Emtract Ingest

EED In force Unlisted

Overview

Jurisdiction
European Union
Topic
Energy
Instrument type
Directive
Reference number
Richtlinie (EU) 2023/1791 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. September 2023 zur Energieeffizienz und zur Änderung der Verordnung (EU) 2023/955 (Neufassung) (ABl. L 231 vom 20.9.2023, S. 1), berichtigt durch ABl. L, 2025/90782, 3.10.2025 und ABl. L, 2025/90896, 7.11.2025, geändert durch Richtlinie (EU) 2024/1788 (ABl. L, 2024/1788, 15.7.2024)
Source URL
https://publications.europa.eu/resource/celex/02023L1791-20260805
Entered into force on
2023-10-10
Modified date
2026-08-05
Listed at
Unlisted draft
Withdrawn at
-
Description
The Directive sets a common framework for energy efficiency measures in the Union. It binds Member States to a 2030 target for final and primary energy consumption, gives the public sector a leading role, and lays down company-level requirements: an energy management system for companies consuming more than 85 TJ per year, a four-yearly energy audit with an action plan for companies above 10 TJ, annual publication of energy performance data for data centres of at least 500 kW of IT power, energy-efficient public procurement, cost-benefit analyses for new or substantially refurbished installations, and efficiency requirements for district heating systems and network operators. It is a directive: it binds the Member States, and reaches companies only through national transposing law, which had to be in force by 11 October 2025. It replaces Directive 2012/27/EU with effect from 12 October 2025.

Logs

Type Status Progress Started at Finished at
No jobs yet.

Ask Question

Versions

Version Name Source URL Type Start date Publish date
v1 - https://publications.europa.eu/resource/celex/32023L1791 Legal act 2023-09-20 2023-09-20
v2 Corrected version https://publications.europa.eu/resource/celex/02023L1791-20230920 Consolidated version 2023-09-20 2025-11-07
Triggered by
v3 - https://publications.europa.eu/resource/celex/02023L1791-20260805 Consolidated version Current 2026-08-05 2024-07-15
Triggered by
  • Amendment https://publications.europa.eu/resource/celex/32024L1788 Richtlinie (EU) 2024/1788 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juni 2024 über gemeinsame Vorschriften für die Binnenmärkte für erneuerbares Gas, Erdgas und Wasserstoff, zur Änderung der Richtlinie (EU) 2023/1791 und zur Aufhebung der Richtlinie 2009/73/EG (Neufassung) (ABl. L, 2024/1788, 15.7.2024) — Artikel 93 — Streichung der Artikel 17 und 19 sowie des Anhangs VIII und Neufassung des Artikels 39 Unterabsatz 2, nach Artikel 96 Unterabsatz 2 anwendbar ab dem 5. August 2026

Attachments

No attachments yet.

Norms

KAPITEL I — GEGENSTAND, GELTUNGSBEREICH, BEGRIFFSBESTIMMUNGEN UND ENERGIEEFFIZIENZZIELE KAPITEL I — SUBJECT MATTER, SCOPE, DEFINITIONS AND ENERGY EFFICIENCY TARGETS KAPITEL I — GEGENSTAND, GELTUNGSBEREICH, BEGRIFFSBESTIMMUNGEN UND ENERGIEEFFIZIENZZIELE
Artikel 1 — Gegenstand und Geltungsbereich Artikel 1 — Subject matter and scope Artikel 1 — Gegenstand und Geltungsbereich
Artikel 1 Absatz 1 — Gegenstand und Geltungsbereich Artikel 1 Absatz 1 — Subject matter and scope Artikel 1 Absatz 1 — Gegenstand und Geltungsbereich

Mit dieser Richtlinie wird ein gemeinsamer Rahmen für Maßnahmen zur Förderung der Energieeffizienz in der Union geschaffen, um die Verwirklichung der Energieeffizienzziele der Union sicherzustellen, und werden weitere Energieeffizienzverbesserungen ermöglicht. Das Ziel dieses gemeinsamen Rahmens ist, zur Durchführung der Verordnung (EU) 2021/1119 des Europäischen Parlaments und des Rates ( 1 ) und zur Energieversorgungssicherheit der Union beizutragen, indem ihre Abhängigkeit von Energieeinfuhren, einschließlich fossiler Brennstoffe, verringert wird.

Diese Richtlinie legt Regeln fest, mit denen Energieeffizienz in allen Sektoren Vorrang erhalten soll und Hemmnisse im Energiemarkt und Marktversagen, die der Effizienz bei der Energieversorgung, -übertragung, -speicherung und -nutzung entgegenstehen, beseitigt werden sollen. Außerdem ist die Festlegung indikativer nationaler Energieeffizienzbeiträge bis 2030 vorgesehen.

Diese Richtlinie trägt zur Umsetzung des Grundsatzes „Energieeffizienz an erster Stelle“ und somit auch zur Union als einer alle einbeziehenden, fairen und wohlhabenden Gesellschaft mit einer modernen, ressourceneffizienten und wettbewerbsfähigen Wirtschaft bei.

(1) This Directive establishes a common framework of measures to promote energy efficiency within the Union in order to ensure that the Union’s targets on energy efficiency are met and enables further energy efficiency improvements. The aim of that common framework is to contribute to the implementation of Regulation (EU) 2021/1119 of the European Parliament and of the Council (35) and to the Union’s security of energy supply by reducing its dependence on energy imports, including fossil fuels.

This Directive lays down rules designed to implement energy efficiency as a priority across all sectors, remove barriers in the energy market and overcome market failures that impede efficiency in the supply, transmission, storage and use of energy. It also provides for the establishment of indicative national energy efficiency contributions for 2030.

This Directive contributes to the implementation of the energy efficiency first principle, thus also contributing to the Union being an inclusive, fair and prosperous society with a modern, resource-efficient and competitive economy.

Mit dieser Richtlinie wird ein gemeinsamer Rahmen für Maßnahmen zur Förderung der Energieeffizienz in der Union geschaffen, um die Verwirklichung der Energieeffizienzziele der Union sicherzustellen, und werden weitere Energieeffizienzverbesserungen ermöglicht. Das Ziel dieses gemeinsamen Rahmens ist, zur Durchführung der Verordnung (EU) 2021/1119 des Europäischen Parlaments und des Rates ( 1 ) und zur Energieversorgungssicherheit der Union beizutragen, indem ihre Abhängigkeit von Energieeinfuhren, einschließlich fossiler Brennstoffe, verringert wird.

Diese Richtlinie legt Regeln fest, mit denen Energieeffizienz in allen Sektoren Vorrang erhalten soll und Hemmnisse im Energiemarkt und Marktversagen, die der Effizienz bei der Energieversorgung, -übertragung, -speicherung und -nutzung entgegenstehen, beseitigt werden sollen. Außerdem ist die Festlegung indikativer nationaler Energieeffizienzbeiträge bis 2030 vorgesehen.

Diese Richtlinie trägt zur Umsetzung des Grundsatzes „Energieeffizienz an erster Stelle“ und somit auch zur Union als einer alle einbeziehenden, fairen und wohlhabenden Gesellschaft mit einer modernen, ressourceneffizienten und wettbewerbsfähigen Wirtschaft bei.

Artikel 1 Absatz 2 — Gegenstand und Geltungsbereich Artikel 1 Absatz 2 — Subject matter and scope Artikel 1 Absatz 2 — Gegenstand und Geltungsbereich

Bei den Anforderungen dieser Richtlinie handelt es sich um Mindestanforderungen; sie hindern die einzelnen Mitgliedstaaten nicht daran, strengere Maßnahmen beizubehalten oder zu ergreifen. Diese Maßnahmen müssen mit dem Unionsrecht im Einklang stehen. Sehen nationale Rechtsvorschriften strengere Maßnahmen vor, so notifizieren die Mitgliedstaaten der Kommission diese Rechtsvorschriften.

(2) The requirements laid down in this Directive are minimum requirements and shall not prevent any Member State from maintaining or introducing more stringent measures. Such measures shall comply with Union law. Where national legislation provides for more stringent measures, the Member State shall notify such legislation to the Commission.

Bei den Anforderungen dieser Richtlinie handelt es sich um Mindestanforderungen; sie hindern die einzelnen Mitgliedstaaten nicht daran, strengere Maßnahmen beizubehalten oder zu ergreifen. Diese Maßnahmen müssen mit dem Unionsrecht im Einklang stehen. Sehen nationale Rechtsvorschriften strengere Maßnahmen vor, so notifizieren die Mitgliedstaaten der Kommission diese Rechtsvorschriften.

Artikel 2 — Begriffsbestimmungen Artikel 2 — Definitions Artikel 2 — Begriffsbestimmungen

Für die Zwecke dieser Richtlinie bezeichnet der Ausdruck 1. „Energie“ Energieerzeugnisse gemäß der Definition in Artikel 2 Buchstabe d der Verordnung (EG) Nr. 1099/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates ( 2 ); 2. „Energieeffizienz an erster Stelle“ das „energy efficiency first-Prinzip“ im Sinne des Artikels 2 Nummer 18 der Verordnung (EU) 2018/1999; 3. „Energiesystem“ ein System, das in erster Linie für die Erbringung von Energiedienstleistungen zur Deckung der Nachfrage von Endverbrauchssektoren nach Energie in Form von Wärme, Brennstoffen und Strom ausgelegt ist; 4. „Systemeffizienz“ die Auswahl energieeffizienter Lösungen, wenn diese auch einen kosteneffizienten Dekarbonisierungspfad, zusätzliche Flexibilität und die effiziente Nutzung von Ressourcen ermöglichen; 5. „Primärenergieverbrauch“ die verfügbare Bruttoenergie ohne grenzüberschreitenden Seeverkehr (Bunker), nichtenergetischen Endverbrauch und Umgebungsenergie; 6. „Endenergieverbrauch“ die gesamte an die Industrie, den Verkehrssektor, einschließlich des Energieverbrauchs im internationalen Luftverkehr, die Haushalte, den öffentlichen und privaten Dienstleistungssektor, die Landwirtschaft, die Forstwirtschaft, die Fischerei sowie sonstige Endnutzersektoren gelieferte Energie ohne den Energieverbrauch im grenzüberschreitenden Seeverkehr (Bunker), die Umgebungsenergie und Lieferungen an den Umwandlungssektor und den Energiesektor sowie Übertragungs- und Netzverluste im Sinne des Anhangs A der Verordnung (EG) Nr. 1099/2008); 7. „Umgebungsenergie“ die Umgebungsenergie im Sinne des Artikels 2 Nummer 2 der Richtlinie (EU) 2018/2001; 8. „Energieeffizienz“ das Verhältnis von Ertrag an Leistung, Dienstleistungen, Waren oder Energie zu Energieeinsatz; 9. „Energieeinsparungen“ die eingesparte Energiemenge, die durch Messung oder Schätzung des Verbrauchs oder beides vor und nach der Umsetzung einer Maßnahme zur Energieeffizienzverbesserung und bei gleichzeitiger Normalisierung der den Energieverbrauch beeinflussenden äußeren Bedingungen ermittelt wird; 10. „Energieeffizienzverbesserung“ die Steigerung der Energieeffizienz als Ergebnis jeglicher technischer, verhaltensbezogener oder wirtschaftlicher Änderungen; 11. „Energiedienstleistung“ den physischen Nutzeffekt, den Nutzwert oder die Vorteile, die aus einer Kombination von Energie mit energieeffizienter Technologie oder mit Maßnahmen gewonnen werden, die die erforderlichen Betriebs-, Instandhaltungs- und Kontrollaktivitäten zur Erbringung der Dienstleistung beinhalten können; sie wird auf der Grundlage eines Vertrags erbracht und führt unter normalen Umständen erwiesenermaßen zu überprüfbaren und mess- oder schätzbaren Energieeffizienzverbesserungen oder Primärenergieeinsparungen; 12. „öffentliche Einrichtungen“ nationale, regionale oder lokale Behörden und Stellen, die direkt von diesen Behörden finanziert und verwaltet werden, jedoch nicht gewerblicher oder kommerzieller Art sind; 13. „Gesamtnutzfläche“ die Fläche von Gebäuden oder Gebäudeteilen, in denen Energie zur Konditionierung des Innenraumklimas verwendet wird; 14. „öffentliche Auftraggeber“ öffentliche Auftraggeber im Sinne von Artikel 6 Absatz 1 der Richtlinie 2014/23/EU, Artikel 2 Absatz 1 Nummer 1 der Richtlinie 2014/24/EU und Artikel 3 Absatz 1 der Richtlinie 2014/25/EU; 15. „Auftraggeber“ Auftraggeber im Sinne von Artikel 7 Absatz 1 der Richtlinie 2014/23/EU und Artikel 4 Absatz 1 der Richtlinie 2014/25/EU; 16. „Energiemanagementsystem“ eine Reihe miteinander verbundener oder interagierender Elemente einer Strategie, in der ein Energieeffizienzziel und ein Plan zur Erreichung dieses Ziels festgelegt werden, einschließlich der Überwachung des tatsächlichen Energieverbrauchs, Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und der Messung der Fortschritte; 17. „Europäische Norm“ eine Norm, die vom Europäischen Komitee für Normung, dem Europäischen Komitee für elektrotechnische Normung oder dem Europäischen Institut für Telekommunikationsnormen verabschiedet und zur öffentlichen Verwendung bereitgestellt wurde; 18. „internationale Norm“ eine Norm, die von der Internationalen Normungsorganisation verabschiedet und zur öffentlichen Verwendung bereitgestellt wurde; 19. „verpflichtete Partei“ einen Energieverteiler, ein Energieeinzelhandelsunternehmen oder einen Übertragungs- bzw. Fernleitungsnetzbetreiber, der bzw. das den nationalen Energieeffizienzverpflichtungssystemen gemäß Artikel 9 unterliegt; 20. „beauftragte Partei“ eine juristische Person, der von der Regierung oder einer anderen öffentlichen Einrichtung die Befugnis übertragen wurde, im Auftrag dieser Regierung oder dieser anderen öffentlichen Einrichtung eine Finanzierungsregelung auszuarbeiten, zu verwalten und umzusetzen; 21. „teilnehmende Partei“ ein Unternehmen oder eine öffentliche Einrichtung, die sich verpflichtet hat, im Rahmen einer freiwilligen Vereinbarung bestimmte Ziele zu erreichen, oder die unter ein nationales ordnungsrechtliches Instrument fällt; 22. „durchführende Behörde“ eine Verwaltungseinheit, die für die Anwendung oder Kontrolle in Bezug auf Energie- oder CO2-Besteuerung, Finanzregelungen und -instrumente, steuerliche Anreize, Standards und Normen, Energiekennzeichnungssysteme, berufliche oder allgemeine Ausbildung zuständig ist; 23. „strategische Maßnahme“ ein in einem Mitgliedstaat förmlich eingerichtetes und verwirklichtes Regulierungs-, Finanz-, Fiskal-, Fakultativ- oder Informationsinstrument zur Schaffung eines unterstützenden Rahmens oder Auflagen oder Anreize für Marktteilnehmer, damit sie Energiedienstleistungen erbringen und kaufen und weitere Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung ergreifen; 24. „Einzelmaßnahme“ eine Maßnahme, die zu überprüfbaren und mess- oder schätzbaren Energieeffizienzverbesserungen führt und infolge einer strategischen Maßnahme ergriffen wird; 25. „Energieverteiler“ eine natürliche oder juristische Person, einschließlich eines Verteilernetzbetreibers, die für den Transport von Energie zur Abgabe an Endkunden oder an Verteilerstationen, die Energie an Endkunden verkaufen, verantwortlich ist; 26. „Verteilernetzbetreiber“ einen Verteilernetzbetreiber gemäß der Definition in Artikel 2 Nummer 29 der Richtlinie (EU) 2019/944 in Bezug auf Strom oder Artikel 2 Nummer 6 der Richtlinie 2009/73/EG in Bezug auf Gas; 27. „Energieeinzelhandelsunternehmen“ eine natürliche oder juristische Person, die Energie an Endkunden verkauft; 28. „Endkunde“ eine natürliche oder juristische Person, die Energie für den eigenen Endverbrauch kauft; 29. „Energiedienstleister“ eine natürliche oder juristische Person, die Energiedienstleistungen oder Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung in den Einrichtungen oder Räumlichkeiten eines Endkunden erbringt bzw. durchführt; 30. „kleine und mittlere Unternehmen“ oder „KMU“ Unternehmen im Sinne von Artikel 2 Absatz 1 des Anhangs der Empfehlung 2003/361/EG der Kommission ( 3 ); 31. „Kleinstunternehmen“ ein Unternehmen im Sinne von Artikel 2 Absatz 3 des Anhangs der Empfehlung 2003/361/EG; 32. „Energieaudit“ ein systematisches Verfahren zur Erlangung ausreichender Informationen über das Energieverbrauchsprofil eines Gebäudes oder einer Gebäudegruppe, eines Betriebsablaufs oder einer industriellen oder gewerblichen Anlage in der Industrie oder im Gewerbe oder privater oder öffentlicher Dienstleistungen, zur Ermittlung und Quantifizierung von Möglichkeiten für kosteneffiziente Energieeinsparungen, zur Ermittlung des Potenzials für eine kosteneffiziente Erzeugung von erneuerbarer Energie und zur Erfassung der Ergebnisse in einem Bericht; 33. „Energieleistungsvertrag“ eine vertragliche Vereinbarung zwischen dem Begünstigten und dem Erbringer einer Maßnahme zur Energieeffizienzverbesserung, die während der gesamten Vertragslaufzeit einer Überprüfung und Überwachung unterliegt und in deren Rahmen Arbeiten, Lieferungen oder Dienstleistungen in die betreffende Maßnahme zur Energieeffizienzverbesserung in Bezug auf einen vertraglich vereinbarten Umfang an Energieeffizienzverbesserungen oder ein anderes vereinbartes Energieleistungskriterium, wie finanzielle Einsparungen, gezahlt werden; 34. „intelligentes Messsystem“ ein intelligentes Messsystem im Sinne von Artikel 2 Nummer 23 der Richtlinie (EU) 2019/944 oder ein intelligentes Messsystem gemäß der Richtlinie 2009/73/EG; 35. „Übertragungsnetzbetreiber“ bzw. „Fernleitungsnetzbetreiber“ einen Übertragungsnetzbetreiber gemäß der Definition in Artikel 2 Nummer 35 der Richtlinie (EU) 2019/944 in Bezug auf Strom oder einen Fernleitungsnetzbetreiber gemäß der Definition in Artikel 2 Nummer 4 der Richtlinie 2009/73/EG in Bezug auf Gas; 36. „Kraft-Wärme-Kopplung“ (KWK) die gleichzeitige Erzeugung thermischer Energie und elektrischer oder mechanischer Energie in einem Prozess; 37. „wirtschaftlich vertretbarer Bedarf“ einen Bedarf, der die benötigte Wärme- oder Kühlungsleistung nicht überschreitet und der sonst durch andere Energieerzeugungsprozesse als KWK zu Marktbedingungen gedeckt würde; 38. „Nutzwärme“ die in einem KWK-Prozess zur Befriedigung eines wirtschaftlich vertretbaren Wärme- oder Kühlbedarfs erzeugte Wärme; 39. „in KWK erzeugter Strom“ den Strom, der in einem Prozess erzeugt wurde, der an die Erzeugung von Nutzwärme gekoppelt ist und der gemäß den in Anhang II festgelegten allgemeinen Grundsätzen berechnet wird; 40. „hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung“ die KWK, die den in Anhang III festgelegten Kriterien entspricht; 41. „Gesamtwirkungsgrad“ die Summe der jährlichen Erzeugung von Strom, mechanischer Energie und Nutzwärme im Verhältnis zum Brennstoff, der für die in KWK erzeugte Wärme und die Bruttoerzeugung von Strom und mechanischer Energie eingesetzt wurde; 42. „Kraft-Wärme-Verhältnis“ bzw. „Stromkennzahl“ das anhand der Betriebsdaten des spezifischen Blocks berechnete Verhältnis von KWK-Strom zu Nutzwärme im vollständigen KWK-Betrieb; 43. „KWK-Block“ einen Block, der für den KWK-Betrieb geeignet ist; 44. „KWK-Kleinanlage“ eine KWK-Anlage mit einer installierten Kapazität von weniger als 1 MWel; 45. „KWK-Kleinstanlage“ eine KWK-Anlage mit einer Höchstkapazität von weniger als 50 kWel; 46. „effiziente Fernwärme- und Fernkälteversorgung“ ein Fernwärme- oder Fernkältesystem, das die in Artikel 26 festgelegten Kriterien erfüllt; 47. „effiziente Wärme- und Kälteversorgung“ eine Möglichkeit der Wärme- und Kälteversorgung, die – ausweislich der Kosten-Nutzen-Analyse gemäß dieser Richtlinie – gegenüber einem Ausgangsszenario, das den üblichen Rahmenbedingungen entspricht, die Menge an Primärenergie, die zur Bereitstellung einer Einheit der gelieferten Energie benötigt wird, innerhalb einer maßgeblichen Systemgrenze auf kosteneffiziente Weise messbar reduziert, wobei der für Gewinnung, Umwandlung, Beförderung und Verteilung erforderlichen Energie Rechnung getragen wird; 48. „effiziente individuelle Wärme- und Kälteversorgung“ eine Möglichkeit der individuellen Wärme- und Kälteversorgung, die gegenüber effizienter Fernwärme- und Fernkälteversorgung die Menge an Primärenergie aus nicht erneuerbaren Quellen, die zur Bereitstellung einer Einheit der gelieferten Energie benötigt wird, innerhalb einer maßgeblichen Systemgrenze messbar reduziert oder die gleiche Menge an Primärenergie aus nicht erneuerbaren Quellen, aber zu niedrigeren Kosten benötigt, wobei der für Gewinnung, Umwandlung, Beförderung und Verteilung erforderlichen Energie Rechnung getragen wird; 49. „Rechenzentrum“ ein Rechenzentrum im Sinne von Anhang A Nummer 2.6.3.1.16 der Verordnung (EG) Nr. 1099/2008; 50. „erhebliche Modernisierung“ eine Modernisierung, deren Kosten mehr als 50 % der Investitionskosten für eine neue vergleichbare Anlage betragen; 51. „Aggregator“ einen unabhängigen Aggregator im Sinne von Artikel 2 Nummer 19 der Richtlinie (EU) 2019/944; 52. „Energiearmut“ den fehlenden Zugang eines Haushalts zu essenziellen Energiedienstleistungen, wenn mit diesen Dienstleistungen ein grundlegendes und angemessenes Maß an Lebensstandard und Gesundheit sichergestellt wird, einschließlich einer angemessenen Versorgung mit Wärme, Warmwasser, Kälte und Beleuchtung sowie Energie für den Betrieb von Haushaltsgeräten, in dem jeweiligen nationalen Kontext und unter Berücksichtigung der bestehenden nationalen sozialpolitischen Maßnahmen und anderer einschlägiger nationaler Maßnahmen, wobei diese durch eine Kombination von Faktoren verursacht wird, darunter zumindest Unerschwinglichkeit, unzureichendes verfügbares Einkommen, hohe Energieausgaben und schlechte Energieeffizienz von Wohnungen; 53. „Endnutzer“ eine natürliche oder juristische Person, die Wärme, Kälte oder Trinkwarmwasser für den eigenen Endverbrauch erwirbt, oder eine natürliche oder juristische Person, die ein einzelnes Gebäude oder eine Einheit in einem Gebäude mit mehreren Wohnungen oder einem Mehrzweckgebäude nutzt, das bzw. die von einer zentralen Quelle mit Wärme, Kälte oder Trinkwarmwasser versorgt wird bzw. werden, wobei diese Person keinen direkten oder individuellen Vertrag mit dem Energieversorger hat; 54. „divergierende Anreize“ das Fehlen einer gerechten und angemessenen Aufteilung der finanziellen Verpflichtungen und Vorteile im Zusammenhang mit Investitionen in die Energieeffizienz zwischen den betroffenen Akteuren, z. B. zwischen den Eigentümern und den Mietern bzw. zwischen den verschiedenen Eigentümern von Gebäudeteilen oder zwischen den Eigentümern und den Mietern bzw. zwischen den verschiedenen Eigentümern von Gebäuden mit mehreren Wohnungen oder Mehrzweckgebäuden; 55. „Beteiligungsstrategie“ eine Strategie, die Ziele festlegt, Techniken entwickelt und Verfahren einführt, womit alle einschlägigen Interessengruppen auf nationaler oder lokaler Ebene, einschließlich der Vertreter der Zivilgesellschaft, wie z. B. Verbraucherorganisationen, in den politischen Entscheidungsprozess einbezogen werden, um das Bewusstsein für diese Maßnahmen zu schärfen, Rückmeldungen zu diesen Maßnahmen zu erhalten und ihre Akzeptanz in der Öffentlichkeit zu verbessern; 56. „statistisch signifikanter Anteil und repräsentative Stichprobe der Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung“ einen Anteil und eine Stichprobe, die voraussetzen, dass die Teilmenge der statistischen Grundgesamtheit der betreffenden Energiesparmaßnahmen auf eine Weise festgelegt wird, die die Gesamtheit aller Energiesparmaßnahmen abbildet und es somit möglich ist, hinreichend verlässliche Schlussfolgerungen über das Vertrauen in die Gesamtheit der Maßnahmen zu ziehen.

For the purposes of this Directive, the following definitions apply:

(1) ‘energy’ means energy products as defined in Article 2, point (d), of Regulation (EC) No 1099/2008 of the European Parliament and of the Council (36);

(2) ‘energy efficiency first’ means energy efficiency first as defined in Article 2, point (18), of Regulation (EU) 2018/1999;

(3) ‘energy system’ means a system primarily designed to supply energy-services to satisfy the demand of end-use sectors for energy in the forms of heat, fuels, and electricity;

(4) ‘system efficiency’ means the selection of energy-efficient solutions where they also enable a cost-effective decarbonisation pathway, additional flexibility and the efficient use of resources;

(5) ‘primary energy consumption’ or ‘PEC’ means gross available energy, excluding international maritime bunkers, final non-energy consumption and ambient energy;

(6) ‘final energy consumption’ or ‘FEC’ means all energy supplied to industry, to transport, including energy consumption in international aviation, to households, to public and private services, to agriculture, to forestry, to fishing and to other end-use sectors, excluding energy consumption in international maritime bunkers, ambient energy and deliveries to the transformation sector and to the energy sector, and losses due to transmission and distribution as defined in Annex A to Regulation (EC) No 1099/2008;

(7) ‘ambient energy’ means ambient energy as defined in Article 2, point (2), of Directive (EU) 2018/2001;

(8) ‘energy efficiency’ means the ratio of output of performance, service, goods or energy to input of energy;

(9) ‘energy savings’ means an amount of saved energy determined by measuring or estimating consumption, or both,, before and after the implementation of an energy efficiency improvement measure, whilst ensuring normalisation for external conditions that affect energy consumption;

(10) ‘energy efficiency improvement’ means an increase in energy efficiency as a result of any technological, behavioural or economic changes;

(11) ‘energy service’ means the physical benefit, utility or good derived from a combination of energy with energy-efficient technology or with action, which may include the operations, maintenance and control necessary to deliver the service, which is delivered on the basis of a contract and in normal circumstances has proven to result in verifiable and measurable or estimable energy efficiency improvement or primary energy savings;

(12) ‘public bodies’ means national, regional or local authorities and entities directly financed and administered by those authorities but not having an industrial or commercial character;

(13) ‘total useful floor area’ means the floor area of a building, or part of a building, where energy is used to condition the indoor climate;

(14) ‘contracting authorities’ means contracting authorities as defined in Article 6(1) of Directive 2014/23/EU, Article 2(1), point (1), of Directive 2014/24/EU and Article 3(1) of Directive 2014/25/EU;

(15) ‘contracting entities’ means contracting entities as defined in Article 7(1) of Directive 2014/23/EU and Article 4(1) of Directive 2014/25/EU;

(16) ‘energy management system’ means a set of interrelated or interacting elements of a strategy which sets an energy efficiency objective and a plan to achieve that objective, including the monitoring of actual energy consumption, actions taken to increase energy efficiency and the measurement of progress;

(17) ‘European standard’ means a standard adopted by the European Committee for Standardization, the European Committee for Electrotechnical Standardization or the European Telecommunications Standards Institute, which is made available for public use;

(18) ‘international standard’ means a standard adopted by the International Organization for Standardization, which is made available for public use;

(19) ‘obligated party’ means an energy distributor, retail energy sales company or transmission system operator, which is bound by the national energy efficiency obligation schemes referred to in Article 9;

(20) ‘entrusted party’ means a legal entity with delegated power from a government or other public body to develop, manage or operate a financing scheme on behalf of that government or other public body;

(21) ‘participating party’ means an enterprise or public body that has committed itself to reaching certain objectives under a voluntary agreement, or that is covered by a national regulatory policy instrument;

(22) ‘implementing public authority’ means a body governed by public law which is responsible for the carrying out or monitoring of energy or carbon taxation, financial schemes and instruments, fiscal incentives, standards and norms, energy labelling schemes, training or education;

(23) ‘policy measure’ means a regulatory, financial, fiscal, voluntary or information provision instrument formally established and implemented in a Member State to create a supportive framework, requirement or incentive for market actors to provide and purchase energy services and to undertake other energy efficiency improvement measures;

(24) ‘individual action’ means an action that leads to verifiable and measurable or estimable energy efficiency improvements and that is undertaken as a result of a policy measure;

(25) ‘energy distributor’ means a natural or legal person, including a distribution system operator, who is responsible for transporting energy with a view to its delivery to final customers or to distribution stations that sell energy to final customers;

(26) ‘distribution system operator’ means distribution system operator as defined in Article 2, point (29), of Directive (EU) 2019/944 as regards electricity or Article 2, point (6), of Directive 2009/73/EC as regards gas;

(27) ‘retail energy sales company’ means a natural or legal person who sells energy to final customers;

(28) ‘final customer’ means a natural or legal person who purchases energy for own end use;

(29) ‘energy service provider’ means a natural or legal person who delivers energy services or energy efficiency improvement measures in a final customer’s facility or premises;

(30) ‘small and medium-sized enterprises’ or ‘SMEs’ means enterprises as defined in Article 2(1) of the Annex to Commission Recommendation 2003/361/EC (37);

(31) ‘microenterprise’ means an enterprise as defined in Article 2(3) of the Annex to Recommendation 2003/361/EC;

(32) ‘energy audit’ means a systematic procedure with the purpose of obtaining adequate knowledge of the energy consumption profile of a building or group of buildings, an industrial or commercial operation or installation or a private or public service, identifying and quantifying opportunities for cost-effective energy savings, identifying the potential for cost-effective use or production of renewable energy and reporting the findings;

(33) ‘energy performance contracting’ means a contractual arrangement between the beneficiary and the provider of an energy efficiency improvement measure, verified and monitored during the whole term of the contract, where the works, supply or service in that measure are paid for in relation to a contractually agreed level of energy efficiency improvement or another agreed energy performance criterion, such as financial savings;

(34) ‘smart metering system’ means smart metering system as defined in Article 2, point (23), of Directive (EU) 2019/944 or intelligent metering system as referred to in Directive 2009/73/EC;

(35) ‘transmission system operator’ means transmission system operator as defined in Article 2, point (35), of Directive (EU) 2019/944 as regards electricity or Article 2, point (4), of Directive 2009/73/EC as regards gas;

(36) ‘cogeneration’ means the simultaneous generation in one process of thermal energy and electrical or mechanical energy;

(37) ‘economically justifiable demand’ means a demand that does not exceed the needs for heating or cooling and which would otherwise be satisfied at market conditions by energy generation processes other than cogeneration;

(38) ‘useful heat’ means heat produced in a cogeneration process to satisfy an economically justifiable demand for heating or cooling;

(39) ‘electricity from cogeneration’ means electricity generated in a process linked to the production of useful heat and calculated in accordance with the general principles set out in Annex II;

(40) ‘high-efficiency cogeneration’ means cogeneration meeting the criteria laid down in Annex III;

(41) ‘overall efficiency’ means the annual sum of electricity and mechanical energy production and useful heat output divided by the fuel input used for heat produced in a cogeneration process and gross electricity and mechanical energy production;

(42) ‘power-to-heat ratio’ means the ratio of electricity from cogeneration to useful heat when operating in full cogeneration mode using operational data of the specific unit;

(43) ‘cogeneration unit’ means a unit that is able to operate in cogeneration mode;

(44) ‘small-scale cogeneration unit’ means a cogeneration unit with installed capacity below 1 MWe;

(45) ‘micro-cogeneration unit’ means a cogeneration unit with a maximum capacity below 50 kWe;

(46) ‘efficient district heating and cooling’ means a district heating or cooling system meeting the criteria laid down in Article 26;

(47) ‘efficient heating and cooling’ means a heating and cooling option that, compared to a baseline scenario reflecting a business-as-usual situation, measurably reduces the input of primary energy needed to supply one unit of delivered energy within a relevant system boundary in a cost-effective way, as assessed in the cost-benefit analysis referred to in this Directive, taking into account the energy required for extraction, conversion, transport and distribution;

(48) ‘efficient individual heating and cooling’ means an individual heating and cooling supply option that, compared to efficient district heating and cooling, measurably reduces the input of non-renewable primary energy needed to supply one unit of delivered energy within a relevant system boundary or requires the same input of non-renewable primary energy but at a lower cost, taking into account the energy required for extraction, conversion, transport and distribution;

(49) ‘data centre’ means data centre as defined in Annex A, point 2.6.3.1.16, of Regulation (EC) No 1099/2008;

(50) ‘substantial refurbishment’ means a refurbishment the cost of which exceeds 50 % of the investment cost for a new comparable unit;

(51) ‘aggregator’ means independent aggregator as defined in Article 2, point (19), of Directive (EU) 2019/944;

(52) ‘energy poverty’ means a household’s lack of access to essential energy services, where such services provide basic levels and decent standards of living and health, including adequate heating, hot water, cooling, lighting, and energy to power appliances, in the relevant national context, existing national social policy and other relevant national policies, caused by a combination of factors, including at least non-affordability, insufficient disposable income, high energy expenditure and poor energy efficiency of homes;

(53) ‘final user’ means a natural or legal person purchasing heating, cooling or domestic hot water for their own end use, or a natural or legal person occupying an individual building or a unit in a multi-apartment or multi-purpose building supplied with heating, cooling or domestic hot water from a central source, where such a person has no direct or individual contract with the energy supplier;

(54) ‘split incentives’ means the lack of fair and reasonable distribution of financial obligations and rewards relating to energy efficiency investments among the actors concerned, for example the owners and tenants or the different owners of building units, or owners and tenants or different owners of multi-apartment or multi-purpose buildings.

(55) ‘engagement strategy’ means a strategy that sets objectives, develops techniques and establishes the process by which to involve all relevant stakeholders at national or local level, including civil society representatives such as consumer organisations, in the policy-making process, with the goal of increasing awareness, obtaining feedback on such policies and improving their public acceptance.

(56) ‘statistically significant proportion and representative sample of the energy efficiency improvement measures’ means such a proportion and sample which require the establishment of a subset of a statistical population of the energy savings measures in question in such a way as to reflect the entire population of all energy savings measures, and thus allow for reasonably reliable conclusions regarding confidence in the totality of the measures.

Für die Zwecke dieser Richtlinie bezeichnet der Ausdruck 1. „Energie“ Energieerzeugnisse gemäß der Definition in Artikel 2 Buchstabe d der Verordnung (EG) Nr. 1099/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates ( 2 ); 2. „Energieeffizienz an erster Stelle“ das „energy efficiency first-Prinzip“ im Sinne des Artikels 2 Nummer 18 der Verordnung (EU) 2018/1999; 3. „Energiesystem“ ein System, das in erster Linie für die Erbringung von Energiedienstleistungen zur Deckung der Nachfrage von Endverbrauchssektoren nach Energie in Form von Wärme, Brennstoffen und Strom ausgelegt ist; 4. „Systemeffizienz“ die Auswahl energieeffizienter Lösungen, wenn diese auch einen kosteneffizienten Dekarbonisierungspfad, zusätzliche Flexibilität und die effiziente Nutzung von Ressourcen ermöglichen; 5. „Primärenergieverbrauch“ die verfügbare Bruttoenergie ohne grenzüberschreitenden Seeverkehr (Bunker), nichtenergetischen Endverbrauch und Umgebungsenergie; 6. „Endenergieverbrauch“ die gesamte an die Industrie, den Verkehrssektor, einschließlich des Energieverbrauchs im internationalen Luftverkehr, die Haushalte, den öffentlichen und privaten Dienstleistungssektor, die Landwirtschaft, die Forstwirtschaft, die Fischerei sowie sonstige Endnutzersektoren gelieferte Energie ohne den Energieverbrauch im grenzüberschreitenden Seeverkehr (Bunker), die Umgebungsenergie und Lieferungen an den Umwandlungssektor und den Energiesektor sowie Übertragungs- und Netzverluste im Sinne des Anhangs A der Verordnung (EG) Nr. 1099/2008); 7. „Umgebungsenergie“ die Umgebungsenergie im Sinne des Artikels 2 Nummer 2 der Richtlinie (EU) 2018/2001; 8. „Energieeffizienz“ das Verhältnis von Ertrag an Leistung, Dienstleistungen, Waren oder Energie zu Energieeinsatz; 9. „Energieeinsparungen“ die eingesparte Energiemenge, die durch Messung oder Schätzung des Verbrauchs oder beides vor und nach der Umsetzung einer Maßnahme zur Energieeffizienzverbesserung und bei gleichzeitiger Normalisierung der den Energieverbrauch beeinflussenden äußeren Bedingungen ermittelt wird; 10. „Energieeffizienzverbesserung“ die Steigerung der Energieeffizienz als Ergebnis jeglicher technischer, verhaltensbezogener oder wirtschaftlicher Änderungen; 11. „Energiedienstleistung“ den physischen Nutzeffekt, den Nutzwert oder die Vorteile, die aus einer Kombination von Energie mit energieeffizienter Technologie oder mit Maßnahmen gewonnen werden, die die erforderlichen Betriebs-, Instandhaltungs- und Kontrollaktivitäten zur Erbringung der Dienstleistung beinhalten können; sie wird auf der Grundlage eines Vertrags erbracht und führt unter normalen Umständen erwiesenermaßen zu überprüfbaren und mess- oder schätzbaren Energieeffizienzverbesserungen oder Primärenergieeinsparungen; 12. „öffentliche Einrichtungen“ nationale, regionale oder lokale Behörden und Stellen, die direkt von diesen Behörden finanziert und verwaltet werden, jedoch nicht gewerblicher oder kommerzieller Art sind; 13. „Gesamtnutzfläche“ die Fläche von Gebäuden oder Gebäudeteilen, in denen Energie zur Konditionierung des Innenraumklimas verwendet wird; 14. „öffentliche Auftraggeber“ öffentliche Auftraggeber im Sinne von Artikel 6 Absatz 1 der Richtlinie 2014/23/EU, Artikel 2 Absatz 1 Nummer 1 der Richtlinie 2014/24/EU und Artikel 3 Absatz 1 der Richtlinie 2014/25/EU; 15. „Auftraggeber“ Auftraggeber im Sinne von Artikel 7 Absatz 1 der Richtlinie 2014/23/EU und Artikel 4 Absatz 1 der Richtlinie 2014/25/EU; 16. „Energiemanagementsystem“ eine Reihe miteinander verbundener oder interagierender Elemente einer Strategie, in der ein Energieeffizienzziel und ein Plan zur Erreichung dieses Ziels festgelegt werden, einschließlich der Überwachung des tatsächlichen Energieverbrauchs, Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und der Messung der Fortschritte; 17. „Europäische Norm“ eine Norm, die vom Europäischen Komitee für Normung, dem Europäischen Komitee für elektrotechnische Normung oder dem Europäischen Institut für Telekommunikationsnormen verabschiedet und zur öffentlichen Verwendung bereitgestellt wurde; 18. „internationale Norm“ eine Norm, die von der Internationalen Normungsorganisation verabschiedet und zur öffentlichen Verwendung bereitgestellt wurde; 19. „verpflichtete Partei“ einen Energieverteiler, ein Energieeinzelhandelsunternehmen oder einen Übertragungs- bzw. Fernleitungsnetzbetreiber, der bzw. das den nationalen Energieeffizienzverpflichtungssystemen gemäß Artikel 9 unterliegt; 20. „beauftragte Partei“ eine juristische Person, der von der Regierung oder einer anderen öffentlichen Einrichtung die Befugnis übertragen wurde, im Auftrag dieser Regierung oder dieser anderen öffentlichen Einrichtung eine Finanzierungsregelung auszuarbeiten, zu verwalten und umzusetzen; 21. „teilnehmende Partei“ ein Unternehmen oder eine öffentliche Einrichtung, die sich verpflichtet hat, im Rahmen einer freiwilligen Vereinbarung bestimmte Ziele zu erreichen, oder die unter ein nationales ordnungsrechtliches Instrument fällt; 22. „durchführende Behörde“ eine Verwaltungseinheit, die für die Anwendung oder Kontrolle in Bezug auf Energie- oder CO2-Besteuerung, Finanzregelungen und -instrumente, steuerliche Anreize, Standards und Normen, Energiekennzeichnungssysteme, berufliche oder allgemeine Ausbildung zuständig ist; 23. „strategische Maßnahme“ ein in einem Mitgliedstaat förmlich eingerichtetes und verwirklichtes Regulierungs-, Finanz-, Fiskal-, Fakultativ- oder Informationsinstrument zur Schaffung eines unterstützenden Rahmens oder Auflagen oder Anreize für Marktteilnehmer, damit sie Energiedienstleistungen erbringen und kaufen und weitere Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung ergreifen; 24. „Einzelmaßnahme“ eine Maßnahme, die zu überprüfbaren und mess- oder schätzbaren Energieeffizienzverbesserungen führt und infolge einer strategischen Maßnahme ergriffen wird; 25. „Energieverteiler“ eine natürliche oder juristische Person, einschließlich eines Verteilernetzbetreibers, die für den Transport von Energie zur Abgabe an Endkunden oder an Verteilerstationen, die Energie an Endkunden verkaufen, verantwortlich ist; 26. „Verteilernetzbetreiber“ einen Verteilernetzbetreiber gemäß der Definition in Artikel 2 Nummer 29 der Richtlinie (EU) 2019/944 in Bezug auf Strom oder Artikel 2 Nummer 6 der Richtlinie 2009/73/EG in Bezug auf Gas; 27. „Energieeinzelhandelsunternehmen“ eine natürliche oder juristische Person, die Energie an Endkunden verkauft; 28. „Endkunde“ eine natürliche oder juristische Person, die Energie für den eigenen Endverbrauch kauft; 29. „Energiedienstleister“ eine natürliche oder juristische Person, die Energiedienstleistungen oder Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung in den Einrichtungen oder Räumlichkeiten eines Endkunden erbringt bzw. durchführt; 30. „kleine und mittlere Unternehmen“ oder „KMU“ Unternehmen im Sinne von Artikel 2 Absatz 1 des Anhangs der Empfehlung 2003/361/EG der Kommission ( 3 ); 31. „Kleinstunternehmen“ ein Unternehmen im Sinne von Artikel 2 Absatz 3 des Anhangs der Empfehlung 2003/361/EG; 32. „Energieaudit“ ein systematisches Verfahren zur Erlangung ausreichender Informationen über das Energieverbrauchsprofil eines Gebäudes oder einer Gebäudegruppe, eines Betriebsablaufs oder einer industriellen oder gewerblichen Anlage in der Industrie oder im Gewerbe oder privater oder öffentlicher Dienstleistungen, zur Ermittlung und Quantifizierung von Möglichkeiten für kosteneffiziente Energieeinsparungen, zur Ermittlung des Potenzials für eine kosteneffiziente Erzeugung von erneuerbarer Energie und zur Erfassung der Ergebnisse in einem Bericht; 33. „Energieleistungsvertrag“ eine vertragliche Vereinbarung zwischen dem Begünstigten und dem Erbringer einer Maßnahme zur Energieeffizienzverbesserung, die während der gesamten Vertragslaufzeit einer Überprüfung und Überwachung unterliegt und in deren Rahmen Arbeiten, Lieferungen oder Dienstleistungen in die betreffende Maßnahme zur Energieeffizienzverbesserung in Bezug auf einen vertraglich vereinbarten Umfang an Energieeffizienzverbesserungen oder ein anderes vereinbartes Energieleistungskriterium, wie finanzielle Einsparungen, gezahlt werden; 34. „intelligentes Messsystem“ ein intelligentes Messsystem im Sinne von Artikel 2 Nummer 23 der Richtlinie (EU) 2019/944 oder ein intelligentes Messsystem gemäß der Richtlinie 2009/73/EG; 35. „Übertragungsnetzbetreiber“ bzw. „Fernleitungsnetzbetreiber“ einen Übertragungsnetzbetreiber gemäß der Definition in Artikel 2 Nummer 35 der Richtlinie (EU) 2019/944 in Bezug auf Strom oder einen Fernleitungsnetzbetreiber gemäß der Definition in Artikel 2 Nummer 4 der Richtlinie 2009/73/EG in Bezug auf Gas; 36. „Kraft-Wärme-Kopplung“ (KWK) die gleichzeitige Erzeugung thermischer Energie und elektrischer oder mechanischer Energie in einem Prozess; 37. „wirtschaftlich vertretbarer Bedarf“ einen Bedarf, der die benötigte Wärme- oder Kühlungsleistung nicht überschreitet und der sonst durch andere Energieerzeugungsprozesse als KWK zu Marktbedingungen gedeckt würde; 38. „Nutzwärme“ die in einem KWK-Prozess zur Befriedigung eines wirtschaftlich vertretbaren Wärme- oder Kühlbedarfs erzeugte Wärme; 39. „in KWK erzeugter Strom“ den Strom, der in einem Prozess erzeugt wurde, der an die Erzeugung von Nutzwärme gekoppelt ist und der gemäß den in Anhang II festgelegten allgemeinen Grundsätzen berechnet wird; 40. „hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung“ die KWK, die den in Anhang III festgelegten Kriterien entspricht; 41. „Gesamtwirkungsgrad“ die Summe der jährlichen Erzeugung von Strom, mechanischer Energie und Nutzwärme im Verhältnis zum Brennstoff, der für die in KWK erzeugte Wärme und die Bruttoerzeugung von Strom und mechanischer Energie eingesetzt wurde; 42. „Kraft-Wärme-Verhältnis“ bzw. „Stromkennzahl“ das anhand der Betriebsdaten des spezifischen Blocks berechnete Verhältnis von KWK-Strom zu Nutzwärme im vollständigen KWK-Betrieb; 43. „KWK-Block“ einen Block, der für den KWK-Betrieb geeignet ist; 44. „KWK-Kleinanlage“ eine KWK-Anlage mit einer installierten Kapazität von weniger als 1 MWel; 45. „KWK-Kleinstanlage“ eine KWK-Anlage mit einer Höchstkapazität von weniger als 50 kWel; 46. „effiziente Fernwärme- und Fernkälteversorgung“ ein Fernwärme- oder Fernkältesystem, das die in Artikel 26 festgelegten Kriterien erfüllt; 47. „effiziente Wärme- und Kälteversorgung“ eine Möglichkeit der Wärme- und Kälteversorgung, die – ausweislich der Kosten-Nutzen-Analyse gemäß dieser Richtlinie – gegenüber einem Ausgangsszenario, das den üblichen Rahmenbedingungen entspricht, die Menge an Primärenergie, die zur Bereitstellung einer Einheit der gelieferten Energie benötigt wird, innerhalb einer maßgeblichen Systemgrenze auf kosteneffiziente Weise messbar reduziert, wobei der für Gewinnung, Umwandlung, Beförderung und Verteilung erforderlichen Energie Rechnung getragen wird; 48. „effiziente individuelle Wärme- und Kälteversorgung“ eine Möglichkeit der individuellen Wärme- und Kälteversorgung, die gegenüber effizienter Fernwärme- und Fernkälteversorgung die Menge an Primärenergie aus nicht erneuerbaren Quellen, die zur Bereitstellung einer Einheit der gelieferten Energie benötigt wird, innerhalb einer maßgeblichen Systemgrenze messbar reduziert oder die gleiche Menge an Primärenergie aus nicht erneuerbaren Quellen, aber zu niedrigeren Kosten benötigt, wobei der für Gewinnung, Umwandlung, Beförderung und Verteilung erforderlichen Energie Rechnung getragen wird; 49. „Rechenzentrum“ ein Rechenzentrum im Sinne von Anhang A Nummer 2.6.3.1.16 der Verordnung (EG) Nr. 1099/2008; 50. „erhebliche Modernisierung“ eine Modernisierung, deren Kosten mehr als 50 % der Investitionskosten für eine neue vergleichbare Anlage betragen; 51. „Aggregator“ einen unabhängigen Aggregator im Sinne von Artikel 2 Nummer 19 der Richtlinie (EU) 2019/944; 52. „Energiearmut“ den fehlenden Zugang eines Haushalts zu essenziellen Energiedienstleistungen, wenn mit diesen Dienstleistungen ein grundlegendes und angemessenes Maß an Lebensstandard und Gesundheit sichergestellt wird, einschließlich einer angemessenen Versorgung mit Wärme, Warmwasser, Kälte und Beleuchtung sowie Energie für den Betrieb von Haushaltsgeräten, in dem jeweiligen nationalen Kontext und unter Berücksichtigung der bestehenden nationalen sozialpolitischen Maßnahmen und anderer einschlägiger nationaler Maßnahmen, wobei diese durch eine Kombination von Faktoren verursacht wird, darunter zumindest Unerschwinglichkeit, unzureichendes verfügbares Einkommen, hohe Energieausgaben und schlechte Energieeffizienz von Wohnungen; 53. „Endnutzer“ eine natürliche oder juristische Person, die Wärme, Kälte oder Trinkwarmwasser für den eigenen Endverbrauch erwirbt, oder eine natürliche oder juristische Person, die ein einzelnes Gebäude oder eine Einheit in einem Gebäude mit mehreren Wohnungen oder einem Mehrzweckgebäude nutzt, das bzw. die von einer zentralen Quelle mit Wärme, Kälte oder Trinkwarmwasser versorgt wird bzw. werden, wobei diese Person keinen direkten oder individuellen Vertrag mit dem Energieversorger hat; 54. „divergierende Anreize“ das Fehlen einer gerechten und angemessenen Aufteilung der finanziellen Verpflichtungen und Vorteile im Zusammenhang mit Investitionen in die Energieeffizienz zwischen den betroffenen Akteuren, z. B. zwischen den Eigentümern und den Mietern bzw. zwischen den verschiedenen Eigentümern von Gebäudeteilen oder zwischen den Eigentümern und den Mietern bzw. zwischen den verschiedenen Eigentümern von Gebäuden mit mehreren Wohnungen oder Mehrzweckgebäuden; 55. „Beteiligungsstrategie“ eine Strategie, die Ziele festlegt, Techniken entwickelt und Verfahren einführt, womit alle einschlägigen Interessengruppen auf nationaler oder lokaler Ebene, einschließlich der Vertreter der Zivilgesellschaft, wie z. B. Verbraucherorganisationen, in den politischen Entscheidungsprozess einbezogen werden, um das Bewusstsein für diese Maßnahmen zu schärfen, Rückmeldungen zu diesen Maßnahmen zu erhalten und ihre Akzeptanz in der Öffentlichkeit zu verbessern; 56. „statistisch signifikanter Anteil und repräsentative Stichprobe der Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung“ einen Anteil und eine Stichprobe, die voraussetzen, dass die Teilmenge der statistischen Grundgesamtheit der betreffenden Energiesparmaßnahmen auf eine Weise festgelegt wird, die die Gesamtheit aller Energiesparmaßnahmen abbildet und es somit möglich ist, hinreichend verlässliche Schlussfolgerungen über das Vertrauen in die Gesamtheit der Maßnahmen zu ziehen.

Artikel 3 — Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“ Artikel 3 — Energy efficiency first principle Artikel 3 — Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“
Artikel 3 Absatz 1 — Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“ Artikel 3 Absatz 1 — Energy efficiency first principle Artikel 3 Absatz 1 — Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“

Im Einklang mit dem Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“ stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass Energieeffizienzlösungen, einschließlich nachfrageseitiger Ressourcen und Systemflexibilitäten, bei Planungs-, Politik- und größeren Investitionsentscheidungen in Höhe von jeweils mehr als 100 000 000 EUR bzw. 175 000 000 EUR im Falle von Verkehrsinfrastrukturprojekten in Bezug auf folgende Sektoren bewertet werden: a) Energiesysteme und b) andere Sektoren als der Sektor Energie, sofern diese Sektoren Auswirkungen auf den Energieverbrauch und die Energieeffizienz haben, so z. B. Gebäude, Verkehr, Wasser, Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), Landwirtschaft und Finanzen.

(1) In accordance with the energy efficiency first principle, Member States shall ensure that energy efficiency solutions, including demand-side resources and system flexibilities, are assessed in planning, policy and major investment decisions of a value of more than EUR 100 000 000 each or EUR 175 000 000 for transport infrastructure projects, relating to the following sectors:

(a) energy systems; and

(b) non-energy sectors, where those sectors have an impact on energy consumption and energy efficiency such as buildings, transport, water, information and communications technology (ICT), agriculture and financial sectors.

Im Einklang mit dem Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“ stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass Energieeffizienzlösungen, einschließlich nachfrageseitiger Ressourcen und Systemflexibilitäten, bei Planungs-, Politik- und größeren Investitionsentscheidungen in Höhe von jeweils mehr als 100 000 000 EUR bzw. 175 000 000 EUR im Falle von Verkehrsinfrastrukturprojekten in Bezug auf folgende Sektoren bewertet werden: a) Energiesysteme und b) andere Sektoren als der Sektor Energie, sofern diese Sektoren Auswirkungen auf den Energieverbrauch und die Energieeffizienz haben, so z. B. Gebäude, Verkehr, Wasser, Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), Landwirtschaft und Finanzen.

Artikel 3 Absatz 2 — Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“ Artikel 3 Absatz 2 — Energy efficiency first principle Artikel 3 Absatz 2 — Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“

Bis zum 11. Oktober 2027 nimmt die Kommission eine Bewertung der in Absatz 1 festgelegten Schwellenwerte mit dem Ziel einer Abwärtskorrektur unter Berücksichtigung möglicher Entwicklungen in der Wirtschaft und auf dem Energiemarkt vor. Die Kommission legt bis zum 11. Oktober 2028 dem Europäischen Parlament und dem Rat einen Bericht vor, dem gegebenenfalls Gesetzgebungsvorschläge beigefügt sind.

(2) By 11 October 2027, the Commission shall carry out an assessment of the thresholds set out in paragraph 1, with the aim of downward revision, taking into account possible developments in the economy and in the energy market. The Commission shall, by 11 October 2028, submit a report to the European Parliament and to the Council, followed, where appropriate, by legislative proposals.

Bis zum 11. Oktober 2027 nimmt die Kommission eine Bewertung der in Absatz 1 festgelegten Schwellenwerte mit dem Ziel einer Abwärtskorrektur unter Berücksichtigung möglicher Entwicklungen in der Wirtschaft und auf dem Energiemarkt vor. Die Kommission legt bis zum 11. Oktober 2028 dem Europäischen Parlament und dem Rat einen Bericht vor, dem gegebenenfalls Gesetzgebungsvorschläge beigefügt sind.

Artikel 3 Absatz 3 — Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“ Artikel 3 Absatz 3 — Energy efficiency first principle Artikel 3 Absatz 3 — Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“

Den Mitgliedstaaten wird nahegelegt, bei der Anwendung dieses Artikels die Empfehlung der Kommission (EU) 2021/1749 ( 4 ) zu berücksichtigen.

(3) In applying this Article, Member States are encouraged to take into account Commission Recommendation (EU) 2021/1749 (38).

Den Mitgliedstaaten wird nahegelegt, bei der Anwendung dieses Artikels die Empfehlung der Kommission (EU) 2021/1749 ( 4 ) zu berücksichtigen.

Artikel 3 Absatz 4 — Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“ Artikel 3 Absatz 4 — Energy efficiency first principle Artikel 3 Absatz 4 — Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die zuständigen Behörden die Anwendung des Grundsatzes „Energieeffizienz an erster Stelle“ und gegebenenfalls auch die sektorale Integration und die sektorübergreifenden Auswirkungen überwachen, wenn Politik-, Planungs- und Investitionsentscheidungen Genehmigungs- und Überwachungsanforderungen unterliegen.

(4) Member States shall ensure that the competent authorities monitor the application of the energy efficiency first principle, including, where appropriate, sector integration and cross-sectoral impacts, where policy, planning and investment decisions are subject to approval and monitoring requirements.

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die zuständigen Behörden die Anwendung des Grundsatzes „Energieeffizienz an erster Stelle“ und gegebenenfalls auch die sektorale Integration und die sektorübergreifenden Auswirkungen überwachen, wenn Politik-, Planungs- und Investitionsentscheidungen Genehmigungs- und Überwachungsanforderungen unterliegen.

Artikel 3 Absatz 5 — Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“ Artikel 3 Absatz 5 — Energy efficiency first principle Artikel 3 Absatz 5 — Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“

Bei der Anwendung des Grundsatzes „Energieeffizienz an erster Stelle“ müssen die Mitgliedstaaten a) die Anwendung von Methoden für Kosten-Nutzen-Analysen, die eine angemessene Bewertung der weiter reichenden Vorteile von Energieeffizienzlösungen ermöglichen, fördern und gegebenenfalls, sofern Kosten-Nutzen-Analysen erforderlich sind, die Anwendung solcher Methoden sicherstellen und sie öffentlich zugänglich machen und dabei den gesamten Lebenszyklus und die langfristige Perspektive, die System- und Kosteneffizienz, die Versorgungssicherheit und die Quantifizierung aus gesellschaftlicher, gesundheitlicher und wirtschaftlicher Sicht und aus Sicht der Klimaneutralität sowie die Grundsätze der Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft beim Übergang zur Klimaneutralität berücksichtigen; b) die Auswirkungen auf die Energiearmut angehen; c) eine Stelle oder Stellen benennen, die für die Überwachung der Anwendung des Grundsatzes „Energieeffizienz an erster Stelle“ und der Auswirkungen von Regulierungsrahmen, einschließlich Finanzvorschriften, und der in Absatz 1 genannten Planungs-, Politik- und größeren Investitionsentscheidungen auf Energieverbrauch, Energieeffizienz und Energiesysteme zuständig sind; d) der Kommission im Rahmen ihrer gemäß Artikel 17 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten integrierten nationalen energie- und klimabezogenen Fortschrittsberichte darüber Bericht erstatten, wie der Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“ bei nationalen und gegebenenfalls regionalen und lokalen Planungs-, Politik- und größeren Investitionsentscheidungen im Zusammenhang mit den nationalen und regionalen Energiesystemen berücksichtigt wurde, wozu auch zumindest Folgendes gehört: i) eine Bewertung der Anwendung und der Vorteile des Grundsatzes „Energieeffizienz an erster Stelle“ in Energiesystemen, insbesondere in Bezug auf den Energieverbrauch; ii) eine Liste der Maßnahmen, die ergriffen wurden, um unnötige regulatorische oder nicht-regulatorische Hindernisse für die Umsetzung des Grundsatzes „Energieeffizienz an erster Stelle“ und für nachfrageseitige Lösungen zu beseitigen, einschließlich durch die Ermittlung nationaler Rechtsvorschriften und Maßnahmen, die dem Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“ zuwiderlaufen.

(5) In applying the energy efficiency first principle, Member States shall:

(a) promote and, where cost-benefit analyses are required, ensure the application of, and make publicly available, cost-benefit methodologies that allow proper assessment of the wider benefits of energy efficiency solutions where appropriate, taking into account the entire life cycle and long-term perspective, system and cost efficiency, security of supply and quantification from the societal, health, economic and climate neutrality perspectives, sustainability and circular economy principles in transition to climate neutrality;

(b) address the impact on energy poverty;

(c) identify an entity or entities responsible for monitoring the application of the energy efficiency first principle and the impacts of regulatory frameworks, including financial regulations, planning, policy and the major investment decisions referred to in paragraph 1 on energy consumption, energy efficiency and energy systems;

(d) | report to the Commission, as part of their integrated national energy and climate progress reports submitted pursuant to Article 17 of Regulation (EU) 2018/1999, on how the energy efficiency first principle was taken into account in the national and, where applicable, regional and local planning, policy and major investment decisions related to the national and regional energy systems including at least the following: (i) an assessment of the application and benefits of the energy efficiency first principle in energy systems, in particular in relation to energy consumption; (ii) a list of actions taken to remove any unnecessary regulatory or non-regulatory barriers to the implementation of the energy efficiency first principle and of demand-side solutions, including through the identification of national legislation and measures that are contrary to the energy efficiency first principle. | (i) | an assessment of the application and benefits of the energy efficiency first principle in energy systems, in particular in relation to energy consumption; | (ii) | a list of actions taken to remove any unnecessary regulatory or non-regulatory barriers to the implementation of the energy efficiency first principle and of demand-side solutions, including through the identification of national legislation and measures that are contrary to the energy efficiency first principle.

(i) an assessment of the application and benefits of the energy efficiency first principle in energy systems, in particular in relation to energy consumption;

(ii) a list of actions taken to remove any unnecessary regulatory or non-regulatory barriers to the implementation of the energy efficiency first principle and of demand-side solutions, including through the identification of national legislation and measures that are contrary to the energy efficiency first principle.

Bei der Anwendung des Grundsatzes „Energieeffizienz an erster Stelle“ müssen die Mitgliedstaaten a) die Anwendung von Methoden für Kosten-Nutzen-Analysen, die eine angemessene Bewertung der weiter reichenden Vorteile von Energieeffizienzlösungen ermöglichen, fördern und gegebenenfalls, sofern Kosten-Nutzen-Analysen erforderlich sind, die Anwendung solcher Methoden sicherstellen und sie öffentlich zugänglich machen und dabei den gesamten Lebenszyklus und die langfristige Perspektive, die System- und Kosteneffizienz, die Versorgungssicherheit und die Quantifizierung aus gesellschaftlicher, gesundheitlicher und wirtschaftlicher Sicht und aus Sicht der Klimaneutralität sowie die Grundsätze der Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft beim Übergang zur Klimaneutralität berücksichtigen; b) die Auswirkungen auf die Energiearmut angehen; c) eine Stelle oder Stellen benennen, die für die Überwachung der Anwendung des Grundsatzes „Energieeffizienz an erster Stelle“ und der Auswirkungen von Regulierungsrahmen, einschließlich Finanzvorschriften, und der in Absatz 1 genannten Planungs-, Politik- und größeren Investitionsentscheidungen auf Energieverbrauch, Energieeffizienz und Energiesysteme zuständig sind; d) der Kommission im Rahmen ihrer gemäß Artikel 17 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten integrierten nationalen energie- und klimabezogenen Fortschrittsberichte darüber Bericht erstatten, wie der Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“ bei nationalen und gegebenenfalls regionalen und lokalen Planungs-, Politik- und größeren Investitionsentscheidungen im Zusammenhang mit den nationalen und regionalen Energiesystemen berücksichtigt wurde, wozu auch zumindest Folgendes gehört: i) eine Bewertung der Anwendung und der Vorteile des Grundsatzes „Energieeffizienz an erster Stelle“ in Energiesystemen, insbesondere in Bezug auf den Energieverbrauch; ii) eine Liste der Maßnahmen, die ergriffen wurden, um unnötige regulatorische oder nicht-regulatorische Hindernisse für die Umsetzung des Grundsatzes „Energieeffizienz an erster Stelle“ und für nachfrageseitige Lösungen zu beseitigen, einschließlich durch die Ermittlung nationaler Rechtsvorschriften und Maßnahmen, die dem Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“ zuwiderlaufen.

Artikel 3 Absatz 6 — Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“ Artikel 3 Absatz 6 — Energy efficiency first principle Artikel 3 Absatz 6 — Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“

Die Kommission erlässt bis zum 11. April 2024 Leitlinien, in denen ein gemeinsamer allgemeiner Rahmen, der die Aufsicht und das Überwachungs- und Berichterstattungsverfahren einschließt, enthalten ist, den die Mitgliedstaaten bei der Ausarbeitung der in Absatz 5 Buchstabe a genannten Kosten-Nutzen-Methoden zum Zwecke der Vergleichbarkeit verwenden können, wobei den Mitgliedstaaten die Möglichkeit gelassen wird, Anpassungen an nationale und lokale Gegebenheiten vorzunehmen.

(6) By 11 April 2024, the Commission shall adopt guidelines providing a common general framework including supervision, the monitoring and reporting procedure, which Member States may use to design the cost-benefit methodologies referred to in paragraph 5, point (a), for the purpose of comparability, while leaving the possibility for Member States to adapt to national and local circumstances.

Die Kommission erlässt bis zum 11. April 2024 Leitlinien, in denen ein gemeinsamer allgemeiner Rahmen, der die Aufsicht und das Überwachungs- und Berichterstattungsverfahren einschließt, enthalten ist, den die Mitgliedstaaten bei der Ausarbeitung der in Absatz 5 Buchstabe a genannten Kosten-Nutzen-Methoden zum Zwecke der Vergleichbarkeit verwenden können, wobei den Mitgliedstaaten die Möglichkeit gelassen wird, Anpassungen an nationale und lokale Gegebenheiten vorzunehmen.

Artikel 4 — Energieeffizienzziele Artikel 4 — Energy efficiency targets Artikel 4 — Energieeffizienzziele
Artikel 4 Absatz 1 — Energieeffizienzziele Artikel 4 Absatz 1 — Energy efficiency targets Artikel 4 Absatz 1 — Energieeffizienzziele

Die Mitgliedstaaten stellen gemeinsam eine Verringerung des Energieverbrauchs im Jahr 2030 von mindestens 11,7 % gegenüber den Projektionen des EU-Referenzszenarios 2020 sicher, sodass der Endenergieverbrauch der Union nicht mehr als 763 Mio. t RÖE beträgt. Die Mitgliedstaaten bemühen sich, gemeinsam einen Beitrag zu dem indikativen Ziel der Union für den Primärenergieverbrauch zu leisten, der im Jahr 2030 nicht mehr als 992,5 Mio. t RÖE betragen soll.

(1) Member States shall collectively ensure a reduction of energy consumption of at least 11,7 % in 2030 compared to the projections of the 2020 EU Reference Scenario so that the Union’s final energy consumption amounts to no more than 763 Mtoe. Member States shall make efforts to collectively contribute to the indicative Union primary energy consumption target amounting to no more than 992,5 Mtoe in 2030.

Die Mitgliedstaaten stellen gemeinsam eine Verringerung des Energieverbrauchs im Jahr 2030 von mindestens 11,7 % gegenüber den Projektionen des EU-Referenzszenarios 2020 sicher, sodass der Endenergieverbrauch der Union nicht mehr als 763 Mio. t RÖE beträgt. Die Mitgliedstaaten bemühen sich, gemeinsam einen Beitrag zu dem indikativen Ziel der Union für den Primärenergieverbrauch zu leisten, der im Jahr 2030 nicht mehr als 992,5 Mio. t RÖE betragen soll.

Artikel 4 Absatz 2 — Energieeffizienzziele Artikel 4 Absatz 2 — Energy efficiency targets Artikel 4 Absatz 2 — Energieeffizienzziele

Jeder Mitgliedstaat legt einen indikativen nationalen Energieeffizienzbeitrag auf der Grundlage des Endenergieverbrauchs fest, um gemeinsam das in Absatz 1 des vorliegenden Artikels genannte verbindliche Ziel der Union für den Endenergieverbrauch zu erreichen, und bemüht sich, gemeinsam zu dem im genannten Absatz aufgeführten indikativen Ziel der Union für den Primärenergieverbrauch beizutragen. Die Mitgliedstaaten übermitteln diese Beiträge zusammen mit einem indikativen Zielpfad für diese Beiträge als Teil ihrer aktualisierten und gemäß Artikel 14 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten integrierten nationalen Energie- und Klimapläne und ihrer gemäß Artikel 3 und den Artikeln 7 bis 12 der genannten Verordnung übermittelten integrierten nationalen Energie- und Klimapläne sowie nach den dort festgelegten Verfahren an die Kommission. Dabei drücken die Mitgliedstaaten ihre Beiträge auch als absoluten Wert des Primärenergieverbrauchs im Jahr 2030 aus. Bei der Festlegung ihrer indikativen nationalen Energieeffizienzbeiträge berücksichtigen die Mitgliedstaaten die Anforderungen gemäß Absatz 3 des vorliegenden Artikels und erläutern, wie und auf Grundlage welcher Daten die Beiträge berechnet wurden. Zu diesem Zweck können sie die in Anhang I dieser Richtlinie festgelegte Formel verwenden.

Die Mitgliedstaaten geben die Anteile des Primärenergieverbrauchs und des Endenergieverbrauchs von Energieendverbrauchssektoren gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1099/2008, einschließlich Industrie, Wohnsektor, Dienstleistungssektor und Verkehrssektor, an ihren nationalen Energieeffizienzbeiträgen an. Die Mitgliedstaaten geben auch Projektionen für den Energieverbrauch im Bereich IKT an.

(2) Each Member State shall set an indicative national energy efficiency contribution based on final energy consumption to meet, collectively, the Union’s binding final energy consumption target referred to in paragraph 1 of this Article and shall make efforts to contribute collectively to the Union’s indicative primary energy consumption target referred to in that paragraph. Member States shall notify those contributions to the Commission, together with an indicative trajectory for those contributions, as part of the updates of their integrated national energy and climate plans submitted pursuant to Article 14(2) of Regulation (EU) 2018/1999, and of their integrated national energy and climate plans notified pursuant to Article 3 and Articles 7 to 12 of that Regulation. When doing so, Member States shall also express their contributions in terms of an absolute level of primary energy consumption in 2030. When setting their indicative national energy efficiency contributions, Member States shall take into account the requirements set out in paragraph 3 of this Article and explain how, and on the basis of which data, the contributions have been calculated. To that end, they may use the formula set out in Annex I to this Directive.

Member States shall provide the shares of primary energy consumption and final energy consumption of energy end-use sectors, as defined in Regulation (EC) No 1099/2008, including industry, residential, services and transport, in their national energy efficiency contributions. Member States shall also indicate projections for energy consumption in ICT.

Jeder Mitgliedstaat legt einen indikativen nationalen Energieeffizienzbeitrag auf der Grundlage des Endenergieverbrauchs fest, um gemeinsam das in Absatz 1 des vorliegenden Artikels genannte verbindliche Ziel der Union für den Endenergieverbrauch zu erreichen, und bemüht sich, gemeinsam zu dem im genannten Absatz aufgeführten indikativen Ziel der Union für den Primärenergieverbrauch beizutragen. Die Mitgliedstaaten übermitteln diese Beiträge zusammen mit einem indikativen Zielpfad für diese Beiträge als Teil ihrer aktualisierten und gemäß Artikel 14 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten integrierten nationalen Energie- und Klimapläne und ihrer gemäß Artikel 3 und den Artikeln 7 bis 12 der genannten Verordnung übermittelten integrierten nationalen Energie- und Klimapläne sowie nach den dort festgelegten Verfahren an die Kommission. Dabei drücken die Mitgliedstaaten ihre Beiträge auch als absoluten Wert des Primärenergieverbrauchs im Jahr 2030 aus. Bei der Festlegung ihrer indikativen nationalen Energieeffizienzbeiträge berücksichtigen die Mitgliedstaaten die Anforderungen gemäß Absatz 3 des vorliegenden Artikels und erläutern, wie und auf Grundlage welcher Daten die Beiträge berechnet wurden. Zu diesem Zweck können sie die in Anhang I dieser Richtlinie festgelegte Formel verwenden.

Die Mitgliedstaaten geben die Anteile des Primärenergieverbrauchs und des Endenergieverbrauchs von Energieendverbrauchssektoren gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1099/2008, einschließlich Industrie, Wohnsektor, Dienstleistungssektor und Verkehrssektor, an ihren nationalen Energieeffizienzbeiträgen an. Die Mitgliedstaaten geben auch Projektionen für den Energieverbrauch im Bereich IKT an.

Artikel 4 Absatz 3 — Energieeffizienzziele Artikel 4 Absatz 3 — Energy efficiency targets Artikel 4 Absatz 3 — Energieeffizienzziele

Bei der Festlegung ihrer in Absatz 2 genannten indikativen nationalen Energieeffizienzbeiträge berücksichtigen die Mitgliedstaaten Folgendes: a) gemäß Absatz 1 beträgt das Ziel der Union für den Endenergieverbrauch im Jahr 2030 nicht mehr als 763 Mio. t RÖE und das Ziel für den Primärenergieverbrauch nicht mehr als 992,5 Mio. t RÖE, b) die in dieser Richtlinie vorgesehenen Maßnahmen, c) sonstige Maßnahmen zur Förderung der Energieeffizienz in den Mitgliedstaaten und auf Unionsebene, d) alle relevanten Faktoren, die sich auf die Anstrengungen zur Steigerung der Effizienz auswirken: i) frühzeitige Anstrengungen und Maßnahmen im Bereich der Energieeffizienz; ii) die gerechte Verteilung der Anstrengungen in der Union, iii) die Energieintensität der Wirtschaft, iv) das verbleibende Potenzial für kosteneffiziente Energieeinsparungen, e) sonstige nationale Gegebenheiten, die sich auf den Energieverbrauch auswirken, insbesondere: i) die Entwicklung und Prognosen in Bezug auf das BIP und die Bevölkerungsentwicklung, ii) Veränderungen der Energieeinfuhren und -ausfuhren, Entwicklungen in Bezug auf den Energiemix und die Einführung neuer nachhaltiger Brennstoffe, iii) die Weiterentwicklung aller Quellen für erneuerbare Energien, Kernenergie sowie CO2-Abscheidung und -Speicherung, iv) die Dekarbonisierung energieintensiver Industrien, v) das Ambitionsniveau in den nationalen Dekarbonisierungs- oder Klimaneutralitätsplänen, vi) das wirtschaftliche Energieeinsparpotenzial, vii) die derzeitigen Klimabedingungen und die Klimawandelprognosen.

(3) In setting their indicative national energy efficiency contributions referred to in paragraph 2, Member States shall take into account:

(a) the Union’s 2030 final energy consumption target of no more than 763 Mtoe and the primary energy consumption target of no more than 992,5 Mtoe, as provided for in paragraph 1;

(b) the measures provided for in this Directive;

(c) other measures to promote energy efficiency within Member States and at Union level;

(d) | any relevant factors affecting efficiency efforts: (i) early efforts and actions in energy efficiency; (ii) the equitable distribution of efforts across the Union; (iii) the energy intensity of the economy; (iv) the remaining cost-effective energy-saving potential; | (i) | early efforts and actions in energy efficiency; | (ii) | the equitable distribution of efforts across the Union; | (iii) | the energy intensity of the economy; | (iv) | the remaining cost-effective energy-saving potential;

(i) early efforts and actions in energy efficiency;

(ii) the equitable distribution of efforts across the Union;

(iii) the energy intensity of the economy;

(iv) the remaining cost-effective energy-saving potential;

(e) | other national circumstances affecting energy consumption, in particular: (i) GDP and demographic evolution and forecast; (ii) changes of energy imports and exports, developments in the energy mix and the deployment of new sustainable fuels; (iii) the development of all sources of renewable energies, nuclear energy, carbon capture and storage; (iv) the decarbonisation of energy intensive industries; (v) the level of ambition in the national decarbonisation or climate neutrality plans; (vi) economic energy savings potential; (vii) current climate conditions and climate change forecast. | (i) | GDP and demographic evolution and forecast; | (ii) | changes of energy imports and exports, developments in the energy mix and the deployment of new sustainable fuels; | (iii) | the development of all sources of renewable energies, nuclear energy, carbon capture and storage; | (iv) | the decarbonisation of energy intensive industries; | (v) | the level of ambition in the national decarbonisation or climate neutrality plans; | (vi) | economic energy savings potential; | (vii) | current climate conditions and climate change forecast.

(i) GDP and demographic evolution and forecast;

(ii) changes of energy imports and exports, developments in the energy mix and the deployment of new sustainable fuels;

(iii) the development of all sources of renewable energies, nuclear energy, carbon capture and storage;

(iv) the decarbonisation of energy intensive industries;

(v) the level of ambition in the national decarbonisation or climate neutrality plans;

(vi) economic energy savings potential;

(vii) current climate conditions and climate change forecast.

Bei der Festlegung ihrer in Absatz 2 genannten indikativen nationalen Energieeffizienzbeiträge berücksichtigen die Mitgliedstaaten Folgendes: a) gemäß Absatz 1 beträgt das Ziel der Union für den Endenergieverbrauch im Jahr 2030 nicht mehr als 763 Mio. t RÖE und das Ziel für den Primärenergieverbrauch nicht mehr als 992,5 Mio. t RÖE, b) die in dieser Richtlinie vorgesehenen Maßnahmen, c) sonstige Maßnahmen zur Förderung der Energieeffizienz in den Mitgliedstaaten und auf Unionsebene, d) alle relevanten Faktoren, die sich auf die Anstrengungen zur Steigerung der Effizienz auswirken: i) frühzeitige Anstrengungen und Maßnahmen im Bereich der Energieeffizienz; ii) die gerechte Verteilung der Anstrengungen in der Union, iii) die Energieintensität der Wirtschaft, iv) das verbleibende Potenzial für kosteneffiziente Energieeinsparungen, e) sonstige nationale Gegebenheiten, die sich auf den Energieverbrauch auswirken, insbesondere: i) die Entwicklung und Prognosen in Bezug auf das BIP und die Bevölkerungsentwicklung, ii) Veränderungen der Energieeinfuhren und -ausfuhren, Entwicklungen in Bezug auf den Energiemix und die Einführung neuer nachhaltiger Brennstoffe, iii) die Weiterentwicklung aller Quellen für erneuerbare Energien, Kernenergie sowie CO2-Abscheidung und -Speicherung, iv) die Dekarbonisierung energieintensiver Industrien, v) das Ambitionsniveau in den nationalen Dekarbonisierungs- oder Klimaneutralitätsplänen, vi) das wirtschaftliche Energieeinsparpotenzial, vii) die derzeitigen Klimabedingungen und die Klimawandelprognosen.

