz in jeder Fahrtrichtung öffentlich zugängliche Ladestandorte für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb errichtet werden, die nicht mehr als 60 km voneinander entfernt sind und die folgenden Anforderungen erfüllen:
i)
bis zum 31. Dezember 2027 bietet jeder Ladestandort auf mindestens 50 % der Länge des TEN-V-Gesamtstraßennetzes eine Ladeleistung von mindestens 300 kW und verfügt über mindestens einen Ladepunkt mit einer individuellen Ladeleistung von mindestens 150 kW;
ii)
bis zum 31. Dezember 2030 bietet jeder Ladestandort eine Ladeleistung von mindestens 300 kW und verfügt über mindestens einen Ladepunkt mit einer individuellen Ladeleistung von mindestens 150 kW;
iii)
bis zum 31. Dezember 2035 bietet jeder Ladestandort eine Ladeleistung von mindestens 600 kW bieten und verfügt über mindestens zwei Ladepunkte mit einer individuellen Ladeleistung von mindestens 150 kW.
Artikel 3 Absatz 5 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 5 Artikel 3 Absatz 5 — Targets for recharging infrastructure dedicated to light-duty electric vehicles — paragraph 5 Artikel 3 Absatz 5 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 5
Die Berechnung des Prozentsatzes der Länge des TEN-V-Gesamtstraßennetzes gemäß Absatz 4 Buchstaben b Ziffer i erfolgt auf der Grundlage folgender Elemente:
a)
Für die Berechnung des Nenners: die gesamte Länge des TEN-V-Gesamtstraßennetzes innerhalb des Hoheitsgebiets des Mitgliedstaats;
b)
für die Berechnung des Zählers: die kumulierte Länge der Abschnitte des TEN-V-Gesamtstraßennetzes zwischen zwei öffentlich zugänglichen Ladestandorten für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb, die die Anforderungen von Absatz 4 Buchstabe b Ziffer i erfüllen, mit Ausnahme von Abschnitten des TEN-V-Gesamtstraßennetzes zwischen zwei dieser Ladestandorte, die mehr als 60 km voneinander entfernt sind.
The calculation of the percentage of the length of TEN-T comprehensive road network referred to in paragraph 4, point (b)(i), shall be based on the following elements:
(a)
for the calculation of the denominator: the total length of the TEN-T comprehensive road network within the territory of the Member State;
(b)
for the calculation of the numerator: the cumulated length of the sections of the TEN-T comprehensive road network between two publicly accessible recharging pools dedicated to light-duty electric vehicles meeting the requirements set out in paragraph 4, point (b)(i), excluding any sections of the TEN-T comprehensive road network between two of those recharging pools that are more than 60 km apart.
Die Berechnung des Prozentsatzes der Länge des TEN-V-Gesamtstraßennetzes gemäß Absatz 4 Buchstaben b Ziffer i erfolgt auf der Grundlage folgender Elemente:
a)
Für die Berechnung des Nenners: die gesamte Länge des TEN-V-Gesamtstraßennetzes innerhalb des Hoheitsgebiets des Mitgliedstaats;
b)
für die Berechnung des Zählers: die kumulierte Länge der Abschnitte des TEN-V-Gesamtstraßennetzes zwischen zwei öffentlich zugänglichen Ladestandorten für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb, die die Anforderungen von Absatz 4 Buchstabe b Ziffer i erfüllen, mit Ausnahme von Abschnitten des TEN-V-Gesamtstraßennetzes zwischen zwei dieser Ladestandorte, die mehr als 60 km voneinander entfernt sind.
Artikel 3 Absatz 6 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 6 Artikel 3 Absatz 6 — Targets for recharging infrastructure dedicated to light-duty electric vehicles — paragraph 6 Artikel 3 Absatz 6 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 6
Entlang der Straßen des TEN-V-Straßennetzes kann für beide Fahrtrichtungen ein einziger öffentlich zugänglicher Ladestandort für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb errichtet werden, sofern
a)
der Ladestandort von beiden Fahrtrichtungen aus leicht zugänglich ist;
b)
der Ladestandort angemessen ausgeschildert ist;
c)
die in Absatz 4 festgelegten Anforderungen in Bezug auf die maximale Entfernung zwischen Ladestandorten, die Gesamtladeleistung des Ladestandorts, die Anzahl der Ladepunkte und die Ladeleistung einzelner Ladepunkte, die für eine einzelne Fahrtrichtung gelten, für beide Fahrtrichtungen erfüllt sind.
A single publicly accessible recharging pool dedicated to light-duty electric vehicles may be deployed along the TEN-T road network for both directions of travel provided that:
(a)
that recharging pool is easily accessible from both directions of travel;
(b)
that recharging pool is adequately signposted; and
(c)
the requirements set out in paragraph 4 in terms of the maximum distance between recharging pools, total power output of the recharging pool, number of recharging points and power output of single recharging points applicable for a single direction of travel are complied with for both directions of travel.
Entlang der Straßen des TEN-V-Straßennetzes kann für beide Fahrtrichtungen ein einziger öffentlich zugänglicher Ladestandort für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb errichtet werden, sofern
a)
der Ladestandort von beiden Fahrtrichtungen aus leicht zugänglich ist;
b)
der Ladestandort angemessen ausgeschildert ist;
c)
die in Absatz 4 festgelegten Anforderungen in Bezug auf die maximale Entfernung zwischen Ladestandorten, die Gesamtladeleistung des Ladestandorts, die Anzahl der Ladepunkte und die Ladeleistung einzelner Ladepunkte, die für eine einzelne Fahrtrichtung gelten, für beide Fahrtrichtungen erfüllt sind.
Artikel 3 Absatz 7 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 7 Artikel 3 Absatz 7 — Targets for recharging infrastructure dedicated to light-duty electric vehicles — paragraph 7 Artikel 3 Absatz 7 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 7
Abweichend von Absatz 4 des vorliegenden Artikels können die Mitgliedstaaten auf Straßen des TEN-V-Netzes mit einem durchschnittlichen Gesamttagesverkehr im Jahr von weniger als 8 500 Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen und in dem Fall, dass sich der Aufbau einer Infrastruktur unter sozioökonomischen Kosten-Nutzen-Aspekten nicht rechtfertigen lässt, vorsehen, dass ein öffentlich zugänglicher Ladestandort für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb beide Fahrtrichtungen bedient, sofern die Anforderungen gemäß Absatz 4 des vorliegenden Artikels in Bezug auf die maximale Entfernung zwischen Ladestandorten, die Gesamtladeleistung des Ladestandorts, die Anzahl der Ladepunkte und die Ladeleistung einzelner Ladepunkte, die für eine einzelne Fahrtrichtung gelten, erfüllt sind und der Ladestandort von beiden Fahrtrichtungen aus leicht zugänglich und angemessen ausgeschildert ist. Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission alle Fälle mit, in denen sie von der in diesem Absatz genannten Ausnahmeregelung Gebrauch gemacht haben. Die Mitgliedstaaten überprüfen diese Fälle alle zwei Jahre im Rahmen der nationalen Fortschrittsberichte gemäß Artikel 15.
By way of derogation from paragraph 4 of this Article, along roads of the TEN-T network with total annual average daily traffic of fewer than 8 500 light-duty vehicles and where the deployment of infrastructure cannot be justified in socio-economic cost-benefit terms, Member States may provide that a publicly accessible recharging pool dedicated to light-duty electric vehicles serves both directions of travel provided that the requirements set out in paragraph 4 of this Article, in terms of the maximum distance between recharging pools, the total power output of the recharging pool, the number of recharging points and the power output of single recharging points applicable for a single direction of travel, are complied with, and that the recharging pool is easily accessible from both directions of travel and adequately signposted. Member States shall notify the Commission of any cases in which they have made use of the derogation referred to in this paragraph. Member States shall review those cases every two years as part of the national progress reporting referred to in Article 15.
Abweichend von Absatz 4 des vorliegenden Artikels können die Mitgliedstaaten auf Straßen des TEN-V-Netzes mit einem durchschnittlichen Gesamttagesverkehr im Jahr von weniger als 8 500 Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen und in dem Fall, dass sich der Aufbau einer Infrastruktur unter sozioökonomischen Kosten-Nutzen-Aspekten nicht rechtfertigen lässt, vorsehen, dass ein öffentlich zugänglicher Ladestandort für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb beide Fahrtrichtungen bedient, sofern die Anforderungen gemäß Absatz 4 des vorliegenden Artikels in Bezug auf die maximale Entfernung zwischen Ladestandorten, die Gesamtladeleistung des Ladestandorts, die Anzahl der Ladepunkte und die Ladeleistung einzelner Ladepunkte, die für eine einzelne Fahrtrichtung gelten, erfüllt sind und der Ladestandort von beiden Fahrtrichtungen aus leicht zugänglich und angemessen ausgeschildert ist. Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission alle Fälle mit, in denen sie von der in diesem Absatz genannten Ausnahmeregelung Gebrauch gemacht haben. Die Mitgliedstaaten überprüfen diese Fälle alle zwei Jahre im Rahmen der nationalen Fortschrittsberichte gemäß Artikel 15.
Artikel 3 Absatz 8 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 8 Artikel 3 Absatz 8 — Targets for recharging infrastructure dedicated to light-duty electric vehicles — paragraph 8 Artikel 3 Absatz 8 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 8
Abweichend von Absatz 4 des vorliegenden Artikels können die Mitgliedstaaten auf Straßen des TEN-V-Netzes mit einem durchschnittlichen Gesamttagesverkehr im Jahr von weniger als 8 500 Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen und in dem Fall, dass sich der Aufbau einer Infrastruktur unter sozioökonomischen Kosten-Nutzen-Aspekten nicht rechtfertigen lässt, die Gesamtladeleistung eines öffentlich zugänglichen Ladestandorts für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge, der gemäß Absatz 4 des vorliegenden Artikels erforderlich ist, um bis zu 50 % verringern, sofern dieser Ladestandort nur eine Fahrtrichtung bedient und die anderen Anforderungen gemäß Absatz 4 des vorliegenden Artikels in Bezug auf die maximale Entfernung zwischen Ladestandorten, die Anzahl der Ladepunkte und die Ladeleistung einzelner Ladepunkte erfüllt sind. Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission alle Fälle mit, in denen sie von der in diesem Absatz genannten Ausnahmeregelung Gebrauch gemacht haben. Die Mitgliedstaaten überprüfen diese Fälle alle zwei Jahre im Rahmen der nationalen Fortschrittsberichte gemäß Artikel 15.
By way of derogation from paragraph 4 of this Article, along roads of the TEN-T network with a total annual average daily traffic of fewer than 8 500 light-duty vehicles and where the deployment of infrastructure cannot be justified in socio-economic cost-benefit terms, Member States may reduce, by up to 50 %, the total power output of a publicly accessible recharging pool dedicated to light-duty vehicles required pursuant to paragraph 4 of this Article, provided that that recharging pool serves only one direction of travel and that the other requirements set out in paragraph 4 of this Article, in terms of the maximum distance between recharging pools, the number of recharging points and the power output of single recharging points, are complied with. Member States shall notify the Commission of any cases in which they have made use of the derogation referred to in this paragraph. Member States shall review those cases every two years as part of the national progress reporting referred to in Article 15.
Abweichend von Absatz 4 des vorliegenden Artikels können die Mitgliedstaaten auf Straßen des TEN-V-Netzes mit einem durchschnittlichen Gesamttagesverkehr im Jahr von weniger als 8 500 Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen und in dem Fall, dass sich der Aufbau einer Infrastruktur unter sozioökonomischen Kosten-Nutzen-Aspekten nicht rechtfertigen lässt, die Gesamtladeleistung eines öffentlich zugänglichen Ladestandorts für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge, der gemäß Absatz 4 des vorliegenden Artikels erforderlich ist, um bis zu 50 % verringern, sofern dieser Ladestandort nur eine Fahrtrichtung bedient und die anderen Anforderungen gemäß Absatz 4 des vorliegenden Artikels in Bezug auf die maximale Entfernung zwischen Ladestandorten, die Anzahl der Ladepunkte und die Ladeleistung einzelner Ladepunkte erfüllt sind. Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission alle Fälle mit, in denen sie von der in diesem Absatz genannten Ausnahmeregelung Gebrauch gemacht haben. Die Mitgliedstaaten überprüfen diese Fälle alle zwei Jahre im Rahmen der nationalen Fortschrittsberichte gemäß Artikel 15.
Artikel 3 Absatz 9 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 9 Artikel 3 Absatz 9 — Targets for recharging infrastructure dedicated to light-duty electric vehicles — paragraph 9 Artikel 3 Absatz 9 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 9
Abweichend von der Anforderung in Bezug auf die maximale Entfernung von 60 km zwischen den öffentlich zugänglichen Ladestandorten für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge gemäß Absatz 4 Buchstaben a und b des vorliegenden Artikels können die Mitgliedstaaten für solche Ladestandorte entlang der Straßen des TEN-V-Netzes mit einem durchschnittlichen Gesamttagesverkehr im Jahr von weniger als 3 000 Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen eine größere Entfernung von bis zu 100 km zulassen, sofern die Entfernung zwischen den Ladestandorten angemessen ausgeschildert ist. Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission alle Fälle mit, in denen sie von der in diesem Absatz genannten Ausnahmeregelung Gebrauch gemacht haben. Die Mitgliedstaaten überprüfen diese Fälle alle zwei Jahre im Rahmen der nationalen Fortschrittsberichte gemäß Artikel 15.
By way of derogation from the requirement relating to the maximum distance of 60 km between the publicly accessible recharging pools dedicated to light-duty vehicles set out in paragraph 4, points (a) and (b), of this Article, Member States may allow a longer distance, of up to 100 km, for such recharging pools along roads of the TEN-T network with a total annual average daily traffic of fewer than 3 000 light-duty vehicles, provided that the distance between recharging pools is adequately signposted. Member States shall notify the Commission of any cases in which they have made use of the derogation referred to in this paragraph. Member States shall review those cases every two years as part of the national progress reporting referred to in Article 15.
Abweichend von der Anforderung in Bezug auf die maximale Entfernung von 60 km zwischen den öffentlich zugänglichen Ladestandorten für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge gemäß Absatz 4 Buchstaben a und b des vorliegenden Artikels können die Mitgliedstaaten für solche Ladestandorte entlang der Straßen des TEN-V-Netzes mit einem durchschnittlichen Gesamttagesverkehr im Jahr von weniger als 3 000 Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen eine größere Entfernung von bis zu 100 km zulassen, sofern die Entfernung zwischen den Ladestandorten angemessen ausgeschildert ist. Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission alle Fälle mit, in denen sie von der in diesem Absatz genannten Ausnahmeregelung Gebrauch gemacht haben. Die Mitgliedstaaten überprüfen diese Fälle alle zwei Jahre im Rahmen der nationalen Fortschrittsberichte gemäß Artikel 15.
Artikel 3 Absatz 10 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 10 Artikel 3 Absatz 10 — Targets for recharging infrastructure dedicated to light-duty electric vehicles — paragraph 10 Artikel 3 Absatz 10 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 10
Hat ein Mitgliedstaat der Kommission einen Fall gemeldet, in dem er von einer Ausnahmeregelung gemäß Absatz 7 Gebrauch gemacht hat, so gelten die Anforderungen gemäß Absatz 4 Buchstaben a und b in Bezug auf die maximale Entfernung zwischen Ladestandorten als erfüllt.
Where a Member State has notified the Commission of a case in which it has made use of a derogation referred to in paragraph 7, the requirements set out in paragraph 4, points (a) and (b), in terms of the maximum distance between recharging pools shall be deemed to have been complied with.
Hat ein Mitgliedstaat der Kommission einen Fall gemeldet, in dem er von einer Ausnahmeregelung gemäß Absatz 7 Gebrauch gemacht hat, so gelten die Anforderungen gemäß Absatz 4 Buchstaben a und b in Bezug auf die maximale Entfernung zwischen Ladestandorten als erfüllt.
Artikel 3 Absatz 11 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 11 Artikel 3 Absatz 11 — Targets for recharging infrastructure dedicated to light-duty electric vehicles — paragraph 11 Artikel 3 Absatz 11 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 11
Benachbarte Mitgliedstaaten stellen sicher, dass auf den grenzüberschreitenden Abschnitten des TEN-V-Kernstraßennetzes und des TEN-V-Gesamtstraßennetzes die in Absatz 4 Buchstaben a und b genannten Höchstentfernungen nicht überschritten werden.
Neighbouring Member States shall ensure that the maximum distances referred to in paragraph 4, points (a) and (b), are not exceeded for cross-border sections of the TEN-T core road network and TEN-T comprehensive road network.
Benachbarte Mitgliedstaaten stellen sicher, dass auf den grenzüberschreitenden Abschnitten des TEN-V-Kernstraßennetzes und des TEN-V-Gesamtstraßennetzes die in Absatz 4 Buchstaben a und b genannten Höchstentfernungen nicht überschritten werden.
Artikel 4 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb Artikel 4 — Targets for recharging infrastructure dedicated to heavy-duty electric vehicles Artikel 4 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb
Artikel 4 Absatz 1 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 1 Artikel 4 Absatz 1 — Targets for recharging infrastructure dedicated to heavy-duty electric vehicles — paragraph 1 Artikel 4 Absatz 1 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 1
Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass in ihrem Hoheitsgebiet eine Mindestabdeckung mit öffentlich zugänglichen Ladepunkten für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb sichergestellt ist.
Zu diesem Zweck stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass
a)
bis zum 31. Dezember 2025 entlang mindestens 15 % der Länge des TEN-V-Straßennetzes öffentlich zugängliche Ladestandorte für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb in jeder Fahrtrichtung errichtet werden und dass jeder Ladestandort eine Ladeleistung von mindestens 1 400 kW bietet und über mindestens einen Ladepunkt mit einer individuellen Ladeleistung von mindestens 350 kW verfügt;
b)
bis zum 31. Dezember 2027 entlang mindestens 50 % der Länge des TEN-V-Straßennetzes öffentlich zugängliche Ladestandorte für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb in jeder Fahrtrichtung errichtet werden und dass jeder Ladestandort
i)
entlang des TEN-V-Kernstraßennetzes eine Ladeleistung von mindestens 2 800 kW bietet und über mindestens zwei Ladepunkte mit einer individuellen Ladeleistung von mindestens 350 kW verfügt;
ii)
entlang des TEN-V-Gesamtstraßennetzes eine Ladeleistung von mindestens 1 400 kW bietet und über mindestens einen Ladepunkt mit einer individuellen Ladeleistung von mindestens 350 kW verfügt;
c)
bis zum 31. Dezember 2030 entlang des TEN-V-Kernstraßennetzes öffentlich zugängliche Ladestandorte für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb in jeder Fahrtrichtung in einer Entfernung von höchstens 60 km voneinander errichtet werden und dass jeder Ladestandort eine Ladeleistung von mindestens 3 600 kW bietet und über mindestens zwei Ladepunkte mit einer individuellen Ladeleistung von mindestens 350 kW verfügt;
d)
bis zum 31. Dezember 2030 entlang des TEN-V-Gesamtstraßennetzes öffentlich zugängliche Ladestandorte für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb in jeder Fahrtrichtung in einer Entfernung von höchstens 100 km voneinander errichtet werden und dass jeder Ladestandort eine Ladeleistung von mindestens 1 500 kW bietet und über mindestens einen Ladepunkt mit einer individuellen Ladeleistung von mindestens 350 kW verfügt;
e)
bis zum 31. Dezember 2027 auf jedem sicheren und gesicherten Parkplatz mindestens zwei öffentlich zugängliche Ladestationen für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb mit einer individuellen Ladeleistung von mindestens 100 kW eingesetzt werden;
f)
bis zum 31. Dezember 2030 auf jedem sicheren und gesicherten Parkplatz mindestens vier öffentlich zugängliche Ladestationen für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb mit einer individuellen Ladeleistung von mindestens 100 kW eingesetzt werden;
g)
bis zum 31. Dezember 2025 an jedem städtischen Knoten öffentlich zugängliche Ladepunkte für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb mit einer Gesamtladeleistung von mindestens 900 kW, die von Ladestationen mit einer individuellen Ladeleistung von mindestens 150 kW abgegeben wird, errichtet werden;
h)
bis zum 31. Dezember 2030 an jedem städtischen Knoten öffentlich zugängliche Ladepunkte für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb mit einer Gesamtladeleistung von mindestens 1 800 kW, die von Ladestationen mit einer individuellen Ladeleistung von mindestens 150 kW abgegeben wird, errichtet werden.
Member States shall ensure a minimum coverage of publicly accessible recharging points dedicated to heavy-duty electric vehicles in their territory.
To that end, Member States shall ensure that:
(a)
by 31 December 2025, along at least 15 % of the length of the TEN-T road network, publicly accessible recharging pools dedicated to heavy-duty electric vehicles are deployed in each direction of travel and that each recharging pool offers a power output of at least 1 400 kW and includes at least one recharging point with an individual power output of at least 350 kW;
(b)
by 31 December 2027, along at least 50 % of the length of the TEN-T road network, publicly accessible recharging pools dedicated to heavy-duty electric vehicles are deployed in each direction of travel and that each recharging pool:
(i)
along the TEN-T core road network, offers a power output of at least 2 800 kW and includes at least two recharging points with an individual power output of at least 350 kW;
(ii)
along the TEN-T comprehensive road network, offers a power output of at least 1 400 kW and includes at least one recharging point with an individual power output of at least 350 kW;
(c)
by 31 December 2030, along the TEN-T core road network, publicly accessible recharging pools dedicated to heavy-duty electric vehicles are deployed in each direction of travel with a maximum distance of 60 km between them and that each recharging pool offers a power output of at least 3 600 kW and includes at least two recharging points with an individual power output of at least 350 kW;
(d)
by 31 December 2030, along the TEN-T comprehensive road network, publicly accessible recharging pools dedicated to heavy-duty electric vehicles are deployed in each direction of travel with a maximum distance of 100 km between them and each recharging pool offers a power output of at least 1 500 kW and includes at least one recharging point with an individual power output of at least 350 kW;
(e)
by 31 December 2027, in each safe and secure parking area at least two publicly accessible recharging stations dedicated to heavy-duty electric vehicles with an individual power output of at least 100 kW are deployed;
(f)
by 31 December 2030, in each safe and secure parking area at least four publicly accessible recharging stations dedicated to heavy-duty electric vehicles with an individual power output of at least 100 kW are deployed;
(g)
by 31 December 2025, in each urban node publicly accessible recharging points dedicated to heavy-duty electric vehicles with an aggregated power output of at least 900 kW are deployed, provided by recharging stations with an individual power output of at least 150 kW;
(h)
by 31 December 2030, in each urban node publicly accessible recharging points dedicated to heavy-duty electric vehicles with an aggregated power output of at least 1 800 kW are deployed, provided by recharging stations with an individual power output of at least 150 kW.
Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass in ihrem Hoheitsgebiet eine Mindestabdeckung mit öffentlich zugänglichen Ladepunkten für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb sichergestellt ist.
Zu diesem Zweck stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass
a)
bis zum 31. Dezember 2025 entlang mindestens 15 % der Länge des TEN-V-Straßennetzes öffentlich zugängliche Ladestandorte für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb in jeder Fahrtrichtung errichtet werden und dass jeder Ladestandort eine Ladeleistung von mindestens 1 400 kW bietet und über mindestens einen Ladepunkt mit einer individuellen Ladeleistung von mindestens 350 kW verfügt;
b)
bis zum 31. Dezember 2027 entlang mindestens 50 % der Länge des TEN-V-Straßennetzes öffentlich zugängliche Ladestandorte für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb in jeder Fahrtrichtung errichtet werden und dass jeder Ladestandort
i)
entlang des TEN-V-Kernstraßennetzes eine Ladeleistung von mindestens 2 800 kW bietet und über mindestens zwei Ladepunkte mit einer individuellen Ladeleistung von mindestens 350 kW verfügt;
ii)
entlang des TEN-V-Gesamtstraßennetzes eine Ladeleistung von mindestens 1 400 kW bietet und über mindestens einen Ladepunkt mit einer individuellen Ladeleistung von mindestens 350 kW verfügt;
c)
bis zum 31. Dezember 2030 entlang des TEN-V-Kernstraßennetzes öffentlich zugängliche Ladestandorte für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb in jeder Fahrtrichtung in einer Entfernung von höchstens 60 km voneinander errichtet werden und dass jeder Ladestandort eine Ladeleistung von mindestens 3 600 kW bietet und über mindestens zwei Ladepunkte mit einer individuellen Ladeleistung von mindestens 350 kW verfügt;
d)
bis zum 31. Dezember 2030 entlang des TEN-V-Gesamtstraßennetzes öffentlich zugängliche Ladestandorte für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb in jeder Fahrtrichtung in einer Entfernung von höchstens 100 km voneinander errichtet werden und dass jeder Ladestandort eine Ladeleistung von mindestens 1 500 kW bietet und über mindestens einen Ladepunkt mit einer individuellen Ladeleistung von mindestens 350 kW verfügt;
e)
bis zum 31. Dezember 2027 auf jedem sicheren und gesicherten Parkplatz mindestens zwei öffentlich zugängliche Ladestationen für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb mit einer individuellen Ladeleistung von mindestens 100 kW eingesetzt werden;
f)
bis zum 31. Dezember 2030 auf jedem sicheren und gesicherten Parkplatz mindestens vier öffentlich zugängliche Ladestationen für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb mit einer individuellen Ladeleistung von mindestens 100 kW eingesetzt werden;
g)
bis zum 31. Dezember 2025 an jedem städtischen Knoten öffentlich zugängliche Ladepunkte für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb mit einer Gesamtladeleistung von mindestens 900 kW, die von Ladestationen mit einer individuellen Ladeleistung von mindestens 150 kW abgegeben wird, errichtet werden;
h)
bis zum 31. Dezember 2030 an jedem städtischen Knoten öffentlich zugängliche Ladepunkte für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb mit einer Gesamtladeleistung von mindestens 1 800 kW, die von Ladestationen mit einer individuellen Ladeleistung von mindestens 150 kW abgegeben wird, errichtet werden.
Artikel 4 Absatz 2 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 2 Artikel 4 Absatz 2 — Targets for recharging infrastructure dedicated to heavy-duty electric vehicles — paragraph 2 Artikel 4 Absatz 2 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 2
Die Berechnung des Prozentsatzes des TEN-V-Straßennetzes gemäß Absatz 1 Buchstaben a und b erfolgt auf der Grundlage folgender Elemente:
a)
Für die Berechnung des Nenners: die gesamte Länge des TEN-V-Straßennetzes innerhalb des Hoheitsgebiets des Mitgliedstaats;
b)
für die Berechnung des Zählers: die kumulierte Länge der Abschnitte des TEN-V-Straßennetzes zwischen zwei öffentlich zugänglichen Ladestandorten für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb, die die Anforderungen von Absatz 1 Buchstabe a bzw. b erfüllen, mit Ausnahme von Abschnitten des TEN-V-Straßennetzes zwischen zwei dieser Ladestandorte, die mehr als 120 km voneinander entfernt sind.
The calculation of the percentage of the length of TEN-T road network referred to in paragraph 1, points (a) and (b), shall be based on the following elements:
(a)
for the calculation of the denominator: the total length of the TEN-T road network within the territory of the Member State;
(b)
for the calculation of the numerator: the cumulated length of the sections of the TEN-T road network between two publicly accessible recharging pools dedicated to heavy-duty electric vehicles meeting the requirements set out in paragraph 1, points (a) or (b) respectively, excluding any sections of the TEN-T road network between two of those recharging pools that are more than 120 km apart.
Die Berechnung des Prozentsatzes des TEN-V-Straßennetzes gemäß Absatz 1 Buchstaben a und b erfolgt auf der Grundlage folgender Elemente:
a)
Für die Berechnung des Nenners: die gesamte Länge des TEN-V-Straßennetzes innerhalb des Hoheitsgebiets des Mitgliedstaats;
b)
für die Berechnung des Zählers: die kumulierte Länge der Abschnitte des TEN-V-Straßennetzes zwischen zwei öffentlich zugänglichen Ladestandorten für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb, die die Anforderungen von Absatz 1 Buchstabe a bzw. b erfüllen, mit Ausnahme von Abschnitten des TEN-V-Straßennetzes zwischen zwei dieser Ladestandorte, die mehr als 120 km voneinander entfernt sind.
Artikel 4 Absatz 3 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 3 Artikel 4 Absatz 3 — Targets for recharging infrastructure dedicated to heavy-duty electric vehicles — paragraph 3 Artikel 4 Absatz 3 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 3
Entlang der Straßen des TEN-V-Straßennetzes kann für beide Fahrtrichtungen ein einziger öffentlich zugänglicher Ladestandort für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb errichtet werden, sofern
a)
der Ladestandort von beiden Fahrtrichtungen aus leicht zugänglich ist;
b)
der Ladestandort angemessen ausgeschildert ist;
c)
die in Absatz 1 festgelegten Anforderungen in Bezug auf die maximale Entfernung zwischen Ladestandorten, die Gesamtladeleistung des Ladestandorts, die Anzahl der Ladepunkte und die Ladeleistung einzelner Ladepunkte, die für eine einzelne Fahrtrichtung gelten, für beide Fahrtrichtungen erfüllt sind.
A single publicly accessible recharging pool dedicated to heavy-duty electric vehicles may be deployed along the TEN-T road network for both directions of travel provided that:
(a)
that recharging pool is easily accessible from both directions of travel;
(b)
that recharging pool is adequately signposted; and
(c)
the requirements set out in paragraph 1 in terms of the maximum distance between recharging pools, total power output of the recharging pool, number of recharging points and power output of single points applicable for a single direction of travel are complied with for both directions of travel.
Entlang der Straßen des TEN-V-Straßennetzes kann für beide Fahrtrichtungen ein einziger öffentlich zugänglicher Ladestandort für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb errichtet werden, sofern
a)
der Ladestandort von beiden Fahrtrichtungen aus leicht zugänglich ist;
b)
der Ladestandort angemessen ausgeschildert ist;
c)
die in Absatz 1 festgelegten Anforderungen in Bezug auf die maximale Entfernung zwischen Ladestandorten, die Gesamtladeleistung des Ladestandorts, die Anzahl der Ladepunkte und die Ladeleistung einzelner Ladepunkte, die für eine einzelne Fahrtrichtung gelten, für beide Fahrtrichtungen erfüllt sind.
Artikel 4 Absatz 4 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 4 Artikel 4 Absatz 4 — Targets for recharging infrastructure dedicated to heavy-duty electric vehicles — paragraph 4 Artikel 4 Absatz 4 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 4
Abweichend von Absatz 1 des vorliegenden Artikels können die Mitgliedstaaten auf Straßen des TEN-V-Netzes mit einem durchschnittlichen Gesamttagesverkehr im Jahr von weniger als 2 000 schweren Nutzfahrzeugen und in dem Fall, dass sich der Aufbau einer Infrastruktur unter sozioökonomischen Kosten-Nutzen-Aspekten nicht rechtfertigen lässt, vorsehen, dass ein öffentlich zugänglicher Ladestandort für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb beide Fahrtrichtungen bedient, sofern die Anforderungen gemäß Absatz 1 des vorliegenden Artikels in Bezug auf die maximale Entfernung zwischen Ladestandorten, die Gesamtladeleistung des Ladestandorts, die Anzahl der Ladepunkte und die Ladeleistung einzelner Ladepunkte, die für eine einzelne Fahrtrichtung gelten, erfüllt sind und der Ladestandort von beiden Fahrtrichtungen aus leicht zugänglich und angemessen ausgeschildert ist. Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission alle Fälle mit, in denen sie von der in diesem Absatz genannten Ausnahmeregelung Gebrauch gemacht haben. Die Mitgliedstaaten überprüfen diese Fälle alle zwei Jahre im Rahmen der nationalen Fortschrittsberichte gemäß Artikel 15.
By way of derogation from paragraph 1 of this Article, along roads of the TEN-T network with a total annual average daily traffic of fewer than 2 000 heavy-duty vehicles and where the deployment of infrastructure cannot be justified in socio-economic cost-benefit terms, Member States may provide that a publicly accessible recharging pool dedicated to heavy-duty electric vehicles serves both directions of travel provided that the requirements set out in paragraph 1 of this Article, in terms of the maximum distance between recharging pools, the total power output of the recharging pool, the number of recharging points and the power output of single recharging points applicable for a single direction of travel, are complied with, and that the recharging pool is easily accessible from both directions of travel and adequately signposted. Member States shall notify the Commission of any cases in which they have made use of the derogation referred to in this paragraph. Member States shall review those cases every two years as part of the national progress reporting referred to in Article 15.
Abweichend von Absatz 1 des vorliegenden Artikels können die Mitgliedstaaten auf Straßen des TEN-V-Netzes mit einem durchschnittlichen Gesamttagesverkehr im Jahr von weniger als 2 000 schweren Nutzfahrzeugen und in dem Fall, dass sich der Aufbau einer Infrastruktur unter sozioökonomischen Kosten-Nutzen-Aspekten nicht rechtfertigen lässt, vorsehen, dass ein öffentlich zugänglicher Ladestandort für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb beide Fahrtrichtungen bedient, sofern die Anforderungen gemäß Absatz 1 des vorliegenden Artikels in Bezug auf die maximale Entfernung zwischen Ladestandorten, die Gesamtladeleistung des Ladestandorts, die Anzahl der Ladepunkte und die Ladeleistung einzelner Ladepunkte, die für eine einzelne Fahrtrichtung gelten, erfüllt sind und der Ladestandort von beiden Fahrtrichtungen aus leicht zugänglich und angemessen ausgeschildert ist. Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission alle Fälle mit, in denen sie von der in diesem Absatz genannten Ausnahmeregelung Gebrauch gemacht haben. Die Mitgliedstaaten überprüfen diese Fälle alle zwei Jahre im Rahmen der nationalen Fortschrittsberichte gemäß Artikel 15.
Artikel 4 Absatz 5 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 5 Artikel 4 Absatz 5 — Targets for recharging infrastructure dedicated to heavy-duty electric vehicles — paragraph 5 Artikel 4 Absatz 5 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 5
Abweichend von Absatz 1 des vorliegenden Artikels können die Mitgliedstaaten auf Straßen des TEN-V-Netzes mit einem durchschnittlichen Gesamttagesverkehr im Jahr von weniger als 2 000 schweren Nutzfahrzeugen und in dem Fall, dass sich der Aufbau einer Infrastruktur unter sozioökonomischen Kosten-Nutzen-Aspekten nicht rechtfertigen lässt, die Gesamtladeleistung eines öffentlich zugänglichen Ladestandorts für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb, der gemäß Absatz 1 des vorliegenden Artikels erforderlich ist, um bis zu 50 % verringern, sofern dieser Ladestandort nur eine Fahrtrichtung bedient und die anderen Anforderungen gemäß Absatz 1 des vorliegenden Artikels in Bezug auf die maximale Entfernung zwischen Ladestandorten, die Anzahl der Ladepunkte und die Ladeleistung einzelner Ladepunkte erfüllt sind. Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission alle Fälle mit, in denen sie von der in diesem Absatz genannten Ausnahmeregelung Gebrauch gemacht haben. Die Mitgliedstaaten überprüfen diese Fälle alle zwei Jahre im Rahmen der nationalen Fortschrittsberichte gemäß Artikel 15.
By way of derogation from paragraph 1 of this Article, along roads of the TEN-T network with a total annual average daily traffic of fewer than 2 000 heavy-duty vehicles and where the deployment of infrastructure cannot be justified in socio-economic cost-benefit terms, Member States may reduce by up to 50 % the total power output of a publicly accessible recharging pool dedicated to heavy-duty electric vehicles required pursuant to paragraph 1 of this Article, provided that that recharging pool serves only one direction of travel and that the other requirements set out in paragraph 1 of this Article, in terms of the maximum distance between recharging pools, the number of recharging points and the power output of single recharging points, are complied with. Member States shall notify the Commission of any cases in which they have made use of the derogation referred to in this paragraph. Member States shall review those cases every two years as part of the national progress reporting referred to in Article 15.
Abweichend von Absatz 1 des vorliegenden Artikels können die Mitgliedstaaten auf Straßen des TEN-V-Netzes mit einem durchschnittlichen Gesamttagesverkehr im Jahr von weniger als 2 000 schweren Nutzfahrzeugen und in dem Fall, dass sich der Aufbau einer Infrastruktur unter sozioökonomischen Kosten-Nutzen-Aspekten nicht rechtfertigen lässt, die Gesamtladeleistung eines öffentlich zugänglichen Ladestandorts für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb, der gemäß Absatz 1 des vorliegenden Artikels erforderlich ist, um bis zu 50 % verringern, sofern dieser Ladestandort nur eine Fahrtrichtung bedient und die anderen Anforderungen gemäß Absatz 1 des vorliegenden Artikels in Bezug auf die maximale Entfernung zwischen Ladestandorten, die Anzahl der Ladepunkte und die Ladeleistung einzelner Ladepunkte erfüllt sind. Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission alle Fälle mit, in denen sie von der in diesem Absatz genannten Ausnahmeregelung Gebrauch gemacht haben. Die Mitgliedstaaten überprüfen diese Fälle alle zwei Jahre im Rahmen der nationalen Fortschrittsberichte gemäß Artikel 15.
Artikel 4 Absatz 6 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 6 Artikel 4 Absatz 6 — Targets for recharging infrastructure dedicated to heavy-duty electric vehicles — paragraph 6 Artikel 4 Absatz 6 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 6
Abweichend von der Anforderung in Bezug auf die maximale Entfernung von 60 km zwischen den öffentlich zugänglichen Ladestandorten für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb gemäß Absatz 1 Buchstabe c des vorliegenden Artikels können die Mitgliedstaaten für solche Ladestandorte entlang der Straßen des TEN-V-Kernnetzes mit einem durchschnittlichen Gesamttagesverkehr im Jahr von weniger als 800 schweren Nutzfahrzeugen eine größere Entfernung von bis zu 100 km zulassen, sofern die Entfernung zwischen den Ladestandorten angemessen ausgeschildert ist. Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission alle Fälle mit, in denen sie von der in diesem Absatz genannten Ausnahmeregelungen Gebrauch gemacht haben. Die Mitgliedstaaten überprüfen diese Fälle alle zwei Jahre im Rahmen der nationalen Fortschrittsberichte gemäß Artikel 15.
By way of derogation from the requirement relating to the maximum distance of 60 km between the publicly accessible recharging pools dedicated to heavy-duty electric vehicles set out in paragraph 1, point (c), of this Article, Member States may allow a longer distance, of up to 100 km, for such recharging pools along roads of the TEN-T core network with a total annual average daily traffic of fewer than 800 heavy-duty vehicles, provided that the distance between recharging pools is adequately signposted. Member States shall notify the Commission of any cases in which they have made use of the derogations referred to in this paragraph. Member States shall review those cases every two years as part of the national progress reporting referred to in Article 15.