Artikel 4 Absatz 4 — Energieeffizienzziele Artikel 4 Absatz 4 — Energy efficiency targets Artikel 4 Absatz 4 — Energieeffizienzziele

Bei der Anwendung der Anforderungen gemäß Absatz 3 stellt ein Mitgliedstaat sicher, dass sein Beitrag in Mio. t RÖE nicht mehr als 2,5 % über dem Wert liegt, der sich aus der Formel in Anhang I ergeben hätte.

(4) When applying the requirements set out in paragraph 3, a Member State shall ensure that its contribution in Mtoe is not more than 2,5 % above what it would have been had it resulted from the formula set out in Annex I.

Bei der Anwendung der Anforderungen gemäß Absatz 3 stellt ein Mitgliedstaat sicher, dass sein Beitrag in Mio. t RÖE nicht mehr als 2,5 % über dem Wert liegt, der sich aus der Formel in Anhang I ergeben hätte.

Artikel 4 Absatz 5 — Energieeffizienzziele Artikel 4 Absatz 5 — Energy efficiency targets Artikel 4 Absatz 5 — Energieeffizienzziele

Die Kommission bewertet, ob der gemeinsame Beitrag der Mitgliedstaaten mindestens dem in Absatz 1 des vorliegenden Artikels festgelegten verbindlichen Ziel der Union für den Endenergieverbrauch entspricht. Gelangt die Kommission im Rahmen ihrer Bewertung der Entwürfe der aktualisierten nationalen Energie- und Klimapläne gemäß Artikel 9 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2018/1999 oder spätestens bis zum 1. März 2024 unter Berücksichtigung des aktualisierten EU-Referenzszenarios 2020 gemäß dem genannten Absatz zu dem Schluss, dass der gemeinsame Beitrag nicht ausreicht, so übermittelt sie jedem Mitgliedstaat einen berichtigten indikativen nationalen Energieeffizienzbeitrag für den Endenergieverbrauch auf Grundlage des Folgenden: a) der verbleibenden gemeinsamen Verringerung des Endenergieverbrauchs, die erforderlich ist, um das in Absatz 1 festgelegte verbindliche Ziel der Union zu erreichen; b) der relativen Treibhausgasintensität pro BIP-Einheit im Jahr 2019 in den betroffenen Mitgliedstaaten; c) das BIP dieser Mitgliedstaaten im Jahr 2019.

Vor Anwendung der Formel in Anhang I für den im vorliegenden Absatz festgelegten Mechanismus und spätestens bis zum 30. November 2023 aktualisiert die Kommission das EU-Referenzszenario 2020 auf der Grundlage der neuesten Eurostat-Daten, die von den Mitgliedstaaten gemäß Artikel 4 Absatz 2 Buchstabe b und Artikel 14 der Verordnung (EU) 2018/1999 gemeldet wurden.

Ungeachtet des Artikels 37 der vorliegenden Richtlinie übermitteln die Mitgliedstaaten, die ihre indikativen nationalen Energieeffizienzbeiträge gemäß Absatz 2 des vorliegenden Artikels unter Verwendung des aktualisierten EU-Referenzszenarios 2020 aktualisieren möchten, ihren aktualisierten indikativen nationalen Energieeffizienzbeitrag bis spätestens 1. Februar 2024. Möchte ein Mitgliedstaat seinen indikativen nationalen Energieeffizienzbeitrag aktualisieren, so stellt er sicher, dass sein Beitrag in Mio. t RÖE nicht mehr als 2,5 % über dem Wert liegt, der sich aus der Formel in Anhang I bei Verwendung des aktualisierten EU-Referenzszenarios 2020 ergeben hätte.

Die Mitgliedstaaten, denen die Kommission einen berichtigten indikativen nationalen Energieeffizienzbeitrag übermittelt hat, aktualisieren ihre indikativen nationalen Energieeffizienzbeiträge gemäß Absatz 2 des vorliegenden Artikels mit dem berichtigten indikativen nationalen Energieeffizienzbeitrag für den Endenergieverbrauch zusammen mit einer aktualisierten Fassung ihres indikativen Zielpfads für diesen Beitrag und gegebenenfalls ihren zusätzlichen Maßnahmen im Rahmen der Aktualisierung ihrer gemäß Artikel 14 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten integrierten nationalen Energie- und Klimapläne. Die Kommission verlangt im Einklang mit der genannten Verordnung von den Mitgliedstaaten, dass sie unverzüglich ihren berichtigten indikativen Energieeffizienzbeitrag und gegebenenfalls ihre zusätzlichen Maßnahmen mitteilen, um die Anwendung des in diesem Absatz festgelegten Mechanismus sicherzustellen.

Hat ein Mitgliedstaat einen indikativen nationalen Energieeffizienzbeitrag für den Endenergieverbrauch in Mio. t RÖE übermittelt, der höchstens dem Wert entspricht, der sich bei Verwendung der Formel in Anhang I ergeben hätte, so ändert die Kommission diesen Beitrag nicht.

Bei der Anwendung des in diesem Absatz festgelegten Mechanismus stellt die Kommission sicher, dass keine Differenz zwischen der Summe der nationalen Beiträge aller Mitgliedstaaten und dem in Absatz 1 festgelegten verbindlichen Ziel der Union verbleibt.

(5) The Commission shall assess that the collective contribution of Member States is at least equal to the Union’s binding target for final energy consumption set out in paragraph 1 of this Article. Where the Commission concludes that it is insufficient, as part of its assessment of the draft updated national energy and climate plans pursuant to Article 9(2) of Regulation (EU) 2018/1999, or at the latest by 1 March 2024, taking into consideration the updated 2020 EU Reference Scenario pursuant to this paragraph, the Commission shall submit to each Member State a corrected indicative national energy efficiency contribution for final energy consumption on the basis of:

(a) the remaining collective reduction of final energy consumption needed to achieve the Union’s binding target set out in paragraph 1;

(b) the relative GHG intensity per GDP unit in 2019 among the Member States concerned;

(c) the GDP of those Member States in 2019.

Before applying the formula in Annex I for the mechanism established in this paragraph and at the latest by 30 November 2023, the Commission shall update the 2020 EU Reference Scenario on the basis of the latest Eurostat data reported by the Member States, in accordance with Article 4(2), point (b), and Article 14 of Regulation (EU) 2018/1999.

Notwithstanding Article 37 of this Directive, Member States that wish to update their indicative national energy efficiency contributions pursuant to paragraph 2 of this Article, using the updated 2020 EU Reference Scenario, shall notify their updated indicative national energy efficiency contribution at the latest by 1 February 2024. Where a Member State wishes to update its indicative national energy efficiency contribution, it shall ensure that its contribution in Mtoe is not more than 2,5 % above what it would have been had it resulted from the formula set out in Annex I with the use of the updated 2020 EU Reference Scenario.

Member States to which a corrected indicative national energy efficiency contribution was submitted by the Commission shall update their indicative national energy efficiency contributions pursuant to paragraph 2 of this Article, with the corrected indicative national energy efficiency contribution for final energy consumption together with an update of their indicative trajectory for those contribution and, where applicable, their additional measures, as part of the updates of their integrated national energy and climate plans submitted pursuant to Article 14(2) of Regulation (EU) 2018/1999. The Commission shall, in accordance with that Regulation, require Member States to submit, without delay, their corrected indicative energy efficiency contribution and, where applicable, their additional measures to ensure the application of the mechanism set out in this paragraph.

Where a Member State has notified an indicative national energy efficiency contribution for final energy consumption in Mtoe equal to or below what it would have been had it resulted from the formula set out in Annex I, the Commission shall not amend that contribution.

When applying the mechanism set out in this paragraph, the Commission shall ensure that there is no difference left between the sum of the national contributions of all Member States and the Union’s binding target set out in paragraph 1.

Die Kommission bewertet, ob der gemeinsame Beitrag der Mitgliedstaaten mindestens dem in Absatz 1 des vorliegenden Artikels festgelegten verbindlichen Ziel der Union für den Endenergieverbrauch entspricht. Gelangt die Kommission im Rahmen ihrer Bewertung der Entwürfe der aktualisierten nationalen Energie- und Klimapläne gemäß Artikel 9 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2018/1999 oder spätestens bis zum 1. März 2024 unter Berücksichtigung des aktualisierten EU-Referenzszenarios 2020 gemäß dem genannten Absatz zu dem Schluss, dass der gemeinsame Beitrag nicht ausreicht, so übermittelt sie jedem Mitgliedstaat einen berichtigten indikativen nationalen Energieeffizienzbeitrag für den Endenergieverbrauch auf Grundlage des Folgenden: a) der verbleibenden gemeinsamen Verringerung des Endenergieverbrauchs, die erforderlich ist, um das in Absatz 1 festgelegte verbindliche Ziel der Union zu erreichen; b) der relativen Treibhausgasintensität pro BIP-Einheit im Jahr 2019 in den betroffenen Mitgliedstaaten; c) das BIP dieser Mitgliedstaaten im Jahr 2019.

Vor Anwendung der Formel in Anhang I für den im vorliegenden Absatz festgelegten Mechanismus und spätestens bis zum 30. November 2023 aktualisiert die Kommission das EU-Referenzszenario 2020 auf der Grundlage der neuesten Eurostat-Daten, die von den Mitgliedstaaten gemäß Artikel 4 Absatz 2 Buchstabe b und Artikel 14 der Verordnung (EU) 2018/1999 gemeldet wurden.

Ungeachtet des Artikels 37 der vorliegenden Richtlinie übermitteln die Mitgliedstaaten, die ihre indikativen nationalen Energieeffizienzbeiträge gemäß Absatz 2 des vorliegenden Artikels unter Verwendung des aktualisierten EU-Referenzszenarios 2020 aktualisieren möchten, ihren aktualisierten indikativen nationalen Energieeffizienzbeitrag bis spätestens 1. Februar 2024. Möchte ein Mitgliedstaat seinen indikativen nationalen Energieeffizienzbeitrag aktualisieren, so stellt er sicher, dass sein Beitrag in Mio. t RÖE nicht mehr als 2,5 % über dem Wert liegt, der sich aus der Formel in Anhang I bei Verwendung des aktualisierten EU-Referenzszenarios 2020 ergeben hätte.

Die Mitgliedstaaten, denen die Kommission einen berichtigten indikativen nationalen Energieeffizienzbeitrag übermittelt hat, aktualisieren ihre indikativen nationalen Energieeffizienzbeiträge gemäß Absatz 2 des vorliegenden Artikels mit dem berichtigten indikativen nationalen Energieeffizienzbeitrag für den Endenergieverbrauch zusammen mit einer aktualisierten Fassung ihres indikativen Zielpfads für diesen Beitrag und gegebenenfalls ihren zusätzlichen Maßnahmen im Rahmen der Aktualisierung ihrer gemäß Artikel 14 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten integrierten nationalen Energie- und Klimapläne. Die Kommission verlangt im Einklang mit der genannten Verordnung von den Mitgliedstaaten, dass sie unverzüglich ihren berichtigten indikativen Energieeffizienzbeitrag und gegebenenfalls ihre zusätzlichen Maßnahmen mitteilen, um die Anwendung des in diesem Absatz festgelegten Mechanismus sicherzustellen.

Hat ein Mitgliedstaat einen indikativen nationalen Energieeffizienzbeitrag für den Endenergieverbrauch in Mio. t RÖE übermittelt, der höchstens dem Wert entspricht, der sich bei Verwendung der Formel in Anhang I ergeben hätte, so ändert die Kommission diesen Beitrag nicht.

Bei der Anwendung des in diesem Absatz festgelegten Mechanismus stellt die Kommission sicher, dass keine Differenz zwischen der Summe der nationalen Beiträge aller Mitgliedstaaten und dem in Absatz 1 festgelegten verbindlichen Ziel der Union verbleibt.

Artikel 4 Absatz 6 — Energieeffizienzziele Artikel 4 Absatz 6 — Energy efficiency targets Artikel 4 Absatz 6 — Energieeffizienzziele

Kommt die Kommission auf der Grundlage ihrer Bewertung gemäß Artikel 29 Absätze 1 und 3 der Verordnung (EU) 2018/1999 zu dem Schluss, dass bei der Erfüllung der Energieeffizienzbeiträge unzureichende Fortschritte erzielt wurden, so stellen die Mitgliedstaaten, die über ihren indikativen Zielpfaden für den Endenergieverbrauch gemäß Absatz 2 des vorliegenden Artikels liegen, sicher, dass innerhalb eines Jahres nach Eingang der Bewertung der Kommission zusätzliche Maßnahmen umgesetzt werden, um bei der Verwirklichung ihrer Energieeffizienzbeiträge wieder auf Kurs zu kommen. Diese zusätzlichen Maßnahmen umfassen unter anderem mindestens eine der folgenden Maßnahmen: a) nationale Maßnahmen zur Erzielung zusätzlicher Energieeinsparungen, einschließlich einer stärkeren Projektentwicklungsunterstützung für die Durchführung von Maßnahmen für Investitionen in die Energieeffizienz, b) Erhöhung der Energieeinsparverpflichtung gemäß Artikel 8 dieser Richtlinie, c) Anpassung der Verpflichtung für den öffentlichen Sektor, d) Leistung eines freiwilligen finanziellen Beitrags zum nationalen Energieeffizienzfonds gemäß Artikel 30 dieser Richtlinie oder zu einem anderen Finanzierungsinstrument für Energieeffizienzinvestitionen, wobei die jährlichen finanziellen Beiträge den Investitionen entsprechen, die erforderlich sind, um den indikativen Zielpfad zu erreichen.

Liegt der Endenergieverbrauch eines Mitgliedstaats über seinem indikativen Zielpfad für den Endenergieverbrauch gemäß Absatz 2 dieses Artikels, so erläutert er in seinem gemäß Artikel 17 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten integrierten nationalen energie- und klimabezogenen Fortschrittsbericht die Maßnahmen, die er zur Schließung der Lücke ergreifen wird, um sicherzustellen, dass er seine nationalen Energieeffizienzbeiträge und die erwartete Höhe an Energieeinsparungen erreicht.

Die Kommission bewertet, ob die in diesem Absatz genannten nationalen Maßnahmen ausreichen, um die Energieeffizienzziele der Union zu erreichen. Werden die nationalen Maßnahmen für unzureichend erachtet, so schlägt die Kommission gegebenenfalls Maßnahmen vor und übt gegebenenfalls ihre Befugnis auf Unionsebene aus, damit insbesondere die Energieeffizienzziele der Union für 2030 erreicht werden.

(6) Where the Commission concludes, on the basis of its assessment pursuant to Article 29(1) and (3) of Regulation (EU) 2018/1999, that insufficient progress has been made towards meeting the energy efficiency contributions, Member States that are above their indicative trajectories for final energy consumption referred to in paragraph 2 of this Article shall ensure that additional measures are implemented within one year of the date of receipt of the Commission’s assessment in order to get back on track to reach their energy efficiency contributions. Those additional measures shall include, but shall not be limited to, at least one of the following measures:

(a) national measures delivering additional energy savings, including stronger project development assistance for the implementation of energy efficiency investment measures;

(b) increasing the energy savings obligation set out in Article 8 of this Directive;

(c) adjusting the obligation for public sector;

(d) making a voluntary financial contribution to the national energy efficiency fund referred to in Article 30 of this Directive or another financing instrument dedicated to energy efficiency, where the annual financial contributions shall be equal to the investments required to reach the indicative trajectory.

Where a Member State’s final energy consumption is above its indicative trajectory for final energy consumption referred to in paragraph 2 of this Article, it shall include in its integrated national energy and climate progress report submitted pursuant to Article 17 of Regulation (EU) 2018/1999 an explanation of the measures it will take to cover the gap in order to ensure that it reaches its national energy efficiency contributions and the amount of energy savings expected to be delivered.

The Commission shall assess whether the national measures referred to in this paragraph are sufficient to achieve the Union’s energy efficiency targets. Where national measures are deemed to be insufficient, the Commission shall, as appropriate, propose measures and exercise its power at Union level in order to ensure, in particular, the achievement of the Union’s 2030 targets for energy efficiency.

Kommt die Kommission auf der Grundlage ihrer Bewertung gemäß Artikel 29 Absätze 1 und 3 der Verordnung (EU) 2018/1999 zu dem Schluss, dass bei der Erfüllung der Energieeffizienzbeiträge unzureichende Fortschritte erzielt wurden, so stellen die Mitgliedstaaten, die über ihren indikativen Zielpfaden für den Endenergieverbrauch gemäß Absatz 2 des vorliegenden Artikels liegen, sicher, dass innerhalb eines Jahres nach Eingang der Bewertung der Kommission zusätzliche Maßnahmen umgesetzt werden, um bei der Verwirklichung ihrer Energieeffizienzbeiträge wieder auf Kurs zu kommen. Diese zusätzlichen Maßnahmen umfassen unter anderem mindestens eine der folgenden Maßnahmen: a) nationale Maßnahmen zur Erzielung zusätzlicher Energieeinsparungen, einschließlich einer stärkeren Projektentwicklungsunterstützung für die Durchführung von Maßnahmen für Investitionen in die Energieeffizienz, b) Erhöhung der Energieeinsparverpflichtung gemäß Artikel 8 dieser Richtlinie, c) Anpassung der Verpflichtung für den öffentlichen Sektor, d) Leistung eines freiwilligen finanziellen Beitrags zum nationalen Energieeffizienzfonds gemäß Artikel 30 dieser Richtlinie oder zu einem anderen Finanzierungsinstrument für Energieeffizienzinvestitionen, wobei die jährlichen finanziellen Beiträge den Investitionen entsprechen, die erforderlich sind, um den indikativen Zielpfad zu erreichen.

Liegt der Endenergieverbrauch eines Mitgliedstaats über seinem indikativen Zielpfad für den Endenergieverbrauch gemäß Absatz 2 dieses Artikels, so erläutert er in seinem gemäß Artikel 17 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten integrierten nationalen energie- und klimabezogenen Fortschrittsbericht die Maßnahmen, die er zur Schließung der Lücke ergreifen wird, um sicherzustellen, dass er seine nationalen Energieeffizienzbeiträge und die erwartete Höhe an Energieeinsparungen erreicht.

Die Kommission bewertet, ob die in diesem Absatz genannten nationalen Maßnahmen ausreichen, um die Energieeffizienzziele der Union zu erreichen. Werden die nationalen Maßnahmen für unzureichend erachtet, so schlägt die Kommission gegebenenfalls Maßnahmen vor und übt gegebenenfalls ihre Befugnis auf Unionsebene aus, damit insbesondere die Energieeffizienzziele der Union für 2030 erreicht werden.

Artikel 4 Absatz 7 — Energieeffizienzziele Artikel 4 Absatz 7 — Energy efficiency targets Artikel 4 Absatz 7 — Energieeffizienzziele

Die Kommission bewertet bis zum 31. Dezember 2026 etwaige methodische Änderungen der gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1099/2008 gemeldeten Daten sowie Änderungen der Methode zur Berechnung der Energiebilanz und der Energiemodelle für den europäischen Energieverbrauch und schlägt erforderlichenfalls technische Anpassungen bei der Berechnung der Ziele der Union für 2030 vor, um das in Absatz 1 dieses Artikels festgelegte Ambitionsniveau aufrechtzuerhalten.

(7) The Commission shall assess by 31 December 2026 any methodological changes in the data reported pursuant to Regulation (EC) No 1099/2008, in the methodology for calculating energy balance, and in energy models for European energy use, and, if necessary, propose technical calculation adjustments to the Union’s 2030 targets with a view to maintaining the level of ambition set out in paragraph 1 of this Article.

Die Kommission bewertet bis zum 31. Dezember 2026 etwaige methodische Änderungen der gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1099/2008 gemeldeten Daten sowie Änderungen der Methode zur Berechnung der Energiebilanz und der Energiemodelle für den europäischen Energieverbrauch und schlägt erforderlichenfalls technische Anpassungen bei der Berechnung der Ziele der Union für 2030 vor, um das in Absatz 1 dieses Artikels festgelegte Ambitionsniveau aufrechtzuerhalten.

KAPITEL II — VORBILDFUNKTION DES ÖFFENTLICHEN SEKTORS KAPITEL II — EXEMPLARY ROLE OF PUBLIC SECTOR KAPITEL II — VORBILDFUNKTION DES ÖFFENTLICHEN SEKTORS
Artikel 5 — Vorreiterrolle des öffentlichen Sektors im Bereich der Energieeffizienz Artikel 5 — Public sector leading on energy efficiency Artikel 5 — Vorreiterrolle des öffentlichen Sektors im Bereich der Energieeffizienz
Artikel 5 Absatz 1 — Vorreiterrolle des öffentlichen Sektors im Bereich der Energieeffizienz Artikel 5 Absatz 1 — Public sector leading on energy efficiency Artikel 5 Absatz 1 — Vorreiterrolle des öffentlichen Sektors im Bereich der Energieeffizienz

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Gesamtendenergieverbrauch aller öffentlichen Einrichtungen zusammen gegenüber dem Jahr 2021 jährlich um mindestens 1,9 % gesenkt wird.

Die Mitgliedstaaten können beschließen, den öffentlichen Verkehr oder die Streitkräfte von der Verpflichtung nach Unterabsatz 1 auszunehmen.

Für die Zwecke der Unterabsätze 1 und 2 legen die Mitgliedstaaten einen Ausgangswert fest, der den Endenergieverbrauch aller öffentlichen Einrichtungen, außer in den Bereichen öffentlicher Verkehr oder Streitkräfte, für das Jahr 2021 umfasst. Die Verringerung des Energieverbrauchs im öffentlichen Verkehr und bei den Streitkräften ist indikativ und kann für die Erfüllung der Verpflichtung nach Unterabsatz 1 auch dann berücksichtigt werden, wenn sie vom Ausgangswert gemäß diesem Artikel ausgenommen wurde.

(1) Member States shall ensure that the total final energy consumption of all public bodies combined is reduced by at least 1,9 % each year, when compared to 2021.

Member States may choose to exclude public transport or the armed forces from the obligation laid down in the first subparagraph.

For the purposes of the first and second subparagraphs, Member States shall establish a baseline, which includes the final energy consumption of all public bodies, except in public transport or the armed forces, for 2021. Energy consumption reduction of public transport and armed forces is indicative and may still count for fulfilling the obligation under the first subparagraph even if excluded from the baseline under this Article.

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass der Gesamtendenergieverbrauch aller öffentlichen Einrichtungen zusammen gegenüber dem Jahr 2021 jährlich um mindestens 1,9 % gesenkt wird.

Die Mitgliedstaaten können beschließen, den öffentlichen Verkehr oder die Streitkräfte von der Verpflichtung nach Unterabsatz 1 auszunehmen.

Für die Zwecke der Unterabsätze 1 und 2 legen die Mitgliedstaaten einen Ausgangswert fest, der den Endenergieverbrauch aller öffentlichen Einrichtungen, außer in den Bereichen öffentlicher Verkehr oder Streitkräfte, für das Jahr 2021 umfasst. Die Verringerung des Energieverbrauchs im öffentlichen Verkehr und bei den Streitkräften ist indikativ und kann für die Erfüllung der Verpflichtung nach Unterabsatz 1 auch dann berücksichtigt werden, wenn sie vom Ausgangswert gemäß diesem Artikel ausgenommen wurde.

Artikel 5 Absatz 2 — Vorreiterrolle des öffentlichen Sektors im Bereich der Energieeffizienz Artikel 5 Absatz 2 — Public sector leading on energy efficiency Artikel 5 Absatz 2 — Vorreiterrolle des öffentlichen Sektors im Bereich der Energieeffizienz

Während eines Übergangszeitraums bis zum 11. Oktober 2027 ist die in Absatz 1 festgelegte Zielvorgabe indikativ. Während dieses Übergangszeitraums können die Mitgliedstaaten Daten über den geschätzten Verbrauch verwenden, und bis zum selben Enddatum passen die Mitgliedstaaten den Ausgangswert an und gleichen den geschätzten Endenergieverbrauch aller öffentlichen Einrichtungen an den tatsächlichen Endenergieverbrauch aller öffentlichen Einrichtungen an.

(2) During a transitional period ending on 11 October 2027 the target set out in paragraph 1 shall be indicative. During that transitional period, Member States may use estimated consumption data, and, by the same date, Member States shall adjust the baseline and align the estimated final energy consumption of all public bodies to the actual final energy consumption of all public bodies.

Während eines Übergangszeitraums bis zum 11. Oktober 2027 ist die in Absatz 1 festgelegte Zielvorgabe indikativ. Während dieses Übergangszeitraums können die Mitgliedstaaten Daten über den geschätzten Verbrauch verwenden, und bis zum selben Enddatum passen die Mitgliedstaaten den Ausgangswert an und gleichen den geschätzten Endenergieverbrauch aller öffentlichen Einrichtungen an den tatsächlichen Endenergieverbrauch aller öffentlichen Einrichtungen an.

Artikel 5 Absatz 3 — Vorreiterrolle des öffentlichen Sektors im Bereich der Energieeffizienz Artikel 5 Absatz 3 — Public sector leading on energy efficiency Artikel 5 Absatz 3 — Vorreiterrolle des öffentlichen Sektors im Bereich der Energieeffizienz

Die Verpflichtung gemäß Absatz 1 umfasst bis zum 31. Dezember 2026 nicht den Energieverbrauch öffentlicher Einrichtungen in lokalen Verwaltungseinheiten mit einer Bevölkerung von weniger als 50 000 Einwohnern und bis zum 31. Dezember 2029 nicht den Energieverbrauch öffentlicher Einrichtungen in lokalen Verwaltungseinheiten mit einer Bevölkerung von weniger als 5 000 Einwohnern.

(3) The obligation laid down in paragraph 1 shall not include, until 31 December 2026, the energy consumption of public bodies in local administrative units with a population of less than 50 000 and, until 31 December 2029, the energy consumption of public bodies in local administrative units with a population of less than 5 000 inhabitants.

Die Verpflichtung gemäß Absatz 1 umfasst bis zum 31. Dezember 2026 nicht den Energieverbrauch öffentlicher Einrichtungen in lokalen Verwaltungseinheiten mit einer Bevölkerung von weniger als 50 000 Einwohnern und bis zum 31. Dezember 2029 nicht den Energieverbrauch öffentlicher Einrichtungen in lokalen Verwaltungseinheiten mit einer Bevölkerung von weniger als 5 000 Einwohnern.

Artikel 5 Absatz 4 — Vorreiterrolle des öffentlichen Sektors im Bereich der Energieeffizienz Artikel 5 Absatz 4 — Public sector leading on energy efficiency Artikel 5 Absatz 4 — Vorreiterrolle des öffentlichen Sektors im Bereich der Energieeffizienz

Ein Mitgliedstaat kann bei der Berechnung des Endenergieverbrauchs seiner öffentlichen Einrichtungen klimatische Unterschiede innerhalb seines Hoheitsgebietes berücksichtigen.

(4) A Member State may take into account climatic variations within it when calculating its public bodies’ final energy consumption.

Ein Mitgliedstaat kann bei der Berechnung des Endenergieverbrauchs seiner öffentlichen Einrichtungen klimatische Unterschiede innerhalb seines Hoheitsgebietes berücksichtigen.

Artikel 5 Absatz 5 — Vorreiterrolle des öffentlichen Sektors im Bereich der Energieeffizienz Artikel 5 Absatz 5 — Public sector leading on energy efficiency Artikel 5 Absatz 5 — Vorreiterrolle des öffentlichen Sektors im Bereich der Energieeffizienz

Die Mitgliedstaaten nehmen in die gemäß Artikel 14 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2018/1999 übermittelten Aktualisierungen ihrer gemäß Artikel 3 und den Artikeln 7 bis 12 der genannten Verordnung vorgelegten nationalen Energie- und Klimapläne die von allen öffentlichen Einrichtungen je Sektor zu erzielende Senkung des Energieverbrauchs sowie die Maßnahmen auf, die sie zur Verwirklichung dieser Senkungen zu ergreifen gedenken. Die Mitgliedstaaten berichten der Kommission im Rahmen ihrer gemäß Artikel 17 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten integrierten nationalen energie- und klimabezogenen Fortschrittsberichte über die jedes Jahr erreichte Senkung des Endenergieverbrauchs.

(5) Member States shall include in the updates, submitted pursuant to Article 14(2) of Regulation (EU) 2018/1999, of their national energy and climate plans, notified pursuant to Article 3 and Articles 7 to 12 of that Regulation, the amount of energy consumption reduction to be achieved by all public bodies, disaggregated by sector, and the measures that they plan to adopt for the purpose of achieving those reductions. As part of their integrated national energy and climate progress reports submitted pursuant to Article 17 of Regulation (EU) 2018/1999, Member States shall report to the Commission the final energy consumption reduction achieved every year.

Die Mitgliedstaaten nehmen in die gemäß Artikel 14 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2018/1999 übermittelten Aktualisierungen ihrer gemäß Artikel 3 und den Artikeln 7 bis 12 der genannten Verordnung vorgelegten nationalen Energie- und Klimapläne die von allen öffentlichen Einrichtungen je Sektor zu erzielende Senkung des Energieverbrauchs sowie die Maßnahmen auf, die sie zur Verwirklichung dieser Senkungen zu ergreifen gedenken. Die Mitgliedstaaten berichten der Kommission im Rahmen ihrer gemäß Artikel 17 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten integrierten nationalen energie- und klimabezogenen Fortschrittsberichte über die jedes Jahr erreichte Senkung des Endenergieverbrauchs.

Artikel 5 Absatz 6 — Vorreiterrolle des öffentlichen Sektors im Bereich der Energieeffizienz Artikel 5 Absatz 6 — Public sector leading on energy efficiency Artikel 5 Absatz 6 — Vorreiterrolle des öffentlichen Sektors im Bereich der Energieeffizienz

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die regionalen und lokalen Behörden in ihren langfristigen Planungsinstrumenten wie Dekarbonisierungsplänen oder Plänen für nachhaltige Energie spezifische Energieeffizienzmaßnahmen festlegen, nachdem sie die einschlägigen Interessenträger, einschließlich gegebenenfalls Energieagenturen, und die Öffentlichkeit, einschließlich insbesondere schutzbedürftiger Gruppen, die von Energiearmut bedroht oder anfälliger für deren Auswirkungen sind, konsultiert haben.

Die Mitgliedstaaten stellen ferner sicher, dass die zuständigen Behörden bei der Gestaltung und Durchführung von Energieeffizienzmaßnahmen Schritte unternehmen, um beträchtliche unmittelbare und mittelbare negative Auswirkungen der Energieeffizienzmaßnahmen auf von Energiearmut betroffene Haushalte, Haushalte mit geringem Einkommen oder schutzbedürftige Gruppen abzumildern.

(6) Member States shall ensure that regional and local authorities establish specific energy efficiency measures in their long-term planning tools, such as decarbonisation or sustainable energy plans, after consulting relevant stakeholders, including energy agencies where appropriate, and the public, including, in particular, vulnerable groups which are at risk of being affected by energy poverty or are more susceptible to its effects.

Member States shall also ensure that the competent authorities take actions to mitigate significant negative direct or indirect impacts of energy efficiency measures on energy poor, low-income households or vulnerable groups when designing and implementing energy efficiency measures.

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die regionalen und lokalen Behörden in ihren langfristigen Planungsinstrumenten wie Dekarbonisierungsplänen oder Plänen für nachhaltige Energie spezifische Energieeffizienzmaßnahmen festlegen, nachdem sie die einschlägigen Interessenträger, einschließlich gegebenenfalls Energieagenturen, und die Öffentlichkeit, einschließlich insbesondere schutzbedürftiger Gruppen, die von Energiearmut bedroht oder anfälliger für deren Auswirkungen sind, konsultiert haben.

Die Mitgliedstaaten stellen ferner sicher, dass die zuständigen Behörden bei der Gestaltung und Durchführung von Energieeffizienzmaßnahmen Schritte unternehmen, um beträchtliche unmittelbare und mittelbare negative Auswirkungen der Energieeffizienzmaßnahmen auf von Energiearmut betroffene Haushalte, Haushalte mit geringem Einkommen oder schutzbedürftige Gruppen abzumildern.

Artikel 5 Absatz 7 — Vorreiterrolle des öffentlichen Sektors im Bereich der Energieeffizienz Artikel 5 Absatz 7 — Public sector leading on energy efficiency Artikel 5 Absatz 7 — Vorreiterrolle des öffentlichen Sektors im Bereich der Energieeffizienz

Die Mitgliedstaaten unterstützen die öffentlichen Einrichtungen. Diese Unterstützung kann, unbeschadet der Vorschriften über staatliche Beihilfen, finanzielle und technische Unterstützung umfassen, um Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung einzuführen und öffentliche Einrichtungen dazu zu ermutigen, über die Energieeinsparungen hinausgehende Vorteile, wie die Qualität des Innenraums, zu berücksichtigen, auch auf regionaler und lokaler Ebene, indem Leitlinien bereitgestellt und der Kompetenzaufbau, die Aneignung von Fertigkeiten und Schulungsmöglichkeiten sowie die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Einrichtungen gefördert werden.

(7) Member States shall support public bodies. Such support may, without prejudice to the State aid rules, include financial and technical support, for the purpose of taking up energy efficiency improvement measures and encouraging public bodies to take into account the wider benefits beyond energy savings, for example the quality of the indoor environment, including at regional and local level, by providing guidelines, promoting competence building, the acquisition of skills and training opportunities, and by encouraging cooperation among public bodies.

Die Mitgliedstaaten unterstützen die öffentlichen Einrichtungen. Diese Unterstützung kann, unbeschadet der Vorschriften über staatliche Beihilfen, finanzielle und technische Unterstützung umfassen, um Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung einzuführen und öffentliche Einrichtungen dazu zu ermutigen, über die Energieeinsparungen hinausgehende Vorteile, wie die Qualität des Innenraums, zu berücksichtigen, auch auf regionaler und lokaler Ebene, indem Leitlinien bereitgestellt und der Kompetenzaufbau, die Aneignung von Fertigkeiten und Schulungsmöglichkeiten sowie die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Einrichtungen gefördert werden.

Artikel 5 Absatz 8 — Vorreiterrolle des öffentlichen Sektors im Bereich der Energieeffizienz Artikel 5 Absatz 8 — Public sector leading on energy efficiency Artikel 5 Absatz 8 — Vorreiterrolle des öffentlichen Sektors im Bereich der Energieeffizienz

Die Mitgliedstaaten ermutigen die öffentlichen Einrichtungen dazu, die Lebenszyklus-CO2-Emissionen und die wirtschaftlichen und sozialen Vorteile ihrer jeweiligen Investitionen und politischen Maßnahmen zu berücksichtigen.

(8) Member States shall encourage public bodies to consider life cycle carbon emissions as well as the economic and social benefits of their public bodies’ investment and policy activities.

Die Mitgliedstaaten ermutigen die öffentlichen Einrichtungen dazu, die Lebenszyklus-CO2-Emissionen und die wirtschaftlichen und sozialen Vorteile ihrer jeweiligen Investitionen und politischen Maßnahmen zu berücksichtigen.

Artikel 5 Absatz 9 — Vorreiterrolle des öffentlichen Sektors im Bereich der Energieeffizienz Artikel 5 Absatz 9 — Public sector leading on energy efficiency Artikel 5 Absatz 9 — Vorreiterrolle des öffentlichen Sektors im Bereich der Energieeffizienz

Die Mitgliedstaaten ermutigen die öffentlichen Einrichtungen dazu, die Energieeffizienz von Gebäuden, die sich im Eigentum öffentlicher Einrichtungen befinden oder von ihnen genutzt werden, u. a. durch den Austausch alter und ineffizienter Heizungsanlagen, zu verbessern.

(9) Member States shall encourage public bodies to improve the energy performance of buildings owned or occupied by public bodies, including by means of the replacement of old and inefficient heaters.

Die Mitgliedstaaten ermutigen die öffentlichen Einrichtungen dazu, die Energieeffizienz von Gebäuden, die sich im Eigentum öffentlicher Einrichtungen befinden oder von ihnen genutzt werden, u. a. durch den Austausch alter und ineffizienter Heizungsanlagen, zu verbessern.

Artikel 6 — Vorbildfunktion der Gebäude öffentlicher Einrichtungen Artikel 6 — Exemplary role of public bodies’ buildings Artikel 6 — Vorbildfunktion der Gebäude öffentlicher Einrichtungen
Artikel 6 Absatz 1 — Vorbildfunktion der Gebäude öffentlicher Einrichtungen Artikel 6 Absatz 1 — Exemplary role of public bodies’ buildings Artikel 6 Absatz 1 — Vorbildfunktion der Gebäude öffentlicher Einrichtungen

Unbeschadet des Artikels 7 der Richtlinie 2010/31/EU sorgt jeder Mitgliedstaat dafür, dass jährlich mindestens 3 % der Gesamtfläche beheizter und/oder gekühlter Gebäude, die sich im Eigentum öffentlicher Einrichtungen befinden, renoviert werden, um sie im Einklang mit Artikel 9 der Richtlinie 2010/31/EU mindestens zu Niedrigstenergiegebäuden oder Nullemissionsgebäuden umzubauen.

Die Mitgliedstaaten können entscheiden, welche Gebäude in die Renovierungsanforderung von 3 % einbezogen werden sollen, wobei die Kosteneffizienz und die technische Durchführbarkeit bei der Auswahl der zu renovierenden Gebäude gebührend zu berücksichtigen sind.

Die Mitgliedstaaten können Sozialwohnungen von der in Unterabsatz 1 genannten Renovierungspflicht ausnehmen, wenn diese Renovierungen nicht kostenneutral wären oder zu Mieterhöhungen für die Bewohner von Sozialwohnungen führen würden, es sei denn diese Mieterhöhungen sind nicht höher als die wirtschaftlichen Einsparungen bei den Energiekosten.

Nutzen öffentliche Einrichtungen ein Gebäude, das sich nicht in ihrem Eigentum befindet, so nehmen sie mit dem Eigentümer – insbesondere wenn es einen Auslöser wie Verlängerung der Miete, Nutzungsänderung und erhebliche Reparatur- oder Instandhaltungsarbeiten gibt – Verhandlungen mit dem Ziel auf, Vertragsklauseln festzulegen, nach denen das Gebäude mindestens zu einem Niedrigstenergiegebäude oder einem Nullemissionsgebäude wird.

Die Quote von mindestens 3 % wird berechnet nach der Gesamtfläche von Gebäuden, deren Gesamtnutzfläche mehr als 250 m2 beträgt, die sich im Eigentum öffentlicher Einrichtungen befinden und die am 1. Januar 2024 keine Niedrigstenergiegebäude sind.

(1) Without prejudice to Article 7 of Directive 2010/31/EU, each Member State shall ensure that at least 3 % of the total floor area of heated and/or cooled buildings that are owned by public bodies is renovated each year to be transformed into at least nearly zero-energy buildings or zero-emission buildings in accordance with Article 9 of Directive 2010/31/EU.

Member States may choose which buildings to include in the 3 % renovation requirement, giving due consideration to cost-effectiveness and technical feasibility in the choice of buildings to renovate.

Member States may exempt social housing from the obligation to renovate referred to in the first subparagraph where such renovations would not be cost neutral or would lead to rent increases for people living in social housing unless such rent increases are no higher than the economic savings on the energy bill.

Where public bodies occupy a building that they do not own, they shall negotiate with the owner, in particular when reaching a trigger point such as the renewal of rental, change of use, significant repair or maintenance work, with the aim of establishing contractual clauses for the building to become at least a nearly zero-energy building or zero-emission building.

The rate of at least 3 % shall be calculated on the total floor area of buildings which have a total useful floor area of over 250 m2, that are owned by public bodies and that, on 1 January 2024, are not nearly zero-energy buildings.

Unbeschadet des Artikels 7 der Richtlinie 2010/31/EU sorgt jeder Mitgliedstaat dafür, dass jährlich mindestens 3 % der Gesamtfläche beheizter und/oder gekühlter Gebäude, die sich im Eigentum öffentlicher Einrichtungen befinden, renoviert werden, um sie im Einklang mit Artikel 9 der Richtlinie 2010/31/EU mindestens zu Niedrigstenergiegebäuden oder Nullemissionsgebäuden umzubauen.

Die Mitgliedstaaten können entscheiden, welche Gebäude in die Renovierungsanforderung von 3 % einbezogen werden sollen, wobei die Kosteneffizienz und die technische Durchführbarkeit bei der Auswahl der zu renovierenden Gebäude gebührend zu berücksichtigen sind.

Die Mitgliedstaaten können Sozialwohnungen von der in Unterabsatz 1 genannten Renovierungspflicht ausnehmen, wenn diese Renovierungen nicht kostenneutral wären oder zu Mieterhöhungen für die Bewohner von Sozialwohnungen führen würden, es sei denn diese Mieterhöhungen sind nicht höher als die wirtschaftlichen Einsparungen bei den Energiekosten.

Nutzen öffentliche Einrichtungen ein Gebäude, das sich nicht in ihrem Eigentum befindet, so nehmen sie mit dem Eigentümer – insbesondere wenn es einen Auslöser wie Verlängerung der Miete, Nutzungsänderung und erhebliche Reparatur- oder Instandhaltungsarbeiten gibt – Verhandlungen mit dem Ziel auf, Vertragsklauseln festzulegen, nach denen das Gebäude mindestens zu einem Niedrigstenergiegebäude oder einem Nullemissionsgebäude wird.

Die Quote von mindestens 3 % wird berechnet nach der Gesamtfläche von Gebäuden, deren Gesamtnutzfläche mehr als 250 m2 beträgt, die sich im Eigentum öffentlicher Einrichtungen befinden und die am 1. Januar 2024 keine Niedrigstenergiegebäude sind.

Artikel 6 Absatz 2 — Vorbildfunktion der Gebäude öffentlicher Einrichtungen Artikel 6 Absatz 2 — Exemplary role of public bodies’ buildings Artikel 6 Absatz 2 — Vorbildfunktion der Gebäude öffentlicher Einrichtungen

Die Mitgliedstaaten können bei den folgenden Gebäudekategorien weniger strenge als die in Absatz 1 festgelegten Anforderungen anwenden: a) Gebäude, die als Teil eines ausgewiesenen Umfelds oder aufgrund ihres besonderen architektonischen oder historischen Werts offiziell geschützt sind, soweit die Einhaltung bestimmter Mindestanforderungen an die Gesamtenergieeffizienz eine unannehmbare Veränderung ihrer Eigenart oder ihrer äußeren Erscheinung bedeuten würde; b) Gebäude, die sich im Eigentum der Streitkräfte oder der Zentralregierung befinden und der Landesverteidigung dienen, mit Ausnahme von Einzelunterkünften oder Bürogebäuden der Streitkräfte und des sonstigen Personals nationaler Verteidigungsbehörden; c) Gebäude, die für den Gottesdienst und religiöse Zwecke genutzt werden.

Die Mitgliedstaaten können beschließen, dass ein Gebäude, auf das nicht in Unterabsatz 1 dieses Absatzes Bezug genommen wird, nicht bis zu dem in Absatz 1 vorgesehenen Niveau renoviert wird, wenn sie feststellen, dass es technisch, wirtschaftlich oder funktional nicht durchführbar ist, dieses Gebäude in ein Niedrigstenergiegebäude umzubauen. Beschließen sie dies, so dürfen die Mitgliedstaaten die Renovierung dieses Gebäudes nicht auf die Erfüllung der Anforderung gemäß Absatz 1 anrechnen.

(2) Member States may apply requirements that are less stringent than those laid down in paragraph 1 for the following categories of buildings:

(a) buildings officially protected as part of a designated environment, or because of their special architectural or historical merit, in so far as compliance with certain minimum energy performance requirements would alter their character or appearance unacceptably;

(b) buildings owned by the armed forces or central government and serving national defence purposes, apart from single living quarters or office buildings for the armed forces and other staff employed by national defence authorities;

(c) buildings used as places of worship and for religious activities.

Member States may decide not to renovate any building that is not referred to in the first subparagraph of this paragraph up to the level provided for in paragraph 1 if they assess that it is not technically, economically or functionally feasible for that building to be transformed into a nearly zero-energy building. Where they so decide, Member States shall not count the renovation of that building towards the fulfilment of the requirement set out in paragraph 1.

Die Mitgliedstaaten können bei den folgenden Gebäudekategorien weniger strenge als die in Absatz 1 festgelegten Anforderungen anwenden: a) Gebäude, die als Teil eines ausgewiesenen Umfelds oder aufgrund ihres besonderen architektonischen oder historischen Werts offiziell geschützt sind, soweit die Einhaltung bestimmter Mindestanforderungen an die Gesamtenergieeffizienz eine unannehmbare Veränderung ihrer Eigenart oder ihrer äußeren Erscheinung bedeuten würde; b) Gebäude, die sich im Eigentum der Streitkräfte oder der Zentralregierung befinden und der Landesverteidigung dienen, mit Ausnahme von Einzelunterkünften oder Bürogebäuden der Streitkräfte und des sonstigen Personals nationaler Verteidigungsbehörden; c) Gebäude, die für den Gottesdienst und religiöse Zwecke genutzt werden.

Die Mitgliedstaaten können beschließen, dass ein Gebäude, auf das nicht in Unterabsatz 1 dieses Absatzes Bezug genommen wird, nicht bis zu dem in Absatz 1 vorgesehenen Niveau renoviert wird, wenn sie feststellen, dass es technisch, wirtschaftlich oder funktional nicht durchführbar ist, dieses Gebäude in ein Niedrigstenergiegebäude umzubauen. Beschließen sie dies, so dürfen die Mitgliedstaaten die Renovierung dieses Gebäudes nicht auf die Erfüllung der Anforderung gemäß Absatz 1 anrechnen.

Artikel 6 Absatz 3 — Vorbildfunktion der Gebäude öffentlicher Einrichtungen Artikel 6 Absatz 3 — Exemplary role of public bodies’ buildings Artikel 6 Absatz 3 — Vorbildfunktion der Gebäude öffentlicher Einrichtungen

Um Energieeinsparungen vorwegzunehmen und Anreize für frühzeitiges Handeln zu schaffen, kann ein Mitgliedstaat, der gemäß Absatz 1 in einem beliebigen Jahr bis zum 31. Dezember 2026 mehr als 3 % der Gesamtnutzfläche seiner Gebäude renoviert, den Überschuss auf die jährliche Renovierungsrate eines der drei folgenden Jahre anrechnen. Ein Mitgliedstaat, der ab dem 1. Januar 2027 mehr als 3 % der Gesamtnutzfläche seiner Gebäude renoviert, kann den erzielten Überschuss auf die jährliche Renovierungsquote der folgenden zwei Jahre anrechnen.

(3) In order to front load energy savings and to provide an incentive for early action, a Member State that renovates more than 3 % of the total floor area of its buildings in accordance with paragraph 1 in any year until 31 December 2026 may count the surplus towards the annual renovation rate of any of the following three years. A Member State that renovates more than 3 % of the total floor area of its buildings as of 1 January 2027 may count the surplus towards the annual renovation rate of the following two years.

Um Energieeinsparungen vorwegzunehmen und Anreize für frühzeitiges Handeln zu schaffen, kann ein Mitgliedstaat, der gemäß Absatz 1 in einem beliebigen Jahr bis zum 31. Dezember 2026 mehr als 3 % der Gesamtnutzfläche seiner Gebäude renoviert, den Überschuss auf die jährliche Renovierungsrate eines der drei folgenden Jahre anrechnen. Ein Mitgliedstaat, der ab dem 1. Januar 2027 mehr als 3 % der Gesamtnutzfläche seiner Gebäude renoviert, kann den erzielten Überschuss auf die jährliche Renovierungsquote der folgenden zwei Jahre anrechnen.

Artikel 6 Absatz 4 — Vorbildfunktion der Gebäude öffentlicher Einrichtungen Artikel 6 Absatz 4 — Exemplary role of public bodies’ buildings Artikel 6 Absatz 4 — Vorbildfunktion der Gebäude öffentlicher Einrichtungen

Die Mitgliedstaaten können auf die jährliche Renovierungsquote von Gebäuden neue Gebäude anrechnen, die in ihr Eigentum übergegangen sind und die als Ersatz für bestimmte, in einem der zwei vorangegangenen Jahre abgerissene Gebäude öffentlicher Einrichtungen dienen. Dies gilt nur, wenn sie, was die erzielten Energieeinsparungen und die erreichte Senkung der Lebenszyklus-CO2-Emissionen betrifft, im Vergleich zu den Renovierungen solcher Gebäude kosteneffizienter und nachhaltiger wären. Jeder Mitgliedstaat legt die allgemeinen Kriterien, Methoden und Verfahren zur Feststellung, ob ein solcher Ausnahmefall vorliegt, eindeutig fest und veröffentlicht diese.

(4) Member States may count towards the annual renovation rate of buildings new buildings owned as replacements for specific public bodies’ buildings demolished in any of the two previous years. This shall apply only where they would be more cost effective and sustainable in terms of the energy and lifecycle CO2 emissions achieved compared to the renovations of such buildings. The general criteria, methodologies and procedures to identify such exceptional cases shall be clearly set out and published by each Member State.

Die Mitgliedstaaten können auf die jährliche Renovierungsquote von Gebäuden neue Gebäude anrechnen, die in ihr Eigentum übergegangen sind und die als Ersatz für bestimmte, in einem der zwei vorangegangenen Jahre abgerissene Gebäude öffentlicher Einrichtungen dienen. Dies gilt nur, wenn sie, was die erzielten Energieeinsparungen und die erreichte Senkung der Lebenszyklus-CO2-Emissionen betrifft, im Vergleich zu den Renovierungen solcher Gebäude kosteneffizienter und nachhaltiger wären. Jeder Mitgliedstaat legt die allgemeinen Kriterien, Methoden und Verfahren zur Feststellung, ob ein solcher Ausnahmefall vorliegt, eindeutig fest und veröffentlicht diese.

Artikel 6 Absatz 5 — Vorbildfunktion der Gebäude öffentlicher Einrichtungen Artikel 6 Absatz 5 — Exemplary role of public bodies’ buildings Artikel 6 Absatz 5 — Vorbildfunktion der Gebäude öffentlicher Einrichtungen

Bis zum 11. Oktober 2025 erstellen die Mitgliedstaaten für die Zwecke dieses Artikels ein Inventar der beheizten und/oder gekühlten Gebäude, die sich im Eigentum öffentlicher Einrichtungen befinden oder von ihnen genutzt werden und eine Gesamtnutzfläche von mehr als 250 m2 aufweisen, und machen es öffentlich verfügbar und zugänglich. Die Mitgliedstaaten aktualisieren das Inventar mindestens alle zwei Jahre. Das Inventar wird mit dem Überblick über den Gebäudebestand, der im Rahmen der nationalen Gebäuderenovierungspläne gemäß der Richtlinie 2010/31/EU und den einschlägigen Datenbanken erstellt wird.

Die Beobachtungsstelle für den EU-Gebäudebestand kann öffentlich verfügbare und zugängliche Daten zu den Merkmalen des Gebäudebestands, zur Gebäuderenovierung und zur Gesamtenergieeffizienz aggregieren, um anhand vergleichbarer Daten ein besseres Verständnis der Gesamtenergieeffizienz des Gebäudesektors zu gewährleisten.

Das Inventar enthält mindestens folgende Angaben:

a) die Gesamtnutzfläche in m2,

b) der gemessene jährliche Energieverbrauch für Wärme, Kühlung, Strom und Warmwasser, sofern diese Angaben vorliegen,

c) der gemäß der Richtlinie 2010/31/EU ausgestellte Ausweis über die Gesamtenergieeffizienz jedes Gebäudes.

(5) By 11 October 2025, Member States shall, for the purposes of this Article, establish and make publicly available and accessible an inventory of heated and/or cooled buildings that are owned or occupied by public bodies and that have a total useful floor area of more than 250 m2. Member States shall update that inventory at least every two years. The inventory shall be linked to the building stock overview carried out in the framework of the national building renovation plans in accordance with Directive 2010/31/EU and the relevant databases.

Publicly available and accessible data about building stock characteristics, buildings renovation and energy performance may be aggregated by the EU Building Stock Observatory to ensure a better understanding of the energy performance of the building sector through comparable data.

The inventory shall contain at least the following data:

(a) the floor area in m2;

(b) the measured annual energy consumption of heat, cooling, electricity and hot water when those data are available;

(c) the energy performance certificate of each building issued in accordance with Directive 2010/31/EU.

Bis zum 11. Oktober 2025 erstellen die Mitgliedstaaten für die Zwecke dieses Artikels ein Inventar der beheizten und/oder gekühlten Gebäude, die sich im Eigentum öffentlicher Einrichtungen befinden oder von ihnen genutzt werden und eine Gesamtnutzfläche von mehr als 250 m2 aufweisen, und machen es öffentlich verfügbar und zugänglich. Die Mitgliedstaaten aktualisieren das Inventar mindestens alle zwei Jahre. Das Inventar wird mit dem Überblick über den Gebäudebestand, der im Rahmen der nationalen Gebäuderenovierungspläne gemäß der Richtlinie 2010/31/EU und den einschlägigen Datenbanken erstellt wird.

Die Beobachtungsstelle für den EU-Gebäudebestand kann öffentlich verfügbare und zugängliche Daten zu den Merkmalen des Gebäudebestands, zur Gebäuderenovierung und zur Gesamtenergieeffizienz aggregieren, um anhand vergleichbarer Daten ein besseres Verständnis der Gesamtenergieeffizienz des Gebäudesektors zu gewährleisten.

Das Inventar enthält mindestens folgende Angaben:

a) die Gesamtnutzfläche in m2,

b) der gemessene jährliche Energieverbrauch für Wärme, Kühlung, Strom und Warmwasser, sofern diese Angaben vorliegen,

c) der gemäß der Richtlinie 2010/31/EU ausgestellte Ausweis über die Gesamtenergieeffizienz jedes Gebäudes.

Artikel 6 Absatz 6 — Vorbildfunktion der Gebäude öffentlicher Einrichtungen Artikel 6 Absatz 6 — Exemplary role of public bodies’ buildings Artikel 6 Absatz 6 — Vorbildfunktion der Gebäude öffentlicher Einrichtungen

Die Mitgliedstaaten können beschließen, einen alternativen Ansatz zu der in den Absätzen 1 bis 4 anzuwenden, um jedes Jahr Energieeinsparungen in Gebäuden öffentlicher Einrichtungen in einer Höhe zu erzielen, die mindestens der in Absatz 1 vorgeschriebenen Höhe entspricht.

Für die Zwecke der Anwendung dieses alternativen Ansatzes gehen die Mitgliedstaaten wie folgt vor:

a) Sie sorgen dafür, dass jedes Jahr gegebenenfalls ein Renovierungspass für Gebäude vorgelegt wird, die mindestens 3 % der Gesamtfläche beheizter und/oder gekühlter Gebäude, die sich im Eigentum öffentlicher Einrichtungen befinden, ausmachen. Für diese Gebäude muss der Umbau zu einem Niedrigstenergiegebäude bis spätestens 2040 abgeschlossen sein.

b) Sie schätzen die Energieeinsparungen, die aufgrund der Absätze 1 bis 4 erreicht würden, anhand geeigneter Standardwerte für den Energieverbrauch von Referenzgebäuden öffentlicher Einrichtungen vor und nach der Renovierung, die zu Niedrigstenergiegebäuden gemäß der Richtlinie 2010/31/EU umgewandelt werden.

Mitgliedstaaten, die sich für die Anwendung des alternativen Ansatzes entscheiden, teilen der Kommission bis zum 31. Dezember 2023 ihre voraussichtlichen Energieeinsparungen mit, um bis 31. Dezember 2030 gleichwertige Energieeinsparungen in den unter Absatz 1 fallenden Gebäuden zu erzielen.

(6) Member States may decide to apply an alternative approach to that set out in paragraphs 1 to 4 for the purpose of achieving, every year, an amount of energy savings in the buildings of public bodies which is at least equivalent to the amount required in paragraph 1.

For the purpose of applying that alternative approach, Member States shall:

(a) ensure that, each year, a renovation passport is introduced, where applicable, for buildings representing at least 3 % of the total floor area of heated and/or cooled buildings that are owned by public bodies. For those buildings, the renovation to nearly zero-energy building shall be achieved at the latest by 2040;

(b) estimate the energy savings that paragraphs 1 to 4 would generate by using appropriate standard values for the energy consumption of reference public bodies’ buildings before and after renovation to be transformed into nearly zero-energy buildings as referred to in Directive 2010/31/EU.

Member States that decide to apply the alternative approach shall notify to the Commission, by 31 December 2023, their projected energy savings to achieve at least the equivalent of energy savings in the buildings covered by paragraph 1 by 31 December 2030.

Die Mitgliedstaaten können beschließen, einen alternativen Ansatz zu der in den Absätzen 1 bis 4 anzuwenden, um jedes Jahr Energieeinsparungen in Gebäuden öffentlicher Einrichtungen in einer Höhe zu erzielen, die mindestens der in Absatz 1 vorgeschriebenen Höhe entspricht.

Für die Zwecke der Anwendung dieses alternativen Ansatzes gehen die Mitgliedstaaten wie folgt vor:

a) Sie sorgen dafür, dass jedes Jahr gegebenenfalls ein Renovierungspass für Gebäude vorgelegt wird, die mindestens 3 % der Gesamtfläche beheizter und/oder gekühlter Gebäude, die sich im Eigentum öffentlicher Einrichtungen befinden, ausmachen. Für diese Gebäude muss der Umbau zu einem Niedrigstenergiegebäude bis spätestens 2040 abgeschlossen sein.

b) Sie schätzen die Energieeinsparungen, die aufgrund der Absätze 1 bis 4 erreicht würden, anhand geeigneter Standardwerte für den Energieverbrauch von Referenzgebäuden öffentlicher Einrichtungen vor und nach der Renovierung, die zu Niedrigstenergiegebäuden gemäß der Richtlinie 2010/31/EU umgewandelt werden.

Mitgliedstaaten, die sich für die Anwendung des alternativen Ansatzes entscheiden, teilen der Kommission bis zum 31. Dezember 2023 ihre voraussichtlichen Energieeinsparungen mit, um bis 31. Dezember 2030 gleichwertige Energieeinsparungen in den unter Absatz 1 fallenden Gebäuden zu erzielen.

Artikel 7 — Vergabe öffentlicher Aufträge Artikel 7 — Public procurement Artikel 7 — Vergabe öffentlicher Aufträge
Artikel 7 Absatz 1 — Vergabe öffentlicher Aufträge Artikel 7 Absatz 1 — Public procurement Artikel 7 Absatz 1 — Vergabe öffentlicher Aufträge

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass öffentliche Auftraggeber und Auftraggeber bei der Vergabe öffentlicher Aufträge und Konzessionen, deren Wert mindestens den in Artikel 8 der Richtlinie 2014/23/EU, Artikel 4 der Richtlinie 2014/24/EU und Artikel 15 der Richtlinie 2014/25/EU festgelegten Schwellenwerten entspricht, im Einklang mit den in Anhang IV der vorliegenden Richtlinie genannten Anforderungen nur Produkte, Dienstleistungen, Gebäude und Bauleistungen mit hoher Energieeffizienz beschaffen, es sei denn, dies ist technisch nicht durchführbar.

Die Mitgliedstaaten stellen ferner sicher, dass öffentliche Auftraggeber und Auftraggeber bei der Vergabe öffentlicher Aufträge und Konzessionen, deren Wert mindestens den in Unterabsatz 1 genannten Schwellenwerten entspricht, den Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“ gemäß Artikel 3 anwenden, einschließlich für jene öffentlichen Aufträge und Konzessionen, für die in Anhang IV keine besonderen Anforderungen vorgesehen sind.

(1) Member States shall ensure that contracting authorities and contracting entities, when concluding public contracts and concessions with a value equal to or greater than the thresholds laid down in Article 8 of Directive 2014/23/EU, Article 4 of Directive 2014/24/EU and Article 15 of Directive 2014/25/EU, purchase only products, services buildings and works with high energy-efficiency performance in accordance with the requirements referred to in Annex IV to this Directive, unless it is not technically feasible.

Member States shall also ensure that in concluding the public contracts and concessions with a value equal to or greater than the thresholds referred to in the first subparagraph, contracting authorities and contracting entities apply the energy efficiency first principle in accordance with Article 3, including for those public contracts and concessions for which no specific requirements are provided for in Annex IV.

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass öffentliche Auftraggeber und Auftraggeber bei der Vergabe öffentlicher Aufträge und Konzessionen, deren Wert mindestens den in Artikel 8 der Richtlinie 2014/23/EU, Artikel 4 der Richtlinie 2014/24/EU und Artikel 15 der Richtlinie 2014/25/EU festgelegten Schwellenwerten entspricht, im Einklang mit den in Anhang IV der vorliegenden Richtlinie genannten Anforderungen nur Produkte, Dienstleistungen, Gebäude und Bauleistungen mit hoher Energieeffizienz beschaffen, es sei denn, dies ist technisch nicht durchführbar.

Die Mitgliedstaaten stellen ferner sicher, dass öffentliche Auftraggeber und Auftraggeber bei der Vergabe öffentlicher Aufträge und Konzessionen, deren Wert mindestens den in Unterabsatz 1 genannten Schwellenwerten entspricht, den Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“ gemäß Artikel 3 anwenden, einschließlich für jene öffentlichen Aufträge und Konzessionen, für die in Anhang IV keine besonderen Anforderungen vorgesehen sind.

Artikel 7 Absatz 2 — Vergabe öffentlicher Aufträge Artikel 7 Absatz 2 — Public procurement Artikel 7 Absatz 2 — Vergabe öffentlicher Aufträge

Die Verpflichtungen gemäß Absatz 1 des vorliegenden Artikels gelten nicht, wenn sie die öffentliche Sicherheit untergraben oder seine Reaktion auf Notlagen im Bereich der öffentlichen Gesundheit beeinträchtigen. Die Verpflichtungen gemäß Absatz 1 des vorliegenden Artikels gilt für die Verträge der Streitkräfte nur insoweit, wie ihre Anwendung nicht im Gegensatz zu der Art und dem Hauptziel der Tätigkeiten der Streitkräfte steht. Die Verpflichtungen gilt nicht für Verträge über die Lieferung von Militärausrüstung im Sinne der Richtlinie 2009/81/EG des Europäischen Parlaments und des Rates ( 5 ).

(2) The obligations referred to in paragraph 1 of this Article shall not apply if they undermine public security or impede the response to public health emergencies. The obligations referred to in paragraph 1 of this Article shall apply to the contracts of the armed forces only to the extent that their application does not cause any conflict with the nature and primary aim of the activities of the armed forces. The obligations shall not apply to contracts for the supply of military equipment as defined in Directive 2009/81/EC of the European Parliament and of the Council (39).

Die Verpflichtungen gemäß Absatz 1 des vorliegenden Artikels gelten nicht, wenn sie die öffentliche Sicherheit untergraben oder seine Reaktion auf Notlagen im Bereich der öffentlichen Gesundheit beeinträchtigen. Die Verpflichtungen gemäß Absatz 1 des vorliegenden Artikels gilt für die Verträge der Streitkräfte nur insoweit, wie ihre Anwendung nicht im Gegensatz zu der Art und dem Hauptziel der Tätigkeiten der Streitkräfte steht. Die Verpflichtungen gilt nicht für Verträge über die Lieferung von Militärausrüstung im Sinne der Richtlinie 2009/81/EG des Europäischen Parlaments und des Rates ( 5 ).

Artikel 7 Absatz 3 — Vergabe öffentlicher Aufträge Artikel 7 Absatz 3 — Public procurement Artikel 7 Absatz 3 — Vergabe öffentlicher Aufträge

Ungeachtet des Artikels 29 Absatz 4 stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass öffentliche Auftraggeber und Auftraggeber bei der Vergabe von Dienstleistungsaufträgen, die in erheblichem Maße energieverbrauchsrelevant sind, prüfen, ob es durchführbar ist, langfristige Energieleistungsverträge zu schließen, die langfristige Energieeinsparungen erbringen.

(3) Notwithstanding Article 29(4), Member States shall ensure that contracting authorities and contracting entities assess the feasibility of concluding long-term energy performance contracts that provide long-term energy savings when procuring service contracts with significant energy content.

Ungeachtet des Artikels 29 Absatz 4 stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass öffentliche Auftraggeber und Auftraggeber bei der Vergabe von Dienstleistungsaufträgen, die in erheblichem Maße energieverbrauchsrelevant sind, prüfen, ob es durchführbar ist, langfristige Energieleistungsverträge zu schließen, die langfristige Energieeinsparungen erbringen.

Artikel 7 Absatz 4 — Vergabe öffentlicher Aufträge Artikel 7 Absatz 4 — Public procurement Artikel 7 Absatz 4 — Vergabe öffentlicher Aufträge

Unbeschadet des Absatzes 1 des vorliegenden Artikels können die Mitgliedstaaten bei der Beschaffung eines Produktpakets, das vollständig von einem im Rahmen der Verordnung (EU) 2017/1369 erlassenen delegierten Rechtsakt erfasst wird, verlangen, dass die Gesamtenergieeffizienz stärker gewichtet wird als die Energieeffizienz der einzelnen Produkte des Pakets, indem das Produktpaket beschafft wird, das das Kriterium der Zugehörigkeit zur höchsten verfügbaren Energieeffizienzklasse erfüllt.

(4) Without prejudice to paragraph 1 of this Article, when purchasing a product package fully covered by a delegated act adopted under Regulation (EU) 2017/1369, Member States may require that the aggregate energy efficiency take priority over the energy efficiency of individual products within that package, by purchasing the product package that complies with the criterion of belonging to the highest available energy efficiency class.

Unbeschadet des Absatzes 1 des vorliegenden Artikels können die Mitgliedstaaten bei der Beschaffung eines Produktpakets, das vollständig von einem im Rahmen der Verordnung (EU) 2017/1369 erlassenen delegierten Rechtsakt erfasst wird, verlangen, dass die Gesamtenergieeffizienz stärker gewichtet wird als die Energieeffizienz der einzelnen Produkte des Pakets, indem das Produktpaket beschafft wird, das das Kriterium der Zugehörigkeit zur höchsten verfügbaren Energieeffizienzklasse erfüllt.

Artikel 7 Absatz 5 — Vergabe öffentlicher Aufträge Artikel 7 Absatz 5 — Public procurement Artikel 7 Absatz 5 — Vergabe öffentlicher Aufträge

Zur Verwirklichung des Dekarbonisierungsziels und des Null-Schadstoff-Ziels der Union können die Mitgliedstaaten verlangen, dass öffentliche Auftraggeber und Auftraggeber bei der Vergabe von Aufträgen gemäß Absatz 1 des vorliegenden Artikels gegebenenfalls übergeordnete Aspekte der Nachhaltigkeit, der sozialen Sicherheit, der Umwelt und der Kreislaufwirtschaft im Rahmen der Vergabepraxis berücksichtigen. Gegebenenfalls verlangen die Mitgliedstaaten im Einklang mit Anhang IV von den öffentlichen Auftraggebern und Auftraggebern, die Kriterien der Union für eine umweltgerechte Vergabe öffentlicher Aufträge oder verfügbare gleichwertige nationale Kriterien zu berücksichtigen.

Um für Transparenz bei der Anwendung der Energieeffizienzanforderungen im Vergabeverfahren zu sorgen, stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass die öffentlichen Auftraggeber und Auftraggeber die Informationen über die Auswirkungen von Aufträgen, deren Wert mindestens den in Absatz 1 genannten Schwellenwerten entspricht, auf die Energieeffizienz öffentlich zugänglich machen, indem sie diese Informationen in den jeweiligen Bekanntmachungen auf der Website „Tenders Electronic Daily (TED)“ im Einklang mit den Richtlinien 2014/23/EU, 2014/24/EU und 2014/25/EU sowie der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1780 der Kommission ( 6 ) veröffentlichen. Öffentliche Auftraggeber können beschließen, von den Bietern die Offenlegung von Informationen über das Lebenszyklus-Treibhauspotenzial, die Verwendung kohlenstoffarmer Materialien und die Kreislauffähigkeit der verwendeten Materialien bei einem neuen bzw. einem zu renovierenden Gebäude zu verlangen. Öffentliche Auftraggeber können für die Aufträge diese Informationen öffentlich zugänglich machen, insbesondere für neue Gebäude mit einer Fläche von mehr als 2 000 m2.

Die Mitgliedstaaten unterstützen öffentliche Auftraggeber und Auftraggeber bei der Einführung von Energieeffizienzanforderungen, auch auf regionaler und lokaler Ebene, indem sie klare Regeln und Leitlinien, einschließlich Methoden für die Bewertung der Lebenszykluskosten sowie der Umweltauswirkungen und -kosten, bereitstellen, Kompetenzunterstützungszentren einrichten, die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Auftraggebern, auch grenzübergreifend, und soweit möglich die Nutzung von Sammelbeschaffungen und der digitalen Auftragsvergabe fördern.

(5) Member States may require that contracting authorities and contracting entities, when concluding contracts as referred to in paragraph 1 of this Article, take into account, where appropriate, wider sustainability, social, environmental and circular economy aspects in procurement practices with a view to achieving the Union’s decarbonisation and zero pollution objectives. Where appropriate, and in accordance with Annex IV, Member States shall require contracting authorities and contracting entities to take into account Union green public procurement criteria or available equivalent national criteria.

To ensure transparency in the application of energy efficiency requirements in the procurement process, Member States shall ensure that contracting authorities and contracting entities make publicly available information on the energy efficiency impact of contracts with a value equal to or greater than the thresholds referred to in paragraph 1 by publishing that information in the respective notices on Tenders Electronic Daily (TED), in accordance with Directives 2014/23/EU, 2014/24/EU and 2014/25/EU, and Commission Implementing Regulation (EU) 2019/1780 (40). Contracting authorities may decide to require that tenderers disclose information on the life cycle global warming potential, the use of low carbon materials and the circularity of materials used for a new building and for a building to be renovated. Contracting authorities may make that information publicly available for the contracts, in particular for new buildings having a floor area larger than 2 000 m2.

Member States shall support contracting authorities and contracting entities in the uptake of energy efficiency requirements, including at regional and local level, by providing clear rules and guidelines including methodologies on the assessment of life cycle costs and environment impacts and costs, setting up competence support centres, encouraging cooperation amongst contracting authorities, including across borders, and using aggregated procurement and digital procurement where possible.

Zur Verwirklichung des Dekarbonisierungsziels und des Null-Schadstoff-Ziels der Union können die Mitgliedstaaten verlangen, dass öffentliche Auftraggeber und Auftraggeber bei der Vergabe von Aufträgen gemäß Absatz 1 des vorliegenden Artikels gegebenenfalls übergeordnete Aspekte der Nachhaltigkeit, der sozialen Sicherheit, der Umwelt und der Kreislaufwirtschaft im Rahmen der Vergabepraxis berücksichtigen. Gegebenenfalls verlangen die Mitgliedstaaten im Einklang mit Anhang IV von den öffentlichen Auftraggebern und Auftraggebern, die Kriterien der Union für eine umweltgerechte Vergabe öffentlicher Aufträge oder verfügbare gleichwertige nationale Kriterien zu berücksichtigen.

Um für Transparenz bei der Anwendung der Energieeffizienzanforderungen im Vergabeverfahren zu sorgen, stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass die öffentlichen Auftraggeber und Auftraggeber die Informationen über die Auswirkungen von Aufträgen, deren Wert mindestens den in Absatz 1 genannten Schwellenwerten entspricht, auf die Energieeffizienz öffentlich zugänglich machen, indem sie diese Informationen in den jeweiligen Bekanntmachungen auf der Website „Tenders Electronic Daily (TED)“ im Einklang mit den Richtlinien 2014/23/EU, 2014/24/EU und 2014/25/EU sowie der Durchführungsverordnung (EU) 2019/1780 der Kommission ( 6 ) veröffentlichen. Öffentliche Auftraggeber können beschließen, von den Bietern die Offenlegung von Informationen über das Lebenszyklus-Treibhauspotenzial, die Verwendung kohlenstoffarmer Materialien und die Kreislauffähigkeit der verwendeten Materialien bei einem neuen bzw. einem zu renovierenden Gebäude zu verlangen. Öffentliche Auftraggeber können für die Aufträge diese Informationen öffentlich zugänglich machen, insbesondere für neue Gebäude mit einer Fläche von mehr als 2 000 m2.

Die Mitgliedstaaten unterstützen öffentliche Auftraggeber und Auftraggeber bei der Einführung von Energieeffizienzanforderungen, auch auf regionaler und lokaler Ebene, indem sie klare Regeln und Leitlinien, einschließlich Methoden für die Bewertung der Lebenszykluskosten sowie der Umweltauswirkungen und -kosten, bereitstellen, Kompetenzunterstützungszentren einrichten, die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Auftraggebern, auch grenzübergreifend, und soweit möglich die Nutzung von Sammelbeschaffungen und der digitalen Auftragsvergabe fördern.

Artikel 7 Absatz 6 — Vergabe öffentlicher Aufträge Artikel 7 Absatz 6 — Public procurement Artikel 7 Absatz 6 — Vergabe öffentlicher Aufträge

Gegebenenfalls kann die Kommission den nationalen Behörden und den für die Beschaffung zuständigen Bediensteten weitere Leitlinien für die Anwendung von Energieeffizienzanforderungen im Vergabeverfahren zur Verfügung stellen. Diese Unterstützung kann die bestehenden Foren zur Unterstützung der Mitgliedstaaten beispielsweise durch konzertierte Aktionen stärken und ihnen dabei helfen, die Kriterien für eine umweltfreundliche Vergabe öffentlicher Aufträge zu berücksichtigen.

(6) Where appropriate, the Commission may provide further guidance to national authorities and procurement officials in the application of energy efficiency requirements in the procurement process. Such support may strengthen existing fora for the purpose of supporting Member States, such as by means of concerted action, and may assist them in taking the green public procurement criteria into account.

Gegebenenfalls kann die Kommission den nationalen Behörden und den für die Beschaffung zuständigen Bediensteten weitere Leitlinien für die Anwendung von Energieeffizienzanforderungen im Vergabeverfahren zur Verfügung stellen. Diese Unterstützung kann die bestehenden Foren zur Unterstützung der Mitgliedstaaten beispielsweise durch konzertierte Aktionen stärken und ihnen dabei helfen, die Kriterien für eine umweltfreundliche Vergabe öffentlicher Aufträge zu berücksichtigen.

Artikel 7 Absatz 7 — Vergabe öffentlicher Aufträge Artikel 7 Absatz 7 — Public procurement Artikel 7 Absatz 7 — Vergabe öffentlicher Aufträge

Die Mitgliedstaaten legen die Rechts- und Verwaltungsvorschriften und die Verwaltungspraxis im Bereich des öffentlichen Beschaffungswesens sowie der jährlichen Haushaltsplanung und des Rechnungswesens fest, die erforderlich sind, um sicherzustellen, dass einzelne öffentliche Auftraggeber nicht von der Durchführung von Investitionen zur Verbesserung der Energieeffizienz und von der Inanspruchnahme von Energieleistungsverträgen oder Drittfinanzierungen mit langfristiger Vertragslaufzeit abgehalten werden.

(7) Member States shall establish the legal and regulatory provisions, and administrative practices, regarding public purchasing and annual budgeting and accounting, necessary to ensure that individual contracting authorities are not deterred from making investments in improving energy efficiency and from using energy performance contracting and third-party financing mechanisms on a long-term contractual basis.

Die Mitgliedstaaten legen die Rechts- und Verwaltungsvorschriften und die Verwaltungspraxis im Bereich des öffentlichen Beschaffungswesens sowie der jährlichen Haushaltsplanung und des Rechnungswesens fest, die erforderlich sind, um sicherzustellen, dass einzelne öffentliche Auftraggeber nicht von der Durchführung von Investitionen zur Verbesserung der Energieeffizienz und von der Inanspruchnahme von Energieleistungsverträgen oder Drittfinanzierungen mit langfristiger Vertragslaufzeit abgehalten werden.

Artikel 7 Absatz 8 — Vergabe öffentlicher Aufträge Artikel 7 Absatz 8 — Public procurement Artikel 7 Absatz 8 — Vergabe öffentlicher Aufträge

Die Mitgliedstaaten beseitigen alle rechtlichen und sonstigen Hemmnisse für die Energieeffizienz, insbesondere in Bezug auf Rechts- und Verwaltungsvorschriften und die Verwaltungspraxis im Bereich des öffentlichen Beschaffungswesens sowie der jährlichen Haushaltsplanung und des Rechnungswesens, um sicherzustellen, dass einzelne öffentliche Einrichtungen nicht von der Durchführung von Investitionen zur Verbesserung der Energieeffizienz und von der Inanspruchnahme von Energieleistungsverträgen oder Drittfinanzierungen mit langfristiger Vertragslaufzeit abgehalten werden.

Die Mitgliedstaaten erstatten der Kommission im Rahmen ihrer gemäß Artikel 17 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten integrierten nationalen energie- und klimabezogenen Fortschrittsberichte Bericht über die Maßnahmen, die sie ergriffen haben, um die Hemmnisse für die Einführung von Energieeffizienzverbesserungen zu beseitigen.

(8) Member States shall remove any regulatory or non-regulatory barriers to energy efficiency, in particular as regards legal and regulatory provisions, and administrative practices, regarding public purchasing and annual budgeting and accounting, with a view to ensuring that individual public bodies are not deterred from making investments in improving energy efficiency and from using energy performance contracting and third-party financing mechanisms on a long-term contractual basis.

Member States shall report to the Commission on the measures taken to address the barriers to uptake of energy efficiency improvements as part of their integrated national energy and climate progress reports submitted pursuant to Article 17 of Regulation (EU) 2018/1999.

Die Mitgliedstaaten beseitigen alle rechtlichen und sonstigen Hemmnisse für die Energieeffizienz, insbesondere in Bezug auf Rechts- und Verwaltungsvorschriften und die Verwaltungspraxis im Bereich des öffentlichen Beschaffungswesens sowie der jährlichen Haushaltsplanung und des Rechnungswesens, um sicherzustellen, dass einzelne öffentliche Einrichtungen nicht von der Durchführung von Investitionen zur Verbesserung der Energieeffizienz und von der Inanspruchnahme von Energieleistungsverträgen oder Drittfinanzierungen mit langfristiger Vertragslaufzeit abgehalten werden.

Die Mitgliedstaaten erstatten der Kommission im Rahmen ihrer gemäß Artikel 17 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten integrierten nationalen energie- und klimabezogenen Fortschrittsberichte Bericht über die Maßnahmen, die sie ergriffen haben, um die Hemmnisse für die Einführung von Energieeffizienzverbesserungen zu beseitigen.

KAPITEL III — EFFIZIENZ BEI DER ENERGIENUTZUNG KAPITEL III — EFFICIENCY IN ENERGY USE KAPITEL III — EFFIZIENZ BEI DER ENERGIENUTZUNG
Artikel 8 — Energieeinsparverpflichtung Artikel 8 — Energy savings obligation Artikel 8 — Energieeinsparverpflichtung
Artikel 8 Absatz 1 — Energieeinsparverpflichtung Artikel 8 Absatz 1 — Energy savings obligation Artikel 8 Absatz 1 — Energieeinsparverpflichtung

Die Mitgliedstaaten müssen kumulierte Endenergieeinsparungen mindestens in folgender Höhe erreichen: a) neue jährliche Einsparungen vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2020 in Höhe von 1,5 % des jährlichen Energieabsatzes an Endkunden, gemessen am Volumen und gemittelt über den jüngsten Dreijahreszeitraum vor dem 1. Januar 2013. Das Absatzvolumen der im Verkehrswesen genutzten Energie kann ganz oder teilweise aus dieser Berechnung herausgenommen werden; b) neue jährliche Einsparungen vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2030 in Höhe von: i) 0,8 % des jährlichen Endenergieverbrauchs vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2023, gemittelt über den jüngsten Dreijahreszeitraum vor dem 1. Januar 2019; ii) 1,3 % des jährlichen Endenergieverbrauchs vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2025, gemittelt über den jüngsten Dreijahreszeitraum vor dem 1. Januar 2019; iii) 1,5 % des jährlichen Endenergieverbrauchs vom 1. Januar 2026 bis zum 31. Dezember 2027, gemittelt über den jüngsten Dreijahreszeitraum vor dem 1. Januar 2019; iv) 1,9 % des jährlichen Endenergieverbrauchs vom 1. Januar 2028 bis zum 31. Dezember 2030, gemittelt über den jüngsten Dreijahreszeitraum vor dem 1. Januar 2019.

Abweichend von Unterabsatz 1 Buchstabe b Ziffer i müssen Zypern und Malta vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2023 neue jährliche Einsparungen in Höhe von 0,24 % des jährlichen Endenergieverbrauchs, gemittelt über den jüngsten Dreijahreszeitraum vor dem 1. Januar 2019, erreichen.

Abweichend von Unterabsatz 1 Buchstabe b Ziffern ii, iii und iv müssen Zypern und Malta vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2030 neue jährliche Einsparungen in Höhe von 0,45 % des jährlichen Endenergieverbrauchs, gemittelt über den jüngsten Dreijahreszeitraum vor dem 1. Januar 2019, erreichen.

Die Mitgliedstaaten entscheiden selbst, wie sich die berechnete Menge neuer Einsparungen zeitlich über jeden der in Unterabsatz 1 Buchstaben a und b genannten Zeiträume verteilt, sofern am Ende jedes Verpflichtungszeitraums die kumulierten Gesamtendenergieeinsparungen erreicht werden.

Die Mitgliedstaaten müssen auch in den Zehnjahreszeiträumen nach 2030 neue jährliche Einsparungen gemäß der Einsparquote in Unterabsatz 1 Buchstabe b Ziffer iv erzielen.

(1) Member States shall achieve cumulative end-use energy savings at least equivalent to:

(a) new savings each year from 1 January 2014 to 31 December 2020 of 1,5 % of annual energy sales to final customers by volume, averaged over the most recent three-year period preceding 1 January 2013. Sales of energy, by volume, used in transport may be excluded, in whole or in part, from that calculation;

(b) | new savings each year from 1 January 2021 to 31 December 2030 of: (i) 0,8 % of annual final energy consumption from 1 January 2021 to 31 December 2023, averaged over the most recent three-year period preceding 1 January 2019; (ii) 1,3 % of annual final energy consumption from 1 January 2024 to 31 December 2025, averaged over the most recent three-year period preceding 1 January 2019; (iii) 1,5 % of annual final energy consumption from 1 January 2026 to 31 December 2027, averaged over the most recent three-year period preceding 1 January 2019; (iv) 1,9 % of annual final energy consumption from 1 January 2028 to 31 December 2030, averaged over the most recent three-year period preceding 1 January 2019. | (i) | 0,8 % of annual final energy consumption from 1 January 2021 to 31 December 2023, averaged over the most recent three-year period preceding 1 January 2019; | (ii) | 1,3 % of annual final energy consumption from 1 January 2024 to 31 December 2025, averaged over the most recent three-year period preceding 1 January 2019; | (iii) | 1,5 % of annual final energy consumption from 1 January 2026 to 31 December 2027, averaged over the most recent three-year period preceding 1 January 2019; | (iv) | 1,9 % of annual final energy consumption from 1 January 2028 to 31 December 2030, averaged over the most recent three-year period preceding 1 January 2019.

(i) 0,8 % of annual final energy consumption from 1 January 2021 to 31 December 2023, averaged over the most recent three-year period preceding 1 January 2019;

(ii) 1,3 % of annual final energy consumption from 1 January 2024 to 31 December 2025, averaged over the most recent three-year period preceding 1 January 2019;

(iii) 1,5 % of annual final energy consumption from 1 January 2026 to 31 December 2027, averaged over the most recent three-year period preceding 1 January 2019;

(iv) 1,9 % of annual final energy consumption from 1 January 2028 to 31 December 2030, averaged over the most recent three-year period preceding 1 January 2019.

By way of derogation from point (b)(i) of the first subparagraph, Cyprus and Malta shall achieve new savings each year from 1 January 2021 to 31 December 2023, equivalent to 0,24 % of annual final energy consumption, averaged over the most recent three-year period prior to 1 January 2019.

By way of derogation from points (b)(ii), (iii) and (iv) of the first subparagraph, Cyprus and Malta shall achieve new savings each year from 1 January 2024 to 31 December 2030 equivalent to 0,45 % of annual FEC, averaged over the most recent three-year period preceding 1 January 2019.

Member States shall decide how to phase the calculated quantity of new savings over each period referred to in points (a) and (b) of the first subparagraph, provided that the required total cumulative end-use energy savings have been achieved by the end of each obligation period.

Member States shall continue to achieve new annual savings in accordance with the savings rate provided for in point (b)(iv) of the first subparagraph for ten-year periods after 2030.

Die Mitgliedstaaten müssen kumulierte Endenergieeinsparungen mindestens in folgender Höhe erreichen: a) neue jährliche Einsparungen vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2020 in Höhe von 1,5 % des jährlichen Energieabsatzes an Endkunden, gemessen am Volumen und gemittelt über den jüngsten Dreijahreszeitraum vor dem 1. Januar 2013. Das Absatzvolumen der im Verkehrswesen genutzten Energie kann ganz oder teilweise aus dieser Berechnung herausgenommen werden; b) neue jährliche Einsparungen vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2030 in Höhe von: i) 0,8 % des jährlichen Endenergieverbrauchs vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2023, gemittelt über den jüngsten Dreijahreszeitraum vor dem 1. Januar 2019; ii) 1,3 % des jährlichen Endenergieverbrauchs vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2025, gemittelt über den jüngsten Dreijahreszeitraum vor dem 1. Januar 2019; iii) 1,5 % des jährlichen Endenergieverbrauchs vom 1. Januar 2026 bis zum 31. Dezember 2027, gemittelt über den jüngsten Dreijahreszeitraum vor dem 1. Januar 2019; iv) 1,9 % des jährlichen Endenergieverbrauchs vom 1. Januar 2028 bis zum 31. Dezember 2030, gemittelt über den jüngsten Dreijahreszeitraum vor dem 1. Januar 2019.

Abweichend von Unterabsatz 1 Buchstabe b Ziffer i müssen Zypern und Malta vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2023 neue jährliche Einsparungen in Höhe von 0,24 % des jährlichen Endenergieverbrauchs, gemittelt über den jüngsten Dreijahreszeitraum vor dem 1. Januar 2019, erreichen.

Abweichend von Unterabsatz 1 Buchstabe b Ziffern ii, iii und iv müssen Zypern und Malta vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2030 neue jährliche Einsparungen in Höhe von 0,45 % des jährlichen Endenergieverbrauchs, gemittelt über den jüngsten Dreijahreszeitraum vor dem 1. Januar 2019, erreichen.

Die Mitgliedstaaten entscheiden selbst, wie sich die berechnete Menge neuer Einsparungen zeitlich über jeden der in Unterabsatz 1 Buchstaben a und b genannten Zeiträume verteilt, sofern am Ende jedes Verpflichtungszeitraums die kumulierten Gesamtendenergieeinsparungen erreicht werden.

Die Mitgliedstaaten müssen auch in den Zehnjahreszeiträumen nach 2030 neue jährliche Einsparungen gemäß der Einsparquote in Unterabsatz 1 Buchstabe b Ziffer iv erzielen.

Artikel 8 Absatz 2 — Energieeinsparverpflichtung Artikel 8 Absatz 2 — Energy savings obligation Artikel 8 Absatz 2 — Energieeinsparverpflichtung

Die Mitgliedstaaten müssen die erforderlichen Energieeinsparungen gemäß Absatz 1 des vorliegenden Artikels entweder durch Einrichtung eines Energieeffizienzverpflichtungssystems gemäß Artikel 9 oder durch die Annahme alternativer strategischer Maßnahmen gemäß Artikel 10 erzielen. Die Mitgliedstaaten können Energieeffizienzverpflichtungssysteme mit alternativen strategischen Maßnahmen kombinieren. Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass Energieeinsparungen, die aus strategischen Maßnahmen gemäß den Artikeln 9 und 10 sowie Artikel 30 Absatz 14 resultieren, im Einklang mit Anhang V berechnet werden.

(2) Member States shall achieve the amount of energy savings required under paragraph 1 of this Article either by establishing an energy efficiency obligation scheme as referred to in Article 9 or by adopting alternative policy measures as referred to in Article 10. Member States may combine an energy efficiency obligation scheme with alternative policy measures. Member States shall ensure that energy savings resulting from the policy measures referred to in Articles 9 and 10 and Article 30(14) are calculated in accordance with Annex V.

Die Mitgliedstaaten müssen die erforderlichen Energieeinsparungen gemäß Absatz 1 des vorliegenden Artikels entweder durch Einrichtung eines Energieeffizienzverpflichtungssystems gemäß Artikel 9 oder durch die Annahme alternativer strategischer Maßnahmen gemäß Artikel 10 erzielen. Die Mitgliedstaaten können Energieeffizienzverpflichtungssysteme mit alternativen strategischen Maßnahmen kombinieren. Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass Energieeinsparungen, die aus strategischen Maßnahmen gemäß den Artikeln 9 und 10 sowie Artikel 30 Absatz 14 resultieren, im Einklang mit Anhang V berechnet werden.

Artikel 8 Absatz 3 — Energieeinsparverpflichtung Artikel 8 Absatz 3 — Energy savings obligation Artikel 8 Absatz 3 — Energieeinsparverpflichtung

Die Mitgliedstaaten setzen Energieeffizienzverpflichtungssysteme, alternative strategische Maßnahmen oder eine Kombination aus beidem oder Programme oder Maßnahmen, die im Rahmen eines nationalen Energieeffizienzfonds finanziert werden, vorrangig bei – aber nicht beschränkt auf – von Energiearmut betroffenen Menschen, schutzbedürftigen Kunden, Menschen in Haushalten mit geringem Einkommen und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben, um. Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die gemäß diesem Artikel durchgeführten strategischen Maßnahmen keine nachteiligen Auswirkungen auf diese Personen haben. Gegebenenfalls nutzen die Mitgliedstaaten Finanzmittel, einschließlich öffentlicher Mittel, auf Unionsebene eingerichteter Finanzierungsfazilitäten und Einnahmen aus Zertifikaten gemäß Artikel 24 Absatz 3 Buchstabe b, bestmöglich, um nachteilige Auswirkungen zu beseitigen und eine gerechte und alle einbeziehende Energiewende zu gewährleisten.

Zur Erreichung der gemäß Absatz 1 erforderlichen Energieeinsparungen und unbeschadet der Verordnung (EU) 2019/943 und der Richtlinie (EU) 2019/944 berücksichtigen und fördern die Mitgliedstaaten bei der Konzeption dieser strategischen Maßnahmen den Beitrag, den Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften und Bürgerenergiegemeinschaften bei der Umsetzung dieser strategischen Maßnahmen leisten können.

Die Mitgliedstaaten bestimmen und erreichen einen Anteil der geforderten kumulierten Endenergieeinsparungen unter von Energiearmut betroffenen Menschen, schutzbedürftigen Kunden, Menschen in Haushalten mit geringem Einkommen und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben. Dieser Anteil entspricht mindestens dem Anteil der von Energiearmut betroffenen Haushalte, wie er in ihren gemäß Artikel 3 Absatz 3 Buchstabe d der Verordnung (EU) 2018/1999 erstellten nationalen Energie- und Klimaplänen geschätzt wurde. Die Mitgliedstaaten berücksichtigen bei ihrer Bewertung des Anteils der Energiearmut in ihren nationalen Energie- und Klimaplänen die folgenden Indikatoren:

a) die Unfähigkeit, die Unterkunft angemessen warm zu halten (Eurostat, SILC [ilc_mdes01]),

b) die Rückstände bei Rechnungen von Versorgungsbetrieben (Eurostat, SILC, [ilc_mdes07]),

c) die Gesamtzahl der Menschen, die in einer Wohnung mit undichtem Dach, Feuchtigkeit in den Wänden, in den Fußböden, im Fundament oder Fäulnis in den Fensterrahmen oder im Fußboden leben (Eurostat, EU-SILC [ilc_mdho01]),

d) die Quote der von Armut bedrohten Personen (Eurostat, EU-SILC und ECHP-Erhebungen [ilc_li02]) (Schwellenwert: 60 % des Medianäquivalenzeinkommens nach Sozialtransfers).

Hat ein Mitgliedstaat in seinem nationalen Energie- und Klimaplan keine Schätzung des Anteils der von Energiearmut betroffenen Haushalte übermittelt, so entspricht der Anteil der kumulierten Endenergieeinsparungen, die unter von Energiearmut betroffenen Menschen, schutzbedürftigen Kunden, Menschen in Haushalten mit geringem Einkommen und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben, zu erreichen sind, mindestens dem Anteil der in Unterabsatz 3 genannten Indikatoren für das Jahr 2019 im arithmetischen Mittel oder, falls für 2019 Werte nicht verfügbar sind, der linearen Extrapolation ihrer Werte für die letzten drei Jahre, für die Werte verfügbar sind.

(3) Member States shall implement energy efficiency obligation schemes, alternative policy measures, or a combination of both, or programmes or measures financed under a national energy efficiency fund, as a priority among, but not limited to, people affected by energy poverty, vulnerable customers, people in low-income households and, where applicable, people living in social housing. Member States shall ensure that policy measures implemented pursuant to this Article have no adverse effect on those persons. Where applicable, Member States shall make the best possible use of funding, including public funding, funding facilities established at Union level, and revenues from allowances pursuant to Article 24(3), point (b), with the aim of removing adverse effects and ensuring a just and inclusive energy transition.

For the purpose of achieving the energy savings required under paragraph 1 and without prejudice to Regulation (EU) 2019/943 and Directive (EU) 2019/944, Member States shall, for the purpose of designing such policy measures, consider and promote the role of renewable energy communities and citizen energy communities in the contribution to the implementation towards those policy measures.

Member States shall establish and achieve a share of the required amount of cumulative end-use energy savings among people affected by energy poverty, vulnerable customers, people in low-income households and, where applicable, people living in social housing. This share shall at least be equal to the proportion of households in energy poverty as assessed in their national energy and climate plans established in accordance with Article 3(3), point (d), of Regulation (EU) 2018/1999. Member States shall, in their assessment of the share of energy poverty in their national energy and climate plans, consider the following indicators:

(a) the inability to keep the home adequately warm (Eurostat, SILC [ilc_mdes01]);

(b) the arrears on utility bills (Eurostat, SILC [ilc_mdes07]);

(c) the total population living in a dwelling with a leaking roof, damp walls, floors or foundation, or rot in window frames or floor (Eurostat, SILC [ilc_mdho01]);

(d) at-risk-of-poverty rate (Eurostat, SILC and ECHP surveys [ilc_li02]) (cutoff point: 60 % of median equivalised income after social transfers).

If a Member State has not notified the share of households in energy poverty as assessed in their national energy and climate plan, the share of the required amount of cumulative end-use energy savings among people affected by energy poverty, vulnerable customers, people in low-income households and, where applicable, people living in social housing, shall be at least equal to the arithmetic average share of the indicators referred to in the third subparagraph for the year 2019 or, if not available for 2019, for the linear extrapolation of their values for the last three years that are available.

Die Mitgliedstaaten setzen Energieeffizienzverpflichtungssysteme, alternative strategische Maßnahmen oder eine Kombination aus beidem oder Programme oder Maßnahmen, die im Rahmen eines nationalen Energieeffizienzfonds finanziert werden, vorrangig bei – aber nicht beschränkt auf – von Energiearmut betroffenen Menschen, schutzbedürftigen Kunden, Menschen in Haushalten mit geringem Einkommen und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben, um. Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die gemäß diesem Artikel durchgeführten strategischen Maßnahmen keine nachteiligen Auswirkungen auf diese Personen haben. Gegebenenfalls nutzen die Mitgliedstaaten Finanzmittel, einschließlich öffentlicher Mittel, auf Unionsebene eingerichteter Finanzierungsfazilitäten und Einnahmen aus Zertifikaten gemäß Artikel 24 Absatz 3 Buchstabe b, bestmöglich, um nachteilige Auswirkungen zu beseitigen und eine gerechte und alle einbeziehende Energiewende zu gewährleisten.

Zur Erreichung der gemäß Absatz 1 erforderlichen Energieeinsparungen und unbeschadet der Verordnung (EU) 2019/943 und der Richtlinie (EU) 2019/944 berücksichtigen und fördern die Mitgliedstaaten bei der Konzeption dieser strategischen Maßnahmen den Beitrag, den Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften und Bürgerenergiegemeinschaften bei der Umsetzung dieser strategischen Maßnahmen leisten können.

Die Mitgliedstaaten bestimmen und erreichen einen Anteil der geforderten kumulierten Endenergieeinsparungen unter von Energiearmut betroffenen Menschen, schutzbedürftigen Kunden, Menschen in Haushalten mit geringem Einkommen und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben. Dieser Anteil entspricht mindestens dem Anteil der von Energiearmut betroffenen Haushalte, wie er in ihren gemäß Artikel 3 Absatz 3 Buchstabe d der Verordnung (EU) 2018/1999 erstellten nationalen Energie- und Klimaplänen geschätzt wurde. Die Mitgliedstaaten berücksichtigen bei ihrer Bewertung des Anteils der Energiearmut in ihren nationalen Energie- und Klimaplänen die folgenden Indikatoren:

a) die Unfähigkeit, die Unterkunft angemessen warm zu halten (Eurostat, SILC [ilc_mdes01]),

b) die Rückstände bei Rechnungen von Versorgungsbetrieben (Eurostat, SILC, [ilc_mdes07]),

c) die Gesamtzahl der Menschen, die in einer Wohnung mit undichtem Dach, Feuchtigkeit in den Wänden, in den Fußböden, im Fundament oder Fäulnis in den Fensterrahmen oder im Fußboden leben (Eurostat, EU-SILC [ilc_mdho01]),

d) die Quote der von Armut bedrohten Personen (Eurostat, EU-SILC und ECHP-Erhebungen [ilc_li02]) (Schwellenwert: 60 % des Medianäquivalenzeinkommens nach Sozialtransfers).

Hat ein Mitgliedstaat in seinem nationalen Energie- und Klimaplan keine Schätzung des Anteils der von Energiearmut betroffenen Haushalte übermittelt, so entspricht der Anteil der kumulierten Endenergieeinsparungen, die unter von Energiearmut betroffenen Menschen, schutzbedürftigen Kunden, Menschen in Haushalten mit geringem Einkommen und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben, zu erreichen sind, mindestens dem Anteil der in Unterabsatz 3 genannten Indikatoren für das Jahr 2019 im arithmetischen Mittel oder, falls für 2019 Werte nicht verfügbar sind, der linearen Extrapolation ihrer Werte für die letzten drei Jahre, für die Werte verfügbar sind.

Artikel 8 Absatz 4 — Energieeinsparverpflichtung Artikel 8 Absatz 4 — Energy savings obligation Artikel 8 Absatz 4 — Energieeinsparverpflichtung

Die Mitgliedstaaten nehmen in ihre gemäß Artikel 14 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten aktualisierten integrierten nationalen Energie- und Klimapläne, in ihre gemäß Artikel 3 und den Artikeln 7 bis 12 der genannten Verordnung übermittelten nachfolgenden integrierten nationalen Energie- und Klimapläne und in die gemäß Artikel 17 der genannten Verordnung vorgelegten dazugehörigen nationalen energie- und klimabezogenen Fortschrittsberichte Informationen über die angewandten Indikatoren, deren Anteil im arithmetischen Mittel und die Ergebnisse der gemäß Absatz 3 des vorliegenden Artikels festgelegten strategischen Maßnahmen auf.

(4) Member States shall include information about the indicators applied, the arithmetic average share and the outcome of policy measures established in accordance with paragraph 3 of this Article in the updates of their integrated national energy and climate plans submitted pursuant to Article 14(2) of Regulation (EU) 2018/1999, in their subsequent integrated national energy and climate plans notified pursuant to Article 3 and Articles 7 to 12 of that Regulation, and in the related national energy and climate progress reports submitted pursuant to Article 17 of that Regulation.

Die Mitgliedstaaten nehmen in ihre gemäß Artikel 14 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten aktualisierten integrierten nationalen Energie- und Klimapläne, in ihre gemäß Artikel 3 und den Artikeln 7 bis 12 der genannten Verordnung übermittelten nachfolgenden integrierten nationalen Energie- und Klimapläne und in die gemäß Artikel 17 der genannten Verordnung vorgelegten dazugehörigen nationalen energie- und klimabezogenen Fortschrittsberichte Informationen über die angewandten Indikatoren, deren Anteil im arithmetischen Mittel und die Ergebnisse der gemäß Absatz 3 des vorliegenden Artikels festgelegten strategischen Maßnahmen auf.

Artikel 8 Absatz 5 — Energieeinsparverpflichtung Artikel 8 Absatz 5 — Energy savings obligation Artikel 8 Absatz 5 — Energieeinsparverpflichtung

Die Mitgliedstaaten können Energieeinsparungen aufgrund strategischer Maßnahmen unabhängig davon, ob diese bis zum 31. Dezember 2020 oder nach diesem Tag eingeführt wurden, anrechnen, sofern die Maßnahmen zu neuen Einzelmaßnahmen geführt haben, die nach dem 31. Dezember 2020 durchgeführt werden. In einem Verpflichtungszeitraum erzielte Energieeinsparungen werden nicht auf die gemäß Absatz 1 für die vorangegangenen Verpflichtungszeiträume erforderlichen Energieeinsparungen angerechnet.

(5) Member States may count energy savings that stem from policy measures, whether introduced by 31 December 2020 or after that date, provided that those measures result in new individual actions that are carried out after 31 December 2020. Energy savings achieved in any obligation period shall not count towards the amount of required energy savings for the previous obligation periods set out in paragraph 1.

Die Mitgliedstaaten können Energieeinsparungen aufgrund strategischer Maßnahmen unabhängig davon, ob diese bis zum 31. Dezember 2020 oder nach diesem Tag eingeführt wurden, anrechnen, sofern die Maßnahmen zu neuen Einzelmaßnahmen geführt haben, die nach dem 31. Dezember 2020 durchgeführt werden. In einem Verpflichtungszeitraum erzielte Energieeinsparungen werden nicht auf die gemäß Absatz 1 für die vorangegangenen Verpflichtungszeiträume erforderlichen Energieeinsparungen angerechnet.

Artikel 8 Absatz 6 — Energieeinsparverpflichtung Artikel 8 Absatz 6 — Energy savings obligation Artikel 8 Absatz 6 — Energieeinsparverpflichtung

Sofern die Mitgliedstaaten zumindest ihre kumulierte Endenergieeinsparungsverpflichtung gemäß Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe b Ziffer i erreichen, können sie die geforderte Energieeinsparung unter Heranziehung einer oder mehrerer der folgenden Maßnahmen berechnen, indem sie a) eine jährliche Einsparquote auf den Energieabsatz an Endkunden oder auf den Endenergieverbrauch, gemittelt über den jüngsten Dreijahreszeitraum vor dem 1. Januar 2019, anwenden; b) im Verkehrswesen genutzte Energie ganz oder teilweise von der Berechnungsgrundlage ausschließen; c) eine der Optionen gemäß Absatz 8 nutzen.

(6) Provided that Member States achieve at least their cumulative end-use energy savings obligation referred to in paragraph 1, first subparagraph, point (b)(i), they may calculate the required amount of energy savings referred to in that point by one or more of the following means:

(a) applying an annual savings rate on energy sales to final customers or on final energy consumption, averaged over the most recent three-year period preceding 1 January 2019;

(b) excluding, in whole or in part, energy used in transport from the calculation baseline;

(c) making use of any of the options set out in paragraph 8.

Sofern die Mitgliedstaaten zumindest ihre kumulierte Endenergieeinsparungsverpflichtung gemäß Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe b Ziffer i erreichen, können sie die geforderte Energieeinsparung unter Heranziehung einer oder mehrerer der folgenden Maßnahmen berechnen, indem sie a) eine jährliche Einsparquote auf den Energieabsatz an Endkunden oder auf den Endenergieverbrauch, gemittelt über den jüngsten Dreijahreszeitraum vor dem 1. Januar 2019, anwenden; b) im Verkehrswesen genutzte Energie ganz oder teilweise von der Berechnungsgrundlage ausschließen; c) eine der Optionen gemäß Absatz 8 nutzen.

Artikel 8 Absatz 7 — Energieeinsparverpflichtung Artikel 8 Absatz 7 — Energy savings obligation Artikel 8 Absatz 7 — Energieeinsparverpflichtung

Wenn Mitgliedstaaten eine der in Absatz 6 in Bezug auf die gemäß Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe b Ziffer i erforderlichen Energieeinsparungen vorgesehenen Möglichkeiten nutzen, legen sie Folgendes fest: a) die eigene jährliche Einsparquote, die bei der Berechnung ihrer kumulierten Endenergieeinsparungen angewendet wird, damit sichergestellt ist, dass die endgültige Menge ihrer Nettoenergieeinsparungen nicht niedriger ausfällt als die gemäß dem genannten Buchstaben vorgeschriebenen Einsparungen, b) die eigene Berechnungsgrundlage, wobei im Verkehrswesen genutzte Energie ganz oder teilweise von der Berechnungsgrundlage ausgeschlossen werden kann.

(7) Where Member States make use of any of the possibilities provided for in paragraph 6 regarding the required energy savings referred to in paragraph 1, first subparagraph, point (b)(i), they shall establish:

(a) their own annual savings rate that will be applied in the calculation of their cumulative end-use energy savings, which shall ensure that the final amount of their net energy savings is no lower than those required under that point;

(b) their own calculation baseline, which may exclude, in whole or in part, energy used in transport.

Wenn Mitgliedstaaten eine der in Absatz 6 in Bezug auf die gemäß Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe b Ziffer i erforderlichen Energieeinsparungen vorgesehenen Möglichkeiten nutzen, legen sie Folgendes fest: a) die eigene jährliche Einsparquote, die bei der Berechnung ihrer kumulierten Endenergieeinsparungen angewendet wird, damit sichergestellt ist, dass die endgültige Menge ihrer Nettoenergieeinsparungen nicht niedriger ausfällt als die gemäß dem genannten Buchstaben vorgeschriebenen Einsparungen, b) die eigene Berechnungsgrundlage, wobei im Verkehrswesen genutzte Energie ganz oder teilweise von der Berechnungsgrundlage ausgeschlossen werden kann.

Artikel 8 Absatz 8 — Energieeinsparverpflichtung Artikel 8 Absatz 8 — Energy savings obligation Artikel 8 Absatz 8 — Energieeinsparverpflichtung

Jeder Mitgliedstaat kann vorbehaltlich des Absatzes 9 a) die nach Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe a erforderliche Berechnung mit folgenden Werten durchführen: 1 % für 2014 und 2015, 1,25 % für 2016 und 2017 und 1,5 % für 2018, 2019 und 2020; b) bei der Berechnung das Absatzvolumen der in dem Verpflichtungszeitraum gemäß Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe a genutzten Energie oder den Endenergieverbrauch in dem Verpflichtungszeitraum gemäß Buchstabe b Ziffer i dieses Unterabsatzes bei in Anhang I der Richtlinie 2003/87/EG aufgeführten industriellen Tätigkeiten ganz oder teilweise ausschließen; c) Energieeinsparungen, die in den Sektoren Energietransformation sowie -verteilung und -übertragung – einschließlich der Infrastruktur für effiziente Fernwärme- und Fernkälteversorgung – aufgrund der Anwendung der Anforderungen nach Artikel 25 Absatz 4 und Artikel 26 Absatz 7 Buchstabe a sowie Artikel 27 Absätze 1, 5 bis 9 und 11 erzielt werden, auf die gemäß Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe a und Buchstabe b Ziffer i erforderlichen Energieeinsparungen anrechnen. Die Mitgliedstaaten unterrichten die Kommission im Rahmen ihrer gemäß Artikel 3 und den Artikeln 7 bis 12 vorgelegten integrierten nationalen Energie- und Klimapläne über die von ihnen beabsichtigten strategischen Maßnahmen gemäß diesem Buchstaben für den Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2030. Die Auswirkungen dieser Maßnahmen werden gemäß Anhang V berechnet und in diese Pläne einbezogen; d) Energieeinsparungen, die aufgrund von Einzelmaßnahmen nach dem 31. Dezember 2008 neu eingeführt wurden und im Jahr 2020 in Bezug auf den Verpflichtungszeitraum gemäß Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe a sowie nach 2020 in Bezug auf den Zeitraum gemäß Buchstabe b Ziffer i des genannten Unterabsatzes weiterhin eine mess- und nachprüfbare Wirkung entfalten, auf die erforderlichen Energieeinsparungen anrechnen; e) Energieeinsparungen, die sich aus strategischen Maßnahmen ergeben, auf die erforderlichen Energieeinsparungen anrechnen, sofern diese Maßnahmen nachweislich zu Einzelmaßnahmen führen, die vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2020 durchgeführt werden und die nach dem 31. Dezember 2020 Einsparungen bewirken; f) bei der Berechnung der gemäß Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe a und Buchstabe b Ziffer i erforderlichen Energieeinsparungen 30 % der nachprüfbaren Menge der Energie ausschließen, die infolge von strategischen Maßnahmen zur Förderung der Neuinstallation von Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energie an oder in Gebäuden für den Eigengebrauch erzeugt wurde; g) Energieeinsparungen, die über die für den Verpflichtungszeitraum vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2020 erforderlichen Energieeinsparungen hinausgehen, auf die gemäß Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe a und Buchstabe b Ziffer i erforderlichen Energieeinsparungen anrechnen, sofern diese Einsparungen im Rahmen von strategischen Maßnahmen im Sinne von Artikel 9 und 10 durch Einzelmaßnahmen erreicht wurden, die die Mitgliedstaaten im Rahmen ihrer nationalen Energieeffizienz-Aktionspläne mitgeteilt und in ihren Fortschrittsberichten gemäß Artikel 26 gemeldet haben.

(8) Subject to paragraph 9, each Member State may:

(a) carry out the calculation required under paragraph 1, first subparagraph, point (a), using values of 1 % in 2014 and 2015, 1,25 % in 2016 and 2017, and 1,5 % in 2018, 2019 and 2020;

(b) exclude from the calculation all or part of the sales of energy used, by volume, with respect to the obligation period referred to in paragraph 1, first subparagraph, point (a), or final energy consumed, with respect to the obligation period referred to in point (b)(i), of that subparagraph, by industrial activities listed in Annex I to Directive 2003/87/EC;

(c) count towards the amount of required energy savings in paragraph 1, first subparagraph, points (a) and (b)(i), energy savings achieved in the energy transformation, distribution and transmission sectors, including efficient district heating and cooling infrastructure, as a result of implementing the requirements set out in in Article 25(4), point (a), of Article 26(7), and Article 27(1), (5) to (9) and (11). Member States shall inform the Commission about their intended policy measures under this point for the period from 1 January 2021 to 31 December 2030 as part of their integrated national energy and climate plans notified pursuant to Article 3 and Articles 7 to 12. The impact of those measures shall be calculated in accordance with Annex V and included in those plans;

(d) count towards the amount of required energy savings, energy savings resulting from individual actions newly implemented since 31 December 2008 that continue to have an impact in 2020 with respect to the obligation period referred to in paragraph 1, first subparagraph, point (a), and beyond 2020 with respect to the period referred to in point (b)(i), of that subparagraph, and which can be measured and verified;

(e) count towards the amount of required energy savings, energy savings that stem from policy measures, provided that it can be demonstrated that those measures result in individual actions carried out from 1 January 2018 to 31 December 2020 which deliver savings after 31 December 2020;

(f) exclude from the calculation of the amount of required energy savings pursuant to paragraph 1, first subparagraph, points (a) and (b)(i), 30 % of the verifiable amount of energy generated on or in buildings for own use as a result of policy measures promoting new installation of renewable energy technologies;

(g) count towards the amount of required energy savings pursuant to paragraph 1, first subparagraph, points (a) and (b)(i), energy savings that exceed the energy savings required for the obligation period from 1 January 2014 to 31 December 2020, provided that those savings result from individual actions carried out under policy measures referred to in Articles 9 and 10, notified by Member States in their national energy efficiency action plans and reported in their progress reports in accordance with Article 26.

Jeder Mitgliedstaat kann vorbehaltlich des Absatzes 9 a) die nach Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe a erforderliche Berechnung mit folgenden Werten durchführen: 1 % für 2014 und 2015, 1,25 % für 2016 und 2017 und 1,5 % für 2018, 2019 und 2020; b) bei der Berechnung das Absatzvolumen der in dem Verpflichtungszeitraum gemäß Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe a genutzten Energie oder den Endenergieverbrauch in dem Verpflichtungszeitraum gemäß Buchstabe b Ziffer i dieses Unterabsatzes bei in Anhang I der Richtlinie 2003/87/EG aufgeführten industriellen Tätigkeiten ganz oder teilweise ausschließen; c) Energieeinsparungen, die in den Sektoren Energietransformation sowie -verteilung und -übertragung – einschließlich der Infrastruktur für effiziente Fernwärme- und Fernkälteversorgung – aufgrund der Anwendung der Anforderungen nach Artikel 25 Absatz 4 und Artikel 26 Absatz 7 Buchstabe a sowie Artikel 27 Absätze 1, 5 bis 9 und 11 erzielt werden, auf die gemäß Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe a und Buchstabe b Ziffer i erforderlichen Energieeinsparungen anrechnen. Die Mitgliedstaaten unterrichten die Kommission im Rahmen ihrer gemäß Artikel 3 und den Artikeln 7 bis 12 vorgelegten integrierten nationalen Energie- und Klimapläne über die von ihnen beabsichtigten strategischen Maßnahmen gemäß diesem Buchstaben für den Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2030. Die Auswirkungen dieser Maßnahmen werden gemäß Anhang V berechnet und in diese Pläne einbezogen; d) Energieeinsparungen, die aufgrund von Einzelmaßnahmen nach dem 31. Dezember 2008 neu eingeführt wurden und im Jahr 2020 in Bezug auf den Verpflichtungszeitraum gemäß Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe a sowie nach 2020 in Bezug auf den Zeitraum gemäß Buchstabe b Ziffer i des genannten Unterabsatzes weiterhin eine mess- und nachprüfbare Wirkung entfalten, auf die erforderlichen Energieeinsparungen anrechnen; e) Energieeinsparungen, die sich aus strategischen Maßnahmen ergeben, auf die erforderlichen Energieeinsparungen anrechnen, sofern diese Maßnahmen nachweislich zu Einzelmaßnahmen führen, die vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2020 durchgeführt werden und die nach dem 31. Dezember 2020 Einsparungen bewirken; f) bei der Berechnung der gemäß Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe a und Buchstabe b Ziffer i erforderlichen Energieeinsparungen 30 % der nachprüfbaren Menge der Energie ausschließen, die infolge von strategischen Maßnahmen zur Förderung der Neuinstallation von Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energie an oder in Gebäuden für den Eigengebrauch erzeugt wurde; g) Energieeinsparungen, die über die für den Verpflichtungszeitraum vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2020 erforderlichen Energieeinsparungen hinausgehen, auf die gemäß Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe a und Buchstabe b Ziffer i erforderlichen Energieeinsparungen anrechnen, sofern diese Einsparungen im Rahmen von strategischen Maßnahmen im Sinne von Artikel 9 und 10 durch Einzelmaßnahmen erreicht wurden, die die Mitgliedstaaten im Rahmen ihrer nationalen Energieeffizienz-Aktionspläne mitgeteilt und in ihren Fortschrittsberichten gemäß Artikel 26 gemeldet haben.

Artikel 8 Absatz 9 — Energieeinsparverpflichtung Artikel 8 Absatz 9 — Energy savings obligation Artikel 8 Absatz 9 — Energieeinsparverpflichtung

Bei der Anwendung der gemäß Absatz 8 gewählten Optionen und bei der Berechnung ihrer Auswirkungen gehen die Mitgliedstaaten für den in Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe a und Buchstabe b Ziffer i genannten Zeitraum separat wie folgt vor: a) bei der Berechnung der erforderlichen Energieeinsparungen in dem in Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe a genannten Verpflichtungszeitraum können die Mitgliedstaaten die in Absatz 8 Buchstaben a bis d aufgeführten Optionen nutzen. Auf alle gemäß Absatz 8 gewählten Optionen dürfen insgesamt höchstens 25 % der in Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe a genannten Energieeinsparungen entfallen; b) bei der Berechnung der erforderlichen Energieeinsparungen in dem in Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe b Ziffer i genannten Verpflichtungszeitraum können die Mitgliedstaaten die in Absatz 8 Buchstaben b bis g aufgeführten Optionen nutzen, sofern die Einzelmaßnahmen gemäß Absatz 8 Buchstabe d nach dem 31. Dezember 2020 weiterhin eine mess- und nachprüfbare Wirkung entfalten. Die Menge der gemäß den Absätzen 6 und 7 berechneten Energieeinsparungen darf durch die gemäß Absatz 8 gewählten Optionen insgesamt nicht um mehr als 35 % vermindert werden.

Unabhängig davon, ob Mitgliedstaaten im Verkehrswesen genutzte Energie ganz oder teilweise von ihrer Berechnungsgrundlage ausschließen oder eine der Optionen gemäß Absatz 8 nutzen, stellen sie sicher, dass die berechnete Nettomenge der neuen Einsparungen, die gemäß Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe b Ziffer i im Verpflichtungszeitraum vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2023 beim Endenergieverbrauch zu erreichen sind, nicht niedriger ausfällt als die Menge, die sich aus der Anwendung der in diesem Buchstaben genannten jährlichen Einsparquote ergibt.

(9) Member States shall apply and calculate the effect of the options chosen under paragraph 8 for the period referred to in paragraph 1, first subparagraph, points (a) and (b)(i), separately:

(a) for the calculation of the amount of energy savings required for the obligation period referred to in paragraph 1, first subparagraph, point (a), Member States may make use of the options listed in paragraph 8, points (a) to (d). All the options chosen under paragraph 8 taken together shall amount to no more than 25 % of the amount of energy savings referred to in paragraph 1, first subparagraph, point (a);

(b) for the calculation of the amount of energy savings required for the obligation period referred to in paragraph 1, first subparagraph, point (b)(i), Member States may make use of the options listed in paragraph 8, points (b) to (g), provided that the individual actions referred to in paragraph 8, point (d), continue to have a verifiable and measurable impact after 31 December 2020. All the options chosen under paragraph 8 taken together shall not lead to a reduction of more than 35 % of the amount of energy savings calculated in accordance with paragraphs 6 and 7.

Regardless of whether Member States exclude, in whole or in part, energy used in transport from their calculation baseline or make use of any of the options listed in paragraph 8, they shall ensure that the calculated net amount of new savings to be achieved in final energy consumption during the obligation period referred to in paragraph 1, first subparagraph, point (b)(i), from 1 January 2021 to 31 December 2023 is not lower than the amount resulting from applying the annual savings rate referred to in that point.

Bei der Anwendung der gemäß Absatz 8 gewählten Optionen und bei der Berechnung ihrer Auswirkungen gehen die Mitgliedstaaten für den in Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe a und Buchstabe b Ziffer i genannten Zeitraum separat wie folgt vor: a) bei der Berechnung der erforderlichen Energieeinsparungen in dem in Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe a genannten Verpflichtungszeitraum können die Mitgliedstaaten die in Absatz 8 Buchstaben a bis d aufgeführten Optionen nutzen. Auf alle gemäß Absatz 8 gewählten Optionen dürfen insgesamt höchstens 25 % der in Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe a genannten Energieeinsparungen entfallen; b) bei der Berechnung der erforderlichen Energieeinsparungen in dem in Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe b Ziffer i genannten Verpflichtungszeitraum können die Mitgliedstaaten die in Absatz 8 Buchstaben b bis g aufgeführten Optionen nutzen, sofern die Einzelmaßnahmen gemäß Absatz 8 Buchstabe d nach dem 31. Dezember 2020 weiterhin eine mess- und nachprüfbare Wirkung entfalten. Die Menge der gemäß den Absätzen 6 und 7 berechneten Energieeinsparungen darf durch die gemäß Absatz 8 gewählten Optionen insgesamt nicht um mehr als 35 % vermindert werden.

Unabhängig davon, ob Mitgliedstaaten im Verkehrswesen genutzte Energie ganz oder teilweise von ihrer Berechnungsgrundlage ausschließen oder eine der Optionen gemäß Absatz 8 nutzen, stellen sie sicher, dass die berechnete Nettomenge der neuen Einsparungen, die gemäß Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe b Ziffer i im Verpflichtungszeitraum vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2023 beim Endenergieverbrauch zu erreichen sind, nicht niedriger ausfällt als die Menge, die sich aus der Anwendung der in diesem Buchstaben genannten jährlichen Einsparquote ergibt.

Artikel 8 Absatz 10 — Energieeinsparverpflichtung Artikel 8 Absatz 10 — Energy savings obligation Artikel 8 Absatz 10 — Energieeinsparverpflichtung

Die Mitgliedstaaten erläutern in ihren gemäß Artikel 14 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten aktualisierten integrierten nationalen Energie- und Klimaplänen, in ihren gemäß Artikel 3 und den Artikeln 7 bis 12 der Verordnung (EU) 2018/1999 und im Einklang mit Anhang III der Verordnung (EU) 2018/1999 übermittelten nachfolgenden integrierten nationalen Energie- und Klimaplänen sowie in den jeweiligen Fortschrittsberichten, wie die Energieeinsparungen berechnet werden, die im Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2030 zu erreichen sind, und sie erläutern gegebenenfalls, wie die jährliche Einsparquote und die Berechnungsgrundlage festgelegt wurden und wie, sowie in welchem Umfang, die in Absatz 8 genannten Optionen angewendet wurden.

(10) Member States shall describe in the updates of their integrated national energy and climate plans submitted pursuant to Article 14(2) of Regulation (EU) 2018/1999, in their subsequent integrated national energy and climate plans notified pursuant to Article 3 and Articles 7 to 12 of Regulation (EU) 2018/1999 and in accordance with Annex III to Regulation (EU) 2018/1999, and respective progress reports the calculation of the amount of energy savings to be achieved over the period from 1 January 2021 to 31 December 2030 and shall, if relevant, explain how the annual savings rate and the calculation baseline were established, and how and to what extent the options referred to in paragraph 8 of this Article were applied.

Die Mitgliedstaaten erläutern in ihren gemäß Artikel 14 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten aktualisierten integrierten nationalen Energie- und Klimaplänen, in ihren gemäß Artikel 3 und den Artikeln 7 bis 12 der Verordnung (EU) 2018/1999 und im Einklang mit Anhang III der Verordnung (EU) 2018/1999 übermittelten nachfolgenden integrierten nationalen Energie- und Klimaplänen sowie in den jeweiligen Fortschrittsberichten, wie die Energieeinsparungen berechnet werden, die im Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2030 zu erreichen sind, und sie erläutern gegebenenfalls, wie die jährliche Einsparquote und die Berechnungsgrundlage festgelegt wurden und wie, sowie in welchem Umfang, die in Absatz 8 genannten Optionen angewendet wurden.

Artikel 8 Absatz 11 — Energieeinsparverpflichtung Artikel 8 Absatz 11 — Energy savings obligation Artikel 8 Absatz 11 — Energieeinsparverpflichtung

Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission als Teil ihrer gemäß Artikel 14 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten aktualisierten integrierten nationalen Energie- und Klimapläne und als Teil ihrer gemäß Artikel 3 und den Artikeln 7 bis 12 der Verordnung (EU) 2018/1999 übermittelten integrierten nationalen Energie- und Klimapläne die erforderlichen Energieeinsparungen gemäß Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe b und Absatz 3 des vorliegenden Artikels, eine Beschreibung der strategischen Maßnahmen, die zur Erreichung der erforderlichen kumulierten Endenergieeinsparungen durchzuführen sind, und ihre Berechnungsmethoden gemäß Anhang V der vorliegenden Richtlinie. Die Mitgliedstaaten verwenden hierzu die ihnen von der Kommission bereitgestellte Vorlage.

(11) Member States shall notify the Commission of the amount of the required energy savings referred to in paragraph 1, first subparagraph, point (b), and paragraph 3 of this Article, a description of the policy measures to be implemented to achieve the required total amount of the cumulative end-use energy savings and their calculation methodologies pursuant to Annex V to this Directive, as part of the updates of their integrated national energy and climate plans submitted pursuant to Article 14(2) of Regulation (EU) 2018/1999, and as part of their integrated national energy and climate plans notified pursuant to Article 3 and Articles 7 to 12 of Regulation (EU) 2018/1999. Member States shall use the reporting template provided to the Member States by the Commission.

Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission als Teil ihrer gemäß Artikel 14 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten aktualisierten integrierten nationalen Energie- und Klimapläne und als Teil ihrer gemäß Artikel 3 und den Artikeln 7 bis 12 der Verordnung (EU) 2018/1999 übermittelten integrierten nationalen Energie- und Klimapläne die erforderlichen Energieeinsparungen gemäß Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe b und Absatz 3 des vorliegenden Artikels, eine Beschreibung der strategischen Maßnahmen, die zur Erreichung der erforderlichen kumulierten Endenergieeinsparungen durchzuführen sind, und ihre Berechnungsmethoden gemäß Anhang V der vorliegenden Richtlinie. Die Mitgliedstaaten verwenden hierzu die ihnen von der Kommission bereitgestellte Vorlage.

Artikel 8 Absatz 12 — Energieeinsparverpflichtung Artikel 8 Absatz 12 — Energy savings obligation Artikel 8 Absatz 12 — Energieeinsparverpflichtung

Kommt die Kommission aufgrund der Bewertung der integrierten nationalen energie- und klimabezogenen Fortschrittsberichte gemäß Artikel 29 der Verordnung (EU) 2018/1999 oder des Entwurfs oder der endgültigen aktualisierten Fassung des zuletzt gemäß Artikel 14 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten integrierten nationalen Energie- und Klimaplans oder der Bewertung der gemäß Artikel 3 und den Artikeln 7 bis 12 der Verordnung (EU) 2018/1999 übermittelten nachfolgenden Entwürfe und endgültigen Fassungen der integrierten nationalen Energie- und Klimapläne zu dem Schluss, dass die strategischen Maßnahmen nicht die Erreichung der erforderlichen kumulierten Endenergieeinsparungen bis zum Ende des Verpflichtungszeitraums gewährleisten, kann die Kommission gemäß Artikel 34 der Verordnung (EU) 2018/1999 Empfehlungen an die Mitgliedstaaten richten, deren strategische Maßnahmen sie für unzureichend hält, um die Erfüllung ihrer Energieeinsparverpflichtungen sicherzustellen.

(12) Where on the basis of the assessment of the integrated national energy and climate progress reports pursuant to Article 29 of Regulation (EU) 2018/1999, or of the draft or final update of the latest notified integrated national energy and climate plan submitted pursuant to Article 14 of Regulation (EU) 2018/1999, or of the assessment of the subsequent draft and final integrated national energy and climate plans notified pursuant to Article 3 and Articles 7 to 12 of Regulation (EU) 2018/1999, the Commission concludes that policy measures do not ensure the achievement of the required amount of cumulative end-use energy savings by the end of the obligation period, the Commission may issue recommendations in accordance with Article 34 of Regulation (EU) 2018/1999 to the Member States whose policy measures it deems to be insufficient to ensure the fulfilment of their energy savings obligations.

Kommt die Kommission aufgrund der Bewertung der integrierten nationalen energie- und klimabezogenen Fortschrittsberichte gemäß Artikel 29 der Verordnung (EU) 2018/1999 oder des Entwurfs oder der endgültigen aktualisierten Fassung des zuletzt gemäß Artikel 14 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten integrierten nationalen Energie- und Klimaplans oder der Bewertung der gemäß Artikel 3 und den Artikeln 7 bis 12 der Verordnung (EU) 2018/1999 übermittelten nachfolgenden Entwürfe und endgültigen Fassungen der integrierten nationalen Energie- und Klimapläne zu dem Schluss, dass die strategischen Maßnahmen nicht die Erreichung der erforderlichen kumulierten Endenergieeinsparungen bis zum Ende des Verpflichtungszeitraums gewährleisten, kann die Kommission gemäß Artikel 34 der Verordnung (EU) 2018/1999 Empfehlungen an die Mitgliedstaaten richten, deren strategische Maßnahmen sie für unzureichend hält, um die Erfüllung ihrer Energieeinsparverpflichtungen sicherzustellen.

Artikel 8 Absatz 13 — Energieeinsparverpflichtung Artikel 8 Absatz 13 — Energy savings obligation Artikel 8 Absatz 13 — Energieeinsparverpflichtung

Hat ein Mitgliedstaat die bis zum Ende jedes Verpflichtungszeitraums gemäß Absatz 1 erforderlichen kumulierten Endenergieeinsparungen nicht erreicht, so erzielt er die ausstehenden Energieeinsparungen zusätzlich zu den kumulierten Endenergieeinsparungen, die bis zum Ende des darauffolgenden Verpflichtungszeitraums erforderlich sind.

Hat ein Mitgliedstaat jedoch kumulierte Endenergieeinsparungen erreicht, die über dem bis zum Ende jedes Verpflichtungszeitraums gemäß Absatz 1 erforderlichen Niveau liegen, so ist er berechtigt, die zulässige Menge von höchstens 10 % dieses Überschusses auf den folgenden Verpflichtungszeitraum zu übertragen, ohne dass die Zielverpflichtung erhöht wird.

(13) Where a Member State has not achieved the required cumulative end-use energy savings by the end of each obligation period set out in paragraph 1, it shall achieve the outstanding energy savings in addition to the cumulative end-use energy savings required by the end of the following obligation period.

Alternatively, where a Member State has achieved cumulative end-use energy savings above the required level by the end of each obligation period set out in paragraph 1, it shall be entitled to carry the eligible amount of no more than 10 % of such surplus into the following obligation period without the target commitment being increased.

Hat ein Mitgliedstaat die bis zum Ende jedes Verpflichtungszeitraums gemäß Absatz 1 erforderlichen kumulierten Endenergieeinsparungen nicht erreicht, so erzielt er die ausstehenden Energieeinsparungen zusätzlich zu den kumulierten Endenergieeinsparungen, die bis zum Ende des darauffolgenden Verpflichtungszeitraums erforderlich sind.

Hat ein Mitgliedstaat jedoch kumulierte Endenergieeinsparungen erreicht, die über dem bis zum Ende jedes Verpflichtungszeitraums gemäß Absatz 1 erforderlichen Niveau liegen, so ist er berechtigt, die zulässige Menge von höchstens 10 % dieses Überschusses auf den folgenden Verpflichtungszeitraum zu übertragen, ohne dass die Zielverpflichtung erhöht wird.

Artikel 8 Absatz 14 — Energieeinsparverpflichtung Artikel 8 Absatz 14 — Energy savings obligation Artikel 8 Absatz 14 — Energieeinsparverpflichtung

Im Rahmen ihrer gemäß Artikel 14 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten aktualisierten nationalen Energie- und Klimapläne und ihrer gemäß Artikel 17 der genannten Verordnung vorgelegten einschlägigen nationalen energie- und klimabezogenen Fortschrittsberichte und ihrer gemäß Artikel 3 und den Artikeln 7 bis 12 der genannten Verordnung übermittelten nachfolgenden integrierten nationalen Energie- und Klimapläne weisen die Mitgliedstaaten, gegebenenfalls auch durch Nachweise und Berechnungen, nach, a) dass Energieeinsparungen nicht doppelt angerechnet werden, falls sich strategische Maßnahmen oder Einzelmaßnahmen in ihrer Wirkung überschneiden; b) wie die gemäß Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe b des vorliegenden Artikels erzielten Energieeinsparungen zum Erreichen ihres nationalen Beitrags gemäß Artikel 4 beitragen; c) dass strategische Maßnahmen zur Erfüllung ihrer Energieeinsparverpflichtung festgelegt wurden, die im Einklang mit diesem Artikel konzipiert wurden, und dass diese strategischen Maßnahmen anrechenbar und angemessen sind, um die erforderlichen kumulierten Endenergieeinsparungen bis zum Ende jedes Verpflichtungszeitraums zu erreichen.

(14) As part of their updates of national energy and climate plans submitted pursuant to Article 14(2) of Regulation (EU) 2018/1999, their relevant national energy and climate progress reports submitted pursuant to Article 17 of that Regulation, and their subsequent integrated national energy and climate plans notified pursuant to Article 3 and Articles 7 to 12 of that Regulation, Member States shall demonstrate including, where appropriate, with evidence and calculations:

(a) that where there is an overlap in the impact of policy measures or individual actions, there is no double counting of energy savings;

(b) how energy savings achieved pursuant to paragraph 1, first subparagraph, point (b), of this Article, contribute to the achievement of their national contribution pursuant to Article 4;

(c) that policy measures are established for fulfilling their energy savings obligation, designed in compliance with this Article and that those policy measures are eligible and appropriate to ensure the achievement of the required amount of cumulative end-use energy savings by the end of each obligation period.

Im Rahmen ihrer gemäß Artikel 14 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten aktualisierten nationalen Energie- und Klimapläne und ihrer gemäß Artikel 17 der genannten Verordnung vorgelegten einschlägigen nationalen energie- und klimabezogenen Fortschrittsberichte und ihrer gemäß Artikel 3 und den Artikeln 7 bis 12 der genannten Verordnung übermittelten nachfolgenden integrierten nationalen Energie- und Klimapläne weisen die Mitgliedstaaten, gegebenenfalls auch durch Nachweise und Berechnungen, nach, a) dass Energieeinsparungen nicht doppelt angerechnet werden, falls sich strategische Maßnahmen oder Einzelmaßnahmen in ihrer Wirkung überschneiden; b) wie die gemäß Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe b des vorliegenden Artikels erzielten Energieeinsparungen zum Erreichen ihres nationalen Beitrags gemäß Artikel 4 beitragen; c) dass strategische Maßnahmen zur Erfüllung ihrer Energieeinsparverpflichtung festgelegt wurden, die im Einklang mit diesem Artikel konzipiert wurden, und dass diese strategischen Maßnahmen anrechenbar und angemessen sind, um die erforderlichen kumulierten Endenergieeinsparungen bis zum Ende jedes Verpflichtungszeitraums zu erreichen.

Artikel 9 — Energieeffizienzverpflichtungssysteme Artikel 9 — Energy efficiency obligation schemes Artikel 9 — Energieeffizienzverpflichtungssysteme
Artikel 9 Absatz 1 — Energieeffizienzverpflichtungssysteme Artikel 9 Absatz 1 — Energy efficiency obligation schemes Artikel 9 Absatz 1 — Energieeffizienzverpflichtungssysteme

Entscheiden sich die Mitgliedstaaten dafür, ihre Verpflichtungen hinsichtlich der Erreichung von Energieeinsparungen gemäß Artikel 8 Absatz 1 mithilfe eines Energieeffizienzverpflichtungssystems zu erfüllen, so sorgen sie dafür, dass die in Absatz 3 dieses Artikels genannten und im Hoheitsgebiet des Mitgliedstaats tätigen verpflichteten Parteien ihre in Artikel 8 Absatz 1 festgelegten kumulierten Endenergieeinsparanforderungen unbeschadet des Artikels 8 Absatz 8 und Absatz 9 erreichen.

Die Mitgliedstaaten können gegebenenfalls entscheiden, dass verpflichtete Parteien diese Einsparverpflichtungen ganz oder teilweise durch einen gemäß Artikel 30 Absatz 14 geleisteten Beitrag zum Nationalen Energieeffizienzfonds erfüllen.

(1) Where Member States decide to fulfil their obligations to achieve the amount of savings required under Article 8(1) by way of an energy efficiency obligation scheme, they shall ensure that the obligated parties referred to in paragraph 3 of this Article operating in each Member State’s territory achieve, without prejudice to Article 8(8) and (9), their cumulative end-use energy savings requirement as set out in Article 8(1).

Where applicable, Member States may decide that obligated parties fulfil those savings, in whole or in part, as a contribution to the national energy efficiency fund in accordance with Article 30(14).

Entscheiden sich die Mitgliedstaaten dafür, ihre Verpflichtungen hinsichtlich der Erreichung von Energieeinsparungen gemäß Artikel 8 Absatz 1 mithilfe eines Energieeffizienzverpflichtungssystems zu erfüllen, so sorgen sie dafür, dass die in Absatz 3 dieses Artikels genannten und im Hoheitsgebiet des Mitgliedstaats tätigen verpflichteten Parteien ihre in Artikel 8 Absatz 1 festgelegten kumulierten Endenergieeinsparanforderungen unbeschadet des Artikels 8 Absatz 8 und Absatz 9 erreichen.

Die Mitgliedstaaten können gegebenenfalls entscheiden, dass verpflichtete Parteien diese Einsparverpflichtungen ganz oder teilweise durch einen gemäß Artikel 30 Absatz 14 geleisteten Beitrag zum Nationalen Energieeffizienzfonds erfüllen.

Artikel 9 Absatz 2 — Energieeffizienzverpflichtungssysteme Artikel 9 Absatz 2 — Energy efficiency obligation schemes Artikel 9 Absatz 2 — Energieeffizienzverpflichtungssysteme

Entscheiden sich die Mitgliedstaaten dafür, ihre Verpflichtungen hinsichtlich der Erreichung von Energieeinsparungen gemäß Artikel 8 Absatz 1 mithilfe eines Energieeffizienzverpflichtungssystems zu erfüllen, so können sie auch eine durchführende Behörde benennen, die das System verwaltet.

(2) Where Member States decide to fulfil their obligations to achieve the amount of savings required under Article 8(1) by way of an energy efficiency obligation scheme, they may appoint an implementing public authority to administer the scheme.

Entscheiden sich die Mitgliedstaaten dafür, ihre Verpflichtungen hinsichtlich der Erreichung von Energieeinsparungen gemäß Artikel 8 Absatz 1 mithilfe eines Energieeffizienzverpflichtungssystems zu erfüllen, so können sie auch eine durchführende Behörde benennen, die das System verwaltet.

Artikel 9 Absatz 3 — Energieeffizienzverpflichtungssysteme Artikel 9 Absatz 3 — Energy efficiency obligation schemes Artikel 9 Absatz 3 — Energieeffizienzverpflichtungssysteme

Die Mitgliedstaaten benennen unter den in ihrem Hoheitsgebiet tätigen Übertragungs- bzw. Fernleitungsnetzbetreibern, Verteilernetzbetreibern, Energieverteilern, Energieeinzelhandelsunternehmen und Verkehrskraftstoffverteilern oder Verkehrskraftstoff-Einzelhandelsunternehmen nach objektiven und nichtdiskriminierenden Kriterien verpflichtete Parteien. Die zur Erfüllung der Verpflichtung erforderlichen Energieeinsparungen müssen durch die verpflichteten Parteien unter den vom Mitgliedstaat benannten Endkunden unabhängig von der nach Artikel 8 Absatz 1 vorgenommenen Berechnung oder, falls die Mitgliedstaaten dies beschließen, durch zertifizierte Einsparungen anderer Parteien gemäß Absatz 11 Buchstabe a des vorliegenden Artikels erzielt werden.

(3) Member States shall designate, on the basis of objective and non-discriminatory criteria, obligated parties among transmission system operators, distribution system operators, energy distributors, retail energy sales companies and transport fuel distributors or transport fuel retailers operating in their territory. The amount of energy savings needed to fulfil the obligation shall be achieved by the obligated parties among final customers, designated by the Member State, independently of the calculation made pursuant to Article 8(1) or, if Member States so decide, through certified savings stemming from other parties as set out in paragraph 11, point (a), of this Article.

Die Mitgliedstaaten benennen unter den in ihrem Hoheitsgebiet tätigen Übertragungs- bzw. Fernleitungsnetzbetreibern, Verteilernetzbetreibern, Energieverteilern, Energieeinzelhandelsunternehmen und Verkehrskraftstoffverteilern oder Verkehrskraftstoff-Einzelhandelsunternehmen nach objektiven und nichtdiskriminierenden Kriterien verpflichtete Parteien. Die zur Erfüllung der Verpflichtung erforderlichen Energieeinsparungen müssen durch die verpflichteten Parteien unter den vom Mitgliedstaat benannten Endkunden unabhängig von der nach Artikel 8 Absatz 1 vorgenommenen Berechnung oder, falls die Mitgliedstaaten dies beschließen, durch zertifizierte Einsparungen anderer Parteien gemäß Absatz 11 Buchstabe a des vorliegenden Artikels erzielt werden.

Artikel 9 Absatz 4 — Energieeffizienzverpflichtungssysteme Artikel 9 Absatz 4 — Energy efficiency obligation schemes Artikel 9 Absatz 4 — Energieeffizienzverpflichtungssysteme

Werden Energieeinzelhandelsunternehmen als verpflichtete Parteien in Absatz 3 benannt, so sorgen die Mitgliedstaaten dafür, dass diese Unternehmen bei der Erfüllung ihrer Verpflichtung keine Hindernisse schaffen, die dem Verbraucher einen Anbieterwechsel erschweren.

(4) Where retail energy sales companies are designated as obligated parties under paragraph 3, Member States shall ensure that, in fulfilling their obligation, retail energy sales companies do not create any barriers that impede consumers from switching from one supplier to another.

Werden Energieeinzelhandelsunternehmen als verpflichtete Parteien in Absatz 3 benannt, so sorgen die Mitgliedstaaten dafür, dass diese Unternehmen bei der Erfüllung ihrer Verpflichtung keine Hindernisse schaffen, die dem Verbraucher einen Anbieterwechsel erschweren.

Artikel 9 Absatz 5 — Energieeffizienzverpflichtungssysteme Artikel 9 Absatz 5 — Energy efficiency obligation schemes Artikel 9 Absatz 5 — Energieeffizienzverpflichtungssysteme

Die Mitgliedstaaten können von den verpflichteten Parteien verlangen, einen Anteil ihrer Energieeinsparverpflichtung unter von Energiearmut betroffenen Menschen, schutzbedürftigen Kunden, Menschen in Haushalten mit geringem Einkommen und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben, zu erreichen. Die Mitgliedstaaten können von den verpflichteten Parteien ebenso verlangen, Ziele für die Senkung der Energiekosten zu erreichen, sofern diese Ziele zu Endenergieeinsparungen führen und gemäß Anhang V berechnet werden, und Energieeinsparungen zu erzielen, indem sie Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung fördern, einschließlich finanzieller Unterstützungsmaßnahmen zur Minderung der Auswirkungen des CO2-Preises auf KMU und Kleinstunternehmen.

(5) Member States may require obligated parties to achieve a share of their energy savings obligation among people affected by energy poverty, vulnerable customers, people in low-income households and, where applicable, people living in social housing. Member States may also require obligated parties to achieve energy cost reduction targets, provided that they result in end use energy savings and are calculated in accordance with Annex V, and to achieve energy savings by promoting energy efficiency improvement measures, including financial support measures mitigating carbon price effects on SMEs and microenterprises.

Die Mitgliedstaaten können von den verpflichteten Parteien verlangen, einen Anteil ihrer Energieeinsparverpflichtung unter von Energiearmut betroffenen Menschen, schutzbedürftigen Kunden, Menschen in Haushalten mit geringem Einkommen und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben, zu erreichen. Die Mitgliedstaaten können von den verpflichteten Parteien ebenso verlangen, Ziele für die Senkung der Energiekosten zu erreichen, sofern diese Ziele zu Endenergieeinsparungen führen und gemäß Anhang V berechnet werden, und Energieeinsparungen zu erzielen, indem sie Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung fördern, einschließlich finanzieller Unterstützungsmaßnahmen zur Minderung der Auswirkungen des CO2-Preises auf KMU und Kleinstunternehmen.

Artikel 9 Absatz 6 — Energieeffizienzverpflichtungssysteme Artikel 9 Absatz 6 — Energy efficiency obligation schemes Artikel 9 Absatz 6 — Energieeffizienzverpflichtungssysteme

Die Mitgliedstaaten können von den verpflichteten Parteien verlangen, mit Sozialdiensten, regionalen und lokalen Behörden oder Gemeinden zusammenzuarbeiten, um Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung bei Menschen, die von Energiearmut betroffen sind, schutzbedürftigen Kunden, Menschen in Haushalten mit geringem Einkommen und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben, zu fördern. Dazu gehören auch die Ermittlung und Berücksichtigung der spezifischen Bedürfnisse bestimmter Gruppen, die von Energiearmut bedroht oder für ihre Auswirkungen anfälliger sind. Um Menschen, die von Energiearmut betroffen sind, schutzbedürftige Kunden und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben, zu schützen, wirken die Mitgliedstaaten darauf hin, dass die verpflichteten Parteien, Maßnahmen wie die Renovierung von Gebäuden, einschließlich Sozialwohnungen, den Austausch von Geräten, finanzielle Unterstützung und Anreize für Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung im Einklang mit nationalen Finanzierungs- und Förderprogrammen oder Energieaudits durchführen. Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass Maßnahmen für einzelne Wohnungen in Wohnblöcken förderfähig sind.

(6) Member States may require obligated parties to work with social services, regional authorities, local authorities or municipalities to promote energy efficiency improvement measures among people affected by energy poverty, vulnerable customers, people in low-income households and, where applicable, people living in social housing. This includes identifying and addressing the specific needs of particular groups at risk of energy poverty or more susceptible to its effects. To protect people affected by energy poverty, vulnerable customers and, where applicable, people living in social housing, Member States shall encourage obligated parties to carry out actions such as renovation of buildings, including social housing, replacement of appliances, financial support and incentives for energy efficiency improvement measures in accordance with national financing and support schemes, or energy audits. Member States shall ensure the eligibility of measures for individual units located in multi-apartment buildings.

Die Mitgliedstaaten können von den verpflichteten Parteien verlangen, mit Sozialdiensten, regionalen und lokalen Behörden oder Gemeinden zusammenzuarbeiten, um Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung bei Menschen, die von Energiearmut betroffen sind, schutzbedürftigen Kunden, Menschen in Haushalten mit geringem Einkommen und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben, zu fördern. Dazu gehören auch die Ermittlung und Berücksichtigung der spezifischen Bedürfnisse bestimmter Gruppen, die von Energiearmut bedroht oder für ihre Auswirkungen anfälliger sind. Um Menschen, die von Energiearmut betroffen sind, schutzbedürftige Kunden und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben, zu schützen, wirken die Mitgliedstaaten darauf hin, dass die verpflichteten Parteien, Maßnahmen wie die Renovierung von Gebäuden, einschließlich Sozialwohnungen, den Austausch von Geräten, finanzielle Unterstützung und Anreize für Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung im Einklang mit nationalen Finanzierungs- und Förderprogrammen oder Energieaudits durchführen. Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass Maßnahmen für einzelne Wohnungen in Wohnblöcken förderfähig sind.

Artikel 9 Absatz 7 — Energieeffizienzverpflichtungssysteme Artikel 9 Absatz 7 — Energy efficiency obligation schemes Artikel 9 Absatz 7 — Energieeffizienzverpflichtungssysteme

Bei der Anwendung der Absätze 5 und 6 verlangen die Mitgliedstaaten von den verpflichteten Parteien, jährlich über die Energieeinsparungen Bericht zu erstatten, die die verpflichteten Parteien durch Maßnahmen erzielt haben, deren Durchführung bei von Energiearmut betroffenen Menschen, schutzbedürftigen Kunden, Menschen in Haushalten mit geringem Einkommen und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben, gefördert wurde, und verlangen aggregierte statistische Daten über ihre Endkunden unter Angabe von Änderungen bei den Energieeinsparungen gegenüber zuvor übermittelten Informationen sowie über die bereitgestellte technische und finanzielle Hilfe.

(7) When applying paragraphs 5 and 6, Member States shall require obligated parties to report on an annual basis on the energy savings achieved by the obligated parties from actions promoted among people affected by energy poverty, vulnerable customers, people in low-income households and, where applicable, people living in social housing, and shall require aggregated statistical information on their final customers, identifying changes in energy savings when compared to previously submitted information, and regarding technical and financial support provided.

Bei der Anwendung der Absätze 5 und 6 verlangen die Mitgliedstaaten von den verpflichteten Parteien, jährlich über die Energieeinsparungen Bericht zu erstatten, die die verpflichteten Parteien durch Maßnahmen erzielt haben, deren Durchführung bei von Energiearmut betroffenen Menschen, schutzbedürftigen Kunden, Menschen in Haushalten mit geringem Einkommen und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben, gefördert wurde, und verlangen aggregierte statistische Daten über ihre Endkunden unter Angabe von Änderungen bei den Energieeinsparungen gegenüber zuvor übermittelten Informationen sowie über die bereitgestellte technische und finanzielle Hilfe.

Artikel 9 Absatz 8 — Energieeffizienzverpflichtungssysteme Artikel 9 Absatz 8 — Energy efficiency obligation schemes Artikel 9 Absatz 8 — Energieeffizienzverpflichtungssysteme

Die Mitgliedstaaten geben die von jeder verpflichteten Partei geforderte Energieeinsparung entweder als Primärenergieverbrauch oder als Endenergieverbrauch an. Die für die Angabe der geforderten Energieeinsparung gewählte Methode wird auch für die Berechnung der von den verpflichteten Parteien geltend gemachten Einsparungen verwendet. Bei der Umrechnung der Energieeinsparung gelten die unteren Heizwerte nach Anhang VI der Durchführungsverordnung (EU) 2018/2066 der Kommission ( 7 ) und der Primärenergiefaktor gemäß Artikel 31, sofern die Verwendung anderer Umrechnungsfaktoren nicht gerechtfertigt werden kann.

(8) Member States shall express the amount of energy savings required of each obligated party in terms of either primary energy consumption or final energy consumption. The method chosen to express the amount of energy savings required shall also be used to calculate the savings claimed by obligated parties. When converting the amount of energy savings, the net calorific values set out in Annex VI of Commission Implementing Regulation (EU) 2018/2066 (41) and the primary energy factor pursuant to Article 31 shall apply unless the use of other conversion factors can be justified.

Die Mitgliedstaaten geben die von jeder verpflichteten Partei geforderte Energieeinsparung entweder als Primärenergieverbrauch oder als Endenergieverbrauch an. Die für die Angabe der geforderten Energieeinsparung gewählte Methode wird auch für die Berechnung der von den verpflichteten Parteien geltend gemachten Einsparungen verwendet. Bei der Umrechnung der Energieeinsparung gelten die unteren Heizwerte nach Anhang VI der Durchführungsverordnung (EU) 2018/2066 der Kommission ( 7 ) und der Primärenergiefaktor gemäß Artikel 31, sofern die Verwendung anderer Umrechnungsfaktoren nicht gerechtfertigt werden kann.

Artikel 9 Absatz 9 — Energieeffizienzverpflichtungssysteme Artikel 9 Absatz 9 — Energy efficiency obligation schemes Artikel 9 Absatz 9 — Energieeffizienzverpflichtungssysteme

Die Mitgliedstaaten richten Mess-, Kontroll- und Prüfsysteme ein, damit zumindest für einen statistisch signifikanten Anteil und eine repräsentative Stichprobe der Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung, die von den verpflichteten Parteien ergriffen wurden, eine dokumentierte Prüfung durchgeführt werden kann. Die Messung, Kontrolle und Prüfung erfolgt unabhängig von den verpflichteten Parteien. Handelt es sich bei einer Einrichtung um eine nach einem nationalen Energieeffizienzverpflichtungssystem gemäß Artikel 9 und nach dem EU-EHS für Gebäude und Straßenverkehr gemäß der Richtlinie 2003/87/EG verpflichtete Partei, so wird durch das Überwachungs- und Prüfsystem sichergestellt, dass der bei der Überführung von Brennstoffen in den steuerrechtlich freien Verkehr weitergegebene CO2-Preis bei der Berechnung und Meldung der durch die Energieeinsparmaßnahmen der Einrichtung erzielten Energieeinsparungen berücksichtigt wird.

(9) Member States shall establish measurement, control and verification systems for carrying out documented verification on at least a statistically significant proportion and representative sample of the energy efficiency improvement measures put in place by the obligated parties. The measurement, control and verification shall be carried out independently of the obligated parties. Where an entity is an obligated party under a national energy efficiency obligation scheme under Article 9 and under the EU ETS for buildings and road transport in accordance with Directive 2003/87/EC, the monitoring and verification system shall ensure that the carbon price passed through when releasing fuel for consumption in accordance with Directive 2003/87/EC shall be taken into account in the calculation and reporting of energy savings of the entity’s energy saving measures.

Die Mitgliedstaaten richten Mess-, Kontroll- und Prüfsysteme ein, damit zumindest für einen statistisch signifikanten Anteil und eine repräsentative Stichprobe der Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung, die von den verpflichteten Parteien ergriffen wurden, eine dokumentierte Prüfung durchgeführt werden kann. Die Messung, Kontrolle und Prüfung erfolgt unabhängig von den verpflichteten Parteien. Handelt es sich bei einer Einrichtung um eine nach einem nationalen Energieeffizienzverpflichtungssystem gemäß Artikel 9 und nach dem EU-EHS für Gebäude und Straßenverkehr gemäß der Richtlinie 2003/87/EG verpflichtete Partei, so wird durch das Überwachungs- und Prüfsystem sichergestellt, dass der bei der Überführung von Brennstoffen in den steuerrechtlich freien Verkehr weitergegebene CO2-Preis bei der Berechnung und Meldung der durch die Energieeinsparmaßnahmen der Einrichtung erzielten Energieeinsparungen berücksichtigt wird.

Artikel 9 Absatz 10 — Energieeffizienzverpflichtungssysteme Artikel 9 Absatz 10 — Energy efficiency obligation schemes Artikel 9 Absatz 10 — Energieeffizienzverpflichtungssysteme

Die Mitgliedstaaten unterrichten die Kommission im Rahmen der gemäß Artikel 17 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten integrierten nationalen energie- und klimabezogenen Fortschrittsberichte über die eingerichteten Mess-, Kontroll- und Prüfsysteme, einschließlich der angewandten Methoden, der ermittelten Probleme und wie mit diesen Problemen umgegangen wurde.

(10) Member States shall inform the Commission, as part of the integrated national energy and climate progress reports submitted pursuant to Article 17 of Regulation (EU) 2018/1999, on the measurement, control and verification systems put in place, including the methods used, the issues identified and how those issues were addressed.

Die Mitgliedstaaten unterrichten die Kommission im Rahmen der gemäß Artikel 17 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten integrierten nationalen energie- und klimabezogenen Fortschrittsberichte über die eingerichteten Mess-, Kontroll- und Prüfsysteme, einschließlich der angewandten Methoden, der ermittelten Probleme und wie mit diesen Problemen umgegangen wurde.

Artikel 9 Absatz 11 — Energieeffizienzverpflichtungssysteme Artikel 9 Absatz 11 — Energy efficiency obligation schemes Artikel 9 Absatz 11 — Energieeffizienzverpflichtungssysteme

Innerhalb des Energieeffizienzverpflichtungssystems können die Mitgliedstaaten den verpflichteten Parteien gestatten, a) zertifizierte Energieeinsparungen, die von Energiedienstleistern oder sonstigen Dritten erzielt werden, auf ihre Verpflichtung anzurechnen, was auch dann gilt, wenn die verpflichteten Parteien Maßnahmen über andere staatlich zugelassene Einrichtungen oder über Behörden fördern, die gegebenenfalls auch förmliche Partnerschaften umfassen können und in Verbindung mit anderen Finanzierungsquellen stehen können; b) in einem bestimmten Jahr erzielte Einsparungen so anzurechnen, als ob sie in einem der vier vorangegangenen oder der drei darauffolgenden Jahre erreicht worden wären, sofern der jeweilige Zeitraum nicht über das Ende der in Artikel 8 Absatz 1 genannten Verpflichtungszeiträume hinausreicht.