Abweichend von der Anforderung in Bezug auf die maximale Entfernung von 60 km zwischen den öffentlich zugänglichen Ladestandorten für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb gemäß Absatz 1 Buchstabe c des vorliegenden Artikels können die Mitgliedstaaten für solche Ladestandorte entlang der Straßen des TEN-V-Kernnetzes mit einem durchschnittlichen Gesamttagesverkehr im Jahr von weniger als 800 schweren Nutzfahrzeugen eine größere Entfernung von bis zu 100 km zulassen, sofern die Entfernung zwischen den Ladestandorten angemessen ausgeschildert ist. Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission alle Fälle mit, in denen sie von der in diesem Absatz genannten Ausnahmeregelungen Gebrauch gemacht haben. Die Mitgliedstaaten überprüfen diese Fälle alle zwei Jahre im Rahmen der nationalen Fortschrittsberichte gemäß Artikel 15.
Artikel 4 Absatz 7 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 7 Artikel 4 Absatz 7 — Targets for recharging infrastructure dedicated to heavy-duty electric vehicles — paragraph 7 Artikel 4 Absatz 7 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 7
Hat ein Mitgliedstaat der Kommission einen Fall gemeldet, in dem er von einer Ausnahmeregelung gemäß Absatz 6 Gebrauch gemacht hat, so gelten die Anforderungen gemäß Absatz 1 Buchstabe c in Bezug auf die maximale Entfernung zwischen Ladestandorten als erfüllt.
Where a Member State has notified the Commission of a case in which it has made use of a derogation referred to in paragraph 6, the requirement set out in paragraph 1, point (c), in terms of the maximum distance between recharging pools, shall be deemed to have been complied with.
Hat ein Mitgliedstaat der Kommission einen Fall gemeldet, in dem er von einer Ausnahmeregelung gemäß Absatz 6 Gebrauch gemacht hat, so gelten die Anforderungen gemäß Absatz 1 Buchstabe c in Bezug auf die maximale Entfernung zwischen Ladestandorten als erfüllt.
Artikel 4 Absatz 8 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 8 Artikel 4 Absatz 8 — Targets for recharging infrastructure dedicated to heavy-duty electric vehicles — paragraph 8 Artikel 4 Absatz 8 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 8
Abweichend von den Anforderungen in Absatz 1 Buchstaben a, b, c und d in Bezug auf die Gesamtladeleistung öffentlich zugänglicher Ladestandorte für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb und von der Anforderung in Absatz 1 Buchstabe c in Bezug auf die maximale Entfernung zwischen diesen Ladestandorten kann Zypern bei der Kommission unter Angabe von Gründen eine Genehmigung auf Anwendung niedrigerer Anforderungen in Bezug auf die Gesamtladeleistung öffentlich zugänglicher Ladestandorte für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb oder auf Anwendung einer längeren Höchstentfernung von bis zu 100 km zwischen diesen Ladestandorten oder beides beantragen, sofern ein solcher Antrag, wenn er genehmigt wird, den Verkehr von schweren Nutzfahrzeugen mit Elektroantrieb in diesem Mitgliedstaat nicht behindern würde.
Die Kommission erlässt innerhalb von sechs Monaten nach Eingang eines nach Unterabsatz 1 unter Angabe von Gründen gestellten Antrags eine im jeweiligen Einzelfall gerechtfertigte Entscheidung. Jede Genehmigung, die Zypern aufgrund eines solchen Beschlusses erteilt wird, hat eine Gültigkeitsdauer von höchstens vier Jahren. Möchte Zypern die Geltungsdauer der Genehmigung verlängern, so kann es vor Ablauf der Genehmigung bei der Kommission einen weiteren begründeten Antrag stellen.
By way of derogation from the requirements set out in paragraph 1, points (a), (b), (c) and (d), relating to the total power output of publicly accessible recharging pools dedicated to heavy-duty electric vehicles and from the requirement set out in paragraph 1, point (c), relating to the maximum distance between those recharging pools, Cyprus may submit to the Commission a reasoned request for authorisation to apply lower requirements in terms of level of total power output of publicly accessible recharging pools dedicated to heavy-duty electric vehicles or to apply a longer maximum distance, of up to 100 km, between those recharging pools, or both, provided that such request, if authorised, would not impede the circulation of heavy-duty electric vehicles in that Member State.
The Commission shall, within six months of receipt of a reasoned request submitted pursuant to the first subparagraph, adopt a decision as justified in each case. Any authorisation granted to Cyprus pursuant to such decision shall be valid for a maximum of four years. Where Cyprus seeks to extend the validity of the authorisation, it may submit a further reasoned request to the Commission before the expiry of the authorisation.
Abweichend von den Anforderungen in Absatz 1 Buchstaben a, b, c und d in Bezug auf die Gesamtladeleistung öffentlich zugänglicher Ladestandorte für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb und von der Anforderung in Absatz 1 Buchstabe c in Bezug auf die maximale Entfernung zwischen diesen Ladestandorten kann Zypern bei der Kommission unter Angabe von Gründen eine Genehmigung auf Anwendung niedrigerer Anforderungen in Bezug auf die Gesamtladeleistung öffentlich zugänglicher Ladestandorte für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb oder auf Anwendung einer längeren Höchstentfernung von bis zu 100 km zwischen diesen Ladestandorten oder beides beantragen, sofern ein solcher Antrag, wenn er genehmigt wird, den Verkehr von schweren Nutzfahrzeugen mit Elektroantrieb in diesem Mitgliedstaat nicht behindern würde.
Die Kommission erlässt innerhalb von sechs Monaten nach Eingang eines nach Unterabsatz 1 unter Angabe von Gründen gestellten Antrags eine im jeweiligen Einzelfall gerechtfertigte Entscheidung. Jede Genehmigung, die Zypern aufgrund eines solchen Beschlusses erteilt wird, hat eine Gültigkeitsdauer von höchstens vier Jahren. Möchte Zypern die Geltungsdauer der Genehmigung verlängern, so kann es vor Ablauf der Genehmigung bei der Kommission einen weiteren begründeten Antrag stellen.
Artikel 4 Absatz 9 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 9 Artikel 4 Absatz 9 — Targets for recharging infrastructure dedicated to heavy-duty electric vehicles — paragraph 9 Artikel 4 Absatz 9 — Ziele für die Stromladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb — Absatz 9
Bis zum 31. Dezember 2030 stellen benachbarte Mitgliedstaaten sicher, dass auf den grenzüberschreitenden Abschnitten des TEN-V-Kernstraßennetzes und TEN-V-Gesamtstraßennetzes die in Absatz 1 Buchstaben c und d genannten Höchstentfernungen zwischen Ladestandorten nicht überschritten werden. Vor diesem Zeitpunkt gilt den grenzüberschreitenden Abschnitten besondere Aufmerksamkeit, und benachbarte Mitgliedstaaten unternehmen, sobald sie die Ladeinfrastruktur entlang der grenzüberschreitenden Abschnitte des TEN-V-Straßennetzes errichten, alles in ihrer Macht Stehende, um diese Höchstentfernungen einzuhalten.
By 31 December 2030, neighbouring Member States shall ensure that the maximum distances between recharging pools referred to in paragraph 1, points (c) and (d), are not exceeded for cross-border sections of the TEN-T core road network and TEN-T comprehensive road network. Before that date, particular attention shall be paid to cross-border sections and neighbouring Member States shall make all possible efforts to respect those maximum distances as soon as they deploy the recharging infrastructure along the cross-border sections of the TEN-T road network.
Bis zum 31. Dezember 2030 stellen benachbarte Mitgliedstaaten sicher, dass auf den grenzüberschreitenden Abschnitten des TEN-V-Kernstraßennetzes und TEN-V-Gesamtstraßennetzes die in Absatz 1 Buchstaben c und d genannten Höchstentfernungen zwischen Ladestandorten nicht überschritten werden. Vor diesem Zeitpunkt gilt den grenzüberschreitenden Abschnitten besondere Aufmerksamkeit, und benachbarte Mitgliedstaaten unternehmen, sobald sie die Ladeinfrastruktur entlang der grenzüberschreitenden Abschnitte des TEN-V-Straßennetzes errichten, alles in ihrer Macht Stehende, um diese Höchstentfernungen einzuhalten.
Artikel 5 — Ladeinfrastruktur Artikel 5 — Recharging infrastructure Artikel 5 — Ladeinfrastruktur
Artikel 5 Absatz 1 — Ladeinfrastruktur — Absatz 1 Artikel 5 Absatz 1 — Recharging infrastructure — paragraph 1 Artikel 5 Absatz 1 — Ladeinfrastruktur — Absatz 1
Die Betreiber von Ladepunkten bieten an den von ihnen betriebenen öffentlich zugänglichen Ladepunkten Endnutzern die Möglichkeit, ihr Elektrofahrzeug punktuell aufzuladen.
An öffentlich zugänglichen Ladepunkten, die ab dem 13. April 2024 errichtet werden, muss punktuelles Aufladen unter Verwendung eines in der Union weitverbreiteten Zahlungsinstruments möglich sein. Zu diesem Zweck akzeptieren die Betreiber von Ladepunkten an diesen Punkten elektronische Zahlungen über Endgeräte und Einrichtungen, die für Zahlungsdienste genutzt werden, darunter mindestens eines der folgenden Geräte:
a)
Zahlungskartenleser,
b)
Geräte mit einer Kontaktlosfunktion, mit der zumindest Zahlungskarten gelesen werden können;
c)
für öffentlich zugängliche Ladepunkte mit einer Ladeleistung von weniger als 50 kW Geräte, die eine Internetverbindung nutzen und einen sicheren Zahlungsvorgang ermöglichen, etwa solche, die einen spezifischen Quick-Response-Code erzeugen.
Ab dem 1. Januar 2027 stellen die Betreiber von Ladepunkten sicher, dass alle von ihnen betriebenen öffentlich zugänglichen Ladepunkte mit einer Ladeleistung von 50 kW oder mehr, die entlang des TEN-V-Straßennetzes oder auf einem sicheren und gesicherten Parkplatz errichtet werden, einschließlich Ladepunkten, die vor dem 13. April 2024 errichtet werden, den Anforderungen in den Buchstaben a oder b entsprechen.
Ein Zahlungsendgerät oder eine Zahlungseinrichtung gemäß Unterabsatz 2 kann eine Reihe von öffentlich zugänglichen Ladepunkten innerhalb eines Ladestandorts bedienen.
Die Anforderungen dieses Absatzes gelten nicht für öffentlich zugängliche Ladepunkte, an denen keine Zahlung für den Aufladedienst verlangt wird.
Operators of recharging points shall, at the publicly accessible recharging points operated by them, provide end users with the possibility to recharge their electric vehicle on an ad hoc basis.
At publicly accessible recharging points deployed from 13 April 2024, recharging on an ad hoc basis shall be possible using a payment instrument that is widely used in the Union. To that end, operators of recharging points shall accept electronic payments at those points through terminals and devices used for payment services, including at least one of the following:
(a)
payment card readers;
(b)
devices with a contactless functionality that is at least able to read payment cards;
(c)
for publicly accessible recharging points with a power output below 50 kW, devices using an internet connection and allowing for secure payment transactions such as those generating a specific Quick Response code.
From 1 January 2027, operators of recharging points shall ensure that all publicly accessible recharging points operated by them, with a power output equal to or more than 50 kW deployed along the TEN-T road network or deployed on a safe and secure parking area, including recharging points deployed before 13 April 2024, comply with the requirements set out in points (a) or (b).
A single payment terminal or device referred to in the second subparagraph may serve a number of publicly accessible recharging points within a recharging pool.
The requirements laid down in this paragraph shall not apply to publicly accessible recharging points that do not require payment for the recharging service.
Die Betreiber von Ladepunkten bieten an den von ihnen betriebenen öffentlich zugänglichen Ladepunkten Endnutzern die Möglichkeit, ihr Elektrofahrzeug punktuell aufzuladen.
An öffentlich zugänglichen Ladepunkten, die ab dem 13. April 2024 errichtet werden, muss punktuelles Aufladen unter Verwendung eines in der Union weitverbreiteten Zahlungsinstruments möglich sein. Zu diesem Zweck akzeptieren die Betreiber von Ladepunkten an diesen Punkten elektronische Zahlungen über Endgeräte und Einrichtungen, die für Zahlungsdienste genutzt werden, darunter mindestens eines der folgenden Geräte:
a)
Zahlungskartenleser,
b)
Geräte mit einer Kontaktlosfunktion, mit der zumindest Zahlungskarten gelesen werden können;
c)
für öffentlich zugängliche Ladepunkte mit einer Ladeleistung von weniger als 50 kW Geräte, die eine Internetverbindung nutzen und einen sicheren Zahlungsvorgang ermöglichen, etwa solche, die einen spezifischen Quick-Response-Code erzeugen.
Ab dem 1. Januar 2027 stellen die Betreiber von Ladepunkten sicher, dass alle von ihnen betriebenen öffentlich zugänglichen Ladepunkte mit einer Ladeleistung von 50 kW oder mehr, die entlang des TEN-V-Straßennetzes oder auf einem sicheren und gesicherten Parkplatz errichtet werden, einschließlich Ladepunkten, die vor dem 13. April 2024 errichtet werden, den Anforderungen in den Buchstaben a oder b entsprechen.
Ein Zahlungsendgerät oder eine Zahlungseinrichtung gemäß Unterabsatz 2 kann eine Reihe von öffentlich zugänglichen Ladepunkten innerhalb eines Ladestandorts bedienen.
Die Anforderungen dieses Absatzes gelten nicht für öffentlich zugängliche Ladepunkte, an denen keine Zahlung für den Aufladedienst verlangt wird.
Artikel 5 Absatz 2 — Ladeinfrastruktur — Absatz 2 Artikel 5 Absatz 2 — Recharging infrastructure — paragraph 2 Artikel 5 Absatz 2 — Ladeinfrastruktur — Absatz 2
Wenn die Betreiber von Ladepunkten an einem von ihnen betriebenen öffentlich zugänglichen Ladepunkt eine automatische Authentifizierung anbieten, so stellen sie sicher, dass die Endnutzer stets das Recht haben, die automatische Authentifizierung nicht zu nutzen, und ihr Fahrzeug stattdessen entweder gemäß Absatz 1 punktuell aufzuladen oder eine andere an diesem Ladepunkt angebotene vertragsbasierte Zahlungslösung zu nutzen. Die Betreiber von Ladepunkten zeigen den Endnutzern diese Option deutlich an und bieten sie ihnen auf geeignete Weise an jedem öffentlich zugänglichen Ladepunkt, den sie betreiben und an dem eine automatische Authentifizierung möglich ist, an.
Operators of recharging points shall ensure that when they offer automatic authentication at a publicly accessible recharging point operated by them, end users always have the right to not make use of the automatic authentication and instead either to recharge their vehicle on an ad hoc basis, as provided for in paragraph 1, or to use another contract-based recharging solution offered at that recharging point. Operators of recharging points shall clearly show that option to end users and offer it to them in a convenient manner at each publicly accessible recharging point operated by them, at which they make available automatic authentication.
Wenn die Betreiber von Ladepunkten an einem von ihnen betriebenen öffentlich zugänglichen Ladepunkt eine automatische Authentifizierung anbieten, so stellen sie sicher, dass die Endnutzer stets das Recht haben, die automatische Authentifizierung nicht zu nutzen, und ihr Fahrzeug stattdessen entweder gemäß Absatz 1 punktuell aufzuladen oder eine andere an diesem Ladepunkt angebotene vertragsbasierte Zahlungslösung zu nutzen. Die Betreiber von Ladepunkten zeigen den Endnutzern diese Option deutlich an und bieten sie ihnen auf geeignete Weise an jedem öffentlich zugänglichen Ladepunkt, den sie betreiben und an dem eine automatische Authentifizierung möglich ist, an.
Artikel 5 Absatz 3 — Ladeinfrastruktur — Absatz 3 Artikel 5 Absatz 3 — Recharging infrastructure — paragraph 3 Artikel 5 Absatz 3 — Ladeinfrastruktur — Absatz 3
Die von den Betreibern öffentlich zugänglicher Ladepunkte berechneten Preise müssen angemessen, einfach und eindeutig vergleichbar, transparent und nichtdiskriminierend sein. Die Betreiber öffentlich zugänglicher Ladepunkte dürfen durch die berechneten Preise nicht zwischen Endnutzern und Mobilitätsdienstleistern oder zwischen verschiedenen Mobilitätsdienstleistern diskriminieren. Eine Differenzierung des Preisniveaus darf allerdings stattfinden, jedoch nur, wenn die Differenzierung verhältnismäßig und objektiv gerechtfertigt ist.
Prices charged by operators of publicly accessible recharging points shall be reasonable, easily and clearly comparable, transparent and non-discriminatory. Operators of publicly accessible recharging points shall not discriminate, through the prices charged, between end users and mobility service providers or between different mobility service providers. However, the level of prices may be differentiated, but only if the differentiation is proportionate and objectively justified.
Die von den Betreibern öffentlich zugänglicher Ladepunkte berechneten Preise müssen angemessen, einfach und eindeutig vergleichbar, transparent und nichtdiskriminierend sein. Die Betreiber öffentlich zugänglicher Ladepunkte dürfen durch die berechneten Preise nicht zwischen Endnutzern und Mobilitätsdienstleistern oder zwischen verschiedenen Mobilitätsdienstleistern diskriminieren. Eine Differenzierung des Preisniveaus darf allerdings stattfinden, jedoch nur, wenn die Differenzierung verhältnismäßig und objektiv gerechtfertigt ist.
Artikel 5 Absatz 4 — Ladeinfrastruktur — Absatz 4 Artikel 5 Absatz 4 — Recharging infrastructure — paragraph 4 Artikel 5 Absatz 4 — Ladeinfrastruktur — Absatz 4
An öffentlich zugänglichen Ladepunkten mit einer Ladeleistung von 50 kW oder mehr beruht der vom Betreiber berechnete Ad-hoc-Preis auf dem Preis pro kWh für den gelieferten Strom. Darüber hinaus können die Betreiber dieser Ladepunkte eine Nutzungsgebühr als Preis pro Minute erheben, um eine lange Belegung des Ladepunkts zu verhindern.
Die Betreiber öffentlich zugänglicher Ladepunkte mit einer Ladeleistung von 50 kW oder mehr weisen an den Ladestationen den Ad-hoc-Preis pro kWh und etwaige Nutzungsentgelte als Preise pro Minute aus, damit diese Informationen den Endnutzern vor Einleitung eines Ladevorgangs bekannt sind und der Preisvergleich erleichtert wird.
Die Betreiber öffentlich zugänglicher Ladepunkte mit einer Ladeleistung von weniger als 50 kW stellen die Informationen über den Ad-hoc-Preis mit all seinen Preiskomponenten an den von ihnen betriebenen Ladestationen klar und leicht zur Verfügung, damit diese Informationen den Endnutzern vor Einleitung eines Ladevorgangs bekannt sind und der Preisvergleich erleichtert wird. Die anwendbaren Preisbestandteile sind in folgender Reihenfolge darzustellen:
—
Preis pro kWh,
—
Preis pro Minute,
—
Preis pro Ladevorgang, und
—
jede andere anwendbare Preiskomponente.
Die Unterabsätze 1 und 2 gelten für alle Ladepunkte, die ab dem 13. April 2024 errichtet werden.
At publicly accessible recharging points with a power output equal to or more than 50 kW, the ad hoc price charged by the operator shall be based on the price per kWh for the electricity delivered. In addition, the operators of those recharging points can charge an occupancy fee as a price per minute to discourage long occupancy of the recharging point.
Operators of publicly accessible recharging points with a power output equal to or more than 50 kW shall, at the recharging stations, show the ad hoc price per kWh and any possible occupancy fee expressed in price per minute so that that information is known to end users before they initiate a recharging session and price comparison is facilitated.
Operators of publicly accessible recharging points with a power output of less than 50 kW shall, at the recharging stations operated by them, make the information on the ad hoc price clearly and easily available, with all its price components, so that that information is known to end users before they initiate a recharging session and price comparison is facilitated. The applicable price components shall be presented in the following order:
—
price per kWh;
—
price per minute;
—
price per session; and
—
any other price component that applies.
The first and second subparagraphs shall apply to all recharging points deployed from 13 April 2024.
An öffentlich zugänglichen Ladepunkten mit einer Ladeleistung von 50 kW oder mehr beruht der vom Betreiber berechnete Ad-hoc-Preis auf dem Preis pro kWh für den gelieferten Strom. Darüber hinaus können die Betreiber dieser Ladepunkte eine Nutzungsgebühr als Preis pro Minute erheben, um eine lange Belegung des Ladepunkts zu verhindern.
Die Betreiber öffentlich zugänglicher Ladepunkte mit einer Ladeleistung von 50 kW oder mehr weisen an den Ladestationen den Ad-hoc-Preis pro kWh und etwaige Nutzungsentgelte als Preise pro Minute aus, damit diese Informationen den Endnutzern vor Einleitung eines Ladevorgangs bekannt sind und der Preisvergleich erleichtert wird.
Die Betreiber öffentlich zugänglicher Ladepunkte mit einer Ladeleistung von weniger als 50 kW stellen die Informationen über den Ad-hoc-Preis mit all seinen Preiskomponenten an den von ihnen betriebenen Ladestationen klar und leicht zur Verfügung, damit diese Informationen den Endnutzern vor Einleitung eines Ladevorgangs bekannt sind und der Preisvergleich erleichtert wird. Die anwendbaren Preisbestandteile sind in folgender Reihenfolge darzustellen:
—
Preis pro kWh,
—
Preis pro Minute,
—
Preis pro Ladevorgang, und
—
jede andere anwendbare Preiskomponente.
Die Unterabsätze 1 und 2 gelten für alle Ladepunkte, die ab dem 13. April 2024 errichtet werden.
Artikel 5 Absatz 5 — Ladeinfrastruktur — Absatz 5 Artikel 5 Absatz 5 — Recharging infrastructure — paragraph 5 Artikel 5 Absatz 5 — Ladeinfrastruktur — Absatz 5
Die von Mobilitätsdienstleistern den Endnutzern berechneten Preise müssen angemessen, transparent und nichtdiskriminierend sein. Die Mobilitätsdienstleister stellen Endnutzern vor Beginn des beabsichtigten Ladevorgangs alle geltenden Preisinformationen, die für den jeweiligen Ladevorgang spezifisch sind, durch frei zugängliche, weitverbreitete elektronische Mittel zur Verfügung, mit einer klaren Unterscheidung zwischen allen Preisbestandteilen, einschließlich der anwendbaren e-Roaming-Kosten und anderer vom Mobilitätsdienstleister erhobener Gebühren oder Entgelte. Die Gebühren müssen angemessen, transparent und nichtdiskriminierend sein. Mobilitätsdienstleister dürfen keine zusätzlichen Entgelte für grenzüberschreitendes e-Roaming erheben.
Prices charged by mobility service providers to end users shall be reasonable, transparent and non-discriminatory. Mobility service providers shall make available to end users, prior to the start of an intended recharging session, all price information specific to that recharging session, through freely available, widely supported electronic means, clearly distinguishing all price components, including applicable e-roaming costs and other fees or charges applied by the mobility service provider. The fees shall be reasonable, transparent and non-discriminatory. Mobility service providers shall not apply any extra charges for cross-border e-roaming.
Die von Mobilitätsdienstleistern den Endnutzern berechneten Preise müssen angemessen, transparent und nichtdiskriminierend sein. Die Mobilitätsdienstleister stellen Endnutzern vor Beginn des beabsichtigten Ladevorgangs alle geltenden Preisinformationen, die für den jeweiligen Ladevorgang spezifisch sind, durch frei zugängliche, weitverbreitete elektronische Mittel zur Verfügung, mit einer klaren Unterscheidung zwischen allen Preisbestandteilen, einschließlich der anwendbaren e-Roaming-Kosten und anderer vom Mobilitätsdienstleister erhobener Gebühren oder Entgelte. Die Gebühren müssen angemessen, transparent und nichtdiskriminierend sein. Mobilitätsdienstleister dürfen keine zusätzlichen Entgelte für grenzüberschreitendes e-Roaming erheben.
Artikel 5 Absatz 6 — Ladeinfrastruktur — Absatz 6 Artikel 5 Absatz 6 — Recharging infrastructure — paragraph 6 Artikel 5 Absatz 6 — Ladeinfrastruktur — Absatz 6
Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass ihre Behörden den Markt für die Ladeinfrastruktur regelmäßig überwachen und insbesondere die Einhaltung der Absätze 3 und 5 durch die Betreiber von Ladepunkten und Mobilitätsdienstleister überwachen. Die Mitgliedstaaten bemühen sich ferner sicherzustellen, dass ihre Behörden möglicherweise unlautere Geschäftspraktiken, die Verbraucher betreffen, regelmäßig überwachen.
Member States shall ensure that their authorities regularly monitor the recharging infrastructure market, and in particular, that they monitor the compliance of operators of recharging points and mobility service providers with paragraphs 3 and 5. Member States shall also seek to ensure that their authorities regularly monitor possibly unfair commercial practices affecting consumers.
Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass ihre Behörden den Markt für die Ladeinfrastruktur regelmäßig überwachen und insbesondere die Einhaltung der Absätze 3 und 5 durch die Betreiber von Ladepunkten und Mobilitätsdienstleister überwachen. Die Mitgliedstaaten bemühen sich ferner sicherzustellen, dass ihre Behörden möglicherweise unlautere Geschäftspraktiken, die Verbraucher betreffen, regelmäßig überwachen.
Artikel 5 Absatz 7 — Ladeinfrastruktur — Absatz 7 Artikel 5 Absatz 7 — Recharging infrastructure — paragraph 7 Artikel 5 Absatz 7 — Ladeinfrastruktur — Absatz 7
Bis zum 14. Oktober 2024 stellen die Betreiber von Ladepunkten sicher, dass alle von ihnen betriebenen öffentlich zugänglichen Ladepunkte digital vernetzte Ladepunkte sind.
By 14 October 2024, operators of recharging points shall ensure that all publicly accessible recharging points operated by them are digitally-connected recharging points.
Bis zum 14. Oktober 2024 stellen die Betreiber von Ladepunkten sicher, dass alle von ihnen betriebenen öffentlich zugänglichen Ladepunkte digital vernetzte Ladepunkte sind.
Artikel 5 Absatz 8 — Ladeinfrastruktur — Absatz 8 Artikel 5 Absatz 8 — Recharging infrastructure — paragraph 8 Artikel 5 Absatz 8 — Ladeinfrastruktur — Absatz 8
Die Betreiber von Ladepunkten stellen sicher, dass alle von ihnen betriebenen öffentlich zugänglichen Ladepunkte, die nach dem 13. April 2024 errichtet werden oder nach dem 14. Oktober 2024 instand gesetzt werden, zu intelligentem Laden fähig sind.
Operators of recharging points shall ensure that all publicly accessible recharging points operated by them and built after 13 April 2024 or renovated after 14 October 2024 are capable of smart recharging.
Die Betreiber von Ladepunkten stellen sicher, dass alle von ihnen betriebenen öffentlich zugänglichen Ladepunkte, die nach dem 13. April 2024 errichtet werden oder nach dem 14. Oktober 2024 instand gesetzt werden, zu intelligentem Laden fähig sind.
Artikel 5 Absatz 9 — Ladeinfrastruktur — Absatz 9 Artikel 5 Absatz 9 — Recharging infrastructure — paragraph 9 Artikel 5 Absatz 9 — Ladeinfrastruktur — Absatz 9
Die Mitgliedstaaten ergreifen die erforderlichen Maßnahmen, um sicherzustellen, dass auf Park- und Rastplätzen entlang des TEN-V-Straßennetzes, auf denen Infrastruktur für alternative Kraftstoffe installiert ist, der genaue Standort der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe angemessen ausgeschildert ist.
Member States shall take the necessary measures to ensure that within parking and rest areas along the TEN-T road network where alternative fuels infrastructure is deployed, the exact location of the alternative fuels infrastructure is adequately signposted.
Die Mitgliedstaaten ergreifen die erforderlichen Maßnahmen, um sicherzustellen, dass auf Park- und Rastplätzen entlang des TEN-V-Straßennetzes, auf denen Infrastruktur für alternative Kraftstoffe installiert ist, der genaue Standort der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe angemessen ausgeschildert ist.
Artikel 5 Absatz 10 — Ladeinfrastruktur — Absatz 10 Artikel 5 Absatz 10 — Recharging infrastructure — paragraph 10 Artikel 5 Absatz 10 — Ladeinfrastruktur — Absatz 10
Bis zum 14. April 2025 stellen die Betreiber öffentlich zugänglicher Ladepunkte sicher, dass alle öffentlich zugänglichen Gleichstrom-Ladepunkte, die von ihnen betrieben werden, über ein fest installiertes Ladekabel verfügen.
By 14 April 2025, the operators of publicly accessible recharging points shall ensure that all direct current (DC) publicly accessible recharging points operated by them have a fixed recharging cable installed.
Bis zum 14. April 2025 stellen die Betreiber öffentlich zugänglicher Ladepunkte sicher, dass alle öffentlich zugänglichen Gleichstrom-Ladepunkte, die von ihnen betrieben werden, über ein fest installiertes Ladekabel verfügen.
Artikel 5 Absatz 11 — Ladeinfrastruktur — Absatz 11 Artikel 5 Absatz 11 — Recharging infrastructure — paragraph 11 Artikel 5 Absatz 11 — Ladeinfrastruktur — Absatz 11
Ist der Betreiber eines Ladepunkts nicht dessen Eigentümer, so stellt der Eigentümer dem Betreiber gemäß den zwischen ihnen getroffenen Vereinbarungen einen Ladepunkt mit den technischen Merkmalen zur Verfügung, die es dem Betreiber ermöglichen, den Verpflichtungen in den Absätzen 2, 7, 8 und 10 nachzukommen.
Where the operator of a recharging point is not the owner of that point, the owner shall make available to the operator, in accordance with the arrangements between them, a recharging point with the technical characteristics which enable the operator to comply with the obligations set out in paragraphs 2, 7, 8 and 10.
Ist der Betreiber eines Ladepunkts nicht dessen Eigentümer, so stellt der Eigentümer dem Betreiber gemäß den zwischen ihnen getroffenen Vereinbarungen einen Ladepunkt mit den technischen Merkmalen zur Verfügung, die es dem Betreiber ermöglichen, den Verpflichtungen in den Absätzen 2, 7, 8 und 10 nachzukommen.
Artikel 6 — Ziele für die Infrastruktur zur Wasserstoffbetankung von Straßenfahrzeugen Artikel 6 — Targets for hydrogen refuelling infrastructure of road vehicles Artikel 6 — Ziele für die Infrastruktur zur Wasserstoffbetankung von Straßenfahrzeugen
Artikel 6 Absatz 1 — Ziele für die Infrastruktur zur Wasserstoffbetankung von Straßenfahrzeugen — Absatz 1 Artikel 6 Absatz 1 — Targets for hydrogen refuelling infrastructure of road vehicles — paragraph 1 Artikel 6 Absatz 1 — Ziele für die Infrastruktur zur Wasserstoffbetankung von Straßenfahrzeugen — Absatz 1
Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass bis zum 31. Dezember 2030 eine Mindestanzahl öffentlich zugänglicher Wasserstofftankstellen in ihrem Hoheitsgebiet errichtet wird.
Zu diesem Zweck sorgen die Mitgliedstaaten dafür, dass bis zum 31. Dezember 2030 öffentlich zugängliche Wasserstofftankstellen, die für eine kumulative Kapazität von mindestens 1 t/Tag ausgelegt sind und über mindestens eine 700-bar-Zapfsäule verfügen, errichtet werden, die im TEN-V-Kernnetz nicht mehr als 200 km voneinander entfernt sind.
Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass bis zum 31. Dezember 2030 an jedem städtischen Knoten mindestens eine öffentlich zugängliche Wasserstofftankstelle errichtet wird. Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass eine Analyse für die Bestimmung des jeweils besten Standorts solcher Tankstellen durchgeführt wird, und dass die Analyse insbesondere die Errichtung solcher Tankstellen an multimodalen Knotenpunkten, an denen auch andere Verkehrsträger versorgt werden könnten, prüft.
Die Mitgliedstaaten legen in ihren nationalen Strategierahmen einen klaren linearen Zielpfad für die Erreichung der Ziele für 2030 fest, sowie ein klares indikatives Ziel für 2027, das eine ausreichende Abdeckung des TEN-V-Kernnetzes im Hinblick auf die Deckung der sich entwickelnden Marktnachfrage gewährleistet.
Member States shall ensure that, in their territory, a minimum number of publicly accessible hydrogen refuelling stations are deployed by 31 December 2030.
To that end, Member States shall ensure that by 31 December 2030 publicly accessible hydrogen refuelling stations designed for a minimum cumulative capacity of 1 tonne per day and equipped with at least a 700 bar dispenser are deployed with a maximum distance of 200 km between them along the TEN-T core network.
Member States shall ensure that, by 31 December 2030, at least one publicly accessible hydrogen refuelling station is deployed in each urban node. Member States shall ensure that an analysis is carried out to determine the best location for such refuelling stations and that the analysis examines in particular the deployment of such refuelling stations in multimodal hubs where other transport modes could also be supplied.
Member States shall set out in their national policy frameworks a clear linear trajectory towards meeting the 2030 targets, along with a clear indicative target for 2027 that delivers sufficient coverage of the TEN-T core network with a view to meeting developing market demands.
Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass bis zum 31. Dezember 2030 eine Mindestanzahl öffentlich zugänglicher Wasserstofftankstellen in ihrem Hoheitsgebiet errichtet wird.
Zu diesem Zweck sorgen die Mitgliedstaaten dafür, dass bis zum 31. Dezember 2030 öffentlich zugängliche Wasserstofftankstellen, die für eine kumulative Kapazität von mindestens 1 t/Tag ausgelegt sind und über mindestens eine 700-bar-Zapfsäule verfügen, errichtet werden, die im TEN-V-Kernnetz nicht mehr als 200 km voneinander entfernt sind.
Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass bis zum 31. Dezember 2030 an jedem städtischen Knoten mindestens eine öffentlich zugängliche Wasserstofftankstelle errichtet wird. Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass eine Analyse für die Bestimmung des jeweils besten Standorts solcher Tankstellen durchgeführt wird, und dass die Analyse insbesondere die Errichtung solcher Tankstellen an multimodalen Knotenpunkten, an denen auch andere Verkehrsträger versorgt werden könnten, prüft.
Die Mitgliedstaaten legen in ihren nationalen Strategierahmen einen klaren linearen Zielpfad für die Erreichung der Ziele für 2030 fest, sowie ein klares indikatives Ziel für 2027, das eine ausreichende Abdeckung des TEN-V-Kernnetzes im Hinblick auf die Deckung der sich entwickelnden Marktnachfrage gewährleistet.
Artikel 6 Absatz 2 — Ziele für die Infrastruktur zur Wasserstoffbetankung von Straßenfahrzeugen — Absatz 2 Artikel 6 Absatz 2 — Targets for hydrogen refuelling infrastructure of road vehicles — paragraph 2 Artikel 6 Absatz 2 — Ziele für die Infrastruktur zur Wasserstoffbetankung von Straßenfahrzeugen — Absatz 2
Benachbarte Mitgliedstaaten stellen sicher, dass auf den grenzüberschreitenden Abschnitten des TEN-V-Kernnetzes die in Absatz 1 Unterabsatz 2 genannte Höchstentfernung nicht überschritten wird.
Neighbouring Member States shall ensure that the maximum distance referred to in paragraph 1, second subparagraph, is not exceeded for cross-border sections of the TEN-T core network.
Benachbarte Mitgliedstaaten stellen sicher, dass auf den grenzüberschreitenden Abschnitten des TEN-V-Kernnetzes die in Absatz 1 Unterabsatz 2 genannte Höchstentfernung nicht überschritten wird.
Artikel 6 Absatz 3 — Ziele für die Infrastruktur zur Wasserstoffbetankung von Straßenfahrzeugen — Absatz 3 Artikel 6 Absatz 3 — Targets for hydrogen refuelling infrastructure of road vehicles — paragraph 3 Artikel 6 Absatz 3 — Ziele für die Infrastruktur zur Wasserstoffbetankung von Straßenfahrzeugen — Absatz 3
Der Betreiber einer öffentlich zugänglichen Tankstelle oder, falls der Betreiber nicht der Eigentümer ist, deren Eigentümer stellt gemäß den zwischen ihnen getroffenen Vereinbarungen sicher, dass die Tankstelle für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge sowie schwere Nutzfahrzeuge ausgelegt ist.
The operator of a publicly accessible refuelling station, or, where the operator is not the owner, the owner of that station in accordance with the arrangements between them, shall ensure that the station is designed to serve light-duty and heavy-duty vehicles.
Der Betreiber einer öffentlich zugänglichen Tankstelle oder, falls der Betreiber nicht der Eigentümer ist, deren Eigentümer stellt gemäß den zwischen ihnen getroffenen Vereinbarungen sicher, dass die Tankstelle für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge sowie schwere Nutzfahrzeuge ausgelegt ist.
Artikel 6 Absatz 4 — Ziele für die Infrastruktur zur Wasserstoffbetankung von Straßenfahrzeugen — Absatz 4 Artikel 6 Absatz 4 — Targets for hydrogen refuelling infrastructure of road vehicles — paragraph 4 Artikel 6 Absatz 4 — Ziele für die Infrastruktur zur Wasserstoffbetankung von Straßenfahrzeugen — Absatz 4
Abweichend von Absatz 1 des vorliegenden Artikels können die Mitgliedstaaten auf Straßen des TEN-V-Kernnetzes mit einem durchschnittlichen Gesamttagesverkehr im Jahr von weniger als 2 000 schweren Nutzfahrzeugen und in dem Fall, dass sich der Aufbau einer Infrastruktur unter sozioökonomischen Kosten-Nutzen-Aspekten nicht rechtfertigen lässt, die Kapazität einer öffentlich zugänglichen Wasserstofftankstelle, die gemäß Absatz 1 des vorliegenden Artikels erforderlich ist, um bis zu 50 % verringern, sofern die Anforderungen gemäß jenem Absatz in Bezug auf die maximale Entfernung zwischen Wasserstofftankstellen und den Zapfsäulendruck erfüllt sind. Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission alle Fälle mit, in denen sie von der in diesem Absatz genannten Ausnahmeregelung Gebrauch gemacht haben. Die Mitgliedstaaten überprüfen diese Fälle alle zwei Jahre im Rahmen der nationalen Fortschrittsberichte gemäß Artikel 15.