Sofern die Mitgliedstaaten es gestatten, stellen sie sicher, dass die Zertifizierung der in Unterabsatz 1 Buchstabe a genannten Energieeinsparungen nach einem Genehmigungsverfahren erfolgt, das in den Mitgliedstaaten eingerichtet wird, klar und transparent ist und allen Marktteilnehmern offen steht und das darauf abzielt, die Zertifizierungskosten gering zu halten.

Die Mitgliedstaaten bewerten die Auswirkungen der direkten und indirekten Kosten von Energieeffizienzverpflichtungssystemen auf die Wettbewerbsfähigkeit energieintensiver Industriezweige, die dem internationalen Wettbewerb ausgesetzt sind, und ergreifen gegebenenfalls Maßnahmen, um diese Auswirkungen möglichst gering zu halten.

(11) Within the energy efficiency obligation scheme, Member States may authorise obligated parties to carry out the following:

(a) count towards their obligation certified energy savings achieved by energy service providers or other third parties, including when obligated parties promote measures through other State-approved bodies or through public authorities that may involve formal partnerships and may be in combination with other sources of finance;

(b) count savings obtained in a given year as if they had instead been obtained in any of the four previous or three following years as long as this is not beyond the end of the obligation periods set out in Article 8(1).

Where Member States so authorise, they shall ensure that the certification of energy savings referred to in point (a) of the first subparagraph follows an approval process that is put in place in the Member States, that is clear, transparent, and open to all market participants, and that aims to minimise the costs of certification.

Member States shall assess and, if appropriate, take measures to minimise the impact of the direct and indirect costs of energy efficiency obligation schemes on the competitiveness of energy-intensive industries exposed to international competition.

Innerhalb des Energieeffizienzverpflichtungssystems können die Mitgliedstaaten den verpflichteten Parteien gestatten, a) zertifizierte Energieeinsparungen, die von Energiedienstleistern oder sonstigen Dritten erzielt werden, auf ihre Verpflichtung anzurechnen, was auch dann gilt, wenn die verpflichteten Parteien Maßnahmen über andere staatlich zugelassene Einrichtungen oder über Behörden fördern, die gegebenenfalls auch förmliche Partnerschaften umfassen können und in Verbindung mit anderen Finanzierungsquellen stehen können; b) in einem bestimmten Jahr erzielte Einsparungen so anzurechnen, als ob sie in einem der vier vorangegangenen oder der drei darauffolgenden Jahre erreicht worden wären, sofern der jeweilige Zeitraum nicht über das Ende der in Artikel 8 Absatz 1 genannten Verpflichtungszeiträume hinausreicht.

Sofern die Mitgliedstaaten es gestatten, stellen sie sicher, dass die Zertifizierung der in Unterabsatz 1 Buchstabe a genannten Energieeinsparungen nach einem Genehmigungsverfahren erfolgt, das in den Mitgliedstaaten eingerichtet wird, klar und transparent ist und allen Marktteilnehmern offen steht und das darauf abzielt, die Zertifizierungskosten gering zu halten.

Die Mitgliedstaaten bewerten die Auswirkungen der direkten und indirekten Kosten von Energieeffizienzverpflichtungssystemen auf die Wettbewerbsfähigkeit energieintensiver Industriezweige, die dem internationalen Wettbewerb ausgesetzt sind, und ergreifen gegebenenfalls Maßnahmen, um diese Auswirkungen möglichst gering zu halten.

Artikel 9 Absatz 12 — Energieeffizienzverpflichtungssysteme Artikel 9 Absatz 12 — Energy efficiency obligation schemes Artikel 9 Absatz 12 — Energieeffizienzverpflichtungssysteme

Die Mitgliedstaaten veröffentlichen jährlich die von jeder verpflichteten Partei oder jeder Unterkategorie von verpflichteten Parteien erzielten Energieeinsparungen sowie die im Rahmen des Systems erzielten Gesamtenergieeinsparungen.

(12) Member States shall, on an annual basis, publish the energy savings achieved by each obligated party, or each sub-category of obligated party, and in total under the scheme.

Die Mitgliedstaaten veröffentlichen jährlich die von jeder verpflichteten Partei oder jeder Unterkategorie von verpflichteten Parteien erzielten Energieeinsparungen sowie die im Rahmen des Systems erzielten Gesamtenergieeinsparungen.

Artikel 10 — Alternative strategische Maßnahmen Artikel 10 — Alternative policy measures Artikel 10 — Alternative strategische Maßnahmen
Artikel 10 Absatz 1 — Alternative strategische Maßnahmen Artikel 10 Absatz 1 — Alternative policy measures Artikel 10 Absatz 1 — Alternative strategische Maßnahmen

Entscheiden sich die Mitgliedstaaten dafür, ihre Verpflichtungen zur Erreichung der gemäß Artikel 8 Absatz 1 erforderlichen Einsparungen mithilfe alternativer strategischer Maßnahmen zu erfüllen, so stellen sie unbeschadet des Artikels 8 Absätze 8 und 9 sicher, dass die gemäß Artikel 8 Absatz 1 erforderlichen Energieeinsparungen unter den Endkunden erzielt werden.

(1) Where Member States decide to fulfil their obligations to achieve the savings required under Article 8(1) by way of alternative policy measures, they shall ensure, without prejudice to Article 8(8) and (9), that the energy savings required under Article 8(1) are achieved among final customers.

Entscheiden sich die Mitgliedstaaten dafür, ihre Verpflichtungen zur Erreichung der gemäß Artikel 8 Absatz 1 erforderlichen Einsparungen mithilfe alternativer strategischer Maßnahmen zu erfüllen, so stellen sie unbeschadet des Artikels 8 Absätze 8 und 9 sicher, dass die gemäß Artikel 8 Absatz 1 erforderlichen Energieeinsparungen unter den Endkunden erzielt werden.

Artikel 10 Absatz 2 — Alternative strategische Maßnahmen Artikel 10 Absatz 2 — Alternative policy measures Artikel 10 Absatz 2 — Alternative strategische Maßnahmen

Für alle Maßnahmen mit Ausnahme steuerlicher Maßnahmen richten die Mitgliedstaaten Mess-, Kontroll- und Prüfsysteme ein, in deren Rahmen zumindest für einen statistisch signifikanten Anteil und eine repräsentative Stichprobe der Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung, die von den teilnehmenden oder beauftragten Parteien ergriffen wurden, eine dokumentierte Prüfung durchgeführt wird. Die Messung, Kontrolle und Prüfung erfolgt unabhängig von den teilnehmenden oder beauftragten Parteien.

(2) For all measures other than those relating to taxation, Member States shall put in place measurement, control and verification systems under which documented verification is carried out on at least a statistically significant proportion and representative sample of the energy efficiency improvement measures put in place by the participating or entrusted parties. The measurement, control and verification shall be carried out independently of the participating or entrusted parties.

Für alle Maßnahmen mit Ausnahme steuerlicher Maßnahmen richten die Mitgliedstaaten Mess-, Kontroll- und Prüfsysteme ein, in deren Rahmen zumindest für einen statistisch signifikanten Anteil und eine repräsentative Stichprobe der Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung, die von den teilnehmenden oder beauftragten Parteien ergriffen wurden, eine dokumentierte Prüfung durchgeführt wird. Die Messung, Kontrolle und Prüfung erfolgt unabhängig von den teilnehmenden oder beauftragten Parteien.

Artikel 10 Absatz 3 — Alternative strategische Maßnahmen Artikel 10 Absatz 3 — Alternative policy measures Artikel 10 Absatz 3 — Alternative strategische Maßnahmen

Die Mitgliedstaaten unterrichten die Kommission im Rahmen der gemäß Artikel 17 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten integrierten nationalen energie- und klimabezogenen Fortschrittsberichte über die eingerichteten Mess-, Kontroll- und Prüfsysteme, einschließlich der angewandten Methoden, der ermittelten Probleme und wie mit diesen umgegangen wurde.

(3) Member States shall inform the Commission, as part of the integrated national energy and climate progress reports submitted pursuant to Article 17 of Regulation (EU) 2018/1999, on the measurement, control and verification systems put in place, including methods used, issues identified and how they were addressed.

Die Mitgliedstaaten unterrichten die Kommission im Rahmen der gemäß Artikel 17 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten integrierten nationalen energie- und klimabezogenen Fortschrittsberichte über die eingerichteten Mess-, Kontroll- und Prüfsysteme, einschließlich der angewandten Methoden, der ermittelten Probleme und wie mit diesen umgegangen wurde.

Artikel 10 Absatz 4 — Alternative strategische Maßnahmen Artikel 10 Absatz 4 — Alternative policy measures Artikel 10 Absatz 4 — Alternative strategische Maßnahmen

Bei der Meldung einer steuerlichen Maßnahme weisen die Mitgliedstaaten nach, wie bei der Gestaltung der steuerlichen Maßnahme die Wirksamkeit des Preissignals, z. B. des Steuersatzes und der Sichtbarkeit im Zeitverlauf, sichergestellt wurde. Im Falle einer Senkung des Steuersatzes begründen die Mitgliedstaaten, wie die steuerlichen Maßnahmen weiterhin zu neuen Energieeinsparungen führen.

(4) When reporting a taxation measure, Member States shall demonstrate how the effectiveness of the price signal, such as tax rate and visibility over time, has been ensured in the design of the taxation measure. Where there is a decrease in the tax rate, Member States shall justify how the taxation measures still result in new energy savings.

Bei der Meldung einer steuerlichen Maßnahme weisen die Mitgliedstaaten nach, wie bei der Gestaltung der steuerlichen Maßnahme die Wirksamkeit des Preissignals, z. B. des Steuersatzes und der Sichtbarkeit im Zeitverlauf, sichergestellt wurde. Im Falle einer Senkung des Steuersatzes begründen die Mitgliedstaaten, wie die steuerlichen Maßnahmen weiterhin zu neuen Energieeinsparungen führen.

Artikel 11 — Energiemanagementsysteme und Energieaudits Artikel 11 — Energy management systems and energy audits Artikel 11 — Energiemanagementsysteme und Energieaudits
Artikel 11 Absatz 1 — Energiemanagementsysteme und Energieaudits Artikel 11 Absatz 1 — Energy management systems and energy audits Artikel 11 Absatz 1 — Energiemanagementsysteme und Energieaudits

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass Unternehmen mit einem durchschnittlichen jährlichen Energieverbrauch von mehr als 85 TJ in den vorangegangenen drei Jahren, alle Energieträger zusammengenommen, ein Energiemanagementsystem einrichten. Das Energiemanagementsystem wird von einer unabhängigen Einrichtung im Einklang mit den einschlägigen europäischen oder internationalen Normen zertifiziert.

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Unternehmen gemäß Unterabsatz 1 spätestens bis zum 11. Oktober 2027 über ein Energiemanagementsystem verfügen.

(1) Member States shall ensure that enterprises with an average annual consumption higher than 85 TJ of energy over the previous three years, taking all energy carriers together, implement an energy management system. The energy management system shall be certified by an independent body, in accordance with the relevant European or international standards.

Member States shall ensure that the enterprises referred to in the first subparagraph have an energy management system in place at the latest by 11 October 2027.

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass Unternehmen mit einem durchschnittlichen jährlichen Energieverbrauch von mehr als 85 TJ in den vorangegangenen drei Jahren, alle Energieträger zusammengenommen, ein Energiemanagementsystem einrichten. Das Energiemanagementsystem wird von einer unabhängigen Einrichtung im Einklang mit den einschlägigen europäischen oder internationalen Normen zertifiziert.

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Unternehmen gemäß Unterabsatz 1 spätestens bis zum 11. Oktober 2027 über ein Energiemanagementsystem verfügen.

Artikel 11 Absatz 2 — Energiemanagementsysteme und Energieaudits Artikel 11 Absatz 2 — Energy management systems and energy audits Artikel 11 Absatz 2 — Energiemanagementsysteme und Energieaudits

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass Unternehmen mit einem durchschnittlichen jährlichen Energieverbrauch von mehr als 10 TJ in den vorangegangenen drei Jahren alle Energieträger zusammengenommen, die kein Energiemanagementsystem einrichten, einem Energieaudit unterzogen werden.

Solche Energieaudits werden entweder

a) in unabhängiger und kosteneffizienter Weise von qualifizierten oder akkreditierten Experten gemäß Artikel 28 durchgeführt oder

b) von unabhängigen Behörden gemäß den nationalen Rechtsvorschriften durchgeführt und überwacht.

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass in Unternehmen gemäß Unterabsatz 1 spätestens bis zum 11. Oktober 2026 ein erstes Energieaudit durchgeführt wird und die anschließenden Energieaudits mindestens alle vier Jahre durchgeführt werden. Führen diese Unternehmen bereits Energieaudits gemäß Unterabsatz 1 durch, so setzten sie dies gemäß dieser Richtlinie mindestens in Zeitabständen von vier Jahren fort.

Die betreffenden Unternehmen erstellen auf der Grundlage der Empfehlungen, die sich aus diesen Energieaudits ergeben, einen konkreten und durchführbaren Aktionsplan. Der Aktionsplan enthält Maßnahmen zur Umsetzung jeder Auditempfehlung, sofern diese technisch oder wirtschaftlich durchführbar ist. Der Aktionsplan wird der Geschäftsführung des Unternehmens vorgelegt.

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Aktionspläne und Umsetzungsquote der Empfehlungen im Jahresbericht des Unternehmens aufgeführt und öffentlich zugänglich gemacht werden, vorbehaltlich des Unionsrechts und des nationalen Rechts zum Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen und der Vertraulichkeit.

(2) Member States shall ensure that enterprises with an average annual consumption higher than 10 TJ of energy over the previous three years, taking all energy carriers together, which do not implement an energy management system are subject to an energy audit.

Such energy audits shall be either:

(a) carried out in an independent and cost-effective manner by qualified or accredited experts, in accordance with Article 28; or

(b) implemented and supervised by independent authorities under national legislation.

Member States shall ensure that the enterprises referred to in the first subparagraph carry out a first energy audit by 11 October 2026 and that subsequent energy audits are carried out at least every four years. Where such enterprises already carry out energy audits in accordance with the first subparagraph, they shall continue to do so at least every four years in accordance with this Directive.

The enterprises concerned shall draw up a concrete and feasible Action Plan on the basis of the recommendations arising from those energy audits. The Action Plan shall identify measures to implement each audit recommendation, where it is technically or economically feasible. The Action Plan shall be submitted to the management of the enterprise.

Member States shall ensure that the Action Plans and the recommendation implementation rate are published in the enterprise’s annual report, and that they are made publicly available, subject to Union and national law protecting trade and business secrets and confidentiality.

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass Unternehmen mit einem durchschnittlichen jährlichen Energieverbrauch von mehr als 10 TJ in den vorangegangenen drei Jahren alle Energieträger zusammengenommen, die kein Energiemanagementsystem einrichten, einem Energieaudit unterzogen werden.

Solche Energieaudits werden entweder

a) in unabhängiger und kosteneffizienter Weise von qualifizierten oder akkreditierten Experten gemäß Artikel 28 durchgeführt oder

b) von unabhängigen Behörden gemäß den nationalen Rechtsvorschriften durchgeführt und überwacht.

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass in Unternehmen gemäß Unterabsatz 1 spätestens bis zum 11. Oktober 2026 ein erstes Energieaudit durchgeführt wird und die anschließenden Energieaudits mindestens alle vier Jahre durchgeführt werden. Führen diese Unternehmen bereits Energieaudits gemäß Unterabsatz 1 durch, so setzten sie dies gemäß dieser Richtlinie mindestens in Zeitabständen von vier Jahren fort.

Die betreffenden Unternehmen erstellen auf der Grundlage der Empfehlungen, die sich aus diesen Energieaudits ergeben, einen konkreten und durchführbaren Aktionsplan. Der Aktionsplan enthält Maßnahmen zur Umsetzung jeder Auditempfehlung, sofern diese technisch oder wirtschaftlich durchführbar ist. Der Aktionsplan wird der Geschäftsführung des Unternehmens vorgelegt.

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Aktionspläne und Umsetzungsquote der Empfehlungen im Jahresbericht des Unternehmens aufgeführt und öffentlich zugänglich gemacht werden, vorbehaltlich des Unionsrechts und des nationalen Rechts zum Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen und der Vertraulichkeit.

Artikel 11 Absatz 3 — Energiemanagementsysteme und Energieaudits Artikel 11 Absatz 3 — Energy management systems and energy audits Artikel 11 Absatz 3 — Energiemanagementsysteme und Energieaudits

Hat in einem bestimmten Jahr ein Unternehmen gemäß Absatz 1 einen Jahresverbrauch von mehr als 85 TJ und ein Unternehmen gemäß Absatz 2 einen Jahresverbrauch von mehr als 10 TJ, so stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass diese Informationen den für die Umsetzung dieses Artikels zuständigen nationalen Behörden zur Verfügung gestellt werden. Zu diesem Zweck können die Mitgliedstaaten die Nutzung einer neuen oder bestehenden Plattform fördern, um die Erhebung der erforderlichen Daten auf nationaler Ebene zu erleichtern.

(3) Where, in any given year, an enterprise as referred to in paragraph 1 has an annual consumption of more than 85 TJ and where an enterprise as referred to in paragraph 2 has an annual consumption of more than 10 TJ, Member States shall ensure that that information is made available to the national authorities responsible for implementation of this Article. For that purpose, Member States may promote the use of a new or an existing platform to facilitate the collection of the required data at national level.

Hat in einem bestimmten Jahr ein Unternehmen gemäß Absatz 1 einen Jahresverbrauch von mehr als 85 TJ und ein Unternehmen gemäß Absatz 2 einen Jahresverbrauch von mehr als 10 TJ, so stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass diese Informationen den für die Umsetzung dieses Artikels zuständigen nationalen Behörden zur Verfügung gestellt werden. Zu diesem Zweck können die Mitgliedstaaten die Nutzung einer neuen oder bestehenden Plattform fördern, um die Erhebung der erforderlichen Daten auf nationaler Ebene zu erleichtern.

Artikel 11 Absatz 4 — Energiemanagementsysteme und Energieaudits Artikel 11 Absatz 4 — Energy management systems and energy audits Artikel 11 Absatz 4 — Energiemanagementsysteme und Energieaudits

Die Mitgliedstaaten können die in den Absätzen 1 und 2 genannten Unternehmen dazu anhalten, in ihrem Jahresbericht Informationen über ihren jährlichen Energieverbrauch in kWh, ihren jährlichen Wasserverbrauch in Kubikmetern und einen Vergleich ihres jährlichen Energie- und Wasserverbrauchs mit den Vorjahren bereitzustellen.

(4) Member States may encourage the enterprises referred to in paragraphs 1 and 2 to provide information in their annual report about their annual energy consumption in kWh, their annual volume of water consumption in cubic metres and a comparison of their energy and water consumption with previous years.

Die Mitgliedstaaten können die in den Absätzen 1 und 2 genannten Unternehmen dazu anhalten, in ihrem Jahresbericht Informationen über ihren jährlichen Energieverbrauch in kWh, ihren jährlichen Wasserverbrauch in Kubikmetern und einen Vergleich ihres jährlichen Energie- und Wasserverbrauchs mit den Vorjahren bereitzustellen.

Artikel 11 Absatz 5 — Energiemanagementsysteme und Energieaudits Artikel 11 Absatz 5 — Energy management systems and energy audits Artikel 11 Absatz 5 — Energiemanagementsysteme und Energieaudits

Die Mitgliedstaaten fördern die Verfügbarkeit von hochwertigen Energieaudits für alle Endkunden, die kosteneffizient sind und a) in unabhängiger Weise von qualifizierten oder akkreditierten Experten nach Qualifikationskriterien durchgeführt werden oder b) von unabhängigen Behörden gemäß den nationalen Rechtsvorschriften durchgeführt und überwacht werden.

Die Energieaudits nach Unterabsatz 1 können von hausinternen Experten oder Energieauditoren durchgeführt werden, sofern der betreffende Mitgliedstaat ein Qualitätssicherungssystem eingerichtet hat, zu dem gegebenenfalls auch gehört, dass jährlich nach dem Zufallsprinzip mindestens ein statistisch signifikanter Prozentsatz aller von diesen hausinternen Experten oder Energieauditoren durchgeführten Energieaudits ausgewählt wird.

Um die hohe Qualität der Energieaudits und Energiemanagementsysteme zu gewährleisten, stellen die Mitgliedstaaten im Einklang mit Anhang VI und unter Berücksichtigung einschlägiger europäischer und internationaler Normen transparente und nichtdiskriminierende Mindestkriterien für Energieaudits auf. Die Mitgliedstaaten benennen eine zuständige Behörde oder Stelle, um sicherzustellen, dass die Fristen für die Durchführung von Energieaudits gemäß Absatz 2 des vorliegenden Artikels eingehalten und die in Anhang VI festgelegten Mindestkriterien korrekt angewandt werden.

Energieaudits enthalten keine Klauseln, die verhindern, dass die Ergebnisse der Audits an qualifizierte oder akkreditierte Energiedienstleister weitergegeben werden, sofern der Kunde keine Einwände erhebt.

(5) Member States shall promote the availability to all final customers of high quality energy audits which are cost-effective and are:

(a) carried out in an independent manner by qualified or accredited experts in accordance with qualification criteria; or

(b) implemented and supervised by independent authorities under national legislation.

The energy audits referred to in the first subparagraph may be carried out by in-house experts or energy auditors, provided that the Member State concerned has put in place a scheme to ensure their quality, including, if appropriate, an annual random selection of at least a statistically significant percentage of all the energy audits carried out by such in-house experts or energy auditors.

For the purpose of ensuring the high quality of the energy audits and energy management systems, Member States shall establish transparent and non-discriminatory minimum criteria for energy audits in accordance with Annex VI and taking into consideration relevant European or international standards. Member States shall designate a competent authority or body to ensure that the timelines for conducting energy audits set out in paragraph 2 of this Article are complied with and the minimum criteria set out in Annex VI are correctly applied.

Energy audits shall not include clauses preventing the findings of the audit from being transferred to any qualified or accredited energy service provider, provided that the customer does not object.

Die Mitgliedstaaten fördern die Verfügbarkeit von hochwertigen Energieaudits für alle Endkunden, die kosteneffizient sind und a) in unabhängiger Weise von qualifizierten oder akkreditierten Experten nach Qualifikationskriterien durchgeführt werden oder b) von unabhängigen Behörden gemäß den nationalen Rechtsvorschriften durchgeführt und überwacht werden.

Die Energieaudits nach Unterabsatz 1 können von hausinternen Experten oder Energieauditoren durchgeführt werden, sofern der betreffende Mitgliedstaat ein Qualitätssicherungssystem eingerichtet hat, zu dem gegebenenfalls auch gehört, dass jährlich nach dem Zufallsprinzip mindestens ein statistisch signifikanter Prozentsatz aller von diesen hausinternen Experten oder Energieauditoren durchgeführten Energieaudits ausgewählt wird.

Um die hohe Qualität der Energieaudits und Energiemanagementsysteme zu gewährleisten, stellen die Mitgliedstaaten im Einklang mit Anhang VI und unter Berücksichtigung einschlägiger europäischer und internationaler Normen transparente und nichtdiskriminierende Mindestkriterien für Energieaudits auf. Die Mitgliedstaaten benennen eine zuständige Behörde oder Stelle, um sicherzustellen, dass die Fristen für die Durchführung von Energieaudits gemäß Absatz 2 des vorliegenden Artikels eingehalten und die in Anhang VI festgelegten Mindestkriterien korrekt angewandt werden.

Energieaudits enthalten keine Klauseln, die verhindern, dass die Ergebnisse der Audits an qualifizierte oder akkreditierte Energiedienstleister weitergegeben werden, sofern der Kunde keine Einwände erhebt.

Artikel 11 Absatz 6 — Energiemanagementsysteme und Energieaudits Artikel 11 Absatz 6 — Energy management systems and energy audits Artikel 11 Absatz 6 — Energiemanagementsysteme und Energieaudits

Die Mitgliedstaaten entwickeln Programme, um KMU, die nicht unter Absatz 1 oder 2 fallen, dazu zu ermutigen und technisch dabei zu unterstützen, sich Energieaudits zu unterziehen und anschließend die Empfehlungen aus diesen Audits umzusetzen.

Die Mitgliedstaaten können auf der Grundlage transparenter und nichtdiskriminierender Kriterien und unbeschadet des Beihilferechts der Union zur Durchführung von Energieaudits Mechanismen wie Energieauditzentren für KMU und Kleinstunternehmen einführen, sofern diese Mechanismen nicht mit privaten Prüfern konkurrieren. Sie können auch andere Förderregelungen für KMU, einschließlich für KMU, die freiwillige Vereinbarungen geschlossen haben, vorsehen, um die Kosten von Energieaudits und der Umsetzung sehr kosteneffizienter Empfehlungen der Energieaudits – soweit die in diesen Empfehlungen vorgeschlagenen Maßnahmen durchgeführt werden – zu decken.

(6) Member States shall develop programmes with the aim of encouraging and providing technical support to SMEs that are not subject to paragraph 1 or 2 to undergo energy audits and to subsequently implement the recommendations arising from those audits.

On the basis of transparent and non-discriminatory criteria and without prejudice to Union State aid law, Member States may set up mechanisms, such as energy audit centres for SMEs and microenterprises, provided that such mechanisms do not compete with private auditors, to provide energy audits. They may also provide other support schemes for SMEs, including where such SMEs have concluded voluntary agreements, to cover the costs of energy audits and of the implementation of highly cost-effective recommendations arising from the energy audits, if the measures proposed in those recommendations are implemented.

Die Mitgliedstaaten entwickeln Programme, um KMU, die nicht unter Absatz 1 oder 2 fallen, dazu zu ermutigen und technisch dabei zu unterstützen, sich Energieaudits zu unterziehen und anschließend die Empfehlungen aus diesen Audits umzusetzen.

Die Mitgliedstaaten können auf der Grundlage transparenter und nichtdiskriminierender Kriterien und unbeschadet des Beihilferechts der Union zur Durchführung von Energieaudits Mechanismen wie Energieauditzentren für KMU und Kleinstunternehmen einführen, sofern diese Mechanismen nicht mit privaten Prüfern konkurrieren. Sie können auch andere Förderregelungen für KMU, einschließlich für KMU, die freiwillige Vereinbarungen geschlossen haben, vorsehen, um die Kosten von Energieaudits und der Umsetzung sehr kosteneffizienter Empfehlungen der Energieaudits – soweit die in diesen Empfehlungen vorgeschlagenen Maßnahmen durchgeführt werden – zu decken.

Artikel 11 Absatz 7 — Energiemanagementsysteme und Energieaudits Artikel 11 Absatz 7 — Energy management systems and energy audits Artikel 11 Absatz 7 — Energiemanagementsysteme und Energieaudits

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die in Absatz 6 genannten Programme die Unterstützung von KMU bei der Quantifizierung der vielfältigen Vorteile von Energieeffizienzmaßnahmen in ihren Betriebsabläufen, bei der Entwicklung von Fahrplänen für die Energieeffizienz und bei der Entwicklung von Energieeffizienz-Netzwerken für KMU, die von unabhängigen Experten unterstützt werden, umfassen.

Die Mitgliedstaaten weisen KMU auch über ihre jeweiligen Verbände auf konkrete Beispiele dafür hin, wie ihre Unternehmen von Energiemanagementsystemen profitieren könnten. Die Kommission unterstützt die Mitgliedstaaten bei der Förderung des Austauschs bewährter Verfahren in diesem Bereich.

(7) Member States shall ensure that the programmes referred to in paragraph 6 include support to SMEs in quantifying the multiple benefits of energy efficiency measures within their operation, in the development of energy efficiency roadmaps and in the development of energy efficiency networks for SMEs, facilitated by independent experts.

Member States shall bring to the attention of SMEs, including through their respective representative intermediary organisations, concrete examples of how energy management systems could help their businesses. The Commission shall assist Member States by supporting the exchange of best practices in this domain.

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die in Absatz 6 genannten Programme die Unterstützung von KMU bei der Quantifizierung der vielfältigen Vorteile von Energieeffizienzmaßnahmen in ihren Betriebsabläufen, bei der Entwicklung von Fahrplänen für die Energieeffizienz und bei der Entwicklung von Energieeffizienz-Netzwerken für KMU, die von unabhängigen Experten unterstützt werden, umfassen.

Die Mitgliedstaaten weisen KMU auch über ihre jeweiligen Verbände auf konkrete Beispiele dafür hin, wie ihre Unternehmen von Energiemanagementsystemen profitieren könnten. Die Kommission unterstützt die Mitgliedstaaten bei der Förderung des Austauschs bewährter Verfahren in diesem Bereich.

Artikel 11 Absatz 8 — Energiemanagementsysteme und Energieaudits Artikel 11 Absatz 8 — Energy management systems and energy audits Artikel 11 Absatz 8 — Energiemanagementsysteme und Energieaudits

Die Mitgliedstaaten entwickeln Programme, um Unternehmen, die keine KMU sind und die nicht unter Absatz 1 oder 2 fallen, dazu zu ermutigen, sich Energieaudits zu unterziehen und anschließend die Empfehlungen aus diesen Audits umzusetzen.

(8) Member States shall develop programmes to encourage enterprises that are not SMEs and that are not subject to paragraph 1 or 2 to undergo energy audits and to subsequently implement the recommendations arising from those audits.

Die Mitgliedstaaten entwickeln Programme, um Unternehmen, die keine KMU sind und die nicht unter Absatz 1 oder 2 fallen, dazu zu ermutigen, sich Energieaudits zu unterziehen und anschließend die Empfehlungen aus diesen Audits umzusetzen.

Artikel 11 Absatz 9 — Energiemanagementsysteme und Energieaudits Artikel 11 Absatz 9 — Energy management systems and energy audits Artikel 11 Absatz 9 — Energiemanagementsysteme und Energieaudits

Bei Energieaudits ist davon auszugehen, dass sie mit Absatz 2 im Einklang stehen, wenn sie a) auf unabhängige Weise auf der Grundlage der Mindestkriterien nach Anhang VI vorgenommen werden, b) im Rahmen freiwilliger Vereinbarungen zwischen Organisationen von Betroffenen und einer Stelle durchgeführt werden, die von dem betreffenden Mitgliedstaat, einer anderen von den zuständigen Behörden hiermit beauftragten Einrichtung oder der Kommission benannt und beaufsichtigt wird.

Der Zugang von Marktteilnehmern, die Energiedienstleistungen anbieten, erfolgt auf der Grundlage transparenter und nichtdiskriminierender Kriterien.

(9) Energy audits shall be considered to comply with paragraph 2 where they are:

(a) carried out in an independent manner, on the basis of the minimum criteria set out in Annex VI;

(b) implemented under voluntary agreements concluded between organisations of stakeholders and a body appointed and supervised by the Member State concerned, by another body to which the competent authorities have delegated the responsibility concerned or by the Commission.

Access of market participants offering energy services shall be based on transparent and non-discriminatory criteria.

Bei Energieaudits ist davon auszugehen, dass sie mit Absatz 2 im Einklang stehen, wenn sie a) auf unabhängige Weise auf der Grundlage der Mindestkriterien nach Anhang VI vorgenommen werden, b) im Rahmen freiwilliger Vereinbarungen zwischen Organisationen von Betroffenen und einer Stelle durchgeführt werden, die von dem betreffenden Mitgliedstaat, einer anderen von den zuständigen Behörden hiermit beauftragten Einrichtung oder der Kommission benannt und beaufsichtigt wird.

Der Zugang von Marktteilnehmern, die Energiedienstleistungen anbieten, erfolgt auf der Grundlage transparenter und nichtdiskriminierender Kriterien.

Artikel 11 Absatz 10 — Energiemanagementsysteme und Energieaudits Artikel 11 Absatz 10 — Energy management systems and energy audits Artikel 11 Absatz 10 — Energiemanagementsysteme und Energieaudits

Unternehmen, die einen Energieleistungsvertrag umsetzen, sind von den in den Absätzen 1 und 2 des vorliegenden Artikels festgelegten Anforderungen ausgenommen, sofern der Energieleistungsvertrag die erforderlichen Elemente des Energiemanagementsystems abdeckt und den Anforderungen des Anhangs XV entspricht.

(10) Enterprises that implement an energy performance contract shall be exempt from the requirements laid down in paragraphs 1 and 2 of this Article, provided that the energy performance contract covers the necessary elements of the energy management system and that the contract complies with the requirements set out in Annex XV.

Unternehmen, die einen Energieleistungsvertrag umsetzen, sind von den in den Absätzen 1 und 2 des vorliegenden Artikels festgelegten Anforderungen ausgenommen, sofern der Energieleistungsvertrag die erforderlichen Elemente des Energiemanagementsystems abdeckt und den Anforderungen des Anhangs XV entspricht.

Artikel 11 Absatz 11 — Energiemanagementsysteme und Energieaudits Artikel 11 Absatz 11 — Energy management systems and energy audits Artikel 11 Absatz 11 — Energiemanagementsysteme und Energieaudits

Unternehmen, die ein von einer unabhängigen Einrichtung im Einklang mit den einschlägigen europäischen oder internationalen Normen zertifiziertes Umweltmanagementsystem einrichten, sind von den in den Absätzen 1 und 2 des vorliegenden Artikels festgelegten Anforderungen ausgenommen, sofern das betreffende Umweltmanagementsystem ein Energieaudit anhand von Mindestkriterien nach Anhang VI umfasst.

(11) Enterprises that implement an environmental management system, certified by an independent body in accordance with the relevant European or international standards, shall be exempt from the requirements laid down in paragraphs 1 and 2 of this Article, provided that the environmental management system concerned includes an energy audit on the basis of the minimum criteria set out in Annex VI.

Unternehmen, die ein von einer unabhängigen Einrichtung im Einklang mit den einschlägigen europäischen oder internationalen Normen zertifiziertes Umweltmanagementsystem einrichten, sind von den in den Absätzen 1 und 2 des vorliegenden Artikels festgelegten Anforderungen ausgenommen, sofern das betreffende Umweltmanagementsystem ein Energieaudit anhand von Mindestkriterien nach Anhang VI umfasst.

Artikel 11 Absatz 12 — Energiemanagementsysteme und Energieaudits Artikel 11 Absatz 12 — Energy management systems and energy audits Artikel 11 Absatz 12 — Energiemanagementsysteme und Energieaudits

Energieaudits können eigenständig oder Teil eines umfassenderen Umweltaudits sein. Die Mitgliedstaaten können verlangen, dass eine Bewertung der technischen und der wirtschaftlichen Durchführbarkeit des Anschlusses an ein bestehendes oder geplantes Fernwärme- oder Fernkältenetz Teil des Energieaudits ist.

Unbeschadet des Beihilferechts der Union können die Mitgliedstaaten Anreizsysteme und Förderregelungen für die Durchführung der Empfehlungen aus Energieaudits und ähnlichen Maßnahmen einführen.

(12) Energy audits may stand alone or be part of a broader environmental audit. Member States may require an assessment of the technical and economic feasibility of connection to an existing or planned district heating or cooling network to be part of the energy audit.

Without prejudice to Union State aid law, Member States may implement incentives and support schemes for the implementation of recommendations arising from energy audits and similar measures.

Energieaudits können eigenständig oder Teil eines umfassenderen Umweltaudits sein. Die Mitgliedstaaten können verlangen, dass eine Bewertung der technischen und der wirtschaftlichen Durchführbarkeit des Anschlusses an ein bestehendes oder geplantes Fernwärme- oder Fernkältenetz Teil des Energieaudits ist.

Unbeschadet des Beihilferechts der Union können die Mitgliedstaaten Anreizsysteme und Förderregelungen für die Durchführung der Empfehlungen aus Energieaudits und ähnlichen Maßnahmen einführen.

Artikel 12 — Rechenzentren Artikel 12 — Data centres Artikel 12 — Rechenzentren
Artikel 12 Absatz 1 — Rechenzentren Artikel 12 Absatz 1 — Data centres Artikel 12 Absatz 1 — Rechenzentren

Die Mitgliedstaaten verpflichten die in ihrem Hoheitsgebiet befindlichen Eigentümer und Betreiber von Rechenzentren mit einem Strombedarf für die installierte Informationstechnologie (IT) von mindestens 500 kW, bis zum 15. Mai 2024 und danach jährlich die in Anhang VII aufgeführten Informationen zu veröffentlichen, mit Ausnahme von Informationen, die dem Unionsrecht und dem nationalen Recht zum Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen und der Vertraulichkeit unterliegen.

(1) By 15 May 2024 and every year thereafter, Member States shall require owners and operators of data centres in their territory with a power demand of the installed information technology (IT) of at least 500kW, to make the information set out in Annex VII publicly available, except for information subject to Union and national law protecting trade and business secrets and confidentiality.

Die Mitgliedstaaten verpflichten die in ihrem Hoheitsgebiet befindlichen Eigentümer und Betreiber von Rechenzentren mit einem Strombedarf für die installierte Informationstechnologie (IT) von mindestens 500 kW, bis zum 15. Mai 2024 und danach jährlich die in Anhang VII aufgeführten Informationen zu veröffentlichen, mit Ausnahme von Informationen, die dem Unionsrecht und dem nationalen Recht zum Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen und der Vertraulichkeit unterliegen.

Artikel 12 Absatz 2 — Rechenzentren Artikel 12 Absatz 2 — Data centres Artikel 12 Absatz 2 — Rechenzentren

Absatz 1 gilt nicht für Rechenzentren, die ausschließlich zum Endzweck der Verteidigung und des Bevölkerungsschutzes genutzt werden oder ihre Dienste erbringen.

(2) Paragraph 1 shall not apply to data centres used for, or providing their services exclusively with the final aim of, defence and civil protection.

Absatz 1 gilt nicht für Rechenzentren, die ausschließlich zum Endzweck der Verteidigung und des Bevölkerungsschutzes genutzt werden oder ihre Dienste erbringen.

Artikel 12 Absatz 3 — Rechenzentren Artikel 12 Absatz 3 — Data centres Artikel 12 Absatz 3 — Rechenzentren

Die Kommission richtet eine Europäische Datenbank über Rechenzentren ein, die Informationen enthält, die von den verpflichteten Rechenzentren gemäß Absatz 1 bereitgestellt werden. Die Europäische Datenbank muss auf aggregierter Ebene öffentlich zugänglich sein.

(3) The Commission shall establish a European database on data centres that includes information communicated by the obligated data centres in accordance with paragraph 1. The European database shall be publicly available on an aggregated level.

Die Kommission richtet eine Europäische Datenbank über Rechenzentren ein, die Informationen enthält, die von den verpflichteten Rechenzentren gemäß Absatz 1 bereitgestellt werden. Die Europäische Datenbank muss auf aggregierter Ebene öffentlich zugänglich sein.

Artikel 12 Absatz 4 — Rechenzentren Artikel 12 Absatz 4 — Data centres Artikel 12 Absatz 4 — Rechenzentren

Die Mitgliedstaaten legen den in ihrem Hoheitsgebiet befindlichen Eigentümern und Betreibern von Rechenzentren mit einem Strombedarf für die installierte IT von mindestens 1 MW nahe, die bewährten Verfahren zu berücksichtigen, die in der neuesten Fassung des EU-Verhaltenskodex für die Energieeffizienz von Rechenzentren angegeben sind.

(4) Member States shall encourage owners and operators of data centres in their territory with a power demand of the installed IT equal to or greater than 1 MW to take into account the best practices referred to in the most recent version of the European Code of Conduct on Data Centre Energy Efficiency.

Die Mitgliedstaaten legen den in ihrem Hoheitsgebiet befindlichen Eigentümern und Betreibern von Rechenzentren mit einem Strombedarf für die installierte IT von mindestens 1 MW nahe, die bewährten Verfahren zu berücksichtigen, die in der neuesten Fassung des EU-Verhaltenskodex für die Energieeffizienz von Rechenzentren angegeben sind.

Artikel 12 Absatz 5 — Rechenzentren Artikel 12 Absatz 5 — Data centres Artikel 12 Absatz 5 — Rechenzentren

Die Kommission bewertet bis zum 15. Mai 2025 die gemäß den Absätzen 1 und 3 vorgelegten verfügbaren Daten zur Energieeffizienz von Rechenzentren und legt dem Europäischen Parlament und dem Rat einen Bericht vor, dem gegebenenfalls Gesetzgebungsvorschläge mit weiteren Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz beigefügt sind, einschließlich der Festlegung von Mindestleistungsstandards und einer Bewertung der Durchführbarkeit des Übergangs zu einem Sektor von Rechenzentren mit Netto-Null-Emissionen, und zwar in enger Abstimmung mit den einschlägigen Interessenträgern. In diesen Vorschlägen kann ein Zeitrahmen festgelegt werden, innerhalb dessen die bestehenden Rechenzentren Mindestleistungen erreichen müssen.

(5) By 15 May 2025, the Commission shall assess the available data on the energy efficiency of data centres submitted to it pursuant to paragraphs 1 and 3 and shall submit a report to the European Parliament and to the Council, accompanied, where appropriate, by legislative proposals containing further measures to improve energy efficiency, including establishing minimum performance standards and an assessment on the feasibility of transition towards a net-zero emission data centres sector, in close consultation with the relevant stakeholders. Such proposals may establish a timeframe within which existing data centres are to be required to meet minimum performance.

Die Kommission bewertet bis zum 15. Mai 2025 die gemäß den Absätzen 1 und 3 vorgelegten verfügbaren Daten zur Energieeffizienz von Rechenzentren und legt dem Europäischen Parlament und dem Rat einen Bericht vor, dem gegebenenfalls Gesetzgebungsvorschläge mit weiteren Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz beigefügt sind, einschließlich der Festlegung von Mindestleistungsstandards und einer Bewertung der Durchführbarkeit des Übergangs zu einem Sektor von Rechenzentren mit Netto-Null-Emissionen, und zwar in enger Abstimmung mit den einschlägigen Interessenträgern. In diesen Vorschlägen kann ein Zeitrahmen festgelegt werden, innerhalb dessen die bestehenden Rechenzentren Mindestleistungen erreichen müssen.

Artikel 13 — Erdgasverbrauchserfassung Artikel 13 — Metering for natural gas Artikel 13 — Erdgasverbrauchserfassung
Artikel 13 Absatz 1 — Erdgasverbrauchserfassung Artikel 13 Absatz 1 — Metering for natural gas Artikel 13 Absatz 1 — Erdgasverbrauchserfassung

Soweit es technisch möglich, finanziell vertretbar und im Vergleich zu den potenziellen Energieeinsparungen verhältnismäßig ist, stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass Endkunden im Bereich Erdgas individuelle Zähler zu wettbewerbsfähigen Preisen erhalten, die den tatsächlichen Energieverbrauch des Endkunden genau widerspiegeln und Informationen über die tatsächliche Nutzungszeit bereitstellen.

Ein solcher individueller Zähler zu einem wettbewerbsfähigen Preis ist stets bereitzustellen, wenn:

a) ein bestehender Zähler ersetzt wird, außer in Fällen, in denen dies technisch unmöglich oder im Vergleich zu den langfristig geschätzten potenziellen Einsparungen nicht kosteneffizient ist;

b) neue Gebäude mit neuen Anschlüssen ausgestattet oder Gebäude größeren Renovierungen im Sinne der Richtlinie 2010/31/EU unterzogen werden.

(1) Member States shall ensure that, in so far as technically possible, financially reasonable, and proportionate to the potential energy savings, natural gas final customers are provided with competitively priced individual meters that accurately reflect the final customer’s actual energy consumption and that provide information on actual time of use.

Such a competitively priced individual meter shall always be provided when:

(a) an existing meter is replaced, unless this is technically impossible or not cost-effective in relation to the estimated potential savings in the long term;

(b) a new connection is made in a new building or a building undergoes major renovations within the meaning of Directive 2010/31/EU.

Soweit es technisch möglich, finanziell vertretbar und im Vergleich zu den potenziellen Energieeinsparungen verhältnismäßig ist, stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass Endkunden im Bereich Erdgas individuelle Zähler zu wettbewerbsfähigen Preisen erhalten, die den tatsächlichen Energieverbrauch des Endkunden genau widerspiegeln und Informationen über die tatsächliche Nutzungszeit bereitstellen.

Ein solcher individueller Zähler zu einem wettbewerbsfähigen Preis ist stets bereitzustellen, wenn:

a) ein bestehender Zähler ersetzt wird, außer in Fällen, in denen dies technisch unmöglich oder im Vergleich zu den langfristig geschätzten potenziellen Einsparungen nicht kosteneffizient ist;

b) neue Gebäude mit neuen Anschlüssen ausgestattet oder Gebäude größeren Renovierungen im Sinne der Richtlinie 2010/31/EU unterzogen werden.

Artikel 13 Absatz 2 — Erdgasverbrauchserfassung Artikel 13 Absatz 2 — Metering for natural gas Artikel 13 Absatz 2 — Erdgasverbrauchserfassung

Wenn und soweit Mitgliedstaaten intelligente Messsysteme und intelligente Zähler für den Erdgasverbrauch gemäß der Richtlinie 2009/73/EG einführen, gilt Folgendes: a) Sie stellen sicher, dass die Verbrauchserfassungssysteme dem Endkunden Informationen über seine tatsächlichen Nutzungszeiten vermitteln und dass die Ziele der Energieeffizienz und der Vorteile für den Endkunden bei der Festlegung der Mindestfunktionen der Zähler und der den Marktteilnehmern auferlegten Verpflichtungen vollständig berücksichtigt werden. b) Sie stellen sicher, dass die Sicherheit der intelligenten Zähler und der Datenkommunikation sowie die Wahrung der Privatsphäre der Endkunden im Einklang mit den einschlägigen Rechtsvorschriften der Union über den Datenschutz und den Schutz der Privatsphäre. c) Sie verlangen, dass die Kunden zum Zeitpunkt des Einbaus intelligenter Zähler angemessen beraten und informiert werden, insbesondere über das volle Potenzial dieser Zähler im Hinblick auf die Handhabung der Zählerablesung und die Überwachung des Energieverbrauchs.

(2) Where, and to the extent that, Member States implement smart metering systems and roll out smart meters for natural gas in accordance with Directive 2009/73/EC:

(a) they shall ensure that the metering systems provide to final customers information on actual time of use and that the objectives of energy efficiency and benefits for final customers are fully taken into account when establishing the minimum functionalities of the meters and the obligations imposed on market participants;

(b) they shall ensure the security of the smart meters and data communication, and the privacy of final customers, in compliance with relevant Union data protection and privacy law;

(c) they shall require that appropriate advice and information be given to customers at the time of installation of smart meters, in particular about their full potential with regard to meter reading management and the monitoring of energy consumption.

Wenn und soweit Mitgliedstaaten intelligente Messsysteme und intelligente Zähler für den Erdgasverbrauch gemäß der Richtlinie 2009/73/EG einführen, gilt Folgendes: a) Sie stellen sicher, dass die Verbrauchserfassungssysteme dem Endkunden Informationen über seine tatsächlichen Nutzungszeiten vermitteln und dass die Ziele der Energieeffizienz und der Vorteile für den Endkunden bei der Festlegung der Mindestfunktionen der Zähler und der den Marktteilnehmern auferlegten Verpflichtungen vollständig berücksichtigt werden. b) Sie stellen sicher, dass die Sicherheit der intelligenten Zähler und der Datenkommunikation sowie die Wahrung der Privatsphäre der Endkunden im Einklang mit den einschlägigen Rechtsvorschriften der Union über den Datenschutz und den Schutz der Privatsphäre. c) Sie verlangen, dass die Kunden zum Zeitpunkt des Einbaus intelligenter Zähler angemessen beraten und informiert werden, insbesondere über das volle Potenzial dieser Zähler im Hinblick auf die Handhabung der Zählerablesung und die Überwachung des Energieverbrauchs.

Artikel 14 — Verbrauchserfassung für die Wärme- und Kälteversorgung sowie die Warmwasserbereitung für den häuslichen Gebrauch Artikel 14 — Metering for heating, cooling and domestic hot water Artikel 14 — Verbrauchserfassung für die Wärme- und Kälteversorgung sowie die Warmwasserbereitung für den häuslichen Gebrauch
Artikel 14 Absatz 1 — Verbrauchserfassung für die Wärme- und Kälteversorgung sowie die Warmwasserbereitung für den häuslichen Gebrauch Artikel 14 Absatz 1 — Metering for heating, cooling and domestic hot water Artikel 14 Absatz 1 — Verbrauchserfassung für die Wärme- und Kälteversorgung sowie die Warmwasserbereitung für den häuslichen Gebrauch

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass Endkunden im Rahmen der Fernwärme- und Fernkälteversorgung sowie der Warmwasserbereitung für den häuslichen Gebrauch (im Folgenden „Trinkwarmwasser“) Zähler zu wettbewerbsfähigen Preisen erhalten, die ihren tatsächlichen Energieverbrauch präzise widerspiegeln.

(1) Member States shall ensure that, for district heating, district cooling and domestic hot water, final customers are provided with competitively priced meters that accurately reflect their actual energy consumption.

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass Endkunden im Rahmen der Fernwärme- und Fernkälteversorgung sowie der Warmwasserbereitung für den häuslichen Gebrauch (im Folgenden „Trinkwarmwasser“) Zähler zu wettbewerbsfähigen Preisen erhalten, die ihren tatsächlichen Energieverbrauch präzise widerspiegeln.

Artikel 14 Absatz 2 — Verbrauchserfassung für die Wärme- und Kälteversorgung sowie die Warmwasserbereitung für den häuslichen Gebrauch Artikel 14 Absatz 2 — Metering for heating, cooling and domestic hot water Artikel 14 Absatz 2 — Verbrauchserfassung für die Wärme- und Kälteversorgung sowie die Warmwasserbereitung für den häuslichen Gebrauch

Wird ein Gebäude aus einer zentralen Anlage, die mehrere Gebäude versorgt, oder über ein Fernwärme- oder Fernkältesystem mit Wärme, Kälte oder Trinkwarmwasser versorgt, wird am Wärmetauscher oder an der Übergabestelle ein Zähler installiert.

(2) Where heating, cooling or domestic hot water is supplied to a building from a central source that services multiple buildings or from a district heating or district cooling system, a meter shall be installed at the heat exchanger or point of delivery.

Wird ein Gebäude aus einer zentralen Anlage, die mehrere Gebäude versorgt, oder über ein Fernwärme- oder Fernkältesystem mit Wärme, Kälte oder Trinkwarmwasser versorgt, wird am Wärmetauscher oder an der Übergabestelle ein Zähler installiert.

Artikel 15 — Einzelverbrauchserfassung („Sub-metering“) und Kostenverteilung für die Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung Artikel 15 — Sub-metering and cost allocation for heating, cooling and domestic hot water Artikel 15 — Einzelverbrauchserfassung („Sub-metering“) und Kostenverteilung für die Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung
Artikel 15 Absatz 1 — Einzelverbrauchserfassung („Sub-metering“) und Kostenverteilung für die Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung Artikel 15 Absatz 1 — Sub-metering and cost allocation for heating, cooling and domestic hot water Artikel 15 Absatz 1 — Einzelverbrauchserfassung („Sub-metering“) und Kostenverteilung für die Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung

In Gebäuden mit mehreren Wohnungen und in Mehrzweckgebäuden, die über eine zentrale Anlage zur Wärme-/Kälteerzeugung verfügen oder über ein Fernwärme- oder Fernkältesystem versorgt werden, werden individuelle Verbrauchszähler installiert, um den Wärme-, Kälte- oder Trinkwarmwasserverbrauch der einzelnen Einheiten zu messen, wenn dies im Vergleich zu den potenziellen Energieeinsparungen unter dem Gesichtspunkt der Verhältnismäßigkeit technisch durchführbar und kosteneffizient ist.

Wenn der Einsatz individueller Zähler technisch nicht durchführbar ist oder wenn es nicht kosteneffizient ist, den Wärmeverbrauch in jeder Einheit zu messen, werden an den einzelnen Heizkörpern zur Messung des Wärmeenergieverbrauchs individuelle Heizkostenverteiler verwendet, es sei denn, der betreffende Mitgliedstaat weist nach, dass die Installation derartiger Heizkostenverteiler nicht kosteneffizient durchführbar wäre. In diesen Fällen können alternative kosteneffiziente Methoden zur Messung des Wärmeenergieverbrauchs in Betracht gezogen werden. Jeder Mitgliedstaat legt die allgemeinen Kriterien, Methoden und Verfahren zur Feststellung, ob eine Maßnahme als „technisch nicht durchführbar“ oder „nicht kosteneffizient durchführbar“ anzusehen ist, eindeutig fest und veröffentlicht diese.

(1) In multi-apartment and multi-purpose buildings with a central heating or central cooling source or supplied from a district heating or district cooling system, individual meters shall be installed to measure the consumption of heating, cooling or domestic hot water for each building unit, where technically feasible and cost effective in terms of being proportionate in relation to the potential energy savings.

Where the use of individual meters is not technically feasible or where it is not cost-efficient to measure heat consumption in each building unit, individual heat cost allocators shall be used to measure heat consumption at each radiator unless it is shown by the Member State in question that the installation of such heat cost allocators would not be cost-efficient. In those cases, alternative cost-efficient methods of heat consumption measurement may be considered. The general criteria, methodologies and procedures to determine technical non-feasibility and non-cost effectiveness shall be clearly set out and published by each Member State.

In Gebäuden mit mehreren Wohnungen und in Mehrzweckgebäuden, die über eine zentrale Anlage zur Wärme-/Kälteerzeugung verfügen oder über ein Fernwärme- oder Fernkältesystem versorgt werden, werden individuelle Verbrauchszähler installiert, um den Wärme-, Kälte- oder Trinkwarmwasserverbrauch der einzelnen Einheiten zu messen, wenn dies im Vergleich zu den potenziellen Energieeinsparungen unter dem Gesichtspunkt der Verhältnismäßigkeit technisch durchführbar und kosteneffizient ist.

Wenn der Einsatz individueller Zähler technisch nicht durchführbar ist oder wenn es nicht kosteneffizient ist, den Wärmeverbrauch in jeder Einheit zu messen, werden an den einzelnen Heizkörpern zur Messung des Wärmeenergieverbrauchs individuelle Heizkostenverteiler verwendet, es sei denn, der betreffende Mitgliedstaat weist nach, dass die Installation derartiger Heizkostenverteiler nicht kosteneffizient durchführbar wäre. In diesen Fällen können alternative kosteneffiziente Methoden zur Messung des Wärmeenergieverbrauchs in Betracht gezogen werden. Jeder Mitgliedstaat legt die allgemeinen Kriterien, Methoden und Verfahren zur Feststellung, ob eine Maßnahme als „technisch nicht durchführbar“ oder „nicht kosteneffizient durchführbar“ anzusehen ist, eindeutig fest und veröffentlicht diese.

Artikel 15 Absatz 2 — Einzelverbrauchserfassung („Sub-metering“) und Kostenverteilung für die Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung Artikel 15 Absatz 2 — Sub-metering and cost allocation for heating, cooling and domestic hot water Artikel 15 Absatz 2 — Einzelverbrauchserfassung („Sub-metering“) und Kostenverteilung für die Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung

In neuen Gebäuden mit mehreren Wohnungen und im Wohnbereich neuer Mehrzweckgebäude, die mit einer zentralen Anlage zur Wärmeerzeugung für Trinkwarmwasser ausgestattet sind oder über Fernwärmesysteme versorgt werden, werden ungeachtet des Absatzes 1 Unterabsatz 1 individuelle Trinkwarmwasserzähler bereitgestellt.

(2) In new multi-apartment buildings and in residential parts of new multi-purpose buildings that are equipped with a central heating source for domestic hot water or are supplied from district heating systems, individual meters shall, notwithstanding paragraph 1, first subparagraph, be provided for domestic hot water.

In neuen Gebäuden mit mehreren Wohnungen und im Wohnbereich neuer Mehrzweckgebäude, die mit einer zentralen Anlage zur Wärmeerzeugung für Trinkwarmwasser ausgestattet sind oder über Fernwärmesysteme versorgt werden, werden ungeachtet des Absatzes 1 Unterabsatz 1 individuelle Trinkwarmwasserzähler bereitgestellt.

Artikel 15 Absatz 3 — Einzelverbrauchserfassung („Sub-metering“) und Kostenverteilung für die Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung Artikel 15 Absatz 3 — Sub-metering and cost allocation for heating, cooling and domestic hot water Artikel 15 Absatz 3 — Einzelverbrauchserfassung („Sub-metering“) und Kostenverteilung für die Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung

Werden Gebäude mit mehreren Wohnungen und Mehrzweckgebäude mit Fernwärme oder Fernkälte versorgt oder sind eigene gemeinsame Wärme- oder Kältesysteme für diese Gebäude vorhanden, so sorgen die Mitgliedstaaten dafür, dass für die Verteilung der Kosten des Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserverbrauchs in diesen Gebäuden transparente, öffentlich zugängliche nationale Regeln gelten, damit die Transparenz und die Genauigkeit der Abrechnung des individuellen Verbrauchs gewährleistet ist. Solche Regeln enthalten gegebenenfalls auch Leitlinien für die Art und Weise der Zurechnung der Kosten für den Energieverbrauch durch: a) Trinkwarmwasser; b) von den Verteilungseinrichtungen des Gebäudes abgestrahlte Wärme und für die Beheizung von Gemeinschaftsflächen verwendete Wärme, sofern Treppenhäuser und Flure mit Heizkörpern ausgestattet sind; c) die Beheizung oder Kühlung von Wohnungen.

(3) Where multi-apartment or multi-purpose buildings are supplied from district heating or district cooling, or where own common heating or cooling systems for such buildings are prevalent, Member States shall ensure that they have in place transparent, publicly available national rules on the allocation of the cost of heating, cooling and domestic hot water consumption in such buildings to ensure transparency and accuracy of accounting for individual consumption. Where appropriate, such rules shall include guidelines on the manner in which to allocate cost for energy that is used for:

(a) domestic hot water;

(b) heat radiated from the building installation and for the purpose of heating the common areas, where staircases and corridors are equipped with radiators;

(c) heating or cooling apartments.

Werden Gebäude mit mehreren Wohnungen und Mehrzweckgebäude mit Fernwärme oder Fernkälte versorgt oder sind eigene gemeinsame Wärme- oder Kältesysteme für diese Gebäude vorhanden, so sorgen die Mitgliedstaaten dafür, dass für die Verteilung der Kosten des Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserverbrauchs in diesen Gebäuden transparente, öffentlich zugängliche nationale Regeln gelten, damit die Transparenz und die Genauigkeit der Abrechnung des individuellen Verbrauchs gewährleistet ist. Solche Regeln enthalten gegebenenfalls auch Leitlinien für die Art und Weise der Zurechnung der Kosten für den Energieverbrauch durch: a) Trinkwarmwasser; b) von den Verteilungseinrichtungen des Gebäudes abgestrahlte Wärme und für die Beheizung von Gemeinschaftsflächen verwendete Wärme, sofern Treppenhäuser und Flure mit Heizkörpern ausgestattet sind; c) die Beheizung oder Kühlung von Wohnungen.

Artikel 16 — Fernablesungsanforderung Artikel 16 — Remote reading requirement Artikel 16 — Fernablesungsanforderung
Artikel 16 Absatz 1 — Fernablesungsanforderung Artikel 16 Absatz 1 — Remote reading requirement Artikel 16 Absatz 1 — Fernablesungsanforderung

Für die Zwecke der Artikel 14 und 15 müssen neu installierte Zähler und Heizkostenverteiler fernablesbar sein. Es gelten die Bedingungen der technischen und der kosteneffizienten Durchführbarkeit gemäß Artikel 15 Absatz 1.

(1) For the purposes of Articles 14 and 15, newly installed meters and heat cost allocators shall be remotely readable devices. The conditions of technical feasibility and cost effectiveness set out in Article 15(1) shall apply.

Für die Zwecke der Artikel 14 und 15 müssen neu installierte Zähler und Heizkostenverteiler fernablesbar sein. Es gelten die Bedingungen der technischen und der kosteneffizienten Durchführbarkeit gemäß Artikel 15 Absatz 1.

Artikel 16 Absatz 2 — Fernablesungsanforderung Artikel 16 Absatz 2 — Remote reading requirement Artikel 16 Absatz 2 — Fernablesungsanforderung

Bereits installierte, nicht fernablesbare Zähler und Heizkostenverteiler müssen bis zum 1. Januar 2027 mit dieser Funktion nachgerüstet oder durch fernablesbare Geräte ersetzt werden, es sei denn, der betreffende Mitgliedstaat weist nach, dass dies nicht kosteneffizient ist.

(2) Meters and heat cost allocators which are not remotely readable but which have already been installed shall be rendered remotely readable or replaced with remotely readable devices by 1 January 2027, save where the Member State in question shows that this is not cost-efficient.

Bereits installierte, nicht fernablesbare Zähler und Heizkostenverteiler müssen bis zum 1. Januar 2027 mit dieser Funktion nachgerüstet oder durch fernablesbare Geräte ersetzt werden, es sei denn, der betreffende Mitgliedstaat weist nach, dass dies nicht kosteneffizient ist.

Artikel 17 — Abrechnungsinformationen für Erdgas Artikel 17 — Billing information for natural gas Artikel 17 — Abrechnungsinformationen für Erdgas
Artikel 17 Absatz 1 — Abrechnungsinformationen für Erdgas Artikel 17 Absatz 1 — Billing information for natural gas Artikel 17 Absatz 1 — Abrechnungsinformationen für Erdgas

Verfügen die Endkunden nicht über intelligente Zähler für den Erdgasverbrauch gemäß der Richtlinie 2009/73/EG, so gewährleisten die Mitgliedstaaten, dass die Abrechnungsinformationen für Erdgas im Sinne von Anhang VIII Abschnitt 1.1 zuverlässig und genau sind und auf dem tatsächlichen Verbrauch beruhen, sofern das technisch möglich und wirtschaftlich gerechtfertigt ist.

Diese Verpflichtung kann durch ein System der regelmäßigen Selbstablesung seitens der Endkunden erfüllt werden, bei dem die Endkunden die an ihrem Zähler abgelesenen Werte dem Energieversorger mitteilen. Nur wenn der Endkunde für einen bestimmten Abrechnungszeitraum keine Zählerablesewerte mitgeteilt hat, erfolgt die Abrechnung auf der Grundlage einer Verbrauchsschätzung oder eines Pauschaltarifs.

(1) Where final customers do not have smart meters for natural gas as referred to in Directive 2009/73/EC, Member States shall ensure that billing information for natural gas is reliable, accurate and based on actual consumption, in accordance with Annex VIII, point 1.1, where that is technically possible and economically justified.

This obligation may be fulfilled by a system of regular self-reading by the final customers whereby they communicate readings from their meter to the energy supplier. Only when the final customer has not provided a meter reading for a given billing interval shall billing be based on estimated consumption or a flat rate.

Verfügen die Endkunden nicht über intelligente Zähler für den Erdgasverbrauch gemäß der Richtlinie 2009/73/EG, so gewährleisten die Mitgliedstaaten, dass die Abrechnungsinformationen für Erdgas im Sinne von Anhang VIII Abschnitt 1.1 zuverlässig und genau sind und auf dem tatsächlichen Verbrauch beruhen, sofern das technisch möglich und wirtschaftlich gerechtfertigt ist.

Diese Verpflichtung kann durch ein System der regelmäßigen Selbstablesung seitens der Endkunden erfüllt werden, bei dem die Endkunden die an ihrem Zähler abgelesenen Werte dem Energieversorger mitteilen. Nur wenn der Endkunde für einen bestimmten Abrechnungszeitraum keine Zählerablesewerte mitgeteilt hat, erfolgt die Abrechnung auf der Grundlage einer Verbrauchsschätzung oder eines Pauschaltarifs.

Artikel 17 Absatz 2 — Abrechnungsinformationen für Erdgas Artikel 17 Absatz 2 — Billing information for natural gas Artikel 17 Absatz 2 — Abrechnungsinformationen für Erdgas

Die nach der Richtlinie 2009/73/EG installierten Zähler müssen die Bereitstellung genauer Abrechnungsinformationen auf der Grundlage des tatsächlichen Verbrauchs ermöglichen. Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Endkunden die Möglichkeit eines leichten Zugangs zu ergänzenden Informationen haben, mit denen sie den historischen Verbrauch detailliert selbst kontrollieren können.

Die ergänzenden Informationen über den historischen Verbrauch enthalten:

a) kumulierte Daten für mindestens die drei vorangegangenen Jahre oder für den Zeitraum seit Beginn des Versorgungsvertrags, falls dieser kürzer ist;

b) ausführliche tages-, wochen-, monats- und jahresbezogene Daten zu den Nutzungszeiten.

Die Daten gemäß Unterabsatz 2 Buchstabe a müssen den Intervallen entsprechen, für die Zwischenabrechnungsinformationen erstellt wurden.

Die Daten gemäß Unterabsatz 2 Buchstabe b werden dem Endkunden über das Internet oder die Zählerschnittstelle für mindestens die letzten 24 Monate oder für den Zeitraum seit Beginn des Versorgungsvertrags, falls dieser kürzer ist, zugänglich gemacht.

(2) Meters installed in accordance with Directive 2009/73/EC shall enable the provision of accurate billing information based on actual consumption. Member States shall ensure that final customers have the possibility of easy access to complementary information on historical consumption allowing detailed self-checks.

Complementary information on historical consumption shall include:

(a) cumulative data for at least the three previous years or the period since the start of the supply contract if this is shorter;

(b) detailed data according to the time of use for any day, week, month and year.

The data referred to in point (a) of the second subparagraph shall correspond to the intervals for which frequent billing information has been produced.

The data referred to in point (b) of the second subparagraph shall be made available to the final customer via the internet or the meter interface for the period of at least the previous 24 months or the period since the start of the supply contract if this is shorter.

Die nach der Richtlinie 2009/73/EG installierten Zähler müssen die Bereitstellung genauer Abrechnungsinformationen auf der Grundlage des tatsächlichen Verbrauchs ermöglichen. Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Endkunden die Möglichkeit eines leichten Zugangs zu ergänzenden Informationen haben, mit denen sie den historischen Verbrauch detailliert selbst kontrollieren können.

Die ergänzenden Informationen über den historischen Verbrauch enthalten:

a) kumulierte Daten für mindestens die drei vorangegangenen Jahre oder für den Zeitraum seit Beginn des Versorgungsvertrags, falls dieser kürzer ist;

b) ausführliche tages-, wochen-, monats- und jahresbezogene Daten zu den Nutzungszeiten.

Die Daten gemäß Unterabsatz 2 Buchstabe a müssen den Intervallen entsprechen, für die Zwischenabrechnungsinformationen erstellt wurden.

Die Daten gemäß Unterabsatz 2 Buchstabe b werden dem Endkunden über das Internet oder die Zählerschnittstelle für mindestens die letzten 24 Monate oder für den Zeitraum seit Beginn des Versorgungsvertrags, falls dieser kürzer ist, zugänglich gemacht.

Artikel 17 Absatz 3 — Abrechnungsinformationen für Erdgas Artikel 17 Absatz 3 — Billing information for natural gas Artikel 17 Absatz 3 — Abrechnungsinformationen für Erdgas

Unabhängig davon, ob intelligente Zähler eingebaut wurden, gilt für die Mitgliedstaaten Folgendes: a) Sie verlangen, dass auf Wunsch des Endkunden Informationen über die Energieabrechnungen und den historischen Verbrauch – soweit verfügbar – einem vom Endkunden benannten Energiedienstleister zur Verfügung gestellt werden. b) Sie stellen sicher, dass Endkunden die Möglichkeit eröffnet wird, Abrechnungsinformationen und Abrechnungen in elektronischer Form zu erhalten und dass sie auf Anfrage eine klare und verständliche Erläuterung erhalten, wie ihre Abrechnung zustande gekommen ist, insbesondere dann, wenn nicht auf den tatsächlichen Verbrauch bezogen abgerechnet wird. c) Sie stellen sicher, dass mit der Abrechnung geeignete Angaben zur Verfügung gestellt werden, damit die Endkunden eine umfassende Darstellung der aktuellen Energiekosten gemäß Anhang VIII erhalten. d) Sie können festlegen, dass auf Wunsch des Endkunden die in den betreffenden Abrechnungen enthaltenen Informationen nicht als Zahlungsaufforderungen anzusehen sind. In diesen Fällen sorgen die Mitgliedstaaten dafür, dass die Energieversorger flexible Regelungen für die tatsächlich zu leistenden Zahlungen anbieten. e) Sie verlangen, dass den Verbrauchern auf Anfrage Informationen und Schätzungen in Bezug auf Energiekosten rechtzeitig und in einem leicht verständlichen Format zur Verfügung gestellt werden, das es den Verbrauchern ermöglicht, Angebote unter gleichen Voraussetzungen zu vergleichen.

(3) Independently of whether smart meters have been installed, Member States:

(a) shall require that, to the extent that information on the energy billing and historical consumption of final customers is available, it be made available, at the request of the final customer, to an energy service provider designated by the final customer;

(b) shall ensure that final customers are offered the option of electronic billing information and bills and that they receive, on request, a clear and understandable explanation of how their bill was derived, especially where bills are not based on actual consumption;

(c) shall ensure that appropriate information is made available with the bill to provide final customers with a comprehensive account of current energy costs, in accordance with Annex VIII;

(d) may lay down that, at the request of the final customer, the information contained in those bills shall not be considered to constitute a request for payment. In such cases, Member States shall ensure that suppliers of energy sources offer flexible arrangements for actual payments;

(e) shall require that information and estimates for energy costs are provided to consumers on demand in a timely manner and in an easily understandable format enabling consumers to compare deals on a like-for-like basis.

Unabhängig davon, ob intelligente Zähler eingebaut wurden, gilt für die Mitgliedstaaten Folgendes: a) Sie verlangen, dass auf Wunsch des Endkunden Informationen über die Energieabrechnungen und den historischen Verbrauch – soweit verfügbar – einem vom Endkunden benannten Energiedienstleister zur Verfügung gestellt werden. b) Sie stellen sicher, dass Endkunden die Möglichkeit eröffnet wird, Abrechnungsinformationen und Abrechnungen in elektronischer Form zu erhalten und dass sie auf Anfrage eine klare und verständliche Erläuterung erhalten, wie ihre Abrechnung zustande gekommen ist, insbesondere dann, wenn nicht auf den tatsächlichen Verbrauch bezogen abgerechnet wird. c) Sie stellen sicher, dass mit der Abrechnung geeignete Angaben zur Verfügung gestellt werden, damit die Endkunden eine umfassende Darstellung der aktuellen Energiekosten gemäß Anhang VIII erhalten. d) Sie können festlegen, dass auf Wunsch des Endkunden die in den betreffenden Abrechnungen enthaltenen Informationen nicht als Zahlungsaufforderungen anzusehen sind. In diesen Fällen sorgen die Mitgliedstaaten dafür, dass die Energieversorger flexible Regelungen für die tatsächlich zu leistenden Zahlungen anbieten. e) Sie verlangen, dass den Verbrauchern auf Anfrage Informationen und Schätzungen in Bezug auf Energiekosten rechtzeitig und in einem leicht verständlichen Format zur Verfügung gestellt werden, das es den Verbrauchern ermöglicht, Angebote unter gleichen Voraussetzungen zu vergleichen.

Artikel 18 — Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen zur Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung Artikel 18 — Billing and consumption information for heating, cooling and domestic hot water Artikel 18 — Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen zur Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung
Artikel 18 Absatz 1 — Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen zur Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung Artikel 18 Absatz 1 — Billing and consumption information for heating, cooling and domestic hot water Artikel 18 Absatz 1 — Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen zur Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung

Wenn Zähler oder Heizkostenverteiler installiert sind, stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass bei allen Endnutzern die Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen gemäß Anhang IX Nummern 1 und 2 zuverlässig und präzise sind und auf dem tatsächlichen Verbrauch oder den Ablesewerten von Heizkostenverteilern beruhen.

Diese Verpflichtung kann, sofern ein Mitgliedstaat dies vorsieht, durch ein System der regelmäßigen Selbstablesung durch den Endkunden oder Endnutzer erfüllt werden, wobei diese die an ihrem Zähler abgelesenen Werte mitteilen, es sei denn, die Einzelverbrauchserfassung basiert auf Heizkostenverteilern gemäß Artikel 15. Nur wenn der Endkunde oder Endnutzer für einen bestimmten Abrechnungszeitraum keine Zählerablesewerte mitgeteilt hat, erfolgt die Abrechnung auf der Grundlage einer Verbrauchsschätzung oder eines Pauschaltarifs.

(1) Where meters or heat cost allocators are installed, Member States shall ensure that billing and consumption information is reliable, accurate and based on actual consumption or heat cost allocator readings, in accordance with Annex IX, points 1 and 2 for all final users.

That obligation may, where a Member State so provides, save in the case of sub-metered consumption based on heat cost allocators under Article 15, be fulfilled by a system of regular self-reading by the final customer or final user whereby they communicate readings from their meter. Only where the final customer or final user has not provided a meter reading for a given billing interval shall billing be based on estimated consumption or a flat rate.

Wenn Zähler oder Heizkostenverteiler installiert sind, stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass bei allen Endnutzern die Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen gemäß Anhang IX Nummern 1 und 2 zuverlässig und präzise sind und auf dem tatsächlichen Verbrauch oder den Ablesewerten von Heizkostenverteilern beruhen.

Diese Verpflichtung kann, sofern ein Mitgliedstaat dies vorsieht, durch ein System der regelmäßigen Selbstablesung durch den Endkunden oder Endnutzer erfüllt werden, wobei diese die an ihrem Zähler abgelesenen Werte mitteilen, es sei denn, die Einzelverbrauchserfassung basiert auf Heizkostenverteilern gemäß Artikel 15. Nur wenn der Endkunde oder Endnutzer für einen bestimmten Abrechnungszeitraum keine Zählerablesewerte mitgeteilt hat, erfolgt die Abrechnung auf der Grundlage einer Verbrauchsschätzung oder eines Pauschaltarifs.

Artikel 18 Absatz 2 — Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen zur Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung Artikel 18 Absatz 2 — Billing and consumption information for heating, cooling and domestic hot water Artikel 18 Absatz 2 — Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen zur Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung

Die Mitgliedstaaten a) verlangen, dass Informationen über die Energieabrechnungen und den historischen Verbrauch oder Ablesewerte von Heizkostenverteilern – soweit verfügbar – auf Verlangen des Endnutzers einem vom Endnutzer benannten Energiedienstleister zur Verfügung gestellt werden; b) stellen sicher, dass Endkunden Abrechnungsinformationen und Abrechnungen in elektronischer Form erhalten können; c) stellen sicher, dass alle Endnutzer klare und verständliche Informationen gemäß Anhang IX Nummer 3 mit ihrer Rechnung erhalten; d) fördern die Cybersicherheit und sorgen für den Schutz der Privatsphäre und der Daten der Endnutzer im Einklang mit dem geltenden Unionsrecht.

Die Mitgliedstaaten können vorschreiben, dass auf Wunsch des Endkunden die Bereitstellung von Abrechnungsinformationen nicht als Zahlungsaufforderung anzusehen ist. In solchen Fällen stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass flexible Regelungen für die tatsächlich zu leistende Zahlung angeboten werden.

(2) Member States shall:

(a) require that, if information on the energy billing and historical consumption or heat cost allocator readings of final users is available, it be made available upon request from the final user, to an energy service provider designated by the final user;

(b) ensure that final customers are offered the option of electronic billing information and bills;

(c) ensure that clear and comprehensible information is provided with the bill to all final users in accordance with Annex IX, point 3;

(d) promote cybersecurity and ensure the privacy and data protection of final users in accordance with applicable Union law.

Member States may provide that, at the request of the final customer, the provision of billing information shall not be considered to constitute a request for payment. In such cases, Member States shall ensure that flexible arrangements for actual payment are offered.

Die Mitgliedstaaten a) verlangen, dass Informationen über die Energieabrechnungen und den historischen Verbrauch oder Ablesewerte von Heizkostenverteilern – soweit verfügbar – auf Verlangen des Endnutzers einem vom Endnutzer benannten Energiedienstleister zur Verfügung gestellt werden; b) stellen sicher, dass Endkunden Abrechnungsinformationen und Abrechnungen in elektronischer Form erhalten können; c) stellen sicher, dass alle Endnutzer klare und verständliche Informationen gemäß Anhang IX Nummer 3 mit ihrer Rechnung erhalten; d) fördern die Cybersicherheit und sorgen für den Schutz der Privatsphäre und der Daten der Endnutzer im Einklang mit dem geltenden Unionsrecht.

Die Mitgliedstaaten können vorschreiben, dass auf Wunsch des Endkunden die Bereitstellung von Abrechnungsinformationen nicht als Zahlungsaufforderung anzusehen ist. In solchen Fällen stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass flexible Regelungen für die tatsächlich zu leistende Zahlung angeboten werden.

Artikel 18 Absatz 3 — Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen zur Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung Artikel 18 Absatz 3 — Billing and consumption information for heating, cooling and domestic hot water Artikel 18 Absatz 3 — Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen zur Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung

Die Mitgliedstaaten entscheiden, wer dafür zuständig ist, Endnutzern, die keinen direkten oder individuellen Vertrag mit dem Energieversorger haben, die in den Absätzen 1 und 2 genannten Informationen bereitzustellen.

(3) Member States shall decide who is to be responsible for providing the information referred to in paragraphs 1 and 2 to final users without a direct or individual contract with an energy supplier.

Die Mitgliedstaaten entscheiden, wer dafür zuständig ist, Endnutzern, die keinen direkten oder individuellen Vertrag mit dem Energieversorger haben, die in den Absätzen 1 und 2 genannten Informationen bereitzustellen.

Artikel 19 — Kosten des Zugangs zu Verbrauchserfassungs- und Abrechnungsinformationen für Erdgas Artikel 19 — Cost of access to metering and billing information for natural gas Artikel 19 — Kosten des Zugangs zu Verbrauchserfassungs- und Abrechnungsinformationen für Erdgas

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass Endkunden alle ihre Energieverbrauchsabrechnungen und diesbezüglichen Abrechnungsinformationen kostenfrei erhalten, und dass sie in geeigneter Weise kostenfreien Zugang zu ihren Verbrauchdaten haben.

Member States shall ensure that final customers receive all their bills and billing information for energy consumption free of charge and that final customers have access to their consumption data in an appropriate manner and free of charge.

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass Endkunden alle ihre Energieverbrauchsabrechnungen und diesbezüglichen Abrechnungsinformationen kostenfrei erhalten, und dass sie in geeigneter Weise kostenfreien Zugang zu ihren Verbrauchdaten haben.

Artikel 20 — Kosten für den Zugang zu Verbrauchserfassungs- und Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen für die Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung Artikel 20 — Cost of access to metering and billing and consumption information for heating, cooling and domestic hot water Artikel 20 — Kosten für den Zugang zu Verbrauchserfassungs- und Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen für die Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung
Artikel 20 Absatz 1 — Kosten für den Zugang zu Verbrauchserfassungs- und Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen für die Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung Artikel 20 Absatz 1 — Cost of access to metering and billing and consumption information for heating, cooling and domestic hot water Artikel 20 Absatz 1 — Kosten für den Zugang zu Verbrauchserfassungs- und Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen für die Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Endnutzer alle ihre Energieverbrauchsabrechnungen und diesbezüglichen Abrechnungsinformationen kostenfrei erhalten und dass sie in geeigneter Weise kostenfreien Zugang zu ihren Verbrauchsdaten haben.

(1) Member States shall ensure that final users receive all their bills and billing information for energy consumption free of charge and that final users have access to their consumption data in an appropriate manner and free of charge.

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Endnutzer alle ihre Energieverbrauchsabrechnungen und diesbezüglichen Abrechnungsinformationen kostenfrei erhalten und dass sie in geeigneter Weise kostenfreien Zugang zu ihren Verbrauchsdaten haben.

Artikel 20 Absatz 2 — Kosten für den Zugang zu Verbrauchserfassungs- und Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen für die Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung Artikel 20 Absatz 2 — Cost of access to metering and billing and consumption information for heating, cooling and domestic hot water Artikel 20 Absatz 2 — Kosten für den Zugang zu Verbrauchserfassungs- und Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen für die Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung

Ungeachtet des Absatzes 1 dieses Artikels werden die Kosten von Abrechnungsinformationen über den individuellen Verbrauch von Wärme, Kälte und Trinkwarmwasser in Gebäuden mit mehreren Wohnungen und in Mehrzweckgebäuden gemäß Artikel 15 auf nichtkommerzieller Grundlage aufgeteilt. Kosten, die durch die Übertragung dieser Aufgabe auf einen Dritten – etwa einen Dienstleister oder den örtlichen Energieversorger – entstehen und die die Messung, die Zurechnung und die Abrechnung des tatsächlichen individuellen Verbrauchs in diesen Gebäuden betreffen, können auf die Endnutzer umgelegt werden, soweit diese Kosten der Höhe nach angemessen sind.

(2) Notwithstanding paragraph 1 of this Article, the distribution of costs of billing information for the individual consumption of heating, cooling and domestic hot water in multi-apartment and multi-purpose buildings pursuant to Article 15 shall be carried out on a non-profit basis. Costs resulting from the assignment of that task to a third party, such as a service provider or the local energy supplier, covering the measuring, allocation and accounting for actual individual consumption in such buildings, may be passed onto the final users to the extent that such costs are reasonable.

Ungeachtet des Absatzes 1 dieses Artikels werden die Kosten von Abrechnungsinformationen über den individuellen Verbrauch von Wärme, Kälte und Trinkwarmwasser in Gebäuden mit mehreren Wohnungen und in Mehrzweckgebäuden gemäß Artikel 15 auf nichtkommerzieller Grundlage aufgeteilt. Kosten, die durch die Übertragung dieser Aufgabe auf einen Dritten – etwa einen Dienstleister oder den örtlichen Energieversorger – entstehen und die die Messung, die Zurechnung und die Abrechnung des tatsächlichen individuellen Verbrauchs in diesen Gebäuden betreffen, können auf die Endnutzer umgelegt werden, soweit diese Kosten der Höhe nach angemessen sind.

Artikel 20 Absatz 3 — Kosten für den Zugang zu Verbrauchserfassungs- und Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen für die Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung Artikel 20 Absatz 3 — Cost of access to metering and billing and consumption information for heating, cooling and domestic hot water Artikel 20 Absatz 3 — Kosten für den Zugang zu Verbrauchserfassungs- und Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen für die Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung

Um die Angemessenheit der Kosten für Einzelverbrauchserfassungsdienste gemäß Absatz 2 sicherzustellen, können die Mitgliedstaaten den Wettbewerb in diesem Dienstleistungsbereich anregen, indem sie geeignete Maßnahmen treffen, wie beispielsweise die Durchführung von Ausschreibungen oder die Nutzung interoperabler Geräte und Systeme, die den Anbieterwechsel erleichtern, empfehlen oder auf andere Weise fördern.

(3) In order to ensure reasonable costs for sub-metering services as referred to in paragraph 2, Member States may stimulate competition in that service sector by taking appropriate measures such as recommending or otherwise promoting the use of tendering or the use of interoperable devices and systems facilitating switching between service providers.

Um die Angemessenheit der Kosten für Einzelverbrauchserfassungsdienste gemäß Absatz 2 sicherzustellen, können die Mitgliedstaaten den Wettbewerb in diesem Dienstleistungsbereich anregen, indem sie geeignete Maßnahmen treffen, wie beispielsweise die Durchführung von Ausschreibungen oder die Nutzung interoperabler Geräte und Systeme, die den Anbieterwechsel erleichtern, empfehlen oder auf andere Weise fördern.

KAPITEL IV — INFORMATION UND STÄRKUNG DER VERBRAUCHER KAPITEL IV — CONSUMER INFORMATION AND EMPOWERMENT KAPITEL IV — INFORMATION UND STÄRKUNG DER VERBRAUCHER
Artikel 21 — Grundlegende vertragliche Rechte bei der Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung Artikel 21 — Basic contractual rights for heating, cooling and domestic hot water Artikel 21 — Grundlegende vertragliche Rechte bei der Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung
Artikel 21 Absatz 1 — Grundlegende vertragliche Rechte bei der Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung Artikel 21 Absatz 1 — Basic contractual rights for heating, cooling and domestic hot water Artikel 21 Absatz 1 — Grundlegende vertragliche Rechte bei der Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung

Unbeschadet der Verbraucherschutzvorschriften der Union, insbesondere der Richtlinie 2011/83/EU des Europäischen Parlaments und des Rates ( 8 ) und der Richtlinie 93/13/EWG des Rates ( 9 ), stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass Endkunden und – soweit ausdrücklich vorgesehen – Endnutzer die in den Absätzen 2 bis 9 des vorliegenden Artikels festgelegten Rechte eingeräumt werden.

(1) Without prejudice to Union rules on consumer protection, in particular Directive 2011/83/EU of the European Parliament and of the Council (42) and Council Directive 93/13/EEC (43), Member States shall ensure that final customers and, where explicitly referred to, final users, are granted the rights provided for in paragraphs 2 to 9 of this Article.

Unbeschadet der Verbraucherschutzvorschriften der Union, insbesondere der Richtlinie 2011/83/EU des Europäischen Parlaments und des Rates ( 8 ) und der Richtlinie 93/13/EWG des Rates ( 9 ), stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass Endkunden und – soweit ausdrücklich vorgesehen – Endnutzer die in den Absätzen 2 bis 9 des vorliegenden Artikels festgelegten Rechte eingeräumt werden.

Artikel 21 Absatz 2 — Grundlegende vertragliche Rechte bei der Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung Artikel 21 Absatz 2 — Basic contractual rights for heating, cooling and domestic hot water Artikel 21 Absatz 2 — Grundlegende vertragliche Rechte bei der Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung

Endkunden haben Anspruch auf einen Vertrag mit ihrem Versorger, in dem Folgendes festgelegt ist: a) Name, Anschrift und Kontaktdaten des Versorgers; b) zu erbringende Leistungen und beinhaltete Qualitätsstufen; c) Art der ohne zusätzliche Kosten im Vertrag enthaltenen Wartungsdienste; d) Art und Weise, wie aktuelle Informationen über alle geltenden Tarife, Wartungsentgelte und gebündelte Produkte oder Leistungen erhältlich sind; e) Vertragsdauer, Bedingungen für eine Verlängerung und Beendigung des Vertrags und der Leistungen, einschließlich Produkte oder Leistungen, die mit diesen Leistungen gebündelt sind, und der Frage der Zulässigkeit einer kostenfreien Beendigung des Vertrags; f) Entschädigungs- und Erstattungsregelungen für den Fall, dass die vertraglich vereinbarte Leistungsqualität nicht eingehalten wird, wozu auch ungenaue oder verspätete Abrechnungen zählen; g) Vorgehen zur Einleitung von außergerichtlichen Streitbeilegungsverfahren gemäß Artikel 22; h) Bereitstellung von Informationen zu den Verbraucherrechten, auch zur Behandlung von Beschwerden und einschließlich aller in diesem Absatz angeführten Informationen, die auf der Abrechnung oder der Website des Unternehmens eindeutig angegeben sind und Kontaktdaten oder einen Link zur Website der in Artikel 22 Absatz 3 Buchstabe e genannten zentralen Anlaufstellen enthalten; i) Kontaktdaten, anhand deren der Kunde die in Artikel 22 Absatz 3 Buchstabe a genannten zentralen Anlaufstellen ermitteln kann.

Die Bedingungen des Versorgers müssen fair sein und den Endkunden im Voraus mitgeteilt werden. Die in diesem Absatz genannten Informationen werden vor Abschluss oder Bestätigung des Vertrags bereitgestellt. Auch bei Abschluss des Vertrags durch Vermittler müssen diese Informationen vor Vertragsabschluss bereitgestellt werden.

Den Endkunden und den Endnutzern ist eine knappe, leicht verständliche Zusammenfassung der wichtigsten Vertragsbedingungen, einschließlich Preisen und Tarifen, zur Verfügung zu stellen.

Den Endkunden werden eine Kopie des Vertrags und klare Informationen über die geltenden Preise und Tarife sowie über die Standardbedingungen für den Zugang zu und die Nutzung von Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgungsdiensten auf transparente Weise bereitgestellt.

Die Mitgliedstaaten entscheiden, wer dafür zuständig ist, Endnutzern, die keinen direkten oder individuellen Vertrag mit einem Versorger haben, auf Verlangen die in diesem Absatz genannten Informationen in geeigneter Weise und kostenfrei bereitzustellen.

(2) Final customers shall have the right to a contract with their supplier that specifies:

(a) the identity, address and contact details of the supplier;

(b) the services provided and the service quality levels included;

(c) the types of maintenance service included in the contract without additional charges;

(d) the means by which up-to-date information on all applicable tariffs, maintenance charges and bundled products or services may be obtained;

(e) the duration of the contract, the conditions for renewal and termination of the contract and services, including products or services that are bundled with those services, and whether terminating the contract without charge is permitted;

(f) any compensation and the refund arrangements which apply if contracted service quality levels are not met, including inaccurate or delayed billing;

(g) the method of initiating an out-of-court dispute-settlement procedure in accordance with Article 22;

(h) information relating to consumer rights, including information on complaint handling and all of the information referred to in this paragraph, which is clearly communicated in the bill or on the enterprise’s website and includes the contact details or link to the website of the single points of contact referred to in Article 22(3), point (e);

(i) the contact details enabling the customer to identify relevant one-stop shops as referred to in Article 22(3), point (a).

Suppliers’ conditions shall be fair and shall be provided to final customers in advance. The information referred to in this paragraph shall be provided before the conclusion or confirmation of the contract. Where contracts are concluded through intermediaries, that information shall also be provided before the conclusion of the contract.

Final customers and final users shall be provided with a summary of the key contractual conditions, including prices and tariffs, in a comprehensible manner and in concise and simple language.

Final customers shall be provided with a copy of the contract and clear information, in a transparent manner, on applicable prices and tariffs and on standard terms and conditions in respect of access to and use of heating, cooling and domestic hot water services.

Member States shall decide who is to be responsible for providing the information referred to in this paragraph to final users without a direct or individual contract with a supplier, upon request, in an appropriate manner and free of charge.

Endkunden haben Anspruch auf einen Vertrag mit ihrem Versorger, in dem Folgendes festgelegt ist: a) Name, Anschrift und Kontaktdaten des Versorgers; b) zu erbringende Leistungen und beinhaltete Qualitätsstufen; c) Art der ohne zusätzliche Kosten im Vertrag enthaltenen Wartungsdienste; d) Art und Weise, wie aktuelle Informationen über alle geltenden Tarife, Wartungsentgelte und gebündelte Produkte oder Leistungen erhältlich sind; e) Vertragsdauer, Bedingungen für eine Verlängerung und Beendigung des Vertrags und der Leistungen, einschließlich Produkte oder Leistungen, die mit diesen Leistungen gebündelt sind, und der Frage der Zulässigkeit einer kostenfreien Beendigung des Vertrags; f) Entschädigungs- und Erstattungsregelungen für den Fall, dass die vertraglich vereinbarte Leistungsqualität nicht eingehalten wird, wozu auch ungenaue oder verspätete Abrechnungen zählen; g) Vorgehen zur Einleitung von außergerichtlichen Streitbeilegungsverfahren gemäß Artikel 22; h) Bereitstellung von Informationen zu den Verbraucherrechten, auch zur Behandlung von Beschwerden und einschließlich aller in diesem Absatz angeführten Informationen, die auf der Abrechnung oder der Website des Unternehmens eindeutig angegeben sind und Kontaktdaten oder einen Link zur Website der in Artikel 22 Absatz 3 Buchstabe e genannten zentralen Anlaufstellen enthalten; i) Kontaktdaten, anhand deren der Kunde die in Artikel 22 Absatz 3 Buchstabe a genannten zentralen Anlaufstellen ermitteln kann.

Die Bedingungen des Versorgers müssen fair sein und den Endkunden im Voraus mitgeteilt werden. Die in diesem Absatz genannten Informationen werden vor Abschluss oder Bestätigung des Vertrags bereitgestellt. Auch bei Abschluss des Vertrags durch Vermittler müssen diese Informationen vor Vertragsabschluss bereitgestellt werden.

Den Endkunden und den Endnutzern ist eine knappe, leicht verständliche Zusammenfassung der wichtigsten Vertragsbedingungen, einschließlich Preisen und Tarifen, zur Verfügung zu stellen.

Den Endkunden werden eine Kopie des Vertrags und klare Informationen über die geltenden Preise und Tarife sowie über die Standardbedingungen für den Zugang zu und die Nutzung von Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgungsdiensten auf transparente Weise bereitgestellt.

Die Mitgliedstaaten entscheiden, wer dafür zuständig ist, Endnutzern, die keinen direkten oder individuellen Vertrag mit einem Versorger haben, auf Verlangen die in diesem Absatz genannten Informationen in geeigneter Weise und kostenfrei bereitzustellen.

Artikel 21 Absatz 3 — Grundlegende vertragliche Rechte bei der Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung Artikel 21 Absatz 3 — Basic contractual rights for heating, cooling and domestic hot water Artikel 21 Absatz 3 — Grundlegende vertragliche Rechte bei der Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung

Die Endkunden müssen rechtzeitig über eine beabsichtigte Änderung der Vertragsbedingungen unterrichtet werden. Die Versorger unterrichten ihre Endkunden direkt und auf transparente und verständliche Weise über jede Änderung des Lieferpreises und deren Gründe, Voraussetzungen und Umfang, zu einem angemessenen Zeitpunkt, spätestens jedoch zwei Wochen, im Fall von Haushaltskunden einen Monat, vor Eintritt der Änderung. Die Endkunden unterrichten die Endnutzer unverzüglich über die neuen Bedingungen.

(3) Final customers shall be given adequate notice of any intention to modify contractual conditions. Suppliers shall notify their final customers, in a transparent and comprehensible manner, directly of any adjustment in the supply price and of the reasons and preconditions for the adjustment and its scope, at an appropriate time no later than two weeks, or no later than one month in the case of household customers, before the adjustment comes into effect. Final customers shall inform final users of the new conditions without delay.

Die Endkunden müssen rechtzeitig über eine beabsichtigte Änderung der Vertragsbedingungen unterrichtet werden. Die Versorger unterrichten ihre Endkunden direkt und auf transparente und verständliche Weise über jede Änderung des Lieferpreises und deren Gründe, Voraussetzungen und Umfang, zu einem angemessenen Zeitpunkt, spätestens jedoch zwei Wochen, im Fall von Haushaltskunden einen Monat, vor Eintritt der Änderung. Die Endkunden unterrichten die Endnutzer unverzüglich über die neuen Bedingungen.

Artikel 21 Absatz 4 — Grundlegende vertragliche Rechte bei der Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung Artikel 21 Absatz 4 — Basic contractual rights for heating, cooling and domestic hot water Artikel 21 Absatz 4 — Grundlegende vertragliche Rechte bei der Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung

Den Endkunden ist von den Versorgern ein breites Spektrum an Zahlungsarten anzubieten. Diese Zahlungsarten dürfen nicht unangemessen einzelne Kunden diskriminieren. Etwaige Unterschiede bei den Zahlungsarten oder Vorauszahlungssystemen müssen objektiv, diskriminierungsfrei und verhältnismäßig sein und dürfen gemäß Artikel 62 der Richtlinie (EU) 2015/2366 des Europäischen Parlaments und des Rates ( 10 ) die unmittelbaren Kosten, die dem Zahlungsempfänger für die Nutzung der jeweiligen Zahlungsart oder eines Vorauszahlungssystems entstehen, nicht übersteigen.

(4) Suppliers shall offer final customers a wide choice of payment methods. Such payment methods shall not unduly discriminate between customers. Any difference in charges related to payment methods or prepayment systems shall be objective, non-discriminatory and proportionate and shall not exceed the direct costs borne by the payee for the use of a specific payment method or a prepayment system, in accordance with Article 62 of Directive (EU) 2015/2366 of the European Parliament and of the Council (44).

Den Endkunden ist von den Versorgern ein breites Spektrum an Zahlungsarten anzubieten. Diese Zahlungsarten dürfen nicht unangemessen einzelne Kunden diskriminieren. Etwaige Unterschiede bei den Zahlungsarten oder Vorauszahlungssystemen müssen objektiv, diskriminierungsfrei und verhältnismäßig sein und dürfen gemäß Artikel 62 der Richtlinie (EU) 2015/2366 des Europäischen Parlaments und des Rates ( 10 ) die unmittelbaren Kosten, die dem Zahlungsempfänger für die Nutzung der jeweiligen Zahlungsart oder eines Vorauszahlungssystems entstehen, nicht übersteigen.

Artikel 21 Absatz 5 — Grundlegende vertragliche Rechte bei der Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung Artikel 21 Absatz 5 — Basic contractual rights for heating, cooling and domestic hot water Artikel 21 Absatz 5 — Grundlegende vertragliche Rechte bei der Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung

Nach Maßgabe von Absatz 4 darf Haushaltskunden mit Zugang zu Vorauszahlungssystemen durch diese Vorauszahlungssysteme kein Nachteil entstehen.

(5) Pursuant to paragraph 4, household customers who have access to prepayment systems shall not be placed at a disadvantage by the prepayment systems.

Nach Maßgabe von Absatz 4 darf Haushaltskunden mit Zugang zu Vorauszahlungssystemen durch diese Vorauszahlungssysteme kein Nachteil entstehen.

Artikel 21 Absatz 6 — Grundlegende vertragliche Rechte bei der Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung Artikel 21 Absatz 6 — Basic contractual rights for heating, cooling and domestic hot water Artikel 21 Absatz 6 — Grundlegende vertragliche Rechte bei der Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung

Die Endkunden und gegebenenfalls die Endnutzer müssen Angebote mit fairen und transparenten allgemeinen Vertragsbedingungen erhalten, welche klar und unmissverständlich abgefasst sein müssen und keine außervertraglichen Hindernisse, wie eine übermäßige Zahl an Vertragsunterlagen, enthalten dürfen, durch die die Kunden an der Ausübung ihrer Rechte gehindert werden. Auf Verlangen erhalten die Endnutzer Zugang zu diesen allgemeinen Vertragsbedingungen. Die Endkunden und die Endnutzer müssen vor unfairen oder irreführenden Verkaufsmethoden geschützt sein. Endkunden mit Behinderungen werden alle relevanten Informationen über ihren Vertrag mit ihrem Versorger in barrierefreien Formaten zur Verfügung gestellt.

(6) Final customers and, where applicable, final users shall be offered fair and transparent general terms and conditions, which shall be provided in plain and unambiguous language and shall not include non-contractual barriers to the exercise of customers’ rights, such as excessive contractual documentation. Final users shall be provided access to those general terms and conditions upon request. Final customers and final users shall be protected against unfair or misleading selling methods. Final customers with disabilities shall be provided all relevant information on their contract with their supplier in accessible formats.

Die Endkunden und gegebenenfalls die Endnutzer müssen Angebote mit fairen und transparenten allgemeinen Vertragsbedingungen erhalten, welche klar und unmissverständlich abgefasst sein müssen und keine außervertraglichen Hindernisse, wie eine übermäßige Zahl an Vertragsunterlagen, enthalten dürfen, durch die die Kunden an der Ausübung ihrer Rechte gehindert werden. Auf Verlangen erhalten die Endnutzer Zugang zu diesen allgemeinen Vertragsbedingungen. Die Endkunden und die Endnutzer müssen vor unfairen oder irreführenden Verkaufsmethoden geschützt sein. Endkunden mit Behinderungen werden alle relevanten Informationen über ihren Vertrag mit ihrem Versorger in barrierefreien Formaten zur Verfügung gestellt.

Artikel 21 Absatz 7 — Grundlegende vertragliche Rechte bei der Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung Artikel 21 Absatz 7 — Basic contractual rights for heating, cooling and domestic hot water Artikel 21 Absatz 7 — Grundlegende vertragliche Rechte bei der Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung

Die Endkunden und die Endnutzer haben Anspruch auf eine gute Qualität der Dienstleistungserbringung und Behandlung ihrer Beschwerden durch ihren Versorger. Die Versorger müssen Beschwerden auf einfache, faire und zügige Weise behandeln.

(7) Final customers and final users shall have the right to a good standard of service and complaint-handling by their suppliers. Suppliers shall handle complaints in a simple, fair and prompt manner.

Die Endkunden und die Endnutzer haben Anspruch auf eine gute Qualität der Dienstleistungserbringung und Behandlung ihrer Beschwerden durch ihren Versorger. Die Versorger müssen Beschwerden auf einfache, faire und zügige Weise behandeln.

Artikel 21 Absatz 8 — Grundlegende vertragliche Rechte bei der Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung Artikel 21 Absatz 8 — Basic contractual rights for heating, cooling and domestic hot water Artikel 21 Absatz 8 — Grundlegende vertragliche Rechte bei der Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung

Die zuständigen Behörden stellen sicher, dass die in dieser Richtlinie festgelegten Verbraucherschutzmaßnahmen durchgesetzt werden. Die zuständigen Behörden handeln unabhängig von jeglichen Marktinteressen.

(8) Competent authorities shall ensure that the consumer protection measures laid down in this Directive are enforced. The competent authorities shall act independently from any market interests.

Die zuständigen Behörden stellen sicher, dass die in dieser Richtlinie festgelegten Verbraucherschutzmaßnahmen durchgesetzt werden. Die zuständigen Behörden handeln unabhängig von jeglichen Marktinteressen.

Artikel 21 Absatz 9 — Grundlegende vertragliche Rechte bei der Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung Artikel 21 Absatz 9 — Basic contractual rights for heating, cooling and domestic hot water Artikel 21 Absatz 9 — Grundlegende vertragliche Rechte bei der Wärme-, Kälte- und Trinkwarmwasserversorgung

Im Falle einer geplanten Versorgungsunterbrechung werden die betreffenden Endkunden rechtzeitig, spätestens jedoch einen Monat vor der geplanten Versorgungsunterbrechung ohne zusätzliche Kosten über alternative Maßnahmen angemessen informiert.

(9) In the case of planned disconnection, the final customers concerned shall be provided with adequate information on alternative measures sufficiently in advance, no later than one month before the planned disconnection and at no extra cost.

Im Falle einer geplanten Versorgungsunterbrechung werden die betreffenden Endkunden rechtzeitig, spätestens jedoch einen Monat vor der geplanten Versorgungsunterbrechung ohne zusätzliche Kosten über alternative Maßnahmen angemessen informiert.

Artikel 22 — Information und Sensibilisierung Artikel 22 — Information and awareness raising Artikel 22 — Information und Sensibilisierung
Artikel 22 Absatz 1 — Information und Sensibilisierung Artikel 22 Absatz 1 — Information and awareness raising Artikel 22 Absatz 1 — Information und Sensibilisierung

Die Mitgliedstaaten stellen gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit den regionalen und lokalen Behörden sicher, dass Informationen zu verfügbaren Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung, Einzelmaßnahmen sowie Finanz- und Rechtsrahmen transparent und zugänglich sind und umfassend bei allen einschlägigen Marktteilnehmern verbreitet werden, etwa bei Endkunden, Endnutzern, Verbraucherorganisationen, Vertretern der Zivilgesellschaft, Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften, Bürgerenergiegemeinschaften, lokalen und regionalen Behörden, Energieagenturen, Sozialdienstleistern, Bauunternehmern, Architekten, Ingenieuren, Umweltgutachtern und Energieauditoren sowie Installateuren von Gebäudekomponenten im Sinne von Artikel 2 Nummer 9 der Richtlinie 2010/31/EU.

(1) Member States, in cooperation with regional and local authorities, where applicable, shall ensure that information on available energy efficiency improvement measures, individual actions and financial and legal frameworks is transparent, accessible and widely disseminated to all relevant market actors, such as final customers, final users, consumer organisations, civil society representatives, renewable energy communities, citizen energy communities, local and regional authorities, energy agencies, social service providers, builders, architects, engineers, environmental and energy auditors, and installers of building elements as defined in Article 2, point (9), of Directive 2010/31/EU.

Die Mitgliedstaaten stellen gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit den regionalen und lokalen Behörden sicher, dass Informationen zu verfügbaren Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung, Einzelmaßnahmen sowie Finanz- und Rechtsrahmen transparent und zugänglich sind und umfassend bei allen einschlägigen Marktteilnehmern verbreitet werden, etwa bei Endkunden, Endnutzern, Verbraucherorganisationen, Vertretern der Zivilgesellschaft, Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften, Bürgerenergiegemeinschaften, lokalen und regionalen Behörden, Energieagenturen, Sozialdienstleistern, Bauunternehmern, Architekten, Ingenieuren, Umweltgutachtern und Energieauditoren sowie Installateuren von Gebäudekomponenten im Sinne von Artikel 2 Nummer 9 der Richtlinie 2010/31/EU.

Artikel 22 Absatz 2 — Information und Sensibilisierung Artikel 22 Absatz 2 — Information and awareness raising Artikel 22 Absatz 2 — Information und Sensibilisierung

Die Mitgliedstaaten ergreifen geeignete Maßnahmen, um die effiziente Nutzung von Energie durch Endkunden und Endnutzer zu fördern und zu erleichtern. Diese Maßnahmen müssen Teil einer nationalen Strategie sein wie etwa der in der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgesehenen integrierten nationalen Energie- und Klimapläne oder der gemäß Artikel 2a der Richtlinie 2010/31/EU festgelegten langfristigen Renovierungsstrategie.

Für die Zwecke dieses Artikels enthalten diese Maßnahmen eine Reihe von Instrumenten und Strategien zur Förderung von Verhaltensänderungen, beispielsweise:

a) steuerliche Anreize,

b) Zugang zu Finanzierungsquellen, Gutscheinen, Finanzhilfen oder Subventionen,

c) öffentlich geförderte Bewertungen des Energieverbrauchs, Dienste für gezielte Beratung und Unterstützung für Haushaltskunden, insbesondere von Energiearmut betroffene Menschen, schutzbedürftige Kunden, und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben,

d) Dienste für gezielte Beratung von KMU und Kleinstunternehmen,

e) Bereitstellung von Informationen für Menschen mit Behinderungen in einem barrierefreien Format,

f) Projekte mit Beispielcharakter,

g) Aktivitäten am Arbeitsplatz,

h) Schulungsaktivitäten,

i) digitale Tools,

j) Strategien zur Förderung der Beteiligung.

(2) Member States shall take appropriate measures to promote and facilitate an efficient use of energy by final customers and final users. Those measures shall be part of a national strategy, such as the integrated national energy and climate plans provided for in Regulation (EU) 2018/1999, or the long-term renovation strategy established pursuant to Article 2a of Directive 2010/31/EU.

For the purposes of this Article, those measures shall include a range of instruments and policies to promote behavioural change such as:

(a) fiscal incentives;

(b) access to finance, vouchers, grants or subsidies;

(c) publicly supported energy consumption assessments and targeted advisory services and support for household consumers, in particular people affected by energy poverty, vulnerable customers and, where applicable, people living in social housing;

(d) targeted advisory services for SMEs and microenterprises;

(e) information provision in accessible form to people with disabilities;

(f) exemplary projects;

(g) workplace activities;

(h) training activities;

(i) digital tools;

(j) engagement strategies.

Die Mitgliedstaaten ergreifen geeignete Maßnahmen, um die effiziente Nutzung von Energie durch Endkunden und Endnutzer zu fördern und zu erleichtern. Diese Maßnahmen müssen Teil einer nationalen Strategie sein wie etwa der in der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgesehenen integrierten nationalen Energie- und Klimapläne oder der gemäß Artikel 2a der Richtlinie 2010/31/EU festgelegten langfristigen Renovierungsstrategie.

Für die Zwecke dieses Artikels enthalten diese Maßnahmen eine Reihe von Instrumenten und Strategien zur Förderung von Verhaltensänderungen, beispielsweise:

a) steuerliche Anreize,

b) Zugang zu Finanzierungsquellen, Gutscheinen, Finanzhilfen oder Subventionen,

c) öffentlich geförderte Bewertungen des Energieverbrauchs, Dienste für gezielte Beratung und Unterstützung für Haushaltskunden, insbesondere von Energiearmut betroffene Menschen, schutzbedürftige Kunden, und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben,

d) Dienste für gezielte Beratung von KMU und Kleinstunternehmen,

e) Bereitstellung von Informationen für Menschen mit Behinderungen in einem barrierefreien Format,

f) Projekte mit Beispielcharakter,

g) Aktivitäten am Arbeitsplatz,

h) Schulungsaktivitäten,

i) digitale Tools,

j) Strategien zur Förderung der Beteiligung.

Artikel 22 Absatz 3 — Information und Sensibilisierung Artikel 22 Absatz 3 — Information and awareness raising Artikel 22 Absatz 3 — Information und Sensibilisierung

Für die Zwecke dieses Artikels müssen die in Absatz 2 genannten Maßnahmen die Schaffung eines unterstützenden Rahmens für Marktteilnehmer wie die in Absatz 1 genannten umfassen, insbesondere für: a) die Einrichtung einziger Anlaufstellen oder ähnlicher Mechanismen für die Bereitstellung technischer, administrativer und finanzieller Beratung und Unterstützung im Bereich der Energieeffizienz – wie z. B. Energiechecks für Haushalte, die energetische Renovierung von Gebäuden, Informationen über den Austausch alter und ineffizienter Heizsysteme durch moderne und effizientere Anlagen und die Nutzung erneuerbarer Energie und der Energiespeicherung für Gebäude – für Endkunden und Endnutzer, insbesondere Haushalts- und kleine Nichthaushaltskunden und -endnutzer, einschließlich KMU und Kleinstunternehmen, b) die Zusammenarbeit mit privaten Akteuren, die Dienstleistungen wie Energieaudits und Bewertungen des Energieverbrauchs, Finanzierungslösungen und die Durchführung energetischer Renovierungen erbringen, c) die Mitteilung kosteneffizienter und leicht umsetzbarer Möglichkeiten zur Änderung des Energienutzungsverhaltens, d) die Verbreitung von Informationen über Energieeffizienzmaßnahmen und Finanzierungsinstrumente, e) die Einrichtung zentraler Anlaufstellen, über die die Endkunden und Endnutzer alle notwendigen Informationen über ihre Rechte, das geltende Recht und die Streitbeilegungsverfahren, die ihnen im Streitfall zur Verfügung stehen, erhalten. Diese zentralen Anlaufstellen können in allgemeine Verbraucherinformationsstellen eingegliedert sein.

(3) For the purposes of this Article, the measures referred to in paragraph 2 shall include the creation of a supportive framework for market actors such as those referred to in paragraph 1, in particular for:

(a) the creation of one-stop shops or similar mechanisms for the provision of technical, administrative and financial advice and assistance on energy efficiency, such as energy checks for households, energy renovations of buildings, information on the replacement of old and inefficient heating systems with modern and more efficient appliances and the take-up of renewable energy and energy storage for buildings to final customers and final users, especially household and small non-household ones, including SMEs and microenterprises;

(b) cooperation with private actors that provide services such as energy audits and energy consumption assessments, financing solutions and execution of energy renovations;

(c) the communication of cost-effective and easy-to-achieve changes in energy use;

(d) the dissemination of information on energy efficiency measures and financing instruments;

(e) the provision of single points of contact, to provide final customers and final users with all necessary information concerning their rights, the applicable law and the dispute-settlement mechanisms available to them in the event of a dispute. Such single points of contact may be part of general consumer information points.

Für die Zwecke dieses Artikels müssen die in Absatz 2 genannten Maßnahmen die Schaffung eines unterstützenden Rahmens für Marktteilnehmer wie die in Absatz 1 genannten umfassen, insbesondere für: a) die Einrichtung einziger Anlaufstellen oder ähnlicher Mechanismen für die Bereitstellung technischer, administrativer und finanzieller Beratung und Unterstützung im Bereich der Energieeffizienz – wie z. B. Energiechecks für Haushalte, die energetische Renovierung von Gebäuden, Informationen über den Austausch alter und ineffizienter Heizsysteme durch moderne und effizientere Anlagen und die Nutzung erneuerbarer Energie und der Energiespeicherung für Gebäude – für Endkunden und Endnutzer, insbesondere Haushalts- und kleine Nichthaushaltskunden und -endnutzer, einschließlich KMU und Kleinstunternehmen, b) die Zusammenarbeit mit privaten Akteuren, die Dienstleistungen wie Energieaudits und Bewertungen des Energieverbrauchs, Finanzierungslösungen und die Durchführung energetischer Renovierungen erbringen, c) die Mitteilung kosteneffizienter und leicht umsetzbarer Möglichkeiten zur Änderung des Energienutzungsverhaltens, d) die Verbreitung von Informationen über Energieeffizienzmaßnahmen und Finanzierungsinstrumente, e) die Einrichtung zentraler Anlaufstellen, über die die Endkunden und Endnutzer alle notwendigen Informationen über ihre Rechte, das geltende Recht und die Streitbeilegungsverfahren, die ihnen im Streitfall zur Verfügung stehen, erhalten. Diese zentralen Anlaufstellen können in allgemeine Verbraucherinformationsstellen eingegliedert sein.

Artikel 22 Absatz 4 — Information und Sensibilisierung Artikel 22 Absatz 4 — Information and awareness raising Artikel 22 Absatz 4 — Information und Sensibilisierung

Für die Zwecke dieses Artikels richten die Mitgliedstaaten in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden und gegebenenfalls privaten Akteuren spezielle einzige Anlaufstellen oder ähnliche Mechanismen für die Bereitstellung technischer, administrativer und finanzieller Beratung im Bereich der Energieeffizienz ein. Diese Einrichtungen a) beraten Haushalte, KMU, Kleinstunternehmen und öffentliche Einrichtungen mit gestrafften Informationen zu technischen und finanziellen Möglichkeiten und Lösungen, b) leisten ganzheitliche Unterstützung für alle Haushalte – mit besonderem Schwerpunkt auf von Energiearmut betroffenen Haushalten und Gebäuden mit der schlechtesten Energieeffizienz – sowie für akkreditierte Unternehmen und Installateure, die auf verschiedene Wohngebäudetypen und geografische Gebiete angepasste Nachrüstungsdienste anbieten und in den verschiedenen Phasen des Nachrüstungsprojekts Unterstützung leisten, um unter anderem die Einhaltung der Mindestvorgaben für die Gesamtenergieeffizienz zu erleichtern, falls solche Vorgaben in einem Rechtsakt der Union vorgesehen sind, c) beraten in Bezug auf das Energieverbrauchsverhalten.

(4) For the purpose of this Article, Member States shall in cooperation with competent authorities, and, where appropriate, private stakeholders establish dedicated one-stop shops or similar mechanisms for the provision of technical, administrative and financial advice for energy efficiency. Those facilities shall:

(a) advise with streamlined information on technical and financial possibilities and solutions to households, SMEs, microenterprises, public bodies;

(b) provide holistic support to all households, with a particular focus on households affected by energy poverty and on worst performing buildings, as well as to accredited companies and installers providing retrofit services, adapted to different housing typologies and geographical scope, and provide support covering the different stages of the retrofit project, including to facilitate the implementation of a minimum energy performance standard where such standard is provided for in a Union legislative act;

(c) advise on energy consumption behaviour.

Für die Zwecke dieses Artikels richten die Mitgliedstaaten in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden und gegebenenfalls privaten Akteuren spezielle einzige Anlaufstellen oder ähnliche Mechanismen für die Bereitstellung technischer, administrativer und finanzieller Beratung im Bereich der Energieeffizienz ein. Diese Einrichtungen a) beraten Haushalte, KMU, Kleinstunternehmen und öffentliche Einrichtungen mit gestrafften Informationen zu technischen und finanziellen Möglichkeiten und Lösungen, b) leisten ganzheitliche Unterstützung für alle Haushalte – mit besonderem Schwerpunkt auf von Energiearmut betroffenen Haushalten und Gebäuden mit der schlechtesten Energieeffizienz – sowie für akkreditierte Unternehmen und Installateure, die auf verschiedene Wohngebäudetypen und geografische Gebiete angepasste Nachrüstungsdienste anbieten und in den verschiedenen Phasen des Nachrüstungsprojekts Unterstützung leisten, um unter anderem die Einhaltung der Mindestvorgaben für die Gesamtenergieeffizienz zu erleichtern, falls solche Vorgaben in einem Rechtsakt der Union vorgesehen sind, c) beraten in Bezug auf das Energieverbrauchsverhalten.

Artikel 22 Absatz 5 — Information und Sensibilisierung Artikel 22 Absatz 5 — Information and awareness raising Artikel 22 Absatz 5 — Information und Sensibilisierung

Die speziellen einzigen Anlaufstellen gemäß Absatz 4 haben gegebenenfalls folgende Aufgaben: a) Bereitstellung von Informationen durch qualifizierte Fachkräfte im Bereich der Energieeffizienz; b) Erhebung aggregierter Typologiedaten aus Energieeffizienzprojekten sowie Austausch und Veröffentlichung von Erfahrungen; c) Schaffung von Verbindungen zwischen potenziellen Projekten und Marktteilnehmern, insbesondere bei kleineren lokalen Projekten.

Für die Zwecke von Unterabsatz 1 Buchstabe b unterstützt die Kommission die Mitgliedstaaten, um den Austausch bewährter Verfahren zu erleichtern und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Bezug auf diese Verfahren zu verbessern.

(5) Dedicated one-stop shop facilities as referred to in paragraph 4 shall, where appropriate:

(a) provide information about qualified energy efficiency professionals;

(b) collect typology-aggregated data from energy efficiency projects, share experiences and make them publicly available;

(c) connect potential projects with market players, in particular smaller-scale, local projects.

For the purposes of the first subparagraph, point (b), the Commission shall assist Member States in order to facilitate the sharing of, and enhance cross-border cooperation with regard to, best practices.

Die speziellen einzigen Anlaufstellen gemäß Absatz 4 haben gegebenenfalls folgende Aufgaben: a) Bereitstellung von Informationen durch qualifizierte Fachkräfte im Bereich der Energieeffizienz; b) Erhebung aggregierter Typologiedaten aus Energieeffizienzprojekten sowie Austausch und Veröffentlichung von Erfahrungen; c) Schaffung von Verbindungen zwischen potenziellen Projekten und Marktteilnehmern, insbesondere bei kleineren lokalen Projekten.

Für die Zwecke von Unterabsatz 1 Buchstabe b unterstützt die Kommission die Mitgliedstaaten, um den Austausch bewährter Verfahren zu erleichtern und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Bezug auf diese Verfahren zu verbessern.

Artikel 22 Absatz 6 — Information und Sensibilisierung Artikel 22 Absatz 6 — Information and awareness raising Artikel 22 Absatz 6 — Information und Sensibilisierung

Die einzigen Anlaufstellen gemäß Absatz 4 bieten spezielle Dienste für von Energiearmut betroffene Menschen, schutzbedürftige Kunden und Menschen in Haushalten mit geringem Einkommen an.

Die Kommission stellt den Mitgliedstaaten Leitlinien für die Entwicklung dieser einzigen Anlaufstellen zur Verfügung, damit ein unionsweit harmonisierter Ansatz verfolgt wird. Die Leitlinien fördern die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Einrichtungen, Energieagenturen und von der Bevölkerung getragenen Initiativen.

(6) The one-stop shops referred to in paragraph 4 shall offer dedicated services for people affected by energy poverty, vulnerable customers and people in low-income households.

The Commission shall provide Member States with guidelines to develop those one-stop shops with the aim of creating a harmonised approach throughout the Union. The guidelines shall encourage cooperation among public bodies, energy agencies and community-led initiatives.

Die einzigen Anlaufstellen gemäß Absatz 4 bieten spezielle Dienste für von Energiearmut betroffene Menschen, schutzbedürftige Kunden und Menschen in Haushalten mit geringem Einkommen an.

Die Kommission stellt den Mitgliedstaaten Leitlinien für die Entwicklung dieser einzigen Anlaufstellen zur Verfügung, damit ein unionsweit harmonisierter Ansatz verfolgt wird. Die Leitlinien fördern die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Einrichtungen, Energieagenturen und von der Bevölkerung getragenen Initiativen.

Artikel 22 Absatz 7 — Information und Sensibilisierung Artikel 22 Absatz 7 — Information and awareness raising Artikel 22 Absatz 7 — Information und Sensibilisierung

Die Mitgliedstaaten schaffen geeignete Bedingungen, damit die Marktteilnehmer die Endkunden, einschließlich von Energiearmut betroffener Menschen, schutzbedürftiger Kunden und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen wohnen, KMU und Kleinstunternehmen, angemessen und gezielt über Energieeffizienz informieren und beraten können.

(7) Member States shall establish appropriate conditions for market actors to provide adequate and targeted information and advice on energy efficiency to final customers, including people affected by energy poverty, vulnerable customers and, where applicable, people living in social housing, SMEs and microenterprises.

Die Mitgliedstaaten schaffen geeignete Bedingungen, damit die Marktteilnehmer die Endkunden, einschließlich von Energiearmut betroffener Menschen, schutzbedürftiger Kunden und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen wohnen, KMU und Kleinstunternehmen, angemessen und gezielt über Energieeffizienz informieren und beraten können.

Artikel 22 Absatz 8 — Information und Sensibilisierung Artikel 22 Absatz 8 — Information and awareness raising Artikel 22 Absatz 8 — Information und Sensibilisierung

Die Mitgliedstaaten gewährleisten, dass Endkunden, Endnutzer, von Energiearmut betroffene Menschen, schutzbedürftige Kunden und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen wohnen, über einen unabhängigen Mechanismus wie eine Ombudsstelle für Energieangelegenheiten, einen Verbraucherverband oder eine nationale Regulierungsbehörde Zugang zu einfachen, fairen, transparenten, unabhängigen, wirksamen und effizienten Mechanismen für die außergerichtliche Beilegung von Streitigkeiten haben, die sich aus den in dieser Richtlinie vorgesehenen Rechten und Pflichten ergeben. Handelt es sich bei dem Endkunden um einen Verbraucher im Sinne von Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe a der Richtlinie 2013/11/EU des Europäischen Parlaments und des Rates ( 11 ), so müssen solche Mechanismen der außergerichtlichen Streitbeilegung den in der genannten Richtlinie festgelegten Qualitätsanforderungen entsprechen. Zu diesem Zweck können außergerichtliche Streitbeilegungsmechanismen, die in den Mitgliedstaaten bereits bestehen, genutzt werden, sofern sie gleichermaßen wirksam sind.

Die Mitgliedstaaten stellen erforderlichenfalls sicher, dass die Stellen für die außergerichtliche Streitbeilegung zusammenarbeiten, um einfache, faire, transparente, unabhängige, wirksame und effiziente außergerichtliche Streitbeilegungsverfahren für alle Streitigkeiten anzubieten, die Produkte und Dienstleistungen betreffen, die an unter diese Richtlinie fallende Produkte und Dienstleistungen gebunden sind oder im Paket damit angeboten bzw. erbracht werden.

Die Mitwirkung von Unternehmen an Mechanismen für die außergerichtliche Beilegung von Streitigkeiten für Haushaltskunden ist verbindlich, es sei denn, der jeweilige Mitgliedstaat weist gegenüber der Kommission nach, dass andere Mechanismen gleichermaßen wirksam sind.

(8) Member States shall ensure that final customers, final users, people affected by energy poverty, vulnerable customers and, where applicable, people living in social housing have access to simple, fair, transparent, independent, effective and efficient out-of-court mechanisms for the settlement of disputes concerning rights and obligations provided for in this Directive, through an independent mechanism such as an energy ombudsperson or a consumer body, or through a regulatory authority. Where the final customer is a consumer as defined in Article 4(1), point (a), of Directive 2013/11/EU of the European Parliament and of the Council (45), such out-of-court dispute settlement mechanisms shall comply with the requirements set out therein. Out-of-court dispute settlement mechanisms already existing in Member States may be used for that purpose, provided they are equally effective.

Where necessary, Member States shall ensure that alternative dispute resolution entities cooperate to provide simple, fair, transparent, independent, effective and efficient out-of-court dispute settlement mechanisms for any dispute that arises from products or services that are tied to, or bundled with, any product or service falling under the scope of this Directive.

The participation of enterprises in out-of-court dispute settlement mechanisms for household customers shall be mandatory unless the Member State demonstrates to the Commission that other mechanisms are equally effective.

Die Mitgliedstaaten gewährleisten, dass Endkunden, Endnutzer, von Energiearmut betroffene Menschen, schutzbedürftige Kunden und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen wohnen, über einen unabhängigen Mechanismus wie eine Ombudsstelle für Energieangelegenheiten, einen Verbraucherverband oder eine nationale Regulierungsbehörde Zugang zu einfachen, fairen, transparenten, unabhängigen, wirksamen und effizienten Mechanismen für die außergerichtliche Beilegung von Streitigkeiten haben, die sich aus den in dieser Richtlinie vorgesehenen Rechten und Pflichten ergeben. Handelt es sich bei dem Endkunden um einen Verbraucher im Sinne von Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe a der Richtlinie 2013/11/EU des Europäischen Parlaments und des Rates ( 11 ), so müssen solche Mechanismen der außergerichtlichen Streitbeilegung den in der genannten Richtlinie festgelegten Qualitätsanforderungen entsprechen. Zu diesem Zweck können außergerichtliche Streitbeilegungsmechanismen, die in den Mitgliedstaaten bereits bestehen, genutzt werden, sofern sie gleichermaßen wirksam sind.

Die Mitgliedstaaten stellen erforderlichenfalls sicher, dass die Stellen für die außergerichtliche Streitbeilegung zusammenarbeiten, um einfache, faire, transparente, unabhängige, wirksame und effiziente außergerichtliche Streitbeilegungsverfahren für alle Streitigkeiten anzubieten, die Produkte und Dienstleistungen betreffen, die an unter diese Richtlinie fallende Produkte und Dienstleistungen gebunden sind oder im Paket damit angeboten bzw. erbracht werden.

Die Mitwirkung von Unternehmen an Mechanismen für die außergerichtliche Beilegung von Streitigkeiten für Haushaltskunden ist verbindlich, es sei denn, der jeweilige Mitgliedstaat weist gegenüber der Kommission nach, dass andere Mechanismen gleichermaßen wirksam sind.

Artikel 22 Absatz 9 — Information und Sensibilisierung Artikel 22 Absatz 9 — Information and awareness raising Artikel 22 Absatz 9 — Information und Sensibilisierung

Unbeschadet der Grundprinzipien des Eigentums- und Mietrechts der Mitgliedstaaten ergreifen die Mitgliedstaaten die erforderlichen Maßnahmen zur Beseitigung rechtlicher und sonstiger Hemmnisse für die Energieeffizienz in Bezug auf divergierende Anreize zwischen den Eigentümern und den Mietern oder zwischen den Eigentümern eines Gebäudes oder eines Gebäudeteils, damit diese Parteien nicht deshalb, weil ihnen die vollen Vorteile der Investition nicht einzeln zugutekommen oder weil Regeln für die Aufteilung der Kosten und Vorteile untereinander fehlen, davon abgehalten werden, Investitionen zur Verbesserung der Energieeffizienz vorzunehmen, die sie ansonsten getätigt hätten.

Maßnahmen zur Beseitigung solcher Hemmnisse können die Bereitstellung von Anreizen, die Aufhebung oder Änderung von Rechts- und Verwaltungsvorschriften, die Verabschiedung von Leitlinien und Auslegungsmitteilungen oder die Vereinfachung der Verwaltungsverfahren, einschließlich nationaler Vorschriften und Maßnahmen zur Regelung der Entscheidungsfindung bei Grundstücken mit mehreren Eigentümern, sowie die Möglichkeit, Drittfinanzierungslösungen in Anspruch zu nehmen, umfassen. Die Maßnahmen können mit Aus- und Fortbildungsmaßnahmen, der Bereitstellung von speziellen Informationen und technischer Hilfe im Bereich der Energieeffizienz für Marktteilnehmer wie die in Absatz 1 genannten kombiniert werden.

Die Mitgliedstaaten ergreifen geeignete Maßnahmen, um einen multilateralen Dialog unter den einschlägigen Partnern, z. B. lokale und regionale Behörden, Sozialpartner, Eigentümer- und Mieterverbände, Verbraucherorganisationen, Energieverteiler oder Energieeinzelhandelsunternehmen, Energiedienstleistungsunternehmen, Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften, Bürgerenergiegemeinschaften, Behörden und Agenturen, mit dem Ziel zu unterstützen, Vorschläge für gemeinsam akzeptierte Maßnahmen, Anreize und Leitlinien zur Anwendung bei divergierenden Anreizen zwischen den Eigentümern und den Mietern oder zwischen den Eigentümern eines Gebäudes oder Gebäudeteils vorzulegen.

Jeder Mitgliedstaat meldet solche Hemmnisse und die im Rahmen seiner gemäß Artikel 2a der Richtlinie 2010/31/EU und der Verordnung (EU) 2018/1999 festgelegten langfristigen Renovierungsstrategie ergriffenen Maßnahmen.

(9) Without prejudice to the basic principles of their laws on property and tenancy, Member States shall take the necessary measures to remove regulatory and non-regulatory barriers to energy efficiency as regards split incentives between owners and tenants, or among owners of a building or building unit, with a view to ensuring that those parties are not deterred from making efficiency-improving investments that they would otherwise have made by the fact that they will not individually obtain the full benefits or by the absence of rules for dividing the costs and benefits between them.

Measures to remove such barriers may include providing incentives, repealing or amending legal or regulatory provisions, adopting guidelines and interpretative communications, simplifying administrative procedures, including national rules and measures regulating decision-making processes in multi-owner properties, and the possibility to turn to third-party financing solutions. The measures may be combined with the provision of education, training and specific information and technical assistance on energy efficiency to market actors such as those referred to in paragraph 1.

Member States shall take appropriate measures to support a multilateral dialogue among relevant partners, such as local and regional authorities, the social partners, owners’ and tenants’ organisations, consumer organisations, energy distributors or retail energy sales companies, ESCOs, renewable energy communities, citizen energy communities, public authorities and agencies, with the aim of setting out proposals on jointly accepted measures, incentives and guidelines pertinent to split incentives between owners and tenants or among owners of a building or building unit.

Each Member State shall report such barriers and the measures taken in its long-term renovation strategy established pursuant to Article 2a of Directive 2010/31/EU and to Regulation (EU) 2018/1999.

Unbeschadet der Grundprinzipien des Eigentums- und Mietrechts der Mitgliedstaaten ergreifen die Mitgliedstaaten die erforderlichen Maßnahmen zur Beseitigung rechtlicher und sonstiger Hemmnisse für die Energieeffizienz in Bezug auf divergierende Anreize zwischen den Eigentümern und den Mietern oder zwischen den Eigentümern eines Gebäudes oder eines Gebäudeteils, damit diese Parteien nicht deshalb, weil ihnen die vollen Vorteile der Investition nicht einzeln zugutekommen oder weil Regeln für die Aufteilung der Kosten und Vorteile untereinander fehlen, davon abgehalten werden, Investitionen zur Verbesserung der Energieeffizienz vorzunehmen, die sie ansonsten getätigt hätten.

Maßnahmen zur Beseitigung solcher Hemmnisse können die Bereitstellung von Anreizen, die Aufhebung oder Änderung von Rechts- und Verwaltungsvorschriften, die Verabschiedung von Leitlinien und Auslegungsmitteilungen oder die Vereinfachung der Verwaltungsverfahren, einschließlich nationaler Vorschriften und Maßnahmen zur Regelung der Entscheidungsfindung bei Grundstücken mit mehreren Eigentümern, sowie die Möglichkeit, Drittfinanzierungslösungen in Anspruch zu nehmen, umfassen. Die Maßnahmen können mit Aus- und Fortbildungsmaßnahmen, der Bereitstellung von speziellen Informationen und technischer Hilfe im Bereich der Energieeffizienz für Marktteilnehmer wie die in Absatz 1 genannten kombiniert werden.

Die Mitgliedstaaten ergreifen geeignete Maßnahmen, um einen multilateralen Dialog unter den einschlägigen Partnern, z. B. lokale und regionale Behörden, Sozialpartner, Eigentümer- und Mieterverbände, Verbraucherorganisationen, Energieverteiler oder Energieeinzelhandelsunternehmen, Energiedienstleistungsunternehmen, Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften, Bürgerenergiegemeinschaften, Behörden und Agenturen, mit dem Ziel zu unterstützen, Vorschläge für gemeinsam akzeptierte Maßnahmen, Anreize und Leitlinien zur Anwendung bei divergierenden Anreizen zwischen den Eigentümern und den Mietern oder zwischen den Eigentümern eines Gebäudes oder Gebäudeteils vorzulegen.

Jeder Mitgliedstaat meldet solche Hemmnisse und die im Rahmen seiner gemäß Artikel 2a der Richtlinie 2010/31/EU und der Verordnung (EU) 2018/1999 festgelegten langfristigen Renovierungsstrategie ergriffenen Maßnahmen.

Artikel 22 Absatz 10 — Information und Sensibilisierung Artikel 22 Absatz 10 — Information and awareness raising Artikel 22 Absatz 10 — Information und Sensibilisierung

Die Kommission fördert den Austausch und die Verbreitung von Informationen über gute Energieeffizienzverfahren und -methoden und stellt zur Minderung divergierender Anreize in den Mitgliedstaaten technische Hilfe bereit.

(10) The Commission shall encourage the exchange and wide dissemination of information on good energy efficiency practices and methodologies and provide technical assistance to mitigate split incentives in Member States.

Die Kommission fördert den Austausch und die Verbreitung von Informationen über gute Energieeffizienzverfahren und -methoden und stellt zur Minderung divergierender Anreize in den Mitgliedstaaten technische Hilfe bereit.

Artikel 23 — Partnerschaften für Energieeffizienz Artikel 23 — Partnerships for energy efficiency Artikel 23 — Partnerschaften für Energieeffizienz
Artikel 23 Absatz 1 — Partnerschaften für Energieeffizienz Artikel 23 Absatz 1 — Partnerships for energy efficiency Artikel 23 Absatz 1 — Partnerschaften für Energieeffizienz

Bis zum 11. Oktober 2024 bewertet die Kommission, ob die Energieeffizienz im Rahmen bestehender Partnerschaften erfasst wird. Ergibt die Bewertung, dass die Energieeffizienz im Rahmen bestehender Partnerschaften nicht ausreichend erfasst wird, so richtet die Kommission sektorspezifische Energieeffizienzpartnerschaften auf Unionsebene mit Unterpartnerschaften für jeden fehlenden Sektor ein, indem sie wichtige Interessenträger – einschließlich der Sozialpartner – aus Sektoren wie IKT, Verkehr, Finanzwesen und Gebäude in inklusiver und repräsentativer Weise zusammenbringt.

Wird eine Partnerschaft eingerichtet, so ernennt die Kommission gegebenenfalls für jede sektorspezifische Energieeffizienzpartnerschaft der Union einen Vorsitzenden.

(1) By 11 October 2024, the Commission shall assess whether energy efficiency is covered by existing partnerships. If the assessment shows that energy efficiency is not sufficiently covered by existing partnerships, the Commission shall establish sector-specific energy efficiency partnerships at Union level, with sub-partnerships per missing sector, by bringing together key stakeholders, including the social partners, in sectors such as ICT, transport, finance and building, in an inclusive and representative manner.

If a partnership is established, the Commission shall appoint, where appropriate, a chair for each Union sector-specific energy efficiency partnership.

Bis zum 11. Oktober 2024 bewertet die Kommission, ob die Energieeffizienz im Rahmen bestehender Partnerschaften erfasst wird. Ergibt die Bewertung, dass die Energieeffizienz im Rahmen bestehender Partnerschaften nicht ausreichend erfasst wird, so richtet die Kommission sektorspezifische Energieeffizienzpartnerschaften auf Unionsebene mit Unterpartnerschaften für jeden fehlenden Sektor ein, indem sie wichtige Interessenträger – einschließlich der Sozialpartner – aus Sektoren wie IKT, Verkehr, Finanzwesen und Gebäude in inklusiver und repräsentativer Weise zusammenbringt.

Wird eine Partnerschaft eingerichtet, so ernennt die Kommission gegebenenfalls für jede sektorspezifische Energieeffizienzpartnerschaft der Union einen Vorsitzenden.

Artikel 23 Absatz 2 — Partnerschaften für Energieeffizienz Artikel 23 Absatz 2 — Partnerships for energy efficiency Artikel 23 Absatz 2 — Partnerschaften für Energieeffizienz

Die Partnerschaften gemäß Absatz 1 zielen darauf ab, Dialoge über den Klimaschutz und die Energiewende zwischen den einschlägigen Akteuren zu erleichtern und die Sektoren darin zu bestärken, Fahrpläne für Energieeffizienz auszuarbeiten, um die verfügbaren Maßnahmen und technologischen Optionen für Energieeinsparungen zu erfassen, sich auf den Einsatz erneuerbarer Energie vorzubereiten und die Sektoren zu dekarbonisieren.

Diese Fahrpläne werden den Sektoren als wertvolle Unterstützung bei der Planung der für die Verwirklichung der Ziele dieser Richtlinie und der Verordnung (EU) 2021/1119 erforderlichen Investitionen dienen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den Akteuren zur Stärkung des Binnenmarktes erleichtern.

(2) The partnerships referred to in paragraph 1 shall aim to facilitate climate and energy transition dialogues between the relevant actors and encourage sectors to draw up energy efficiency roadmaps in order to map available measures and technological options to achieve energy savings, prepare for renewable energy and decarbonise the sectors.

Such roadmaps would make a valuable contribution in assisting sectors in planning the necessary investments needed to reach the objectives of this Directive and of Regulation (EU) 2021/1119 as well as facilitate cross-border cooperation between actors to strengthen the internal market.

Die Partnerschaften gemäß Absatz 1 zielen darauf ab, Dialoge über den Klimaschutz und die Energiewende zwischen den einschlägigen Akteuren zu erleichtern und die Sektoren darin zu bestärken, Fahrpläne für Energieeffizienz auszuarbeiten, um die verfügbaren Maßnahmen und technologischen Optionen für Energieeinsparungen zu erfassen, sich auf den Einsatz erneuerbarer Energie vorzubereiten und die Sektoren zu dekarbonisieren.

Diese Fahrpläne werden den Sektoren als wertvolle Unterstützung bei der Planung der für die Verwirklichung der Ziele dieser Richtlinie und der Verordnung (EU) 2021/1119 erforderlichen Investitionen dienen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den Akteuren zur Stärkung des Binnenmarktes erleichtern.

Artikel 24 — Stärkung und Schutz schutzbedürftiger Kunden und Verringerung der Energiearmut Artikel 24 — Empowering and protecting vulnerable customers and alleviating energy poverty Artikel 24 — Stärkung und Schutz schutzbedürftiger Kunden und Verringerung der Energiearmut
Artikel 24 Absatz 1 — Stärkung und Schutz schutzbedürftiger Kunden und Verringerung der Energiearmut Artikel 24 Absatz 1 — Empowering and protecting vulnerable customers and alleviating energy poverty Artikel 24 Absatz 1 — Stärkung und Schutz schutzbedürftiger Kunden und Verringerung der Energiearmut

Unbeschadet ihrer nationalen Wirtschafts- und Sozialpolitik und ihrer Verpflichtungen gemäß dem Unionsrecht ergreifen die Mitgliedstaaten geeignete Maßnahmen, um von Energiearmut betroffene Menschen, schutzbedürftige Kunden, Menschen in Haushalten mit geringem Einkommen und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben, zu stärken und zu schützen.

Bei der Definition des Begriffs „schutzbedürftiger Kunde“ gemäß Artikel 3 Absatz 3 der Richtlinie 2009/73/EG sowie Artikel 28 Absatz 1der Richtlinie (EU) 2019/944 berücksichtigen die Mitgliedstaaten auch die Endnutzer.

(1) Without prejudice to their national economic and social policies, and to their obligations under Union law, Member States shall take appropriate measures to empower and protect people affected by energy poverty, vulnerable customers, people in low-income households and, where applicable, people living in social housing.

In defining the concept of vulnerable customers pursuant to Article 3(3) of Directive 2009/73/EC and Article 28(1) of Directive (EU) 2019/944, Member States shall take into account final users.

Unbeschadet ihrer nationalen Wirtschafts- und Sozialpolitik und ihrer Verpflichtungen gemäß dem Unionsrecht ergreifen die Mitgliedstaaten geeignete Maßnahmen, um von Energiearmut betroffene Menschen, schutzbedürftige Kunden, Menschen in Haushalten mit geringem Einkommen und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben, zu stärken und zu schützen.

Bei der Definition des Begriffs „schutzbedürftiger Kunde“ gemäß Artikel 3 Absatz 3 der Richtlinie 2009/73/EG sowie Artikel 28 Absatz 1der Richtlinie (EU) 2019/944 berücksichtigen die Mitgliedstaaten auch die Endnutzer.

Artikel 24 Absatz 2 — Stärkung und Schutz schutzbedürftiger Kunden und Verringerung der Energiearmut Artikel 24 Absatz 2 — Empowering and protecting vulnerable customers and alleviating energy poverty Artikel 24 Absatz 2 — Stärkung und Schutz schutzbedürftiger Kunden und Verringerung der Energiearmut

Unbeschadet ihrer nationalen Wirtschafts- und Sozialpolitik und ihrer Verpflichtungen gemäß dem Unionsrecht setzen die Mitgliedstaaten mit dem Ziel der Verringerung der Energiearmut Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung und damit verbundene Verbraucherschutz- oder Informationsmaßnahmen, insbesondere die in Artikel 8 Absatz 3 und Artikel 22 dieser Richtlinie genannten, vorrangig bei von Energiearmut betroffenen Menschen, schutzbedürftigen Kunden, Menschen in Haushalten mit geringem Einkommen und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben, um. Die Überwachung dieser Maßnahmen und die Berichterstattung darüber werden im Rahmen der geltenden Berichtspflichten gemäß Artikel 24 der Verordnung (EU) 2018/1999 durchgeführt.

(2) Without prejudice to their national economic and social policies, and to their obligations under Union law, Member States shall implement energy efficiency improvement measures and related consumer protection or information measures, in particular those set out in Article 8(3) and Article 22 of this Directive, as a priority among people affected by energy poverty, vulnerable customers, people in low-income households and, where applicable, people living in social housing to alleviate energy poverty. Monitoring and reporting of those measures shall be undertaken in the framework of the existing reporting requirements set out in Article 24 of Regulation (EU) 2018/1999.

Unbeschadet ihrer nationalen Wirtschafts- und Sozialpolitik und ihrer Verpflichtungen gemäß dem Unionsrecht setzen die Mitgliedstaaten mit dem Ziel der Verringerung der Energiearmut Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung und damit verbundene Verbraucherschutz- oder Informationsmaßnahmen, insbesondere die in Artikel 8 Absatz 3 und Artikel 22 dieser Richtlinie genannten, vorrangig bei von Energiearmut betroffenen Menschen, schutzbedürftigen Kunden, Menschen in Haushalten mit geringem Einkommen und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben, um. Die Überwachung dieser Maßnahmen und die Berichterstattung darüber werden im Rahmen der geltenden Berichtspflichten gemäß Artikel 24 der Verordnung (EU) 2018/1999 durchgeführt.

Artikel 24 Absatz 3 — Stärkung und Schutz schutzbedürftiger Kunden und Verringerung der Energiearmut Artikel 24 Absatz 3 — Empowering and protecting vulnerable customers and alleviating energy poverty Artikel 24 Absatz 3 — Stärkung und Schutz schutzbedürftiger Kunden und Verringerung der Energiearmut

Zur Unterstützung von Energiearmut betroffener Menschen, schutzbedürftiger Kunden, von Menschen in Haushalten mit geringem Einkommen und gegebenenfalls von Menschen, die in Sozialwohnungen leben, müssen die Mitgliedstaaten gegebenenfalls a) Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung umsetzen, um Verteilungseffekte aufgrund anderer Strategien und Maßnahmen, etwa gemäß Artikel 10 der vorliegenden Richtlinie umgesetzter steuerlicher Maßnahmen, oder aufgrund der Anwendung des Emissionshandels im Gebäude- und Verkehrssektor gemäß der Richtlinie 2003/87/EG abzumildern; b) die auf Unionsebene und auf nationaler Ebene verfügbaren öffentlichen Mittel, gegebenenfalls einschließlich des finanziellen Beitrags, den die Mitgliedstaaten aus dem Klima-Sozialfonds gemäß der Artikel 9 und 14 der Verordnung (EU) 2023/955 erhalten, und Einnahmen aus Versteigerungen von Zertifikaten aus dem Emissionshandel im Rahmen des EU-EHS gemäß der Richtlinie 2003/87/EG vorrangig und bestmöglich für Investitionen in Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung nutzen; c) frühzeitig und vorausschauend in Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung investieren, bevor Verteilungseffekte aufgrund anderer Strategien und Maßnahmen ihre Wirkung entfalten; d) technische Hilfe und die Einführung von Finanzierungmöglichkeiten und finanziellen Instrumenten fördern, etwa On-Bill-Modelle, lokale Kreditausfallreserven, Garantiefonds, Fonds für umfassende Renovierungen und Renovierungen, die zu Mindestenergiegewinnen führen; e) technische Hilfe für soziale Akteure fördern, um eine aktive Beteiligung schutzbedürftiger Kunden am Energiemarkt und positive Verhaltensänderungen in Bezug auf ihren Energieverbrauch zu begünstigen; f) den Zugang zu Finanzierungsquellen, Finanzhilfen oder Subventionen, die an Mindestenergiegewinne gebunden sind, sicherstellen und dadurch den Zugang zu erschwinglichen Bankdarlehen oder zweckgebundenen Kreditlinien erleichtern.

(3) To support people affected by energy poverty, vulnerable customers, people in low-income households and, where applicable, people living in social housing, Member States shall, where applicable:

(a) implement energy efficiency improvement measures to mitigate distributional effects from other policies and measures, such as taxation measures implemented in accordance with Article 10 of this Directive, or the application of emissions trading in the buildings and transport sector in accordance with Directive 2003/87/EC;

(b) make the best possible use of public funding available at Union and national level, including, where applicable, the financial contribution that Member States receive from the Social Climate Fund pursuant to Articles 9 and 14 of Regulation (EU) 2023/955, and revenues from allowance auctions from emissions trading pursuant to the EU ETS in accordance with Directive 2003/87/EC, for investments into energy efficiency improvement measures as priority actions;

(c) carry out early, forward-looking investments in energy efficiency improvement measures before distributional impacts from other policies and measures show their effect;

(d) foster technical assistance and the roll-out of enabling funding and financial tools, such as on-bill schemes, local loan-loss reserve, guarantee funds, funds targeting deep renovations and renovations with minimum energy gains;

(e) foster technical assistance for social actors to promote vulnerable customer’s active engagement in the energy market, and positive changes in their energy consumption behaviour;

(f) ensure access to finance, grants or subsidies bound to minimum energy gains and thus facilitate access to affordable bank loans or dedicated credit lines.

Zur Unterstützung von Energiearmut betroffener Menschen, schutzbedürftiger Kunden, von Menschen in Haushalten mit geringem Einkommen und gegebenenfalls von Menschen, die in Sozialwohnungen leben, müssen die Mitgliedstaaten gegebenenfalls a) Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung umsetzen, um Verteilungseffekte aufgrund anderer Strategien und Maßnahmen, etwa gemäß Artikel 10 der vorliegenden Richtlinie umgesetzter steuerlicher Maßnahmen, oder aufgrund der Anwendung des Emissionshandels im Gebäude- und Verkehrssektor gemäß der Richtlinie 2003/87/EG abzumildern; b) die auf Unionsebene und auf nationaler Ebene verfügbaren öffentlichen Mittel, gegebenenfalls einschließlich des finanziellen Beitrags, den die Mitgliedstaaten aus dem Klima-Sozialfonds gemäß der Artikel 9 und 14 der Verordnung (EU) 2023/955 erhalten, und Einnahmen aus Versteigerungen von Zertifikaten aus dem Emissionshandel im Rahmen des EU-EHS gemäß der Richtlinie 2003/87/EG vorrangig und bestmöglich für Investitionen in Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung nutzen; c) frühzeitig und vorausschauend in Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung investieren, bevor Verteilungseffekte aufgrund anderer Strategien und Maßnahmen ihre Wirkung entfalten; d) technische Hilfe und die Einführung von Finanzierungmöglichkeiten und finanziellen Instrumenten fördern, etwa On-Bill-Modelle, lokale Kreditausfallreserven, Garantiefonds, Fonds für umfassende Renovierungen und Renovierungen, die zu Mindestenergiegewinnen führen; e) technische Hilfe für soziale Akteure fördern, um eine aktive Beteiligung schutzbedürftiger Kunden am Energiemarkt und positive Verhaltensänderungen in Bezug auf ihren Energieverbrauch zu begünstigen; f) den Zugang zu Finanzierungsquellen, Finanzhilfen oder Subventionen, die an Mindestenergiegewinne gebunden sind, sicherstellen und dadurch den Zugang zu erschwinglichen Bankdarlehen oder zweckgebundenen Kreditlinien erleichtern.

Artikel 24 Absatz 4 — Stärkung und Schutz schutzbedürftiger Kunden und Verringerung der Energiearmut Artikel 24 Absatz 4 — Empowering and protecting vulnerable customers and alleviating energy poverty Artikel 24 Absatz 4 — Stärkung und Schutz schutzbedürftiger Kunden und Verringerung der Energiearmut

Die Mitgliedstaaten richten ein Netzwerk von Experten aus verschiedenen Bereichen wie dem Gesundheitswesen, dem Bausektor und dem sozialen Sektor ein oder beauftragen ein bestehendes Netzwerk, um Strategien zur Unterstützung lokaler und nationaler Entscheidungsträger bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung und technische Hilfe und finanzielle Instrumente zur Verringerung der Energiearmut zu entwickeln. Die Mitgliedstaaten streben eine Zusammensetzung des Expertennetzwerks an, die ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis gewährleistet und die Sichtweisen aller widerspiegelt.

Die Mitgliedstaaten können das Expertennetzwerk mit der Beratung in folgenden Bereichen beauftragen:

a) nationale Definitionen, Indikatoren und Kriterien für Energiearmut, energiearme und schutzbedürftige Kunden, einschließlich Endnutzer;

b) Entwicklung oder Verbesserung einschlägiger Indikatoren und Datensätze, die für das Problem der Energiearmut relevant sind und verwendet und gemeldet werden sollten;

c) Methoden und Maßnahmen zur Gewährleistung der Erschwinglichkeit der Lebenshaltungskosten, der Förderung der Wohnkostenneutralität oder von Möglichkeiten, mit denen sichergestellt werden kann, dass die in Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung investierten öffentlichen Mittel sowohl den Eigentümern als auch den Mietern von Gebäuden und Gebäudeteilen zugutekommen, insbesondere im Hinblick auf von Energiearmut betroffene Menschen, schutzbedürftige Kunden, Menschen in Haushalten mit geringem Einkommen und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben;

d) Maßnahmen zur Vermeidung oder Behebung von Situationen, in denen bestimmte Gruppen etwa aufgrund ihres Einkommens, ihres Geschlechts, ihres Gesundheitszustands oder ihrer Zugehörigkeit zu einer Minderheit und ihrer demografischen Merkmale stärker von Energiearmut betroffen sind oder ein höheres Energiearmutsrisiko haben oder anfälliger für die nachteiligen Auswirkungen von Energiearmut sind.

(4) Member States shall establish a network of experts from various sectors such as the health, building and social sectors, or entrust an existing network, to develop strategies to support local and national decision makers in implementing energy efficiency improvement measures, technical assistance and financial tools aiming to alleviate energy poverty. Member States shall strive to ensure that the composition of the network of experts ensures gender balance and reflects the perspectives of all people.

Member States may entrust the network of experts to offer advice on:

(a) national definitions, indicators and criteria of energy poverty, energy poor and vulnerable customers, including final users;

(b) the development or improvement of relevant indicators and data sets, pertinent to the issue of energy poverty, that should be used and reported upon;

(c) methods and measures to ensure affordability of living costs, the promotion of housing cost neutrality, or ways to ensure that public funding invested in energy efficiency improvement measures benefit both owners and tenants of buildings and building units, in particular regarding people affected by energy poverty, vulnerable customers, people in low-income households, and, where applicable, people living in social housing;

(d) measures to prevent or remedy situations in which particular groups are more affected or more at risk of being affected by energy poverty or are more susceptible to the adverse impacts of energy poverty such as on the basis of their income, gender, health condition or membership of a minority group, and demographics.

Die Mitgliedstaaten richten ein Netzwerk von Experten aus verschiedenen Bereichen wie dem Gesundheitswesen, dem Bausektor und dem sozialen Sektor ein oder beauftragen ein bestehendes Netzwerk, um Strategien zur Unterstützung lokaler und nationaler Entscheidungsträger bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung und technische Hilfe und finanzielle Instrumente zur Verringerung der Energiearmut zu entwickeln. Die Mitgliedstaaten streben eine Zusammensetzung des Expertennetzwerks an, die ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis gewährleistet und die Sichtweisen aller widerspiegelt.

Die Mitgliedstaaten können das Expertennetzwerk mit der Beratung in folgenden Bereichen beauftragen:

a) nationale Definitionen, Indikatoren und Kriterien für Energiearmut, energiearme und schutzbedürftige Kunden, einschließlich Endnutzer;

b) Entwicklung oder Verbesserung einschlägiger Indikatoren und Datensätze, die für das Problem der Energiearmut relevant sind und verwendet und gemeldet werden sollten;

c) Methoden und Maßnahmen zur Gewährleistung der Erschwinglichkeit der Lebenshaltungskosten, der Förderung der Wohnkostenneutralität oder von Möglichkeiten, mit denen sichergestellt werden kann, dass die in Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung investierten öffentlichen Mittel sowohl den Eigentümern als auch den Mietern von Gebäuden und Gebäudeteilen zugutekommen, insbesondere im Hinblick auf von Energiearmut betroffene Menschen, schutzbedürftige Kunden, Menschen in Haushalten mit geringem Einkommen und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben;

d) Maßnahmen zur Vermeidung oder Behebung von Situationen, in denen bestimmte Gruppen etwa aufgrund ihres Einkommens, ihres Geschlechts, ihres Gesundheitszustands oder ihrer Zugehörigkeit zu einer Minderheit und ihrer demografischen Merkmale stärker von Energiearmut betroffen sind oder ein höheres Energiearmutsrisiko haben oder anfälliger für die nachteiligen Auswirkungen von Energiearmut sind.

KAPITEL V — EFFIZIENZ BEI DER ENERGIEVERSORGUNG KAPITEL V — EFFICIENCY IN ENERGY SUPPLY KAPITEL V — EFFIZIENZ BEI DER ENERGIEVERSORGUNG
Artikel 25 — Bewertung und Planung der Wärme- und Kälteversorgung Artikel 25 — Heating and cooling assessment and planning Artikel 25 — Bewertung und Planung der Wärme- und Kälteversorgung
Artikel 25 Absatz 1 — Bewertung und Planung der Wärme- und Kälteversorgung Artikel 25 Absatz 1 — Heating and cooling assessment and planning Artikel 25 Absatz 1 — Bewertung und Planung der Wärme- und Kälteversorgung

Jeder Mitgliedstaat übermittelt der Kommission im Rahmen seines integrierten nationalen Energie- und Klimaplans und dessen Aktualisierungen gemäß der Verordnung (EU) 2018/1999 eine umfassende Bewertung der Wärme- und Kälteversorgung. Diese umfassende Bewertung enthält die in Anhang X der vorliegenden Richtlinie aufgeführten Informationen und wird von der gemäß Artikel 15 Absatz 7 der Richtlinie (EU) 2018/2001 durchgeführten Bewertung begleitet.