By way of derogation from paragraph 1 of this Article, along roads of the TEN-T core network with a total annual average daily traffic of fewer than 2 000 heavy-duty vehicles and where the deployment of infrastructure cannot be justified in socio-economic cost-benefit terms, Member States may reduce by up to 50 % the capacity of a publicly accessible hydrogen refuelling station required pursuant to paragraph 1 of this Article, provided that the requirements set out in that paragraph in terms of the maximum distance between hydrogen refuelling stations and the dispenser pressure are complied with. Member States shall notify the Commission of any cases in which they have made use of the derogation referred to in this paragraph. Member States shall review those cases every two years as part of the national progress reporting referred to in Article 15.
Abweichend von Absatz 1 des vorliegenden Artikels können die Mitgliedstaaten auf Straßen des TEN-V-Kernnetzes mit einem durchschnittlichen Gesamttagesverkehr im Jahr von weniger als 2 000 schweren Nutzfahrzeugen und in dem Fall, dass sich der Aufbau einer Infrastruktur unter sozioökonomischen Kosten-Nutzen-Aspekten nicht rechtfertigen lässt, die Kapazität einer öffentlich zugänglichen Wasserstofftankstelle, die gemäß Absatz 1 des vorliegenden Artikels erforderlich ist, um bis zu 50 % verringern, sofern die Anforderungen gemäß jenem Absatz in Bezug auf die maximale Entfernung zwischen Wasserstofftankstellen und den Zapfsäulendruck erfüllt sind. Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission alle Fälle mit, in denen sie von der in diesem Absatz genannten Ausnahmeregelung Gebrauch gemacht haben. Die Mitgliedstaaten überprüfen diese Fälle alle zwei Jahre im Rahmen der nationalen Fortschrittsberichte gemäß Artikel 15.
Artikel 6 Absatz 5 — Ziele für die Infrastruktur zur Wasserstoffbetankung von Straßenfahrzeugen — Absatz 5 Artikel 6 Absatz 5 — Targets for hydrogen refuelling infrastructure of road vehicles — paragraph 5 Artikel 6 Absatz 5 — Ziele für die Infrastruktur zur Wasserstoffbetankung von Straßenfahrzeugen — Absatz 5
Abweichend von Absatz 1 des vorliegenden Artikels können die Mitgliedstaaten, wenn die Kosten für den Aufbau der Infrastruktur in keinem Verhältnis zum Nutzen, einschließlich des Nutzens für die Umwelt, stehen, beschließen, Absatz 1 des vorliegenden Artikels nicht anzuwenden auf
a)
Gebiete in äußerster Randlage der Union gemäß Artikel 349 AEUV, oder
b)
Inseln, die unter die Begriffsbestimmung für kleine Verbundnetze oder kleine isolierte Netze gemäß der Richtlinie (EU) 2019/944 fallen.
In solchen Fällen begründen die Mitgliedstaaten ihre Entscheidung gegenüber der Kommission und stellen alle einschlägigen Informationen in ihren nationalen Strategierahmen zur Verfügung.
By way of derogation from paragraph 1 of this Article, if the costs of the deployment of the infrastructure are disproportionate to the benefits, including the environmental benefits, Member States may decide not to apply paragraph 1 of this Article to:
(a)
outermost regions of the Union referred to in Article 349 TFEU; or
(b)
islands falling within the definition of small connected systems or small isolated systems according to Directive (EU) 2019/944.
In such cases, Member States shall justify their decisions to the Commission and shall make available all relevant information in their national policy frameworks.
Abweichend von Absatz 1 des vorliegenden Artikels können die Mitgliedstaaten, wenn die Kosten für den Aufbau der Infrastruktur in keinem Verhältnis zum Nutzen, einschließlich des Nutzens für die Umwelt, stehen, beschließen, Absatz 1 des vorliegenden Artikels nicht anzuwenden auf
a)
Gebiete in äußerster Randlage der Union gemäß Artikel 349 AEUV, oder
b)
Inseln, die unter die Begriffsbestimmung für kleine Verbundnetze oder kleine isolierte Netze gemäß der Richtlinie (EU) 2019/944 fallen.
In solchen Fällen begründen die Mitgliedstaaten ihre Entscheidung gegenüber der Kommission und stellen alle einschlägigen Informationen in ihren nationalen Strategierahmen zur Verfügung.
Artikel 7 — Infrastruktur für die Wasserstoffbetankung Artikel 7 — Hydrogen refuelling infrastructure Artikel 7 — Infrastruktur für die Wasserstoffbetankung
Artikel 7 Absatz 1 — Infrastruktur für die Wasserstoffbetankung — Absatz 1 Artikel 7 Absatz 1 — Hydrogen refuelling infrastructure — paragraph 1 Artikel 7 Absatz 1 — Infrastruktur für die Wasserstoffbetankung — Absatz 1
Die Betreiber öffentlich zugänglicher Wasserstoffzapfstellen bieten an den von ihnen betriebenen öffentlich zugänglichen Zapfstellen Endnutzern die Möglichkeit, punktuell zu betanken.
Punktuelles Betanken muss an allen öffentlich zugänglichen Wasserstoffzapfstellen unter Verwendung eines in der Union weitverbreiteten Zahlungsinstruments möglich sein. Zu diesem Zweck akzeptieren die Betreiber dieser Zapfstellen elektronische Zahlungen über Endgeräte und Einrichtungen, die für Zahlungsdienste genutzt werden, darunter mindestens eines der folgenden Geräte:
a)
Zahlungskartenleser,
b)
Geräte mit einer Kontaktlosfunktion, mit der zumindest Zahlungskarten gelesen werden können.
Für öffentlich zugängliche Wasserstoffzapfstellen, die nach dem 13. April 2024 errichtet werden, gelten die Anforderungen gemäß diesem Absatz ab dem Zeitpunkt der Errichtung. Für öffentlich zugängliche Zapfstellen, die vor dem 13. April 2024 errichtet werden, gelten die Anforderungen gemäß diesem Absatz ab dem 14. Oktober 2024.
Ist der Betreiber einer Wasserstoff-Zapfstelle nicht deren Eigentümer, so stellt der Eigentümer dem Betreiber gemäß den zwischen ihnen getroffenen Vereinbarungen Wasserstoff-Zapfstellen mit den technischen Merkmalen zur Verfügung, die es dem Betreiber ermöglichen, den Verpflichtungen in diesem Absatz nachzukommen.
Operators of hydrogen refuelling points shall, at the publicly accessible refuelling points operated by them, provide end users with the possibility to refuel on an ad hoc basis.
Ad hoc refuelling shall be possible at all publicly accessible hydrogen refuelling points using a payment instrument that is widely used in the Union. To that end, operators of those points shall accept electronic payments through terminals and devices used for payment services, including at least one of the following:
(a)
payment card readers;
(b)
devices with a contactless functionality that is at least able to read payment cards.
For publicly accessible hydrogen refuelling points deployed after 13 April 2024, the requirements set out in this paragraph shall apply from their deployment. For publicly accessible refuelling points deployed before 13 April 2024, the requirements set out in this paragraph shall apply from 14 October 2024.
Where the operator of the hydrogen refuelling point is not the owner of that point, the owner shall make available to the operator, in accordance with the arrangements between them, hydrogen refuelling points with the technical characteristics which enable the operator to comply with the obligations set out in this paragraph.
Die Betreiber öffentlich zugänglicher Wasserstoffzapfstellen bieten an den von ihnen betriebenen öffentlich zugänglichen Zapfstellen Endnutzern die Möglichkeit, punktuell zu betanken.
Punktuelles Betanken muss an allen öffentlich zugänglichen Wasserstoffzapfstellen unter Verwendung eines in der Union weitverbreiteten Zahlungsinstruments möglich sein. Zu diesem Zweck akzeptieren die Betreiber dieser Zapfstellen elektronische Zahlungen über Endgeräte und Einrichtungen, die für Zahlungsdienste genutzt werden, darunter mindestens eines der folgenden Geräte:
a)
Zahlungskartenleser,
b)
Geräte mit einer Kontaktlosfunktion, mit der zumindest Zahlungskarten gelesen werden können.
Für öffentlich zugängliche Wasserstoffzapfstellen, die nach dem 13. April 2024 errichtet werden, gelten die Anforderungen gemäß diesem Absatz ab dem Zeitpunkt der Errichtung. Für öffentlich zugängliche Zapfstellen, die vor dem 13. April 2024 errichtet werden, gelten die Anforderungen gemäß diesem Absatz ab dem 14. Oktober 2024.
Ist der Betreiber einer Wasserstoff-Zapfstelle nicht deren Eigentümer, so stellt der Eigentümer dem Betreiber gemäß den zwischen ihnen getroffenen Vereinbarungen Wasserstoff-Zapfstellen mit den technischen Merkmalen zur Verfügung, die es dem Betreiber ermöglichen, den Verpflichtungen in diesem Absatz nachzukommen.
Artikel 7 Absatz 2 — Infrastruktur für die Wasserstoffbetankung — Absatz 2 Artikel 7 Absatz 2 — Hydrogen refuelling infrastructure — paragraph 2 Artikel 7 Absatz 2 — Infrastruktur für die Wasserstoffbetankung — Absatz 2
Die von den Betreibern öffentlich zugänglicher Wasserstoff-Zapfstellen berechneten Preise müssen angemessen, einfach und eindeutig vergleichbar, transparent und nichtdiskriminierend sein. Die Betreiber öffentlich zugänglicher Wasserstoff-Zapfstellen dürfen durch die berechneten Preise nicht zwischen Endnutzern und Mobilitätsdienstleistern oder zwischen verschiedenen Mobilitätsdienstleistern diskriminieren. Eine Differenzierung des Preisniveaus darf allerdings stattfinden, jedoch nur, wenn die Differenzierung objektiv gerechtfertigt ist.
Prices charged by the operators of publicly accessible hydrogen refuelling points shall be reasonable, easily and clearly comparable, transparent and non-discriminatory. Operators of publicly accessible hydrogen refuelling points shall not discriminate, through the prices charged, between end users and mobility service providers or between different mobility service providers. However, the level of prices may be differentiated, but only if the differentiation is objectively justified.
Die von den Betreibern öffentlich zugänglicher Wasserstoff-Zapfstellen berechneten Preise müssen angemessen, einfach und eindeutig vergleichbar, transparent und nichtdiskriminierend sein. Die Betreiber öffentlich zugänglicher Wasserstoff-Zapfstellen dürfen durch die berechneten Preise nicht zwischen Endnutzern und Mobilitätsdienstleistern oder zwischen verschiedenen Mobilitätsdienstleistern diskriminieren. Eine Differenzierung des Preisniveaus darf allerdings stattfinden, jedoch nur, wenn die Differenzierung objektiv gerechtfertigt ist.
Artikel 7 Absatz 3 — Infrastruktur für die Wasserstoffbetankung — Absatz 3 Artikel 7 Absatz 3 — Hydrogen refuelling infrastructure — paragraph 3 Artikel 7 Absatz 3 — Infrastruktur für die Wasserstoffbetankung — Absatz 3
Die Betreiber von Wasserstoff-Zapfstellen weisen die Informationen über den Ad-hoc-Preis pro kg an den von ihnen betriebenen öffentlich zugänglichen Wasserstofftankstellen deutlich aus, damit diese Informationen den Endnutzern vor Einleitung eines Ladevorgangs bekannt sind und der Preisvergleich erleichtert wird.
Operators of hydrogen refuelling points shall clearly show information on the ad hoc price per kg at the publicly accessible hydrogen refuelling stations operated by them, so that that information is known to end users before they initiate a refuelling session and price comparison is facilitated.
Die Betreiber von Wasserstoff-Zapfstellen weisen die Informationen über den Ad-hoc-Preis pro kg an den von ihnen betriebenen öffentlich zugänglichen Wasserstofftankstellen deutlich aus, damit diese Informationen den Endnutzern vor Einleitung eines Ladevorgangs bekannt sind und der Preisvergleich erleichtert wird.
Artikel 7 Absatz 4 — Infrastruktur für die Wasserstoffbetankung — Absatz 4 Artikel 7 Absatz 4 — Hydrogen refuelling infrastructure — paragraph 4 Artikel 7 Absatz 4 — Infrastruktur für die Wasserstoffbetankung — Absatz 4
Die Betreiber öffentlich zugänglicher Wasserstofftankstellen dürfen den Kunden Wasserstoff-Betankungsdienste auf der Grundlage eines Vertrags, auch im Namen und Auftrag anderer Mobilitätsdienstleister, erbringen. Die von Mobilitätsdienstleistern den Endnutzern berechneten Preise müssen angemessen, transparent und nichtdiskriminierend sein. Die Mobilitätsdienstleister stellen Endnutzern vor Beginn des Betankungsvorgangs alle Preisinformationen, die für den jeweiligen Betankungsvorgang spezifisch sind, durch frei zugängliche, weitverbreitete elektronische Mittel zur Verfügung, mit einer klaren Unterscheidung zwischen den vom Betreiber der Wasserstoff-Zapfstelle berechneten Preisbestandteilen, einschließlich der anwendbaren e-Roaming-Kosten und anderer von ihnen erhobener Gebühren oder Entgelte.
Operators of publicly accessible hydrogen refuelling stations may provide hydrogen refuelling services to customers on a contractual basis, including in the name and on behalf of other mobility service providers. Mobility service providers shall charge prices to end users that are reasonable, transparent and non-discriminatory. Mobility service providers shall make available to end users all price information specific to their intended refuelling session prior to its start, through freely available, widely supported electronic means, clearly distinguishing all price components charged by the operator of the hydrogen refuelling point, including applicable e-roaming costs and other fees or charges applied by them.
Die Betreiber öffentlich zugänglicher Wasserstofftankstellen dürfen den Kunden Wasserstoff-Betankungsdienste auf der Grundlage eines Vertrags, auch im Namen und Auftrag anderer Mobilitätsdienstleister, erbringen. Die von Mobilitätsdienstleistern den Endnutzern berechneten Preise müssen angemessen, transparent und nichtdiskriminierend sein. Die Mobilitätsdienstleister stellen Endnutzern vor Beginn des Betankungsvorgangs alle Preisinformationen, die für den jeweiligen Betankungsvorgang spezifisch sind, durch frei zugängliche, weitverbreitete elektronische Mittel zur Verfügung, mit einer klaren Unterscheidung zwischen den vom Betreiber der Wasserstoff-Zapfstelle berechneten Preisbestandteilen, einschließlich der anwendbaren e-Roaming-Kosten und anderer von ihnen erhobener Gebühren oder Entgelte.
Artikel 8 — Infrastruktur für Flüssigmethan für Straßenfahrzeuge Artikel 8 — Infrastructure for liquefied methane for road transport vehicles Artikel 8 — Infrastruktur für Flüssigmethan für Straßenfahrzeuge
Die Mitgliedstaaten stellen bis zum 31. Dezember 2024 sicher, dass zumindest entlang des TEN-V-Kernnetzes eine angemessene Anzahl von öffentlich zugänglichen Flüssigmethanzapfstellen errichtet wird, damit bei entsprechender Nachfrage gewährleistet ist, dass mit Flüssigmethan betriebene schwere Nutzfahrzeuge in der gesamten Union verkehren können, sofern die Kosten im Vergleich zum Nutzen, einschließlich des Nutzens für die Umwelt, nicht unverhältnismäßig sind.
Until 31 December 2024, Member States shall ensure that an appropriate number of publicly accessible refuelling points for liquefied methane are deployed, at least along the TEN-T core network, in order to allow heavy-duty motor vehicles using liquefied methane to circulate throughout the Union, where there is demand, unless the costs of doing so are disproportionate to the benefits, including environmental benefits.
Die Mitgliedstaaten stellen bis zum 31. Dezember 2024 sicher, dass zumindest entlang des TEN-V-Kernnetzes eine angemessene Anzahl von öffentlich zugänglichen Flüssigmethanzapfstellen errichtet wird, damit bei entsprechender Nachfrage gewährleistet ist, dass mit Flüssigmethan betriebene schwere Nutzfahrzeuge in der gesamten Union verkehren können, sofern die Kosten im Vergleich zum Nutzen, einschließlich des Nutzens für die Umwelt, nicht unverhältnismäßig sind.
Artikel 9 — Ziele für die landseitige Stromversorgung in Seehäfen Artikel 9 — Targets for shore-side electricity supply in maritime ports Artikel 9 — Ziele für die landseitige Stromversorgung in Seehäfen
Artikel 9 Absatz 1 — Ziele für die landseitige Stromversorgung in Seehäfen — Absatz 1 Artikel 9 Absatz 1 — Targets for shore-side electricity supply in maritime ports — paragraph 1 Artikel 9 Absatz 1 — Ziele für die landseitige Stromversorgung in Seehäfen — Absatz 1
Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass in Seehäfen des TEN-V-Kernnetzes eine landseitige Mindeststromversorgung für im Seeverkehr eingesetzte Containerschiffe und im Seeverkehr eingesetzte Fahrgastschiffe besteht.
Zu diesem Zweck ergreifen die Mitgliedstaaten die erforderlichen Maßnahmen, um bis zum 31. Dezember 2029 sicherzustellen, dass
a)
Seehäfen des TEN-V-Kernnetzes und Seehäfen des TEN-V-Gesamtnetzes, in denen die Anzahl der Hafenanläufe von Containerseeschiffen mit einer Bruttoraumzahl über 5 000 , die am Kai festgemacht werden, in den vorangegangenen drei Jahren im Jahresdurchschnitt mehr als 100 beträgt, so ausgestattet sind, dass sie jedes Jahr für mindestens 90 % der Gesamtzahl der Hafenanläufe von Containerseeschiffen mit einer Bruttoraumzahl über 5 000 , die am Kai festgemacht werden, an dem betreffenden Seehafen landseitige Stromversorgung bieten;
b)
Seehäfen des TEN-V-Kernnetzes und Seehäfen des TEN-V-Gesamtnetzes, in denen die Anzahl der Hafenanläufe von im Seeverkehr eingesetzten Ro-Ro-Fahrgastschiffen mit einer Bruttoraumzahl über 5 000 und im Seeverkehr eingesetzten Fahrgast-Hochgeschwindigkeitsfahrzeugen mit einer Bruttoraumzahl über 5 000 , die am Kai festgemacht werden, in den vorangegangenen drei Jahren im Jahresdurchschnitt mehr als 40 beträgt, so ausgestattet sind, dass sie jedes Jahr für mindestens 90 % der Gesamtzahl der Hafenanläufe von im Seeverkehr eingesetzten Ro-Ro-Fahrgastschiffen mit einer Bruttoraumzahl über 5 000 und im Seeverkehr eingesetzten Fahrgast-Hochgeschwindigkeitsfahrzeugen mit einer Bruttoraumzahl über 5 000 , die am Kai festgemacht werden, an dem betreffenden Seehafen landseitige Stromversorgung bieten;
c)
Seehäfen des TEN-V-Kernnetzes und Seehäfen des TEN-V-Gesamtnetzes, in denen die Anzahl der Hafenanläufe von im Seeverkehr eingesetzten Fahrgastschiffen mit einer Bruttoraumzahl über 5 000 , die keine im Seeverkehr eingesetzten Ro-Ro-Fahrgastschiffe oder im Seeverkehr eingesetzten Fahrgast-Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge sind und die am Kai festgemacht werden, in den vorangegangenen drei Jahren im Jahresdurchschnitt mehr als 25 beträgt, so ausgestattet sind, dass sie mindestens 90 % der Gesamtzahl der Hafenanläufe von im Seeverkehr eingesetzten Fahrgastschiffen mit einer Bruttoraumzahl über 5 000 , die keine im Seeverkehr eingesetzten Ro-Ro-Fahrgastschiffe oder im Seeverkehr eingesetzten Fahrgast-Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge sind und die am Kai festgemacht werden, an dem betreffenden Seehafen landseitige Stromversorgung bieten.
Member States shall ensure that a minimum shore-side electricity supply for seagoing container ships and seagoing passenger ships is provided in TEN-T maritime ports.
To that end, Member States shall take the necessary measures to ensure that by 31 December 2029:
(a)
TEN-T core maritime ports and TEN-T comprehensive maritime ports for which the annual number of port calls of ships that are moored at the quayside, averaged over the last three years, by seagoing container ships above 5 000 gross tonnes is above 100 are equipped to provide each year shore-side electricity supply for at least 90 % of the total number of port calls of seagoing container ships above 5 000 gross tonnes that are moored at the quayside at the maritime port concerned;
(b)
TEN-T core maritime ports and TEN-T comprehensive maritime ports for which the annual number of port calls of ships that are moored at the quayside, averaged over the last three years, by seagoing ro-ro passenger ships above 5 000 gross tonnes and seagoing high-speed passenger craft above 5 000 gross tonnes is above 40 are equipped to provide each year shore-side electricity supply for at least 90 % of the total number of port calls of seagoing ro-ro passenger ships above 5 000 gross tonnes and seagoing high-speed passenger craft above 5 000 gross tonnes that are moored at the quayside at the maritime port concerned;
(c)
TEN-T core maritime ports and TEN-T comprehensive maritime ports for which the annual number of port calls of ships that are moored at the quayside, averaged over the last three years, by seagoing passenger ships above 5 000 gross tonnes other than seagoing ro-ro passenger ships and seagoing high-speed passenger craft is above 25 are equipped to provide each year shore-side electricity supply for at least 90 % of the total number of port calls of seagoing passenger ships above 5 000 gross tonnes other than seagoing ro-ro passenger ships and seagoing high-speed passenger craft that are moored at the quayside at the maritime port concerned.
Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass in Seehäfen des TEN-V-Kernnetzes eine landseitige Mindeststromversorgung für im Seeverkehr eingesetzte Containerschiffe und im Seeverkehr eingesetzte Fahrgastschiffe besteht.
Zu diesem Zweck ergreifen die Mitgliedstaaten die erforderlichen Maßnahmen, um bis zum 31. Dezember 2029 sicherzustellen, dass
a)
Seehäfen des TEN-V-Kernnetzes und Seehäfen des TEN-V-Gesamtnetzes, in denen die Anzahl der Hafenanläufe von Containerseeschiffen mit einer Bruttoraumzahl über 5 000 , die am Kai festgemacht werden, in den vorangegangenen drei Jahren im Jahresdurchschnitt mehr als 100 beträgt, so ausgestattet sind, dass sie jedes Jahr für mindestens 90 % der Gesamtzahl der Hafenanläufe von Containerseeschiffen mit einer Bruttoraumzahl über 5 000 , die am Kai festgemacht werden, an dem betreffenden Seehafen landseitige Stromversorgung bieten;
b)
Seehäfen des TEN-V-Kernnetzes und Seehäfen des TEN-V-Gesamtnetzes, in denen die Anzahl der Hafenanläufe von im Seeverkehr eingesetzten Ro-Ro-Fahrgastschiffen mit einer Bruttoraumzahl über 5 000 und im Seeverkehr eingesetzten Fahrgast-Hochgeschwindigkeitsfahrzeugen mit einer Bruttoraumzahl über 5 000 , die am Kai festgemacht werden, in den vorangegangenen drei Jahren im Jahresdurchschnitt mehr als 40 beträgt, so ausgestattet sind, dass sie jedes Jahr für mindestens 90 % der Gesamtzahl der Hafenanläufe von im Seeverkehr eingesetzten Ro-Ro-Fahrgastschiffen mit einer Bruttoraumzahl über 5 000 und im Seeverkehr eingesetzten Fahrgast-Hochgeschwindigkeitsfahrzeugen mit einer Bruttoraumzahl über 5 000 , die am Kai festgemacht werden, an dem betreffenden Seehafen landseitige Stromversorgung bieten;
c)
Seehäfen des TEN-V-Kernnetzes und Seehäfen des TEN-V-Gesamtnetzes, in denen die Anzahl der Hafenanläufe von im Seeverkehr eingesetzten Fahrgastschiffen mit einer Bruttoraumzahl über 5 000 , die keine im Seeverkehr eingesetzten Ro-Ro-Fahrgastschiffe oder im Seeverkehr eingesetzten Fahrgast-Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge sind und die am Kai festgemacht werden, in den vorangegangenen drei Jahren im Jahresdurchschnitt mehr als 25 beträgt, so ausgestattet sind, dass sie mindestens 90 % der Gesamtzahl der Hafenanläufe von im Seeverkehr eingesetzten Fahrgastschiffen mit einer Bruttoraumzahl über 5 000 , die keine im Seeverkehr eingesetzten Ro-Ro-Fahrgastschiffe oder im Seeverkehr eingesetzten Fahrgast-Hochgeschwindigkeitsfahrzeuge sind und die am Kai festgemacht werden, an dem betreffenden Seehafen landseitige Stromversorgung bieten.
Artikel 9 Absatz 2 — Ziele für die landseitige Stromversorgung in Seehäfen — Absatz 2 Artikel 9 Absatz 2 — Targets for shore-side electricity supply in maritime ports — paragraph 2 Artikel 9 Absatz 2 — Ziele für die landseitige Stromversorgung in Seehäfen — Absatz 2
Die Hafenanläufe der in Artikel 6 Absatz 5 Buchstaben a, b, c, e und g der Verordnung (EU) 2023/1805 genannten Schiffe werden bei der Bestimmung der Gesamtzahl der Hafenanläufe von Schiffen, die am Kai des betreffenden Seehafens gemäß Absatz 1 des vorliegenden Artikels festgemacht werden, nicht berücksichtigt.
The port calls of ships referred to in Article 6(5), points (a), (b), (c), (e) and (g) of Regulation (EU) 2023/1805 shall not be taken into account for the purposes of determining the total number of port calls of ships that are moored at the quayside at the maritime port concerned under paragraph 1 of this Article.
Die Hafenanläufe der in Artikel 6 Absatz 5 Buchstaben a, b, c, e und g der Verordnung (EU) 2023/1805 genannten Schiffe werden bei der Bestimmung der Gesamtzahl der Hafenanläufe von Schiffen, die am Kai des betreffenden Seehafens gemäß Absatz 1 des vorliegenden Artikels festgemacht werden, nicht berücksichtigt.
Artikel 9 Absatz 3 — Ziele für die landseitige Stromversorgung in Seehäfen — Absatz 3 Artikel 9 Absatz 3 — Targets for shore-side electricity supply in maritime ports — paragraph 3 Artikel 9 Absatz 3 — Ziele für die landseitige Stromversorgung in Seehäfen — Absatz 3
Befindet sich der Seehafen des TEN-V-Kernnetzes oder der Seehafen des TEN-V-Gesamtnetzes auf einer Insel oder in einem Gebiet in äußerster Randlage im Sinne des Artikels 349 AEUV oder auf dem Gebiet von Ceuta und Melilla und ist er nicht direkt an das Stromnetz des Festlands oder im Fall eines Gebiets in äußerster Randlage oder von Ceuta und Melilla nicht an das Stromnetz eines Nachbarlandes angeschlossen, so gilt Absatz 1 des vorliegenden Artikels erst, wenn ein solcher Anschluss hergestellt ist oder vor Ort eine ausreichende Stromkapazität aus nichtfossilen Energieträgern erzeugt wird, um — je nachdem, was zutrifft — den Bedarf der Insel, des Gebiets in äußerster Randlage oder von Ceuta und Melilla zu decken.
Where the TEN-T core maritime port or TEN-T comprehensive maritime port is located on an island, or in an outermost region referred to in Article 349 TFEU or on the territory of Ceuta and Melilla, which is not connected directly to the electricity grid of the mainland, or in the case of an outermost region or of Ceuta and Melilla to the electricity grid of a neighbouring country, paragraph 1 of this Article shall not apply until such a connection has been completed or there is sufficient locally generated electricity capacity from non-fossil energy sources to cover the needs of the island, the outermost region or of Ceuta and Melilla, whichever is relevant.
Befindet sich der Seehafen des TEN-V-Kernnetzes oder der Seehafen des TEN-V-Gesamtnetzes auf einer Insel oder in einem Gebiet in äußerster Randlage im Sinne des Artikels 349 AEUV oder auf dem Gebiet von Ceuta und Melilla und ist er nicht direkt an das Stromnetz des Festlands oder im Fall eines Gebiets in äußerster Randlage oder von Ceuta und Melilla nicht an das Stromnetz eines Nachbarlandes angeschlossen, so gilt Absatz 1 des vorliegenden Artikels erst, wenn ein solcher Anschluss hergestellt ist oder vor Ort eine ausreichende Stromkapazität aus nichtfossilen Energieträgern erzeugt wird, um — je nachdem, was zutrifft — den Bedarf der Insel, des Gebiets in äußerster Randlage oder von Ceuta und Melilla zu decken.
Artikel 10 — Ziele für die landseitige Stromversorgung in Binnenhäfen Artikel 10 — Targets for shore-side electricity supply in inland waterway ports Artikel 10 — Ziele für die landseitige Stromversorgung in Binnenhäfen
Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass
a)
bis zum 31. Dezember 2024 in allen Binnenhäfen des TEN-V-Kernnetzes mindestens eine Anlage zur landseitigen Stromversorgung von Binnenschiffen errichtet wird;
b)
bis zum 31. Dezember 2029 in allen Binnenhäfen des TEN-V-Gesamtnetzes mindestens eine Anlage zur landseitigen Stromversorgung von Binnenschiffen errichtet wird.
Member States shall ensure that:
(a)
at least one installation providing shore-side electricity supply to inland waterway vessels is deployed at all TEN-T core inland waterway ports by 31 December 2024;
(b)
at least one installation providing shore-side electricity supply to inland waterway vessels is deployed at all TEN-T comprehensive inland waterway ports by 31 December 2029.
Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass
a)
bis zum 31. Dezember 2024 in allen Binnenhäfen des TEN-V-Kernnetzes mindestens eine Anlage zur landseitigen Stromversorgung von Binnenschiffen errichtet wird;
b)
bis zum 31. Dezember 2029 in allen Binnenhäfen des TEN-V-Gesamtnetzes mindestens eine Anlage zur landseitigen Stromversorgung von Binnenschiffen errichtet wird.
Artikel 11 — Ziele für die Versorgung mit Flüssigmethan in Seehäfen Artikel 11 — Targets for supply of liquefied methane in maritime ports Artikel 11 — Ziele für die Versorgung mit Flüssigmethan in Seehäfen
Artikel 11 Absatz 1 — Ziele für die Versorgung mit Flüssigmethan in Seehäfen — Absatz 1 Artikel 11 Absatz 1 — Targets for supply of liquefied methane in maritime ports — paragraph 1 Artikel 11 Absatz 1 — Ziele für die Versorgung mit Flüssigmethan in Seehäfen — Absatz 1
Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass bis zum 31. Dezember 2024 in den in Absatz 2 genannten Seehäfen des TEN-V-Kernnetzes eine angemessene Anzahl an Flüssigmethanzapfstellen errichtet wird, damit Seeschiffe im gesamten TEN-V-Kernnetz verkehren können. Die Mitgliedstaaten arbeiten erforderlichenfalls mit benachbarten Mitgliedstaaten zusammen, um eine angemessene Abdeckung des TEN-V-Kernnetzes sicherzustellen.
Member States shall ensure that an appropriate number of refuelling points for liquefied methane are deployed at TEN-T core maritime ports referred to in paragraph 2 to enable seagoing ships to circulate throughout the TEN-T core network by 31 December 2024. Member States shall cooperate with neighbouring Member States where that is necessary in order to ensure adequate coverage of the TEN-T core network.
Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass bis zum 31. Dezember 2024 in den in Absatz 2 genannten Seehäfen des TEN-V-Kernnetzes eine angemessene Anzahl an Flüssigmethanzapfstellen errichtet wird, damit Seeschiffe im gesamten TEN-V-Kernnetz verkehren können. Die Mitgliedstaaten arbeiten erforderlichenfalls mit benachbarten Mitgliedstaaten zusammen, um eine angemessene Abdeckung des TEN-V-Kernnetzes sicherzustellen.
Artikel 11 Absatz 2 — Ziele für die Versorgung mit Flüssigmethan in Seehäfen — Absatz 2 Artikel 11 Absatz 2 — Targets for supply of liquefied methane in maritime ports — paragraph 2 Artikel 11 Absatz 2 — Ziele für die Versorgung mit Flüssigmethan in Seehäfen — Absatz 2
Die Mitgliedstaaten benennen in ihren nationalen Strategierahmen die Seehäfen des TEN-V-Kernnetzes, die Zugang zu Flüssigmethanzapfstellen gemäß Absatz 1 schaffen müssen, wobei die Entwicklung eines Hafens, bereits bestehende Flüssigmethanzapfstellen und die tatsächliche Nachfrage auf dem Markt, sowohl kurz- als auch langfristig, und auch andere Entwicklungen zu berücksichtigen sind.
Member States shall designate in their national policy frameworks TEN-T core maritime ports that provide access to the refuelling points for liquefied methane referred to in paragraph 1, taking into consideration port development, existing liquefied methane refuelling points and actual market demand, both in the short- and long-term, as well as other developments.
Die Mitgliedstaaten benennen in ihren nationalen Strategierahmen die Seehäfen des TEN-V-Kernnetzes, die Zugang zu Flüssigmethanzapfstellen gemäß Absatz 1 schaffen müssen, wobei die Entwicklung eines Hafens, bereits bestehende Flüssigmethanzapfstellen und die tatsächliche Nachfrage auf dem Markt, sowohl kurz- als auch langfristig, und auch andere Entwicklungen zu berücksichtigen sind.
Artikel 12 — Ziele für die Stromversorgung stationärer Luftfahrzeuge Artikel 12 — Targets for supply of electricity to stationary aircraft Artikel 12 — Ziele für die Stromversorgung stationärer Luftfahrzeuge
Artikel 12 Absatz 1 — Ziele für die Stromversorgung stationärer Luftfahrzeuge — Absatz 1 Artikel 12 Absatz 1 — Targets for supply of electricity to stationary aircraft — paragraph 1 Artikel 12 Absatz 1 — Ziele für die Stromversorgung stationärer Luftfahrzeuge — Absatz 1
Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass auf allen Flughäfen des TEN-V-Kernnetzes und des TEN-V-Gesamtnetzes die Stromversorgung stationärer Luftfahrzeuge sichergestellt ist, und zwar
a)
bis zum 31. Dezember 2024 an allen Luftfahrzeugflugsteigpositionen, die für den gewerblichen Luftverkehr zum Ein- oder Ausstieg der Fluggäste oder zum Be- oder Entladen von Gütern genutzt werden;
b)
bis zum 31. Dezember 2029 an allen Luftfahrzeugvorfeldpositionen, die für den gewerblichen Luftverkehr zum Ein- oder Ausstieg der Fluggäste oder zum Be- oder Entladen von Gütern genutzt werden.
Member States shall ensure that, at all airports of the TEN-T core network and TEN-T comprehensive network, the provision of electricity supply to stationary aircraft is ensured as follows:
(a)
by 31 December 2024, at all aircraft contact stands used for commercial air transport operations to embark or disembark passengers or to load or unload goods;
(b)
by 31 December 2029, at all aircraft remote stands used for commercial air transport operations to embark or disembark passengers or to load or unload goods.
Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass auf allen Flughäfen des TEN-V-Kernnetzes und des TEN-V-Gesamtnetzes die Stromversorgung stationärer Luftfahrzeuge sichergestellt ist, und zwar
a)
bis zum 31. Dezember 2024 an allen Luftfahrzeugflugsteigpositionen, die für den gewerblichen Luftverkehr zum Ein- oder Ausstieg der Fluggäste oder zum Be- oder Entladen von Gütern genutzt werden;
b)
bis zum 31. Dezember 2029 an allen Luftfahrzeugvorfeldpositionen, die für den gewerblichen Luftverkehr zum Ein- oder Ausstieg der Fluggäste oder zum Be- oder Entladen von Gütern genutzt werden.
Artikel 12 Absatz 2 — Ziele für die Stromversorgung stationärer Luftfahrzeuge — Absatz 2 Artikel 12 Absatz 2 — Targets for supply of electricity to stationary aircraft — paragraph 2 Artikel 12 Absatz 2 — Ziele für die Stromversorgung stationärer Luftfahrzeuge — Absatz 2
Die Mitgliedstaaten können Flughäfen des TEN-V-Netzes, die in den letzten drei Jahren durchschnittlich weniger als 10 000 gewerbliche Flugbewegungen pro Jahr aufwiesen, von der Verpflichtung befreien, stationäre Luftfahrzeuge an allen Luftfahrzeugvorfeldpositionen mit Strom zu versorgen.
Member States may exempt airports of the TEN-T network with fewer than 10 000 commercial flight movements per year, averaged over the last three years, from the obligation to supply electricity to stationary aircraft at all aircraft remote stands.
Die Mitgliedstaaten können Flughäfen des TEN-V-Netzes, die in den letzten drei Jahren durchschnittlich weniger als 10 000 gewerbliche Flugbewegungen pro Jahr aufwiesen, von der Verpflichtung befreien, stationäre Luftfahrzeuge an allen Luftfahrzeugvorfeldpositionen mit Strom zu versorgen.
Artikel 12 Absatz 3 — Ziele für die Stromversorgung stationärer Luftfahrzeuge — Absatz 3 Artikel 12 Absatz 3 — Targets for supply of electricity to stationary aircraft — paragraph 3 Artikel 12 Absatz 3 — Ziele für die Stromversorgung stationärer Luftfahrzeuge — Absatz 3
Absatz 1 gilt nicht für speziell eingerichtete Enteisungsstände, für Stände in ausgewiesenen militärischen Bereichen und für Stände, die speziell für Luftfahrzeuge der allgemeinen Luftfahrt mit einem Starthöchstgewicht von unter 5,7 Tonnen vorgesehen sind.
Paragraph 1 shall not apply to specially dedicated de-icing stands, stands inside designated military areas and stands specially dedicated to general aviation aircraft below 5,7 tonnes of maximum take-off weight.
Absatz 1 gilt nicht für speziell eingerichtete Enteisungsstände, für Stände in ausgewiesenen militärischen Bereichen und für Stände, die speziell für Luftfahrzeuge der allgemeinen Luftfahrt mit einem Starthöchstgewicht von unter 5,7 Tonnen vorgesehen sind.
Artikel 12 Absatz 4 — Ziele für die Stromversorgung stationärer Luftfahrzeuge — Absatz 4 Artikel 12 Absatz 4 — Targets for supply of electricity to stationary aircraft — paragraph 4 Artikel 12 Absatz 4 — Ziele für die Stromversorgung stationärer Luftfahrzeuge — Absatz 4
Die Mitgliedstaaten ergreifen die erforderlichen Maßnahmen, um sicherzustellen, dass spätestens ab 1. Januar 2030 der gemäß Absatz 1 gelieferte Strom aus dem Stromnetz kommt oder vor Ort ohne Nutzung fossiler Brennstoffe erzeugt wird.
As of 1 January 2030 at the latest, Member States shall take the necessary measures to ensure that the electricity supplied pursuant to paragraph 1 originates from the electricity grid or is generated on site without using fossil fuels.