(1) As part of its integrated national energy and climate plan and its updates pursuant to Regulation (EU) 2018/1999, each Member State shall submit to the Commission a comprehensive heating and cooling assessment. That comprehensive assessment shall contain the information set out in Annex X to this Directive and shall be accompanied by the assessment carried out pursuant to Article 15(7) of Directive (EU) 2018/2001.

Jeder Mitgliedstaat übermittelt der Kommission im Rahmen seines integrierten nationalen Energie- und Klimaplans und dessen Aktualisierungen gemäß der Verordnung (EU) 2018/1999 eine umfassende Bewertung der Wärme- und Kälteversorgung. Diese umfassende Bewertung enthält die in Anhang X der vorliegenden Richtlinie aufgeführten Informationen und wird von der gemäß Artikel 15 Absatz 7 der Richtlinie (EU) 2018/2001 durchgeführten Bewertung begleitet.

Artikel 25 Absatz 2 — Bewertung und Planung der Wärme- und Kälteversorgung Artikel 25 Absatz 2 — Heating and cooling assessment and planning Artikel 25 Absatz 2 — Bewertung und Planung der Wärme- und Kälteversorgung

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die von der umfassenden Bewertung gemäß Absatz 1 betroffenen Interessenträger die Möglichkeit erhalten, sich an der Ausarbeitung der Pläne für die Wärme- und Kälteversorgung, der umfassenden Bewertung und der Strategien und Maßnahmen zu beteiligen, und sorgen dafür, dass die zuständigen Behörden Handels- und Geschäftsgeheimnisse, die als solche ausgewiesen sind, nicht offenlegen oder veröffentlichen.

(2) Member States shall ensure that stakeholders affected by the comprehensive assessment referred to in paragraph 1 are given the opportunity to participate in the preparation of heating and cooling plans, the comprehensive assessment and the policies and measures, whilst ensuring that the competent authorities do not disclose or publish trade secrets or business secrets that have been identified as such.

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die von der umfassenden Bewertung gemäß Absatz 1 betroffenen Interessenträger die Möglichkeit erhalten, sich an der Ausarbeitung der Pläne für die Wärme- und Kälteversorgung, der umfassenden Bewertung und der Strategien und Maßnahmen zu beteiligen, und sorgen dafür, dass die zuständigen Behörden Handels- und Geschäftsgeheimnisse, die als solche ausgewiesen sind, nicht offenlegen oder veröffentlichen.

Artikel 25 Absatz 3 — Bewertung und Planung der Wärme- und Kälteversorgung Artikel 25 Absatz 3 — Heating and cooling assessment and planning Artikel 25 Absatz 3 — Bewertung und Planung der Wärme- und Kälteversorgung

Für die Zwecke der umfassenden Bewertung gemäß Absatz 1 führen die Mitgliedstaaten auf der Grundlage der klimatischen Bedingungen, der wirtschaftlichen Durchführbarkeit und der technischen Eignung eine Kosten-Nutzen-Analyse für ihr gesamtes Hoheitsgebiet durch. Die Kosten-Nutzen-Analyse muss es ermöglichen, die ressourcen- und kosteneffizientesten Lösungen zur Deckung des Wärme- und Kälteversorgungsbedarfs unter Berücksichtigung des Grundsatzes „Energieeffizienz an erster Stelle“ zu ermitteln. Diese Kosten-Nutzen-Analyse kann Teil einer Umweltprüfung im Rahmen der Richtlinie 2001/42/EG des Europäischen Parlaments und des Rates ( 12 ) sein.

Die Mitgliedstaaten benennen die zuständigen Behörden, die für die Durchführung der Kosten-Nutzen-Analysen verantwortlich sind, geben die detaillierten Methoden und Annahmen gemäß Anhang XI vor und stellen die Verfahren für die wirtschaftliche Analyse auf und machen diese öffentlich bekannt.

(3) For the purpose of the comprehensive assessment referred to in paragraph 1, Member States shall carry out a cost-benefit analysis covering their territory on the basis of climate conditions, economic feasibility and technical suitability. The cost-benefit analysis shall be capable of facilitating the identification of the most resource- and cost-efficient solutions to meeting heating and cooling needs, taking into account the energy efficiency first principle. That cost-benefit analysis may be part of an environmental assessment under Directive 2001/42/EC of the European Parliament and of the Council (46).

Member States shall designate the competent authorities responsible for carrying out the cost-benefit analyses, provide the detailed methodologies and assumptions in accordance with Annex XI and establish and make public the procedures for the economic analysis.

Für die Zwecke der umfassenden Bewertung gemäß Absatz 1 führen die Mitgliedstaaten auf der Grundlage der klimatischen Bedingungen, der wirtschaftlichen Durchführbarkeit und der technischen Eignung eine Kosten-Nutzen-Analyse für ihr gesamtes Hoheitsgebiet durch. Die Kosten-Nutzen-Analyse muss es ermöglichen, die ressourcen- und kosteneffizientesten Lösungen zur Deckung des Wärme- und Kälteversorgungsbedarfs unter Berücksichtigung des Grundsatzes „Energieeffizienz an erster Stelle“ zu ermitteln. Diese Kosten-Nutzen-Analyse kann Teil einer Umweltprüfung im Rahmen der Richtlinie 2001/42/EG des Europäischen Parlaments und des Rates ( 12 ) sein.

Die Mitgliedstaaten benennen die zuständigen Behörden, die für die Durchführung der Kosten-Nutzen-Analysen verantwortlich sind, geben die detaillierten Methoden und Annahmen gemäß Anhang XI vor und stellen die Verfahren für die wirtschaftliche Analyse auf und machen diese öffentlich bekannt.

Artikel 25 Absatz 4 — Bewertung und Planung der Wärme- und Kälteversorgung Artikel 25 Absatz 4 — Heating and cooling assessment and planning Artikel 25 Absatz 4 — Bewertung und Planung der Wärme- und Kälteversorgung

Ergeben die umfassende Bewertung nach Absatz 1 des vorliegenden Artikels und die Analyse nach Absatz 3 des vorliegenden Artikels, dass ein Potenzial für den Einsatz hocheffizienter KWK und/oder effizienter Fernwärme- und Fernkälteversorgung aus Abwärme vorhanden ist, dessen Nutzen die Kosten überwiegt, so ergreifen die Mitgliedstaaten angemessene Maßnahmen, um eine Infrastruktur für effiziente Fernwärme- und Fernkälteversorgung auf- und auszubauen, die Entwicklung von Anlagen für die Verwendung der Abwärme auch im Industriesektor anzuregen und/oder der Entwicklung der hocheffizienten KWK und der Nutzung von Wärme und Kälte aus Abwärme und erneuerbaren Energiequellen gemäß Absatz 1 des vorliegenden Artikels und Artikel 26 Absätze 7 und 9 Rechnung zu tragen.

Ergeben die umfassende Bewertung nach Absatz 1 des vorliegenden Artikels und die Analyse nach Absatz 3 des vorliegenden Artikels, dass kein Potenzial vorhanden ist, bei dem der Nutzen die Kosten – einschließlich der Verwaltungskosten für die Durchführung der Kosten-Nutzen-Analyse nach Artikel 26 Absatz 7 – überwiegt, so können die Mitgliedstaaten gegebenenfalls zusammen mit den betreffenden lokalen und regionalen Behörden Anlagen von den Anforderungen der Absätze 1 und 3 des vorliegenden Artikels ausnehmen.

(4) Where the comprehensive assessment referred to in paragraph 1 of this Article and the analysis referred to in paragraph 3 of this Article identify a potential for the application of high-efficiency cogeneration and/or efficient district heating and cooling from waste heat, whose benefits exceed the costs, Member States shall take adequate measures for efficient district heating and cooling infrastructure to be developed, to encourage the development of installations for the utilisation of waste heat, including in the industrial sector, and/or to accommodate the development of high-efficiency cogeneration and the use of heating and cooling from waste heat and renewable energy sources in accordance with paragraph 1 of this Article and with Article 26(7) and (9).

Where the comprehensive assessment referred to in paragraph 1 of this Article and the analysis referred to in paragraph 3 of this Article do not identify a potential whose benefits exceed the costs, including the administrative costs of carrying out the cost-benefit analysis referred to in Article 26(7), the Member State concerned, together with the local and regional authorities, where applicable, may exempt installations from the requirements laid down in paragraphs 1 and 3 of this Article.

Ergeben die umfassende Bewertung nach Absatz 1 des vorliegenden Artikels und die Analyse nach Absatz 3 des vorliegenden Artikels, dass ein Potenzial für den Einsatz hocheffizienter KWK und/oder effizienter Fernwärme- und Fernkälteversorgung aus Abwärme vorhanden ist, dessen Nutzen die Kosten überwiegt, so ergreifen die Mitgliedstaaten angemessene Maßnahmen, um eine Infrastruktur für effiziente Fernwärme- und Fernkälteversorgung auf- und auszubauen, die Entwicklung von Anlagen für die Verwendung der Abwärme auch im Industriesektor anzuregen und/oder der Entwicklung der hocheffizienten KWK und der Nutzung von Wärme und Kälte aus Abwärme und erneuerbaren Energiequellen gemäß Absatz 1 des vorliegenden Artikels und Artikel 26 Absätze 7 und 9 Rechnung zu tragen.

Ergeben die umfassende Bewertung nach Absatz 1 des vorliegenden Artikels und die Analyse nach Absatz 3 des vorliegenden Artikels, dass kein Potenzial vorhanden ist, bei dem der Nutzen die Kosten – einschließlich der Verwaltungskosten für die Durchführung der Kosten-Nutzen-Analyse nach Artikel 26 Absatz 7 – überwiegt, so können die Mitgliedstaaten gegebenenfalls zusammen mit den betreffenden lokalen und regionalen Behörden Anlagen von den Anforderungen der Absätze 1 und 3 des vorliegenden Artikels ausnehmen.

Artikel 25 Absatz 5 — Bewertung und Planung der Wärme- und Kälteversorgung Artikel 25 Absatz 5 — Heating and cooling assessment and planning Artikel 25 Absatz 5 — Bewertung und Planung der Wärme- und Kälteversorgung

Die Mitgliedstaaten beschließen Strategien und Maßnahmen, mit denen sichergestellt wird, dass das in den gemäß Absatz 1 des vorliegenden Artikels durchgeführten umfassenden Bewertungen ermittelte Potenzial genutzt wird. Diese Strategien und Maßnahmen umfassen mindestens die in Anhang X aufgeführten Elemente. Jeder Mitgliedstaat übermittelt diese Strategien und Maßnahmen im Rahmen der Aktualisierung seiner gemäß Artikel 14 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten integrierten nationalen Energie- und Klimapläne, seines gemäß Artikel 3 und den Artikeln 7 bis 12 der genannten Verordnung übermittelten nachfolgenden integrierten nationalen Energie- und Klimaplans und der einschlägigen nationalen energie- und klimabezogenen Fortschrittsberichte, die gemäß der genannten Verordnung vorgelegt werden.

(5) Member States shall adopt policies and measures which ensure that the potential identified in the comprehensive assessments carried out pursuant to paragraph 1 of this Article is realised. Those policies and measures shall include at least the elements set out in Annex X. Each Member State shall notify those policies and measures as part of the update of its integrated national energy and climate plans submitted pursuant to Article 14(2) of Regulation (EU) 2018/1999, its subsequent integrated national energy and climate plan notified pursuant to Article 3 and Articles 7 to 12 of that Regulation, and the relevant national energy and climate progress reports submitted pursuant to that Regulation.

Die Mitgliedstaaten beschließen Strategien und Maßnahmen, mit denen sichergestellt wird, dass das in den gemäß Absatz 1 des vorliegenden Artikels durchgeführten umfassenden Bewertungen ermittelte Potenzial genutzt wird. Diese Strategien und Maßnahmen umfassen mindestens die in Anhang X aufgeführten Elemente. Jeder Mitgliedstaat übermittelt diese Strategien und Maßnahmen im Rahmen der Aktualisierung seiner gemäß Artikel 14 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten integrierten nationalen Energie- und Klimapläne, seines gemäß Artikel 3 und den Artikeln 7 bis 12 der genannten Verordnung übermittelten nachfolgenden integrierten nationalen Energie- und Klimaplans und der einschlägigen nationalen energie- und klimabezogenen Fortschrittsberichte, die gemäß der genannten Verordnung vorgelegt werden.

Artikel 25 Absatz 6 — Bewertung und Planung der Wärme- und Kälteversorgung Artikel 25 Absatz 6 — Heating and cooling assessment and planning Artikel 25 Absatz 6 — Bewertung und Planung der Wärme- und Kälteversorgung

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass regionale und lokale Behörden zumindest in Gemeinden mit einer Gesamtbevölkerung von mehr als 45 000 Einwohnern lokale Pläne für die Wärme- und Kälteversorgung ausarbeiten. Diese Pläne sollten mindestens a) auf der Grundlage der Informationen und Daten, die in den umfassenden Bewertungen gemäß Absatz 1 bereitgestellt werden, erstellt werden und eine Schätzung und Kartierung des Potenzials für eine Steigerung der Energieeffizienz, auch durch die Vorrüstung für Niedrigtemperatur-Fernwärme, hocheffiziente KWK und die Rückgewinnung von Abwärme, und für die Nutzung erneuerbarer Energie bei der Wärme- und Kälteversorgung in dem betreffenden Gebiet liefern; b) mit dem Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“ im Einklang stehen; c) eine Strategie für die Nutzung des gemäß Buchstabe a ermittelten Potenzials enthalten; d) unter Einbeziehung aller relevanten regionalen oder lokalen Interessenträger ausgearbeitet werden und die Beteiligung der breiten Öffentlichkeit sicherstellen, einschließlich der Betreiber lokaler Energieinfrastrukturen; e) die relevante bestehende Energieinfrastruktur berücksichtigen; f) den gemeinsamen Bedürfnissen lokaler Gemeinschaften und mehrerer lokaler oder regionaler Verwaltungseinheiten oder Regionen Rechnung tragen; g) eine Bewertung der Rolle von Energiegemeinschaften und anderen von den Verbrauchern ausgehenden Initiativen enthalten, die aktiv zur Umsetzung lokaler Projekte im Bereich Wärme- und Kälteversorgung beitragen können; h) eine Analyse der Heiz- und Kühlgeräte und -systeme im lokalen Gebäudebestand enthalten, wobei die gebietsspezifischen Potenziale für Energieeffizienzmaßnahmen zu berücksichtigen sind und auf die Gebäude mit der schlechtesten Energieeffizienz und die Bedürfnisse schutzbedürftiger Haushalte einzugehen ist; i) eine Bewertung enthalten, wie die Umsetzung der Strategien und Maßnahmen finanziert werden kann, und Finanzierungsmechanismen ermitteln, die es den Verbrauchern ermöglichen, auf Wärme- und Kälteerzeugung aus erneuerbaren Quellen umzustellen; j) einen Pfad zur Erreichung der Ziele der Pläne im Einklang mit der Klimaneutralität und die Überwachung der Fortschritte bei der Umsetzung der ermittelten Strategien und Maßnahmen vorsehen; k) anstreben, alte und ineffiziente Heiz- und Kühlgeräte in öffentlichen Einrichtungen durch hocheffiziente Alternativen zu ersetzen, wobei auf den schrittweisen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen abgezielt wird; l) eine Bewertung potenzieller Synergieeffekte mit den Plänen benachbarter regionaler oder lokaler Behörden enthalten, um gemeinsame Investitionen und Kosteneffizienz zu fördern.

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass alle relevanten Parteien, einschließlich öffentlicher und privater Interessenträger, die Möglichkeit erhalten, sich an der Ausarbeitung von Plänen für die Wärme- und Kälteversorgung, der umfassenden Bewertung nach Absatz 1 und der Strategien und Maßnahmen nach Absatz 5 zu beteiligen.

Zu diesem Zweck erarbeiten die Mitgliedstaaten Empfehlungen zur Unterstützung der regionalen und lokalen Behörden bei der Umsetzung von Strategien und Maßnahmen für eine energieeffiziente und auf erneuerbaren Energien basierende Wärme- und Kälteversorgung auf regionaler und lokaler Ebene unter Nutzung des ermittelten Potenzials. Die Mitgliedstaaten unterstützen die regionalen und lokalen Behörden so weit wie möglich mit allen Mitteln, einschließlich finanzieller Unterstützung und Programmen zur technischen Unterstützung. Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Pläne für die Wärme- und Kälteversorgung an andere lokale Anforderungen an die Klima-, Energie- und Umweltplanung angepasst werden, um Verwaltungsaufwand für die lokalen und regionalen Behörden zu vermeiden und die wirksame Umsetzung der Pläne zu fördern.

Lokale Pläne für die Wärme- und Kälteversorgung können von einer Gruppe mehrerer benachbarter lokaler Behörden gemeinsam durchgeführt werden, sofern die geografischen und administrativen Rahmenbedingungen sowie die Wärme- und Kälteinfrastruktur dies zulassen.

Die lokalen Pläne für die Wärme- und Kälteversorgung werden von einer zuständigen Behörde bewertet, woraufhin erforderlichenfalls geeignete Umsetzungsmaßnahmen folgen.

(6) Member States shall ensure that regional and local authorities prepare local heating and cooling plans at least in municipalities having a total population higher than 45 000. Those plans should at least:

(a) be based on the information and data provided in the comprehensive assessments carried out pursuant to paragraph 1 and provide an estimate and mapping of the potential for increasing energy efficiency, including via low-temperature district heating readiness, high efficiency cogeneration, waste heat recovery, and renewable energy in heating and cooling in that particular area;

(b) be compliant with the energy efficiency first principle;

(c) include a strategy for the use of the identified potential pursuant to point (a);

(d) be prepared with the involvement of all relevant regional or local stakeholders and ensure the participation of general public, including operators of local energy infrastructure;

(e) take into account the relevant existing energy infrastructure;

(f) consider the common needs of local communities and multiple local or regional administrative units or regions;

(g) assess the role of energy communities and other consumer-led initiatives that can actively contribute to the implementation of local heating and cooling projects;

(h) include an analysis of heating and cooling appliances and systems in local building stocks, taking into account the area-specific potentials for energy efficiency measures and addressing the worst performing buildings and the needs of vulnerable households;

(i) assess how to finance the implementation of policies and measures and identify financial mechanisms allowing consumers to shift to renewable heating and cooling;

(j) include a trajectory to achieve the goals of the plans in line with climate neutrality and the monitoring of the progress of the implementation of policies and measures identified;

(k) aim to replace old and inefficient heating and cooling appliances in public bodies with highly efficient alternatives with the aim of phasing out fossil fuels;

(l) assess potential synergies with the plans of neighbouring regional or local authorities to encourage joint investments and cost efficiency.

Member States shall ensure that all relevant parties, including public and relevant private stakeholders, are given the opportunity to participate in the preparation of heating and cooling plans, the comprehensive assessment referred to in paragraph 1 and the policies and measures referred to in paragraph 5.

For that purpose, Member States shall develop recommendations supporting the regional and local authorities to implement policies and measures in energy efficient and renewable energy based heating and cooling at regional and local level utilising the potential identified. Member States shall support regional and local authorities to the utmost extent possible by any means, including financial support and technical support schemes. Member States shall ensure that heating and cooling plans are aligned with other local climate, energy and environment planning requirements in order to avoid administrative burden for local and regional authorities and to encourage the effective implementation of the plans.

Local heating and cooling plans may be carried out jointly by a group of several neighbouring local authorities provided that the geographical and administrative context, as well as the heating and cooling infrastructure, is appropriate.

Local heating and cooling plans shall be assessed by a competent authority and, if necessary, followed by appropriate implementation measures.

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass regionale und lokale Behörden zumindest in Gemeinden mit einer Gesamtbevölkerung von mehr als 45 000 Einwohnern lokale Pläne für die Wärme- und Kälteversorgung ausarbeiten. Diese Pläne sollten mindestens a) auf der Grundlage der Informationen und Daten, die in den umfassenden Bewertungen gemäß Absatz 1 bereitgestellt werden, erstellt werden und eine Schätzung und Kartierung des Potenzials für eine Steigerung der Energieeffizienz, auch durch die Vorrüstung für Niedrigtemperatur-Fernwärme, hocheffiziente KWK und die Rückgewinnung von Abwärme, und für die Nutzung erneuerbarer Energie bei der Wärme- und Kälteversorgung in dem betreffenden Gebiet liefern; b) mit dem Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“ im Einklang stehen; c) eine Strategie für die Nutzung des gemäß Buchstabe a ermittelten Potenzials enthalten; d) unter Einbeziehung aller relevanten regionalen oder lokalen Interessenträger ausgearbeitet werden und die Beteiligung der breiten Öffentlichkeit sicherstellen, einschließlich der Betreiber lokaler Energieinfrastrukturen; e) die relevante bestehende Energieinfrastruktur berücksichtigen; f) den gemeinsamen Bedürfnissen lokaler Gemeinschaften und mehrerer lokaler oder regionaler Verwaltungseinheiten oder Regionen Rechnung tragen; g) eine Bewertung der Rolle von Energiegemeinschaften und anderen von den Verbrauchern ausgehenden Initiativen enthalten, die aktiv zur Umsetzung lokaler Projekte im Bereich Wärme- und Kälteversorgung beitragen können; h) eine Analyse der Heiz- und Kühlgeräte und -systeme im lokalen Gebäudebestand enthalten, wobei die gebietsspezifischen Potenziale für Energieeffizienzmaßnahmen zu berücksichtigen sind und auf die Gebäude mit der schlechtesten Energieeffizienz und die Bedürfnisse schutzbedürftiger Haushalte einzugehen ist; i) eine Bewertung enthalten, wie die Umsetzung der Strategien und Maßnahmen finanziert werden kann, und Finanzierungsmechanismen ermitteln, die es den Verbrauchern ermöglichen, auf Wärme- und Kälteerzeugung aus erneuerbaren Quellen umzustellen; j) einen Pfad zur Erreichung der Ziele der Pläne im Einklang mit der Klimaneutralität und die Überwachung der Fortschritte bei der Umsetzung der ermittelten Strategien und Maßnahmen vorsehen; k) anstreben, alte und ineffiziente Heiz- und Kühlgeräte in öffentlichen Einrichtungen durch hocheffiziente Alternativen zu ersetzen, wobei auf den schrittweisen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen abgezielt wird; l) eine Bewertung potenzieller Synergieeffekte mit den Plänen benachbarter regionaler oder lokaler Behörden enthalten, um gemeinsame Investitionen und Kosteneffizienz zu fördern.

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass alle relevanten Parteien, einschließlich öffentlicher und privater Interessenträger, die Möglichkeit erhalten, sich an der Ausarbeitung von Plänen für die Wärme- und Kälteversorgung, der umfassenden Bewertung nach Absatz 1 und der Strategien und Maßnahmen nach Absatz 5 zu beteiligen.

Zu diesem Zweck erarbeiten die Mitgliedstaaten Empfehlungen zur Unterstützung der regionalen und lokalen Behörden bei der Umsetzung von Strategien und Maßnahmen für eine energieeffiziente und auf erneuerbaren Energien basierende Wärme- und Kälteversorgung auf regionaler und lokaler Ebene unter Nutzung des ermittelten Potenzials. Die Mitgliedstaaten unterstützen die regionalen und lokalen Behörden so weit wie möglich mit allen Mitteln, einschließlich finanzieller Unterstützung und Programmen zur technischen Unterstützung. Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Pläne für die Wärme- und Kälteversorgung an andere lokale Anforderungen an die Klima-, Energie- und Umweltplanung angepasst werden, um Verwaltungsaufwand für die lokalen und regionalen Behörden zu vermeiden und die wirksame Umsetzung der Pläne zu fördern.

Lokale Pläne für die Wärme- und Kälteversorgung können von einer Gruppe mehrerer benachbarter lokaler Behörden gemeinsam durchgeführt werden, sofern die geografischen und administrativen Rahmenbedingungen sowie die Wärme- und Kälteinfrastruktur dies zulassen.

Die lokalen Pläne für die Wärme- und Kälteversorgung werden von einer zuständigen Behörde bewertet, woraufhin erforderlichenfalls geeignete Umsetzungsmaßnahmen folgen.

Artikel 26 — Wärme- und Kälteversorgung Artikel 26 — Heating and cooling supply Artikel 26 — Wärme- und Kälteversorgung
Artikel 26 Absatz 1 — Wärme- und Kälteversorgung Artikel 26 Absatz 1 — Heating and cooling supply Artikel 26 Absatz 1 — Wärme- und Kälteversorgung

Um den effizienteren Verbrauch von Primärenergie zu gewährleisten und den Anteil der in das Netz eingespeisten erneuerbaren Energien an der Wärme- und Kälteversorgung zu steigern, muss ein effizientes Fernwärme- und Fernkältesystem folgende Kriterien erfüllen: a) bis zum 31. Dezember 2027: ein System, das mindestens zu 50 % erneuerbare Energien, zu 50 % Abwärme, zu 75 % KWK-Wärme oder zu 50 % eine Kombination dieser Energie- bzw. Wärmeformen nutzt; b) ab dem 1. Januar 2028: ein System, das mindestens zu 50 % erneuerbare Energien, zu 50 % Abwärme, zu 50 % erneuerbare Energien und Abwärme, zu 80 % Wärme aus hocheffizienter KWK oder eine Kombination dieser in das Netz eingespeisten Energie- bzw. Wärmeformen nutzt, wobei der Anteil erneuerbarer Energien mindestens 5 % und der Gesamtanteil der erneuerbaren Energien, der Abwärme oder der Wärme aus hocheffizienter KWK mindestens 50 % beträgt; c) ab dem 1. Januar 2035: ein System, das mindestens zu 50 % erneuerbare Energien, zu 50 % Abwärme oder zu 50 % erneuerbare Energien und Abwärme nutzt, oder ein System, bei dem der Gesamtanteil erneuerbarer Energien, der Abwärme oder der Wärme aus hocheffizienter KWK mindestens 80 % und zusätzlich der Gesamtanteil erneuerbarer Energien oder der Abwärme mindestens 35 % beträgt; d) ab dem 1. Januar 2040: ein System, das mindestens zu 75 % erneuerbare Energien, zu 75 % Abwärme oder zu 75 % erneuerbare Energien und Abwärme nutzt, oder ein System, das mindestens zu 95 % erneuerbare Energien, Abwärme und Wärme aus hocheffizienter KWK nutzt und bei dem zusätzlich der Gesamtanteil erneuerbarer Energien oder der Abwärme mindestens 35 % beträgt; e) ab dem 1. Januar 2045: ein System, das mindestens zu 75 % erneuerbare Energien, zu 75 % Abwärme oder zu 75 % erneuerbare Energien und Abwärme nutzt; f) ab dem 1. Januar 2050: ein System, das nur erneuerbare Energien, nur Abwärme oder nur eine Kombination von erneuerbaren Energien und Abwärme nutzt.

(1) In order to ensure more efficient consumption of primary energy and to increase the share of renewable energy in heating and cooling supply going into the network, an efficient district heating and cooling system shall meet the following criteria:

(a) until 31 December 2027, a system using at least 50 % renewable energy, 50 % waste heat, 75 % cogenerated heat or 50 % of a combination of such energy and heat;

(b) from 1 January 2028, a system using at least 50 % renewable energy, 50 % waste heat, 50 % renewable energy and waste heat, 80 % of high-efficiency cogenerated heat or at least a combination of such thermal energy going into the network where the share of renewable energy is at least 5 % and the total share of renewable energy, waste heat or high-efficiency cogenerated heat is at least 50 %;

(c) from 1 January 2035, a system using at least 50 % renewable energy, 50 % waste heat or 50 % renewable energy and waste heat, or a system where the total share of renewable energy, waste heat or high-efficiency cogenerated heat is at least 80 % and in addition the total share of renewable energy or waste heat is at least 35 %;

(d) from 1 January 2040, a system using at least 75 % renewable energy, 75 % waste heat or 75 % renewable energy and waste heat, or a system using at least 95 % renewable energy, waste heat and high-efficiency cogenerated heat and in addition the total share of renewable energy or waste heat is at least 35 %;

(e) from 1 January 2045, a system using at least 75 % renewable energy, 75 % waste heat or 75 % renewable energy and waste heat;

(f) from 1 January 2050, a system using only renewable energy, only waste heat, or only a combination of renewable energy and waste heat.

Um den effizienteren Verbrauch von Primärenergie zu gewährleisten und den Anteil der in das Netz eingespeisten erneuerbaren Energien an der Wärme- und Kälteversorgung zu steigern, muss ein effizientes Fernwärme- und Fernkältesystem folgende Kriterien erfüllen: a) bis zum 31. Dezember 2027: ein System, das mindestens zu 50 % erneuerbare Energien, zu 50 % Abwärme, zu 75 % KWK-Wärme oder zu 50 % eine Kombination dieser Energie- bzw. Wärmeformen nutzt; b) ab dem 1. Januar 2028: ein System, das mindestens zu 50 % erneuerbare Energien, zu 50 % Abwärme, zu 50 % erneuerbare Energien und Abwärme, zu 80 % Wärme aus hocheffizienter KWK oder eine Kombination dieser in das Netz eingespeisten Energie- bzw. Wärmeformen nutzt, wobei der Anteil erneuerbarer Energien mindestens 5 % und der Gesamtanteil der erneuerbaren Energien, der Abwärme oder der Wärme aus hocheffizienter KWK mindestens 50 % beträgt; c) ab dem 1. Januar 2035: ein System, das mindestens zu 50 % erneuerbare Energien, zu 50 % Abwärme oder zu 50 % erneuerbare Energien und Abwärme nutzt, oder ein System, bei dem der Gesamtanteil erneuerbarer Energien, der Abwärme oder der Wärme aus hocheffizienter KWK mindestens 80 % und zusätzlich der Gesamtanteil erneuerbarer Energien oder der Abwärme mindestens 35 % beträgt; d) ab dem 1. Januar 2040: ein System, das mindestens zu 75 % erneuerbare Energien, zu 75 % Abwärme oder zu 75 % erneuerbare Energien und Abwärme nutzt, oder ein System, das mindestens zu 95 % erneuerbare Energien, Abwärme und Wärme aus hocheffizienter KWK nutzt und bei dem zusätzlich der Gesamtanteil erneuerbarer Energien oder der Abwärme mindestens 35 % beträgt; e) ab dem 1. Januar 2045: ein System, das mindestens zu 75 % erneuerbare Energien, zu 75 % Abwärme oder zu 75 % erneuerbare Energien und Abwärme nutzt; f) ab dem 1. Januar 2050: ein System, das nur erneuerbare Energien, nur Abwärme oder nur eine Kombination von erneuerbaren Energien und Abwärme nutzt.

Artikel 26 Absatz 2 — Wärme- und Kälteversorgung Artikel 26 Absatz 2 — Heating and cooling supply Artikel 26 Absatz 2 — Wärme- und Kälteversorgung

Die Mitgliedstaaten können alternativ zu den in Absatz 1 dieses Artikels genannten Kriterien auch Nachhaltigkeitskriterien wählen, die auf der Menge der Treibhausgasemissionen aus dem Fernwärme- und -kältesystem pro an die Kunden gelieferter Wärme- oder Kälteeinheit beruhen, wobei Maßnahmen zu berücksichtigen sind, die zur Erfüllung der Verpflichtung gemäß Artikel 24 Absatz 4 der Richtlinie (EU) 2018/2001 durchgeführt werden. Im Hinblick auf die Wahl dieser Kriterien dürfen bei einem effizienten Fernwärme- und Fernkältesystem seine maximalen Treibhausgasemissionen pro an die Kunden gelieferter Wärme- oder Kälteeinheit die folgenden Mengen nicht überschreiten: a) bis zum 31. Dezember 2025: 200 g/kWh; b) ab dem 1. Januar 2026: 150 g/kWh; c) ab dem 1. Januar 2035: 100 g/kWh; d) ab dem 1. Januar 2045: 50 g/kWh; e) ab dem 1. Januar 2050: 0 g/kWh.

(2) Member States may also choose, as an alternative to the criteria set out in paragraph 1 of this Article, sustainability performance criteria based on the amount of GHG emissions from the district heating and cooling system per unit of heat or cold delivered to the customers, taking into consideration measures implemented to fulfil the obligation pursuant to Article 24(4) of Directive (EU) 2018/2001. When choosing those criteria, an efficient district heating and cooling system shall have the following maximum amount of GHG emissions per unit of heat or cold delivered to the customers:

(a) until 31 December 2025: 200 grams/kWh;

(b) from 1 January 2026: 150 grams/kWh;

(c) from 1 January 2035: 100 grams/kWh;

(d) from 1 January 2045: 50 grams/kWh;

(e) from 1 January 2050: 0 grams/kWh.

Die Mitgliedstaaten können alternativ zu den in Absatz 1 dieses Artikels genannten Kriterien auch Nachhaltigkeitskriterien wählen, die auf der Menge der Treibhausgasemissionen aus dem Fernwärme- und -kältesystem pro an die Kunden gelieferter Wärme- oder Kälteeinheit beruhen, wobei Maßnahmen zu berücksichtigen sind, die zur Erfüllung der Verpflichtung gemäß Artikel 24 Absatz 4 der Richtlinie (EU) 2018/2001 durchgeführt werden. Im Hinblick auf die Wahl dieser Kriterien dürfen bei einem effizienten Fernwärme- und Fernkältesystem seine maximalen Treibhausgasemissionen pro an die Kunden gelieferter Wärme- oder Kälteeinheit die folgenden Mengen nicht überschreiten: a) bis zum 31. Dezember 2025: 200 g/kWh; b) ab dem 1. Januar 2026: 150 g/kWh; c) ab dem 1. Januar 2035: 100 g/kWh; d) ab dem 1. Januar 2045: 50 g/kWh; e) ab dem 1. Januar 2050: 0 g/kWh.

Artikel 26 Absatz 3 — Wärme- und Kälteversorgung Artikel 26 Absatz 3 — Heating and cooling supply Artikel 26 Absatz 3 — Wärme- und Kälteversorgung

Die Mitgliedstaaten können sich dafür entscheiden, die Kriterien für Treibhausgasemissionen pro Wärme- oder Kälteeinheit in einem bestimmten Zeitraum gemäß Absatz 2 Buchstaben a bis e dieses Artikels anzuwenden. Wenn sie sich dafür entscheiden, teilen sie dies der Kommission bis zum 11. Januar 2024 für den in Absatz 2 Buchstabe a des vorliegenden Artikels genannten Zeitraum und mindestens sechs Monate vor Beginn der in Absatz 2 Buchstaben b bis e des vorliegenden Artikels genannten Zeiträume mit. Diese Mitteilung umfasst die Maßnahmen, die sie getroffen haben, um die Verpflichtung gemäß Artikel 24 Absatz 4 der Richtlinie (EU) 2018/2001 zu erfüllen, wenn sie nicht bereits in der letzten Aktualisierung ihres nationalen Energie- und Klimaplans mitgeteilt wurden.

(3) Member States may choose to apply the criteria of GHG emissions per unit of heat or cold for any given period referred to in paragraph 2, points (a) to (e), of this Article. If they choose to do so, they shall notify the Commission by 11 January 2024 for the period referred to in paragraph 2, point (a), of this Article and at least six months before the beginning of the relevant periods referred to in paragraph 2, points (b) to (e), of this Article. Such a notification shall include the measures implemented to fulfil the obligation pursuant to Article 24(4) of Directive (EU) 2018/2001 if they have not already been notified in the latest update of their national energy and climate plan.

Die Mitgliedstaaten können sich dafür entscheiden, die Kriterien für Treibhausgasemissionen pro Wärme- oder Kälteeinheit in einem bestimmten Zeitraum gemäß Absatz 2 Buchstaben a bis e dieses Artikels anzuwenden. Wenn sie sich dafür entscheiden, teilen sie dies der Kommission bis zum 11. Januar 2024 für den in Absatz 2 Buchstabe a des vorliegenden Artikels genannten Zeitraum und mindestens sechs Monate vor Beginn der in Absatz 2 Buchstaben b bis e des vorliegenden Artikels genannten Zeiträume mit. Diese Mitteilung umfasst die Maßnahmen, die sie getroffen haben, um die Verpflichtung gemäß Artikel 24 Absatz 4 der Richtlinie (EU) 2018/2001 zu erfüllen, wenn sie nicht bereits in der letzten Aktualisierung ihres nationalen Energie- und Klimaplans mitgeteilt wurden.

Artikel 26 Absatz 4 — Wärme- und Kälteversorgung Artikel 26 Absatz 4 — Heating and cooling supply Artikel 26 Absatz 4 — Wärme- und Kälteversorgung

Damit ein Fernwärme- und Fernkältesystem als effizient eingestuft wird, stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass das Fernwärme- und Fernkältesystem bei seinem Bau oder bei der erheblichen Modernisierung seiner Versorgungseinheiten die Kriterien des Absatzes 1 oder 2 erfüllt, die zu dem Zeitpunkt gelten, zu dem es in Betrieb geht oder nach der Modernisierung wieder in Betrieb genommen wird. Darüber hinaus stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass beim Bau eines Fernwärme- und -kältesystems oder bei der erheblichen Modernisierung seiner Versorgungseinheiten a) in bestehenden Wärmequellen die Nutzung anderer fossiler Brennstoffe als Erdgas gegenüber dem Jahresverbrauch, der über die vorangegangenen drei Kalenderjahre des vollen Betriebs vor der Modernisierung gemittelt wurde, nicht zunimmt und b) in allen neuen Wärmequellen in diesem System außer Erdgas keine fossilen Brennstoffe genutzt werden, wenn es bis 2030 gebaut oder erheblich modernisiert wird.

(4) In order for a district heating and cooling system to qualify as efficient, Member States shall ensure that where it is built or its supply units are substantially refurbished, the district heating or cooling system meet the criteria set out in paragraph 1 or 2 applicable at the time when it starts or continues its operation after the refurbishment. In addition, Member States shall ensure that when a district heating and cooling system is built or its supply units are substantially refurbished:

(a) there is no increase in the use of fossil fuels other than natural gas in existing heat sources compared to the annual consumption averaged over the previous three calendar years of full operation before refurbishment; and

(b) any new heat sources in that system do not use fossil fuels, except natural gas, if built or substantially refurbished until 2030.

Damit ein Fernwärme- und Fernkältesystem als effizient eingestuft wird, stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass das Fernwärme- und Fernkältesystem bei seinem Bau oder bei der erheblichen Modernisierung seiner Versorgungseinheiten die Kriterien des Absatzes 1 oder 2 erfüllt, die zu dem Zeitpunkt gelten, zu dem es in Betrieb geht oder nach der Modernisierung wieder in Betrieb genommen wird. Darüber hinaus stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass beim Bau eines Fernwärme- und -kältesystems oder bei der erheblichen Modernisierung seiner Versorgungseinheiten a) in bestehenden Wärmequellen die Nutzung anderer fossiler Brennstoffe als Erdgas gegenüber dem Jahresverbrauch, der über die vorangegangenen drei Kalenderjahre des vollen Betriebs vor der Modernisierung gemittelt wurde, nicht zunimmt und b) in allen neuen Wärmequellen in diesem System außer Erdgas keine fossilen Brennstoffe genutzt werden, wenn es bis 2030 gebaut oder erheblich modernisiert wird.

Artikel 26 Absatz 5 — Wärme- und Kälteversorgung Artikel 26 Absatz 5 — Heating and cooling supply Artikel 26 Absatz 5 — Wärme- und Kälteversorgung

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass ab dem 1. Januar 2025 und danach alle fünf Jahre die Betreiber aller bestehenden Fernwärme- und Fernkältesysteme mit einer Gesamtwärme- oder -kälteabgabe von mehr als 5 MW, die die Kriterien gemäß Absatz 1 Buchstaben b bis e nicht erfüllen, einen Plan zur Gewährleistung eines effizienteren Verbrauchs von Primärenergie, zur Reduzierung von Verteilungsverlusten und zur Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien bei der Wärme- und Kälteversorgung erstellen. Der Plan enthält Maßnahmen zur Erfüllung der in Absatz 1 Buchstaben b bis e genannten Kriterien und muss von der zuständigen Behörde genehmigt werden.

(5) Member States shall ensure that as from 1 January 2025, and every five years thereafter, operators of all existing district heating and cooling systems with a total heat and cold output exceeding 5 MW and which do not meet the criteria set out in paragraph 1, points (b) to (e), prepare a plan to ensure more efficient consumption of primary energy, to reduce distribution losses and to increase the share of renewable energy in heating and cooling supply. The plan shall include measures to meet the criteria set out in paragraph 1, points (b) to (e), and shall require approval by the competent authority.

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass ab dem 1. Januar 2025 und danach alle fünf Jahre die Betreiber aller bestehenden Fernwärme- und Fernkältesysteme mit einer Gesamtwärme- oder -kälteabgabe von mehr als 5 MW, die die Kriterien gemäß Absatz 1 Buchstaben b bis e nicht erfüllen, einen Plan zur Gewährleistung eines effizienteren Verbrauchs von Primärenergie, zur Reduzierung von Verteilungsverlusten und zur Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien bei der Wärme- und Kälteversorgung erstellen. Der Plan enthält Maßnahmen zur Erfüllung der in Absatz 1 Buchstaben b bis e genannten Kriterien und muss von der zuständigen Behörde genehmigt werden.

Artikel 26 Absatz 6 — Wärme- und Kälteversorgung Artikel 26 Absatz 6 — Heating and cooling supply Artikel 26 Absatz 6 — Wärme- und Kälteversorgung

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass Rechenzentren mit einem nominalen Gesamtenergieinput von mehr als 1 MW die Abwärme oder andere Anwendungen für die Wärmerückgewinnung nutzen, es sei denn, die jeweiligen Rechenzentren können nachweisen, dass dies im Einklang mit der in Absatz 7 genannten Bewertung technisch oder wirtschaftlich nicht durchführbar ist.

(6) Member States shall ensure that data centres with a total rated energy input exceeding 1 MW utilise the waste heat or other waste heat recovery applications unless they can show that it is not technically or economically feasible in accordance with the assessment referred to in paragraph 7.

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass Rechenzentren mit einem nominalen Gesamtenergieinput von mehr als 1 MW die Abwärme oder andere Anwendungen für die Wärmerückgewinnung nutzen, es sei denn, die jeweiligen Rechenzentren können nachweisen, dass dies im Einklang mit der in Absatz 7 genannten Bewertung technisch oder wirtschaftlich nicht durchführbar ist.

Artikel 26 Absatz 7 — Wärme- und Kälteversorgung Artikel 26 Absatz 7 — Heating and cooling supply Artikel 26 Absatz 7 — Wärme- und Kälteversorgung

Um zu bewerten, ob eine Steigerung der Energieeffizienz der Wärme- und Kälteversorgung wirtschaftlich durchführbar ist, stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass auf Anlagenebene eine Kosten-Nutzen-Analyse im Einklang mit Anhang XI durchgeführt wird, wenn die folgenden Anlagen neu geplant oder erheblich modernisiert werden: a) eine thermische Stromerzeugungsanlage mit einem durchschnittlichen jährlichen Gesamtenergieinput von mehr als 10 MW; zu bewerten sind die Kosten und der Nutzen von Vorkehrungen für den Betrieb der Anlage als hocheffiziente KWK-Anlage; b) eine Industrieanlage mit einem durchschnittlichen jährlichen Gesamtenergieinput von mehr als 8 MW; zu bewerten ist die Nutzung der Abwärme am Standort und außerhalb des Standorts; c) eine Versorgungseinrichtung mit einem durchschnittlichen jährlichen Gesamtenergieinput von mehr als 7 MW, z. B. eine Abwasserbehandlungsanlage oder eine LNG-Anlage; zu bewerten ist die Nutzung der Abwärme am Standort und außerhalb des Standorts; d) ein Rechenzentrum mit einem nominalen Gesamtenergieinput von mehr als 1 MW; zu bewerten sind die Kosten-Nutzen-Analysen – wozu auch die technische Durchführbarkeit, die Kosteneffizienz und die Auswirkungen auf die Energieeffizienz und den lokalen Wärmebedarf, einschließlich saisonaler Schwankungen, gehören – in Bezug auf die Verwendung der Abwärme zur Deckung eines wirtschaftlich vertretbaren Bedarfs sowie den Anschluss dieser Anlage an ein Fernwärmenetz oder an ein effizientes/auf erneuerbarer Energie beruhendes Fernkältesystem oder an andere Anwendungen für die Wärmerückgewinnung.

Bei der in Unterabsatz 1 Buchstabe d genannten Analyse sind Kühlsystemlösungen zu berücksichtigen, die es ermöglichen, die Abwärme bei Nutztemperatur mit minimalem zusätzlichem Energieinput abzuscheiden oder zu speichern.

Die Mitgliedstaaten streben an, Hemmnisse für die Nutzung von Abwärme zu beseitigen und die Nutzung von Abwärme zu unterstützen, wenn die Anlagen neu geplant oder modernisiert werden.

Der Einbau von Ausrüstungen für die Abscheidung des von einer Verbrennungsanlage erzeugten CO2 im Hinblick auf seine geologische Speicherung gemäß der Richtlinie 2009/31/EG gilt für die Zwecke der Buchstaben b und c dieses Absatzes nicht als Modernisierung.

Die Mitgliedstaaten verlangen, dass die Kosten-Nutzen-Analyse in Zusammenarbeit mit den für den Betrieb der Anlage zuständigen Unternehmen durchgeführt wird.

(7) In order to assess the economic feasibility of increasing energy efficiency of heat and cooling supply, Member States shall ensure that an installation level cost-benefit analysis in accordance with Annex XI is carried out where the following installations are newly planned or substantially refurbished:

(a) a thermal electricity generation installation with an average annual total energy input exceeding 10 MW, in order to assess the cost and benefits of providing for the operation of the installation as a high-efficiency cogeneration installation;

(b) an industrial installation with an average annual total energy input exceeding 8 MW in order to assess utilisation of the waste heat on-site and off-site;

(c) a service facility with an annual average total energy input exceeding 7 MW, such as wastewater treatment facilities and LNG facilities, in order to assess utilisation of waste heat on-site and off-site;

(d) a data centre with a total rated energy input exceeding 1 MW level in order to assess the cost and benefit analysis, including, but not limited to, technical feasibility, cost-efficiency and the impact on energy efficiency and local heat demand, including seasonal variation, of utilising the waste heat to satisfy economically justified demand, and of the connection of that installation to a district heating network or an efficient/RES-based district cooling system or other waste heat recovery applications.

The analysis referred to in the first subparagraph, point (d), shall consider cooling system solutions that allow removing or capturing the waste heat at useful temperature level with minimal ancillary energy inputs.

Member States shall aim to remove barriers for the utilisation of waste heat and provide support for the uptake of waste heat where the installations are newly planned or refurbished.

The fitting of equipment to capture carbon dioxide produced by a combustion installation with a view to it being geologically stored as provided for in Directive 2009/31/EC shall not be considered as refurbishment for the purpose of points (b) and (c) of this paragraph.

Member States shall require the cost-benefit analysis to be carried out in cooperation with the companies responsible for the operation of the facility.

Um zu bewerten, ob eine Steigerung der Energieeffizienz der Wärme- und Kälteversorgung wirtschaftlich durchführbar ist, stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass auf Anlagenebene eine Kosten-Nutzen-Analyse im Einklang mit Anhang XI durchgeführt wird, wenn die folgenden Anlagen neu geplant oder erheblich modernisiert werden: a) eine thermische Stromerzeugungsanlage mit einem durchschnittlichen jährlichen Gesamtenergieinput von mehr als 10 MW; zu bewerten sind die Kosten und der Nutzen von Vorkehrungen für den Betrieb der Anlage als hocheffiziente KWK-Anlage; b) eine Industrieanlage mit einem durchschnittlichen jährlichen Gesamtenergieinput von mehr als 8 MW; zu bewerten ist die Nutzung der Abwärme am Standort und außerhalb des Standorts; c) eine Versorgungseinrichtung mit einem durchschnittlichen jährlichen Gesamtenergieinput von mehr als 7 MW, z. B. eine Abwasserbehandlungsanlage oder eine LNG-Anlage; zu bewerten ist die Nutzung der Abwärme am Standort und außerhalb des Standorts; d) ein Rechenzentrum mit einem nominalen Gesamtenergieinput von mehr als 1 MW; zu bewerten sind die Kosten-Nutzen-Analysen – wozu auch die technische Durchführbarkeit, die Kosteneffizienz und die Auswirkungen auf die Energieeffizienz und den lokalen Wärmebedarf, einschließlich saisonaler Schwankungen, gehören – in Bezug auf die Verwendung der Abwärme zur Deckung eines wirtschaftlich vertretbaren Bedarfs sowie den Anschluss dieser Anlage an ein Fernwärmenetz oder an ein effizientes/auf erneuerbarer Energie beruhendes Fernkältesystem oder an andere Anwendungen für die Wärmerückgewinnung.

Bei der in Unterabsatz 1 Buchstabe d genannten Analyse sind Kühlsystemlösungen zu berücksichtigen, die es ermöglichen, die Abwärme bei Nutztemperatur mit minimalem zusätzlichem Energieinput abzuscheiden oder zu speichern.

Die Mitgliedstaaten streben an, Hemmnisse für die Nutzung von Abwärme zu beseitigen und die Nutzung von Abwärme zu unterstützen, wenn die Anlagen neu geplant oder modernisiert werden.

Der Einbau von Ausrüstungen für die Abscheidung des von einer Verbrennungsanlage erzeugten CO2 im Hinblick auf seine geologische Speicherung gemäß der Richtlinie 2009/31/EG gilt für die Zwecke der Buchstaben b und c dieses Absatzes nicht als Modernisierung.

Die Mitgliedstaaten verlangen, dass die Kosten-Nutzen-Analyse in Zusammenarbeit mit den für den Betrieb der Anlage zuständigen Unternehmen durchgeführt wird.

Artikel 26 Absatz 8 — Wärme- und Kälteversorgung Artikel 26 Absatz 8 — Heating and cooling supply Artikel 26 Absatz 8 — Wärme- und Kälteversorgung

Die Mitgliedstaaten können folgende Anlagen von der Anwendung des Absatzes 7 freistellen: a) Spitzenlast- und Reserve-Stromerzeugungsanlagen, die im gleitenden Durchschnitt über einen Zeitraum von fünf Jahren unter 1 500 Betriebsstunden jährlich in Betrieb sein sollen; Grundlage hierfür ist ein von dem betreffenden Mitgliedstaat eingerichtetes Verifizierungsverfahren, mit dem sichergestellt wird, dass das Freistellungskriterium erfüllt ist; b) Anlagen, die in der Nähe einer nach der Richtlinie 2009/31/EG genehmigten geologischen Speicherstätte angesiedelt werden müssen; c) Rechenzentren, deren Abwärme in einem Fernwärmenetz oder direkt zur Raumheizung, zur Trinkwarmwasserbereitung oder zu anderen Zwecken in dem Gebäude oder der Gebäudegruppe oder den Einrichtungen, in dem bzw. der bzw. denen sich die Rechenzentren befinden, genutzt wird oder genutzt werden soll.

Die Mitgliedstaaten können außerdem Schwellenwerte für die verfügbare Nutzabwärme, für die Wärmenachfrage oder für die Entfernungen zwischen den Industrieanlagen und den Fernwärmenetzen festlegen, um einzelne Anlagen von der Anwendung des Absatzes 7 Buchstaben c und d freizustellen.

Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission die nach diesem Absatz gewährten Freistellungen mit.

(8) Member States may exempt from paragraph 7:

(a) peak load and back-up electricity generating installations which are planned to operate under 1 500 operating hours per year as a rolling average over a period of five years, based on a verification procedure established by the Member States ensuring that this exemption criterion is met;

(b) installations that need to be located close to a geological storage site approved under Directive 2009/31/EC;

(c) data centres whose waste heat is or will be used in a district heating network or directly for space heating, domestic hot water preparation or other uses in the building or group of buildings or facilities where it is located.

Member States may also lay down thresholds, expressed in terms of the amount of available useful waste heat, the demand for heat or the distances between industrial installations and district heating networks, for exempting individual installations from paragraph 7, points (c) and (d).

Member States shall notify exemptions adopted under this paragraph to the Commission.

Die Mitgliedstaaten können folgende Anlagen von der Anwendung des Absatzes 7 freistellen: a) Spitzenlast- und Reserve-Stromerzeugungsanlagen, die im gleitenden Durchschnitt über einen Zeitraum von fünf Jahren unter 1 500 Betriebsstunden jährlich in Betrieb sein sollen; Grundlage hierfür ist ein von dem betreffenden Mitgliedstaat eingerichtetes Verifizierungsverfahren, mit dem sichergestellt wird, dass das Freistellungskriterium erfüllt ist; b) Anlagen, die in der Nähe einer nach der Richtlinie 2009/31/EG genehmigten geologischen Speicherstätte angesiedelt werden müssen; c) Rechenzentren, deren Abwärme in einem Fernwärmenetz oder direkt zur Raumheizung, zur Trinkwarmwasserbereitung oder zu anderen Zwecken in dem Gebäude oder der Gebäudegruppe oder den Einrichtungen, in dem bzw. der bzw. denen sich die Rechenzentren befinden, genutzt wird oder genutzt werden soll.

Die Mitgliedstaaten können außerdem Schwellenwerte für die verfügbare Nutzabwärme, für die Wärmenachfrage oder für die Entfernungen zwischen den Industrieanlagen und den Fernwärmenetzen festlegen, um einzelne Anlagen von der Anwendung des Absatzes 7 Buchstaben c und d freizustellen.

Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission die nach diesem Absatz gewährten Freistellungen mit.

Artikel 26 Absatz 9 — Wärme- und Kälteversorgung Artikel 26 Absatz 9 — Heating and cooling supply Artikel 26 Absatz 9 — Wärme- und Kälteversorgung

Die Mitgliedstaaten beschließen Genehmigungskriterien gemäß Artikel 8 der Richtlinie (EU) 2019/944 oder gleichwertige Erlaubniskriterien, a) um den Ergebnissen der umfassenden Bewertung gemäß Artikel 25 Absatz 1 Rechnung zu tragen, b) um sicherzustellen, dass die in Absatz 7 festgelegten Anforderungen erfüllt sind, c) um den Ergebnissen der Kosten-Nutzen-Analyse gemäß Absatz 7 des vorliegenden Artikels Rechnung zu tragen.

(9) Member States shall adopt authorisation criteria as referred to in Article 8 of Directive (EU) 2019/944, or equivalent permit criteria, in order to:

(a) take into account the outcome of the comprehensive assessment referred to in Article 25(1);

(b) ensure that the requirements laid down in paragraph 7 are fulfilled;

(c) take into account the outcome of the cost-benefit analysis referred to in paragraph 7.

Die Mitgliedstaaten beschließen Genehmigungskriterien gemäß Artikel 8 der Richtlinie (EU) 2019/944 oder gleichwertige Erlaubniskriterien, a) um den Ergebnissen der umfassenden Bewertung gemäß Artikel 25 Absatz 1 Rechnung zu tragen, b) um sicherzustellen, dass die in Absatz 7 festgelegten Anforderungen erfüllt sind, c) um den Ergebnissen der Kosten-Nutzen-Analyse gemäß Absatz 7 des vorliegenden Artikels Rechnung zu tragen.

Artikel 26 Absatz 10 — Wärme- und Kälteversorgung Artikel 26 Absatz 10 — Heating and cooling supply Artikel 26 Absatz 10 — Wärme- und Kälteversorgung

Die Mitgliedstaaten können einzelne Anlagen mittels der in Absatz 9 genannten Genehmigungskriterien oder gleichwertigen Erlaubniskriterien von der Anforderung freistellen, Optionen anzuwenden, deren Nutzen die Kosten überwiegt, wenn es aufgrund von Rechtsvorschriften, Eigentumsverhältnissen oder der Finanzlage zwingende Gründe hierfür gibt. In diesen Fällen legen die betreffenden Mitgliedstaaten der Kommission einen begründeten Beschluss innerhalb von drei Monaten nach Erlass dieses Beschlusses vor. Die Kommission kann zu dem Beschluss innerhalb von drei Monaten nach seinem Eingang eine Stellungnahme abgeben.

(10) Member States may exempt individual installations from being required, by the authorisation or equivalent permit criteria referred to in paragraph 9, to implement options whose benefits exceed their costs, if there are imperative reasons of law, ownership or finance for doing so. In those cases the Member State concerned shall submit a reasoned decision to the Commission within three months of the date of taking that decision. The Commission may issue an opinion on the decision within three months of its receipt.

Die Mitgliedstaaten können einzelne Anlagen mittels der in Absatz 9 genannten Genehmigungskriterien oder gleichwertigen Erlaubniskriterien von der Anforderung freistellen, Optionen anzuwenden, deren Nutzen die Kosten überwiegt, wenn es aufgrund von Rechtsvorschriften, Eigentumsverhältnissen oder der Finanzlage zwingende Gründe hierfür gibt. In diesen Fällen legen die betreffenden Mitgliedstaaten der Kommission einen begründeten Beschluss innerhalb von drei Monaten nach Erlass dieses Beschlusses vor. Die Kommission kann zu dem Beschluss innerhalb von drei Monaten nach seinem Eingang eine Stellungnahme abgeben.

Artikel 26 Absatz 11 — Wärme- und Kälteversorgung Artikel 26 Absatz 11 — Heating and cooling supply Artikel 26 Absatz 11 — Wärme- und Kälteversorgung

Die Absätze 7, 8, 9 und 10 gelten für Anlagen, die unter die Richtlinie 2010/75/EU fallen, unbeschadet der in der genannten Richtlinie festgelegten Anforderungen.

(11) Paragraphs 7, 8, 9 and 10 of this Article shall apply to installations covered by Directive 2010/75/EU without prejudice to the requirements laid down in that Directive.

Die Absätze 7, 8, 9 und 10 gelten für Anlagen, die unter die Richtlinie 2010/75/EU fallen, unbeschadet der in der genannten Richtlinie festgelegten Anforderungen.

Artikel 26 Absatz 12 — Wärme- und Kälteversorgung Artikel 26 Absatz 12 — Heating and cooling supply Artikel 26 Absatz 12 — Wärme- und Kälteversorgung

Die Mitgliedstaaten sammeln Informationen über die gemäß Absatz 7 Buchstaben a bis d durchgeführten Kosten-Nutzen-Analysen. Diese Informationen sollten mindestens Daten über die verfügbaren Wärmemengen und Wärmeparameter, die Anzahl der jährlich geplanten Betriebsstunden und die geografische Lage der Standorte enthalten. Diese Daten werden unter gebührender Berücksichtigung ihrer potenziellen Sensibilität veröffentlicht.

(12) Member States shall collect information on cost-benefit analyses carried out in accordance with paragraph 7, points (a) to (d). That information should contain at least the data on available heat supply amounts and heat parameters, number of planned operating hours every year and geographical location of the sites. Those data shall be published with due respect for their potential sensitivity.

Die Mitgliedstaaten sammeln Informationen über die gemäß Absatz 7 Buchstaben a bis d durchgeführten Kosten-Nutzen-Analysen. Diese Informationen sollten mindestens Daten über die verfügbaren Wärmemengen und Wärmeparameter, die Anzahl der jährlich geplanten Betriebsstunden und die geografische Lage der Standorte enthalten. Diese Daten werden unter gebührender Berücksichtigung ihrer potenziellen Sensibilität veröffentlicht.

Artikel 26 Absatz 13 — Wärme- und Kälteversorgung Artikel 26 Absatz 13 — Heating and cooling supply Artikel 26 Absatz 13 — Wärme- und Kälteversorgung

Auf der Grundlage der in Anhang III Buchstabe d genannten harmonisierten Wirkungsgrad-Referenzwerte sorgen die Mitgliedstaaten dafür, dass die Herkunft von Strom aus hocheffizienter KWK nach von den einzelnen Mitgliedstaaten festgelegten objektiven, transparenten und nichtdiskriminierenden Kriterien nachgewiesen werden kann. Sie stellen sicher, dass dieser Herkunftsnachweis die in Anhang XII festgelegten Anforderungen erfüllt und mindestens die in diesem Anhang genannten Informationen enthält. Die Mitgliedstaaten erkennen die von ihnen ausgestellten Herkunftsnachweise gegenseitig ausschließlich als Nachweis der in diesem Absatz genannten Informationen an. Jede Verweigerung einer entsprechenden Anerkennung eines Herkunftsnachweises, insbesondere aus Gründen der Betrugsbekämpfung, muss sich auf objektive, transparente und nichtdiskriminierende Kriterien stützen. Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission diese Verweigerung mit und erläutern die Gründe hierfür. Wird die Anerkennung eines Herkunftsnachweises verweigert, so kann die Kommission einen Beschluss erlassen, um die verweigernde Partei insbesondere aufgrund objektiver, transparenter und nichtdiskriminierender Kriterien zur Anerkennung zu verpflichten.

(13) On the basis of the harmonised efficiency reference values referred to in Annex III, point (d), Member States shall ensure that the origin of electricity produced from high-efficiency cogeneration can be guaranteed according to objective, transparent and non-discriminatory criteria laid down by each Member State. They shall ensure that that guarantee of origin complies with the requirements laid down in, and contains at least the information specified in, Annex XII. Member States shall mutually recognise their guarantees of origin, exclusively as proof of the information referred to in this paragraph. Any refusal to recognise a guarantee of origin as such proof, in particular for reasons relating to the prevention of fraud, shall be based on objective, transparent and non-discriminatory criteria. Member States shall notify the Commission of such refusal and set out the reasons for it. In the event of a refusal to recognise a guarantee of origin, the Commission may adopt a decision to compel the refusing party to recognise it, in particular with regard to objective, transparent and non-discriminatory criteria on which such recognition is based.

Auf der Grundlage der in Anhang III Buchstabe d genannten harmonisierten Wirkungsgrad-Referenzwerte sorgen die Mitgliedstaaten dafür, dass die Herkunft von Strom aus hocheffizienter KWK nach von den einzelnen Mitgliedstaaten festgelegten objektiven, transparenten und nichtdiskriminierenden Kriterien nachgewiesen werden kann. Sie stellen sicher, dass dieser Herkunftsnachweis die in Anhang XII festgelegten Anforderungen erfüllt und mindestens die in diesem Anhang genannten Informationen enthält. Die Mitgliedstaaten erkennen die von ihnen ausgestellten Herkunftsnachweise gegenseitig ausschließlich als Nachweis der in diesem Absatz genannten Informationen an. Jede Verweigerung einer entsprechenden Anerkennung eines Herkunftsnachweises, insbesondere aus Gründen der Betrugsbekämpfung, muss sich auf objektive, transparente und nichtdiskriminierende Kriterien stützen. Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission diese Verweigerung mit und erläutern die Gründe hierfür. Wird die Anerkennung eines Herkunftsnachweises verweigert, so kann die Kommission einen Beschluss erlassen, um die verweigernde Partei insbesondere aufgrund objektiver, transparenter und nichtdiskriminierender Kriterien zur Anerkennung zu verpflichten.

Artikel 26 Absatz 14 — Wärme- und Kälteversorgung Artikel 26 Absatz 14 — Heating and cooling supply Artikel 26 Absatz 14 — Wärme- und Kälteversorgung

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass jede verfügbare Förderung der KWK davon abhängig gemacht wird, dass der erzeugte Strom aus hocheffizienter KWK stammt und die Abwärme wirksam zur Erreichung von Primärenergieeinsparungen genutzt wird. Die staatliche Förderung der KWK sowie der Fernwärmeerzeugung und -netze unterliegt gegebenenfalls den Vorschriften für staatliche Beihilfen.

(14) Member States shall ensure that any available support for cogeneration is subject to the electricity produced originating from high-efficiency cogeneration and the waste heat being effectively used to achieve primary energy savings. Public support to cogeneration and district heating generation and networks shall be subject to State aid rules, where applicable.

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass jede verfügbare Förderung der KWK davon abhängig gemacht wird, dass der erzeugte Strom aus hocheffizienter KWK stammt und die Abwärme wirksam zur Erreichung von Primärenergieeinsparungen genutzt wird. Die staatliche Förderung der KWK sowie der Fernwärmeerzeugung und -netze unterliegt gegebenenfalls den Vorschriften für staatliche Beihilfen.

Artikel 27 — Energieumwandlung, -übertragung bzw. -fernleitung und -verteilung Artikel 27 — Energy transformation, transmission and distribution Artikel 27 — Energieumwandlung, -übertragung bzw. -fernleitung und -verteilung
Artikel 27 Absatz 1 — Energieumwandlung, -übertragung bzw. -fernleitung und -verteilung Artikel 27 Absatz 1 — Energy transformation, transmission and distribution Artikel 27 Absatz 1 — Energieumwandlung, -übertragung bzw. -fernleitung und -verteilung

Die nationalen Energieregulierungsbehörden wenden bei der Erfüllung ihrer Regulierungsaufgaben gemäß den Richtlinien 2009/73/EG und (EU) 2019/944 in Bezug auf ihre Beschlüsse zum Betrieb der Gas- und Strominfrastruktur, einschließlich ihrer Beschlüsse zu Netztarifen, den Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“ gemäß Artikel 3 der vorliegenden Richtlinie an. Zusätzlich zum Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“ können die nationalen Energieregulierungsbehörden unter Wahrung der Klimaziele der Union und der Nachhaltigkeit die Kosteneffizienz, die Systemeffizienz und die Versorgungssicherheit sowie die Marktintegration berücksichtigen, wie in Artikel 18 der Verordnung (EU) 2019/943 und Artikel 13 der Verordnung (EG) Nr. 715/2009 festgelegt.

(1) National energy regulatory authorities shall apply the energy efficiency first principle, in accordance with Article 3 of this Directive, in carrying out the regulatory tasks provided for in Directives 2009/73/EC and (EU) 2019/944 regarding their decisions on the operation of the gas and electricity infrastructure, including their decisions on network tariffs. In addition to the energy efficiency first principle, national energy regulatory authorities may take into account cost efficiency, system efficiency and security of supply, and market integration, while safeguarding the Union’s climate targets and sustainability, as set out in Article 18 of Regulation (EU) 2019/943 and in Article 13 of Regulation (EC) No 715/2009.

Die nationalen Energieregulierungsbehörden wenden bei der Erfüllung ihrer Regulierungsaufgaben gemäß den Richtlinien 2009/73/EG und (EU) 2019/944 in Bezug auf ihre Beschlüsse zum Betrieb der Gas- und Strominfrastruktur, einschließlich ihrer Beschlüsse zu Netztarifen, den Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“ gemäß Artikel 3 der vorliegenden Richtlinie an. Zusätzlich zum Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“ können die nationalen Energieregulierungsbehörden unter Wahrung der Klimaziele der Union und der Nachhaltigkeit die Kosteneffizienz, die Systemeffizienz und die Versorgungssicherheit sowie die Marktintegration berücksichtigen, wie in Artikel 18 der Verordnung (EU) 2019/943 und Artikel 13 der Verordnung (EG) Nr. 715/2009 festgelegt.

Artikel 27 Absatz 2 — Energieumwandlung, -übertragung bzw. -fernleitung und -verteilung Artikel 27 Absatz 2 — Energy transformation, transmission and distribution Artikel 27 Absatz 2 — Energieumwandlung, -übertragung bzw. -fernleitung und -verteilung

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Übertragungs-, Fernleitungs- und Verteilernetzbetreiber bei ihrer Netzplanung, ihrer Netzentwicklung und bei Entscheidungen über Investitionen in das Netz den Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“ gemäß Artikel 3 der vorliegenden Richtlinie anwenden. Die nationalen Regulierungsbehörden oder andere benannte nationale Behörden überprüfen, ob die von den Übertragungs- und Verteilernetzbetreibern verwendeten Methoden Alternativen in der Kosten-Nutzen-Analyse bewerten und die weiter reichenden Vorteile von Energieeffizienzlösungen, nachfrageseitiger Flexibilität und Investitionen in Vermögenswerte, die zum Klimaschutz beitragen, berücksichtigen. Bei der Genehmigung, Überprüfung oder Überwachung ihrer Vorhaben und Netzentwicklungspläne gemäß Artikel 22 der Richtlinie 2009/73/EG und Artikel 32 Absatz 3 und Artikel 51 der Richtlinie (EU) 2019/944 überprüfen die nationalen Regulierungsbehörden und die anderen benannten Behörden auch die Umsetzung des Grundsatzes „Energieeffizienz an erster Stelle“ durch die Übertragungs- bzw. Fernleitungs- oder Verteilernetzbetreiber. Die nationalen Regulierungsbehörden können in enger Zusammenarbeit mit den Übertragungs- bzw. Fernleitungs- und Verteilernetzbetreibern, die wertvolles Fachwissen zur Verfügung stellen können, Methoden und Leitlinien für die Bewertung von Alternativen in der Kosten-Nutzen-Analyse bereitstellen.

(2) Member States shall ensure that gas and electricity transmission and distribution system operators apply the energy efficiency first principle, in accordance with Article 3 of this Directive, in their network planning, network development and investment decisions. National regulatory authorities or other designated national authorities shall verify that methodologies used by transmission system operators and distribution system operators assess alternatives in the cost-benefit analysis and take into account the wider benefits of energy efficiency solutions, demand-side flexibility and investment into assets that contribute to climate change mitigation. National regulatory authorities and other designated authorities shall also verify the implementation of the energy efficiency first principle by the transmission system operators or distribution system operators when approving, verifying or monitoring their projects and network development plans pursuant to Article 22 of Directive 2009/73/EC and to Article 32(3) and Article 51 of Directive (EU) 2019/944. National regulatory authorities may provide methodologies and guidance on how to assess alternatives in the cost-benefit analysis in close cooperation with the transmission system operators and distribution system operators, which can share key technical expertise.

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Übertragungs-, Fernleitungs- und Verteilernetzbetreiber bei ihrer Netzplanung, ihrer Netzentwicklung und bei Entscheidungen über Investitionen in das Netz den Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“ gemäß Artikel 3 der vorliegenden Richtlinie anwenden. Die nationalen Regulierungsbehörden oder andere benannte nationale Behörden überprüfen, ob die von den Übertragungs- und Verteilernetzbetreibern verwendeten Methoden Alternativen in der Kosten-Nutzen-Analyse bewerten und die weiter reichenden Vorteile von Energieeffizienzlösungen, nachfrageseitiger Flexibilität und Investitionen in Vermögenswerte, die zum Klimaschutz beitragen, berücksichtigen. Bei der Genehmigung, Überprüfung oder Überwachung ihrer Vorhaben und Netzentwicklungspläne gemäß Artikel 22 der Richtlinie 2009/73/EG und Artikel 32 Absatz 3 und Artikel 51 der Richtlinie (EU) 2019/944 überprüfen die nationalen Regulierungsbehörden und die anderen benannten Behörden auch die Umsetzung des Grundsatzes „Energieeffizienz an erster Stelle“ durch die Übertragungs- bzw. Fernleitungs- oder Verteilernetzbetreiber. Die nationalen Regulierungsbehörden können in enger Zusammenarbeit mit den Übertragungs- bzw. Fernleitungs- und Verteilernetzbetreibern, die wertvolles Fachwissen zur Verfügung stellen können, Methoden und Leitlinien für die Bewertung von Alternativen in der Kosten-Nutzen-Analyse bereitstellen.

Artikel 27 Absatz 3 — Energieumwandlung, -übertragung bzw. -fernleitung und -verteilung Artikel 27 Absatz 3 — Energy transformation, transmission and distribution Artikel 27 Absatz 3 — Energieumwandlung, -übertragung bzw. -fernleitung und -verteilung

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Übertragungs- bzw. Fernleitungs- und Verteilernetzbetreiber den Gesamtumfang der Netzverluste überwachen und quantifizieren und, soweit dies technisch und finanziell durchführbar ist, die Netze optimieren und die Netzeffizienz verbessern. Die Übertragungs- bzw. Fernleitungs- und Verteilernetzbetreiber melden diese Maßnahmen und die durch Verringerung der Netzverluste erwarteten Energieeinsparungen der nationalen Energieregulierungsbehörde. Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass Übertragungs- bzw. Fernleitungs- und Verteilernetzbetreiber Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung in Bezug auf ihre bestehenden Übertragungs- bzw. Fernleitungs- oder Verteilernetze für Gas oder Strom bewerten und die Energieeffizienz in Bezug auf Auslegung und Betrieb der Infrastruktur verbessern, und zwar insbesondere was den Ausbau intelligenter Netze betrifft. Die Mitgliedstaaten bestärken die Übertragungs- bzw. Fernleitungs- und Verteilernetzbetreiber durch anreizbasierte Regelungen im Einklang mit den Tarifgrundsätzen gemäß Artikel 18 der Verordnung (EU) 2019/943 und Artikel 13 der Verordnung (EG) Nr. 715/2009, innovative Lösungen zur Verbesserung der Energieeffizienz bestehender und künftiger Systeme zu entwickeln.

(3) Member States shall ensure that transmission and distribution system operators monitor and quantify the overall volume of network losses and, where it is technically and financially feasible, optimise networks and improve network efficiency. Transmission and distribution system operators shall report those measures and expected energy savings through the reduction of network losses to the national energy regulatory authority. Member States shall ensure that transmission and distribution system operators assess energy efficiency improvement measures with regard to their existing gas or electricity transmission or distribution systems and improve energy efficiency in infrastructure design and operation, especially in terms of smart grid deployment. Member States shall encourage transmission and distribution system operators to develop innovative solutions to improve the energy efficiency of existing and future systems through incentive-based regulations in accordance with the tariff principles set out in Article 18 of Regulation (EU) 2019/943 and Article 13 of Regulation (EC) No 715/2009.

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Übertragungs- bzw. Fernleitungs- und Verteilernetzbetreiber den Gesamtumfang der Netzverluste überwachen und quantifizieren und, soweit dies technisch und finanziell durchführbar ist, die Netze optimieren und die Netzeffizienz verbessern. Die Übertragungs- bzw. Fernleitungs- und Verteilernetzbetreiber melden diese Maßnahmen und die durch Verringerung der Netzverluste erwarteten Energieeinsparungen der nationalen Energieregulierungsbehörde. Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass Übertragungs- bzw. Fernleitungs- und Verteilernetzbetreiber Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung in Bezug auf ihre bestehenden Übertragungs- bzw. Fernleitungs- oder Verteilernetze für Gas oder Strom bewerten und die Energieeffizienz in Bezug auf Auslegung und Betrieb der Infrastruktur verbessern, und zwar insbesondere was den Ausbau intelligenter Netze betrifft. Die Mitgliedstaaten bestärken die Übertragungs- bzw. Fernleitungs- und Verteilernetzbetreiber durch anreizbasierte Regelungen im Einklang mit den Tarifgrundsätzen gemäß Artikel 18 der Verordnung (EU) 2019/943 und Artikel 13 der Verordnung (EG) Nr. 715/2009, innovative Lösungen zur Verbesserung der Energieeffizienz bestehender und künftiger Systeme zu entwickeln.

Artikel 27 Absatz 4 — Energieumwandlung, -übertragung bzw. -fernleitung und -verteilung Artikel 27 Absatz 4 — Energy transformation, transmission and distribution Artikel 27 Absatz 4 — Energieumwandlung, -übertragung bzw. -fernleitung und -verteilung

Die nationalen Energieregulierungsbehörden nehmen in den Jahresbericht gemäß Artikel 41 der Richtlinie 2009/73/EG und Artikel 59 Absatz 1 Buchstabe i der Richtlinie (EU) 2019/944 einen spezifischen Abschnitt über die Fortschritte bei der Energieeffizienzverbesserung beim Betrieb der Gas- und Strominfrastruktur auf. In diesen Berichten legen die nationalen Energieregulierungsbehörden eine Bewertung des Gesamtwirkungsgrads beim Betrieb der Gas- und Strominfrastruktur sowie der von den Übertragungs- bzw. Fernleitungs- und Verteilernetzbetreibern durchgeführten Maßnahmen vor und geben gegebenenfalls Empfehlungen für Energieeffizienzverbesserungen ab, einschließlich kosteneffizienter Alternativen zur Verringerung der Spitzenlasten und des Gesamtstromverbrauchs.

(4) National energy regulatory authorities shall include a specific section on the progress achieved in energy efficiency improvements regarding the operation of the gas and electricity infrastructure in the annual report drawn up pursuant to Article 41 of Directive 2009/73/EC and pursuant to Article 59(1), point (i), of Directive (EU) 2019/944. In those reports, national energy regulatory authorities shall provide an assessment of the overall efficiency in the operation of the gas and electricity infrastructure, the measures carried out by transmission and distribution system operators and, where applicable, provide recommendations for energy efficiency improvements, including cost-efficient alternatives that reduce peak loads and overall electricity use.

Die nationalen Energieregulierungsbehörden nehmen in den Jahresbericht gemäß Artikel 41 der Richtlinie 2009/73/EG und Artikel 59 Absatz 1 Buchstabe i der Richtlinie (EU) 2019/944 einen spezifischen Abschnitt über die Fortschritte bei der Energieeffizienzverbesserung beim Betrieb der Gas- und Strominfrastruktur auf. In diesen Berichten legen die nationalen Energieregulierungsbehörden eine Bewertung des Gesamtwirkungsgrads beim Betrieb der Gas- und Strominfrastruktur sowie der von den Übertragungs- bzw. Fernleitungs- und Verteilernetzbetreibern durchgeführten Maßnahmen vor und geben gegebenenfalls Empfehlungen für Energieeffizienzverbesserungen ab, einschließlich kosteneffizienter Alternativen zur Verringerung der Spitzenlasten und des Gesamtstromverbrauchs.

Artikel 27 Absatz 5 — Energieumwandlung, -übertragung bzw. -fernleitung und -verteilung Artikel 27 Absatz 5 — Energy transformation, transmission and distribution Artikel 27 Absatz 5 — Energieumwandlung, -übertragung bzw. -fernleitung und -verteilung

Für den Strombereich gewährleisten die Mitgliedstaaten, dass die Netzregulierung und die Netztarife die Kriterien des Anhangs XIII erfüllen, wobei die gemäß der Verordnung (EU) 2019/943 entwickelten Netzkodizes und Leitlinien sowie die in Artikel 59 Absatz 7 Buchstabe a der Richtlinie (EU) 2019/944 festgelegte Verpflichtung, zu ermöglichen, dass die notwendigen Investitionen in die Netze auf eine Art und Weise vorgenommen werden, die die Lebensfähigkeit der Netze gewährleistet, berücksichtigt werden.

(5) For electricity, Member States shall ensure that network regulation and network tariffs fulfil the criteria set out in Annex XIII, taking into account network codes and guidelines developed pursuant to Regulation (EU) 2019/943 and the obligation set out in Article 59(7), point (a), of Directive (EU) 2019/944 to allow for necessary investments in the networks to be carried out in a manner ensuring the viability of the networks.

Für den Strombereich gewährleisten die Mitgliedstaaten, dass die Netzregulierung und die Netztarife die Kriterien des Anhangs XIII erfüllen, wobei die gemäß der Verordnung (EU) 2019/943 entwickelten Netzkodizes und Leitlinien sowie die in Artikel 59 Absatz 7 Buchstabe a der Richtlinie (EU) 2019/944 festgelegte Verpflichtung, zu ermöglichen, dass die notwendigen Investitionen in die Netze auf eine Art und Weise vorgenommen werden, die die Lebensfähigkeit der Netze gewährleistet, berücksichtigt werden.

Artikel 27 Absatz 6 — Energieumwandlung, -übertragung bzw. -fernleitung und -verteilung Artikel 27 Absatz 6 — Energy transformation, transmission and distribution Artikel 27 Absatz 6 — Energieumwandlung, -übertragung bzw. -fernleitung und -verteilung

Die Mitgliedstaaten können Systemkomponenten und Tarifstrukturen mit sozialer Zielsetzung für die netzgebundene Energieübertragung bzw. -fernleitung und -verteilung genehmigen, sofern alle störenden Auswirkungen auf das Übertragungs- bzw. Fernleitungs- und Verteilernetz auf das erforderliche Mindestmaß begrenzt werden und in keinem unangemessenen Verhältnis zu der sozialen Zielsetzung stehen.

(6) Member States may permit components of schemes and tariff structures with a social aim for net-bound energy transmission and distribution, provided that any disruptive effects on the transmission and distribution system are kept to the minimum necessary and are not disproportionate to the social aim.

Die Mitgliedstaaten können Systemkomponenten und Tarifstrukturen mit sozialer Zielsetzung für die netzgebundene Energieübertragung bzw. -fernleitung und -verteilung genehmigen, sofern alle störenden Auswirkungen auf das Übertragungs- bzw. Fernleitungs- und Verteilernetz auf das erforderliche Mindestmaß begrenzt werden und in keinem unangemessenen Verhältnis zu der sozialen Zielsetzung stehen.

Artikel 27 Absatz 7 — Energieumwandlung, -übertragung bzw. -fernleitung und -verteilung Artikel 27 Absatz 7 — Energy transformation, transmission and distribution Artikel 27 Absatz 7 — Energieumwandlung, -übertragung bzw. -fernleitung und -verteilung

Die nationalen Regulierungsbehörden stellen sicher, dass Anreize in Übertragungs- bzw. Fernleitungs- und Verteilungstarifen, die sich nachteilig auf die Energieeffizienz der Stromerzeugung, -übertragung, -verteilung und -lieferung sowie der Gaserzeugung, -fernleitung, -verteilung und -lieferung auswirken, beseitigt werden. Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Auslegung der Infrastruktur und der Betrieb der bestehenden Infrastruktur im Einklang mit der Richtlinie (EU) 2019/943 effizient sind und die Tarife eine nachfrageseitige Steuerung ermöglichen.

(7) National regulatory authorities shall ensure the removal of those incentives in transmission and distribution tariffs that are detrimental to the energy efficiency of the generation, transmission, distribution and supply of electricity and gas. Member States shall ensure efficiency in infrastructure design and the operation of the existing infrastructure, in accordance with Regulation (EU) 2019/943, and that tariffs allow for demand response.

Die nationalen Regulierungsbehörden stellen sicher, dass Anreize in Übertragungs- bzw. Fernleitungs- und Verteilungstarifen, die sich nachteilig auf die Energieeffizienz der Stromerzeugung, -übertragung, -verteilung und -lieferung sowie der Gaserzeugung, -fernleitung, -verteilung und -lieferung auswirken, beseitigt werden. Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Auslegung der Infrastruktur und der Betrieb der bestehenden Infrastruktur im Einklang mit der Richtlinie (EU) 2019/943 effizient sind und die Tarife eine nachfrageseitige Steuerung ermöglichen.

Artikel 27 Absatz 8 — Energieumwandlung, -übertragung bzw. -fernleitung und -verteilung Artikel 27 Absatz 8 — Energy transformation, transmission and distribution Artikel 27 Absatz 8 — Energieumwandlung, -übertragung bzw. -fernleitung und -verteilung

Die Übertragungs- und Verteilernetzbetreiber müssen Anhang XIV entsprechen.

(8) Transmission system operators and distribution system operators shall comply with Annex XIV.

Die Übertragungs- und Verteilernetzbetreiber müssen Anhang XIV entsprechen.

Artikel 27 Absatz 9 — Energieumwandlung, -übertragung bzw. -fernleitung und -verteilung Artikel 27 Absatz 9 — Energy transformation, transmission and distribution Artikel 27 Absatz 9 — Energieumwandlung, -übertragung bzw. -fernleitung und -verteilung

Die nationalen Regulierungsbehörden können gegebenenfalls von den Übertragungs- und Verteilernetzbetreibern verlangen, dass sie die Ansiedlung hocheffizienter KWK-Anlagen in der Nähe von Wärmebedarfsgebieten fördern, indem sie die Anschluss- und Netznutzungsgebühren senken.

(9) Where appropriate, national regulatory authorities may require transmission system operators and distribution system operators to encourage high-efficiency cogeneration to be located close to areas of heat demand by reducing the connection and use-of-system charges.

Die nationalen Regulierungsbehörden können gegebenenfalls von den Übertragungs- und Verteilernetzbetreibern verlangen, dass sie die Ansiedlung hocheffizienter KWK-Anlagen in der Nähe von Wärmebedarfsgebieten fördern, indem sie die Anschluss- und Netznutzungsgebühren senken.

Artikel 27 Absatz 10 — Energieumwandlung, -übertragung bzw. -fernleitung und -verteilung Artikel 27 Absatz 10 — Energy transformation, transmission and distribution Artikel 27 Absatz 10 — Energieumwandlung, -übertragung bzw. -fernleitung und -verteilung

Die Mitgliedstaaten können Erzeugern von Strom aus hocheffizienter KWK, die einen Netzanschluss wünschen, gestatten, für die Anschlussarbeiten eine Ausschreibung durchzuführen.

(10) Member States may allow producers of electricity from high-efficiency cogeneration wishing to be connected to the grid to issue a call for tender for the connection work.

Die Mitgliedstaaten können Erzeugern von Strom aus hocheffizienter KWK, die einen Netzanschluss wünschen, gestatten, für die Anschlussarbeiten eine Ausschreibung durchzuführen.

Artikel 27 Absatz 11 — Energieumwandlung, -übertragung bzw. -fernleitung und -verteilung Artikel 27 Absatz 11 — Energy transformation, transmission and distribution Artikel 27 Absatz 11 — Energieumwandlung, -übertragung bzw. -fernleitung und -verteilung

Bei der Berichterstattung nach der Richtlinie 2010/75/EU prüfen die Mitgliedstaaten unbeschadet des Artikels 9 Absatz 2 der genannten Richtlinie, ob Informationen über Energieeffizienzniveaus von Anlagen, die mit einer thermischen Gesamtnennleistung von 50 MW oder mehr Brennstoffe verfeuern, aufgenommen werden, und zwar unter Berücksichtigung der relevanten besten verfügbaren Techniken, die gemäß der Richtlinie 2010/75/EU entwickelt wurden.

(11) When reporting under Directive 2010/75/EU, and without prejudice to Article 9(2) of that Directive, Member States shall consider including information on energy efficiency levels of installations undertaking the combustion of fuels with total rated thermal input of 50 MW or more in the light of the relevant best available techniques developed in accordance with Directive 2010/75/EU.

Bei der Berichterstattung nach der Richtlinie 2010/75/EU prüfen die Mitgliedstaaten unbeschadet des Artikels 9 Absatz 2 der genannten Richtlinie, ob Informationen über Energieeffizienzniveaus von Anlagen, die mit einer thermischen Gesamtnennleistung von 50 MW oder mehr Brennstoffe verfeuern, aufgenommen werden, und zwar unter Berücksichtigung der relevanten besten verfügbaren Techniken, die gemäß der Richtlinie 2010/75/EU entwickelt wurden.

KAPITEL VI — HORIZONTALE BESTIMMUNGEN KAPITEL VI — HORIZONTAL PROVISIONS KAPITEL VI — HORIZONTALE BESTIMMUNGEN
Artikel 28 — Verfügbarkeit von Qualifizierungs-, Akkreditierungs- und Zertifizierungssystemen Artikel 28 — Availability of qualification, accreditation and certification schemes Artikel 28 — Verfügbarkeit von Qualifizierungs-, Akkreditierungs- und Zertifizierungssystemen
Artikel 28 Absatz 1 — Verfügbarkeit von Qualifizierungs-, Akkreditierungs- und Zertifizierungssystemen Artikel 28 Absatz 1 — Availability of qualification, accreditation and certification schemes Artikel 28 Absatz 1 — Verfügbarkeit von Qualifizierungs-, Akkreditierungs- und Zertifizierungssystemen

Die Mitgliedstaaten errichten ein Netzwerk zur Sicherstellung eines den Markterfordernissen entsprechenden Kompetenzniveaus für Berufe im Bereich Energieeffizienz. Die Mitgliedstaaten stellen in enger Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern sicher, dass Zertifizierungs- oder gleichwertige Qualifizierungssysteme, soweit erforderlich einschließlich geeigneter Ausbildungsprogramme, für Berufe im Bereich Energieeffizienz, darunter Energiedienstleister, Anbieter von Energieaudits, Energiemanager, unabhängige Experten, Installateure von Gebäudekomponenten gemäß der Richtlinie 2010/31/EU und Anbieter integrierter Renovierungsarbeiten, zur Verfügung stehen und zuverlässig sind und zu den nationalen Energieeffizienzzielen und den allgemeinen Dekarbonisierungszielen der Union beitragen.

Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass Anbieter von Zertifizierungs- oder gleichwertigen Qualifizierungssystemen, soweit erforderlich einschließlich geeigneter Ausbildungsprogramme, gegebenenfalls im Einklang mit der Verordnung (EG) Nr. 765/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates ( 13 ) akkreditiert oder nach konvergierenden nationalen Rechtsvorschriften oder Normen zugelassen sind.

(1) Member States shall set up a network ensuring the appropriate level of competences for energy efficiency-related professions that corresponds to market needs. Member States, in close cooperation with the social partners, shall ensure that certification or equivalent qualification schemes, including, where necessary, suitable training programmes, are available for energy efficiency-related professions including providers of energy services, providers of energy audits, energy managers, independent experts, installers of building elements as referred to in Directive 2010/31/EU, and providers of integrated renovation works, and are reliable and contribute to national energy efficiency objectives and the overall Union decarbonisation objectives.

Member States shall ensure that providers of certification or equivalent qualification schemes, including, where necessary, suitable training programmes are accredited in accordance with Regulation (EC) No 765/2008 of the European Parliament and of the Council (47) or approved in line with converging national legislation or standards.

Die Mitgliedstaaten errichten ein Netzwerk zur Sicherstellung eines den Markterfordernissen entsprechenden Kompetenzniveaus für Berufe im Bereich Energieeffizienz. Die Mitgliedstaaten stellen in enger Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern sicher, dass Zertifizierungs- oder gleichwertige Qualifizierungssysteme, soweit erforderlich einschließlich geeigneter Ausbildungsprogramme, für Berufe im Bereich Energieeffizienz, darunter Energiedienstleister, Anbieter von Energieaudits, Energiemanager, unabhängige Experten, Installateure von Gebäudekomponenten gemäß der Richtlinie 2010/31/EU und Anbieter integrierter Renovierungsarbeiten, zur Verfügung stehen und zuverlässig sind und zu den nationalen Energieeffizienzzielen und den allgemeinen Dekarbonisierungszielen der Union beitragen.

Die Mitgliedstaaten sorgen dafür, dass Anbieter von Zertifizierungs- oder gleichwertigen Qualifizierungssystemen, soweit erforderlich einschließlich geeigneter Ausbildungsprogramme, gegebenenfalls im Einklang mit der Verordnung (EG) Nr. 765/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates ( 13 ) akkreditiert oder nach konvergierenden nationalen Rechtsvorschriften oder Normen zugelassen sind.

Artikel 28 Absatz 2 — Verfügbarkeit von Qualifizierungs-, Akkreditierungs- und Zertifizierungssystemen Artikel 28 Absatz 2 — Availability of qualification, accreditation and certification schemes Artikel 28 Absatz 2 — Verfügbarkeit von Qualifizierungs-, Akkreditierungs- und Zertifizierungssystemen

Die Mitgliedstaaten fördern die Teilnahme an Zertifizierungs-, Ausbildungs- und Schulungsprogrammen, um ein den Markterfordernissen entsprechendes Kompetenzniveau für Berufe im Bereich Energieeffizienz sicherzustellen.

(2) Member States shall promote participation in certification, training and education programmes to ensure the appropriate level of competences for energy efficiency professions that correspond to market needs.

Die Mitgliedstaaten fördern die Teilnahme an Zertifizierungs-, Ausbildungs- und Schulungsprogrammen, um ein den Markterfordernissen entsprechendes Kompetenzniveau für Berufe im Bereich Energieeffizienz sicherzustellen.

Artikel 28 Absatz 3 — Verfügbarkeit von Qualifizierungs-, Akkreditierungs- und Zertifizierungssystemen Artikel 28 Absatz 3 — Availability of qualification, accreditation and certification schemes Artikel 28 Absatz 3 — Verfügbarkeit von Qualifizierungs-, Akkreditierungs- und Zertifizierungssystemen

Bis zum 11. Oktober 2024 geht die Kommission wie folgt vor: a) Sie bringt in Zusammenarbeit mit einer von den Mitgliedstaaten benannten Expertengruppe einen Rahmen für eine Kampagne auf den Weg oder konzipiert eine Kampagne, um unter Wahrung des Grundsatzes der Nichtdiskriminierung mehr Menschen für Energieeffizienzberufe zu gewinnen. b) Sie bewertet, ob nach Möglichkeit unter Nutzung bestehender Initiativen die Einrichtung einer zentralen Zugangsplattform zur Unterstützung der Mitgliedstaaten bei der Ausarbeitung ihrer Maßnahmen durchführbar ist, um sicherzustellen, dass ausreichend qualifizierte Fachkräfte vorhanden sind, die erforderlich sind, um mit dem Tempo des Fortschritts bei der Energieeffizienz Schritt zu halten, damit die Klima- und Energieziele der Union erreicht werden. Auf der Plattform werden Experten aus den Mitgliedstaaten, die Sozialpartner, Bildungseinrichtungen, Hochschulen und andere einschlägige Interessenträger zusammengebracht, um bewährte Verfahren bei Qualifizierungssystemen und Ausbildungsprogrammen zu fördern und zu unterstützen und so dafür zu sorgen, dass es im Bereich Energieeffizienz mehr Fachkräfte gibt und vorhandene Fachkräfte umgeschult bzw. weitergebildet werden, damit der Bedarf am Markt gedeckt werden kann.

(3) By 11 October 2024, the Commission shall:

(a) in cooperation with a group of experts nominated by Member States, set up a framework for or design a campaign to attract more people to energy efficiency professions while ensuring respect for the principle of non-discrimination;

(b) assess the viability of setting up a single point of access platform, making use of existing initiatives where possible, to provide support to the Member States in setting up their measures to ensure the appropriate level of qualified professionals needed to keep up with the pace of progress in energy efficiency to reach the Union’s climate and energy targets. The platform would gather experts from Member States, the social partners, education institutions, academia and other relevant stakeholders to foster and promote best practices of qualification schemes and training programmes to ensure more energy efficiency professionals and to re-skill or up-skill existing professionals in order to meet market needs.

Bis zum 11. Oktober 2024 geht die Kommission wie folgt vor: a) Sie bringt in Zusammenarbeit mit einer von den Mitgliedstaaten benannten Expertengruppe einen Rahmen für eine Kampagne auf den Weg oder konzipiert eine Kampagne, um unter Wahrung des Grundsatzes der Nichtdiskriminierung mehr Menschen für Energieeffizienzberufe zu gewinnen. b) Sie bewertet, ob nach Möglichkeit unter Nutzung bestehender Initiativen die Einrichtung einer zentralen Zugangsplattform zur Unterstützung der Mitgliedstaaten bei der Ausarbeitung ihrer Maßnahmen durchführbar ist, um sicherzustellen, dass ausreichend qualifizierte Fachkräfte vorhanden sind, die erforderlich sind, um mit dem Tempo des Fortschritts bei der Energieeffizienz Schritt zu halten, damit die Klima- und Energieziele der Union erreicht werden. Auf der Plattform werden Experten aus den Mitgliedstaaten, die Sozialpartner, Bildungseinrichtungen, Hochschulen und andere einschlägige Interessenträger zusammengebracht, um bewährte Verfahren bei Qualifizierungssystemen und Ausbildungsprogrammen zu fördern und zu unterstützen und so dafür zu sorgen, dass es im Bereich Energieeffizienz mehr Fachkräfte gibt und vorhandene Fachkräfte umgeschult bzw. weitergebildet werden, damit der Bedarf am Markt gedeckt werden kann.

Artikel 28 Absatz 4 — Verfügbarkeit von Qualifizierungs-, Akkreditierungs- und Zertifizierungssystemen Artikel 28 Absatz 4 — Availability of qualification, accreditation and certification schemes Artikel 28 Absatz 4 — Verfügbarkeit von Qualifizierungs-, Akkreditierungs- und Zertifizierungssystemen

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass nationale Zertifizierungs- oder gleichwertige Qualifizierungssysteme, soweit erforderlich einschließlich Ausbildungsprogrammen, bestehende europäische oder internationale Normen für die Energieeffizienz berücksichtigen.

(4) Member States shall ensure that national certification, or equivalent qualification schemes, including, where necessary, training programmes, take into account existing European or international standards on energy efficiency.

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass nationale Zertifizierungs- oder gleichwertige Qualifizierungssysteme, soweit erforderlich einschließlich Ausbildungsprogrammen, bestehende europäische oder internationale Normen für die Energieeffizienz berücksichtigen.

Artikel 28 Absatz 5 — Verfügbarkeit von Qualifizierungs-, Akkreditierungs- und Zertifizierungssystemen Artikel 28 Absatz 5 — Availability of qualification, accreditation and certification schemes Artikel 28 Absatz 5 — Verfügbarkeit von Qualifizierungs-, Akkreditierungs- und Zertifizierungssystemen

Die Mitgliedstaaten machen die Zertifizierungssysteme, die gleichwertigen Qualifizierungssysteme oder die geeigneten Ausbildungsprogramme nach Absatz 1 öffentlich zugänglich und arbeiten sowohl untereinander als auch mit der Kommission bei Vergleichen zwischen den Systemen sowie bei der Anerkennung der Systeme zusammen.

Die Mitgliedstaaten treffen geeignete Maßnahmen, um die Verbraucher gemäß Artikel 29 Absatz 1 auf die Verfügbarkeit der Systeme aufmerksam zu machen.

(5) Member States shall make publicly available the certification, equivalent qualification schemes or suitable training programmes referred to in paragraph 1, and shall cooperate among themselves and with the Commission on comparisons between, and recognition of, the schemes.

Member States shall take appropriate measures to make consumers aware of the availability of the schemes in accordance with Article 29(1).

Die Mitgliedstaaten machen die Zertifizierungssysteme, die gleichwertigen Qualifizierungssysteme oder die geeigneten Ausbildungsprogramme nach Absatz 1 öffentlich zugänglich und arbeiten sowohl untereinander als auch mit der Kommission bei Vergleichen zwischen den Systemen sowie bei der Anerkennung der Systeme zusammen.

Die Mitgliedstaaten treffen geeignete Maßnahmen, um die Verbraucher gemäß Artikel 29 Absatz 1 auf die Verfügbarkeit der Systeme aufmerksam zu machen.

Artikel 28 Absatz 6 — Verfügbarkeit von Qualifizierungs-, Akkreditierungs- und Zertifizierungssystemen Artikel 28 Absatz 6 — Availability of qualification, accreditation and certification schemes Artikel 28 Absatz 6 — Verfügbarkeit von Qualifizierungs-, Akkreditierungs- und Zertifizierungssystemen

Die Mitgliedstaaten bewerten bis zum 31. Dezember 2024 und danach mindestens alle vier Jahre, ob die Systeme das erforderliche Maß an Kompetenzen und den gleichberechtigten Zugang aller Einzelpersonen im Einklang mit dem Grundsatz der Nichtdiskriminierung für Energiedienstleister, Energieauditoren, Energiemanager, unabhängige Experten, Installateure von Gebäudekomponenten gemäß Richtlinie 2010/31/EU und Anbieter integrierter Renovierungsarbeiten gewährleisten. Die Mitgliedstaaten bewerten zudem die Differenz zwischen den verfügbaren und den nachgefragten Fachkräften. Die Mitgliedstaaten machen die Bewertung und die sich daraus ergebenden Empfehlungen öffentlich zugänglich und stellen sie über die gemäß Artikel 28 der Verordnung (EU) 2018/1999 eingerichtete E-Plattform bereit.

(6) By 31 December 2024 and at least every four years thereafter, Member States shall assess whether the schemes ensure the necessary level of competences and equal access to all individuals in accordance with the principle of non-discrimination for energy services providers, energy auditors, energy managers, independent experts, installers of building elements as referred to in Directive 2010/31/EU, and providers of integrated renovation works. Member States shall also assess the gap between available and in demand professionals. Member States shall make the assessment and recommendations thereof publicly available and submit them through the e-platform established in accordance with Article 28 of Regulation (EU) 2018/1999.

Die Mitgliedstaaten bewerten bis zum 31. Dezember 2024 und danach mindestens alle vier Jahre, ob die Systeme das erforderliche Maß an Kompetenzen und den gleichberechtigten Zugang aller Einzelpersonen im Einklang mit dem Grundsatz der Nichtdiskriminierung für Energiedienstleister, Energieauditoren, Energiemanager, unabhängige Experten, Installateure von Gebäudekomponenten gemäß Richtlinie 2010/31/EU und Anbieter integrierter Renovierungsarbeiten gewährleisten. Die Mitgliedstaaten bewerten zudem die Differenz zwischen den verfügbaren und den nachgefragten Fachkräften. Die Mitgliedstaaten machen die Bewertung und die sich daraus ergebenden Empfehlungen öffentlich zugänglich und stellen sie über die gemäß Artikel 28 der Verordnung (EU) 2018/1999 eingerichtete E-Plattform bereit.

Artikel 29 — Energiedienstleistungen Artikel 29 — Energy services Artikel 29 — Energiedienstleistungen
Artikel 29 Absatz 1 — Energiedienstleistungen Artikel 29 Absatz 1 — Energy services Artikel 29 Absatz 1 — Energiedienstleistungen

Die Mitgliedstaaten fördern den Energiedienstleistungsmarkt und den Zugang zu ihm für KMU, indem sie klare und leicht zugängliche Informationen über Folgendes verbreiten: a) verfügbare Energiedienstleistungsverträge und Klauseln, die in solche Verträge aufgenommen werden sollten, um Energieeinsparungen sicherzustellen und die Rechte der Endkunden zu wahren; b) Finanzinstrumente, Anreize, Zuschüsse, Umlauffonds, Garantien, Versicherungssysteme und Darlehen zur Förderung von Dienstleistungsprojekten im Bereich Energieeffizienz; c) verfügbare qualifizierte oder zertifizierte Energiedienstleister, wie etwa Energiedienstleistungsunternehmen, sowie deren Qualifikationen oder Zertifizierungen gemäß Artikel 28; d) verfügbare Überwachungs- und Prüfmethoden sowie Qualitätskontrollsysteme.

(1) Member States shall promote the energy services market and access to it for SMEs by disseminating clear and easily accessible information on:

(a) available energy service contracts and clauses that should be included in such contracts to guarantee energy savings and final customers’ rights;

(b) financial instruments, incentives, grants, revolving funds, guarantees, insurance schemes, and loans to support energy efficiency service projects;

(c) available energy services providers, such as ESCOs, that are qualified or certified and their qualifications or certifications in accordance with Article 28;

(d) available monitoring and verification methodologies and quality control schemes.

Die Mitgliedstaaten fördern den Energiedienstleistungsmarkt und den Zugang zu ihm für KMU, indem sie klare und leicht zugängliche Informationen über Folgendes verbreiten: a) verfügbare Energiedienstleistungsverträge und Klauseln, die in solche Verträge aufgenommen werden sollten, um Energieeinsparungen sicherzustellen und die Rechte der Endkunden zu wahren; b) Finanzinstrumente, Anreize, Zuschüsse, Umlauffonds, Garantien, Versicherungssysteme und Darlehen zur Förderung von Dienstleistungsprojekten im Bereich Energieeffizienz; c) verfügbare qualifizierte oder zertifizierte Energiedienstleister, wie etwa Energiedienstleistungsunternehmen, sowie deren Qualifikationen oder Zertifizierungen gemäß Artikel 28; d) verfügbare Überwachungs- und Prüfmethoden sowie Qualitätskontrollsysteme.

Artikel 29 Absatz 2 — Energiedienstleistungen Artikel 29 Absatz 2 — Energy services Artikel 29 Absatz 2 — Energiedienstleistungen

Die Mitgliedstaaten unterstützen die Entwicklung von gegebenenfalls auf europäischen oder internationalen Normen beruhenden Gütesiegeln, unter anderem durch Fachverbände.

(2) Member States shall encourage the development of quality labels, inter alia, by trade associations, based on European or international standards where relevant.

Die Mitgliedstaaten unterstützen die Entwicklung von gegebenenfalls auf europäischen oder internationalen Normen beruhenden Gütesiegeln, unter anderem durch Fachverbände.

Artikel 29 Absatz 3 — Energiedienstleistungen Artikel 29 Absatz 3 — Energy services Artikel 29 Absatz 3 — Energiedienstleistungen

Die Mitgliedstaaten machen eine Liste verfügbarer qualifizierter oder zertifizierter Energiedienstleister sowie ihrer Qualifizierungen oder Zertifizierungen gemäß Artikel 28 öffentlich zugänglich und aktualisieren diese Liste regelmäßig oder sorgen für eine Schnittstelle, über die die Energiedienstleister diese Informationen bereitstellen können.

(3) Member States shall make publicly available and regularly update a list of available energy service providers that are qualified or certified and their qualifications or certifications in accordance with Article 28, or provide an interface where energy service providers can provide that information.

Die Mitgliedstaaten machen eine Liste verfügbarer qualifizierter oder zertifizierter Energiedienstleister sowie ihrer Qualifizierungen oder Zertifizierungen gemäß Artikel 28 öffentlich zugänglich und aktualisieren diese Liste regelmäßig oder sorgen für eine Schnittstelle, über die die Energiedienstleister diese Informationen bereitstellen können.

Artikel 29 Absatz 4 — Energiedienstleistungen Artikel 29 Absatz 4 — Energy services Artikel 29 Absatz 4 — Energiedienstleistungen

Die Mitgliedstaaten fördern und gewährleisten, soweit technisch und wirtschaftlich durchführbar, die Nutzung von Energieleistungsverträgen für die Renovierung großer Gebäude, die sich im Eigentum öffentlicher Einrichtungen befinden. Bei Renovierungen großer Nichtwohngebäude mit einer Gesamtnutzfläche von mehr als 750 m2 stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass öffentliche Einrichtungen prüfen, ob die Nutzung von Energieleistungsverträgen und sonstigen leistungsbasierten Energiedienstleistungen durchführbar ist.

Die Mitgliedstaaten können öffentliche Einrichtungen darin bestärken, Energieleistungsverträge mit erweiterten Energiedienstleistungen, einschließlich Laststeuerung und Speicherung, zu kombinieren, um für Energieeinsparungen zu sorgen und die erzielten Ergebnisse im Lauf der Zeit durch kontinuierliche Überwachung, wirksamen Betrieb und Wartung aufrechtzuerhalten.

(4) Member States shall promote and ensure, where technically and economically feasible, the use of energy performance contracting for renovations of large buildings that are owned by public bodies. For renovations of large non-residential buildings with a total useful floor area above 750 m2, Member States shall ensure that public bodies assess the feasibility of using energy performance contracting and other performance-based energy services.

Member States may encourage public bodies to combine energy performance contracting with expanded energy services, including demand response and storage, in order to ensure energy savings and maintain the results obtained over time through continuous monitoring, effective operation and maintenance.

Die Mitgliedstaaten fördern und gewährleisten, soweit technisch und wirtschaftlich durchführbar, die Nutzung von Energieleistungsverträgen für die Renovierung großer Gebäude, die sich im Eigentum öffentlicher Einrichtungen befinden. Bei Renovierungen großer Nichtwohngebäude mit einer Gesamtnutzfläche von mehr als 750 m2 stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass öffentliche Einrichtungen prüfen, ob die Nutzung von Energieleistungsverträgen und sonstigen leistungsbasierten Energiedienstleistungen durchführbar ist.

Die Mitgliedstaaten können öffentliche Einrichtungen darin bestärken, Energieleistungsverträge mit erweiterten Energiedienstleistungen, einschließlich Laststeuerung und Speicherung, zu kombinieren, um für Energieeinsparungen zu sorgen und die erzielten Ergebnisse im Lauf der Zeit durch kontinuierliche Überwachung, wirksamen Betrieb und Wartung aufrechtzuerhalten.

Artikel 29 Absatz 5 — Energiedienstleistungen Artikel 29 Absatz 5 — Energy services Artikel 29 Absatz 5 — Energiedienstleistungen

Die Mitgliedstaaten unterstützen den öffentlichen Sektor bei der Annahme von Energiedienstleistungsangeboten, insbesondere für Gebäuderenovierungen, indem sie a) Energieleistungs-Musterverträge bereitstellen, die mindestens die in Anhang XV aufgeführten Punkte enthalten und bestehende europäische und internationale Normen, verfügbare Leitlinien für Ausschreibungen und den Eurostat-Leitfaden für die statistische Behandlung von Energieleistungsverträgen in den Staatskonten berücksichtigen; b) Informationen über bewährte Verfahren in Bezug auf Energieleistungsverträge bereitstellen, die – sofern verfügbar – eine Kosten-Nutzen-Analyse unter Berücksichtigung des gesamten Lebenszyklus beinhalten; c) eine Datenbank zu umgesetzten und laufenden Vorhaben mit Energieleistungsverträgen fördern und öffentlich zugänglich machen, in der die erwarteten und die erzielten Energieeinsparungen enthalten sind.

(5) Member States shall support the public sector in taking up energy service offers, in particular for building refurbishment, by:

(a) providing model contracts for energy performance contracting which include at least the items listed in Annex XV and take into account the existing European or international standards, available tendering guidelines and the Eurostat guide to the statistical treatment of energy performance contracts in government accounts;

(b) providing information on best practices for energy performance contracting, including, if available, a cost-benefit analysis using a life-cycle approach;

(c) promoting and making publicly available a database of implemented and ongoing energy performance contracting projects that includes the projected and achieved energy savings.

Die Mitgliedstaaten unterstützen den öffentlichen Sektor bei der Annahme von Energiedienstleistungsangeboten, insbesondere für Gebäuderenovierungen, indem sie a) Energieleistungs-Musterverträge bereitstellen, die mindestens die in Anhang XV aufgeführten Punkte enthalten und bestehende europäische und internationale Normen, verfügbare Leitlinien für Ausschreibungen und den Eurostat-Leitfaden für die statistische Behandlung von Energieleistungsverträgen in den Staatskonten berücksichtigen; b) Informationen über bewährte Verfahren in Bezug auf Energieleistungsverträge bereitstellen, die – sofern verfügbar – eine Kosten-Nutzen-Analyse unter Berücksichtigung des gesamten Lebenszyklus beinhalten; c) eine Datenbank zu umgesetzten und laufenden Vorhaben mit Energieleistungsverträgen fördern und öffentlich zugänglich machen, in der die erwarteten und die erzielten Energieeinsparungen enthalten sind.

Artikel 29 Absatz 6 — Energiedienstleistungen Artikel 29 Absatz 6 — Energy services Artikel 29 Absatz 6 — Energiedienstleistungen

Die Mitgliedstaaten unterstützen das ordnungsgemäße Funktionieren des Energiedienstleistungsmarkts, indem sie die folgenden Maßnahmen ergreifen: a) Benennung und Bekanntmachung einer oder mehrerer Anlaufstellen, bei denen Endkunden die in Absatz 1 genannten Informationen erhalten können; b) Beseitigung rechtlicher und sonstiger Hemmnisse, die die Nutzung von Energieleistungsverträgen und anderen Energieeffizienz-Dienstleistungsmodellen für die Ermittlung oder Durchführung von Energiesparmaßnahmen oder beides erschweren; c) Einrichtung und Förderung der Rolle von Beratungsstellen und unabhängigen Marktmittlern, einschließlich einziger Anlaufstellen oder ähnlicher Unterstützungsmechanismen zur Förderung der Marktentwicklung auf der Nachfrage- und Angebotsseite, sowie öffentliche und den Marktteilnehmern zugängliche Bereitstellung von Informationen über diese Unterstützungsmechanismen.

(6) Member States shall support the proper functioning of the energy services market, by taking the following measures:

(a) identifying and publicising one or more points of contact where final customers can obtain the information referred to in paragraph 1;

(b) removing the regulatory and non-regulatory barriers that impede the uptake of energy performance contracting and other energy efficiency service models for the identification or implementation of energy saving measures, or both;

(c) setting up and promoting the role of advisory bodies and independent market intermediaries including one-stop shops or similar support mechanisms to stimulate market development on the demand and supply sides, and making information about those support mechanisms publicly available and accessible to market actors.

Die Mitgliedstaaten unterstützen das ordnungsgemäße Funktionieren des Energiedienstleistungsmarkts, indem sie die folgenden Maßnahmen ergreifen: a) Benennung und Bekanntmachung einer oder mehrerer Anlaufstellen, bei denen Endkunden die in Absatz 1 genannten Informationen erhalten können; b) Beseitigung rechtlicher und sonstiger Hemmnisse, die die Nutzung von Energieleistungsverträgen und anderen Energieeffizienz-Dienstleistungsmodellen für die Ermittlung oder Durchführung von Energiesparmaßnahmen oder beides erschweren; c) Einrichtung und Förderung der Rolle von Beratungsstellen und unabhängigen Marktmittlern, einschließlich einziger Anlaufstellen oder ähnlicher Unterstützungsmechanismen zur Förderung der Marktentwicklung auf der Nachfrage- und Angebotsseite, sowie öffentliche und den Marktteilnehmern zugängliche Bereitstellung von Informationen über diese Unterstützungsmechanismen.

Artikel 29 Absatz 7 — Energiedienstleistungen Artikel 29 Absatz 7 — Energy services Artikel 29 Absatz 7 — Energiedienstleistungen

Um das ordnungsgemäße Funktionieren des Marktes für Energiedienstleistungen zu unterstützen, können die Mitgliedstaaten einen individuellen Mechanismus einrichten oder eine Ombudsstelle benennen, um die effiziente Bearbeitung von Beschwerden und die außergerichtliche Beilegung von Streitigkeiten im Zusammenhang mit Energiedienstleistungs- und Energieleistungsverträgen sicherzustellen.

(7) For the purpose of supporting the proper functioning of the energy services market, Member States may establish an individual mechanism or designate an ombudsperson to ensure the efficient handling of complaints and out-of-court settlement of disputes arising from energy service and energy performance contracts.

Um das ordnungsgemäße Funktionieren des Marktes für Energiedienstleistungen zu unterstützen, können die Mitgliedstaaten einen individuellen Mechanismus einrichten oder eine Ombudsstelle benennen, um die effiziente Bearbeitung von Beschwerden und die außergerichtliche Beilegung von Streitigkeiten im Zusammenhang mit Energiedienstleistungs- und Energieleistungsverträgen sicherzustellen.

Artikel 29 Absatz 8 — Energiedienstleistungen Artikel 29 Absatz 8 — Energy services Artikel 29 Absatz 8 — Energiedienstleistungen

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Energieverteiler, die Verteilernetzbetreiber und die Energieeinzelhandelsunternehmen sich jeder Tätigkeit enthalten, die die Nachfrage nach und die Bereitstellung von Energiedienstleistungen oder Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung beeinträchtigt oder die Entwicklung von Märkten für solche Dienstleistungen oder Maßnahmen behindern könnte, wozu auch die Abschottung des Markts gegen Wettbewerber oder der Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung gehören.

(8) Member States shall ensure that energy distributors, distribution system operators and retail energy sales companies refrain from any activities that may impede the demand for and delivery of energy services or energy efficiency improvement measures, or hinder the development of markets for such services or measures, including foreclosing the market for competitors or abusing dominant positions.

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Energieverteiler, die Verteilernetzbetreiber und die Energieeinzelhandelsunternehmen sich jeder Tätigkeit enthalten, die die Nachfrage nach und die Bereitstellung von Energiedienstleistungen oder Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung beeinträchtigt oder die Entwicklung von Märkten für solche Dienstleistungen oder Maßnahmen behindern könnte, wozu auch die Abschottung des Markts gegen Wettbewerber oder der Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung gehören.

Artikel 30 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung Artikel 30 — National energy efficiency fund, financing and technical support Artikel 30 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung
Artikel 30 Absatz 1 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung Artikel 30 Absatz 1 — National energy efficiency fund, financing and technical support Artikel 30 Absatz 1 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung

Unbeschadet der Artikel 107 und 108 AEUV ermöglichen die Mitgliedstaaten die Einrichtung von Finanzierungsfazilitäten oder die Nutzung bestehender Fazilitäten für Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung, damit der aus mehreren Finanzierungsströmen erwachsende Nutzen maximiert wird, sowie die Kombination von Finanzhilfen, Finanzierungsinstrumenten und technischer Hilfe.

(1) Without prejudice to Articles 107 and 108 TFEU, Member States shall facilitate the establishment of financing facilities, or the use of existing ones, for energy efficiency improvement measures to maximise the benefits of multiple streams of financing and the combination of grants, financial instruments and technical assistance.

Unbeschadet der Artikel 107 und 108 AEUV ermöglichen die Mitgliedstaaten die Einrichtung von Finanzierungsfazilitäten oder die Nutzung bestehender Fazilitäten für Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung, damit der aus mehreren Finanzierungsströmen erwachsende Nutzen maximiert wird, sowie die Kombination von Finanzhilfen, Finanzierungsinstrumenten und technischer Hilfe.

Artikel 30 Absatz 2 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung Artikel 30 Absatz 2 — National energy efficiency fund, financing and technical support Artikel 30 Absatz 2 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung

Die Kommission unterstützt die Mitgliedstaaten gegebenenfalls direkt oder über Finanzinstitute bei der Einrichtung von Finanzierungsfazilitäten und von Fazilitäten für die Projektentwicklungsunterstützung auf nationaler, regionaler oder lokaler Ebene mit dem Ziel, die Investitionen in Energieeffizienz in verschiedenen Sektoren zu erhöhen und von Energiearmut betroffene Menschen, schutzbedürftige Kunden, Menschen in Haushalten mit geringem Einkommen und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben, zu schützen und zu stärken, unter anderem durch Einbeziehung einer Gleichstellungsperspektive, damit niemand zurückgelassen wird.

(2) The Commission shall, where appropriate, directly or via financial institutions, assist Member States in setting up financing facilities and project development assistance facilities at national, regional or local level with the aim of increasing investments in energy efficiency in different sectors and of protecting and empowering people affected by energy poverty, vulnerable customers, people in low-income households and, where applicable, people living in social housing, including by integrating an equality perspective so that no one is left behind.

Die Kommission unterstützt die Mitgliedstaaten gegebenenfalls direkt oder über Finanzinstitute bei der Einrichtung von Finanzierungsfazilitäten und von Fazilitäten für die Projektentwicklungsunterstützung auf nationaler, regionaler oder lokaler Ebene mit dem Ziel, die Investitionen in Energieeffizienz in verschiedenen Sektoren zu erhöhen und von Energiearmut betroffene Menschen, schutzbedürftige Kunden, Menschen in Haushalten mit geringem Einkommen und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben, zu schützen und zu stärken, unter anderem durch Einbeziehung einer Gleichstellungsperspektive, damit niemand zurückgelassen wird.

Artikel 30 Absatz 3 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung Artikel 30 Absatz 3 — National energy efficiency fund, financing and technical support Artikel 30 Absatz 3 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung

Die Mitgliedstaaten erlassen Maßnahmen, mit denen besicherte und unbesicherte Kreditprodukte im Bereich Energieeffizienz, z. B. grüne Hypotheken und grüne Darlehen, unterstützt werden und sichergestellt wird, dass sie von Finanzinstituten umfassend und diskriminierungsfrei angeboten werden und für die Verbraucher sichtbar und zugänglich sind. Die Mitgliedstaaten erlassen Maßnahmen, um die Umsetzung von On-Bill-Modellen oder Programmen zur Finanzierung über Steuern zu erleichtern, wobei sie die gemäß Absatz 10 bereitgestellten Leitlinien der Kommission berücksichtigen. Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass Banken und andere Finanzinstitute über die Möglichkeiten der Beteiligung an der Finanzierung von Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung, einschließlich der Schaffung öffentlich-privater Partnerschaften, informiert werden. Die Mitgliedstaaten fördern die Einrichtung von Kreditbürgschaftsfazilitäten für Investitionen in die Energieeffizienz.

(3) Member States shall adopt measures that promote energy efficiency lending products, such as green mortgages and green loans, secured and unsecured, and ensure that they are offered widely and in a non-discriminatory manner by financial institutions and, are visible and accessible to consumers. Member States shall adopt measures to facilitate the implementation of on-bill and on-tax financing schemes, taking into account the Commission guidance provided in accordance with paragraph 10. Member States shall ensure that banks and other financial institutions receive information on opportunities to participate in the financing of energy efficiency improvement measures, including through the creation of public-private partnerships. Member States shall encourage the setting up of loan guarantee facilities for energy efficiency investment.

Die Mitgliedstaaten erlassen Maßnahmen, mit denen besicherte und unbesicherte Kreditprodukte im Bereich Energieeffizienz, z. B. grüne Hypotheken und grüne Darlehen, unterstützt werden und sichergestellt wird, dass sie von Finanzinstituten umfassend und diskriminierungsfrei angeboten werden und für die Verbraucher sichtbar und zugänglich sind. Die Mitgliedstaaten erlassen Maßnahmen, um die Umsetzung von On-Bill-Modellen oder Programmen zur Finanzierung über Steuern zu erleichtern, wobei sie die gemäß Absatz 10 bereitgestellten Leitlinien der Kommission berücksichtigen. Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass Banken und andere Finanzinstitute über die Möglichkeiten der Beteiligung an der Finanzierung von Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung, einschließlich der Schaffung öffentlich-privater Partnerschaften, informiert werden. Die Mitgliedstaaten fördern die Einrichtung von Kreditbürgschaftsfazilitäten für Investitionen in die Energieeffizienz.

Artikel 30 Absatz 4 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung Artikel 30 Absatz 4 — National energy efficiency fund, financing and technical support Artikel 30 Absatz 4 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung

Unbeschadet der Artikel 107 und 108 AEUV fördern die Mitgliedstaaten die Festlegung von Regelungen für eine finanzielle Förderung, damit mehr Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung für die umfassende Modernisierung von individuellen Wärme- und Kältesystemen sowie Fernwärme- und Fernkältesystemen eingeführt werden.

(4) Without prejudice to Articles 107 and 108 TFEU, Member States shall promote the establishment of financial support schemes to increase the uptake of energy efficiency improvement measures for the substantial refurbishment of individual and district heating and cooling systems.

Unbeschadet der Artikel 107 und 108 AEUV fördern die Mitgliedstaaten die Festlegung von Regelungen für eine finanzielle Förderung, damit mehr Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung für die umfassende Modernisierung von individuellen Wärme- und Kältesystemen sowie Fernwärme- und Fernkältesystemen eingeführt werden.

Artikel 30 Absatz 5 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung Artikel 30 Absatz 5 — National energy efficiency fund, financing and technical support Artikel 30 Absatz 5 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung

Die Mitgliedstaaten unterstützen – gegebenenfalls im Rahmen der bestehenden Netzwerke und Einrichtungen – den Aufbau von lokalem Fachwissen und technischer Hilfe, damit im Hinblick auf die Dekarbonisierung der lokalen Fernwärme- und Fernkälteversorgung Beratung zu bewährten Verfahren, wie z. B. dem Zugang zu finanzieller Unterstützung, bereitgestellt werden kann.

(5) Member States shall promote the establishment of local expertise and technical assistance, where appropriate through existing networks and facilities, to advise on best practices with regard to achieving the decarbonisation of local district heating and cooling, such as access to dedicated financial support.

Die Mitgliedstaaten unterstützen – gegebenenfalls im Rahmen der bestehenden Netzwerke und Einrichtungen – den Aufbau von lokalem Fachwissen und technischer Hilfe, damit im Hinblick auf die Dekarbonisierung der lokalen Fernwärme- und Fernkälteversorgung Beratung zu bewährten Verfahren, wie z. B. dem Zugang zu finanzieller Unterstützung, bereitgestellt werden kann.

Artikel 30 Absatz 6 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung Artikel 30 Absatz 6 — National energy efficiency fund, financing and technical support Artikel 30 Absatz 6 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung

Die Kommission fördert den Austausch bewährter Verfahren zwischen den zuständigen nationalen oder regionalen Behörden oder Einrichtungen, einschließlich durch jährliche Sitzungen der Regulierungsbehörden, öffentliche Datenbanken mit Informationen zum Stand der Umsetzung von Maßnahmen durch die Mitgliedstaaten und länderübergreifende Vergleiche.

(6) The Commission shall facilitate the exchange of best practices between the competent national or regional authorities or bodies, including through annual meetings of the regulatory bodies, public databases with information on the implementation of measures by Member States, and cross-country comparisons.

Die Kommission fördert den Austausch bewährter Verfahren zwischen den zuständigen nationalen oder regionalen Behörden oder Einrichtungen, einschließlich durch jährliche Sitzungen der Regulierungsbehörden, öffentliche Datenbanken mit Informationen zum Stand der Umsetzung von Maßnahmen durch die Mitgliedstaaten und länderübergreifende Vergleiche.

Artikel 30 Absatz 7 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung Artikel 30 Absatz 7 — National energy efficiency fund, financing and technical support Artikel 30 Absatz 7 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung

Damit für Energieeffizienzmaßnahmen und energetische Renovierungen private Mittel mobilisiert werden und ein Beitrag zum Erreichen der Energieeffizienzziele der Union, der nationalen Beiträge gemäß Artikel 4 der vorliegenden Richtlinie und der in der Richtlinie 2010/31/EU festgelegten Ziele geleistet wird, führt die Kommission einen Dialog mit öffentlichen und privaten Finanzinstituten sowie mit den betreffenden spezifischen Sektoren, um Erfordernisse zu erfassen und mögliche Maßnahmen ihrerseits zu entwickeln.

(7) In order to mobilise private financing for energy efficiency measures and energy renovation and to contribute to the achievement the Union’s energy efficiency targets and of the national contributions pursuant to Article 4 of this Directive and of the objectives in Directive 2010/31/EU, the Commission shall conduct a dialogue with both public and private financial institutions, as well as relevant specific sectors in order to map out needs and possible actions it can take.

Damit für Energieeffizienzmaßnahmen und energetische Renovierungen private Mittel mobilisiert werden und ein Beitrag zum Erreichen der Energieeffizienzziele der Union, der nationalen Beiträge gemäß Artikel 4 der vorliegenden Richtlinie und der in der Richtlinie 2010/31/EU festgelegten Ziele geleistet wird, führt die Kommission einen Dialog mit öffentlichen und privaten Finanzinstituten sowie mit den betreffenden spezifischen Sektoren, um Erfordernisse zu erfassen und mögliche Maßnahmen ihrerseits zu entwickeln.

Artikel 30 Absatz 8 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung Artikel 30 Absatz 8 — National energy efficiency fund, financing and technical support Artikel 30 Absatz 8 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung

Zu den in Absatz 7 genannten Maßnahmen gehören die folgenden Elemente: a) die Mobilisierung von Kapitalinvestitionen in Energieeffizienz durch Berücksichtigung der weiter reichenden Folgen von Energieeinsparungen; b) die Erleichterung der Einführung spezieller Energieeffizienz-Finanzierungsinstrumente und -Finanzierungssysteme in großem Maßstab, die von Finanzinstituten eingerichtet werden; c) die Sicherstellung besserer Energie- und Finanzleistungsdaten, indem i) genauer untersucht wird, wie der Wert zugrunde liegender Vermögenswerte durch Investitionen in Energieeffizienz verbessert wird; ii) Studien unterstützt werden, in deren Rahmen die Monetarisierung der mit Energieeffizienzinvestitionen verbundenen nicht energiespezifischen Vorteile bewertet wird.

(8) The actions referred to in paragraph 7 shall include the following elements:

(a) mobilising capital investment into energy efficiency by considering the wider impacts of energy savings;

(b) facilitating the implementation of dedicated energy efficiency financial instruments and financing schemes at scale to be set up by financial institutions;

(c) | ensuring better energy and finance performance data by: (i) examining further how energy efficiency investments improve underlying asset values; (ii) supporting studies to assess the monetisation of the non-energy benefits of energy efficiency investments. | (i) | examining further how energy efficiency investments improve underlying asset values; | (ii) | supporting studies to assess the monetisation of the non-energy benefits of energy efficiency investments.

(i) examining further how energy efficiency investments improve underlying asset values;

(ii) supporting studies to assess the monetisation of the non-energy benefits of energy efficiency investments.

Zu den in Absatz 7 genannten Maßnahmen gehören die folgenden Elemente: a) die Mobilisierung von Kapitalinvestitionen in Energieeffizienz durch Berücksichtigung der weiter reichenden Folgen von Energieeinsparungen; b) die Erleichterung der Einführung spezieller Energieeffizienz-Finanzierungsinstrumente und -Finanzierungssysteme in großem Maßstab, die von Finanzinstituten eingerichtet werden; c) die Sicherstellung besserer Energie- und Finanzleistungsdaten, indem i) genauer untersucht wird, wie der Wert zugrunde liegender Vermögenswerte durch Investitionen in Energieeffizienz verbessert wird; ii) Studien unterstützt werden, in deren Rahmen die Monetarisierung der mit Energieeffizienzinvestitionen verbundenen nicht energiespezifischen Vorteile bewertet wird.

Artikel 30 Absatz 9 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung Artikel 30 Absatz 9 — National energy efficiency fund, financing and technical support Artikel 30 Absatz 9 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung

Zur Mobilisierung von privaten Mitteln für Energieeffizienzmaßnahmen und energetische Renovierungen haben die Mitgliedstaaten bei der Umsetzung dieser Richtlinie: a) Möglichkeiten der besseren Nutzung von Energiemanagementsystemen und Energieaudits gemäß Artikel 11 zur Beeinflussung von Entscheidungsprozessen zu prüfen, b) die im Unionshaushalt bereitgestellten und in der Initiative „Intelligente Finanzierung für intelligente Gebäude“ sowie in der Mitteilung der Kommission vom 14. Oktober 2020 mit dem Titel „Eine Renovierungswelle für Europa – umweltfreundlichere Gebäude, mehr Arbeitsplätze und bessere Lebensbedingungen“ vorgeschlagenen Möglichkeiten und Instrumente optimal zu nutzen.

(9) For the purpose of mobilising private financing of energy efficiency measures and energy renovation, Member States shall, when implementing this Directive:

(a) consider ways to make better use of energy management systems and energy audits under Article 11 to influence decision-making;

(b) make optimal use of the possibilities and tools available in the Union budget and proposed in the smart finance for smart buildings initiative and in Commission communication of 14 October 2020 on ‘A Renovation Wave for Europe – greening our buildings, creating jobs, improving lives’.

Zur Mobilisierung von privaten Mitteln für Energieeffizienzmaßnahmen und energetische Renovierungen haben die Mitgliedstaaten bei der Umsetzung dieser Richtlinie: a) Möglichkeiten der besseren Nutzung von Energiemanagementsystemen und Energieaudits gemäß Artikel 11 zur Beeinflussung von Entscheidungsprozessen zu prüfen, b) die im Unionshaushalt bereitgestellten und in der Initiative „Intelligente Finanzierung für intelligente Gebäude“ sowie in der Mitteilung der Kommission vom 14. Oktober 2020 mit dem Titel „Eine Renovierungswelle für Europa – umweltfreundlichere Gebäude, mehr Arbeitsplätze und bessere Lebensbedingungen“ vorgeschlagenen Möglichkeiten und Instrumente optimal zu nutzen.

Artikel 30 Absatz 10 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung Artikel 30 Absatz 10 — National energy efficiency fund, financing and technical support Artikel 30 Absatz 10 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung

Die Kommission legt den Mitgliedstaaten und den Marktteilnehmern bis 31. Dezember 2024 Leitlinien zur Mobilisierung privater Investitionen vor.

Die Leitlinien sollen den Mitgliedstaaten und den Marktteilnehmern helfen, ihre Energieeffizienzinvestitionen, auch im Rahmen der verschiedenen Unionsprogramme, zu entwickeln und umzusetzen, und in ihnen sollen geeignete Finanzierungsmechanismen und innovative Finanzierungslösungen mit einer Kombination aus Finanzhilfen, Finanzierungsinstrumenten und Projektentwicklungsunterstützung vorgeschlagen werden, um bestehende Initiativen auszuweiten und die Unionsprogramme als Katalysator zur Hebelung und Mobilisierung privater Finanzmittel zu nutzen.

(10) By 31 December 2024, the Commission shall provide guidance for Member States and market actors on how to unlock private investment.

The guidance shall have the purpose of helping Member States and market actors to develop and implement their energy efficiency investments, including in the various Union programmes, and shall propose adequate financial mechanisms and innovative financing solutions, with a combination of grants, financial instruments and project development assistance, to scale up existing initiatives and use the Union programmes as a catalyst to leverage and trigger private financing.

Die Kommission legt den Mitgliedstaaten und den Marktteilnehmern bis 31. Dezember 2024 Leitlinien zur Mobilisierung privater Investitionen vor.

Die Leitlinien sollen den Mitgliedstaaten und den Marktteilnehmern helfen, ihre Energieeffizienzinvestitionen, auch im Rahmen der verschiedenen Unionsprogramme, zu entwickeln und umzusetzen, und in ihnen sollen geeignete Finanzierungsmechanismen und innovative Finanzierungslösungen mit einer Kombination aus Finanzhilfen, Finanzierungsinstrumenten und Projektentwicklungsunterstützung vorgeschlagen werden, um bestehende Initiativen auszuweiten und die Unionsprogramme als Katalysator zur Hebelung und Mobilisierung privater Finanzmittel zu nutzen.

Artikel 30 Absatz 11 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung Artikel 30 Absatz 11 — National energy efficiency fund, financing and technical support Artikel 30 Absatz 11 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung

Die Mitgliedstaaten können einen nationalen Energieeffizienzfonds einrichten. Dieser Fonds muss darauf ausgerichtet sein, Energieeffizienzmaßnahmen durchzuführen, um die Mitgliedstaaten bei der Erreichung ihrer nationalen Energieeffizienzbeiträge und ihrer indikativen Zielpfade gemäß Artikel 4 Absatz 2 zu unterstützen. Der nationale Energieeffizienzfonds kann als zweckgebundener Fonds innerhalb einer bereits bestehenden nationalen Fazilität zur Förderung von Kapitalinvestitionen eingerichtet werden. Der nationale Energieeffizienzfonds kann mit Einnahmen aus den Versteigerungen von Zertifikaten gemäß dem EU-EHS für den Gebäude- und den Verkehrssektor finanziert werden.

(11) Member States may set up a national energy efficiency fund. The purpose of this fund shall be to implement energy efficiency measures to support Member States in meeting their national energy efficiency contributions and their indicative trajectories referred to in Article 4(2). The national energy efficiency fund may be established as a dedicated fund within an already existing national facility promoting capital investments. The national energy efficiency fund may be financed with revenues from the allowance auctions pursuant to the EU ETS on buildings and transport sectors.

Die Mitgliedstaaten können einen nationalen Energieeffizienzfonds einrichten. Dieser Fonds muss darauf ausgerichtet sein, Energieeffizienzmaßnahmen durchzuführen, um die Mitgliedstaaten bei der Erreichung ihrer nationalen Energieeffizienzbeiträge und ihrer indikativen Zielpfade gemäß Artikel 4 Absatz 2 zu unterstützen. Der nationale Energieeffizienzfonds kann als zweckgebundener Fonds innerhalb einer bereits bestehenden nationalen Fazilität zur Förderung von Kapitalinvestitionen eingerichtet werden. Der nationale Energieeffizienzfonds kann mit Einnahmen aus den Versteigerungen von Zertifikaten gemäß dem EU-EHS für den Gebäude- und den Verkehrssektor finanziert werden.

Artikel 30 Absatz 12 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung Artikel 30 Absatz 12 — National energy efficiency fund, financing and technical support Artikel 30 Absatz 12 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung

Richten die Mitgliedstaaten nationale Energieeffizienzfonds gemäß Absatz 11 des vorliegenden Artikels ein, so müssen sie Finanzierungsinstrumente, einschließlich öffentlicher Garantien, einrichten, um die Nutzung privater Investitionen für die Energieeffizienz und die in Absatz 3 des vorliegenden Artikels genannten Kreditprodukte und innovativen Programme im Bereich Energieeffizienz zu erhöhen. Gemäß Artikel 8 Absatz 3 und Artikel 24 wird durch den nationalen Energieeffizienzfonds die Umsetzung von Maßnahmen vorrangig bei von Energiearmut betroffenen Menschen, schutzbedürftigen Kunden, Menschen in Haushalten mit geringem Einkommen und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben, unterstützt. Diese Unterstützung schließt die Finanzierung von Energieeffizienzmaßnahmen von KMU ein, um private Finanzierungen für KMU zu mobilisieren und anzustoßen.

(12) Where Member States set up national energy efficiency funds, as referred to in paragraph 11 of this Article, they shall establish financing instruments, including public guarantees, to increase the uptake of private investments in energy efficiency and of the energy efficiency lending products and innovative schemes referred to in paragraph 3 of this Article. Pursuant to Article 8(3) and Article 24, the national energy efficiency fund shall support the implementation of measures as a priority among people affected by energy poverty, vulnerable customers, people in low-income households and, where applicable, people living in social housing. That support shall include financing for energy efficiency measures for SMEs in order to leverage and trigger private financing for SMEs.

Richten die Mitgliedstaaten nationale Energieeffizienzfonds gemäß Absatz 11 des vorliegenden Artikels ein, so müssen sie Finanzierungsinstrumente, einschließlich öffentlicher Garantien, einrichten, um die Nutzung privater Investitionen für die Energieeffizienz und die in Absatz 3 des vorliegenden Artikels genannten Kreditprodukte und innovativen Programme im Bereich Energieeffizienz zu erhöhen. Gemäß Artikel 8 Absatz 3 und Artikel 24 wird durch den nationalen Energieeffizienzfonds die Umsetzung von Maßnahmen vorrangig bei von Energiearmut betroffenen Menschen, schutzbedürftigen Kunden, Menschen in Haushalten mit geringem Einkommen und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben, unterstützt. Diese Unterstützung schließt die Finanzierung von Energieeffizienzmaßnahmen von KMU ein, um private Finanzierungen für KMU zu mobilisieren und anzustoßen.

Artikel 30 Absatz 13 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung Artikel 30 Absatz 13 — National energy efficiency fund, financing and technical support Artikel 30 Absatz 13 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung

Die Mitgliedstaaten können öffentlichen Einrichtungen gestatten, den Verpflichtungen nach Artikel 6 Absatz 1 dadurch nachzukommen, dass zum nationalen Energieeffizienzfonds Jahresbeiträge geleistet werden, deren Höhe den zur Erfüllung dieser Verpflichtungen erforderlichen Investitionen entspricht.

(13) Member States may allow public bodies to fulfil the obligations set out in Article 6(1) by means of annual contributions to the national energy efficiency fund equivalent to the amount of the investments required to achieve those obligations.

Die Mitgliedstaaten können öffentlichen Einrichtungen gestatten, den Verpflichtungen nach Artikel 6 Absatz 1 dadurch nachzukommen, dass zum nationalen Energieeffizienzfonds Jahresbeiträge geleistet werden, deren Höhe den zur Erfüllung dieser Verpflichtungen erforderlichen Investitionen entspricht.

Artikel 30 Absatz 14 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung Artikel 30 Absatz 14 — National energy efficiency fund, financing and technical support Artikel 30 Absatz 14 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung

Die Mitgliedstaaten können vorsehen, dass die verpflichteten Parteien ihren Verpflichtungen nach Artikel 8 Absätze 1 und 4 dadurch nachkommen können, dass sie zum nationalen Energieeffizienzfonds jedes Jahr einen Beitrag leisten, dessen Höhe den zur Erfüllung dieser Verpflichtungen erforderlichen Investitionen entspricht.

(14) Member States may provide that obligated parties can fulfil their obligations set out in Article 8(1) and (4) by contributing every year to the national energy efficiency fund an amount equal to the investments required to achieve those obligations.

Die Mitgliedstaaten können vorsehen, dass die verpflichteten Parteien ihren Verpflichtungen nach Artikel 8 Absätze 1 und 4 dadurch nachkommen können, dass sie zum nationalen Energieeffizienzfonds jedes Jahr einen Beitrag leisten, dessen Höhe den zur Erfüllung dieser Verpflichtungen erforderlichen Investitionen entspricht.

Artikel 30 Absatz 15 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung Artikel 30 Absatz 15 — National energy efficiency fund, financing and technical support Artikel 30 Absatz 15 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung

Die Mitgliedstaaten können ihre Einnahmen aus den jährlichen Emissionszuweisungen nach der Entscheidung Nr. 406/2009/EG für die Entwicklung innovativer Finanzierungen für Energieeffizienzverbesserungen verwenden.

(15) Member States may use their revenues from annual emission allocations under Decision No 406/2009/EC for the development of innovative financing for energy efficiency improvements.

Die Mitgliedstaaten können ihre Einnahmen aus den jährlichen Emissionszuweisungen nach der Entscheidung Nr. 406/2009/EG für die Entwicklung innovativer Finanzierungen für Energieeffizienzverbesserungen verwenden.

Artikel 30 Absatz 16 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung Artikel 30 Absatz 16 — National energy efficiency fund, financing and technical support Artikel 30 Absatz 16 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung

Die Kommission bewertet die Wirksamkeit und Effizienz der Unterstützung der Energieeffizienz mit öffentlichen Mitteln auf Unionsebene und nationaler Ebene und die Fähigkeit der Mitgliedstaaten, die Nutzung privater Investitionen für die Energieeffizienz zu erhöhen, und berücksichtigt dabei auch den Bedarf an öffentlichen Finanzierungen, der in den nationalen Energie- und Klimaplänen angegeben wird. Die Kommission prüft, ob ein Energieeffizienzmechanismus auf Unionsebene mit dem Ziel, eine Unionsgarantie, technische Hilfe und damit verbundene Finanzhilfen bereitzustellen, um die Umsetzung von Finanzinstrumenten und Finanzierungs- und Fördersystemen auf nationaler Ebene zu ermöglichen, die Verwirklichung der Energieeffizienz- und Klimaziele der Union auf kosteneffiziente Weise unterstützen könnte, und schlägt gegebenenfalls die Einrichtung eines solchen Mechanismus vor.

Zu diesem Zweck legt die Kommission dem Europäischen Parlament und dem Rat bis zum 30. März 2024 einen Bericht vor, der gegebenenfalls von Gesetzgebungsvorschlägen begleitet wird.

(16) The Commission shall assess the effectiveness and efficiency of energy efficiency public funding support at Union and national level and the Member States’ capacity to increase the uptake of private investments in energy efficiency, while also taking into account public financing needs expressed in the national energy and climate plans. The Commission shall evaluate whether an energy efficiency mechanism at Union level, with the objective of providing a Union guarantee, technical assistance and associated grants to enable the implementation of financial instruments, and financing and support schemes at national level, could support in a cost-effective way the achievement of the Union energy efficiency and climate targets, and, if appropriate, propose the establishment of such a mechanism.

To that end, the Commission shall submit by 30 March 2024 a report to the European Parliament and to the Council, accompanied, where appropriate, by legislative proposals.

Die Kommission bewertet die Wirksamkeit und Effizienz der Unterstützung der Energieeffizienz mit öffentlichen Mitteln auf Unionsebene und nationaler Ebene und die Fähigkeit der Mitgliedstaaten, die Nutzung privater Investitionen für die Energieeffizienz zu erhöhen, und berücksichtigt dabei auch den Bedarf an öffentlichen Finanzierungen, der in den nationalen Energie- und Klimaplänen angegeben wird. Die Kommission prüft, ob ein Energieeffizienzmechanismus auf Unionsebene mit dem Ziel, eine Unionsgarantie, technische Hilfe und damit verbundene Finanzhilfen bereitzustellen, um die Umsetzung von Finanzinstrumenten und Finanzierungs- und Fördersystemen auf nationaler Ebene zu ermöglichen, die Verwirklichung der Energieeffizienz- und Klimaziele der Union auf kosteneffiziente Weise unterstützen könnte, und schlägt gegebenenfalls die Einrichtung eines solchen Mechanismus vor.

Zu diesem Zweck legt die Kommission dem Europäischen Parlament und dem Rat bis zum 30. März 2024 einen Bericht vor, der gegebenenfalls von Gesetzgebungsvorschlägen begleitet wird.

Artikel 30 Absatz 17 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung Artikel 30 Absatz 17 — National energy efficiency fund, financing and technical support Artikel 30 Absatz 17 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung

Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission bis zum 15. März 2025 und danach alle zwei Jahre im Rahmen ihrer gemäß Artikel 17 und im Einklang mit Artikel 21 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten integrierten nationalen energie- und klimabezogenen Fortschrittsberichte die folgenden Angaben: a) den Umfang der öffentlichen Investitionen in die Energieeffizienz und die durchschnittliche Hebelwirkung, die durch öffentliche Mittel zur Unterstützung von Energieeffizienzmaßnahmen erzielt wird; b) das Volumen der Kreditprodukte im Bereich Energieeffizienz, wobei zwischen verschiedenen Produkten unterschieden wird; c) gegebenenfalls die eingerichteten nationalen Finanzierungsprogramme zur Förderung der Energieeffizienz und bewährter Verfahren sowie innovative Finanzierungssysteme für die Energieeffizienz.

Um die Ausarbeitung des in Unterabsatz 1 des vorliegenden Absatzes genannten Berichts zu erleichtern, nimmt die Kommission die in diesem Unterabsatz festgelegten Anforderungen in die gemeinsame Vorlage auf, die in den gemäß Artikel 17 Absatz 4 der Verordnung (EU) 2018/1999 erlassenen Durchführungsrechtsakten festgelegt ist.

(17) Member States shall report to the Commission by 15 March 2025 and every two years thereafter, as part of their integrated national energy and climate progress reports submitted pursuant to Article 17 and in accordance with Article 21 of Regulation (EU) 2018/1999, the following data:

(a) the volume of public investments on energy efficiency and the average leverage factor achieved by public funding supporting energy efficiency measures;

(b) the volume of energy efficiency lending products, distinguishing between different products;

(c) where relevant, national financing programmes put in place to increase uptake of energy efficiency and best practices, and innovative financing schemes for energy efficiency.

To facilitate the preparation of the report referred to in the first subparagraph of this paragraph, the Commission shall integrate the requirements set out in that subparagraph in the common template laid down in the implementing acts adopted pursuant to Article 17(4) of Regulation (EU) 2018/1999.

Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission bis zum 15. März 2025 und danach alle zwei Jahre im Rahmen ihrer gemäß Artikel 17 und im Einklang mit Artikel 21 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten integrierten nationalen energie- und klimabezogenen Fortschrittsberichte die folgenden Angaben: a) den Umfang der öffentlichen Investitionen in die Energieeffizienz und die durchschnittliche Hebelwirkung, die durch öffentliche Mittel zur Unterstützung von Energieeffizienzmaßnahmen erzielt wird; b) das Volumen der Kreditprodukte im Bereich Energieeffizienz, wobei zwischen verschiedenen Produkten unterschieden wird; c) gegebenenfalls die eingerichteten nationalen Finanzierungsprogramme zur Förderung der Energieeffizienz und bewährter Verfahren sowie innovative Finanzierungssysteme für die Energieeffizienz.

Um die Ausarbeitung des in Unterabsatz 1 des vorliegenden Absatzes genannten Berichts zu erleichtern, nimmt die Kommission die in diesem Unterabsatz festgelegten Anforderungen in die gemeinsame Vorlage auf, die in den gemäß Artikel 17 Absatz 4 der Verordnung (EU) 2018/1999 erlassenen Durchführungsrechtsakten festgelegt ist.

Artikel 30 Absatz 18 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung Artikel 30 Absatz 18 — National energy efficiency fund, financing and technical support Artikel 30 Absatz 18 — Nationaler Energieeffizienzfonds, Finanzierung und technische Unterstützung

Zur Erfüllung der Verpflichtung gemäß Absatz 17 Buchstabe b und unbeschadet zusätzlicher nationaler Maßnahmen berücksichtigen die Mitgliedstaaten die bestehenden Offenlegungspflichten für Finanzinstitute, einschließlich a) der Offenlegungsregeln für Kreditinstitute gemäß der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2178 der Kommission ( 14 ); b) der Offenlegungspflichten betreffend der ESG-Risiken für Kreditinstitute gemäß Artikel 449a der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates ( 15 ).

Um die Erhebung und Aggregation von Daten über das Volumen der Kreditprodukte im Bereich Energieeffizienz zu erleichtern, damit die Verpflichtung gemäß Absatz 17 Buchstabe b erfüllt wird, stellt die Kommission den Mitgliedstaaten bis zum 15. März 2024 Leitlinien für die Regelungen für den Zugang zu den Daten über das Volumen der Kreditprodukte im Bereich Energieeffizienz und für die Erhebung und Aggregation dieser Daten auf nationaler Ebene zur Verfügung.

(18) For the purpose of fulfilling the obligation referred to in paragraph 17, point (b), and without prejudice to additional national measures, Member States shall take into consideration the existing disclosure obligations for financial institutions, including:

(a) the disclosure rules for credit institutions under Commission Delegated Regulation (EU) 2021/2178 (48);

(b) the ESG risks disclosure requirements for credit institutions in accordance with Article 449a of Regulation (EU) No 575/2013 of the European Parliament and of the Council (49).

To facilitate the collection and aggregation of data on volume of energy efficiency lending product for the purpose of fulfilling the obligation referred to in paragraph 17, point (b), the Commission shall by 15 March 2024 provide guidance to Member States on the arrangements for accessing, collecting and aggregating data on the volume of energy efficiency lending products at national level.

Zur Erfüllung der Verpflichtung gemäß Absatz 17 Buchstabe b und unbeschadet zusätzlicher nationaler Maßnahmen berücksichtigen die Mitgliedstaaten die bestehenden Offenlegungspflichten für Finanzinstitute, einschließlich a) der Offenlegungsregeln für Kreditinstitute gemäß der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2178 der Kommission ( 14 ); b) der Offenlegungspflichten betreffend der ESG-Risiken für Kreditinstitute gemäß Artikel 449a der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 des Europäischen Parlaments und des Rates ( 15 ).

Um die Erhebung und Aggregation von Daten über das Volumen der Kreditprodukte im Bereich Energieeffizienz zu erleichtern, damit die Verpflichtung gemäß Absatz 17 Buchstabe b erfüllt wird, stellt die Kommission den Mitgliedstaaten bis zum 15. März 2024 Leitlinien für die Regelungen für den Zugang zu den Daten über das Volumen der Kreditprodukte im Bereich Energieeffizienz und für die Erhebung und Aggregation dieser Daten auf nationaler Ebene zur Verfügung.

Artikel 31 — Umrechnungsfaktoren und Primärenergiefaktoren Artikel 31 — Conversion factors and primary energy factors Artikel 31 — Umrechnungsfaktoren und Primärenergiefaktoren
Artikel 31 Absatz 1 — Umrechnungsfaktoren und Primärenergiefaktoren Artikel 31 Absatz 1 — Conversion factors and primary energy factors Artikel 31 Absatz 1 — Umrechnungsfaktoren und Primärenergiefaktoren

Zum Vergleich der Energieeinsparungen und zur Umrechnung in vergleichbare Einheiten sind die unteren Heizwerte nach Anhang VI der Verordnung (EU) 2018/2066 und die Primärenergiefaktoren in Absatz 2 des vorliegenden Artikels zu verwenden, sofern die Verwendung anderer Werte oder Faktoren nicht gerechtfertigt werden kann.

(1) For the purpose of comparison of energy savings and conversion to a comparable unit, the net calorific values in Annex VI of Regulation (EU) 2018/2066 and the primary energy factors set out in paragraph 2 of this Article shall apply unless the use of other values or factors can be justified.

Zum Vergleich der Energieeinsparungen und zur Umrechnung in vergleichbare Einheiten sind die unteren Heizwerte nach Anhang VI der Verordnung (EU) 2018/2066 und die Primärenergiefaktoren in Absatz 2 des vorliegenden Artikels zu verwenden, sofern die Verwendung anderer Werte oder Faktoren nicht gerechtfertigt werden kann.

Artikel 31 Absatz 2 — Umrechnungsfaktoren und Primärenergiefaktoren Artikel 31 Absatz 2 — Conversion factors and primary energy factors Artikel 31 Absatz 2 — Umrechnungsfaktoren und Primärenergiefaktoren

Sofern Energieeinsparungen in Form von Primärenergieeinsparungen unter Verwendung eines Bottom-up-Ansatzes auf der Grundlage des Endenergieverbrauchs berechnet werden, ist ein Primärenergiefaktor anzuwenden.

(2) A primary energy factor shall be applicable when energy savings are calculated in primary energy terms using a bottom-up approach based on final energy consumption.

Sofern Energieeinsparungen in Form von Primärenergieeinsparungen unter Verwendung eines Bottom-up-Ansatzes auf der Grundlage des Endenergieverbrauchs berechnet werden, ist ein Primärenergiefaktor anzuwenden.

Artikel 31 Absatz 3 — Umrechnungsfaktoren und Primärenergiefaktoren Artikel 31 Absatz 3 — Conversion factors and primary energy factors Artikel 31 Absatz 3 — Umrechnungsfaktoren und Primärenergiefaktoren

Für Einsparungen von elektrischer Energie in kWh wenden die Mitgliedstaaten einen Koeffizienten an, um die sich ergebenden Einsparungen beim Primärenergieverbrauch genau zu berechnen. Die Mitgliedstaaten wenden standardmäßig einen Koeffizienten von 1,9 an, sofern sie nicht von ihrem Spielraum Gebrauch machen, gestützt auf gerechtfertigte nationale Gegebenheiten einen anderen Koeffizienten festzulegen.

(3) For savings in kWh electricity, Member States shall apply a coefficient in order to accurately calculate the resulting primary energy consumption savings. Member States shall apply a default coefficient of 1,9 unless they use their discretion to define a different coefficient based upon justified national circumstances.

Für Einsparungen von elektrischer Energie in kWh wenden die Mitgliedstaaten einen Koeffizienten an, um die sich ergebenden Einsparungen beim Primärenergieverbrauch genau zu berechnen. Die Mitgliedstaaten wenden standardmäßig einen Koeffizienten von 1,9 an, sofern sie nicht von ihrem Spielraum Gebrauch machen, gestützt auf gerechtfertigte nationale Gegebenheiten einen anderen Koeffizienten festzulegen.

Artikel 31 Absatz 4 — Umrechnungsfaktoren und Primärenergiefaktoren Artikel 31 Absatz 4 — Conversion factors and primary energy factors Artikel 31 Absatz 4 — Umrechnungsfaktoren und Primärenergiefaktoren

Für Einsparungen von anderen Energieträgern in kWh wenden die Mitgliedstaaten einen Koeffizienten an, um die sich ergebenden Einsparungen beim Primärenergieverbrauch genau zu berechnen.

(4) For savings in kWh of other energy carriers, Member States shall apply a coefficient in order to accurately calculate the resulting primary energy consumption savings.

Für Einsparungen von anderen Energieträgern in kWh wenden die Mitgliedstaaten einen Koeffizienten an, um die sich ergebenden Einsparungen beim Primärenergieverbrauch genau zu berechnen.

Artikel 31 Absatz 5 — Umrechnungsfaktoren und Primärenergiefaktoren Artikel 31 Absatz 5 — Conversion factors and primary energy factors Artikel 31 Absatz 5 — Umrechnungsfaktoren und Primärenergiefaktoren

Legen die Mitgliedstaaten ihren eigenen Koeffizienten für einen Standardwert gemäß dieser Richtlinie fest, so bestimmen sie diesen Koeffizienten anhand einer transparenten Methode und gehen von den nationalen, regionalen oder lokalen Gegebenheiten aus, die den Primärenergieverbrauch beeinflussen. Die Gegebenheiten müssen begründet und nachprüfbar sein und auf objektiven und diskriminierungsfreien Kriterien beruhen.