Die Mitgliedstaaten ergreifen die erforderlichen Maßnahmen, um sicherzustellen, dass spätestens ab 1. Januar 2030 der gemäß Absatz 1 gelieferte Strom aus dem Stromnetz kommt oder vor Ort ohne Nutzung fossiler Brennstoffe erzeugt wird.
Artikel 13 — Eisenbahninfrastruktur Artikel 13 — Railway infrastructure Artikel 13 — Eisenbahninfrastruktur
In Bezug auf Eisenbahninfrastrukturen, die nicht unter die Verordnung (EU) Nr. 1315/2013 fallen, bewerten die Mitgliedstaaten die Entwicklung von für alternative Kraftstoffe konzipierten Technologien und Antriebssystemen für Streckenabschnitte, die aus technischen Gründen oder aus Gründen der Kosteneffizienz nicht vollständig elektrifiziert werden können, z. B. Wasserstoff- oder batteriebetriebene Züge, und gegebenenfalls den Bedarf an Lade- und Betankungsinfrastruktur.
As regards railway infrastructure that is not covered by Regulation (EU) No 1315/2013, Member States shall assess the development of alternative fuel technologies and propulsion systems for rail sections that cannot be fully electrified for technical or cost-efficiency reasons, such as hydrogen- or battery-powered trains, and, if relevant, any recharging and refuelling infrastructure needs.
In Bezug auf Eisenbahninfrastrukturen, die nicht unter die Verordnung (EU) Nr. 1315/2013 fallen, bewerten die Mitgliedstaaten die Entwicklung von für alternative Kraftstoffe konzipierten Technologien und Antriebssystemen für Streckenabschnitte, die aus technischen Gründen oder aus Gründen der Kosteneffizienz nicht vollständig elektrifiziert werden können, z. B. Wasserstoff- oder batteriebetriebene Züge, und gegebenenfalls den Bedarf an Lade- und Betankungsinfrastruktur.
Artikel 14 — Nationaler Strategierahmen Artikel 14 — National policy frameworks Artikel 14 — Nationaler Strategierahmen
Artikel 14 Absatz 1 — Nationaler Strategierahmen — Absatz 1 Artikel 14 Absatz 1 — National policy frameworks — paragraph 1 Artikel 14 Absatz 1 — Nationaler Strategierahmen — Absatz 1
Jeder Mitgliedstaat erarbeitet bis zum 31. Dezember 2024 den Entwurf eines nationalen Strategierahmens für die Marktentwicklung bei alternativen Kraftstoffen im Verkehrsbereich sowie für den Aufbau der entsprechenden Infrastrukturen und übermittelt ihn der Kommission.
By 31 December 2024, each Member State shall prepare and transmit to the Commission a draft national policy framework for the development of the market as regards alternative fuels in the transport sector and the deployment of the relevant infrastructure.
Jeder Mitgliedstaat erarbeitet bis zum 31. Dezember 2024 den Entwurf eines nationalen Strategierahmens für die Marktentwicklung bei alternativen Kraftstoffen im Verkehrsbereich sowie für den Aufbau der entsprechenden Infrastrukturen und übermittelt ihn der Kommission.
Artikel 14 Absatz 2 — Nationaler Strategierahmen — Absatz 2 Artikel 14 Absatz 2 — National policy frameworks — paragraph 2 Artikel 14 Absatz 2 — Nationaler Strategierahmen — Absatz 2
Der nationale Strategierahmen muss mindestens folgende Elemente umfassen:
a)
eine Bewertung des gegenwärtigen Stands und der zukünftigen Entwicklung des Markts für alternative Kraftstoffe im Verkehrsbereich und der Entwicklung der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe, wobei der intermodale Zugang zur Infrastruktur für alternative Kraftstoffe und gegebenenfalls die durchgehende grenzübergreifende Abdeckung sowie die Entwicklung der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe auf Inseln und in Gebieten in äußerster Randlage berücksichtigt werden;
b)
nationale Einzel- und Gesamtziele gemäß den Artikeln 3, 4, 6, 8, 9, 10, 11 und 12, für die in dieser Verordnung verbindliche nationale Zielvorgaben festgelegt sind;
c)
Strategien und Maßnahmen, die für die Erreichung der verbindlichen Einzel- und Gesamtziele gemäß dem Buchstaben b erforderlich sind;
d)
geplante oder angenommene Maßnahmen zur Förderung des Aufbaus einer Infrastruktur für alternative Kraftstoffe für firmeneigene Fahrzeugflotten, insbesondere für Ladestationen und Wasserstofftankstellen für öffentliche Verkehrsdienste und Carsharing-Ladestationen;
e)
geplante oder angenommene Maßnahmen zur Förderung und Erleichterung der Errichtung von Ladestationen für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge sowie schwere Nutzfahrzeuge an privaten Standorten, die nicht öffentlich zugänglich sind;
f)
geplante oder angenommene Maßnahmen zur Förderung der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe an städtischen Knoten, insbesondere in Bezug auf öffentlich zugängliche Ladepunkte;
g)
geplante oder angenommene Maßnahmen zur Förderung einer ausreichenden Anzahl öffentlich zugänglicher Schnellladepunkte;
h)
geplante oder angenommene Maßnahmen, die erforderlich sind, um sicherzustellen, dass die Errichtung und der Betrieb von Ladepunkten, einschließlich der geografischen Verteilung von bidirektionalen Ladepunkten, zur Flexibilität des Energiesystems und zur Durchdringung des Stromsystems mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen beitragen;
i)
Maßnahmen, die die barrierefreie Zugänglichkeit von öffentlich zugänglichen Ladepunkten und Zapfstellen für alternative Kraftstoffe für ältere Menschen, Menschen mit eingeschränkter Mobilität und Menschen mit Behinderungen im Einklang mit den Barrierefreiheitsanforderungen der Richtlinie (EU) 2019/882 gewährleisten;
j)
geplante oder angenommene Maßnahmen zur Beseitigung möglicher Hindernisse bei der Planung, der Genehmigung, der Beschaffung und dem Betrieb von Infrastruktur für alternative Kraftstoffe;
k)
eine Übersicht über den Sachstand, die Perspektiven und die geplanten Maßnahmen für den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe in Seehäfen, außer für Flüssigmethan und landseitige Stromversorgung, zur Nutzung durch Seeschiffe, beispielsweise für Wasserstoff, Ammoniak, Methanol und Strom;
l)
einen Überblick über den Sachstand, die Perspektiven und die geplanten Maßnahmen für den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe, einschließlich Zielvorgaben, wichtiger Meilensteine und der erforderlichen Finanzierung, für Wasserstoff- oder batteriebetriebene Züge auf TEN-V-Streckenabschnitten, die nicht elektrifiziert werden können;
m)
einen Überblick über den Sachstand, die Perspektiven und die geplanten Maßnahmen für den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe in Flughäfen, außer für die Stromversorgung stationärer Luftfahrzeuge, z. B. für das elektrische Aufladen und das Betanken von Luftfahrzeugen mit Wasserstoff;
n)
einen Überblick über den Sachstand, die Perspektiven und die geplanten Maßnahmen für den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe in der Binnenschifffahrt, z. B. für Strom und Wasserstoff.
The national policy framework shall contain at least the following elements:
(a)
an assessment of the current state and future development of the market as regards alternative fuels in the transport sector, and of the development of alternative fuels infrastructure, considering intermodal access of alternative fuels infrastructure and, where relevant, cross-border continuity and the development of alternative fuels infrastructure on islands and in the outermost regions;
(b)
national targets and objectives pursuant to Articles 3, 4, 6, 8, 9, 10, 11 and 12 for which mandatory national targets are set out in this Regulation;
(c)
policies and measures necessary to ensure that the mandatory targets and objectives referred to in point (b) are reached;
(d)
measures, planned or adopted, to promote the deployment of alternative fuels infrastructure for captive fleets, in particular for recharging stations and hydrogen refuelling stations for public transport services and recharging stations for car sharing;
(e)
measures, planned or adopted, to encourage and facilitate the deployment of recharging stations for light-duty and heavy-duty vehicles in private locations that are not accessible to the public;
(f)
measures, planned or adopted, to promote alternative fuels infrastructure in urban nodes, in particular with respect to publicly accessible recharging points;
(g)
measures, planned or adopted, to promote a sufficient number of publicly accessible high-power recharging points;
(h)
measures, planned or adopted, necessary to ensure that the deployment and operation of recharging points, including the geographical distribution of bidirectional recharging points, contribute to the flexibility of the energy system and to the penetration of renewable electricity into the electric system;
(i)
measures to ensure that publicly accessible recharging and refuelling points for alternative fuels are accessible to older persons, persons with reduced mobility and persons with disabilities in accordance with the accessibility requirements of Directive (EU) 2019/882;
(j)
measures, planned or adopted, to remove possible obstacles with regard to planning, permitting, procuring and operating of alternative fuels infrastructure;
(k)
an overview of the state of play, perspectives and planned measures in respect of the deployment of alternative fuels infrastructure in maritime ports other than for liquefied methane and shore-side electricity supply for use by seagoing vessels, such as for hydrogen, ammonia, methanol and electricity;
(l)
an overview of the state of play, perspectives and planned measures in respect of deployment of alternative fuels infrastructure including targets, key milestones and financing needed, for hydrogen- or battery-powered trains on TEN-T rail sections that cannot be electrified;
(m)
an overview of the state of play, perspectives and planned measures in respect of deployment of alternative fuels infrastructure in airports other than for electricity supply to stationary aircraft, such as for electric recharging and hydrogen refuelling for aircrafts;
(n)
an overview of the state of play, perspectives, and planned measures in respect of deployment of alternative fuels infrastructure in inland navigation, such as for electricity and hydrogen.
Der nationale Strategierahmen muss mindestens folgende Elemente umfassen:
a)
eine Bewertung des gegenwärtigen Stands und der zukünftigen Entwicklung des Markts für alternative Kraftstoffe im Verkehrsbereich und der Entwicklung der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe, wobei der intermodale Zugang zur Infrastruktur für alternative Kraftstoffe und gegebenenfalls die durchgehende grenzübergreifende Abdeckung sowie die Entwicklung der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe auf Inseln und in Gebieten in äußerster Randlage berücksichtigt werden;
b)
nationale Einzel- und Gesamtziele gemäß den Artikeln 3, 4, 6, 8, 9, 10, 11 und 12, für die in dieser Verordnung verbindliche nationale Zielvorgaben festgelegt sind;
c)
Strategien und Maßnahmen, die für die Erreichung der verbindlichen Einzel- und Gesamtziele gemäß dem Buchstaben b erforderlich sind;
d)
geplante oder angenommene Maßnahmen zur Förderung des Aufbaus einer Infrastruktur für alternative Kraftstoffe für firmeneigene Fahrzeugflotten, insbesondere für Ladestationen und Wasserstofftankstellen für öffentliche Verkehrsdienste und Carsharing-Ladestationen;
e)
geplante oder angenommene Maßnahmen zur Förderung und Erleichterung der Errichtung von Ladestationen für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge sowie schwere Nutzfahrzeuge an privaten Standorten, die nicht öffentlich zugänglich sind;
f)
geplante oder angenommene Maßnahmen zur Förderung der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe an städtischen Knoten, insbesondere in Bezug auf öffentlich zugängliche Ladepunkte;
g)
geplante oder angenommene Maßnahmen zur Förderung einer ausreichenden Anzahl öffentlich zugänglicher Schnellladepunkte;
h)
geplante oder angenommene Maßnahmen, die erforderlich sind, um sicherzustellen, dass die Errichtung und der Betrieb von Ladepunkten, einschließlich der geografischen Verteilung von bidirektionalen Ladepunkten, zur Flexibilität des Energiesystems und zur Durchdringung des Stromsystems mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen beitragen;
i)
Maßnahmen, die die barrierefreie Zugänglichkeit von öffentlich zugänglichen Ladepunkten und Zapfstellen für alternative Kraftstoffe für ältere Menschen, Menschen mit eingeschränkter Mobilität und Menschen mit Behinderungen im Einklang mit den Barrierefreiheitsanforderungen der Richtlinie (EU) 2019/882 gewährleisten;
j)
geplante oder angenommene Maßnahmen zur Beseitigung möglicher Hindernisse bei der Planung, der Genehmigung, der Beschaffung und dem Betrieb von Infrastruktur für alternative Kraftstoffe;
k)
eine Übersicht über den Sachstand, die Perspektiven und die geplanten Maßnahmen für den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe in Seehäfen, außer für Flüssigmethan und landseitige Stromversorgung, zur Nutzung durch Seeschiffe, beispielsweise für Wasserstoff, Ammoniak, Methanol und Strom;
l)
einen Überblick über den Sachstand, die Perspektiven und die geplanten Maßnahmen für den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe, einschließlich Zielvorgaben, wichtiger Meilensteine und der erforderlichen Finanzierung, für Wasserstoff- oder batteriebetriebene Züge auf TEN-V-Streckenabschnitten, die nicht elektrifiziert werden können;
m)
einen Überblick über den Sachstand, die Perspektiven und die geplanten Maßnahmen für den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe in Flughäfen, außer für die Stromversorgung stationärer Luftfahrzeuge, z. B. für das elektrische Aufladen und das Betanken von Luftfahrzeugen mit Wasserstoff;
n)
einen Überblick über den Sachstand, die Perspektiven und die geplanten Maßnahmen für den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe in der Binnenschifffahrt, z. B. für Strom und Wasserstoff.
Artikel 14 Absatz 3 — Nationaler Strategierahmen — Absatz 3 Artikel 14 Absatz 3 — National policy frameworks — paragraph 3 Artikel 14 Absatz 3 — Nationaler Strategierahmen — Absatz 3
Der nationale Strategierahmen kann folgende Elemente umfassen:
a)
eine Übersicht über den Sachstand, die Perspektiven und die geplanten Maßnahmen für den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe in Seehäfen für Hafendienste im Sinne der Verordnung (EU) 2017/352 des Europäischen Parlaments und des Rates ( 6 ), beispielsweise für Strom und Wasserstoff;
b)
nationale Zielvorgaben und Maßnahmen zur Förderung der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe entlang der Straßennetze, die nicht Teil des TEN-V-Kernnetzes oder des TEN-V-Gesamtnetzes sind, insbesondere in Bezug auf öffentlich zugängliche Ladepunkte;
c)
Maßnahmen zur Sicherstellung des Zugangs zu Lade- und Betankungsinfrastrukturen auf dem gesamten Hoheitsgebiet des Mitgliedstaats unter besonderer Berücksichtigung des ländlichen Raums, um für dessen Zugang und den territorialen Zusammenhalt zu sorgen;
d)
Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die Dichte der auf nationaler Ebene verfügbaren öffentlich zugänglichen Infrastruktur für alternative Kraftstoffe der Bevölkerungsdichte entspricht;
e)
nationale Einzel- und Gesamtziele für den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe in Bezug auf die Buchstaben a, b, c und d, für die in dieser Verordnung keine verbindlichen Zielvorgaben festgelegt sind.
The national policy framework may contain the following elements:
(a)
an overview of the state of play, perspectives and planned measures for the deployment of alternative fuels infrastructure in maritime ports, such as for electricity and hydrogen, for port services as defined in Regulation (EU) 2017/352 of the European Parliament and of the Council ( 6 );
(b)
national targets and measures to promote alternative fuels infrastructure along the road networks which are not included in the TEN-T core network or TEN-T comprehensive network, in particular with respect to publicly accessible recharging points;
(c)
measures to guarantee accessibility of recharging and refuelling infrastructure in the entire territory of the Member State, paying particular attention to rural areas to ensure their accessibility and territorial cohesion;
(d)
measures to ensure that the density of publicly accessible alternative fuels infrastructure available at national level takes into account population density;
(e)
national targets and objectives for the deployment of alternative fuels infrastructure related to points (a), (b), (c) and (d) for which no mandatory targets are laid down in this Regulation.
Der nationale Strategierahmen kann folgende Elemente umfassen:
a)
eine Übersicht über den Sachstand, die Perspektiven und die geplanten Maßnahmen für den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe in Seehäfen für Hafendienste im Sinne der Verordnung (EU) 2017/352 des Europäischen Parlaments und des Rates ( 6 ), beispielsweise für Strom und Wasserstoff;
b)
nationale Zielvorgaben und Maßnahmen zur Förderung der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe entlang der Straßennetze, die nicht Teil des TEN-V-Kernnetzes oder des TEN-V-Gesamtnetzes sind, insbesondere in Bezug auf öffentlich zugängliche Ladepunkte;
c)
Maßnahmen zur Sicherstellung des Zugangs zu Lade- und Betankungsinfrastrukturen auf dem gesamten Hoheitsgebiet des Mitgliedstaats unter besonderer Berücksichtigung des ländlichen Raums, um für dessen Zugang und den territorialen Zusammenhalt zu sorgen;
d)
Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die Dichte der auf nationaler Ebene verfügbaren öffentlich zugänglichen Infrastruktur für alternative Kraftstoffe der Bevölkerungsdichte entspricht;
e)
nationale Einzel- und Gesamtziele für den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe in Bezug auf die Buchstaben a, b, c und d, für die in dieser Verordnung keine verbindlichen Zielvorgaben festgelegt sind.
Artikel 14 Absatz 4 — Nationaler Strategierahmen — Absatz 4 Artikel 14 Absatz 4 — National policy frameworks — paragraph 4 Artikel 14 Absatz 4 — Nationaler Strategierahmen — Absatz 4
Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Erfordernisse der einzelnen Verkehrsträger in ihrem Hoheitsgebiet in den nationalen Strategierahmen berücksichtigt werden.
Member States shall ensure that the national policy frameworks take into account the needs of the different transport modes existing on their territory.
Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Erfordernisse der einzelnen Verkehrsträger in ihrem Hoheitsgebiet in den nationalen Strategierahmen berücksichtigt werden.
Artikel 14 Absatz 5 — Nationaler Strategierahmen — Absatz 5 Artikel 14 Absatz 5 — National policy frameworks — paragraph 5 Artikel 14 Absatz 5 — Nationaler Strategierahmen — Absatz 5
Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass in den nationalen Strategierahmen gegebenenfalls die Interessen der regionalen und lokalen Behörden, insbesondere bei der Lade- und Betankungsinfrastruktur für den öffentlichen Verkehr, sowie der betroffenen Beteiligten berücksichtigt werden.
Member States shall ensure that national policy frameworks take into account, as appropriate, the interests of regional and local authorities, in particular where recharging and refuelling infrastructure for public transport is concerned, as well as those of the stakeholders concerned.
Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass in den nationalen Strategierahmen gegebenenfalls die Interessen der regionalen und lokalen Behörden, insbesondere bei der Lade- und Betankungsinfrastruktur für den öffentlichen Verkehr, sowie der betroffenen Beteiligten berücksichtigt werden.
Artikel 14 Absatz 6 — Nationaler Strategierahmen — Absatz 6 Artikel 14 Absatz 6 — National policy frameworks — paragraph 6 Artikel 14 Absatz 6 — Nationaler Strategierahmen — Absatz 6
Erforderlichenfalls arbeiten die Mitgliedstaaten im Wege von Konsultationen oder gemeinsamen Strategierahmen zusammen, um sicherzustellen, dass die zur Erreichung der Ziele dieser Verordnung erforderlichen Maßnahmen kohärent sind und koordiniert werden. Die Mitgliedstaaten arbeiten insbesondere bei der Festlegung von Strategien für den Einsatz alternativer Kraftstoffe und für den Aufbau der entsprechenden Infrastruktur im Schiffsverkehr zusammen. Die Kommission unterstützt die Mitgliedstaaten bei dieser Zusammenarbeit.
Where necessary, Member States shall cooperate, by means of consultations or joint policy frameworks, to ensure that the measures required to achieve the objectives of this Regulation are coherent and coordinated. In particular, Member States shall cooperate on establishing strategies on the use of alternative fuels and on the deployment of corresponding infrastructure in waterborne transport. The Commission shall assist the Member States in the cooperation process.
Erforderlichenfalls arbeiten die Mitgliedstaaten im Wege von Konsultationen oder gemeinsamen Strategierahmen zusammen, um sicherzustellen, dass die zur Erreichung der Ziele dieser Verordnung erforderlichen Maßnahmen kohärent sind und koordiniert werden. Die Mitgliedstaaten arbeiten insbesondere bei der Festlegung von Strategien für den Einsatz alternativer Kraftstoffe und für den Aufbau der entsprechenden Infrastruktur im Schiffsverkehr zusammen. Die Kommission unterstützt die Mitgliedstaaten bei dieser Zusammenarbeit.
Artikel 14 Absatz 7 — Nationaler Strategierahmen — Absatz 7 Artikel 14 Absatz 7 — National policy frameworks — paragraph 7 Artikel 14 Absatz 7 — Nationaler Strategierahmen — Absatz 7
Die Fördermaßnahmen für die Infrastruktur für alternative Kraftstoffe müssen mit den einschlägigen Unionsvorschriften für staatliche Beihilfen im Einklang stehen.
Support measures for alternative fuels infrastructure shall comply with the relevant Union State aid rules.
Die Fördermaßnahmen für die Infrastruktur für alternative Kraftstoffe müssen mit den einschlägigen Unionsvorschriften für staatliche Beihilfen im Einklang stehen.
Artikel 14 Absatz 8 — Nationaler Strategierahmen — Absatz 8 Artikel 14 Absatz 8 — National policy frameworks — paragraph 8 Artikel 14 Absatz 8 — Nationaler Strategierahmen — Absatz 8
Die Mitgliedstaaten machen ihre Entwürfe der nationalen Strategierahmen öffentlich zugänglich und stellen sicher, dass die Öffentlichkeit frühzeitig und effektiv Gelegenheit erhält, an der Ausarbeitung dieser Entwürfe mitzuwirken.
Each Member State shall make its draft national policy framework publicly available and shall ensure that the public is given early and effective opportunities to participate in the preparation of the draft national policy framework.
Die Mitgliedstaaten machen ihre Entwürfe der nationalen Strategierahmen öffentlich zugänglich und stellen sicher, dass die Öffentlichkeit frühzeitig und effektiv Gelegenheit erhält, an der Ausarbeitung dieser Entwürfe mitzuwirken.
Artikel 14 Absatz 9 — Nationaler Strategierahmen — Absatz 9 Artikel 14 Absatz 9 — National policy frameworks — paragraph 9 Artikel 14 Absatz 9 — Nationaler Strategierahmen — Absatz 9
Die Kommission bewertet die Entwürfe der nationalen Strategierahmen und kann Empfehlungen an die Mitgliedstaaten richten. Diese Empfehlungen werden spätestens sechs Monate, nachdem der Entwurf des nationalen Strategierahmens nach Absatz 1 des vorliegenden Artikels vorgelegt wurde, abgegeben. Sie können insbesondere Folgendes betreffen:
a)
den Umfang der Einzel- und Gesamtziele im Hinblick auf die Erfüllung der Verpflichtungen in den Artikeln 3, 4, 6, 8, 9, 10, 11, 12 und 13;
b)
Strategien und Maßnahmen im Zusammenhang mit den nationalen Einzel- und Gesamtzielen.
The Commission shall assess the draft national policy frameworks and may issue recommendations to Member States. Those recommendations shall be issued no later than six months after the submission of the draft national policy frameworks as referred to in paragraph 1 of this Article. They may, in particular, address:
(a)
the level of ambition of targets and objectives with a view to complying with the obligations set out in Articles 3, 4, 6, 8, 9, 10, 11, 12 and 13;
(b)
policies and measures relating to national targets and objectives.
Die Kommission bewertet die Entwürfe der nationalen Strategierahmen und kann Empfehlungen an die Mitgliedstaaten richten. Diese Empfehlungen werden spätestens sechs Monate, nachdem der Entwurf des nationalen Strategierahmens nach Absatz 1 des vorliegenden Artikels vorgelegt wurde, abgegeben. Sie können insbesondere Folgendes betreffen:
a)
den Umfang der Einzel- und Gesamtziele im Hinblick auf die Erfüllung der Verpflichtungen in den Artikeln 3, 4, 6, 8, 9, 10, 11, 12 und 13;
b)
Strategien und Maßnahmen im Zusammenhang mit den nationalen Einzel- und Gesamtzielen.
Artikel 14 Absatz 10 — Nationaler Strategierahmen — Absatz 10 Artikel 14 Absatz 10 — National policy frameworks — paragraph 10 Artikel 14 Absatz 10 — Nationaler Strategierahmen — Absatz 10
Die Mitgliedstaaten tragen den etwaigen Empfehlungen der Kommission in ihren endgültigen nationalen Strategierahmen gebührend Rechnung. Greift der betroffene Mitgliedstaat eine Empfehlung oder einen wesentlichen Teil davon nicht auf, so erläutert er dies der Kommission in schriftlicher Form.
Each Member State shall take due account of any recommendations from the Commission in its final national policy framework. If the Member State concerned does not address a recommendation or a substantial part thereof, that Member State shall provide a written explanation to the Commission.
Die Mitgliedstaaten tragen den etwaigen Empfehlungen der Kommission in ihren endgültigen nationalen Strategierahmen gebührend Rechnung. Greift der betroffene Mitgliedstaat eine Empfehlung oder einen wesentlichen Teil davon nicht auf, so erläutert er dies der Kommission in schriftlicher Form.
Artikel 14 Absatz 11 — Nationaler Strategierahmen — Absatz 11 Artikel 14 Absatz 11 — National policy frameworks — paragraph 11 Artikel 14 Absatz 11 — Nationaler Strategierahmen — Absatz 11
Bis zum 31. Dezember 2025 erstellen die Mitgliedstaaten ihren endgültigen nationalen Strategierahmen in einer leicht lesbaren und verständlichen Form und teilen ihn der Kommission mit. Diese endgültigen nationalen Strategierahmen werden von der Kommission öffentlich zugänglich gemacht.
By 31 December 2025, each Member State shall draft its final national policy framework in an easily readable and understandable form and notify it to the Commission. Those final national policy frameworks shall be made publicly available by the Commission.
Bis zum 31. Dezember 2025 erstellen die Mitgliedstaaten ihren endgültigen nationalen Strategierahmen in einer leicht lesbaren und verständlichen Form und teilen ihn der Kommission mit. Diese endgültigen nationalen Strategierahmen werden von der Kommission öffentlich zugänglich gemacht.
Artikel 15 — Nationale Berichterstattung Artikel 15 — National reporting Artikel 15 — Nationale Berichterstattung
Artikel 15 Absatz 1 — Nationale Berichterstattung — Absatz 1 Artikel 15 Absatz 1 — National reporting — paragraph 1 Artikel 15 Absatz 1 — Nationale Berichterstattung — Absatz 1
Bis zum 31. Dezember 2027 und danach alle zwei Jahre legen die Mitgliedstaaten der Kommission eigenständige nationale Fortschrittsberichte über die Umsetzung ihres nationalen Strategierahmens vor. Der Bericht wird in leicht lesbarer und verständlicher Form erstellt und von der Kommission öffentlich zugänglich gemacht.
By 31 December 2027 and every two years thereafter, each Member State shall submit to the Commission a standalone national progress report on the implementation of its national policy framework. The report shall be drafted in an easily readable and understandable form and shall be made publicly available by the Commission.
Bis zum 31. Dezember 2027 und danach alle zwei Jahre legen die Mitgliedstaaten der Kommission eigenständige nationale Fortschrittsberichte über die Umsetzung ihres nationalen Strategierahmens vor. Der Bericht wird in leicht lesbarer und verständlicher Form erstellt und von der Kommission öffentlich zugänglich gemacht.
Artikel 15 Absatz 2 — Nationale Berichterstattung — Absatz 2 Artikel 15 Absatz 2 — National reporting — paragraph 2 Artikel 15 Absatz 2 — Nationale Berichterstattung — Absatz 2
Der nationale Fortschrittsbericht muss die in Anhang I aufgeführten Informationen enthalten und gegebenenfalls eine einschlägige Begründung hinsichtlich des Niveaus der Verwirklichung der in Artikel 14 Absatz 2 genannten nationalen Einzel- und Gesamtziele einschließen sowie einen Hinweis auf die Maßnahmen, die zur Verwirklichung dieser Einzel- und Gesamtziele in Zukunft ergriffen werden sollen.
The national progress report shall cover the information listed in Annex I and shall, where appropriate, include a relevant justification of the level of achievement of the national targets and objectives referred to in Article 14(2), as well as an indication of the measures to be taken to achieve those targets and objectives in the future.
Der nationale Fortschrittsbericht muss die in Anhang I aufgeführten Informationen enthalten und gegebenenfalls eine einschlägige Begründung hinsichtlich des Niveaus der Verwirklichung der in Artikel 14 Absatz 2 genannten nationalen Einzel- und Gesamtziele einschließen sowie einen Hinweis auf die Maßnahmen, die zur Verwirklichung dieser Einzel- und Gesamtziele in Zukunft ergriffen werden sollen.
Artikel 15 Absatz 3 — Nationale Berichterstattung — Absatz 3 Artikel 15 Absatz 3 — National reporting — paragraph 3 Artikel 15 Absatz 3 — Nationale Berichterstattung — Absatz 3
Die Mitgliedstaaten bewerten spätestens bis zum 30. Juni 2024 und danach alle drei Jahre, inwieweit Elektrofahrzeuge durch die Errichtung und den Betrieb von Ladepunkten zu einer höheren Flexibilität des Energiesystems, einschließlich ihrer Beteiligung am Regelreservemarkt, und einer höheren Aufnahme von Strom aus erneuerbaren Quellen beitragen konnten. Bei dieser Bewertung werden alle Arten von öffentlichen oder privaten Ladepunkten, einschließlich intelligenten oder bidirektionalen Ladepunkten, und alle Arten von Stromversorgungsstellen berücksichtigt und Empfehlungen bezüglich Art des Ladepunkts, zugrundeliegender Technik und geografischer Verteilung gegeben, damit den Nutzern die Integration ihrer Elektrofahrzeuge in das System erleichtert wird. Bei dieser Bewertung werden die geeigneten Maßnahmen ermittelt, die umzusetzen sind, um die Anforderungen dieser Verordnung zu erfüllen, einschließlich Maßnahmen zur Sicherstellung der Kohärenz der Infrastrukturplanung mit der entsprechenden Netzplanung. Diese Bewertung trägt den Beiträgen aller Interessenträger Rechnung und wird öffentlich zugänglich gemacht. Jeder Mitgliedstaat kann seine Regulierungsbehörde auffordern, diese Bewertung vorzunehmen. Auf der Grundlage der Ergebnisse der Bewertung ergreifen die Mitgliedstaaten erforderlichenfalls geeignete Maßnahmen für die Errichtung zusätzlicher Ladepunkte und nehmen sie in die Fortschrittsberichte nach Absatz 1 des vorliegenden Artikels auf. Die Bewertung und die Maßnahmen werden von den Netzbetreibern in den Netzentwicklungsplänen nach Artikel 32 Absatz 3 und Artikel 51 der Richtlinie (EU) 2019/944 berücksichtigt.
By 30 June 2024 and every three years thereafter, Member States shall assess how the deployment and operation of recharging points could enable electric vehicles to further contribute to the flexibility of the energy system, including their participation in the balancing market, and to the further absorption of renewable electricity. That assessment shall take into account all types of recharging points, including those offering smart and bi-directional recharging, and all power outputs, whether public or private, and provide recommendations in terms of type of recharging point, supporting technology and geographical distribution in order to facilitate the ability of users to integrate their electric vehicles in the system. That assessment shall identify appropriate measures to be implemented in order to meet the requirements set out in this Regulation including those to ensure the consistency of infrastructure planning with the corresponding grid planning. That assessment shall take into account input from all stakeholders and shall be made publicly available. Each Member State may request its regulatory authority to carry out that assessment. On the basis of the results of the assessment, Member States shall, if necessary, take appropriate measures for the deployment of additional recharging points and include those measures in the national progress reports referred to in paragraph 1 of this Article. The assessment and measures shall be taken into account by the system operators in the network development plans referred to in Article 32(3) and Article 51 of Directive (EU) 2019/944.
Die Mitgliedstaaten bewerten spätestens bis zum 30. Juni 2024 und danach alle drei Jahre, inwieweit Elektrofahrzeuge durch die Errichtung und den Betrieb von Ladepunkten zu einer höheren Flexibilität des Energiesystems, einschließlich ihrer Beteiligung am Regelreservemarkt, und einer höheren Aufnahme von Strom aus erneuerbaren Quellen beitragen konnten. Bei dieser Bewertung werden alle Arten von öffentlichen oder privaten Ladepunkten, einschließlich intelligenten oder bidirektionalen Ladepunkten, und alle Arten von Stromversorgungsstellen berücksichtigt und Empfehlungen bezüglich Art des Ladepunkts, zugrundeliegender Technik und geografischer Verteilung gegeben, damit den Nutzern die Integration ihrer Elektrofahrzeuge in das System erleichtert wird. Bei dieser Bewertung werden die geeigneten Maßnahmen ermittelt, die umzusetzen sind, um die Anforderungen dieser Verordnung zu erfüllen, einschließlich Maßnahmen zur Sicherstellung der Kohärenz der Infrastrukturplanung mit der entsprechenden Netzplanung. Diese Bewertung trägt den Beiträgen aller Interessenträger Rechnung und wird öffentlich zugänglich gemacht. Jeder Mitgliedstaat kann seine Regulierungsbehörde auffordern, diese Bewertung vorzunehmen. Auf der Grundlage der Ergebnisse der Bewertung ergreifen die Mitgliedstaaten erforderlichenfalls geeignete Maßnahmen für die Errichtung zusätzlicher Ladepunkte und nehmen sie in die Fortschrittsberichte nach Absatz 1 des vorliegenden Artikels auf. Die Bewertung und die Maßnahmen werden von den Netzbetreibern in den Netzentwicklungsplänen nach Artikel 32 Absatz 3 und Artikel 51 der Richtlinie (EU) 2019/944 berücksichtigt.
Artikel 15 Absatz 4 — Nationale Berichterstattung — Absatz 4 Artikel 15 Absatz 4 — National reporting — paragraph 4 Artikel 15 Absatz 4 — Nationale Berichterstattung — Absatz 4
Auf Grundlage der Beiträge der Übertragungs- und Verteilernetzbetreiber bewertet die Regulierungsbehörde jedes Mitgliedstaats bis zum 30. Juni 2024 und danach alle drei Jahre, inwieweit bidirektionales Laden zur Verringerung der Nutzer- und Systemkosten und zur Steigerung des Anteils an Strom aus erneuerbaren Energiequellen im Stromsystem beiträgt. Die Bewertung wird öffentlich zugänglich gemacht. Auf der Grundlage der Ergebnisse der Bewertung ergreifen die Mitgliedstaaten erforderlichenfalls geeignete Maßnahmen zur Anpassung der Verfügbarkeit und geografischen Verteilung von bidirektionalen Ladepunkten in privaten Bereichen und nehmen sie in ihre nationalen Fortschrittsberichte nach Absatz 1 auf.
On the basis of input from transmission system operators and distribution system operators, the regulatory authority of each Member State shall assess, by 30 June 2024 and every three years thereafter, the potential contribution of bidirectional recharging to reducing user and system costs and increasing the renewable electricity share in the electricity system. That assessment shall be made publicly available. On the basis of the results of the assessment, Member States shall, if necessary, take appropriate measures to adjust the availability and geographical distribution of bidirectional recharging points in private areas and include them in the national progress reports referred to in paragraph 1.
Auf Grundlage der Beiträge der Übertragungs- und Verteilernetzbetreiber bewertet die Regulierungsbehörde jedes Mitgliedstaats bis zum 30. Juni 2024 und danach alle drei Jahre, inwieweit bidirektionales Laden zur Verringerung der Nutzer- und Systemkosten und zur Steigerung des Anteils an Strom aus erneuerbaren Energiequellen im Stromsystem beiträgt. Die Bewertung wird öffentlich zugänglich gemacht. Auf der Grundlage der Ergebnisse der Bewertung ergreifen die Mitgliedstaaten erforderlichenfalls geeignete Maßnahmen zur Anpassung der Verfügbarkeit und geografischen Verteilung von bidirektionalen Ladepunkten in privaten Bereichen und nehmen sie in ihre nationalen Fortschrittsberichte nach Absatz 1 auf.
Artikel 16 — Inhalt, Struktur und Format der nationalen Strategierahmen und der nationalen Fortschrittsberichte Artikel 16 — Content, structure and format of national policy frameworks and national progress reports Artikel 16 — Inhalt, Struktur und Format der nationalen Strategierahmen und der nationalen Fortschrittsberichte
Bis zum 14. Oktober 2024 nimmt die Kommission Leitlinien und Vorlagen zu Inhalt, Struktur und Format der von den Mitgliedstaaten gemäß Artikel 14 vorzulegenden nationalen Strategierahmen sowie zum Inhalt der von den Mitgliedstaaten gemäß Artikel 15 Absatz 1 vorzulegenden nationalen Fortschrittsberichte an. Die Kommission kann Leitlinien und Vorlagen annehmen, um die wirksame Anwendung anderer Bestimmungen dieser Verordnung in der gesamten Union zu erleichtern.
By 14 October 2024, the Commission shall adopt guidance and templates concerning the content, structure and format of the national policy frameworks to be submitted by the Member States pursuant to Article 14 and the content of the national progress reports to be submitted by the Member States pursuant to Article 15(1). The Commission may adopt guidance and templates to facilitate the effective application across the Union of any other provisions of this Regulation.
Bis zum 14. Oktober 2024 nimmt die Kommission Leitlinien und Vorlagen zu Inhalt, Struktur und Format der von den Mitgliedstaaten gemäß Artikel 14 vorzulegenden nationalen Strategierahmen sowie zum Inhalt der von den Mitgliedstaaten gemäß Artikel 15 Absatz 1 vorzulegenden nationalen Fortschrittsberichte an. Die Kommission kann Leitlinien und Vorlagen annehmen, um die wirksame Anwendung anderer Bestimmungen dieser Verordnung in der gesamten Union zu erleichtern.
Artikel 17 — Überprüfung der nationalen Strategierahmen und nationalen Fortschrittsberichte Artikel 17 — Review of national policy frameworks and national progress reports Artikel 17 — Überprüfung der nationalen Strategierahmen und nationalen Fortschrittsberichte
Artikel 17 Absatz 1 — Überprüfung der nationalen Strategierahmen und nationalen Fortschrittsberichte — Absatz 1 Artikel 17 Absatz 1 — Review of national policy frameworks and national progress reports — paragraph 1 Artikel 17 Absatz 1 — Überprüfung der nationalen Strategierahmen und nationalen Fortschrittsberichte — Absatz 1
Bis zum 31. Dezember 2026 bewertet die Kommission die von den Mitgliedstaaten nach Artikel 14 Absatz 11 mitgeteilten nationalen Strategierahmen und legt dem Europäischen Parlament und dem Rat einen Bericht über die Bewertung dieser nationalen Strategierahmen und ihrer Kohärenz auf Unionsebene vor, der eine erste Beurteilung des erwarteten Niveaus der Verwirklichung der in Artikel 14 Absatz 2 genannten nationalen Einzel- und Gesamtziele einschließt.
By 31 December 2026, the Commission shall assess the national policy framework notified by Member States pursuant to Article 14(11) and shall submit to the European Parliament and to the Council a report on the assessment of those national policy frameworks and their coherence at Union level, including a first assessment of the expected level of achievement of the national targets and objectives referred to in Article 14(2).
Bis zum 31. Dezember 2026 bewertet die Kommission die von den Mitgliedstaaten nach Artikel 14 Absatz 11 mitgeteilten nationalen Strategierahmen und legt dem Europäischen Parlament und dem Rat einen Bericht über die Bewertung dieser nationalen Strategierahmen und ihrer Kohärenz auf Unionsebene vor, der eine erste Beurteilung des erwarteten Niveaus der Verwirklichung der in Artikel 14 Absatz 2 genannten nationalen Einzel- und Gesamtziele einschließt.
Artikel 17 Absatz 2 — Überprüfung der nationalen Strategierahmen und nationalen Fortschrittsberichte — Absatz 2 Artikel 17 Absatz 2 — Review of national policy frameworks and national progress reports — paragraph 2 Artikel 17 Absatz 2 — Überprüfung der nationalen Strategierahmen und nationalen Fortschrittsberichte — Absatz 2
Die Kommission bewertet die von den Mitgliedstaaten nach Artikel 15 Absatz 1 vorgelegten nationalen Fortschrittsberichte und richtet gegebenenfalls Empfehlungen an die Mitgliedstaaten, um sicherzustellen, dass die in dieser Verordnung festgelegten Ziele erreicht und die Verpflichtungen erfüllt werden.
The Commission shall assess the national progress reports submitted by Member States pursuant to Article 15(1) and shall, as appropriate, issue recommendations to Member States to ensure the achievement of the objectives and compliance with the obligations laid down in this Regulation.
Die Kommission bewertet die von den Mitgliedstaaten nach Artikel 15 Absatz 1 vorgelegten nationalen Fortschrittsberichte und richtet gegebenenfalls Empfehlungen an die Mitgliedstaaten, um sicherzustellen, dass die in dieser Verordnung festgelegten Ziele erreicht und die Verpflichtungen erfüllt werden.
Artikel 17 Absatz 3 — Überprüfung der nationalen Strategierahmen und nationalen Fortschrittsberichte — Absatz 3 Artikel 17 Absatz 3 — Review of national policy frameworks and national progress reports — paragraph 3 Artikel 17 Absatz 3 — Überprüfung der nationalen Strategierahmen und nationalen Fortschrittsberichte — Absatz 3
Der betreffende Mitgliedstaat teilt der Kommission innerhalb von sechs Monaten nach Erhalt der Empfehlungen gemäß Absatz 2 mit, wie er die Empfehlungen umzusetzen gedenkt. Beschließt der betreffende Mitgliedstaat, die Empfehlungen oder einen wesentlichen Teil davon nicht umzusetzen, teilt er der Kommission die Gründe dafür mit.
The Member State concerned shall, within six months of receipt of the recommendations referred to in paragraph 2, notify the Commission of how it intends to implement the recommendations. If the Member State concerned decides not to implement the recommendations or a substantial part thereof, it shall provide the Commission with its reasons.
Der betreffende Mitgliedstaat teilt der Kommission innerhalb von sechs Monaten nach Erhalt der Empfehlungen gemäß Absatz 2 mit, wie er die Empfehlungen umzusetzen gedenkt. Beschließt der betreffende Mitgliedstaat, die Empfehlungen oder einen wesentlichen Teil davon nicht umzusetzen, teilt er der Kommission die Gründe dafür mit.
Artikel 17 Absatz 4 — Überprüfung der nationalen Strategierahmen und nationalen Fortschrittsberichte — Absatz 4 Artikel 17 Absatz 4 — Review of national policy frameworks and national progress reports — paragraph 4 Artikel 17 Absatz 4 — Überprüfung der nationalen Strategierahmen und nationalen Fortschrittsberichte — Absatz 4
Nach Übermittlung der Mitteilung oder der Begründung gemäß Absatz 3 durch den Mitgliedstaat legt der betreffende Mitgliedstaat in seinem nächsten nationalen Fortschrittsbericht dar, wie er die Empfehlungen umgesetzt hat.
After the submission by the Member State of the notification or the reasoning referred to in paragraph 3, the Member State concerned shall set out in its next national progress report how it has implemented the recommendations.
Nach Übermittlung der Mitteilung oder der Begründung gemäß Absatz 3 durch den Mitgliedstaat legt der betreffende Mitgliedstaat in seinem nächsten nationalen Fortschrittsbericht dar, wie er die Empfehlungen umgesetzt hat.
Artikel 17 Absatz 5 — Überprüfung der nationalen Strategierahmen und nationalen Fortschrittsberichte — Absatz 5 Artikel 17 Absatz 5 — Review of national policy frameworks and national progress reports — paragraph 5 Artikel 17 Absatz 5 — Überprüfung der nationalen Strategierahmen und nationalen Fortschrittsberichte — Absatz 5
Die Kommission legt dem Europäischen Parlament und dem Rat ein Jahr, nachdem die nationalen Fortschrittsberichte von den Mitgliedstaaten nach Artikel 15 Absatz 1 vorgelegt wurden, einen Bericht über die von ihr durchgeführte Bewertung dieser nationalen Fortschrittsberichte vor. In dieser Bewertung wird Folgendes beurteilt:
a)
die Fortschritte, die die Mitgliedstaaten bei der Verwirklichung der in Artikel 14 Absatz 2 genannten Einzel- und Gesamtziele erreicht haben, einschließlich der Reaktionen der Mitgliedstaaten auf die Empfehlungen der Kommission gemäß Absatz 2 des vorliegenden Artikels;
b)
die Kohärenz der Entwicklung der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe auf Unionsebene.
The Commission shall submit to the European Parliament and to the Council a report on its assessment of the national progress reports one year after submission of those national progress reports by Member States pursuant to Article 15(1). That assessment shall contain an evaluation of:
(a)
the progress made by Member States with regard to the achievement of the targets and objectives referred to in Article 14(2), including the Member States’ responses to the Commission recommendations pursuant to paragraph 2 of this Article;
(b)
the coherence of the development of alternative fuel infrastructure at Union level.
Die Kommission legt dem Europäischen Parlament und dem Rat ein Jahr, nachdem die nationalen Fortschrittsberichte von den Mitgliedstaaten nach Artikel 15 Absatz 1 vorgelegt wurden, einen Bericht über die von ihr durchgeführte Bewertung dieser nationalen Fortschrittsberichte vor. In dieser Bewertung wird Folgendes beurteilt:
a)
die Fortschritte, die die Mitgliedstaaten bei der Verwirklichung der in Artikel 14 Absatz 2 genannten Einzel- und Gesamtziele erreicht haben, einschließlich der Reaktionen der Mitgliedstaaten auf die Empfehlungen der Kommission gemäß Absatz 2 des vorliegenden Artikels;
b)
die Kohärenz der Entwicklung der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe auf Unionsebene.
Artikel 17 Absatz 6 — Überprüfung der nationalen Strategierahmen und nationalen Fortschrittsberichte — Absatz 6 Artikel 17 Absatz 6 — Review of national policy frameworks and national progress reports — paragraph 6 Artikel 17 Absatz 6 — Überprüfung der nationalen Strategierahmen und nationalen Fortschrittsberichte — Absatz 6
Auf der Grundlage der endgültigen nationalen Strategierahmen nach Artikel 14 Absatz 11, der nationalen Fortschrittsberichte nach Artikel 15 Absatz 1 und der Berichte nach Artikel 18 Absatz 1 macht die Kommission Informationen über die nationalen Einzel- und Gesamtziele, die die Mitgliedstaaten zu den nachstehend aufgeführten Punkten vorlegen, öffentlich zugänglich und hält sie auf aktuellem Stand:
a)
die Anzahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte und Ladestationen, aufgeschlüsselt nach Ladepunkten für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge und Ladepunkten und Ladestationen für schwere Nutzfahrzeuge und unter Befolgung der Kategorisierung gemäß Anhang III;
b)
die Anzahl der öffentlich zugänglichen Wasserstoff-Zapfstellen;
c)
die Infrastruktur für die landseitige Stromversorgung in See- und Binnenhäfen des TEN-V-Kernnetzes und des TEN-V-Gesamtnetzes;
d)
die Infrastruktur für die Stromversorgung stationärer Luftfahrzeuge auf Flughäfen des TEN-V-Kernnetzes und des TEN-V-Gesamtnetzes;
e)
die Anzahl der Flüssigmethanzapfstellen in See- und Binnenhäfen des TEN-V-Kernnetzes und des TEN-V-Gesamtnetzes;
f)
die Anzahl der öffentlich zugänglichen Flüssigmethanzapfstellen für Kraftfahrzeuge;
g)
die Anzahl der öffentlich zugänglichen CNG-Zapfstellen für Kraftfahrzeuge;
h)
Ladepunkte und Zapfstellen für andere alternative Kraftstoffe in See- und Binnenhäfen des TEN-V-Kernnetzes und des TEN-V-Gesamtnetzes;
i)
Ladepunkte und Zapfstellen für andere alternative Kraftstoffe auf Flughäfen des TEN-V-Kernnetzes und des TEN-V-Gesamtnetzes;
j)
Ladepunkte und Zapfstellen für alternative Kraftstoffe für den Schienenverkehr.
On the basis of the final national policy frameworks referred to in Article 14(11), the national progress reports referred to in Article 15(1) and the reports referred to in Article 18(1), the Commission shall make publicly available and regularly update information on the national targets and the objectives submitted by each Member State regarding:
(a)
the number of publicly accessible recharging points and recharging stations, separately for recharging points dedicated to light-duty vehicles and recharging points and recharging stations dedicated to heavy-duty vehicles, and in accordance with the categorisation provided for in Annex III;
(b)
the number of publicly accessible hydrogen refuelling points;
(c)
the infrastructure for shore-side electricity supply in maritime ports and inland waterway ports of the TEN-T core network and TEN-T comprehensive network;
(d)
the infrastructure for electricity supply for stationary aircraft in airports of the TEN-T core network and TEN-T comprehensive network;
(e)
the number of refuelling points for liquefied methane in maritime ports and inland waterway ports of the TEN-T core network and TEN-T comprehensive network;
(f)
the number of publicly accessible refuelling points for liquefied methane for motor vehicles;
(g)
the number of publicly accessible refuelling points for CNG for motor vehicles;
(h)
recharging and refuelling points for other alternative fuels in maritime ports and inland waterway ports of the TEN-T core network and TEN-T comprehensive network;
(i)
recharging and refuelling points for other alternative fuels at airports of the TEN-T core network and TEN-T comprehensive network;
(j)
recharging and refuelling points for alternative fuels for rail transport.
Auf der Grundlage der endgültigen nationalen Strategierahmen nach Artikel 14 Absatz 11, der nationalen Fortschrittsberichte nach Artikel 15 Absatz 1 und der Berichte nach Artikel 18 Absatz 1 macht die Kommission Informationen über die nationalen Einzel- und Gesamtziele, die die Mitgliedstaaten zu den nachstehend aufgeführten Punkten vorlegen, öffentlich zugänglich und hält sie auf aktuellem Stand:
a)
die Anzahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte und Ladestationen, aufgeschlüsselt nach Ladepunkten für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge und Ladepunkten und Ladestationen für schwere Nutzfahrzeuge und unter Befolgung der Kategorisierung gemäß Anhang III;
b)
die Anzahl der öffentlich zugänglichen Wasserstoff-Zapfstellen;
c)
die Infrastruktur für die landseitige Stromversorgung in See- und Binnenhäfen des TEN-V-Kernnetzes und des TEN-V-Gesamtnetzes;
d)
die Infrastruktur für die Stromversorgung stationärer Luftfahrzeuge auf Flughäfen des TEN-V-Kernnetzes und des TEN-V-Gesamtnetzes;
e)
die Anzahl der Flüssigmethanzapfstellen in See- und Binnenhäfen des TEN-V-Kernnetzes und des TEN-V-Gesamtnetzes;
f)
die Anzahl der öffentlich zugänglichen Flüssigmethanzapfstellen für Kraftfahrzeuge;
g)
die Anzahl der öffentlich zugänglichen CNG-Zapfstellen für Kraftfahrzeuge;
h)
Ladepunkte und Zapfstellen für andere alternative Kraftstoffe in See- und Binnenhäfen des TEN-V-Kernnetzes und des TEN-V-Gesamtnetzes;
i)
Ladepunkte und Zapfstellen für andere alternative Kraftstoffe auf Flughäfen des TEN-V-Kernnetzes und des TEN-V-Gesamtnetzes;
j)
Ladepunkte und Zapfstellen für alternative Kraftstoffe für den Schienenverkehr.
Artikel 18 — Fortschrittsverfolgung Artikel 18 — Progress tracking Artikel 18 — Fortschrittsverfolgung
Artikel 18 Absatz 1 — Fortschrittsverfolgung — Absatz 1 Artikel 18 Absatz 1 — Progress tracking — paragraph 1 Artikel 18 Absatz 1 — Fortschrittsverfolgung — Absatz 1
Bis zum 31. März 2025 und anschließend bis zum 31. März jedes weiteren Jahres übermitteln die Mitgliedstaaten der Kommission einen Bericht über die aggregierte Gesamtladeleistung, die Anzahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte und die Anzahl der zugelassenen batteriebetriebenen Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybridfahrzeuge, die am 31. Dezember des Vorjahres in ihrem Hoheitsgebiet gemäß den Anforderungen des Anhangs III registriert waren.
By 31 March 2025 and by 31 March of every year thereafter, Member States shall report to the Commission the total aggregated recharging power output and the number of publicly accessible recharging points deployed and the number of battery electric vehicles and plug-in hybrid vehicles registered on their territory on 31 December of the previous year, in accordance with the requirements set out in Annex III.
Bis zum 31. März 2025 und anschließend bis zum 31. März jedes weiteren Jahres übermitteln die Mitgliedstaaten der Kommission einen Bericht über die aggregierte Gesamtladeleistung, die Anzahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte und die Anzahl der zugelassenen batteriebetriebenen Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybridfahrzeuge, die am 31. Dezember des Vorjahres in ihrem Hoheitsgebiet gemäß den Anforderungen des Anhangs III registriert waren.
Artikel 18 Absatz 2 — Fortschrittsverfolgung — Absatz 2 Artikel 18 Absatz 2 — Progress tracking — paragraph 2 Artikel 18 Absatz 2 — Fortschrittsverfolgung — Absatz 2
Unbeschadet des Verfahrens nach Artikel 258 AEUV kann die Kommission, wenn aus dem Bericht nach Absatz 1 des vorliegenden Artikels oder den der Kommission vorliegenden Informationen hervorgeht, dass ein Mitgliedstaat seine nationalen Ziele gemäß Artikel 3 Absatz 1 der vorliegenden Verordnung verfehlt hat, eine entsprechende Feststellung treffen und dem betreffenden Mitgliedstaat die Ergreifung von Abhilfemaßnahmen empfehlen, um die nationalen Ziele zu erreichen. Innerhalb von drei Monaten nach Erhalt der Feststellungen der Kommission teilt der betreffende Mitgliedstaat der Kommission Folgendes mit:
a)
die Abhilfemaßnahmen, die er zur Erreichung der in Artikel 3 Absatz 1 der vorliegenden Verordnung gesetzten Ziele zu ergreifen beabsichtigt, einschließlich zusätzlicher Aktionen, die der Mitgliedstaat zur Erreichung dieser Ziele zu ergreifen beabsichtigt und
b)
einen klaren Zeitplan für die Aktionen, der es ermöglicht, die jährlichen Fortschritte bei der Erreichung dieser Ziele zu bewerten.
Erachtet die Kommission die Abhilfemaßnahmen als zufriedenstellend, so nimmt der betreffende Mitgliedstaat diese Abhilfemaßnahmen in seinen jüngsten nationalen Fortschrittsbericht nach Artikel 15 auf und übermittelt ihn der Kommission.
Die Kommission macht ihre Empfehlungen sowie die Abhilfemaßnahmen und zusätzlichen Maßnahmen des betreffenden Mitgliedstaats öffentlich zugänglich.
Without prejudice to the procedure laid down in Article 258 TFEU, where it is evident from the report referred to in paragraph 1 of this Article or from any information available to the Commission that a Member State is at risk of not achieving its national targets set out in Article 3(1) of this Regulation, the Commission may issue a finding to that effect and recommend the Member State concerned to take corrective measures to achieve the national targets. Within three months following the receipt of the Commission’s findings, the Member State concerned shall notify to the Commission:
(a)
the corrective measures that it plans to implement in order to achieve the national targets set out in Article 3(1) of this Regulation, including any additional actions that the Member State intends to implement in order to achieve those targets; and
(b)
a clear timetable for actions that will enable the assessment of annual progress towards achievement of those targets.
Where the Commission finds that the corrective measures are satisfactory, the Member State concerned shall update its latest national progress report referred to in Article 15 with those corrective measures and submit it to the Commission.
The Commission shall make its recommendations and the corrective measures and additional actions by the Member State concerned publicly available.
Unbeschadet des Verfahrens nach Artikel 258 AEUV kann die Kommission, wenn aus dem Bericht nach Absatz 1 des vorliegenden Artikels oder den der Kommission vorliegenden Informationen hervorgeht, dass ein Mitgliedstaat seine nationalen Ziele gemäß Artikel 3 Absatz 1 der vorliegenden Verordnung verfehlt hat, eine entsprechende Feststellung treffen und dem betreffenden Mitgliedstaat die Ergreifung von Abhilfemaßnahmen empfehlen, um die nationalen Ziele zu erreichen. Innerhalb von drei Monaten nach Erhalt der Feststellungen der Kommission teilt der betreffende Mitgliedstaat der Kommission Folgendes mit:
a)
die Abhilfemaßnahmen, die er zur Erreichung der in Artikel 3 Absatz 1 der vorliegenden Verordnung gesetzten Ziele zu ergreifen beabsichtigt, einschließlich zusätzlicher Aktionen, die der Mitgliedstaat zur Erreichung dieser Ziele zu ergreifen beabsichtigt und
b)
einen klaren Zeitplan für die Aktionen, der es ermöglicht, die jährlichen Fortschritte bei der Erreichung dieser Ziele zu bewerten.
Erachtet die Kommission die Abhilfemaßnahmen als zufriedenstellend, so nimmt der betreffende Mitgliedstaat diese Abhilfemaßnahmen in seinen jüngsten nationalen Fortschrittsbericht nach Artikel 15 auf und übermittelt ihn der Kommission.
Die Kommission macht ihre Empfehlungen sowie die Abhilfemaßnahmen und zusätzlichen Maßnahmen des betreffenden Mitgliedstaats öffentlich zugänglich.
Artikel 19 — Nutzerinformationen Artikel 19 — User information Artikel 19 — Nutzerinformationen
Artikel 19 Absatz 1 — Nutzerinformationen — Absatz 1 Artikel 19 Absatz 1 — User information — paragraph 1 Artikel 19 Absatz 1 — Nutzerinformationen — Absatz 1
Es werden sachdienliche, in sich widerspruchsfreie und verständliche Informationen darüber zur Verfügung gestellt, welche in Verkehr gebrachten Kraftfahrzeuge regelmäßig betankt bzw. aufgeladen werden können.
Diese Informationen werden folgendermaßen bereitgestellt:
a)
in Kraftfahrzeughandbüchern und in Kraftfahrzeugen durch die Hersteller, wenn diese Fahrzeuge in Verkehr gebracht werden;
b)
an Ladepunkten und Zapfstellen durch die Betreiber der Ladepunkte und Zapfstellen und
c)
bei Kraftfahrzeughändlern durch die Händler.
Relevant, consistent and clear information shall be made available as regards motor vehicles placed on the market which are capable of being regularly recharged or refuelled.
That information shall be made available:
(a)
in motor vehicle manuals and on motor vehicles, by the manufacturers, when those vehicles are placed on the market;
(b)
at recharging and refuelling points, by recharging and refuelling point operators; and
(c)
in motor vehicle dealerships, by the distributors.
Es werden sachdienliche, in sich widerspruchsfreie und verständliche Informationen darüber zur Verfügung gestellt, welche in Verkehr gebrachten Kraftfahrzeuge regelmäßig betankt bzw. aufgeladen werden können.
Diese Informationen werden folgendermaßen bereitgestellt:
a)
in Kraftfahrzeughandbüchern und in Kraftfahrzeugen durch die Hersteller, wenn diese Fahrzeuge in Verkehr gebracht werden;
b)
an Ladepunkten und Zapfstellen durch die Betreiber der Ladepunkte und Zapfstellen und
c)
bei Kraftfahrzeughändlern durch die Händler.
Artikel 19 Absatz 2 — Nutzerinformationen — Absatz 2 Artikel 19 Absatz 2 — User information — paragraph 2 Artikel 19 Absatz 2 — Nutzerinformationen — Absatz 2
Ob Fahrzeuge und Infrastrukturen oder Kraftstoffe und Fahrzeuge, die unter Absatz 1 des vorliegenden Artikels fallen, kompatibel sind, wird im Einklang mit den in Anhang II Nummern 10.1 und 10.2 genannten technischen Spezifikationen ermittelt.
Verweisen diese technischen Spezifikationen auf eine grafische Darstellung, darunter auch Farbcodierungen, muss die grafische Darstellung einfach und leicht verständlich sein.
Diese grafische Darstellung ist gut sichtbar anzubringen, und zwar
a)
durch die Betreiber von Zapfstellen an den entsprechenden Kraftstoffpumpen und ihren Zapfventilen an allen von ihnen betriebenen Zapfstellen ab dem Zeitpunkt, zu dem die Kraftstoffe in Verkehr gebracht werden;
b)
durch den Hersteller in unmittelbarer Nähe aller Kraftstoffeinfüllstutzen von Kraftfahrzeugen, für die der betreffende Kraftstoff empfohlen und geeignet ist, sowie in Kraftfahrzeughandbüchern, wenn diese Kraftfahrzeuge in Verkehr gebracht wurden.
Whether vehicles and infrastructures or fuels and vehicles covered by paragraph 1 of this Article are compatible shall be determined in compliance with the technical specifications referred to in points 10.1 and 10.2 of Annex II.
Where such technical specifications refer to a graphical expression, including a colour coding scheme, the graphical expression shall be simple and easy to understand.
That graphical expression shall be placed in a clearly visible manner:
(a)
by refuelling point operators, on corresponding pumps and their nozzles at all refuelling points operated by them, from the date on which fuels are placed on the market;
(b)
by manufacturer, in the immediate proximity of all fuel tanks’ filling caps of motor vehicles recommended for and compatible with that fuel and in motor vehicle manuals, when such motor vehicles are placed on the market.
Ob Fahrzeuge und Infrastrukturen oder Kraftstoffe und Fahrzeuge, die unter Absatz 1 des vorliegenden Artikels fallen, kompatibel sind, wird im Einklang mit den in Anhang II Nummern 10.1 und 10.2 genannten technischen Spezifikationen ermittelt.
Verweisen diese technischen Spezifikationen auf eine grafische Darstellung, darunter auch Farbcodierungen, muss die grafische Darstellung einfach und leicht verständlich sein.
Diese grafische Darstellung ist gut sichtbar anzubringen, und zwar
a)
durch die Betreiber von Zapfstellen an den entsprechenden Kraftstoffpumpen und ihren Zapfventilen an allen von ihnen betriebenen Zapfstellen ab dem Zeitpunkt, zu dem die Kraftstoffe in Verkehr gebracht werden;
b)
durch den Hersteller in unmittelbarer Nähe aller Kraftstoffeinfüllstutzen von Kraftfahrzeugen, für die der betreffende Kraftstoff empfohlen und geeignet ist, sowie in Kraftfahrzeughandbüchern, wenn diese Kraftfahrzeuge in Verkehr gebracht wurden.
Artikel 19 Absatz 3 — Nutzerinformationen — Absatz 3 Artikel 19 Absatz 3 — User information — paragraph 3 Artikel 19 Absatz 3 — Nutzerinformationen — Absatz 3
Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass bei der Anzeige von Kraftstoffpreisen an Tankstellen gegebenenfalls auf eine Maßeinheit bezogene Vergleichspreise zu Informationszwecken angezeigt werden, insbesondere für Wasserstoff, wobei die gemeinsame Methode für den Vergleich zwischen auf eine Maßeinheit bezogenen Preisen für alternative Kraftstoffe nach Anhang II Nummer 10.3 Anwendung findet.
When fuel prices are shown at a refuelling station, Member States shall ensure that a comparison of the relevant unit prices is shown, where appropriate, and in particular for hydrogen, for information purposes following the common methodology for alternative fuels unit price comparison referred to in point 10.3 of Annex II.
Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass bei der Anzeige von Kraftstoffpreisen an Tankstellen gegebenenfalls auf eine Maßeinheit bezogene Vergleichspreise zu Informationszwecken angezeigt werden, insbesondere für Wasserstoff, wobei die gemeinsame Methode für den Vergleich zwischen auf eine Maßeinheit bezogenen Preisen für alternative Kraftstoffe nach Anhang II Nummer 10.3 Anwendung findet.
Artikel 19 Absatz 4 — Nutzerinformationen — Absatz 4 Artikel 19 Absatz 4 — User information — paragraph 4 Artikel 19 Absatz 4 — Nutzerinformationen — Absatz 4
Enthalten die europäischen Normen, in denen die technischen Spezifikationen für einen Kraftstoff festgelegt werden, keine Vorschriften für die Kennzeichnung der Übereinstimmung mit den betreffenden Normen oder umfassen die Kennzeichnungsvorschriften keine graphische Darstellung samt Farbcodierungsschemata oder sind die Kennzeichnungsvorschriften nicht geeignet, um die Ziele der vorliegenden Richtlinie zu erreichen, so kann die Kommission zum Zwecke der einheitlichen Anwendung der Absätze 1 und 2 die europäischen Normungsorganisationen ermächtigen, Spezifikationen für die Eignungskennzeichnung zu entwickeln.
Auf der Grundlage der von den europäischen Normungsorganisationen entwickelten Spezifikationen für die Eignungskennzeichnung gemäß der in Unterabsatz 1 genannten Ermächtigung erlässt die Kommission Durchführungsrechtsakte, in denen die graphische Darstellung — einschließlich eines Farbcodierungsschemas — der Eignung von Kraftstoffen, die auf dem Markt der Union eingeführt werden und nach Einschätzung der Kommission in mehr als einem Mitgliedstaat 1 % des Gesamtverkaufsvolumens erreichen, festgelegt wird.
Diese Durchführungsrechtsakte werden gemäß dem Prüfverfahren gemäß Artikel 23 Absatz 2 erlassen.
In situations where European standards setting the technical specifications of a fuel do not include labelling requirements to indicate compliance with the standards concerned, where the labelling requirements do not refer to a graphical expression, including colour coding schemes, or where the labelling requirements are not suitable for achieving the objectives of this Regulation, the Commission may, for the purposes of the uniform implementation of paragraphs 1 and 2, mandate the European standardisation organisations to develop compatibility labelling specifications.
On the basis of the compatibility labelling specifications developed by the European standardisation organisations pursuant to the mandate referred to in the first subparagraph, the Commission shall adopt implementing acts determining the graphical expression, including a colour coding scheme, of compatibility for fuels introduced in the Union market which reach the level of 1 % of the total volume of sales, in the assessment of the Commission, in more than one Member State.
Those implementing acts shall be adopted in accordance with the examination procedure referred to in Article 23(2).
Enthalten die europäischen Normen, in denen die technischen Spezifikationen für einen Kraftstoff festgelegt werden, keine Vorschriften für die Kennzeichnung der Übereinstimmung mit den betreffenden Normen oder umfassen die Kennzeichnungsvorschriften keine graphische Darstellung samt Farbcodierungsschemata oder sind die Kennzeichnungsvorschriften nicht geeignet, um die Ziele der vorliegenden Richtlinie zu erreichen, so kann die Kommission zum Zwecke der einheitlichen Anwendung der Absätze 1 und 2 die europäischen Normungsorganisationen ermächtigen, Spezifikationen für die Eignungskennzeichnung zu entwickeln.
Auf der Grundlage der von den europäischen Normungsorganisationen entwickelten Spezifikationen für die Eignungskennzeichnung gemäß der in Unterabsatz 1 genannten Ermächtigung erlässt die Kommission Durchführungsrechtsakte, in denen die graphische Darstellung — einschließlich eines Farbcodierungsschemas — der Eignung von Kraftstoffen, die auf dem Markt der Union eingeführt werden und nach Einschätzung der Kommission in mehr als einem Mitgliedstaat 1 % des Gesamtverkaufsvolumens erreichen, festgelegt wird.
Diese Durchführungsrechtsakte werden gemäß dem Prüfverfahren gemäß Artikel 23 Absatz 2 erlassen.
Artikel 19 Absatz 5 — Nutzerinformationen — Absatz 5 Artikel 19 Absatz 5 — User information — paragraph 5 Artikel 19 Absatz 5 — Nutzerinformationen — Absatz 5
Werden die Kennzeichnungsvorschriften der jeweiligen europäischen Normen aktualisiert oder neue Normen für alternative Kraftstoffe entwickelt, so gelten die jeweiligen Kennzeichnungsvorschriften spätestens 24 Monate nach Annahme des jeweiligen Durchführungsrechtsakts und für alle Ladepunkte und Zapfstellen und für alle in Verkehr gebrachten Kraftfahrzeuge ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens des jeweiligen Durchführungsrechtsakts.
Where provisions on labelling of the respective European standards are updated or new European standards for alternative fuels are developed, the corresponding requirements on labelling shall apply to all recharging and refuelling points no later than 24 months after the corresponding implementing act is adopted and to all motor vehicles placed on the market from the date that the corresponding implementing act enters into force.
Werden die Kennzeichnungsvorschriften der jeweiligen europäischen Normen aktualisiert oder neue Normen für alternative Kraftstoffe entwickelt, so gelten die jeweiligen Kennzeichnungsvorschriften spätestens 24 Monate nach Annahme des jeweiligen Durchführungsrechtsakts und für alle Ladepunkte und Zapfstellen und für alle in Verkehr gebrachten Kraftfahrzeuge ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens des jeweiligen Durchführungsrechtsakts.
Artikel 20 — Bereitstellung von Daten Artikel 20 — Data provisions Artikel 20 — Bereitstellung von Daten
Artikel 20 Absatz 1 — Bereitstellung von Daten — Absatz 1 Artikel 20 Absatz 1 — Data provisions — paragraph 1 Artikel 20 Absatz 1 — Bereitstellung von Daten — Absatz 1
Die Mitgliedstaaten benennen eine ID-Registrierungs-Organisation („IDRO“). Die IDRO vergibt und verwaltet bis zum 14. April 2025 individuelle Identifizierungscodes („ID“), um mindestens die Betreiber von Ladepunkten und Mobilitätsdienstleister zu identifizieren.
Member States shall appoint an Identification Registration Organisation (‘IDRO’). The IDRO shall issue and manage unique identification (‘ID’) codes to identify at least operators of recharging points and mobility service providers, by 14 April 2025.
Die Mitgliedstaaten benennen eine ID-Registrierungs-Organisation („IDRO“). Die IDRO vergibt und verwaltet bis zum 14. April 2025 individuelle Identifizierungscodes („ID“), um mindestens die Betreiber von Ladepunkten und Mobilitätsdienstleister zu identifizieren.
Artikel 20 Absatz 2 — Bereitstellung von Daten — Absatz 2 Artikel 20 Absatz 2 — Data provisions — paragraph 2 Artikel 20 Absatz 2 — Bereitstellung von Daten — Absatz 2
Bis zum 14. April 2025 sorgen die Betreiber öffentlich zugänglicher Ladepunkte und Zapfstellen für alternative Kraftstoffe oder — gemäß den zwischen ihnen getroffenen Vereinbarungen — deren Eigentümer dafür, dass statische und dynamische Daten zu den von ihnen betriebenen Infrastrukturen für alternative Kraftstoffe oder von ihnen erbrachten oder extern vergebenen, untrennbar mit dieser Infrastruktur verbundenen Dienstleistungen kostenfrei verfügbar sind. Folgende Datenarten sind zur Verfügung zu stellen:
a)
statische Daten zu den von ihnen betriebenen öffentlich zugänglichen Lade- und Betankungsinfrastrukturen für alternative Kraftstoffe:
i)
Rechtliche Bezeichnung des Betreibers oder Eigentümers des Ladepunkts oder der Zapfstelle,
ii)
Verkehrsbezeichnung des Betreibers oder Eigentümers des Ladepunkts oder der Zapfstelle,
iii)
Zahl der Ladepunkte oder Zapfstellen,
iv)
Unterstützungspersonal,
v)
Telefonunterstützung (Helpdesk),
vi)
Einrichtungen, die den Nutzern zugehörige Dienste anbieten,
vii)
Geografische Standortangabe des globalen Satellitennavigationssystems (GNSS),
viii)
Zusätzliche Angaben zum geografischen Standort,
ix)
Land,
x)
Region,
xi)
Stadt/Ort,
xii)
Postleitzahl,
xiii)
Anschrift,
xiv)
Öffnungszeiten,
xv)
Zeitzone,
xvi)
Kompatibilität des Fahrzeugtyps,
xvii)
Zulässige Fahrzeugspezifikationen,
xviii)
Zahl der Parkstellplätze,
xix)
Zahl der Parkstellplätze für Menschen mit Behinderungen,
xx)
Zahlungsterminal mit Kartenleser,
xxi)
Zahlungsterminals mit einer Kontaktlosfunktion, mit der zumindest Zahlungskarten gelesen werden können,
xxii)
Sonstige Ad-hoc-Zahlungsoption,
xxiii)
Zusätzliche Informationen über akzeptierte Zahlungsdienstleister,
xxiv)
Vertragsbasierte (Abonnement-)Zahlungsoption;
b)
weitere statische Daten zu von ihnen betriebenen öffentlich zugänglichen Ladeinfrastrukturen:
i)
ID-Code des Ladepunkts (Ladestecker),
ii)
Zahl der Ladestecker,
iii)
Art des Ladesteckers (Kupplung),
iv)
Stromart,
v)
Maximale Ladeleistung der Ladestation,
vi)
Maximale Ladeleistung des Ladepunkts,
vii)
Mobilitätsdienstleister, die vertragsbasierte Ladedienste anbieten,
viii)
Plug-and-Charge,
ix)
Intelligente Aufladedienste,
x)
Angabe, ob der Strom zu 100 % aus erneuerbaren Quellen erzeugt wird;
c)
weitere statische Daten zu von ihnen betriebenen öffentlich zugänglichen Betankungsinfrastrukturen für Wasserstoff:
i)
Wasserstoffzustand,
ii)
Wasserstoffdruck,
iii)
Kumulative tägliche Kapazität,
iv)
Angabe, ob der Wasserstoff zu 100 % aus erneuerbaren Quellen erzeugt wird;
d)
weitere statische Daten zu öffentlich zugänglichen Betankungsinfrastrukturen für Flüssigmethan:
i)
Angabe, ob das Flüssigmethan zu 100 % aus erneuerbaren Quellen erzeugt wird;
e)
weitere statische Daten zu den von ihnen betriebenen öffentlich zugänglichen Betankungsinfrastrukturen für alternative Kraftstoffe:
i)
Art der Kupplung (Zapfventil der Zapfsäule);
f)
dynamische Daten zu den von ihnen betriebenen öffentlich zugänglichen Lade- und Betankungsinfrastrukturen für alternative Kraftstoffe:
i)
Betriebszustand,
ii)
Verfügbarkeit,
iii)
Ad-hoc-Preis;
g)
weitere dynamische Daten zu von ihnen betriebenen öffentlich zugänglichen Betankungsinfrastrukturen für Wasserstoff:
i)
Begrenzte Menge an Wasserstoff verfügbar.
By 14 April 2025, operators of publicly accessible recharging points and refuelling points for alternative fuels, or, in accordance with the arrangements between them, the owners of those points, shall ensure the availability of static data and dynamic data concerning alternative fuels infrastructure operated by them, or services inherently linked to such infrastructure that they provide or they outsource, at no cost. The following data types shall be made available:
(a)
Static data for publicly accessible recharging and refuelling infrastructure for alternative fuels operated by them:
(i)
Legal name of the recharging or refuelling point operator or owner,
(ii)
Commercial name of the recharging or refuelling point operator or owner,
(iii)
Number of recharging or refuelling points,
(iv)
Service support,
(v)
Helpdesk telephone,
(vi)
Facilities offering associated services to the user,
(vii)
Global navigation satellite system (GNSS) geographic location information,
(viii)
Additional geographic location information,
(ix)
Country,
(x)
Region,
(xi)
City or town,
(xii)
Postal code,
(xiii)
Address name,
(xiv)
Opening time,
(xv)
Time zone,
(xvi)
Vehicle-type compatibility,
(xvii)
Vehicle specifications permitted,
(xviii)
Number of parking spaces,
(xix)
Number of parking spaces for people with disabilities,
(xx)
Payment device with bank card reader,
(xxi)
Payment device with a contactless functionality that is at least able to read payment cards,
(xxii)
Other ad hoc payment option,
(xxiii)
Additional information about payment providers accepted,
(xxiv)
Contract-based (subscription) payment option;
(b)
Further static data for publicly accessible recharging infrastructure operated by them:
(i)
Recharging point ID code (connector),
(ii)
Number of connectors,
(iii)
Type of connector (plug),
(iv)
Type of current,
(v)
Recharging station maximum power,
(vi)
Recharging point maximum power,
(vii)
Mobility service providers offering contract-based recharging,
(viii)
Plug-and-charge,
(ix)
Smart recharging services,
(x)
Electricity supplied is 100 % renewable;
(c)
Further static data for publicly accessible hydrogen refuelling infrastructure operated by them:
(i)
Hydrogen state,
(ii)
Hydrogen pressure,
(iii)
Daily cumulative capacity,
(iv)
Hydrogen supplied is 100 % renewable;
(d)
Further static data for publicly accessible refuelling infrastructure for liquified methane:
(i)
Liquified methane supplied is 100 % renewable;
(e)
Further static data for publicly accessible refuelling infrastructure for alternative fuels operated by them:
(i)
Type of connector (dispenser);
(f)
Dynamic data for publicly accessible recharging and refuelling infrastructure for alternative fuels operated by them:
(i)
Operational status,
(ii)
Availability,
(iii)
Ad hoc price;
(g)
Further dynamic data for publicly accessible hydrogen refuelling infrastructure operated by them:
(i)
Limited amount of hydrogen available
Bis zum 14. April 2025 sorgen die Betreiber öffentlich zugänglicher Ladepunkte und Zapfstellen für alternative Kraftstoffe oder — gemäß den zwischen ihnen getroffenen Vereinbarungen — deren Eigentümer dafür, dass statische und dynamische Daten zu den von ihnen betriebenen Infrastrukturen für alternative Kraftstoffe oder von ihnen erbrachten oder extern vergebenen, untrennbar mit dieser Infrastruktur verbundenen Dienstleistungen kostenfrei verfügbar sind. Folgende Datenarten sind zur Verfügung zu stellen:
a)
statische Daten zu den von ihnen betriebenen öffentlich zugänglichen Lade- und Betankungsinfrastrukturen für alternative Kraftstoffe:
i)
Rechtliche Bezeichnung des Betreibers oder Eigentümers des Ladepunkts oder der Zapfstelle,
ii)
Verkehrsbezeichnung des Betreibers oder Eigentümers des Ladepunkts oder der Zapfstelle,
iii)
Zahl der Ladepunkte oder Zapfstellen,
iv)
Unterstützungspersonal,
v)
Telefonunterstützung (Helpdesk),
vi)
Einrichtungen, die den Nutzern zugehörige Dienste anbieten,
vii)
Geografische Standortangabe des globalen Satellitennavigationssystems (GNSS),
viii)
Zusätzliche Angaben zum geografischen Standort,
ix)
Land,
x)
Region,
xi)
Stadt/Ort,
xii)
Postleitzahl,
xiii)
Anschrift,
xiv)
Öffnungszeiten,
xv)
Zeitzone,
xvi)
Kompatibilität des Fahrzeugtyps,
xvii)
Zulässige Fahrzeugspezifikationen,
xviii)
Zahl der Parkstellplätze,
xix)
Zahl der Parkstellplätze für Menschen mit Behinderungen,
xx)
Zahlungsterminal mit Kartenleser,
xxi)
Zahlungsterminals mit einer Kontaktlosfunktion, mit der zumindest Zahlungskarten gelesen werden können,
xxii)
Sonstige Ad-hoc-Zahlungsoption,
xxiii)
Zusätzliche Informationen über akzeptierte Zahlungsdienstleister,
xxiv)
Vertragsbasierte (Abonnement-)Zahlungsoption;
b)
weitere statische Daten zu von ihnen betriebenen öffentlich zugänglichen Ladeinfrastrukturen:
i)
ID-Code des Ladepunkts (Ladestecker),
ii)
Zahl der Ladestecker,
iii)
Art des Ladesteckers (Kupplung),
iv)
Stromart,
v)
Maximale Ladeleistung der Ladestation,
vi)
Maximale Ladeleistung des Ladepunkts,
vii)
Mobilitätsdienstleister, die vertragsbasierte Ladedienste anbieten,
viii)
Plug-and-Charge,
ix)
Intelligente Aufladedienste,
x)
Angabe, ob der Strom zu 100 % aus erneuerbaren Quellen erzeugt wird;
c)
weitere statische Daten zu von ihnen betriebenen öffentlich zugänglichen Betankungsinfrastrukturen für Wasserstoff:
i)
Wasserstoffzustand,
ii)
Wasserstoffdruck,
iii)
Kumulative tägliche Kapazität,
iv)
Angabe, ob der Wasserstoff zu 100 % aus erneuerbaren Quellen erzeugt wird;
d)
weitere statische Daten zu öffentlich zugänglichen Betankungsinfrastrukturen für Flüssigmethan:
i)
Angabe, ob das Flüssigmethan zu 100 % aus erneuerbaren Quellen erzeugt wird;
e)
weitere statische Daten zu den von ihnen betriebenen öffentlich zugänglichen Betankungsinfrastrukturen für alternative Kraftstoffe:
i)
Art der Kupplung (Zapfventil der Zapfsäule);
f)
dynamische Daten zu den von ihnen betriebenen öffentlich zugänglichen Lade- und Betankungsinfrastrukturen für alternative Kraftstoffe:
i)
Betriebszustand,
ii)
Verfügbarkeit,
iii)
Ad-hoc-Preis;
g)
weitere dynamische Daten zu von ihnen betriebenen öffentlich zugänglichen Betankungsinfrastrukturen für Wasserstoff:
i)
Begrenzte Menge an Wasserstoff verfügbar.
Artikel 20 Absatz 3 — Bereitstellung von Daten — Absatz 3 Artikel 20 Absatz 3 — Data provisions — paragraph 3 Artikel 20 Absatz 3 — Bereitstellung von Daten — Absatz 3
Jeder Betreiber öffentlich zugänglicher Ladepunkte und von Zapfstellen für alternative Kraftstoffe oder — im Einklang mit den zwischen ihnen getroffenen Vereinbarungen — der Eigentümer dieser Punkte richtet eine Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) ein, die freien und uneingeschränkten Zugang zu den in Absatz 2 genannten Daten bietet, und übermittelt den nationalen Zugangspunkten Informationen über diese API.
Die API jedes Betreibers von Ladepunkten und von Zapfstellen oder — im Einklang mit den zwischen ihnen getroffenen Vereinbarungen — die API des Eigentümers dieser Punkte und Stellen erfüllen die gemeinsamen technischen Anforderungen, die von der Kommission in den in Absatz 6 genannten delegierten Rechtsakten festgelegt wurden, um einen automatisierten und einheitlichen Datenaustausch zwischen den Betreibern öffentlich zugänglicher Ladepunkte und Zapfstellen und Datennutzern zu ermöglichen.
Each operator of publicly accessible recharging and refuelling points for alternative fuels, or, in accordance with the arrangements between them, the owner of those points, shall set up an Application Programme Interface (API) that provides free and unrestricted access to the data referred to in paragraph 2, and shall submit information on that API to the national access points.
The API of each operator of recharging and refuelling points, or, in accordance with the arrangements between them, the API of the owner of those points, shall comply with common technical requirements established by the Commission in the delegated acts referred to in paragraph 6 to enable an automated and uniform data exchange between the operators of publicly accessible recharging and refuelling points and data users.
Jeder Betreiber öffentlich zugänglicher Ladepunkte und von Zapfstellen für alternative Kraftstoffe oder — im Einklang mit den zwischen ihnen getroffenen Vereinbarungen — der Eigentümer dieser Punkte richtet eine Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) ein, die freien und uneingeschränkten Zugang zu den in Absatz 2 genannten Daten bietet, und übermittelt den nationalen Zugangspunkten Informationen über diese API.
Die API jedes Betreibers von Ladepunkten und von Zapfstellen oder — im Einklang mit den zwischen ihnen getroffenen Vereinbarungen — die API des Eigentümers dieser Punkte und Stellen erfüllen die gemeinsamen technischen Anforderungen, die von der Kommission in den in Absatz 6 genannten delegierten Rechtsakten festgelegt wurden, um einen automatisierten und einheitlichen Datenaustausch zwischen den Betreibern öffentlich zugänglicher Ladepunkte und Zapfstellen und Datennutzern zu ermöglichen.
Artikel 20 Absatz 4 — Bereitstellung von Daten — Absatz 4 Artikel 20 Absatz 4 — Data provisions — paragraph 4 Artikel 20 Absatz 4 — Bereitstellung von Daten — Absatz 4
Bis zum 31. Dezember 2024 stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass die Daten nach Absatz 2 des vorliegenden Artikels allen Datennutzern in offener und nichtdiskriminierender Weise über ihre nationalen Zugangspunkte gemäß den einschlägigen Bestimmungen zu solchen Daten in der Delegierten Verordnung (EU) 2022/670 und unter Einhaltung der zusätzlichen, ergänzenden Spezifikationen, die gemäß Absatz 7 des vorliegenden Artikels erlassen werden können, zugänglich gemacht werden. Wenn die Mitgliedstaaten Daten über ihre nationalen Zugangspunkte aggregieren, können sie diese Daten mittels einer API an einen gemeinsamen europäischen Zugangspunkt übermitteln.
By 31 December 2024, Member States shall ensure that the data referred to in paragraph 2 of this Article are made accessible on an open and non-discriminatory basis to all data users through their national access points in accordance with the relevant provisions related to such data in Delegated Regulation (EU) 2022/670 and in compliance with the additional complementary specifications that may be adopted in accordance with paragraph 7 of this Article. Where Member States aggregate data under their national access points, they may provide those data to a common European access point by means of an API.
Bis zum 31. Dezember 2024 stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass die Daten nach Absatz 2 des vorliegenden Artikels allen Datennutzern in offener und nichtdiskriminierender Weise über ihre nationalen Zugangspunkte gemäß den einschlägigen Bestimmungen zu solchen Daten in der Delegierten Verordnung (EU) 2022/670 und unter Einhaltung der zusätzlichen, ergänzenden Spezifikationen, die gemäß Absatz 7 des vorliegenden Artikels erlassen werden können, zugänglich gemacht werden. Wenn die Mitgliedstaaten Daten über ihre nationalen Zugangspunkte aggregieren, können sie diese Daten mittels einer API an einen gemeinsamen europäischen Zugangspunkt übermitteln.
Artikel 20 Absatz 5 — Bereitstellung von Daten — Absatz 5 Artikel 20 Absatz 5 — Data provisions — paragraph 5 Artikel 20 Absatz 5 — Bereitstellung von Daten — Absatz 5
Bis zum 31. Dezember 2026 richtet die Kommission einen gemeinsamen europäischen Zugangspunkt ein, der als Daten-Gateway fungiert und den Zugang der verschiedenen nationalen Zugangspunkte zu den in Absatz 2 genannten Daten erleichtert. Die Kommission stellt sicher, dass der gemeinsame europäische Zugangspunkt leicht zugänglich ist und von allen Datennutzern genutzt werden kann, beispielsweise durch die Einrichtung eines speziellen Webportals.
By 31 December 2026, the Commission shall establish a common European access point to function as a data gateway facilitating the access to the data referred to in paragraph 2 from the different national access points. The Commission shall ensure that the common European access point is easily accessible and can be used by all data users, for example through the creation of a dedicated web portal.
Bis zum 31. Dezember 2026 richtet die Kommission einen gemeinsamen europäischen Zugangspunkt ein, der als Daten-Gateway fungiert und den Zugang der verschiedenen nationalen Zugangspunkte zu den in Absatz 2 genannten Daten erleichtert. Die Kommission stellt sicher, dass der gemeinsame europäische Zugangspunkt leicht zugänglich ist und von allen Datennutzern genutzt werden kann, beispielsweise durch die Einrichtung eines speziellen Webportals.
Artikel 20 Absatz 6 — Bereitstellung von Daten — Absatz 6 Artikel 20 Absatz 6 — Data provisions — paragraph 6 Artikel 20 Absatz 6 — Bereitstellung von Daten — Absatz 6
Der Kommission wird die Befugnis übertragen, gemäß Artikel 22 delegierte Rechtsakte zu erlassen, um
a)
Absatz 2 des vorliegenden Artikels dahingehend zu ändern, dass zusätzliche Arten von Daten in Bezug auf öffentlich zugängliche Ladepunkte und Zapfstellen für alternative Kraftstoffe oder untrennbar mit dieser Infrastruktur verbundene Dienstleistungen aufgenommen werden, die die Betreiber dieser Infrastruktur angesichts technologischer Entwicklungen oder neuer, auf dem Markt bereitgestellter Dienste bereitstellen oder auslagern und
b)
diese Verordnung durch Festlegung gemeinsamer technischer Anforderungen für eine gemeinsame Anwendungsprogrammierschnittstelle zu ergänzen, die einen automatisierten und einheitlichen Datenaustausch zwischen den Betreibern öffentlich zugänglicher Ladepunkte und von Zapfstellen für alternative Kraftstoffe und den Datennutzern ermöglicht.
The Commission shall be empowered to adopt delegated acts in accordance with Article 22 to:
(a)
amend paragraph 2 of this Article to include additional data types concerning publicly accessible recharging points and refuelling points for alternative fuels or services inherently linked to such infrastructure that the operators of that infrastructure provide or outsource in view of technological developments or new services made available on the market; and
(b)
supplement this Regulation by laying down common technical requirements for a common application programme interface to enable an automated and uniform data exchange between the operators of publicly accessible recharging points and refuelling points for alternative fuels and data users.
Der Kommission wird die Befugnis übertragen, gemäß Artikel 22 delegierte Rechtsakte zu erlassen, um
a)
Absatz 2 des vorliegenden Artikels dahingehend zu ändern, dass zusätzliche Arten von Daten in Bezug auf öffentlich zugängliche Ladepunkte und Zapfstellen für alternative Kraftstoffe oder untrennbar mit dieser Infrastruktur verbundene Dienstleistungen aufgenommen werden, die die Betreiber dieser Infrastruktur angesichts technologischer Entwicklungen oder neuer, auf dem Markt bereitgestellter Dienste bereitstellen oder auslagern und
b)
diese Verordnung durch Festlegung gemeinsamer technischer Anforderungen für eine gemeinsame Anwendungsprogrammierschnittstelle zu ergänzen, die einen automatisierten und einheitlichen Datenaustausch zwischen den Betreibern öffentlich zugänglicher Ladepunkte und von Zapfstellen für alternative Kraftstoffe und den Datennutzern ermöglicht.
Artikel 20 Absatz 7 — Bereitstellung von Daten — Absatz 7 Artikel 20 Absatz 7 — Data provisions — paragraph 7 Artikel 20 Absatz 7 — Bereitstellung von Daten — Absatz 7
Die Kommission kann Durchführungsrechtsakte erlassen, in denen Folgendes festgelegt wird:
a)
Spezifikationen in Bezug auf das Datenformat, die Häufigkeit und die Qualität der gemäß Absatz 2 des vorliegenden Artikels und gemäß den auf der Grundlage von Absatz 6 des vorliegenden Artikels erlassenen delegierten Rechtsakten zur Verfügung gestellten Daten, mit denen die in der Delegierten Verordnung (EU) 2022/670 festgelegten Spezifikationen ergänzt werden;
b)
detaillierte Verfahren, die die Verfügbarkeit und die Zugänglichkeit der nach dem vorliegenden Artikel geforderten Daten ermöglichen.
Diese Durchführungsrechtsakte werden gemäß dem Prüfverfahren gemäß Artikel 23 Absatz 2 erlassen.
Diese Durchführungsrechtsakte lassen die Richtlinie 2010/40/EU des Europäischen Parlaments und des Rates ( 7 ) und die auf ihrer Grundlage erlassenen delegierten Rechtsakte und Durchführungsrechtsakte unberührt.
The Commission may adopt implementing acts laying down:
(a)
specifications that are complementary to those set out in Delegated Regulation (EU) 2022/670, related to the data format, frequency and quality in which the data referred to in paragraph 2 of this Article and in the delegated acts adopted on the basis of paragraph 6 of this Article shall be made available;
(b)
detailed procedures enabling the availability and accessibility of data required pursuant to this Article.
Those implementing acts shall be adopted in accordance with the examination procedure referred to in Article 23(2).
Those implementing acts shall be without prejudice to Directive 2010/40/EU of the European Parliament and of the Council ( 7 ) and the delegated and implementing acts adopted on the basis thereof.
Die Kommission kann Durchführungsrechtsakte erlassen, in denen Folgendes festgelegt wird:
a)
Spezifikationen in Bezug auf das Datenformat, die Häufigkeit und die Qualität der gemäß Absatz 2 des vorliegenden Artikels und gemäß den auf der Grundlage von Absatz 6 des vorliegenden Artikels erlassenen delegierten Rechtsakten zur Verfügung gestellten Daten, mit denen die in der Delegierten Verordnung (EU) 2022/670 festgelegten Spezifikationen ergänzt werden;
b)
detaillierte Verfahren, die die Verfügbarkeit und die Zugänglichkeit der nach dem vorliegenden Artikel geforderten Daten ermöglichen.
Diese Durchführungsrechtsakte werden gemäß dem Prüfverfahren gemäß Artikel 23 Absatz 2 erlassen.
Diese Durchführungsrechtsakte lassen die Richtlinie 2010/40/EU des Europäischen Parlaments und des Rates ( 7 ) und die auf ihrer Grundlage erlassenen delegierten Rechtsakte und Durchführungsrechtsakte unberührt.
Artikel 20 Absatz 8 — Bereitstellung von Daten — Absatz 8 Artikel 20 Absatz 8 — Data provisions — paragraph 8 Artikel 20 Absatz 8 — Bereitstellung von Daten — Absatz 8
Die delegierten Rechtsakte und Durchführungsrechtsakte gemäß den Absätzen 6 und 7 enthalten angemessene Übergangsfristen, bevor die darin enthaltenen Bestimmungen oder Änderungen daran für die Betreiber oder Eigentümer von Ladepunkten und Zapfstellen für alternative Kraftstoffe verbindlich werden.
The delegated and implementing acts referred to in paragraphs 6 and 7 shall provide for reasonable transitional periods before the provisions contained therein, or amendments thereof, become binding on the operators or owners of recharging points and refuelling points for alternative fuels.
Die delegierten Rechtsakte und Durchführungsrechtsakte gemäß den Absätzen 6 und 7 enthalten angemessene Übergangsfristen, bevor die darin enthaltenen Bestimmungen oder Änderungen daran für die Betreiber oder Eigentümer von Ladepunkten und Zapfstellen für alternative Kraftstoffe verbindlich werden.
Artikel 21 — Gemeinsame technische Spezifikationen Artikel 21 — Common technical specifications Artikel 21 — Gemeinsame technische Spezifikationen
Artikel 21 Absatz 1 — Gemeinsame technische Spezifikationen — Absatz 1 Artikel 21 Absatz 1 — Common technical specifications — paragraph 1 Artikel 21 Absatz 1 — Gemeinsame technische Spezifikationen — Absatz 1
Es gelten die in Anhang II aufgeführten technischen Spezifikationen.
The technical specifications set out in Annex II shall apply.
Es gelten die in Anhang II aufgeführten technischen Spezifikationen.
Artikel 21 Absatz 2 — Gemeinsame technische Spezifikationen — Absatz 2 Artikel 21 Absatz 2 — Common technical specifications — paragraph 2 Artikel 21 Absatz 2 — Gemeinsame technische Spezifikationen — Absatz 2
Gemäß Artikel 10 der Verordnung (EU) Nr. 1025/2012 kann die Kommission die europäischen Normungsorganisationen beauftragen, europäische Normen zur Festlegung technischer Spezifikationen für die in Anhang II dieser Verordnung genannten Bereiche auszuarbeiten, für die die Kommission keine gemeinsamen technischen Spezifikationen angenommen hat.
In accordance with Article 10 of Regulation (EU) No 1025/2012, the Commission may request European standardisation organisations to draft European standards setting technical specifications for areas referred to in Annex II to this Regulation for which no common technical specifications have been adopted by the Commission.
Gemäß Artikel 10 der Verordnung (EU) Nr. 1025/2012 kann die Kommission die europäischen Normungsorganisationen beauftragen, europäische Normen zur Festlegung technischer Spezifikationen für die in Anhang II dieser Verordnung genannten Bereiche auszuarbeiten, für die die Kommission keine gemeinsamen technischen Spezifikationen angenommen hat.
Artikel 21 Absatz 3 — Gemeinsame technische Spezifikationen — Absatz 3 Artikel 21 Absatz 3 — Common technical specifications — paragraph 3 Artikel 21 Absatz 3 — Gemeinsame technische Spezifikationen — Absatz 3
Im Einklang mit Artikel 22 erlässt die Kommission delegierte Rechtsakte, um
a)
Anhang II durch die Einführung technischer Spezifikationen für die in dem genannten Anhang aufgeführten Bereiche zu ändern, um die vollständige technische Interoperabilität der Lade- und Betankungsinfrastruktur in Bezug auf die physischen Verbindungen, den Kommunikationsaustausch und den Zugang für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zu diesen Bereichen zu ermöglichen; und
b)
unverzüglich, spätestens jedoch zwölf Monate nach Annahme der einschlägigen Normen, Anhang II zu ändern, indem die Verweise auf die in den technischen Spezifikationen dieses Anhangs genannten Normen aktualisiert werden.
The Commission shall adopt delegated acts in accordance with Article 22 to:
(a)
amend Annex II by introducing technical specifications for the areas listed in that Annex to enable full technical interoperability of the recharging and refuelling infrastructure in terms of physical connections, communication exchanges and access for persons with reduced mobility to those areas; and
(b)
without undue delay and at the latest 12 months after the adoption of the relevant standards, amend Annex II by updating the references to the standards referred to in the technical specifications set out in that Annex.
Im Einklang mit Artikel 22 erlässt die Kommission delegierte Rechtsakte, um
a)
Anhang II durch die Einführung technischer Spezifikationen für die in dem genannten Anhang aufgeführten Bereiche zu ändern, um die vollständige technische Interoperabilität der Lade- und Betankungsinfrastruktur in Bezug auf die physischen Verbindungen, den Kommunikationsaustausch und den Zugang für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zu diesen Bereichen zu ermöglichen; und
b)
unverzüglich, spätestens jedoch zwölf Monate nach Annahme der einschlägigen Normen, Anhang II zu ändern, indem die Verweise auf die in den technischen Spezifikationen dieses Anhangs genannten Normen aktualisiert werden.
Artikel 21 Absatz 4 — Gemeinsame technische Spezifikationen — Absatz 4 Artikel 21 Absatz 4 — Common technical specifications — paragraph 4 Artikel 21 Absatz 4 — Gemeinsame technische Spezifikationen — Absatz 4
Gelten die in Absatz 3 genannten delegierten Rechtsakte für bestehende Infrastrukturen, so beruhen diese delegierten Rechtsakte auf einer Kosten-Nutzen-Analyse, die dem Europäischen Parlament und dem Rat zusammen mit diesen delegierten Rechtsakten vorzulegen ist.
Where delegated acts referred to in paragraph 3 are to apply to existing infrastructures, those delegated acts shall be based on a cost-benefit analysis to be submitted to the European Parliament and the Council together with those delegated acts.
Gelten die in Absatz 3 genannten delegierten Rechtsakte für bestehende Infrastrukturen, so beruhen diese delegierten Rechtsakte auf einer Kosten-Nutzen-Analyse, die dem Europäischen Parlament und dem Rat zusammen mit diesen delegierten Rechtsakten vorzulegen ist.
Artikel 21 Absatz 5 — Gemeinsame technische Spezifikationen — Absatz 5 Artikel 21 Absatz 5 — Common technical specifications — paragraph 5 Artikel 21 Absatz 5 — Gemeinsame technische Spezifikationen — Absatz 5
Werden europäische Normen zur Festlegung der technischen Spezifikationen eines Kraftstoffs ausgearbeitet, nachdem die Kommission einen Durchführungsrechtsakt gemäß Artikel 19 Absatz 4 Unterabsatz 2 erlassen hat, und enthalten sie Bestimmungen, die eine Kennzeichnung zur Angabe der Übereinstimmung mit den betreffenden Normen und zur Bezugnahme auf eine grafische Darstellung samt Farbcodierungen vorschreiben, so müssen die Änderungen des Anhangs II, die mit den in Absatz 3 des vorliegenden Artikels genannten delegierten Rechtsakten erlassen wurden, einen Hinweis darauf enthalten, welche dieser Normen oder Durchführungsrechtsakte anzuwenden sind, und heben gegebenenfalls die einschlägigen Durchführungsrechtsakte auf.
Where European standards setting the technical specifications of a fuel are developed after the adoption by the Commission of an implementing act referred to in Article 19(4), second subparagraph, and they include provisions requiring labelling to indicate compliance with the standards concerned and refer to a graphical expression, including colour coding schemes, the amendments of Annex II adopted by the delegated acts referred to in paragraph 3 of this Article shall include an indication of which of those standards or implementing acts are to apply and, where appropriate, repeal the relevant implementing acts.
Werden europäische Normen zur Festlegung der technischen Spezifikationen eines Kraftstoffs ausgearbeitet, nachdem die Kommission einen Durchführungsrechtsakt gemäß Artikel 19 Absatz 4 Unterabsatz 2 erlassen hat, und enthalten sie Bestimmungen, die eine Kennzeichnung zur Angabe der Übereinstimmung mit den betreffenden Normen und zur Bezugnahme auf eine grafische Darstellung samt Farbcodierungen vorschreiben, so müssen die Änderungen des Anhangs II, die mit den in Absatz 3 des vorliegenden Artikels genannten delegierten Rechtsakten erlassen wurden, einen Hinweis darauf enthalten, welche dieser Normen oder Durchführungsrechtsakte anzuwenden sind, und heben gegebenenfalls die einschlägigen Durchführungsrechtsakte auf.
Artikel 21 Absatz 6 — Gemeinsame technische Spezifikationen — Absatz 6 Artikel 21 Absatz 6 — Common technical specifications — paragraph 6 Artikel 21 Absatz 6 — Gemeinsame technische Spezifikationen — Absatz 6
Die Änderungen des Anhangs II, die durch die in Absatz 3 genannten delegierten Rechtsakte erlassen werden, umfassen angemessene Übergangsfristen für technische Spezifikationen, die mit diesen delegierten Rechtsakten eingeführt oder geändert werden und während derer sie für die betreffende Infrastruktur nicht verbindlich sind.
The amendments of Annex II adopted by the delegated acts referred to in paragraph 3 shall include reasonable transitional periods for any technical specifications that those delegated acts introduce or amend, during which they shall not be binding in respect of the infrastructure concerned.
Die Änderungen des Anhangs II, die durch die in Absatz 3 genannten delegierten Rechtsakte erlassen werden, umfassen angemessene Übergangsfristen für technische Spezifikationen, die mit diesen delegierten Rechtsakten eingeführt oder geändert werden und während derer sie für die betreffende Infrastruktur nicht verbindlich sind.
Artikel 22 — Ausübung der Befugnisübertragung Artikel 22 — Exercise of the delegation Artikel 22 — Ausübung der Befugnisübertragung
Artikel 22 Absatz 1 — Ausübung der Befugnisübertragung — Absatz 1 Artikel 22 Absatz 1 — Exercise of the delegation — paragraph 1 Artikel 22 Absatz 1 — Ausübung der Befugnisübertragung — Absatz 1
Die Befugnis zum Erlass delegierter Rechtsakte wird der Kommission unter den in diesem Artikel festgelegten Bedingungen übertragen.
The power to adopt delegated acts is conferred on the Commission subject to the conditions laid down in this Article.
Die Befugnis zum Erlass delegierter Rechtsakte wird der Kommission unter den in diesem Artikel festgelegten Bedingungen übertragen.
Artikel 22 Absatz 2 — Ausübung der Befugnisübertragung — Absatz 2 Artikel 22 Absatz 2 — Exercise of the delegation — paragraph 2 Artikel 22 Absatz 2 — Ausübung der Befugnisübertragung — Absatz 2
Die Befugnis zum Erlass delegierter Rechtsakte gemäß den Artikeln 20 und 21 wird der Kommission für einen Zeitraum von fünf Jahren ab dem 13. April 2024 übertragen. Die Kommission erstellt spätestens neun Monate vor Ablauf des Zeitraums von fünf Jahren einen Bericht über die Befugnisübertragung. Die Befugnisübertragung verlängert sich stillschweigend um Zeiträume gleicher Länge, es sei denn, das Europäische Parlament oder der Rat widersprechen einer solchen Verlängerung spätestens drei Monate vor Ablauf des jeweiligen Zeitraums.
The power to adopt delegated acts referred to in Articles 20 and 21 shall be conferred on the Commission for a period of five years from 13 April 2024. The Commission shall draw up a report in respect of the delegation of power not later than nine months before the end of the five-year period. The delegation of power shall be tacitly extended for periods of an identical duration, unless the European Parliament or the Council opposes such extension not later than three months before the end of each period.
Die Befugnis zum Erlass delegierter Rechtsakte gemäß den Artikeln 20 und 21 wird der Kommission für einen Zeitraum von fünf Jahren ab dem 13. April 2024 übertragen. Die Kommission erstellt spätestens neun Monate vor Ablauf des Zeitraums von fünf Jahren einen Bericht über die Befugnisübertragung. Die Befugnisübertragung verlängert sich stillschweigend um Zeiträume gleicher Länge, es sei denn, das Europäische Parlament oder der Rat widersprechen einer solchen Verlängerung spätestens drei Monate vor Ablauf des jeweiligen Zeitraums.
Artikel 22 Absatz 3 — Ausübung der Befugnisübertragung — Absatz 3 Artikel 22 Absatz 3 — Exercise of the delegation — paragraph 3 Artikel 22 Absatz 3 — Ausübung der Befugnisübertragung — Absatz 3
Die Befugnisübertragung gemäß den Artikeln 20 und 21 kann vom Europäischen Parlament oder vom Rat jederzeit widerrufen werden. Der Beschluss über den Widerruf beendet die Übertragung der in diesem Beschluss angegebenen Befugnis. Er wird am Tag nach seiner Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union oder zu einem im Beschluss über den Widerruf angegebenen späteren Zeitpunkt wirksam. Die Gültigkeit von delegierten Rechtsakten, die bereits in Kraft sind, wird von dem Beschluss über den Widerruf nicht berührt.
The delegation of power referred in Articles 20 and 21 may be revoked at any time by the European Parliament or by the Council. A decision to revoke shall put an end to the delegation of the power specified in that decision. It shall take effect the day following the publication of the decision in the Official Journal of the European Union or at a later date specified therein. It shall not affect the validity of any delegated acts already in force.
Die Befugnisübertragung gemäß den Artikeln 20 und 21 kann vom Europäischen Parlament oder vom Rat jederzeit widerrufen werden. Der Beschluss über den Widerruf beendet die Übertragung der in diesem Beschluss angegebenen Befugnis. Er wird am Tag nach seiner Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union oder zu einem im Beschluss über den Widerruf angegebenen späteren Zeitpunkt wirksam. Die Gültigkeit von delegierten Rechtsakten, die bereits in Kraft sind, wird von dem Beschluss über den Widerruf nicht berührt.
Artikel 22 Absatz 4 — Ausübung der Befugnisübertragung — Absatz 4 Artikel 22 Absatz 4 — Exercise of the delegation — paragraph 4 Artikel 22 Absatz 4 — Ausübung der Befugnisübertragung — Absatz 4
Vor dem Erlass eines delegierten Rechtsakts konsultiert die Kommission die von den einzelnen Mitgliedstaaten benannten Sachverständigen im Einklang mit den in der Interinstitutionellen Vereinbarung vom 13. April 2016 über bessere Rechtsetzung enthaltenen Grundsätzen.
Before adopting a delegated act, the Commission shall consult experts designated by each Member State in accordance with the principles laid down in the Interinstitutional Agreement of 13 April 2016 on Better Law-Making.
Vor dem Erlass eines delegierten Rechtsakts konsultiert die Kommission die von den einzelnen Mitgliedstaaten benannten Sachverständigen im Einklang mit den in der Interinstitutionellen Vereinbarung vom 13. April 2016 über bessere Rechtsetzung enthaltenen Grundsätzen.
Artikel 22 Absatz 5 — Ausübung der Befugnisübertragung — Absatz 5 Artikel 22 Absatz 5 — Exercise of the delegation — paragraph 5 Artikel 22 Absatz 5 — Ausübung der Befugnisübertragung — Absatz 5
Sobald die Kommission einen delegierten Rechtsakt erlässt, übermittelt sie ihn gleichzeitig dem Europäischen Parlament und dem Rat.
As soon as it adopts a delegated act, the Commission shall notify it simultaneously to the European Parliament and to the Council.
Sobald die Kommission einen delegierten Rechtsakt erlässt, übermittelt sie ihn gleichzeitig dem Europäischen Parlament und dem Rat.
Artikel 22 Absatz 6 — Ausübung der Befugnisübertragung — Absatz 6 Artikel 22 Absatz 6 — Exercise of the delegation — paragraph 6 Artikel 22 Absatz 6 — Ausübung der Befugnisübertragung — Absatz 6
Ein delegierter Rechtsakt, der gemäß den Artikeln 20 und 21 erlassen wurde, tritt nur in Kraft, wenn weder das Europäische Parlament noch der Rat innerhalb einer Frist von zwei Monaten nach Übermittlung dieses Rechtsakts an das Europäische Parlament und den Rat Einwände erhoben haben oder wenn vor Ablauf dieser Frist das Europäische Parlament und der Rat beide der Kommission mitgeteilt haben, dass sie keine Einwände erheben werden. Auf Initiative des Europäischen Parlaments oder des Rates wird diese Frist um drei Monate verlängert.
A delegated act adopted pursuant to Articles 20 and 21 shall enter into force only if no objection has been expressed either by the European Parliament or the Council within a period of two months of notification of that act to the European Parliament and the Council or if, before the expiry of that period, the European Parliament and the Council have both informed the Commission that they will not object. That period shall be extended by three months at the initiative of the European Parliament or of the Council.
Ein delegierter Rechtsakt, der gemäß den Artikeln 20 und 21 erlassen wurde, tritt nur in Kraft, wenn weder das Europäische Parlament noch der Rat innerhalb einer Frist von zwei Monaten nach Übermittlung dieses Rechtsakts an das Europäische Parlament und den Rat Einwände erhoben haben oder wenn vor Ablauf dieser Frist das Europäische Parlament und der Rat beide der Kommission mitgeteilt haben, dass sie keine Einwände erheben werden. Auf Initiative des Europäischen Parlaments oder des Rates wird diese Frist um drei Monate verlängert.
Artikel 23 — Ausschussverfahren Artikel 23 — Committee procedure Artikel 23 — Ausschussverfahren
Artikel 23 Absatz 1 — Ausschussverfahren — Absatz 1 Artikel 23 Absatz 1 — Committee procedure — paragraph 1 Artikel 23 Absatz 1 — Ausschussverfahren — Absatz 1
Die Kommission wird von einem Ausschuss unterstützt. Dieser Ausschuss ist ein Ausschuss im Sinne der Verordnung (EU) Nr. 182/2011.
The Commission shall be assisted by a committee. That committee shall be a committee within the meaning of Regulation (EU) No 182/2011.
Die Kommission wird von einem Ausschuss unterstützt. Dieser Ausschuss ist ein Ausschuss im Sinne der Verordnung (EU) Nr. 182/2011.
Artikel 23 Absatz 2 — Ausschussverfahren — Absatz 2 Artikel 23 Absatz 2 — Committee procedure — paragraph 2 Artikel 23 Absatz 2 — Ausschussverfahren — Absatz 2
Wird auf diesen Absatz Bezug genommen, so gilt Artikel 5 der Verordnung (EU) Nr. 182/2011.
Gibt der Ausschuss keine Stellungnahme ab, so erlässt die Kommission den Durchführungsrechtsakt nicht und Artikel 5 Absatz 4 Unterabsatz 3 der Verordnung (EU) Nr. 182/2011 findet Anwendung.
Where reference is made to this paragraph, Article 5 of Regulation (EU) No 182/2011 shall apply.
Where the committee delivers no opinion, the Commission shall not adopt the draft implementing act and of Article 5(4), third subparagraph, of Regulation (EU) No 182/2011 shall apply.
Wird auf diesen Absatz Bezug genommen, so gilt Artikel 5 der Verordnung (EU) Nr. 182/2011.
Gibt der Ausschuss keine Stellungnahme ab, so erlässt die Kommission den Durchführungsrechtsakt nicht und Artikel 5 Absatz 4 Unterabsatz 3 der Verordnung (EU) Nr. 182/2011 findet Anwendung.
Artikel 24 — Berichterstattung und Überprüfung Artikel 24 — Reporting and review Artikel 24 — Berichterstattung und Überprüfung
Artikel 24 Absatz 1 — Berichterstattung und Überprüfung — Absatz 1 Artikel 24 Absatz 1 — Reporting and review — paragraph 1 Artikel 24 Absatz 1 — Berichterstattung und Überprüfung — Absatz 1
Bis zum 31. Dezember 2024 legt die Kommission dem Europäischen Parlament und dem Rat einen Bericht über die Technologie- und Marktreife schwerer Nutzfahrzeuge vor. In diesem Bericht wird ersten Hinweisen auf Präferenzen des Marktes Rechnung getragen. Außerdem werden darin die technologischen Entwicklungen und die Ausarbeitung der technischen Spezifikationen, die bis zu diesem Zeitpunkt vorliegen, sowie die in naher Zukunft zu erwartenden Entwicklungen betrachtet, insbesondere in Bezug auf Lade- und Tanknormen und entsprechende Technologien, etwa Normen für das Schnellladen, elektrische Straßensysteme und die Verwendung von Flüssigwasserstoff.
Hinsichtlich der Wasserstofftankstellen bewertet die Kommission die in Artikel 6 genannten Anforderungen eingehender in Anbetracht der Technologie- und Marktentwicklungen, der notwendigen Festlegung einer höheren Kapazität für diese Tankstellen und von Zielen für die Betankungsinfrastruktur für flüssigen Wasserstoff sowie des Zeitpunkts für die Ausweitung der Anforderungen für die Errichtung von Wasserstofftankstellen auf das TEN-V-Gesamtnetz.
By 31 December 2024, the Commission shall submit to the European Parliament and to the Council a technology and market-readiness report dedicated to heavy-duty vehicles. That report shall take into account the initial indications of the preferences of the market. It shall also consider technological developments and the development of the technical specifications achieved by that date and developments expected in the short term, in particular regarding recharging and refuelling standards and technologies, such as high-power recharging standards and electric road systems, and the use of liquid hydrogen.
Regarding hydrogen refuelling stations, the Commission shall further assess the requirements referred to in Article 6 in light of the technological and market developments, the need to specify a higher capacity for those stations, the need to specify targets for liquid hydrogen refuelling infrastructure, as well as the date for the extension of the requirements for the deployment of hydrogen refuelling stations to the TEN-T comprehensive network.
Bis zum 31. Dezember 2024 legt die Kommission dem Europäischen Parlament und dem Rat einen Bericht über die Technologie- und Marktreife schwerer Nutzfahrzeuge vor. In diesem Bericht wird ersten Hinweisen auf Präferenzen des Marktes Rechnung getragen. Außerdem werden darin die technologischen Entwicklungen und die Ausarbeitung der technischen Spezifikationen, die bis zu diesem Zeitpunkt vorliegen, sowie die in naher Zukunft zu erwartenden Entwicklungen betrachtet, insbesondere in Bezug auf Lade- und Tanknormen und entsprechende Technologien, etwa Normen für das Schnellladen, elektrische Straßensysteme und die Verwendung von Flüssigwasserstoff.
Hinsichtlich der Wasserstofftankstellen bewertet die Kommission die in Artikel 6 genannten Anforderungen eingehender in Anbetracht der Technologie- und Marktentwicklungen, der notwendigen Festlegung einer höheren Kapazität für diese Tankstellen und von Zielen für die Betankungsinfrastruktur für flüssigen Wasserstoff sowie des Zeitpunkts für die Ausweitung der Anforderungen für die Errichtung von Wasserstofftankstellen auf das TEN-V-Gesamtnetz.
Artikel 24 Absatz 2 — Berichterstattung und Überprüfung — Absatz 2 Artikel 24 Absatz 2 — Reporting and review — paragraph 2 Artikel 24 Absatz 2 — Berichterstattung und Überprüfung — Absatz 2
Die Kommission überprüft diese Verordnung bis zum 31. Dezember 2026 und danach alle fünf Jahre.
Bei ihrer Überprüfung bewertet die Kommission insbesondere die folgenden Elemente:
a)
ob die Verkehrsschwellenwerte nach Artikel 3 Absätze 6 und 7, Artikel 4 Absätze 4 und 5 und Artikel 6 Absatz 4 angesichts des erwarteten Anstiegs des Anteils von Fahrzeugen mit Wasserstoffantrieb oder von batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen an der Gesamtflotte der in der Union verkehrenden Fahrzeuge nach wie vor relevant sind;
b)
ob die elektronischen Zahlungsmittel nach Artikel 5 Absatz 1 noch geeignet sind;
c)
die Funktionsweise des Preismechanismus für öffentlich zugängliche Ladestationen und die Frage, ob die in Artikel 5 Absatz 4 festgelegten Preiskomponenten den Verbrauchern eindeutige und ausreichende Informationen liefern;
d)
eine mögliche Senkung des Schwellenwerts für die Bruttoraumzahl gemäß Artikel 9 sowie eine mögliche Ausweitung des Anwendungsbereichs dieser Verordnung auf andere Schiffstypen nach einschlägigen Anpassungen in anderen einschlägigen Rechtsakten der Union;
e)
den gegenwärtigen Stand und die künftige Entwicklung des Marktes für die mit Wasserstoff betriebene und die elektrisch betriebene Luftfahrt;
f)
die Auswirkungen dieser Verordnung im Hinblick auf das Potenzial und das Ausmaß der Verlagerung von CO2-Emissionen.
Im Rahmen dieser Überprüfung bewertet die Kommission auch, inwieweit mit der Durchführung dieser Verordnung ihre Ziele erreicht wurden und inwieweit sie sich auf die Wettbewerbsfähigkeit der von ihr erfassten einschlägigen Wirtschaftszweige ausgewirkt hat. Diese Überprüfung erstreckt sich auch auf die Wechselwirkung dieser Verordnung mit anderen einschlägigen Rechtsakten der Union, wobei auch etwaige Bestimmungen ermittelt werden, die aktualisiert und vereinfacht werden könnten, sowie die Aktionen und Maßnahmen, die ergriffen wurden oder ergriffen werden könnten, um den Gesamtkostendruck auf die betreffenden Wirtschaftszweige zu verringern. Im Rahmen der Analyse der Effizienz dieser Verordnung durch die Kommission umfasst die Überprüfung auch eine Bewertung des Aufwands, den diese Verordnung für die Unternehmen mit sich bringt.
By 31 December 2026 and every five years thereafter, the Commission shall review this Regulation.
In its review, the Commission shall assess, in particular, the following elements:
(a)
whether the traffic thresholds referred to in Article 3(6) and (7), in Article 4(4) and (5) and in Article 6(4) are still relevant in view of the expected increase of the share of hydrogen-powered vehicles or battery electric vehicles compared to the total fleet of vehicles circulating in the Union;
(b)
whether the electronic means of payment referred to in Article 5(1) are still appropriate;
(c)
the functioning of the pricing mechanism for publicly accessible recharging stations and whether the pricing components laid down in Article 5(4), provide consumers with clear and sufficient information;
(d)
a possible decrease of the gross tonnage threshold, laid down in Article 9, as well as a possible extension of the scope of this Regulation to other ship types following relevant adjustments in other relevant Union legal acts;
(e)
the current state and future development of the market for hydrogen and electric propulsion aviation;
(f)
the effects of this Regulation as regards the potential and the magnitude of carbon leakage.
As part of this review, the Commission shall also assess the extent to which the implementation of this Regulation has met its objectives and the extent to which it has impacted the competitiveness of the relevant sectors covered by it. That review shall also cover the interaction of this Regulation with other relevant Union legal acts and shall identify any provisions that could be updated and simplified, as well as actions and measures that have been or could be taken to reduce the total cost pressure on relevant sectors. As part of the Commission’s analysis of the efficiency of this Regulation, the review shall also include an assessment of the burden this Regulation imposes on businesses.
Die Kommission überprüft diese Verordnung bis zum 31. Dezember 2026 und danach alle fünf Jahre.
Bei ihrer Überprüfung bewertet die Kommission insbesondere die folgenden Elemente:
a)
ob die Verkehrsschwellenwerte nach Artikel 3 Absätze 6 und 7, Artikel 4 Absätze 4 und 5 und Artikel 6 Absatz 4 angesichts des erwarteten Anstiegs des Anteils von Fahrzeugen mit Wasserstoffantrieb oder von batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen an der Gesamtflotte der in der Union verkehrenden Fahrzeuge nach wie vor relevant sind;
b)
ob die elektronischen Zahlungsmittel nach Artikel 5 Absatz 1 noch geeignet sind;
c)
die Funktionsweise des Preismechanismus für öffentlich zugängliche Ladestationen und die Frage, ob die in Artikel 5 Absatz 4 festgelegten Preiskomponenten den Verbrauchern eindeutige und ausreichende Informationen liefern;
d)
eine mögliche Senkung des Schwellenwerts für die Bruttoraumzahl gemäß Artikel 9 sowie eine mögliche Ausweitung des Anwendungsbereichs dieser Verordnung auf andere Schiffstypen nach einschlägigen Anpassungen in anderen einschlägigen Rechtsakten der Union;
e)
den gegenwärtigen Stand und die künftige Entwicklung des Marktes für die mit Wasserstoff betriebene und die elektrisch betriebene Luftfahrt;
f)
die Auswirkungen dieser Verordnung im Hinblick auf das Potenzial und das Ausmaß der Verlagerung von CO2-Emissionen.
Im Rahmen dieser Überprüfung bewertet die Kommission auch, inwieweit mit der Durchführung dieser Verordnung ihre Ziele erreicht wurden und inwieweit sie sich auf die Wettbewerbsfähigkeit der von ihr erfassten einschlägigen Wirtschaftszweige ausgewirkt hat. Diese Überprüfung erstreckt sich auch auf die Wechselwirkung dieser Verordnung mit anderen einschlägigen Rechtsakten der Union, wobei auch etwaige Bestimmungen ermittelt werden, die aktualisiert und vereinfacht werden könnten, sowie die Aktionen und Maßnahmen, die ergriffen wurden oder ergriffen werden könnten, um den Gesamtkostendruck auf die betreffenden Wirtschaftszweige zu verringern. Im Rahmen der Analyse der Effizienz dieser Verordnung durch die Kommission umfasst die Überprüfung auch eine Bewertung des Aufwands, den diese Verordnung für die Unternehmen mit sich bringt.
Artikel 24 Absatz 3 — Berichterstattung und Überprüfung — Absatz 3 Artikel 24 Absatz 3 — Reporting and review — paragraph 3 Artikel 24 Absatz 3 — Berichterstattung und Überprüfung — Absatz 3
Die Kommission prüft gegebenenfalls, ob diese Überprüfung angesichts des Ergebnisses der in Absatz 2 genannten Bewertung mit einem Vorschlag zur Änderung dieser Verordnung einhergehen soll.
The Commission shall consider, if appropriate, whether to accompany that review with a proposal to amend this Regulation, in view of the outcome of the assessment referred to in paragraph 2.
Die Kommission prüft gegebenenfalls, ob diese Überprüfung angesichts des Ergebnisses der in Absatz 2 genannten Bewertung mit einem Vorschlag zur Änderung dieser Verordnung einhergehen soll.
Artikel 25 — Aufhebung Artikel 25 — Repeal Artikel 25 — Aufhebung
Artikel 25 Absatz 1 — Aufhebung — Absatz 1 Artikel 25 Absatz 1 — Repeal — paragraph 1 Artikel 25 Absatz 1 — Aufhebung — Absatz 1
Die Richtlinie 2014/94/EU und die Delegierte Verordnungen (EU) 2019/1745 und (EU) 2021/1444 werden mit Wirkung vom 13. April 2024 aufgehoben.
Directive 2014/94/EU and Delegated Regulations (EU) 2019/1745 and (EU) 2021/1444 are repealed with effect from 13 April 2024.
Die Richtlinie 2014/94/EU und die Delegierte Verordnungen (EU) 2019/1745 und (EU) 2021/1444 werden mit Wirkung vom 13. April 2024 aufgehoben.
Artikel 25 Absatz 2 — Aufhebung — Absatz 2 Artikel 25 Absatz 2 — Repeal — paragraph 2 Artikel 25 Absatz 2 — Aufhebung — Absatz 2
Bezugnahmen auf die Richtlinie 2014/94/EU gelten als Bezugnahmen auf die vorliegende Verordnung und sind gemäß der Entsprechungstabelle in Anhang IV zu lesen.
References to Directive 2014/94/EU shall be construed as references to this Regulation and shall be read in accordance with the correlation table in Annex IV.
Bezugnahmen auf die Richtlinie 2014/94/EU gelten als Bezugnahmen auf die vorliegende Verordnung und sind gemäß der Entsprechungstabelle in Anhang IV zu lesen.
Artikel 26 — Inkrafttreten und Geltung Artikel 26 — Entry into force and application Artikel 26 — Inkrafttreten und Geltung
Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.
Sie gilt ab dem 13. April 2024.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
This Regulation shall enter into force on the twentieth day following that of its publication in the Official Journal of the European Union.
It shall apply from 13 April 2024.
This Regulation shall be binding in its entirety and directly applicable in all Member States.
Diese Verordnung tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.
Sie gilt ab dem 13. April 2024.
Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.
Annex I — Reporting Anhang I — Berichterstattung
The national progress report referred to in Article 15(1) shall include at least the following elements:
1.
target setting
(a)
vehicle uptake projections for 31 December of the years 2025, 2030 and 2035 for:
—
light-duty vehicles, separately for battery electric light-duty vehicles, plug-in hybrid light-duty vehicles and hydrogen-powered light-duty vehicles;
—
heavy-duty vehicles, separately for battery electric heavy-duty vehicles and hydrogen-powered heavy-duty vehicles;
(b)
targets for 31 December of the years 2025, 2027, 2030 and 2035 for:
—
recharging infrastructure dedicated to light-duty electric vehicles: number of recharging stations and power output (classification of recharging stations in accordance with Annex III);
—
development of recharging stations for light-duty electric vehicles not accessible to the public, if applicable;
—
recharging infrastructure dedicated to heavy-duty electric vehicles: number of recharging stations and power output;
—
development of recharging stations for heavy-duty electric vehicles not accessible to the public, if applicable;
—
hydrogen refuelling stations: number of refuelling stations, capacity of the refuelling stations and connector provided;
—
road refuelling stations for liquefied methane: number of refuelling stations and capacity of stations;
—
refuelling points for liquefied methane in maritime ports of the TEN-T core network and TEN-T comprehensive network, including location (port) and capacity per port;
—
shore-side electricity supply in maritime ports of the TEN-T core network and TEN-T comprehensive network, including exact location (port) and capacity of each installation within the port;
—
shore-side electricity supply in inland waterway ports of the TEN-T core network and TEN-T comprehensive network including location (port) and capacity;
—
electricity supply for stationary aircraft, number of installations per airport of the TEN-T core network or airport of the TEN-T comprehensive network;
—
other national targets and objectives for which no Union-wide mandatory national targets exist, if applicable. For alternative fuels infrastructure in ports, airports and for rail the location and capacity/size of the installation has to be reported;
2.
utilisation rates: for the categories under point 1(b), reporting the utilisation of that infrastructure;
3.
the level of achievement of the national targets reported for the deployment of alternative fuels in the different transport modes (road, rail, water and air):
—
level of achievement of the infrastructure deployment targets as referred to in point 1(b) for all applicable transport modes, in particular for recharging stations, electric road system (if applicable), hydrogen refuelling stations, shore-side electricity supply in maritime ports and inland waterway ports, liquefied methane bunkering in TEN-T core maritime ports, other alternative fuels infrastructure in ports, electricity supply to stationary aircrafts;
—
for recharging points, specifying the ratio of public to private infrastructure;
—
deployment of alternative fuels infrastructure within urban nodes;
4.
the review of the cases in which the Member States have made use of the derogations laid down in Article 3, paragraphs (6), (7) and (8), Article 4, paragraphs (6), (7) and (8) and Article 6, paragraph (4);
5.
legal measures: information on legal measures, which may consist of legislative, regulatory or administrative measures to support the build-up of alternative fuels infrastructure, such as building permits, parking place permits, certification of the environmental performance of businesses and recharging and refuelling stations concessions;
6.
information on the policy measures supporting the implementation of the national policy framework, including:
—
direct incentives for the purchase of means of transport that use alternative fuels or for building the infrastructure;
—
availability of tax incentives to promote means of transport that use alternative fuels and the relevant infrastructure;
—
use of public procurement in support of alternative fuels, including joint procurement;
—
demand-side non-financial incentives, for example preferential access to restricted areas, parking policy and dedicated lanes;
7.
public deployment and manufacturing support, including:
—
annual public budget allocated for the deployment of alternative fuels infrastructure, broken down by alternative fuel and by transport mode (road, rail, water and air);
—
annual public budget allocated to support manufacturing plants for alternative fuel technologies, broken down by alternative fuel;
—
consideration of any particular needs during the initial phase of the deployment of alternative fuels infrastructure;
8.
research, technological development and demonstration (RTD&D): annual public budget allocated to support alternative fuels RTD&D.
Der in Artikel 15 Absatz 1 genannte nationale Fortschrittsbericht enthält mindestens folgende Angaben:
1.
Zielvorgaben
a)
Prognosen für die Fahrzeugeinführung jeweils zum 31. Dezember der Jahre 2025, 2030 und 2035 für:
—
Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge getrennt nach batteriebetriebenen Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen mit Elektroantrieb, Plug-in-Hybrid-Personenkraftwagen und leichten Plug-in-Hybrid-Nutzfahrzeugen und Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen mit Wasserstoffantrieb;
—
schwere Nutzfahrzeuge, getrennt nach batteriebetriebenen schweren Nutzfahrzeugen mit Elektroantrieb und schweren Fahrzeugen mit Wasserstoffantrieb;
b)
Zielvorgaben jeweils zum 31. Dezember der Jahre 2025, 2027, 2030 und 2035 für:
—
Ladeinfrastruktur für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb: Anzahl der Ladestationen und Ladeleistung (Klassifizierung der Ladestationen gemäß Anhang III);
—
gegebenenfalls Einrichtung von nicht öffentlich zugänglichen Ladestationen für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb;
—
Ladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb: Anzahl der Ladestationen und Ladeleistung;
—
gegebenenfalls Einrichtung von nicht öffentlich zugänglichen Ladestationen für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb;
—
Wasserstofftankstellen: Anzahl der Tankstellen, Kapazität der Tankstellen und bereitgestellter Betankungsanschluss;
—
Straßentankstellen für Flüssigmethan: Anzahl der Tankstellen und Kapazität der Tankstellen;
—
Flüssigmethanzapfstellen in Seehäfen des TEN-V-Kernnetzes und des TEN-V-Gesamtnetzes, mit Standort (Hafen) und Kapazität je Hafen;
—
landseitige Stromversorgung in Seehäfen des TEN-V-Kernnetzes und des TEN-V-Gesamtnetzes, mit genauem Standort (Hafen) und Kapazität jeder Anlage im Hafen;
—
landseitige Stromversorgung in Binnenhäfen des TEN-V-Kernnetzes und des TEN-V-Gesamtnetzes, mit Standort (Hafen) und Kapazität;
—
Stromversorgung stationärer Luftfahrzeuge, Anzahl der Anlagen je Flughafen des TEN-V-Kernnetzes oder Flughafen des TEN-V-Gesamtnetzes;
—
gegebenenfalls andere nationale Einzel- und Gesamtziele, für die es keine unionsweit verbindlichen nationalen Vorgaben gibt. Bei Infrastrukturen für alternative Kraftstoffe in Häfen, Flughäfen und für den Schienenverkehr sind der Standort und die Kapazität/Größe der Anlage anzugeben;
2.
Auslastungsgrade: für die Kategorien in Nummer 1 Buchstabe b — Berichterstattung über die Auslastung dieser Infrastrukturen;
3.
Ausgewiesener Grad der Erfüllung der nationalen Ziele für den Einsatz alternativer Kraftstoffe bei den verschiedenen Verkehrsträgern (Straße, Schiene, Wasser, Luft):
—
Grad der Erfüllung der in Nummer 1 Buchstabe b genannten Ziele für den Aufbau der Infrastrukturen für alle maßgeblichen Verkehrsträger, insbesondere für Ladestationen, elektrische Straßensysteme (falls zutreffend), Wasserstofftankstellen, landseitige Stromversorgung in See- und Binnenhäfen, Bunkern von Flüssigmethan in Seehäfen des TEN-V-Kernnetzes, Infrastrukturen für andere alternative Kraftstoffe in Häfen, Stromversorgung stationärer Luftfahrzeuge;
—
für Ladepunkte: mit Angabe der Anteile öffentlicher und privater Infrastrukturen;
—
Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe innerhalb städtischer Knoten.
4.
Die Überprüfung der Fälle, in denen die Mitgliedstaaten von den Ausnahmeregelungen nach Artikel 3 Absätze 6, 7 und 8, Artikel 4 Absätze 6, 7 und 8 und Artikel 6 Absatz 4 Gebrauch gemacht haben.
5.
Rechtliche Maßnahmen: Informationen über rechtliche Maßnahmen, die aus Rechts- und Verwaltungsvorschriften zur Förderung des Aufbaus der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe bestehen können, beispielsweise Bauvorschriften, Baugenehmigungen für Parkplätze, Zertifizierung der Umweltfreundlichkeit von Unternehmen, Ladestations- und Tankstellen-Konzessionen;
6.
Informationen über politische Maßnahmen zur Unterstützung der Umsetzung des nationalen Strategierahmens, darunter:
—
direkte Anreize für den Kauf von Verkehrsmitteln, die mit alternativen Kraftstoffen betrieben werden, oder für den Bau der Infrastruktur;
—
Möglichkeit der Inanspruchnahme steuerlicher Anreize zur Förderung von Verkehrsmitteln, die mit alternativen Kraftstoffen betrieben werden, und der entsprechenden Infrastruktur;
—
Förderung alternativer Kraftstoffe im Rahmen der Vergabe öffentlicher Aufträge, unter anderem durch gemeinsame Auftragsvergabe;
—
nichtfinanzielle Anreize auf der Nachfrageseite, beispielsweise vorrangiger Zugang zu Bereichen mit Zugangsbeschränkung, Parkplatzpolitik und reservierte Fahrspuren;
7.
Öffentliche Förderung von Infrastrukturaufbau und Produktionsanlagen, einschließlich:
—
jährliche Haushaltsmittel für den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe, aufgeschlüsselt nach alternativem Kraftstoff und Verkehrsträger (Straße, Schiene, Wasser, Luft);
—
jährliche Haushaltsmittel zur Förderung von Produktionsanlagen für Technologien im Bereich der alternativen Kraftstoffe, aufgeschlüsselt nach alternativem Kraftstoff;
—
Prüfung etwaiger besonderer Bedürfnisse in der Anfangsphase des Aufbaus der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe;
8.
Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration: jährliche Haushaltsmittel zur Förderung der Forschung, technologischen Entwicklung und Demonstration in Bezug auf alternative Kraftstoffe.
Annex II — Technical specifications Anhang II — Technische Spezifikationen
Annex II point 0. Definitions Anhang II Nummer 0. Begriffsbestimmungen
- Definitions:
For the purpose of this Annex, the following definitions apply:
(a)
‘installed’ means the initial placement of all relevant recharging point equipment, including hardware, software and associated electrical infrastructure, such as electricity supply connections, transformers, and other electrical systems, to enable the recharging of electric vehicles;
(b)
‘renovated’ means a major or complete replacement of relevant recharging point equipment.
- Begriffsbestimmungen:
Für die Zwecke dieses Anhangs gelten folgende Begriffsbestimmungen:
a)
„errichtet“ bezeichnet die erstmalige Einrichtung jeglicher relevanten Ausrüstung für Ladepunkte, einschließlich Hardware, Software und damit zusammenhängender elektrischer Infrastruktur, z. B. Verbindungen zur Stromversorgung, Transformatoren und andere elektrische Systeme zur Ermöglichung des Aufladens von Elektrofahrzeugen;
b)
„instand gesetzt“ bezeichnet einen umfangreichen oder vollständigen Ersatz relevanter Ausrüstung für Ladepunkte.
Annex II point 1 — Technical specifications for recharging points (points 1.1 to 1.18) Anhang II Nummer 1 — Technische Spezifikationen für Ladepunkte (Nummern 1.1 bis 1.18)
1.1. Normal-power recharging points for light-duty electric vehicles:
—
alternating current (AC) normal-power recharging points for light-duty electric vehicles installed or renovated from 8 January 2026 shall be equipped, for interoperability purposes, at least with socket-outlets or vehicle connectors of Type 2 for Mode 3 recharging as described in standard EN IEC 62196-2:2022 or, if their power is less than or equal to 3,7 kW and their primary purpose is the recharging of electric vehicles in Mode 2, with socket-outlets compliant with standard IEC 60884-1:2022; alternating current (AC) normal-power recharging points installed before that date shall continue to comply with standard EN IEC 62196-2:2017 until they are renovated;
—
direct current (DC) normal-power recharging points for light-duty electric vehicles installed or renovated from 8 January 2026 shall be equipped, for interoperability purposes, at least with vehicle connectors of the combined charging system ‘Combo 2’ for Mode 4 recharging as described in standard EN IEC 62196-3:2022; direct current (DC) normal-power recharging points installed before that date shall continue to comply with standard EN IEC 62196-3:2014 until they are renovated.
1.2. High-power recharging points for light-duty electric vehicles:
—
alternating current (AC) high-power recharging points for light-duty electric vehicles installed or renovated from 8 January 2026 shall be equipped, for interoperability purposes, at least with vehicle connectors of Type 2 for Mode 3 recharging as described in standard EN IEC 62196-2:2022; alternating current (AC) high-power recharging points installed before that date shall continue to comply with standard EN IEC 62196-2:2017 until they are renovated;
—
direct current (DC) high-power recharging points for light-duty electric vehicles installed or renovated from 8 January 2026 shall be equipped, for interoperability purposes, at least with vehicle connectors of the combined charging system ‘Combo 2’ for Mode 4 recharging as described in standard EN IEC 62196-3:2022; direct current (DC) high-power recharging points installed before that date shall continue to comply with standard EN IEC 62196-3:2014 until they are renovated.
1.3. Recharging points for L-category electric vehicles:
1.3.1. The publicly accessible alternating current (AC) recharging points reserved for L-category electric vehicles with a power output less than or equal to 3,7 kW shall be equipped, for interoperability purposes, with at least one of the following:
(a)
socket-outlets or vehicle connectors of Type 3A as described in standard EN IEC 62196-2:2022 (for Mode 3 recharging);
(b)
socket-outlets compliant with standard IEC 60884-1:2022 (for Mode 1 or Mode 2 recharging).
1.3.2. The publicly accessible alternating current (AC) recharging points reserved for L-category electric vehicles above 3,7 kW installed or renovated from 8 January 2026 shall be equipped, for interoperability purposes, at least with socket-outlets or vehicle connectors of Type 2 for Mode 3 recharging as described in standard EN IEC 62196-2:2022; publicly accessible alternating current (AC) recharging points reserved for L-category electric vehicles above 3,7 kW installed before that date shall continue to comply with standard EN IEC 62196-2:2017 until they are renovated.
1.3.3. The publicly accessible direct current (DC) normal-power recharging points and high-power recharging points reserved for L-category electric vehicles installed or renovated from 8 January 2026 shall be equipped, for interoperability purposes, at least with vehicle connectors of the combined charging system ‘Combo 2’ for Mode 4 recharging as described in standard EN IEC 62196-3:2022; publicly accessible direct current (DC) normal-power recharging points and high-power recharging points installed before that date shall continue to comply with standard EN IEC 62196-3:2014 until they are renovated.
1.4. Normal power recharging points and high-power recharging points for electric buses:
—
alternating current (AC) normal-power recharging points and high-power recharging points for electric buses that are installed or renovated from 8 January 2026 shall be equipped, for interoperability purposes, at least with connectors of Type 2 for Mode 3 recharging as described in standard EN IEC 62196-2:2022; alternating current (AC) normal-power recharging points and high-power recharging points installed before that date shall continue to comply with standard EN IEC 62196-2:2017 until they are renovated;
—
direct current (DC) normal-power recharging points and high-power recharging points for electric buses that are installed or renovated from 8 January 2026 shall be equipped, for interoperability purposes, at least with vehicle connectors of the combined charging system ‘Combo 2’ for Mode 4 recharging as described in standard EN IEC 62196-3:2022; direct current (DC) normal-power recharging points and high-power recharging points installed before that date shall continue to comply with standard EN IEC 62196-3:2014 until they are renovated.
1.5. Contact interface automated device for electric buses on conductive recharging in mode 4, in accordance with standard EN 61851-23-1:2020, shall be equipped at least with mechanical and electrical interfaces, as defined in the standard EN 50696:2021, concerning:
—
automated connection device (ACD) mounted on the infrastructure (pantograph);
—
automated connection device (ACD) mounted on the roof of the vehicle;
—
automated connection device (ACD) mounted underneath the vehicle;
—
automated connection device (ACD) mounted on the infrastructure and connecting to the side or on the roof of the vehicle.
1.6. High-power recharging points for heavy-duty electric vehicles:
—
Direct current (DC) high-power recharging points for recharging infrastructure capable of supplying electricity to both light- and heavy-duty electric vehicles shall be equipped, for interoperability purposes, at least with vehicle connectors of the combined charging system ‘Combo 2’ for Mode 4 recharging as described in standard EN IEC 62196-3:2022.
1.7. Technical specifications for inductive static wireless recharging for light-duty electric vehicles:
Recharging points for light-duty electric vehicles dedicated to inductive static wireless recharging shall comply, for interoperability purposes, with:
—
EN IEC 61980-1:2021 ‘Electric vehicle wireless power transfer (WPT) systems – Part 1: General requirements’;
—
EN IEC 61980-2:2023 ‘Electric vehicle wireless power transfer (WPT) systems – Part 2: Specific requirements for magnetic field wireless power transfer (MF-WPT) system communication and activities’;
—
EN IEC 61980-3:2022 ‘Electric vehicle wireless power transfer (WPT) systems – Part 3: Specific requirements for magnetic field wireless power transfer (MF-WPT) systems’.
1.8. Technical specifications for inductive static wireless recharging for heavy-duty electric vehicles.
1.9. Technical specifications for inductive dynamic wireless recharging for passenger cars and light-duty electric vehicles.
1.10. Technical specifications for inductive dynamic wireless recharging for heavy-duty-electric vehicles.
1.11. Technical specifications for inductive static wireless recharging for electric buses.
1.12. Technical specifications for inductive dynamic wireless recharging for electric buses.
1.13. Technical specifications for electric road system for dynamic overhead power supply via a pantograph for heavy-duty electric vehicles.
1.14. Technical specifications for electric road system (ERS) for dynamic ground-level power supply through conductive rails for light- and heavy-duty electric vehicles:
Recharging infrastructure for alternating current (AC) and direct current (DC) dedicated to electric road system (ERS) for dynamic ground-level power supply through conductive rails for light- and heavy-duty electric vehicles equipped with ground level current collector devices, to enable conductive current collection by road vehicles from a feeding track integrated in the roadway shall comply, for interoperability purposes, with:
—
CLC/TS 50717:2022 ‘Technical requirements for current collectors for ground-level feeding system on road vehicles in operation’.
1.15. Technical specifications for battery swapping for L-category electric vehicles.
1.16. If technically feasible, technical specifications for battery swapping for passenger electric cars and light-duty electric vehicles.
1.17. If technically feasible, technical specifications for battery swapping for heavy-duty electric vehicles.
1.18. Technical specifications for recharging stations to ensure access to users with disabilities.
1.1. Normalladepunkte für
Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb:
—
Ab dem 8. Januar 2026 errichtete oder instand gesetzte Wechselstrom-Normalladepunkte für
Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb sind aus Gründen der Interoperabilität mindestens mit Steckdosen oder Fahrzeugkupplungen des Typs 2 für die Ladebetriebsart 3 gemäß der Norm EN IEC 62196-2:2022 oder, wenn ihre Ladeleistung höchstens 3,7 kW beträgt und ihr Hauptzweck das Aufladen von Elektrofahrzeugen in Ladebetriebsart 2 ist, mit Steckdosen gemäß der Norm IEC 60884-1:2022 auszurüsten. Vor diesem Datum errichtete Wechselstrom-Normalladepunkte müssen weiterhin der Norm EN IEC 62196-2:2017 entsprechen, bis sie instand gesetzt werden.
—
Ab dem 8. Januar 2026 errichtete oder instand gesetzte Gleichstrom-Normalladepunkte für
Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb sind aus Gründen der Interoperabilität mindestens mit Combo-2-Fahrzeugkupplungen des „Combined Charging System“ für die Ladebetriebsart 4 gemäß der Norm EN IEC 62196-3:2022 auszurüsten. Vor diesem Datum errichtete Gleichstrom-Normalladepunkte müssen weiterhin der Norm EN IEC 62196-3:2014 entsprechen, bis sie instand gesetzt werden.
1.2. Schnellladepunkte für
Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb:
—
Ab dem 8. Januar 2026 errichtete oder instand gesetzte Wechselstrom-Schnellladepunkte für
Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb sind aus Gründen der Interoperabilität mindestens mit Fahrzeugkupplungen des Typs 2 für die Ladebetriebsart 3 gemäß der Norm EN IEC 62196-2:2022 auszurüsten. Vor diesem Datum errichtete Wechselstrom-Schnellladepunkte müssen weiterhin der Norm EN IEC 62196-2:2017 entsprechen, bis sie instand gesetzt werden.
—
Ab dem 8. Januar 2026 errichtete oder instand gesetzte Gleichstrom-Schnellladepunkte für
Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb sind aus Gründen der Interoperabilität mindestens mit Combo-2-Fahrzeugkupplungen des „Combined Charging System“ für die Ladebetriebsart 4 gemäß der Norm EN IEC 62196-3:2022 auszurüsten. Vor diesem Datum errichtete Gleichstrom-Schnellladepunkte müssen weiterhin der Norm EN IEC 62196-3:2014 entsprechen, bis sie instand gesetzt werden.
1.3. Ladepunkte für Elektrofahrzeuge der Klasse L:
1.3.1. Öffentlich zugängliche Wechselstrom-Ladepunkte mit einer Ladeleistung von höchstens 3,7 kW, die für Elektrofahrzeuge der Klasse L reserviert sind, sind aus Gründen der Interoperabilität mindestens mit einem der folgenden Systeme auszurüsten:
a)
Steckdosen oder Fahrzeugkupplungen des Typs 3A gemäß der Norm EN IEC 62196-2:2022 (für Ladebetriebsart 3);
b)
Steckdosen gemäß der Norm IEC 60884-1:2022 (für Ladebetriebsart 1 oder 2).
1.3.2. Ab dem 8. Januar 2026 errichtete oder instand gesetzte öffentlich zugängliche Wechselstrom-Ladepunkte über 3,7 kW, die für Elektrofahrzeuge der Klasse L reserviert sind, sind aus Gründen der Interoperabilität mindestens mit Steckdosen oder Fahrzeugkupplungen des Typs 2 für die Ladebetriebsart 3 gemäß der Norm EN IEC 62196-2:2022 auszurüsten. Vor diesem Datum errichtete öffentlich zugängliche Wechselstrom-Ladepunkte über 3,7 kW, die für Elektrofahrzeuge der Klasse L reserviert sind, müssen weiterhin der Norm EN IEC 62196-2:2017 entsprechen, bis sie instand gesetzt werden.
1.3.3. Ab dem 8. Januar 2026 errichtete oder instand gesetzte öffentlich zugängliche Gleichstrom-Normal- und Schnellladepunkte, die für Elektrofahrzeuge der Klasse L reserviert sind, sind aus Gründen der Interoperabilität mindestens mit Combo-2-Fahrzeugkupplungen des „Combined Charging System“ für die Ladebetriebsart 4 gemäß der Norm EN IEC 62196-3:2022 auszurüsten. Vor diesem Datum errichtete öffentlich zugängliche Gleichstrom-Normal- und Schnellladepunkte müssen weiterhin der Norm EN IEC 62196-3:2014 entsprechen, bis sie instand gesetzt werden.
1.4. Normalladepunkte und Schnellladepunkte für Elektrobusse:
—
Ab dem 8. Januar 2026 errichtete oder instand gesetzte Wechselstrom-Normal- und Schnellladepunkte für Elektrobusse sind aus Gründen der Interoperabilität mindestens mit Kupplungen des Typs 2 für die Ladebetriebsart 3 gemäß der Norm EN IEC 62196-2:2022 auszurüsten. Vor diesem Datum errichtete Wechselstrom-Normal- und Schnellladepunkte müssen weiterhin der Norm EN IEC 62196-2:2017 entsprechen, bis sie instand gesetzt werden.
—
Ab dem 8. Januar 2026 errichtete oder instand gesetzte Gleichstrom-Normal- und Schnellladepunkte für Elektrobusse sind aus Gründen der Interoperabilität mindestens mit Combo-2-Fahrzeugkupplungen des „Combined Charging System“ für die Ladebetriebsart 4 gemäß der Norm EN IEC 62196-3:2022 auszurüsten. Vor diesem Datum errichtete Gleichstrom-Normal- und Schnellladepunkte müssen weiterhin der Norm EN IEC 62196-3:2014 entsprechen, bis sie instand gesetzt werden.
1.5. Geräte mit Kontaktschnittstelle für den automatischen Verbindungsaufbau für das konduktive Laden von Elektrobussen im Modus 4 gemäß der Norm EN 61851-23-1:2020 sind mindestens mit mechanischen und elektrischen Schnittstellen nach der Norm EN 50696:2021 auszurüsten; dies betrifft:
—
Geräte für den automatischen Verbindungsaufbau (automated connection devices, ACD), die an der Infrastruktur montiert sind (Pantografen);
—
ACD, die auf dem Dach des Fahrzeugs montiert sind;
—
ACD, die unter dem Fahrzeug montiert sind;
—
ACD, die an der Infrastruktur montiert und an der Seite oder auf dem Dach mit dem Fahrzeug verbunden sind.
1.6. Schnellladepunkte für schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb:
—
Gleichstrom-Schnellladepunkte bei Ladeinfrastrukturen, die
sowohl Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge als auch schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb mit Strom versorgen können, sind aus Gründen der Interoperabilität mindestens mit Combo-2-Fahrzeugkupplungen des „Combined Charging System“ für die Ladebetriebsart 4 gemäß der Norm EN IEC 62196-3:2022 auszurüsten.
1.7. Technische Spezifikationen für das induktive statische kabellose Aufladen
von Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen mit Elektroantrieb:
Ladepunkte für
Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb, die für das induktive statische kabellose Aufladen vorgesehen sind, müssen aus Gründen der Interoperabilität folgenden Normen entsprechen:
—
EN IEC 61980-1:2021 „Kontaktlose Energieübertragungssysteme (WPT) für Elektrofahrzeuge — Teil 1: Allgemeine Anforderungen“;
—
EN IEC 61980-2:2023 „Kontaktlose Energieübertragungssysteme (WPT) für Elektrofahrzeuge — Teil 2: Besondere Anforderungen an die Kommunikation und Aktivitäten von MF-WPT-Systemen“;
—
EN IEC 61980-3:2022 „Kontaktlose Energieübertragungssysteme (WPT) für Elektrofahrzeuge — Teil 3: Besondere Anforderungen für die kontaktlosen Energieübertragungssysteme mit Magnetfeld“.
1.8. Technische Spezifikationen für das induktive statische kabellose Aufladen schwerer Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb.
1.9. Technische Spezifikationen für das induktive dynamische kabellose Aufladen von Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen mit Elektroantrieb.
1.10. Technische Spezifikationen für das induktive dynamische kabellose Aufladen schwerer Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb.
1.11. Technische Spezifikationen für das induktive statische kabellose Aufladen von Elektrobussen.
1.12. Technische Spezifikationen für das induktive dynamische kabellose Aufladen von Elektrobussen.
1.13. Technische Spezifikationen für das elektrische Straßensystem für die dynamische Stromversorgung schwerer Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb mittels Oberleitung über einen Stromabnehmer.
1.14. Technische Spezifikationen für das elektrische Straßensystem (ERS) für die dynamische Stromversorgung von Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen sowie schweren Nutzfahrzeugen mit Elektroantrieb am Boden mittels Stromschienen:
Wechsel- und Gleichstrom-Ladeinfrastrukturen für das elektrische Straßensystem (ERS), das für die dynamische Stromversorgung am Boden mittels Stromschienen von mit Geräten zur Stromabnahme am Boden ausgerüsteten Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen sowie schweren Nutzfahrzeugen mit Elektroantrieb vorgesehen ist, müssen für die konduktive Stromabnahme durch Straßenfahrzeuge mittels einer in die Straße integrierten Einspeiseanlage aus Gründen der Interoperabilität folgender Norm entsprechen:
—
CLC/TS 50717:2022 „Technische Anforderungen an Stromabnehmer für bodennahe Einspeiseanlagen in Straßenfahrzeugen im Betrieb“.
1.15. Technische Spezifikationen für den Batteriewechsel bei Elektrofahrzeugen der Klasse L.
1.16. Soweit technisch machbar, technische Spezifikationen für den Batteriewechsel bei Personenkraftwagen mit Elektroantrieb und Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen mit Elektroantrieb.
1.17. Soweit technisch machbar, technische Spezifikationen für den Batteriewechsel bei schweren Nutzfahrzeugen mit Elektroantrieb.
1.18. Technische Spezifikationen für Ladestationen zur Gewährleistung der barrierefreien Zugänglichkeit für Nutzer mit Behinderungen.
Annex II point 2. Technical specifications for communication exchange in the electric vehicle recharging sector Anhang II Nummer 2. Technische Spezifikationen für den Kommunikationsaustausch im Bereich des Aufladens von Elektrofahrzeugen
- Technical specifications for communication exchange in the electric vehicle recharging sector
2.1. Technical specifications regarding communication between the electric vehicle and the recharging point (vehicle-to-grid communication):
2.1.1. The publicly accessible recharging points for alternating current (AC) and direct current (DC) for light- and heavy-duty electric vehicles installed or renovated from 8 January 2026 shall comply, for interoperability purposes, at least with the following standards:
—
EN ISO 15118-1:2019 ‘Road vehicles – Vehicle to grid communication interface Part 1: General information and use-case definition’;
—
EN ISO 15118-2:2016 ‘Road vehicles – Vehicle to grid communication Interface Part 2: Network and application protocol requirements’;
—
EN ISO 15118-3:2016 ‘Road vehicles – Vehicle to grid communication interface Part 3: Physical and data link layer requirements’;
—
EN ISO 15118-4:2019 ‘Road vehicles – Vehicle to grid communication interface Part 4: Network and application protocol conformance test’;
—
EN ISO 15118-5:2019 ‘Road vehicles – Vehicle to grid communication interface – Part 5: Physical layer and data link layer conformance test’.
2.1.2. Publicly accessible recharging points for alternating current (AC) and direct current (DC) for light- and heavy-duty electric vehicles installed or renovated from 1 January 2027 shall comply, for interoperability purposes, at least with standard EN ISO 15118-20:2022 ‘Road vehicles – Vehicle-to-grid communication interface – Part 20: 2nd generation network layer and application layer requirements’. Where such recharging points offer automatic authentication and authorisation services, such as plug-and-charge, they shall comply, for interoperability and security purposes, with both standard EN ISO 15118-2:2016 and standard EN ISO 15118-20:2022.
2.1.3. Private recharging points for alternating current (AC) and direct current (DC) electric light- and heavy-duty electric vehicles installed or renovated from 1 January 2027 shall comply, for interoperability purposes, at least with the following standards:
(a)
EN IEC 61851-1:2019 ‘Electric vehicle conductive charging system – Part 1: General requirements’ (for Mode 2 recharging);
(b)
EN ISO 15118-20:2022 ‘Road vehicles – Vehicle to grid communication interface – Part 20: 2nd generation network layer and application layer requirements’ (for Mode 3 or Mode 4 recharging).
2.2. Technical specifications regarding communication between the recharging point and the recharging point management system (back-end communication).
2.3. Technical specifications regarding communication between the recharging point operator, electromobility service providers and e-roaming platforms.
2.4. Technical specifications regarding communication between the recharging point operator and the distributed system operators.
- Technische Spezifikationen für den Kommunikationsaustausch im Bereich des Aufladens von Elektrofahrzeugen
2.1. Technische Spezifikationen für die Kommunikation zwischen Elektrofahrzeug und Ladepunkt (Vehicle-to-Grid-Kommunikation, V2G):
2.1.1. Öffentlich zugängliche Wechselstrom- und Gleichstrom-Ladepunkte für
Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge sowie schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb, die ab dem 8. Januar 2026 neu errichtet oder instand gesetzt werden, müssen aus Gründen der Interoperabilität mindestens den folgenden Normen entsprechen:
—
EN ISO 15118-1:2019 „Straßenfahrzeuge — Kommunikationsschnittstelle zwischen Fahrzeug und Ladestation — Teil 1: Allgemeine Informationen und Festlegungen der Anwendungsfälle“;
—
EN ISO 15118-2:2016 „Straßenfahrzeuge — Kommunikationsschnittstelle zwischen Fahrzeug und Ladestation — Teil 2: Anforderungen an das Netzwerk- und Anwendungsprotokoll“;
—
EN ISO 15118-3:2016 „Straßenfahrzeuge — Kommunikationsschnittstelle zwischen Fahrzeug und Ladestation — Teil 3: Anforderungen an physikalische- und Datenverbindungsschnittstelle“;
—
EN ISO 15118-4:2019 „Straßenfahrzeuge — Kommunikationsschnittstelle zwischen Fahrzeug und Ladestation — Teil 4: Konformitätsprüfungen für das Netzwerk- und Anwendungsprotokoll“;
—
EN ISO 15118-5:2019 „Straßenfahrzeuge — Kommunikationsschnittstelle zwischen Fahrzeug und Ladestation — Teil 5: Konformitätsprüfungen für die physikalische und Datenverbindungsschnittstelle“.
2.1.2. Öffentlich zugängliche Wechsel- und Gleichstrom-Ladepunkte für
Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge sowie schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb, die ab dem 1. Januar 2027 errichtet oder instand gesetzt werden, müssen aus Gründen der Interoperabilität mindestens der Norm EN ISO 15118-20:2022‚ Straßenfahrzeuge — Kommunikationsschnittstelle zwischen Fahrzeug und Ladestation — Teil 20: Anforderungen der 2. Generation an das Netzwerk- und Anwendungsprotokoll‘ entsprechen. Bieten solche Ladepunkte automatische Authentifizierungs- und Autorisierungsdienste wie Plug-and-Charge-Dienste an, so müssen sie aus Gründen der Interoperabilität und Sicherheit sowohl der Norm EN ISO 15118-2:2016 als auch der Norm EN ISO 15118-20:2022 entsprechen.
2.1.3. Private Wechsel- und Gleichstrom-Ladepunkte für
Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge sowie schwere Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb, die ab dem 1. Januar 2027 errichtet oder instand gesetzt werden, müssen aus Gründen der Interoperabilität mindestens den folgenden Normen entsprechen:
a)
EN IEC 61851-1:2019 „Konduktive Ladesysteme für Elektrofahrzeuge — Teil 1: Allgemeine Anforderungen“ (für Ladebetriebsart 2);
b)
EN ISO 15118-20:2022 „Straßenfahrzeuge — Kommunikationsschnittstelle zwischen Fahrzeug und Ladestation — Teil 20: Anforderungen der 2. Generation an das Netzwerk- und Anwendungsprotokoll“ (für Ladebetriebsart 3 oder 4).
2.2. Technische Spezifikationen für die Kommunikation zwischen Ladepunkt und Ladepunkt-Managementsystem (Back-End-Kommunikation).
2.3. Technische Spezifikationen für die Kommunikation zwischen Ladepunktbetreiber, Anbietern von Elektromobilitätsdiensten und E-Roaming-Plattformen.
2.4. Technische Spezifikationen für die Kommunikation zwischen Ladepunktbetreiber und Verteilernetzbetreibern.
Annex II point 3. Technical specifications for hydrogen supply for road transport vehicles Anhang II Nummer 3. Technische Spezifikationen für die Wasserstoffversorgung für Straßenfahrzeuge
- Technical specifications for hydrogen supply for road transport vehicles
3.1. Technical specifications for connectors for refuelling points dispensing gaseous (compressed) hydrogen for light-duty vehicles shall comply, for interoperability purposes, at least with the interoperability requirements described in standard EN 17127:2024.
3.2. The quality characteristics of hydrogen dispensed by hydrogen refuelling points for motor vehicles shall comply with the requirements described in standard EN 17124:2022. The methods to ensure that the hydrogen quality is met are also described in the standard.
3.3.
The hydrogen refuelling algorithm shall comply with the requirements of standard EN 17127:2024.
3.4. Once the process of certification of standard EN ISO 17268:2020 is concluded, connectors for motor vehicles for the refuelling of gaseous hydrogen shall comply at least with that standard.
3.5. Technical specifications for connectors for refuelling points dispensing gaseous (compressed) hydrogen for heavy-duty vehicles shall comply, for interoperability purposes, at least with the requirements described in standard EN 17127:2024.
3.6. Technical specifications for connectors for refuelling points dispensing liquefied hydrogen for heavy-duty vehicles.
- Technische Spezifikationen für die Wasserstoffversorgung für Straßenfahrzeuge
3.1. Technische Spezifikationen für Kupplungen für Zapfstellen, die gasförmigen (komprimierten) Wasserstoff für
Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge abgeben, müssen aus Gründen der Interoperabilität mindestens den Interoperabilitätsanforderungen der Norm EN 17127:2024 entsprechen.
3.2. Die Qualitätseigenschaften des an Wasserstoffzapfstellen für Kraftfahrzeuge abgegebenen Wasserstoffs müssen den Anforderungen der Norm EN 17124:2022 entsprechen. Die Methoden zur Sicherstellung der Wasserstoffqualität werden ebenfalls in der Norm beschrieben.
3.3.
Der Betankungsalgorithmus für Wasserstoff muss den Anforderungen der Norm EN 17127:2024 entsprechen.
3.4. Nach Abschluss des Zertifizierungsprozesses von Betankungsanschlüssen der Norm EN ISO 17268:2020 müssen die Anschlüsse zur Betankung von Kraftfahrzeugen mit gasförmigem Wasserstoff mindestens dieser Norm entsprechen.
3.5. Technische Spezifikationen für Kupplungen für Zapfstellen, die gasförmigen (komprimierten) Wasserstoff für schwere Nutzfahrzeuge abgeben, müssen aus Gründen der Interoperabilität mindestens den Anforderungen der Norm EN 17127:2024 entsprechen.
3.6. Technische Spezifikationen für Kupplungen für Zapfstellen, die flüssigen Wasserstoff für schwere Nutzfahrzeuge abgeben.
Annex II point 4. Technical specifications for methane for road transport Anhang II Nummer 4. Technische Spezifikationen für Methan für den Straßenverkehr
- Technical specifications for methane for road transport
4.1. Refuelling points for compressed natural gas (CNG) for motor vehicles shall comply with a fuelling pressure (service pressure) of 20,0 MPa gauge (200 bar) at 15 °C. A maximum fuelling pressure of 26,0 MPa with ‘temperature compensation’ is permitted in accordance with standard EN ISO 16923:2018.
4.2. The connector profile shall comply with Regulation No 110 of the Economic Commission for Europe of the United Nations referring to parts I and II in standard EN ISO 14469:2017.
4.3. Refuelling points for liquefied methane for motor vehicles shall comply with a fuelling pressure lower than the maximum allowable working pressure of the vehicle tank as addressed in standard EN ISO 16924:2018, ‘Natural gas fuelling stations – LNG stations for fuelling vehicles’. In addition, the connector profile shall comply with standard EN ISO 12617:2017 ‘Road vehicles – Liquefied natural gas (LNG) refuelling connector –3,1 MPa connector’.
- Technische Spezifikationen für Methan für den Straßenverkehr
4.1. Zapfstellen für komprimiertes Erdgas (CNG) für Kraftfahrzeuge müssen einem Betankungsdruck (Betriebsdruck) von 20,0 MPa (200 bar) bei 15 °C entsprechen. Ein maximaler Betankungsdruck von 26,0 MPa mit „Temperaturkompensation“ ist gemäß der Norm EN ISO 16923:2018 zulässig.
4.2. Der Betankungsanschluss muss der Regelung Nr. 110 der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa entsprechen, die auf die Teile I und II der Norm EN ISO 14469:2017 verweist.
4.3. Flüssigmethanzapfstellen für Kraftfahrzeuge müssen einem Betankungsdruck entsprechen, der niedriger ist als der maximal zulässige Arbeitsdruck des Fahrzeugtanks gemäß der Norm EN ISO 16924:2018 „Erdgastankstellen — Tankstellen für verflüssigtes Erdgas zur Betankung von Fahrzeugen“. Darüber hinaus muss der Betankungsanschluss der Norm EN ISO 12617:2017 „Straßenfahrzeuge — Betankungsanschluss für Flüssigerdgas (LNG) — 3,1 MPa Anschluss“ entsprechen.
Annex II point 5. Technical specifications for electricity supply for maritime transport and inland navigation Anhang II Nummer 5. Technische Spezifikationen für die Stromversorgung für den See- und Binnenschiffsverkehr
- Technical specifications for electricity supply for maritime transport and inland navigation
5.1. Shore-side electricity supply for seagoing ships, including the design, installation and testing of the systems, shall comply at least with the technical specifications of standard IEC/IEEE 80005-1:2019/AMD1:2022 for high-voltage shore connections.
5.2. Plugs, socket-outlets and ship couplers for high-voltage shore connection shall comply at least with the technical specification of standard IEC 62613-1:2019.
5.3. Shore-side electricity supply for inland waterway vessels shall comply at least with the standard EN 15869-2:2019 or standard EN 16840:2017 depending on energy requirements.
5.4. Technical specifications for shore-side battery recharging points for maritime vessels, featuring interconnectivity and system interoperability for maritime vessels.
5.5. Technical specifications for shore-side battery recharging points for inland navigation vessels, featuring interconnectivity and system interoperability for inland navigation vessels.
5.6. Technical specifications for vessel-to-port grid communication interfaces in automated on-shore power supply (OPS) and battery recharging systems for maritime vessels.
5.7. Technical specifications for vessel-to-port grid communication interfaces in automated on-shore power supply (OPS) and battery recharging systems for inland navigation vessels.
5.8. If technically feasible, technical specifications for battery swapping and recharging at onshore stations for inland navigation vessels.
- Technische Spezifikationen für die Stromversorgung für den See- und Binnenschiffsverkehr
5.1. Die landseitige Stromversorgung für Seeschiffe einschließlich Auslegung, Installation und Test der Systeme muss mindestens den technischen Spezifikationen der Norm IEC/IEEE 80005-1:2019/AMD1:2022 für Hochspannungs-Landanschlusssysteme entsprechen.
5.2. Stecker, Steckdosen und Schiffskupplungen für ein Hochspannungs-Landanschlusssystem müssen mindestens den technischen Spezifikationen der Norm IEC 62613-1:2019 entsprechen.
5.3. Die landseitige Stromversorgung für Binnenschiffe muss, je nach benötigter Stromstärke, mindestens der Norm EN 15869-2:2019 oder der Norm EN 16840:2017 entsprechen.
5.4. Technische Spezifikationen für landseitige Batterieladepunkte für Seeschiffe, die Interkonnektivität und Systeminteroperabilität für Seeschiffe aufweisen.
5.5. Technische Spezifikationen für landseitige Batterieladepunkte für Binnenschiffe, die Interkonnektivität und Systeminteroperabilität für Binnenschiffe aufweisen.
5.6. Technische Spezifikationen für die Kommunikationsschnittstellen zwischen Schiffs- und Hafenstromnetz bei automatischer Landstromversorgung (OPS) und bei Batterieladesystemen für Seeschiffe.
5.7. Technische Spezifikationen für die Kommunikationsschnittstellen zwischen Schiffs- und Hafenstromnetz bei automatischer Landstromversorgung (OPS) und bei Batterieladesystemen für Binnenschiffe.
5.8. Soweit technisch machbar, technische Spezifikationen für den Batteriewechsel und das Aufladen von Batterien an landseitigen Ladestationen für Binnenschiffe.
Annex II point 6. Technical specifications for hydrogen bunkering for maritime transport and inland navigation Anhang II Nummer 6. Technische Spezifikationen für das Bunkern von Wasserstoff für den See- und Binnenschiffsverkehr
- Technical specifications for hydrogen bunkering for maritime transport and inland navigation
6.1. Technical specifications for refuelling points and bunkering for gaseous (compressed) hydrogen for maritime hydrogen-powered vessels.
6.2. Technical specifications for refuelling points and bunkering for gaseous (compressed) hydrogen inland navigation hydrogen-powered vessels.
6.3. Technical specifications for refuelling points and bunkering for liquefied hydrogen for maritime hydrogen-powered vessels.
6.4. Technical specifications for refuelling points and bunkering for liquefied hydrogen inland navigation hydrogen-powered vessels.
- Technische Spezifikationen für das Bunkern von Wasserstoff für den See- und Binnenschiffsverkehr
6.1. Technische Spezifikationen für Zapfstellen und das Bunkern von gasförmigem (komprimiertem) Wasserstoff für Seeschiffe mit Wasserstoffantrieb.
6.2. Technische Spezifikationen für Zapfstellen und das Bunkern von gasförmigem (komprimiertem) Wasserstoff für Binnenschiffe mit Wasserstoffantrieb.
6.3. Technische Spezifikationen für Zapfstellen und das Bunkern von Flüssigwasserstoff für Seeschiffe mit Wasserstoffantrieb.
6.4. Technische Spezifikationen für Zapfstellen und das Bunkern von Flüssigwasserstoff für Binnenschiffe mit Wasserstoffantrieb.
Annex II point 7. Technical specifications for methanol bunkering for maritime transport and inland navigation Anhang II Nummer 7. Technische Spezifikationen für das Bunkern von Methanol für den See- und Binnenschiffsverkehr
- Technical specifications for methanol bunkering for maritime transport and inland navigation
7.1. Technical specifications for refuelling points and bunkering for methanol for maritime methanol-fuelled vessels.
7.2. Technical specifications for refuelling points and bunkering for methanol for inland navigation methanol-fuelled vessels.
- Technische Spezifikationen für das Bunkern von Methanol für den See- und Binnenschiffsverkehr
7.1. Technische Spezifikationen für Zapfstellen und das Bunkern von Methanol für Seeschiffe mit Methanolantrieb.
7.2. Technische Spezifikationen für Zapfstellen und das Bunkern von Methanol für Binnenschiffe mit Methanolantrieb.
Annex II point 8. Technical specifications for ammonia bunkering for maritime transport and inland navigation Anhang II Nummer 8. Technische Spezifikationen für das Bunkern von Ammoniak für den See- und Binnenschiffsverkehr
- Technical specifications for ammonia bunkering for maritime transport and inland navigation
8.1. Technical specifications for refuelling points and bunkering for ammonia for maritime ammonia-fuelled vessels.
8.2. Technical specifications for refuelling points and bunkering for ammonia for inland navigation ammonia-fuelled vessels.
- Technische Spezifikationen für das Bunkern von Ammoniak für den See- und Binnenschiffsverkehr
8.1. Technische Spezifikationen für Zapfstellen und das Bunkern von Ammoniak für Seeschiffe mit Ammoniakantrieb.
8.2. Technische Spezifikationen für Zapfstellen und das Bunkern von Ammoniak für Binnenschiffe mit Ammoniakantrieb.
Annex II point 9. Technical specifications for liquefied methane refuelling points for maritime transport and inland navigation Anhang II Nummer 9. Technische Spezifikationen für Flüssigmethanzapfstellen für den See- und Binnenschiffsverkehr
- Technical specifications for liquefied methane refuelling points for maritime transport and inland navigation
9.1. Refuelling points for liquefied methane for seagoing ships which are not covered by the International Code of the Construction and Equipment of Ships Carrying Liquefied Gases in Bulk (IGC Code) shall comply at least with standard EN ISO 20519:2017.
9.2. Refuelling points for liquefied methane for inland waterway vessels shall comply at least with standard EN ISO 20519:2017 (parts 5.3 to 5.7) for interoperability purposes only.
- Technische Spezifikationen für Flüssigmethanzapfstellen für den See- und Binnenschiffsverkehr
9.1. Flüssigmethanzapfstellen für Seeschiffe, die nicht unter den Internationalen Code für den Bau und die Ausrüstung von Schiffen fallen, die Flüssiggas als Massengut befördern (IGC-Code), müssen mindestens der Norm EN ISO 20519:2017 entsprechen.
9.2. Flüssigmethanzapfstellen für Binnenschiffe müssen nur für Zwecke der Interoperabilität mindestens der Norm EN ISO 20519:2017 (Teile 5.3 bis 5.7) entsprechen.
Annex II point 10. Technical specifications related to fuel labelling Anhang II Nummer 10. Technische Spezifikationen für die Kennzeichnung von Kraftstoffen
- Technical specifications related to fuel labelling
10.1. The ‘Fuels - Identification of vehicle compatibility - Graphical expression for consumer information’ label shall comply with standard EN 16942:2016+A1:2021.
10.2. The ‘Identification of vehicles and infrastructures compatibility - Graphical expression for consumer information on EV power supply’ shall comply at least with standard EN 17186:2019.
10.3. The common methodology for alternative fuels unit price comparison set out by Commission Implementing Regulation (EU) 2018/732 ( 8 ).
10.4. Technical specifications for electric recharging stations and hydrogen refuelling facilities for rail transport.
- Technische Spezifikationen für die Kennzeichnung von Kraftstoffen
10.1. Die Kennzeichnung „Kraftstoffe — Identifizierung der Fahrzeug-Kompatibilität — Grafische Darstellung zur Verbraucherinformation“ muss der Norm EN 16942:2016 + A1:2021 entsprechen.
10.2. Die Kennzeichnung „Identifikation von Fahrzeug- und Infrastrukturkompatibilität — Grafische Darstellung von Kundeninformationen für die Energieversorgung von Elektrofahrzeugen“ muss mindestens der Norm EN 17186:2019 entsprechen.
10.3. Die gemeinsame Methode für den auf eine Maßeinheit bezogenen Preisvergleich für alternative Kraftstoffe ist in der Durchführungsverordnung (EU) 2018/732 der Kommission ( 8 ) festgelegt.
10.4. Technische Spezifikationen für elektrische Ladestationen und Wasserstofftankstellen für den Schienenverkehr.
Annex III — Reporting requirements on deployment of electric vehicles and publicly accessible recharging infrastructure Anhang III — Anforderungen an die Berichterstattung über die Einführung von Elektrofahrzeugen und den Aufbau von öffentlich zugänglichen Ladeinfrastrukturen
- Member States must categorise their reporting on the deployment of electric vehicles as follows:
—
battery electric vehicles, separately for categories M1, N1, M2/3 and N2/3
—
plug-in hybrid vehicles, separately for categories M1, N1, M2/3 and N2/3
- Member States must categorise their reporting on the deployment of publicly accessible recharging points as follows:
Category
Sub-category
Maximum power output
Definition pursuant to Article 2 of this Regulation
Category 1 (AC)
Slow AC recharging
point, single-phase
P < 7,4 kW
Normal-power recharging point
Medium-speed AC recharging
point, triple-phase
7,4 kW ≤ P ≤ 22 kW
Fast AC recharging
point, triple-phase
P > 22 kW
High-power recharging point
Category 2 (DC)
Slow DC recharging point
P < 50 kW
Fast DC recharging point
50 kW ≤ P < 150 kW
Level 1 - Ultra-fast DC recharging point
150 kW ≤ P < 350 kW
Level 2 - Ultra-fast DC recharging point
P ≥ 350 kW
- The following data must be provided separately for publicly accessible recharging infrastructure dedicated to light-duty vehicles and heavy-duty vehicles:
—
number of recharging points, to be reported for each of the categories under point 2;
—
number of recharging stations, to be reported for each of the categories under point 2;
—
total aggregated power output of the recharging stations.
- Die Mitgliedstaaten gliedern ihre Berichte über die Einführung von Elektrofahrzeugen wie folgt:
—
batteriebetriebene Elektrofahrzeuge, getrennt nach den Klassen M1, N1, M2/3 und N2/3,
—
Plug-in-Hybridfahrzeuge, getrennt nach den Klassen M1, N1, M2/3 und N2/3.
- Die Mitgliedstaaten gliedern ihre Berichte über die Errichtung von öffentlich zugänglichen Ladepunkten wie folgt:
Klasse
Unterklasse
Maximale Ladeleistung
Definition gemäß Artikel 2 dieser Verordnung
Klasse 1 (WS)
Langsamladepunkt,
Einphasen-Wechselstrom
P < 7,4 kW
Normalladepunkt
Standardladepunkt,
Dreiphasen-Wechselstrom
7,4 kW ≤ P < 22 kW
Schnellladepunkt,
Dreiphasen-Wechselstrom
P > 22 kW
Schnellladepunkt
Klasse 2 (GS)
Langsamladepunkt, Gleichstrom
P < 50 kW
Schnellladepunkt, Gleichstrom
50 kW ≤ P < 150 kW
Stufe 1 – Ultraschnellladepunkt, Gleichstrom
150 kW ≤ P < 350 kW
Stufe 2 – Ultraschnellladepunkt, Gleichstrom
P ≥ 350 kW
- Für öffentlich zugängliche Ladeinfrastrukturen für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge sowie schwere Nutzfahrzeuge sind folgende Daten getrennt auszuweisen:
—
Anzahl der Ladepunkte für jede der unter Nummer 2 genannten Kategorien;
—
Anzahl der Ladestationen für jede der unter Nummer 2 genannten Kategorien;
—
Gesamtladeleistung aller Ladestationen.
Annex IV — Correlation table Anhang IV — Entsprechungstabelle
Directive 2014/94/EU
This Regulation
Article 1
Article 1
Article 2
Article 2
Article 3
Article 14
Article 4
Articles 3, 4, 5, 9 and 10
Article 5
Article 6
–
Article 7
Article 6
Articles 8 and 11
–
Article 12
–
Article 13
Article 7
Article 19
Article 8
Article 22
Article 9
Article 23
Article 10
Articles 15, 16 and 24
–
Article 17
–
Article 18
–
Article 20
–
Article 21
–
Article 25
Article 11
–
Article 12
Article 26
Article 13
–
Annex I
Annex I
Annex II
Annex II
–
Annex III
( 1 ) Regulation (EU) 2018/1139 of the European Parliament and of the Council of 4 July 2018 on common rules in the field of civil aviation and establishing a European Union Aviation Safety Agency, and amending Regulations (EC) No 2111/2005, (EC) No 1008/2008, (EU) No 996/2010, (EU) No 376/2014 and Directives 2014/30/EU and 2014/53/EU of the European Parliament and of the Council, and repealing Regulations (EC) No 552/2004 and (EC) No 216/2008 of the European Parliament and of the Council and Council Regulation (EEC) No 3922/91 (OJ L 212, 22.8.2018, p. 1).
( 2 ) Regulation (EU) 2018/858 of the European Parliament and of the Council of 30 May 2018 on the approval and market surveillance of motor vehicles and their trailers, and of systems, components and separate technical units intended for such vehicles, amending Regulations (EC) No 715/2007 and (EC) No 595/2009 and repealing Directive 2007/46/EC (OJ L 151, 14.6.2018, p. 1).
( 3 ) Regulation (EU) 2015/757 of the European Parliament and of the Council of 29 April 2015 on the monitoring, reporting and verification of greenhouse gas emissions from maritime transport, and amending Directive 2009/16/EC (OJ L 123, 19.5.2015, p. 55).
( 4 ) Directive (EU) 2015/2366 of the European Parliament and of the Council of 25 November 2015 on payment services in the internal market, amending Directives 2002/65/EC, 2009/110/EC and 2013/36/EU and Regulation (EU) No 1093/2010, and repealing Directive 2007/64/EC (OJ L 337, 23.12.2015, p. 35).
( 5 ) Commission Delegated Regulation (EU) 2022/1012 of 7 April 2022 supplementing Regulation (EC) No 561/2006 of the European Parliament and of the Council with regard to the establishment of standards detailing the level of service and security of safe and secure parking areas and to the procedures for their certification (OJ L 170, 28.6.2022, p. 27).
( 6 ) Regulation (EU) 2017/352 of the European Parliament and of the Council of 15 February 2017 establishing a framework for the provision of port services and common rules on the financial transparency of ports (OJ L 57, 3.3.2017, p. 1).
( 7 ) Directive 2010/40/EU of the European Parliament and of the Council of 7 July 2010 on the framework for the deployment of Intelligent Transport Systems in the field of road transport and for interfaces with other modes of transport (OJ L 207, 6.8.2010, p. 1).
( 8 ) Commission Implementing Regulation (EU) 2018/732 of 17 May 2018 on a common methodology for alternative fuels unit price comparison in accordance with Directive 2014/94/EU of the European Parliament and of the Council (OJ L 123, 18.5.2018, p. 85).
Richtlinie 2014/94/EU
Diese Verordnung
Artikel 1
Artikel 1
Artikel 2
Artikel 2
Artikel 3
Artikel 14
Artikel 4
Artikel 3, 4, 5, 9 und 10
Artikel 5
Artikel 6
—
Artikel 7
Artikel 6
Artikel 8 und 11
—
Artikel 12
—
Artikel 13
Artikel 7
Artikel 19
Artikel 8
Artikel 22
Artikel 9
Artikel 23
Artikel 10
Artikel 15, 16 und 24
—
Artikel 17
—
Artikel 18
—
Artikel 20
—
Artikel 21
—
Artikel 25
Artikel 11
—
Artikel 12
Artikel 26
Artikel 13
—
Anhang I
Anhang I
Anhang II
Anhang II
—
Anhang III
( 1 ) Verordnung (EU) 2018/1139 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. Juli 2018 zur Festlegung gemeinsamer Vorschriften für die Zivilluftfahrt und zur Errichtung einer Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit sowie zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 2111/2005, (EG) Nr. 1008/2008, (EU) Nr. 996/2010, (EU) Nr. 376/2014 und der Richtlinien 2014/30/EU und 2014/53/EU des Europäischen Parlaments und des Rates, und zur Aufhebung der Verordnungen (EG) Nr. 552/2004 und (EG) Nr. 216/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates und der Verordnung (EWG) Nr. 3922/91 des Rates (ABl. L 212 vom 22.8.2018, S. 1).
( 2 ) Verordnung (EU) 2018/858 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. Mai 2018 über die Genehmigung und die Marktüberwachung von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern sowie von Systemen, Bauteilen und selbstständigen technischen Einheiten für diese Fahrzeuge, zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 715/2007 und (EG) Nr. 595/2009 und zur Aufhebung der Richtlinie 2007/46/EG (ABl. L 151 vom 14.6.2018, S. 1).
( 3 ) Verordnung (EU) 2015/757 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2015 über die Überwachung von Kohlendioxidemissionen aus dem Seeverkehr, die Berichterstattung darüber und die Prüfung dieser Emissionen und zur Änderung der Richtlinie 2009/16/EG (ABl. L 123 vom 19.5.2015, S. 55).
( 4 ) Richtlinie (EU) 2015/2366 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. November 2015 über Zahlungsdienste im Binnenmarkt, zur Änderung der Richtlinien 2002/65/EG, 2009/110/EG und 2013/36/EU und der Verordnung (EU) Nr. 1093/2010 sowie zur Aufhebung der Richtlinie 2007/64/EG (ABl. L 337 vom 23.12.2015, S. 35).
( 5 ) Delegierte Verordnung (EU) 2022/1012 der Kommission vom 7. April 2022 zur Ergänzung der Verordnung (EG) Nr. 561/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich der Festlegung von Normen für das Dienstleistungsniveau und das Sicherheitsniveau von sicheren und gesicherten Parkflächen sowie der Verfahren für deren Zertifizierung (ABl. L 170 vom 28.6.2022, S. 27).
( 6 ) Verordnung (EU) 2017/352 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Februar 2017 zur Schaffung eines Rahmens für die Erbringung von Hafendiensten und zur Festlegung von gemeinsamen Bestimmungen für die finanzielle Transparenz der Häfen (ABl. L 57 vom 3.3.2017, S. 1).
( 7 ) Richtlinie 2010/40/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. Juli 2010 zum Rahmen für die Einführung intelligenter Verkehrssysteme im Straßenverkehr und für deren Schnittstellen zu anderen Verkehrsträgern (ABl. L 207 vom 6.8.2010, S. 1).
( 8 ) Durchführungsverordnung (EU) 2018/732 der Kommission vom 17. Mai 2018 über eine gemeinsame Methode für den auf eine Maßeinheit bezogenen Preisvergleich für alternative Kraftstoffe gemäß der Richtlinie 2014/94/EU des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 123 vom 18.5.2018, S. 85).
Questions this regulation asks
Attributes only this regulation asks about — criteria no general attribute expresses. A company answers each once.
| Name | Key | Data type | Conditions | Generalisability | |
|---|---|---|---|---|---|
| Automatic authentication offered | automatic_authentication_offered |
boolean | 1 | Regulation-specific Der Begriff ist in Artikel 2 Nummer 8 dieser Verordnung definiert und außerhalb der Ladeinfrastruktur ohne Entsprechung. | |
| Date the recharging or refuelling infrastructure was erected | infrastructure_erected_on |
date | 1 | Likely general Ein Errichtungs- oder Baujahrsdatum trennt Bestand von Neubau in vielen Rechtsakten des Bau-, Anlagen- und Energierechts. | |
| Publicly accessible alternative fuels infrastructure | publicly_accessible_infrastructure |
boolean | 10 | Likely general Die öffentliche Zugänglichkeit entscheidet in der AFIR, in der deutschen Ladesäulenverordnung und in der Gebäuderichtlinie gleichermaßen über die Anwendbarkeit und wäre als allgemeines Merkmal mehrfach verwendbar. | |
| Direct current recharging point | recharging_point_direct_current |
boolean | 1 | Regulation-specific Die Unterscheidung zwischen Wechsel- und Gleichstrom ist für die Ladeinfrastruktur spezifisch. | |
| Rated output of the recharging point | recharging_point_power |
decimal (kW) | 1 | Likely general Die Ladeleistung steuert die Anwendbarkeit auch in der Gebäuderichtlinie und im nationalen Ladesäulenrecht und wäre als allgemeines Merkmal mehrfach verwendbar. |
| Title | Kind | Rule set | ||
|---|---|---|---|---|
| Offer ad hoc recharging without a contract and accept electronic payment at the recharging point | Other | Operators of publicly accessible recharging points | ||
|
||||
| Secure end users the right not to use automatic authentication and display the alternative clearly | Other | Operators offering automatic authentication at a publicly accessible recharging point | ||
|
||||
| Set prices that are reasonable, comparable, transparent and non-discriminatory | Other | Operators of publicly accessible recharging points and hydrogen refuelling points | ||
|
||||
| Base the ad hoc price at recharging points of 50 kW or more on the price per kWh | Other | Operators of publicly accessible recharging points with a rated output of 50 kW or more erected from 13 April 2024 | ||
|
||||
| Display the ad hoc price before the recharging session starts | Other | Operators of publicly accessible recharging points and hydrogen refuelling points | ||
|
||||
| Make all publicly accessible recharging points digitally connected | Other | Operators of publicly accessible recharging points | ||
|
||||
| Make recharging points capable of smart recharging | Other | Operators of publicly accessible recharging points | ||
|
||||
| Equip direct current recharging points with a permanently attached cable | Other | Operators of publicly accessible direct current recharging points | ||
|
||||
| As owner, provide the operator with recharging and refuelling points having the required technical characteristics | Other | Owners of publicly accessible recharging and refuelling infrastructure who are not themselves the operator | ||
|
||||
| Offer ad hoc refuelling at hydrogen refuelling points and accept electronic payment | Other | Operators of publicly accessible hydrogen refuelling points and stations | ||
|
||||
| Design the hydrogen refuelling station for passenger cars, light and heavy-duty vehicles | Other | Operators of publicly accessible hydrogen refuelling points and stations | ||
|
||||
| Make static and dynamic data on recharging and refuelling infrastructure available free of charge | Reporting | Operators and owners of publicly accessible alternative fuels recharging and refuelling infrastructure | ||
|
||||
| Set up an application programming interface for free access to the infrastructure data and notify the national access point | Reporting | Operators and owners of publicly accessible alternative fuels recharging and refuelling infrastructure | ||
|
||||
| Provide information on vehicle and fuel compatibility at recharging and refuelling points | Other | Operators of publicly accessible recharging points and refuelling points for alternative fuels | ||
|
||||
| Comply with the technical specifications of Annex II at recharging points | Other | Operators of publicly accessible recharging points | ||
|
||||
| Comply with the vehicle-to-grid communication standards of Annex II | Other | Operators and owners of recharging points | ||
|
||||
| As a mobility service provider, keep prices fair and transparent, give full price information before the session and charge no cross-border e-roaming surcharge | Other | Mobility service providers offering recharging or refuelling services | ||
|
||||
| Title | Due date | ||
|---|---|---|---|
| Connect recharging points to a recharging point management system | 2024-10-14 | ||
|
|||
| Build and maintain a master data record per recharging point following the catalogue in Article 20(2) | 2025-04-14 | ||
|
|||
| Install a payment terminal with a card reader or contactless function at the recharging pool | 2027-01-01 | ||
|
|||
| Set up the price display at the recharging station in the prescribed order | - | ||
|
|||
| Settle the connector standards under Annex II contractually at purchase and refurbishment | - | ||
|
|||
| Date | Type | Description | ||
|---|---|---|---|---|
| 2023-09-13 | Adopted | Adoption of the Regulation by the European Parliament and the Council. | ||
|
||||
| 2023-10-12 | Entry into Force | The Regulation enters into force on the twentieth day following its publication in the Official Journal of 22 September 2023. | ||
|
||||
| 2024-04-13 | Application Start | General start of application of the Regulation. | ||
|
||||
| 2024-04-13 | Repeal | Directive 2014/94/EU and Delegated Regulations (EU) 2019/1745 and (EU) 2021/1444 are repealed. | ||
|
||||
| 2024-10-14 | Application Start | Existing publicly accessible recharging points must be digitally connected; existing hydrogen refuelling points must accept electronic ad hoc payment. | ||
|
||||
| 2025-04-14 | Application Start | Direct current recharging points must have a permanently attached cable; operators and owners must make static and dynamic data available. | ||
|
||||
| 2026-01-08 | Application Start | New connector standards of Annex II apply to recharging points erected or refurbished from this date. | ||
|
||||
| 2026-04-14 | Application Start | The data under Article 20(2) must additionally be made available in the relevant alternative fuels data model in DATEX II format complying at least with CEN/TS 16157-10:2022. | ||
|
||||
| 2027-01-01 | Application Start | Existing publicly accessible recharging points of 50 kW or more along the TEN-T road network or on a safe and secure parking area must carry a card reader or a contactless device. | ||
|
||||
| 2027-01-01 | Application Start | Publicly accessible recharging points erected or refurbished from this date must comply with EN ISO 15118-20:2022; private recharging points erected or refurbished from this date must comply with EN IEC 61851-1:2019 or EN ISO 15118-20:2022. | ||
|
||||
| Type | Regulation | ||
|---|---|---|---|
| Repeals | Richtlinie 2014/94/EU des Europäischen Parlaments und des Rates über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe | ||
|
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| Repeals | Delegierte Verordnung (EU) 2019/1745 der Kommission zur Ergänzung und Änderung der Richtlinie 2014/94/EU | ||
|
|||
| Repeals | Delegierte Verordnung (EU) 2021/1444 der Kommission zur Ergänzung der Richtlinie 2014/94/EU hinsichtlich der Normen für Ladepunkte für Elektrobusse | ||
|
|||
| Cites | Verordnung (EU) Nr. 1315/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates über Leitlinien der Union für den Aufbau eines transeuropäischen Verkehrsnetzes | ||
|
|||
| Related | Delegierte Verordnung (EU) 2025/645 der Kommission zur Ergänzung der Verordnung (EU) 2023/1804 im Hinblick auf gemeinsame technische Anforderungen an eine gemeinsame Anwendungsprogrammschnittstelle | ||
|
|||
| Related | Durchführungsverordnung (EU) 2025/655 der Kommission mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EU) 2023/1804 für Spezifikationen und Verfahren in Bezug auf die Verfügbarkeit und Zugänglichkeit von Daten zur Infrastruktur für alternative Kraftstoffe | ||
|
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