(5) Where Member States establish their own coefficient to a default value provided pursuant to this Directive, Member States shall establish that coefficient through a transparent methodology on the basis of national, regional or local circumstances affecting primary energy consumption. The circumstances shall be substantiated, verifiable and based on objective and non-discriminatory criteria.

Legen die Mitgliedstaaten ihren eigenen Koeffizienten für einen Standardwert gemäß dieser Richtlinie fest, so bestimmen sie diesen Koeffizienten anhand einer transparenten Methode und gehen von den nationalen, regionalen oder lokalen Gegebenheiten aus, die den Primärenergieverbrauch beeinflussen. Die Gegebenheiten müssen begründet und nachprüfbar sein und auf objektiven und diskriminierungsfreien Kriterien beruhen.

Artikel 31 Absatz 6 — Umrechnungsfaktoren und Primärenergiefaktoren Artikel 31 Absatz 6 — Conversion factors and primary energy factors Artikel 31 Absatz 6 — Umrechnungsfaktoren und Primärenergiefaktoren

Bei der Festlegung eines eigenen Koeffizienten berücksichtigen die Mitgliedstaaten den Energiemix in ihren gemäß Artikel 14 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten aktualisierten integrierten nationalen Energie- und Klimaplänen und ihrer nachfolgenden integrierten nationalen Energie- und Klimaplänen, die der Kommission gemäß Artikel 3 und den Artikeln 7 bis 12 der genannten Verordnung übermittelt werden. Weichen die Mitgliedstaaten vom Standardwert ab, so übermitteln sie der Kommission in diesen Aktualisierungen und den nachfolgenden Plänen zusammen mit der Berechnungsmethode und den zugrunde liegenden Daten den verwendeten Koeffizienten.

(6) Where establishing an own coefficient, Member States shall take into account the energy mix included in the update of their integrated national energy and climate plans submitted pursuant to Article 14(2) of Regulation (EU) 2018/1999 and their subsequent integrated national energy and climate plans notified to the Commission pursuant to Article 3 and Articles 7 to 12 of that Regulation. If they deviate from the default value, Member States shall notify the coefficient that they use to the Commission along with the calculation methodology and underlying data in those updates and subsequent plans.

Bei der Festlegung eines eigenen Koeffizienten berücksichtigen die Mitgliedstaaten den Energiemix in ihren gemäß Artikel 14 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten aktualisierten integrierten nationalen Energie- und Klimaplänen und ihrer nachfolgenden integrierten nationalen Energie- und Klimaplänen, die der Kommission gemäß Artikel 3 und den Artikeln 7 bis 12 der genannten Verordnung übermittelt werden. Weichen die Mitgliedstaaten vom Standardwert ab, so übermitteln sie der Kommission in diesen Aktualisierungen und den nachfolgenden Plänen zusammen mit der Berechnungsmethode und den zugrunde liegenden Daten den verwendeten Koeffizienten.

Artikel 31 Absatz 7 — Umrechnungsfaktoren und Primärenergiefaktoren Artikel 31 Absatz 7 — Conversion factors and primary energy factors Artikel 31 Absatz 7 — Umrechnungsfaktoren und Primärenergiefaktoren

Bis zum 25. Dezember 2026 und danach alle vier Jahre passt die Kommission die Standardkoeffizienten auf der Grundlage der tatsächlich erhobenen Daten an. Diese Anpassungen werden unter Berücksichtigung ihrer Auswirkungen auf das Unionsrecht, wie die Richtlinie 2009/125/EG und die Verordnung (EU) 2017/1369, durchgeführt.

(7) By 25 December 2026 and every four years thereafter, the Commission shall revise the default coefficients on the basis of observed data. Those revisions shall be carried out taking into account its effects on Union law such as Directive 2009/125/EC and Regulation (EU) 2017/1369.

Bis zum 25. Dezember 2026 und danach alle vier Jahre passt die Kommission die Standardkoeffizienten auf der Grundlage der tatsächlich erhobenen Daten an. Diese Anpassungen werden unter Berücksichtigung ihrer Auswirkungen auf das Unionsrecht, wie die Richtlinie 2009/125/EG und die Verordnung (EU) 2017/1369, durchgeführt.

KAPITEL VII — SCHLUSSBESTIMMUNGEN KAPITEL VII — FINAL PROVISIONS KAPITEL VII — SCHLUSSBESTIMMUNGEN
Artikel 32 — Sanktionen Artikel 32 — Penalties Artikel 32 — Sanktionen

Die Mitgliedstaaten erlassen Vorschriften über Sanktionen, die bei Verstößen gegen die aufgrund dieser Richtlinie erlassenen nationalen Vorschriften zu verhängen sind, und treffen alle für die Anwendung der Sanktionen erforderlichen Maßnahmen. Die vorgesehenen Sanktionen müssen wirksam, verhältnismäßig und abschreckend sein. Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission diese Vorschriften und diese Maßnahmen bis zum 11. Oktober 2025 mit und melden ihr unverzüglich alle späteren diesbezüglichen Änderungen.

Member States shall lay down the rules on penalties applicable to infringements of national provisions adopted pursuant to this Directive and shall take all measures necessary to ensure that they are implemented. The penalties provided for shall be effective, proportionate and dissuasive. Member States shall by 11 October 2025 notify the Commission of those rules and of those measures and shall notify it without delay of any subsequent amendment affecting them.

Die Mitgliedstaaten erlassen Vorschriften über Sanktionen, die bei Verstößen gegen die aufgrund dieser Richtlinie erlassenen nationalen Vorschriften zu verhängen sind, und treffen alle für die Anwendung der Sanktionen erforderlichen Maßnahmen. Die vorgesehenen Sanktionen müssen wirksam, verhältnismäßig und abschreckend sein. Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission diese Vorschriften und diese Maßnahmen bis zum 11. Oktober 2025 mit und melden ihr unverzüglich alle späteren diesbezüglichen Änderungen.

Artikel 33 — Delegierte Rechtsakte Artikel 33 — Delegated acts Artikel 33 — Delegierte Rechtsakte
Artikel 33 Absatz 1 — Delegierte Rechtsakte Artikel 33 Absatz 1 — Delegated acts Artikel 33 Absatz 1 — Delegierte Rechtsakte

Der Kommission wird die Befugnis übertragen, gemäß Artikel 34 delegierte Rechtsakte zu erlassen, um die in der Verordnung (EU) 2015/2402 festgelegten harmonisierten Wirkungsgrad-Referenzwerte zu überprüfen.

(1) The Commission is empowered to adopt delegated acts in accordance with Article 34 to review the harmonised efficiency reference values laid down in Regulation (EU) 2015/2402.

Der Kommission wird die Befugnis übertragen, gemäß Artikel 34 delegierte Rechtsakte zu erlassen, um die in der Verordnung (EU) 2015/2402 festgelegten harmonisierten Wirkungsgrad-Referenzwerte zu überprüfen.

Artikel 33 Absatz 2 — Delegierte Rechtsakte Artikel 33 Absatz 2 — Delegated acts Artikel 33 Absatz 2 — Delegierte Rechtsakte

Der Kommission wird die Befugnis übertragen, gemäß Artikel 34 delegierte Rechtsakte zu erlassen, um diese Richtlinie zu ändern, indem die Werte, die Berechnungsmethoden, die Standard-Primärenergiekoeffizienten und die Anforderungen gemäß Artikel 31 und den Anhängen II, III, V, VIII bis XII und XIV an den technischen Fortschritt angepasst werden.

(2) The Commission is empowered to adopt delegated acts in accordance with Article 34 to amend this Directive by adapting to technical progress the values, calculation methods, default primary energy coefficients and the requirements referred to in Article 31 and in Annexes II, III, V, VIII to XII, and XIV.

Der Kommission wird die Befugnis übertragen, gemäß Artikel 34 delegierte Rechtsakte zu erlassen, um diese Richtlinie zu ändern, indem die Werte, die Berechnungsmethoden, die Standard-Primärenergiekoeffizienten und die Anforderungen gemäß Artikel 31 und den Anhängen II, III, V, VIII bis XII und XIV an den technischen Fortschritt angepasst werden.

Artikel 33 Absatz 3 — Delegierte Rechtsakte Artikel 33 Absatz 3 — Delegated acts Artikel 33 Absatz 3 — Delegierte Rechtsakte

Der Kommission wird die Befugnis übertragen, gemäß Artikel 34 delegierte Rechtsakte zu erlassen, um diese Richtlinie nach Konsultation der einschlägigen Interessenträger durch die Festlegung eines gemeinsamen Unionssystems für die Bewertung der Nachhaltigkeit der sich in ihrem Gebiet befindlichen Rechenzentren zu ergänzen. Die Kommission erlässt den ersten derartigen Durchführungsrechtsakt bis zum 31. Dezember 2023. Im gemeinsamen Unionssystem werden die Nachhaltigkeitsindikatoren für Rechenzentren definiert und die wesentlichen Leistungsindikatoren und die Methode zu ihrer Messung festgelegt.

(3) The Commission is empowered to adopt delegated acts in accordance with Article 34 to supplement this Directive by establishing, after having consulted the relevant stakeholders, a common Union scheme for rating the sustainability of data centres located in its territory. The Commission shall adopt the first such delegated act by 31 December 2023. The common Union scheme shall establish the definition of data centre sustainability indicators and shall set out the key performance indicators and the methodology to measure them.

Der Kommission wird die Befugnis übertragen, gemäß Artikel 34 delegierte Rechtsakte zu erlassen, um diese Richtlinie nach Konsultation der einschlägigen Interessenträger durch die Festlegung eines gemeinsamen Unionssystems für die Bewertung der Nachhaltigkeit der sich in ihrem Gebiet befindlichen Rechenzentren zu ergänzen. Die Kommission erlässt den ersten derartigen Durchführungsrechtsakt bis zum 31. Dezember 2023. Im gemeinsamen Unionssystem werden die Nachhaltigkeitsindikatoren für Rechenzentren definiert und die wesentlichen Leistungsindikatoren und die Methode zu ihrer Messung festgelegt.

Artikel 34 — Ausübung der Befugnisübertragung Artikel 34 — Exercise of the delegation Artikel 34 — Ausübung der Befugnisübertragung
Artikel 34 Absatz 1 — Ausübung der Befugnisübertragung Artikel 34 Absatz 1 — Exercise of the delegation Artikel 34 Absatz 1 — Ausübung der Befugnisübertragung

Die Befugnis zum Erlass delegierter Rechtsakte wird der Kommission unter den in diesem Artikel festgelegten Bedingungen übertragen.

(1) The power to adopt delegated acts is conferred on the Commission subject to the conditions laid down in this Article.

Die Befugnis zum Erlass delegierter Rechtsakte wird der Kommission unter den in diesem Artikel festgelegten Bedingungen übertragen.

Artikel 34 Absatz 2 — Ausübung der Befugnisübertragung Artikel 34 Absatz 2 — Exercise of the delegation Artikel 34 Absatz 2 — Ausübung der Befugnisübertragung

Die Befugnis zum Erlass delegierter Rechtsakte gemäß Artikel 33 wird der Kommission für einen Zeitraum von fünf Jahren ab dem 10. Oktober 2023 übertragen. Die Kommission erstellt spätestens neun Monate vor Ablauf des Zeitraums von fünf Jahren einen Bericht über die Befugnisübertragung. Die Befugnisübertragung verlängert sich stillschweigend um Zeiträume gleicher Länge, es sei denn, das Europäische Parlament oder der Rat widersprechen dieser Verlängerung spätestens drei Monate vor Ablauf des jeweiligen Zeitraums.

(2) The power to adopt delegated acts referred to in Article 33 shall be conferred on the Commission for a period of five years from 10 October 2023. The Commission shall draw up a report in respect of the delegation of power not later than nine months before the end of the five-year period. The delegation of power shall be tacitly extended for periods of an identical duration, unless the European Parliament or the Council opposes such extension not later than three months before the end of each period.

Die Befugnis zum Erlass delegierter Rechtsakte gemäß Artikel 33 wird der Kommission für einen Zeitraum von fünf Jahren ab dem 10. Oktober 2023 übertragen. Die Kommission erstellt spätestens neun Monate vor Ablauf des Zeitraums von fünf Jahren einen Bericht über die Befugnisübertragung. Die Befugnisübertragung verlängert sich stillschweigend um Zeiträume gleicher Länge, es sei denn, das Europäische Parlament oder der Rat widersprechen dieser Verlängerung spätestens drei Monate vor Ablauf des jeweiligen Zeitraums.

Artikel 34 Absatz 3 — Ausübung der Befugnisübertragung Artikel 34 Absatz 3 — Exercise of the delegation Artikel 34 Absatz 3 — Ausübung der Befugnisübertragung

Die Befugnisübertragung gemäß Artikel 33 kann vom Europäischen Parlament oder vom Rat jederzeit widerrufen werden. Der Beschluss über den Widerruf beendet die Übertragung der in diesem Beschluss angegebenen Befugnis. Er wird am Tag nach seiner Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union oder zu einem im Beschluss über den Widerruf angegebenen späteren Zeitpunkt wirksam. Die Gültigkeit von delegierten Rechtsakten, die bereits in Kraft sind, wird von dem Beschluss über den Widerruf nicht berührt.

(3) The delegation of power referred to in Article 33 may be revoked at any time by the European Parliament or by the Council. A decision to revoke shall put an end to the delegation of the power specified in that decision. It shall take effect the day following the publication of the decision in the Official Journal of the European Union or at a later date specified therein. It shall not affect the validity of any delegated acts already in force.

Die Befugnisübertragung gemäß Artikel 33 kann vom Europäischen Parlament oder vom Rat jederzeit widerrufen werden. Der Beschluss über den Widerruf beendet die Übertragung der in diesem Beschluss angegebenen Befugnis. Er wird am Tag nach seiner Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union oder zu einem im Beschluss über den Widerruf angegebenen späteren Zeitpunkt wirksam. Die Gültigkeit von delegierten Rechtsakten, die bereits in Kraft sind, wird von dem Beschluss über den Widerruf nicht berührt.

Artikel 34 Absatz 4 — Ausübung der Befugnisübertragung Artikel 34 Absatz 4 — Exercise of the delegation Artikel 34 Absatz 4 — Ausübung der Befugnisübertragung

Vor dem Erlass eines delegierten Rechtsakts konsultiert die Kommission die von den einzelnen Mitgliedstaaten benannten Sachverständigen im Einklang mit den in der Interinstitutionellen Vereinbarung vom 13. April 2016 über bessere Rechtsetzung enthaltenen Grundsätzen.

(4) Before adopting a delegated act, the Commission shall consult experts designated by each Member State in accordance with the principles laid down in the Interinstitutional Agreement of 13 April 2016 on Better Law-Making.

Vor dem Erlass eines delegierten Rechtsakts konsultiert die Kommission die von den einzelnen Mitgliedstaaten benannten Sachverständigen im Einklang mit den in der Interinstitutionellen Vereinbarung vom 13. April 2016 über bessere Rechtsetzung enthaltenen Grundsätzen.

Artikel 34 Absatz 5 — Ausübung der Befugnisübertragung Artikel 34 Absatz 5 — Exercise of the delegation Artikel 34 Absatz 5 — Ausübung der Befugnisübertragung

Sobald die Kommission einen delegierten Rechtsakt erlässt, übermittelt sie ihn gleichzeitig dem Europäischen Parlament und dem Rat.

(5) As soon as it adopts a delegated act, the Commission shall notify it simultaneously to the European Parliament and to the Council.

Sobald die Kommission einen delegierten Rechtsakt erlässt, übermittelt sie ihn gleichzeitig dem Europäischen Parlament und dem Rat.

Artikel 34 Absatz 6 — Ausübung der Befugnisübertragung Artikel 34 Absatz 6 — Exercise of the delegation Artikel 34 Absatz 6 — Ausübung der Befugnisübertragung

Ein delegierter Rechtsakt, der gemäß Artikel 33 erlassen wurde, tritt nur in Kraft, wenn weder das Europäische Parlament noch der Rat innerhalb einer Frist von zwei Monaten nach Übermittlung dieses Rechtsakts an das Europäische Parlament und den Rat Einwände erhoben haben oder wenn vor Ablauf dieser Frist das Europäische Parlament und der Rat beide der Kommission mitgeteilt haben, dass sie keine Einwände erheben werden. Auf Initiative des Europäischen Parlaments oder des Rates wird diese Frist um zwei Monate verlängert.

(6) A delegated act adopted pursuant to Article 33 shall enter into force only if no objection has been expressed either by the European Parliament or by the Council within a period of two months of notification of that act to the European Parliament and the Council or if, before the expiry of that period, the European Parliament and the Council have both informed the Commission that they will not object. That period shall be extended by two months at the initiative of the European Parliament or of the Council.

Ein delegierter Rechtsakt, der gemäß Artikel 33 erlassen wurde, tritt nur in Kraft, wenn weder das Europäische Parlament noch der Rat innerhalb einer Frist von zwei Monaten nach Übermittlung dieses Rechtsakts an das Europäische Parlament und den Rat Einwände erhoben haben oder wenn vor Ablauf dieser Frist das Europäische Parlament und der Rat beide der Kommission mitgeteilt haben, dass sie keine Einwände erheben werden. Auf Initiative des Europäischen Parlaments oder des Rates wird diese Frist um zwei Monate verlängert.

Artikel 35 — Überprüfung und Überwachung der Durchführung Artikel 35 — Review and monitoring of implementation Artikel 35 — Überprüfung und Überwachung der Durchführung
Artikel 35 Absatz 1 — Überprüfung und Überwachung der Durchführung Artikel 35 Absatz 1 — Review and monitoring of implementation Artikel 35 Absatz 1 — Überprüfung und Überwachung der Durchführung

Im Rahmen ihres gemäß Artikel 35 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten Berichts über die Lage der Energieunion berichtet die Kommission im Einklang mit Artikel 35 Absatz 1 sowie Artikel 35 Absatz 2 Buchstabe c der genannten Verordnung über das Funktionieren des CO2-Markts, wobei sie den Auswirkungen der Umsetzung dieser Richtlinie Rechnung trägt.

(1) In the context of its State of the Energy Union report submitted pursuant to Article 35 of Regulation (EU) 2018/1999, the Commission shall report on the functioning of the carbon market in accordance with Article 35(1) and Article 35(2), point (c), of that Regulation, taking into consideration the effects of the implementation of this Directive.

Im Rahmen ihres gemäß Artikel 35 der Verordnung (EU) 2018/1999 vorgelegten Berichts über die Lage der Energieunion berichtet die Kommission im Einklang mit Artikel 35 Absatz 1 sowie Artikel 35 Absatz 2 Buchstabe c der genannten Verordnung über das Funktionieren des CO2-Markts, wobei sie den Auswirkungen der Umsetzung dieser Richtlinie Rechnung trägt.

Artikel 35 Absatz 2 — Überprüfung und Überwachung der Durchführung Artikel 35 Absatz 2 — Review and monitoring of implementation Artikel 35 Absatz 2 — Überprüfung und Überwachung der Durchführung

Bis zum 31. Oktober 2025 und danach alle vier Jahre evaluiert die Kommission die bestehenden Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Dekarbonisierung der Wärme- und Kälteversorgung. In der Evaluierung wird Folgendes berücksichtigt: a) Entwicklung der Energieeffizienz und der Treibhausgasemissionen bei der Wärme- und Kälteversorgung, einschließlich Fernwärme und Fernkälte; b) Zusammenhänge zwischen den ergriffenen Maßnahmen; c) Änderungen der Energieeffizienz und der Treibhausgasemissionen bei der Wärme- und Kälteversorgung; d) bestehende und geplante Energieeffizienzstrategien und -maßnahmen sowie bestehende und geplante Strategien und Maßnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen auf Unionsebene und auf nationaler Ebene; e) Maßnahmen, die die Mitgliedstaaten in ihren umfassenden Bewertungen gemäß Artikel 25 Absatz 1 dieser Richtlinie vorgesehen und gemäß Artikel 17 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2018/1999 mitgeteilt haben.

Bis zum 31. Oktober 2025 und danach alle vier Jahre legt die Kommission dem Europäischen Parlament und dem Rat einen Bericht über diese Evaluierung vor und schlägt gegebenenfalls Maßnahmen vor, um die Verwirklichung der Klima- und Energieziele der Union sicherzustellen.

(2) By 31 October 2025 and every four years thereafter, the Commission shall evaluate the existing measures to achieve energy efficiency increase and decarbonisation in heating and cooling. The evaluation shall take into account all of the following:

(a) energy efficiency and GHG emissions trends in heating and cooling, including in district heating and cooling;

(b) interlinkages between measures taken;

(c) changes in energy efficiency and greenhouse gas emissions in the heating and cooling;

(d) existing and planned energy efficiency policies and measures and greenhouse gas reduction policies and measures at Union and national level;

(e) measures which Member States provided in their comprehensive assessments pursuant to Article 25(1) of this Directive and notified in accordance with Article 17(1) of Regulation (EU) 2018/1999.

By 31 October 2025 and every four years thereafter, the Commission shall submit a report to the European Parliament and to the Council on that evaluation and, if appropriate, propose measures to ensure the achievement of the Union’s climate and energy targets.

Bis zum 31. Oktober 2025 und danach alle vier Jahre evaluiert die Kommission die bestehenden Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Dekarbonisierung der Wärme- und Kälteversorgung. In der Evaluierung wird Folgendes berücksichtigt: a) Entwicklung der Energieeffizienz und der Treibhausgasemissionen bei der Wärme- und Kälteversorgung, einschließlich Fernwärme und Fernkälte; b) Zusammenhänge zwischen den ergriffenen Maßnahmen; c) Änderungen der Energieeffizienz und der Treibhausgasemissionen bei der Wärme- und Kälteversorgung; d) bestehende und geplante Energieeffizienzstrategien und -maßnahmen sowie bestehende und geplante Strategien und Maßnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen auf Unionsebene und auf nationaler Ebene; e) Maßnahmen, die die Mitgliedstaaten in ihren umfassenden Bewertungen gemäß Artikel 25 Absatz 1 dieser Richtlinie vorgesehen und gemäß Artikel 17 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2018/1999 mitgeteilt haben.

Bis zum 31. Oktober 2025 und danach alle vier Jahre legt die Kommission dem Europäischen Parlament und dem Rat einen Bericht über diese Evaluierung vor und schlägt gegebenenfalls Maßnahmen vor, um die Verwirklichung der Klima- und Energieziele der Union sicherzustellen.

Artikel 35 Absatz 3 — Überprüfung und Überwachung der Durchführung Artikel 35 Absatz 3 — Review and monitoring of implementation Artikel 35 Absatz 3 — Überprüfung und Überwachung der Durchführung

Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission jedes Jahr vor dem 30. April Statistiken gemäß den in Anhang II festgelegten allgemeinen Grundsätzen über die nationale Erzeugung von Strom und Wärme aus hocheffizienter und niedrigeffizienter KWK im Vergleich zu der gesamten Wärme- und Stromerzeugung. Außerdem übermitteln sie jährliche Statistiken über die KWK-Wärme- und KWK-Stromerzeugungskapazitäten und die Brennstoffe für die KWK sowie über die Fernwärme- und Fernkälteerzeugung und -kapazitäten im Vergleich zu der gesamten Wärme- und Stromerzeugungskapazität. Ferner übermitteln die Mitgliedstaaten Statistiken nach der in Anhang III festgelegten Methode über die durch KWK erzielten Primärenergieeinsparungen.

(3) Member States shall submit to the Commission before 30 April each year statistics on national electricity and heat production from high and low efficiency cogeneration, in accordance with the general principles set out in Annex II, in relation to total heat and electricity production. They shall also submit annual statistics on cogeneration heat and electricity capacities and fuels for cogeneration, and on district heating and cooling production and capacities, in relation to total heat and electricity production and capacities. Member States shall submit statistics on primary energy savings achieved by the application of cogeneration in accordance with the methodology set out in Annex III.

Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission jedes Jahr vor dem 30. April Statistiken gemäß den in Anhang II festgelegten allgemeinen Grundsätzen über die nationale Erzeugung von Strom und Wärme aus hocheffizienter und niedrigeffizienter KWK im Vergleich zu der gesamten Wärme- und Stromerzeugung. Außerdem übermitteln sie jährliche Statistiken über die KWK-Wärme- und KWK-Stromerzeugungskapazitäten und die Brennstoffe für die KWK sowie über die Fernwärme- und Fernkälteerzeugung und -kapazitäten im Vergleich zu der gesamten Wärme- und Stromerzeugungskapazität. Ferner übermitteln die Mitgliedstaaten Statistiken nach der in Anhang III festgelegten Methode über die durch KWK erzielten Primärenergieeinsparungen.

Artikel 35 Absatz 4 — Überprüfung und Überwachung der Durchführung Artikel 35 Absatz 4 — Review and monitoring of implementation Artikel 35 Absatz 4 — Überprüfung und Überwachung der Durchführung

Bis zum 1. Januar 2021 legt die Kommission dem Europäischen Parlament und dem Rat auf der Grundlage einer Bewertung des Potenzials für Energieeffizienz bei der Umwandlung, Transformation, Übertragung, Beförderung und Speicherung von Energie einen Bericht vor, dem gegebenenfalls Gesetzgebungsvorschläge beigefügt werden.

(4) By 1 January 2021, the Commission shall submit a report to the European Parliament and to the Council, on the basis of an assessment of the potential for energy efficiency in conversion, transformation, transmission, transportation and storage of energy, accompanied, where appropriate, by legislative proposals.

Bis zum 1. Januar 2021 legt die Kommission dem Europäischen Parlament und dem Rat auf der Grundlage einer Bewertung des Potenzials für Energieeffizienz bei der Umwandlung, Transformation, Übertragung, Beförderung und Speicherung von Energie einen Bericht vor, dem gegebenenfalls Gesetzgebungsvorschläge beigefügt werden.

Artikel 35 Absatz 5 — Überprüfung und Überwachung der Durchführung Artikel 35 Absatz 5 — Review and monitoring of implementation Artikel 35 Absatz 5 — Überprüfung und Überwachung der Durchführung

Bis zum 31. Dezember 2021 führt die Kommission vorbehaltlich etwaiger Änderungen der Bestimmungen für Endkundenmärkte der Richtlinie 2009/73/EG eine Bewertung der Bestimmungen über die Verbrauchserfassungs-, Abrechnungs- und Verbraucherinformationen für Erdgas durch und legt dem Europäischen Parlament und dem Rat einen entsprechenden Bericht vor, wobei es darum geht, die Bestimmungen gegebenenfalls an die einschlägigen Bestimmungen für Strom in der Richtlinie (EU) 2019/944 anzugleichen, damit der Verbraucherschutz gestärkt wird und Endkunden häufiger eindeutige und aktuelle Informationen über ihren Erdgasverbrauch erhalten und ihren Energieverbrauch steuern können. Die Kommission erlässt gegebenenfalls möglichst bald nach der Übermittlung dieses Berichts entsprechende Gesetzgebungsvorschläge.

(5) By 31 December 2021, the Commission shall, subject to any changes to the provisions relating to retail markets in Directive 2009/73/EC, carry out an assessment, and submit a report to the European Parliament and to the Council, on the provisions related to metering, billing and consumer information for natural gas, with the aim of aligning them, where appropriate, with the relevant provisions for electricity in Directive (EU) 2019/944, in order to strengthen consumer protection and enable final customers to receive more frequent, clear and up-to-date information about their natural gas consumption and to regulate their energy use. As soon as possible after the submission of that report, the Commission shall, where appropriate, adopt legislative proposals.

Bis zum 31. Dezember 2021 führt die Kommission vorbehaltlich etwaiger Änderungen der Bestimmungen für Endkundenmärkte der Richtlinie 2009/73/EG eine Bewertung der Bestimmungen über die Verbrauchserfassungs-, Abrechnungs- und Verbraucherinformationen für Erdgas durch und legt dem Europäischen Parlament und dem Rat einen entsprechenden Bericht vor, wobei es darum geht, die Bestimmungen gegebenenfalls an die einschlägigen Bestimmungen für Strom in der Richtlinie (EU) 2019/944 anzugleichen, damit der Verbraucherschutz gestärkt wird und Endkunden häufiger eindeutige und aktuelle Informationen über ihren Erdgasverbrauch erhalten und ihren Energieverbrauch steuern können. Die Kommission erlässt gegebenenfalls möglichst bald nach der Übermittlung dieses Berichts entsprechende Gesetzgebungsvorschläge.

Artikel 35 Absatz 6 — Überprüfung und Überwachung der Durchführung Artikel 35 Absatz 6 — Review and monitoring of implementation Artikel 35 Absatz 6 — Überprüfung und Überwachung der Durchführung

Die Kommission bewertet bis zum 31. Oktober 2022, ob die Union ihre übergeordneten Ziele zur Energieeffizienz für 2020 erreicht hat.

(6) By 31 October 2022, the Commission shall assess whether the Union has achieved its 2020 headline targets on energy efficiency.

Die Kommission bewertet bis zum 31. Oktober 2022, ob die Union ihre übergeordneten Ziele zur Energieeffizienz für 2020 erreicht hat.

Artikel 35 Absatz 7 — Überprüfung und Überwachung der Durchführung Artikel 35 Absatz 7 — Review and monitoring of implementation Artikel 35 Absatz 7 — Überprüfung und Überwachung der Durchführung

Spätestens bis zum 28. Februar 2027 und danach alle fünf Jahre evaluiert die Kommission die Umsetzung dieser Richtlinie und legt dem Europäischen Parlament und dem Rat einen entsprechenden Bericht vor.

Diese Evaluierung umfasst:

a) eine Bewertung der allgemeinen Wirksamkeit dieser Richtlinie und der Frage, ob die Politik der Union im Bereich Energieeffizienz nach Maßgabe der Ziele des Übereinkommens von Paris sowie angesichts der Wirtschaftsentwicklung und der Entwicklung von Innovationen weiter angepasst werden muss;

b) eine detaillierte Bewertung der aggregierten makroökonomischen Auswirkungen dieser Richtlinie, mit einem Schwerpunkt auf den Auswirkungen auf die Energieversorgungssicherheit der Union, die Energiepreise, die Minimierung der Energiearmut, das Wirtschaftswachstum, die Wettbewerbsfähigkeit, die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Mobilitätskosten und die Kaufkraft der Haushalte;

c) eine Überprüfung der in Artikel 4 Absatz 1 festgelegten übergeordneten Ziele der Union zur Energieeffizienz für 2030, mit dem Ziel, diese Zielvorgaben nach oben zu korrigieren, falls sich aufgrund wirtschaftlicher oder technischer Entwicklungen wesentliche Kostensenkungen ergeben oder wenn es nötig ist, um die Dekarbonisierungsziele der Union für 2040 oder 2050 oder die internationalen Verpflichtungen der Union in Bezug auf die Dekarbonisierung zu erfüllen;

d) eine Bewertung, ob die Mitgliedstaaten für die Zehnjahreszeiträume nach 2030 weiterhin neue jährliche Einsparungen gemäß Artikel 8 Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe b Ziffer iv erzielen müssen;

e) im Hinblick auf eine Überarbeitung der Renovierungsquote gemäß Artikel 6 eine Bewertung, ob die Mitgliedstaaten weiterhin gemäß Artikel 6 Absatz 1 dafür sorgen müssen, dass jährlich mindestens 3 % der Gesamtfläche beheizter und/oder gekühlter Gebäude, die sich im Eigentum öffentlicher Einrichtungen befinden, renoviert werden;

f) eine Überprüfung, ob die Mitgliedstaaten für die Zehnjahreszeiträume nach 2030 weiterhin gemäß Artikel 8 Absatz 3 einen Anteil der Energieeinsparungen unter von Energiearmut betroffenen Menschen, schutzbedürftigen Kunden, Menschen in Haushalten mit geringem Einkommen und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben, erzielen müssen;

g) eine Überprüfung, ob die Mitgliedstaaten weiterhin eine Verringerung des Endenergieverbrauchs gemäß Artikel 5 Absatz 1 erreichen müssen;

h) die Auswirkungen dieser Richtlinie auf die Förderung des Wirtschaftswachstums, die Steigerung der Industrieproduktion, die Nutzung erneuerbarer Energien oder die fortgeschrittenen Bemühungen um Klimaneutralität.

Die Evaluierung erstreckt sich auf die Auswirkungen auf die Bemühungen um die Elektrifizierung der Wirtschaft und die Einführung von Wasserstoff, einschließlich der Frage, ob eine Änderung der Behandlung sauberer erneuerbarer Energiequellen gerechtfertigt sein könnte, und enthält gegebenenfalls Lösungsvorschläge für etwaige festgestellte nachteilige Auswirkungen.

Diesem Bericht werden eine detaillierte Bewertung, ob es einer Änderung dieser Richtlinie im Interesse der Vereinfachung von Rechtsvorschriften bedarf, und gegebenenfalls Vorschläge zu weiteren Maßnahmen beigefügt.

(7) By 28 February 2027 and every five years thereafter, the Commission shall evaluate the implementation of this Directive and submit a report to the European Parliament and to the Council.

That evaluation shall include:

(a) an assessment of the general effectiveness of this Directive and the need to further adjust the Union’s energy efficiency policy in accordance with the objectives of the Paris Agreement and in light of economic and innovation developments;

(b) a detailed assessment of the aggregated macroeconomic impact of this Directive, with an emphasis on the effects on the Union’s energy security, energy prices, minimising energy poverty, economic growth, competitiveness, job creation, mobility cost and household purchasing power;

(c) the Union’s 2030 headline targets on energy efficiency set out in Article 4(1) with a view to revising those targets upwards in the event of substantial cost reductions resulting from economic or technological developments, or where needed to meet the Union’s decarbonisation targets for 2040 or 2050, or its international commitments for decarbonisation;

(d) whether Member States are to continue to achieve new annual savings in accordance with Article 8(1), first subparagraph, point (b)(iv), for a ten-year periods after 2030;

(e) whether Member States are to continue to ensure that at least 3 % of the total floor area of heated and/or cooled buildings that are owned by public bodies is renovated each year in accordance with Article 6(1) with a view to revising the renovation rate in that Article;

(f) whether Member States are to continue to achieve a share of energy savings among people affected by energy poverty, vulnerable customers and, where applicable, people living in social housing, pursuant to Article 8(3) for the ten-year periods after 2030;

(g) whether Member States are to continue to achieve a reduction of final energy consumption in accordance with Article 5(1);

(h) the impacts of this Directive on supporting economic growth, increasing industrial output, the deployment of renewables or advanced efforts to climate neutrality.

The evaluation shall also cover the effects on efforts to electrify the economy and the introduction of hydrogen, including whether any change to the treatment of clean renewable energy sources might be justified, and shall propose, where appropriate, solutions to any potentially identified adverse effect.

That report shall be accompanied by a detailed assessment of whether there is a need to amend this Directive in the interests of regulatory simplification and, where appropriate, by proposals for further measures.

Spätestens bis zum 28. Februar 2027 und danach alle fünf Jahre evaluiert die Kommission die Umsetzung dieser Richtlinie und legt dem Europäischen Parlament und dem Rat einen entsprechenden Bericht vor.

Diese Evaluierung umfasst:

a) eine Bewertung der allgemeinen Wirksamkeit dieser Richtlinie und der Frage, ob die Politik der Union im Bereich Energieeffizienz nach Maßgabe der Ziele des Übereinkommens von Paris sowie angesichts der Wirtschaftsentwicklung und der Entwicklung von Innovationen weiter angepasst werden muss;

b) eine detaillierte Bewertung der aggregierten makroökonomischen Auswirkungen dieser Richtlinie, mit einem Schwerpunkt auf den Auswirkungen auf die Energieversorgungssicherheit der Union, die Energiepreise, die Minimierung der Energiearmut, das Wirtschaftswachstum, die Wettbewerbsfähigkeit, die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Mobilitätskosten und die Kaufkraft der Haushalte;

c) eine Überprüfung der in Artikel 4 Absatz 1 festgelegten übergeordneten Ziele der Union zur Energieeffizienz für 2030, mit dem Ziel, diese Zielvorgaben nach oben zu korrigieren, falls sich aufgrund wirtschaftlicher oder technischer Entwicklungen wesentliche Kostensenkungen ergeben oder wenn es nötig ist, um die Dekarbonisierungsziele der Union für 2040 oder 2050 oder die internationalen Verpflichtungen der Union in Bezug auf die Dekarbonisierung zu erfüllen;

d) eine Bewertung, ob die Mitgliedstaaten für die Zehnjahreszeiträume nach 2030 weiterhin neue jährliche Einsparungen gemäß Artikel 8 Absatz 1 Unterabsatz 1 Buchstabe b Ziffer iv erzielen müssen;

e) im Hinblick auf eine Überarbeitung der Renovierungsquote gemäß Artikel 6 eine Bewertung, ob die Mitgliedstaaten weiterhin gemäß Artikel 6 Absatz 1 dafür sorgen müssen, dass jährlich mindestens 3 % der Gesamtfläche beheizter und/oder gekühlter Gebäude, die sich im Eigentum öffentlicher Einrichtungen befinden, renoviert werden;

f) eine Überprüfung, ob die Mitgliedstaaten für die Zehnjahreszeiträume nach 2030 weiterhin gemäß Artikel 8 Absatz 3 einen Anteil der Energieeinsparungen unter von Energiearmut betroffenen Menschen, schutzbedürftigen Kunden, Menschen in Haushalten mit geringem Einkommen und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben, erzielen müssen;

g) eine Überprüfung, ob die Mitgliedstaaten weiterhin eine Verringerung des Endenergieverbrauchs gemäß Artikel 5 Absatz 1 erreichen müssen;

h) die Auswirkungen dieser Richtlinie auf die Förderung des Wirtschaftswachstums, die Steigerung der Industrieproduktion, die Nutzung erneuerbarer Energien oder die fortgeschrittenen Bemühungen um Klimaneutralität.

Die Evaluierung erstreckt sich auf die Auswirkungen auf die Bemühungen um die Elektrifizierung der Wirtschaft und die Einführung von Wasserstoff, einschließlich der Frage, ob eine Änderung der Behandlung sauberer erneuerbarer Energiequellen gerechtfertigt sein könnte, und enthält gegebenenfalls Lösungsvorschläge für etwaige festgestellte nachteilige Auswirkungen.

Diesem Bericht werden eine detaillierte Bewertung, ob es einer Änderung dieser Richtlinie im Interesse der Vereinfachung von Rechtsvorschriften bedarf, und gegebenenfalls Vorschläge zu weiteren Maßnahmen beigefügt.

Artikel 35 Absatz 8 — Überprüfung und Überwachung der Durchführung Artikel 35 Absatz 8 — Review and monitoring of implementation Artikel 35 Absatz 8 — Überprüfung und Überwachung der Durchführung

Die Kommission bewertet bis zum 31. Oktober 2032, ob die Union ihre übergeordneten Ziele zur Energieeffizienz für 2030 erreicht hat.

(8) By 31 October 2032, the Commission shall assess whether the Union has achieved its 2030 headline targets on energy efficiency.

Die Kommission bewertet bis zum 31. Oktober 2032, ob die Union ihre übergeordneten Ziele zur Energieeffizienz für 2030 erreicht hat.

Artikel 36 — Umsetzung Artikel 36 — Transposition Artikel 36 — Umsetzung
Artikel 36 Absatz 1 — Umsetzung Artikel 36 Absatz 1 — Transposition Artikel 36 Absatz 1 — Umsetzung

Die Mitgliedstaaten setzen die Rechts- und Verwaltungsvorschriften in Kraft, die erforderlich sind, um den Artikeln 1, 2 und 3, Artikel 4 Absätze 1 bis 4, Artikel 4 Absatz 5 Unterabsätze 1, 2, 4, 5, und 6, Artikel 4 Absätze 6 und 7, Artikel 5 bis 11, Artikel 12 Absatz 2 bis 5, Artikel 21 bis 25, Artikel 26 Absätze 1, 2 und 4 bis 14, Artikel 27, Artikel 28 Absätze 1 bis 5, Artikel 29 bis 32 und den Anhängen I, III bis VII, X, XI und XV bis zum 11. Oktober 2025 nachzukommen.

Die Mitgliedstaaten setzen die Rechts- und Verwaltungsvorschriften in Kraft, die erforderlich sind, um Artikel 4 Absatz 5 Unterabsatz 3, Artikel 12 Absatz 1, Artikel 26 Absatz 3 und Artikel 28 Absatz 6 bis zu den dort genannten Zeitpunkten nachzukommen. Sie teilen der Kommission unverzüglich den Wortlaut dieser Vorschriften mit.

Bei Erlass dieser Vorschriften nehmen die Mitgliedstaaten in den Vorschriften selbst oder durch einen Hinweis bei der amtlichen Veröffentlichung auf die vorliegende Richtlinie Bezug. In diese Vorschriften fügen sie die Erklärung ein, dass Bezugnahmen in den geltenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften auf die durch die vorliegende Richtlinie aufgehobene Richtlinie als Bezugnahmen auf die vorliegende Richtlinie gelten. Die Mitgliedstaaten regeln die Einzelheiten dieser Bezugnahme und die Formulierung dieser Erklärung.

(1) Member States shall bring into force the laws, regulations and administrative provisions necessary to comply with Articles 1, 2 and 3, Article 4(1) to (4), Article 4(5), first, second, fourth, fifth and sixth subparagraphs, Article 4(6) and (7), Articles 5 to 11, Article 12(2) to (5), Articles 21 to 25, Article 26(1), (2) and (4) to (14), Article 27, Article 28(1) to (5), Articles 29 to 32 and Annexes I, III to VII, X, XI and XV by 11 October 2025.

Member States shall bring into force the laws, regulations and administrative provisions necessary to comply with Article 4(5), third subparagraph, Article 12(1), Article 26(3) and Article 28(6) by the dates referred to therein. They shall immediately communicate the text of those measures to the Commission.

When Member States adopt those measures, they shall contain a reference to this Directive or be accompanied by such a reference on the occasion of their official publication. They shall also include a statement that references in existing laws, regulations and administrative provisions to the Directive repealed by this Directive shall be construed as references to this Directive. Member States shall determine how such reference is to be made and how that statement is to be formulated.

Die Mitgliedstaaten setzen die Rechts- und Verwaltungsvorschriften in Kraft, die erforderlich sind, um den Artikeln 1, 2 und 3, Artikel 4 Absätze 1 bis 4, Artikel 4 Absatz 5 Unterabsätze 1, 2, 4, 5, und 6, Artikel 4 Absätze 6 und 7, Artikel 5 bis 11, Artikel 12 Absatz 2 bis 5, Artikel 21 bis 25, Artikel 26 Absätze 1, 2 und 4 bis 14, Artikel 27, Artikel 28 Absätze 1 bis 5, Artikel 29 bis 32 und den Anhängen I, III bis VII, X, XI und XV bis zum 11. Oktober 2025 nachzukommen.

Die Mitgliedstaaten setzen die Rechts- und Verwaltungsvorschriften in Kraft, die erforderlich sind, um Artikel 4 Absatz 5 Unterabsatz 3, Artikel 12 Absatz 1, Artikel 26 Absatz 3 und Artikel 28 Absatz 6 bis zu den dort genannten Zeitpunkten nachzukommen. Sie teilen der Kommission unverzüglich den Wortlaut dieser Vorschriften mit.

Bei Erlass dieser Vorschriften nehmen die Mitgliedstaaten in den Vorschriften selbst oder durch einen Hinweis bei der amtlichen Veröffentlichung auf die vorliegende Richtlinie Bezug. In diese Vorschriften fügen sie die Erklärung ein, dass Bezugnahmen in den geltenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften auf die durch die vorliegende Richtlinie aufgehobene Richtlinie als Bezugnahmen auf die vorliegende Richtlinie gelten. Die Mitgliedstaaten regeln die Einzelheiten dieser Bezugnahme und die Formulierung dieser Erklärung.

Artikel 36 Absatz 2 — Umsetzung Artikel 36 Absatz 2 — Transposition Artikel 36 Absatz 2 — Umsetzung

Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission den Wortlaut der wichtigsten nationalen Rechtsvorschriften mit, die sie auf dem unter diese Richtlinie fallenden Gebiet erlassen.

(2) Member States shall communicate to the Commission the text of the main provisions of national law which they adopt in the field covered by this Directive.

Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission den Wortlaut der wichtigsten nationalen Rechtsvorschriften mit, die sie auf dem unter diese Richtlinie fallenden Gebiet erlassen.

Artikel 37 — Änderung der Verordnung (EU) 2023/955 Artikel 37 — Amendment to Regulation (EU) 2023/955 Artikel 37 — Änderung der Verordnung (EU) 2023/955

Artikel 2 Nummer 1 der Verordnung (EU) 2023/955 erhält folgende Fassung: „1. ‚Energiearmut‘ Energiearmut im Sinne von Artikel 2 Nummer 52 der Richtlinie 2023/1791 des Europäischen Parlaments und des Rates ( *1 ).

In Article 2 of Regulation (EU) 2023/955, point (1) is replaced by the following:

‘(1) “energy poverty” means energy poverty as defined in Article 2, point (52), of Directive (EU) 2023/1791 of the European Parliament and of the Council (*1).

Artikel 2 Nummer 1 der Verordnung (EU) 2023/955 erhält folgende Fassung: „1. ‚Energiearmut‘ Energiearmut im Sinne von Artikel 2 Nummer 52 der Richtlinie 2023/1791 des Europäischen Parlaments und des Rates ( *1 ).

Artikel 38 — Aufhebung Artikel 38 — Repeal Artikel 38 — Aufhebung

Die Richtlinie (EU) 2012/27/EU, in der durch die in Anhang XVI Teil A aufgeführten Rechtsakte geänderten Fassung, wird unbeschadet der Verpflichtungen der Mitgliedstaaten hinsichtlich der in Anhang XVI Teil B genannten Fristen für die Umsetzung der dort genannten Richtlinien in nationales Recht mit Wirkung vom 12. Oktober 2025 aufgehoben. Bezugnahmen auf die aufgehobene Richtlinie gelten als Bezugnahmen auf die vorliegende Richtlinie und sind nach Maßgabe der Entsprechungstabelle in Anhang XVII zu lesen.

Directive 2012/27/EU, as amended by the acts listed in Part A of Annex XVI is repealed with effect from 12 October 2025, without prejudice to the obligations of the Member States relating to the time-limits for the transposition into national law of the Directives set out in Part B of Annex XVI.

References to the repealed Directive shall be construed as references to this Directive and shall be read in accordance with the correlation table in Annex XVII.

Die Richtlinie (EU) 2012/27/EU, in der durch die in Anhang XVI Teil A aufgeführten Rechtsakte geänderten Fassung, wird unbeschadet der Verpflichtungen der Mitgliedstaaten hinsichtlich der in Anhang XVI Teil B genannten Fristen für die Umsetzung der dort genannten Richtlinien in nationales Recht mit Wirkung vom 12. Oktober 2025 aufgehoben. Bezugnahmen auf die aufgehobene Richtlinie gelten als Bezugnahmen auf die vorliegende Richtlinie und sind nach Maßgabe der Entsprechungstabelle in Anhang XVII zu lesen.

Artikel 39 — Inkrafttreten und Anwendung Artikel 39 — Entry into force and application Artikel 39 — Inkrafttreten und Anwendung

Diese Richtlinie tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft. Die Artikel 13 bis 16 und Artikel 18 und 20 und die Anhänge II, IX, XII, XIII und XIV gelten ab dem 12. Oktober 2025. Artikel 37 gilt ab dem 30. Juni 2024.

This Directive shall enter into force on the twentieth day following that of its publication in the Official Journal of the European Union.

Articles 13 to 16 and Articles 18 and 20 and Annexes II, IX, XII, XIII and XIV shall apply from 12 October 2025.

Article 37 shall apply from 30 June 2024.

Diese Richtlinie tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft. Die Artikel 13 bis 16 und Artikel 18 und 20 und die Anhänge II, IX, XII, XIII und XIV gelten ab dem 12. Oktober 2025. Artikel 37 gilt ab dem 30. Juni 2024.

Artikel 40 — Adressaten Artikel 40 — Addressees Artikel 40 — Adressaten

Diese Richtlinie ist an die Mitgliedstaaten gerichtet.

This Directive is addressed to the Member States.

Diese Richtlinie ist an die Mitgliedstaaten gerichtet.

Annexes

ANNEX I — NATIONAL CONTRIBUTIONS TO THE UNION’S ENERGY EFFCIENCY TARGETS IN 2030 IN FINAL ENERGY CONSUMPTION AND/OR PRIMARY ENERGY CONSUMPTION ANHANG I — NATIONALE BEITRÄGE ZU DEN ENERGIEEFFIZIENZZIELEN DER UNION FÜR 2030 IM HINBLICK AUF DEN ENDENERGIEVERBRAUCH UND/ODER DEN PRIMÄRENERGIEVERBRAUCH
  1. The level of national contributions is calculated on the basis of the indicative formula: Where CEU is a correction factor, Target is the level of national-specific ambition and FECB2030 PECB2030 is the 2020 EU Reference Scenario used as a baseline for 2030.

  2. The following indicative formula represents the objective criteria reflecting the factors listed in Article 4(3), points (d)(i) to (iv), each used for defining the level of national-specific ambition in % (Target) and having the same weight in the formula (0,25): (a) early action dependent contribution (‘Fearly-action’); (b) GDP-per-capita dependent contribution (‘Fwealth’); (c) energy intensity dependent contribution (‘Fintensity’); (d) cost-effective energy savings potential contribution (‘Fpotential’).

  3. Fearly-action shall be calculated for each Member State as the product of its amount of energy savings and the improvement in the energy intensity that each Member State achieved. The amount of energy savings for each Member State shall be calculated on the basis of the reduction of energy consumption (in toe) to the Union’s reduction of energy consumption between the three-year average for the period 2007-2009 and the three-year average for the period 2017-2019. The improvement in the energy intensity for each Member State shall be calculated on the basis of the reduction of energy intensity (in toe/EUR) to the Union’s reduction of energy intensity between the three-year average for the period 2007-2009 and the three-year average for the period 2017-2019.

  4. Fwealth shall be calculated for each Member State on the basis of its three-year average Eurostat's real GDP per capita index to the Union’s three-year average over the 2017-2019 period, expressed in Purchasing power parities (PPPs).

  5. Fintensity shall be calculated for each Member State on the basis of its three-year average final energy intensity (FEC or PEC per real GDP in PPPs) index to the Union’s three-year average over 2017-2019 period.

  6. Fpotential shall be calculated for each Member State on the basis of the final or primary energy savings under the PRIMES MIX 55 % scenario for 2030. The savings are expressed in relation to 2020 EU Reference Scenario projections for 2030.

  7. For each criteria provided in point 2(a) to (d), a lower and upper limit shall be applied. The level of ambition for factors Fwealth Fintensity and Fpotential shall be capped at 50 % and 150 % of the Union average level of ambition under a given factor. The level of ambition for factor Fearly-action shall be capped at 50 % and 100 % of the Union average level of ambition.

  8. The source of the input data used to calculate the factors is Eurostat unless stated otherwise.

  9. Ftotal shall be calculated as the weighted sum of all four factors (Fearly-action. Fwealth Fintensity and Fpotential). The target shall be then calculated as the product of the total factor Ftotal and the Union target.

  10. The Commission shall calculate a primary and final energy correction factor CEU, which shall be applied to adjust the sum of the formula results for all national contributions to the respective Union targets in 2030. The factor CEU is identical for all Member States.

  1. Die Höhe der nationalen Beiträge wird auf der Grundlage der nachstehenden indikativen Formel berechnet: Dabei gilt: CEU ist ein Korrekturfaktor, Ziel die Höhe der spezifischen nationalen Zielvorgaben und EEVB2030 PEVB2030 das für 2030 als Ausgangsbasis (baseline) dienende EU-Referenzszenario 2020.

  2. Die vorstehende indikative Formel bildet die objektiven Kriterien ab, die die in Artikel 4 Absatz 3 Buchstabe d Ziffern i bis iv aufgeführten Faktoren widerspiegeln und zur Festlegung der Höhe der spezifischen nationalen Zielvorgaben in % (Ziel) herangezogen werden, wobei sie in der Formel jeweils das gleiche Gewicht (0,25) haben: a) einen von frühzeitig getroffenen Maßnahmen abhängigen Beitrag („Ffrühzeitige Maßnahmen“); b) einen auf das Pro-Kopf-BIP gestützten Beitrag („FWohlstand“); c) einen energieintensitätsabhängigen Beitrag („FIntensität“); d) einen auf das Potenzial für kosteneffiziente Energieeinsparungen bezogenen Beitrag („FPotenzial“).

  3. Ffrühzeitige Maßnahmen werden für jeden Mitgliedstaat als Produkt aus seinen Energieeinsparungen und der von den einzelnen Mitgliedstaaten erzielten Verbesserung der Energieintensität berechnet. Die Energieeinsparungen werden für jeden Mitgliedstaat auf der Grundlage seiner Verringerung des Energieverbrauchs (in t RÖE) im Verhältnis zur Verringerung des Energieverbrauchs der Union zwischen dem Dreijahresdurchschnitt im Zeitraum 2007-2009 und dem Dreijahresdurchschnitt im Zeitraum 2017-2019 berechnet. Die Verbesserung der Energieintensität wird für jeden Mitgliedstaat auf der Grundlage einer Verringerung der Energieintensität (in t RÖE/EUR) im Verhältnis zur Verringerung der Energieintensität der Union zwischen dem Dreijahresdurchschnitt im Zeitraum 2007-2009 und dem Dreijahresdurchschnitt im Zeitraum 2017-2019 berechnet.

  4. FWohlstand wird für jeden Mitgliedstaat auf der Grundlage seines Dreijahresdurchschnitts des Index für das reale Pro-Kopf-BIP von Eurostat im Verhältnis zum Dreijahresdurchschnitt der Union im Zeitraum 2017-2019 berechnet, ausgedrückt in Kaufkraftparitäten (KKP).

  5. FIntensität wird für jeden Mitgliedstaat auf der Grundlage seines Dreijahresdurchschnitts des Index für die Endenergieintensität (EEV oder PEV bezogen auf das reale BIP in KKP) im Verhältnis zum Dreijahresdurchschnitt der Union im Zeitraum 2017-2019 berechnet.

  6. FPotenzial wird für jeden Mitgliedstaat auf der Grundlage der Endenergie- oder Primärenergieeinsparungen im Rahmen des PRIMES-Szenarios MIX-55 % für 2030 berechnet. Die Einsparungen werden im Verhältnis zu den Projektionen des EU-Referenzszenarios 2020 für 2030 angegeben.

  7. Für jedes Kriterium gemäß Nummer 2 Buchstaben a bis d gibt es eine Unter- und eine Obergrenze. Für die Zielvorgaben für die Faktoren FWohlstand, FIntensität und FPotenzial gilt eine Obergrenze von 50 % bzw. von 150 % der durchschnittlichen Zielvorgaben der Union bei einem bestimmten Faktor. Für die Zielvorgaben für den Faktor Ffrühzeitige Maßnahmen gilt eine Obergrenze von 50 % bzw. von 100 % der durchschnittlichen Zielvorgaben der Union.

  8. Die zur Berechnung der Faktoren herangezogenen Eingabedaten stammen von Eurostat, sofern nicht anders angegeben.

  9. FGesamt wird als gewichtete Summe aller vier Faktoren berechnet (Ffrühzeitige Maßnahmen, FWohlstand, FIntensität und FPotenzial). Das Ziel wird dann als Produkt aus dem Gesamtfaktor FGesamt und dem Unionsziel berechnet.

  10. Die Kommission berechnet einen Primärenergie- und Endenergiekorrekturfaktor CEU, der zur Anpassung der Summe der sich aus den Formeln ergebenden Werte auf alle nationalen Beiträge zu den jeweiligen Unionszielen für 2030 angewandt wird. Der Faktor CEU ist für alle Mitgliedstaaten identisch.

ANNEX II — GENERAL PRINCIPLES FOR THE CALCULATION OF ELECTRICITY FROM COGENERATION ANHANG II — ALLGEMEINE GRUNDSÄTZE FÜR DIE BERECHNUNG DER STROMMENGE AUS KWK

Part I

General principles

Values used for calculation of electricity from cogeneration shall be determined on the basis of the expected or actual operation of the unit under normal conditions of use. For micro-cogeneration units the calculation may be based on certified values.

(1) | Electricity production from cogeneration shall be considered equal to total annual electricity production of the unit measured at the outlet of the main generators if the following conditions are met: (a) in cogeneration units of types (2), (4), (5), (6), (7) and (8) as referred to in Part II with an annual overall efficiency set by Member States at a level of at least 75 %; (b) in cogeneration units of types (1) and (3) as referred to in Part II with an annual overall efficiency set by Member States at a level of at least 80 %. | (a) | in cogeneration units of types (2), (4), (5), (6), (7) and (8) as referred to in Part II with an annual overall efficiency set by Member States at a level of at least 75 %; | (b) | in cogeneration units of types (1) and (3) as referred to in Part II with an annual overall efficiency set by Member States at a level of at least 80 %.

(a) in cogeneration units of types (2), (4), (5), (6), (7) and (8) as referred to in Part II with an annual overall efficiency set by Member States at a level of at least 75 %;

(b) in cogeneration units of types (1) and (3) as referred to in Part II with an annual overall efficiency set by Member States at a level of at least 80 %.

(2) | In cogeneration units with an annual overall efficiency below the value referred to in point (1)(a), namely the cogeneration units of types (2), (4), (5), (6), (7), and (8) as referred to in Part II, or with an annual overall efficiency below the value referred to in point (1)(b), namely the cogeneration units of types (1) and (3) as referred to in Part II, electricity from cogeneration is calculated according to the following formula: ECHP=HCHP*C where: ECHP is the amount of electricity from cogeneration; C is the power-to-heat ratio; HCHP is the amount of useful heat from cogeneration (calculated for this purpose as total heat production minus any heat produced in separate boilers or by live steam extraction from the steam generator before the turbine). The calculation of electricity from cogeneration shall be based on the actual power-to-heat ratio. If the actual power-to-heat ratio of a cogeneration unit is not known, the following default values may be used, in particular for statistical purposes, for units of types (1), (2), (3), (4) and (5) as referred to in Part II provided that the calculated cogeneration electricity is less or equal to total electricity production of the unit: Type of the unit Default power to heat ratio, C Combined cycle gas turbine with heat recovery 0,95 Steam back pressure turbine 0,45 Steam condensing extraction turbine 0,45 Gas turbine with heat recovery 0,55 Internal combustion engine 0,75 If Member States introduce default values for power-to-heat ratios for units of types (6), (7), (8), (9), (10) and (11) as referred to in Part II, such default values shall be published and shall be notified to the Commission. | Type of the unit | Default power to heat ratio, C | Combined cycle gas turbine with heat recovery | 0,95 | Steam back pressure turbine | 0,45 | Steam condensing extraction turbine | 0,45 | Gas turbine with heat recovery | 0,55 | Internal combustion engine | 0,75

Type of the unit Default power to heat ratio, C

Combined cycle gas turbine with heat recovery 0,95

Steam back pressure turbine 0,45

Steam condensing extraction turbine 0,45

Gas turbine with heat recovery 0,55

Internal combustion engine 0,75

(3) If a share of the energy content of the fuel input to the cogeneration process is recovered in chemicals and recycled, that share can be subtracted from the fuel input before calculating the overall efficiency used in points (1) and (2).

(4) Member States may determine the power-to-heat ratio as the ratio of electricity to useful heat when operating in cogeneration mode at a lower capacity using operational data of the specific unit.

(5) Member States may use reporting periods other than annual reporting periods for the purpose of the calculations in accordance with points (1) and (2).

Part II

Cogeneration technologies covered by this Directive

(1) Combined cycle gas turbine with heat recovery

(2) Steam back pressure turbine

(3) Steam condensing extraction turbine

(4) Gas turbine with heat recovery

(5) Internal combustion engine

(6) Microturbines

(7) Stirling engines

(8) Fuel cells

(9) Steam engines

(10) Organic Rankine cycles

(11) Any other type of technology or combination comprising cogeneration.

When implementing and applying the general principles for the calculation of electricity from cogeneration, Member States shall use the detailed Guidelines established by Commission Decision 2008/952/EC (1).

(1) Commission Decision 2008/952/EC of 19 November 2008 establishing detailed guidelines for the implementation and application of Annex II to Directive 2004/8/EC of the European Parliament and of the Council (OJ L 338, 17.12.2008, p. 55).

Teil I

Allgemeine Grundsätze

Die Werte für die Berechnung des KWK-Stroms sind auf der Grundlage des erwarteten oder tatsächlichen Betriebs des Blocks unter normalen Einsatzbedingungen zu bestimmen. Für KWK-Kleinstanlagen kann die Berechnung auf zertifizierten Werten beruhen.

  1. | Die Stromerzeugung aus KWK ist mit der jährlichen Gesamtstromerzeugung des Blocks, gemessen am Ausgang der Hauptgeneratoren, gleichzusetzen, sofern folgende Bedingungen erfüllt sind: a) bei KWK-Blöcken der Typen 2, 4, 5, 6, 7 und 8 gemäß Teil II mit einem von den Mitgliedstaaten festgelegten jährlichen Gesamtwirkungsgrad von mindestens 75 %; b) bei KWK-Blöcken der Typen 1 und 3 gemäß Teil II mit einem von den Mitgliedstaaten festgelegten jährlichen Gesamtwirkungsgrad von mindestens 80 %. | a) | bei KWK-Blöcken der Typen 2, 4, 5, 6, 7 und 8 gemäß Teil II mit einem von den Mitgliedstaaten festgelegten jährlichen Gesamtwirkungsgrad von mindestens 75 %; | b) | bei KWK-Blöcken der Typen 1 und 3 gemäß Teil II mit einem von den Mitgliedstaaten festgelegten jährlichen Gesamtwirkungsgrad von mindestens 80 %.

a) bei KWK-Blöcken der Typen 2, 4, 5, 6, 7 und 8 gemäß Teil II mit einem von den Mitgliedstaaten festgelegten jährlichen Gesamtwirkungsgrad von mindestens 75 %;

b) bei KWK-Blöcken der Typen 1 und 3 gemäß Teil II mit einem von den Mitgliedstaaten festgelegten jährlichen Gesamtwirkungsgrad von mindestens 80 %.

  1. | Bei KWK-Blöcken mit einem jährlichen Gesamtwirkungsgrad unter dem unter Nummer 1 Buchstabe a genannten Wert (d. h. bei KWK-Blöcken der Typen 2, 4, 5, 6, 7 und 8 gemäß Teil II) oder mit einem jährlichen Gesamtwirkungsgrad unter dem unter Nummer 1 Buchstabe b genannten Wert (d. h. bei KWK-Blöcken der Typen 1 und 3 gemäß Teil II) wird der Strom aus KWK nach folgender Formel berechnet: EKWK=QKWK*C Dabei gilt: EKWK ist die Strommenge aus KWK; C ist die Stromkennzahl; QKWK ist die Nettowärmeerzeugung aus KWK (zu diesem Zweck berechnet als Gesamtwärmeerzeugung, vermindert um eventuelle Wärmemengen, die in getrennten Kesselanlagen oder mittels Frischdampfentnahme aus dem Dampferzeuger vor der Turbine erzeugt werden). Bei der Berechnung des KWK-Stroms wird die tatsächliche Stromkennzahl zugrunde gelegt. Ist die tatsächliche Stromkennzahl eines KWK-Blocks nicht bekannt, können, insbesondere zu statistischen Zwecken, die nachstehenden Standardwerte für Blöcke der Typen 1, 2, 3, 4 und 5 gemäß Teil II verwendet werden, soweit der berechnete KWK-Strom die Gesamtstromerzeugung des Blocks nicht überschreitet: Typ Standard-Stromkennzahl C Gasturbine mit Wärmerückgewinnung (kombinierter Prozess) 0,95 Gegendruckdampfturbine 0,45 Entnahme-Kondensationsdampfturbine 0,45 Gasturbine mit Wärmerückgewinnung 0,55 Verbrennungsmotor 0,75 Verwenden die Mitgliedstaaten Standardwerte für die Stromkennzahl in Blöcken der Typen 6, 7, 8, 9, 10 und 11 gemäß Teil II, so sind diese zu veröffentlichen und der Kommission mitzuteilen. | Typ | Standard-Stromkennzahl C | Gasturbine mit Wärmerückgewinnung (kombinierter Prozess) | 0,95 | Gegendruckdampfturbine | 0,45 | Entnahme-Kondensationsdampfturbine | 0,45 | Gasturbine mit Wärmerückgewinnung | 0,55 | Verbrennungsmotor | 0,75

Typ Standard-Stromkennzahl C

Gasturbine mit Wärmerückgewinnung (kombinierter Prozess) 0,95

Gegendruckdampfturbine 0,45

Entnahme-Kondensationsdampfturbine 0,45

Gasturbine mit Wärmerückgewinnung 0,55

Verbrennungsmotor 0,75

  1. Wird ein Teil des Energieinhalts der Brennstoffzufuhr zum KWK-Prozess in chemischer Form rückgewonnen und verwertet, so kann dieser Anteil von der Brennstoffzufuhr abgezogen werden, bevor der unter den Nummern 1 und 2 genannte Gesamtwirkungsgrad berechnet wird.

  2. Die Mitgliedstaaten können die Stromkennzahl als das Verhältnis von Strom zu Nutzwärme bestimmen, wenn der Betrieb im KWK-Modus bei geringerer Leistung erfolgt, und dabei Betriebsdaten des entsprechenden Blocks zugrunde legen.

  3. Die Mitgliedstaaten können für die Berechnungen nach den Nummern 1 und 2 andere Berichtszeiträume als jährliche Berichtszeiträume verwenden.

Teil II

KWK-Technologien, die unter diese Richtlinie fallen

  1. Gasturbine mit Wärmerückgewinnung (kombinierter Prozess)

  2. Gegendruckdampfturbine

  3. Entnahme-Kondensationsdampfturbine

  4. Gasturbine mit Wärmerückgewinnung

  5. Verbrennungsmotor

  6. Mikroturbinen

  7. Stirling-Motoren

  8. Brennstoffzellen

  9. Dampfmotoren

  10. Rankine-Kreislauf mit organischem Fluidum

  11. Jede andere Technologie oder Kombination mit KWK.

Bei der Durchführung und Anwendung der allgemeinen Grundsätze für die Berechnung der Strommenge aus KWK befolgen die Mitgliedstaaten die in der Entscheidung 2008/952/EG der Kommission (1) festgelegten detaillierten Leitlinien.

(1) Entscheidung 2008/952/EG der Kommission vom 19. November 2008 zur Festlegung detaillierter Leitlinien für die Umsetzung und Anwendung des Anhangs II der Richtlinie 2004/8/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 338 vom 17.12.2008, S. 55).

ANNEX III — METHODOLOGY FOR DETERMINING THE EFFICIENCY OF THE COGENERATION PROCESS ANHANG III — VERFAHREN ZUR BESTIMMUNG DER EFFIZIENZ DES KWK-PROZESSES

Values used for calculation of efficiency of cogeneration and primary energy savings shall be determined on the basis of the expected or actual operation of the unit under normal conditions of use.

(a) High-efficiency cogeneration

For the purpose of this Directive, high-efficiency cogeneration shall fulfil the following criteria:

— cogeneration production from cogeneration units shall provide primary energy savings calculated in accordance with point (b) of at least 10 % compared with the references for separate production of heat and electricity;

— production from small-scale and micro-cogeneration units providing primary energy savings may qualify as high-efficiency cogeneration;

— for cogeneration units that are built or substantially refurbished after the transposition of this Annex, direct emissions of the carbon dioxide from cogeneration production that is fuelled with fossil fuels, are less than 270 gCO2 per 1 kWh of energy output from the combined generation (including heating/cooling, power and mechanical energy);

— cogeneration units in operation before 10 October 2023, may derogate from this requirement until 1 January 2034 provided that they have a plan to reduce progressively the emissions to meet the threshold of less than 270 gCO2 per 1 kWh by 1 January 2034 and that they have notified this plan to relevant operators and competent authorities.

When a cogeneration unit is built or substantially refurbished, Member States shall ensure that there is no increase in the use of fossil fuels other than natural gas in existing heat sources compared to the annual consumption averaged over the previous three calendar years of full operation before refurbishment, and that any new heat sources in that system do not use fossil fuels other than natural gas.

(b) Calculation of primary energy savings

The amount of primary energy savings provided by cogeneration production defined in accordance with Annex II shall be calculated on the basis of the following formula:

Where:

PES is primary energy savings.

CHP Hη is the heat efficiency of the cogeneration production defined as annual useful heat output divided by the fuel input used to produce the sum of useful heat output and electricity from cogeneration.

Ref Hη is the efficiency reference value for separate heat production.

CHP Eη is the electrical efficiency of the cogeneration production defined as annual electricity from cogeneration divided by the fuel input used to produce the sum of useful heat output and electricity from cogeneration. Where a cogeneration unit generates mechanical energy, the annual electricity from cogeneration may be increased by an additional element representing the amount of electricity which is equivalent to that of mechanical energy. This additional element does not create a right to issue guarantees of origin in accordance with Article 26(13).

Ref Eη is the efficiency reference value for separate electricity production.

(c) Calculations of energy savings using alternative calculation

Member States may calculate primary energy savings from a production of heat and electricity and mechanical energy as indicated below without applying Annex II to exclude the non-cogenerated heat and electricity parts of the same process. Such a production can be regarded as high-efficiency cogeneration provided that it fulfils the efficiency criteria set out in point (a) of this Annex and, for cogeneration units with an electrical capacity larger than 25 MW, the overall efficiency is above 70 %. However, specification of the quantity of electricity from cogeneration produced in such a production, for issuing a guarantee of origin and for statistical purposes, shall be determined in accordance with Annex II.

If primary energy savings for a process are calculated using alternative calculation as indicated above the primary energy savings shall be calculated using the formula in point (b) of this Annex replacing: ‘CHP Hη’ with ‘Hη’ and ‘CHP Eη’ with ‘Eη’, where:

Hη means the heat efficiency of the process, defined as the annual heat output divided by the fuel input used to produce the sum of heat output and electricity output.

Eη means the electricity efficiency of the process, defined as the annual electricity output divided by the fuel input used to produce the sum of heat output and electricity output. Where a cogeneration unit generates mechanical energy, the annual electricity from cogeneration may be increased by an additional element representing the amount of electricity which is equivalent to that of mechanical energy. This additional element will not create a right to issue guarantees of origin in accordance with Article 26(13).

Member States may use reporting periods other than annual reporting periods for the purpose of the calculations in accordance with points (b) and (c) of this Annex.

For micro-cogeneration units the calculation of primary energy savings may be based on certified data.

(d) Efficiency reference values for separate production of heat and electricity

The harmonised efficiency reference values shall consist of a matrix of values differentiated by relevant factors, including year of construction and types of fuel, and shall be based on a well-documented analysis taking into account, inter alia, data from operational use under realistic conditions, fuel mix and climate conditions as well as applied cogeneration technologies.

The efficiency reference values for separate production of heat and electricity in accordance with the formula set out in point (b) shall establish the operating efficiency of the separate heat and electricity production that cogeneration is intended to substitute.

The efficiency reference values shall be calculated according to the following principles:

(i) for cogeneration units the comparison with separate electricity production shall be based on the principle that the same fuel categories are compared;

(ii) each cogeneration unit shall be compared with the best available and economically justifiable technology for separate production of heat and electricity on the market in the year of construction of the cogeneration unit;

(iii) the efficiency reference values for cogeneration units older than 10 years shall be fixed on the reference values of units of 10 years;

(iv) the efficiency reference values for separate electricity production and heat production shall reflect the climatic differences between Member States.

Die Werte für die Berechnung des Wirkungsgrades der KWK und der Primärenergieeinsparungen sind auf der Grundlage des erwarteten oder tatsächlichen Betriebs des Blocks unter normalen Einsatzbedingungen zu bestimmen.

a) Hocheffiziente KWK

Im Rahmen dieser Richtlinie muss hocheffiziente KWK folgende Kriterien erfüllen:

— Die KWK-Erzeugung in KWK-Blöcken ermöglicht gemäß Buchstabe b berechnete Primärenergieeinsparungen von mindestens 10 % im Vergleich zu den Referenzwerten für die getrennte Strom- und Wärmeerzeugung;

— die Erzeugung in KWK-Klein- und -Kleinstanlagen, die Primärenergieeinsparungen erbringen, kann als hocheffiziente KWK gelten;

— für nach der Umsetzung dieses Anhangs gebaute oder erheblich modernisierte KWK-Blöcke betragen die direkten CO2-Emissionen aus der KWK-Erzeugung mit fossilen Brennstoffen weniger als 270 g CO2 je 1 kWh Energieertrag aus der kombinierten Erzeugung (einschließlich Wärme/Kälte, Strom und mechanischer Energie);

— KWK-Blöcke, die vor dem 10. Oktober 2023 in Betrieb sind, können bis zum 1. Januar 2034 von dieser Anforderung abweichen, sofern sie über einen Plan zur schrittweisen Verringerung der Emissionen verfügen, um den Schwellenwert von weniger als 270 g CO2 je 1 kWh bis zum 1. Januar 2034 zu erreichen, und sofern sie die einschlägigen Betreiber und zuständigen Behörden über diesen Plan unterrichtet haben;

Beim Bau oder bei einer erheblichen Modernisierung eines KWK-Blocks stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass in bestehenden Wärmequellen die Nutzung anderer fossiler Brennstoffe als Erdgas gegenüber dem Jahresverbrauch, der über die vorangegangenen drei Kalenderjahre des vollen Betriebs vor der Modernisierung gemittelt wurde, nicht zunimmt und dass in allen neuen Wärmequellen in diesem System keine anderen fossilen Brennstoffe als Erdgas genutzt werden.

b) Berechnung der Primärenergieeinsparungen

Die Höhe der Primärenergieeinsparungen durch KWK-Erzeugung gemäß Anhang II ist anhand folgender Formel zu berechnen:

Dabei gilt:

PEE (PES) ist die Primärenergieeinsparung.

KWK Wη (CHP Hη) ist der Wärmewirkungsgrad-Referenzwert der KWK-Erzeugung, definiert als jährliche KWK-Nutzwärmeerzeugung im Verhältnis zum Brennstoff, der für die Erzeugung der Summe von KWK-Nutzwärmeleistung und KWK-Stromerzeugung eingesetzt wurde.

Ref Wη (Ref Hη) ist der Wirkungsgrad-Referenzwert für die getrennte Wärmeerzeugung.

KWK Eη (CHP Eη) ist der elektrische Wirkungsgrad der KWK-Erzeugung, definiert als jährlicher KWK-Strom im Verhältnis zum Brennstoff, der für die Erzeugung der Summe von KWK-Nutzwärmeleistung und KWK-Stromerzeugung eingesetzt wurde. Wenn ein KWK-Block mechanische Energie erzeugt, so kann der jährlichen KWK-Stromerzeugung ein Zusatzwert hinzugerechnet werden, der der Strommenge entspricht, die der Menge der mechanischen Energie gleichwertig ist. Dieser Zusatzwert berechtigt nicht dazu, Herkunftsnachweise gemäß Artikel 26 Absatz 13 auszustellen.

Ref Eη ist der Wirkungsgrad-Referenzwert für die getrennte Stromerzeugung.

c) Berechnung der Energieeinsparung unter Verwendung alternativer Berechnungsmethoden

Die Mitgliedstaaten können Primärenergieeinsparungen aufgrund der Erzeugung von Wärme und Strom sowie von mechanischer Energie wie nachfolgend dargestellt berechnen, ohne dass – um die nicht im Rahmen von KWK erzeugten Wärme- und Stromanteile des gleichen Prozesses auszunehmen – Anhang II angewendet wird. Diese Erzeugung kann als hocheffiziente KWK gelten, wenn sie den Effizienzkriterien unter Buchstabe a dieses Anhangs entspricht und wenn bei KWK-Blöcken mit einer elektrischen Leistung von über 25 MW der Gesamtwirkungsgrad über 70 % liegt. Die in KWK erzeugte Strommenge aus einer solchen Erzeugung wird jedoch für die Ausstellung eines Herkunftsnachweises und für statistische Zwecke nach Anhang II bestimmt.

Werden die Primärenergieeinsparungen für einen Prozess unter Verwendung der oben genannten alternativen Berechnungsmethoden berechnet, so sind sie gemäß der Formel unter Buchstabe b dieses Anhangs zu berechnen, wobei „KWK Wη“ („CHP Hη“) durch „Wη“ („Hη“) und „KWK Eη“ („CHP Eη“) durch „Eη“ ersetzt wird.

Dabei gilt: Wη (Hη) bezeichnet den Wärmewirkungsgrad des Prozesses, definiert als jährliche Wärmeerzeugung im Verhältnis zum Brennstoff, der für die Erzeugung der Summe von Wärmeerzeugung und Stromerzeugung eingesetzt wurde.

Eη bezeichnet den elektrischen Wirkungsgrad des Prozesses, definiert als jährliche Stromerzeugung im Verhältnis zum Brennstoff, der für die Summe von Wärme- und Stromerzeugung eingesetzt wurde. Wenn ein KWK-Block mechanische Energie erzeugt, so kann der jährlichen KWK-Stromerzeugung ein Zusatzwert hinzugerechnet werden, der der Strommenge entspricht, die der Menge der mechanischen Energie gleichwertig ist. Dieser Zusatzwert berechtigt nicht dazu, Herkunftsnachweise gemäß Artikel 26 Absatz 13 auszustellen.

Die Mitgliedstaaten können für die Berechnung nach den Buchstaben b und c dieses Anhangs andere Berichtszeiträume als jährliche Berichtszeiträume verwenden.

Für KWK-Kleinstanlagen kann die Berechnung von Primärenergieeinsparungen auf zertifizierten Daten beruhen.

d) Wirkungsgrad-Referenzwerte für die getrennte Erzeugung von Strom und Wärme

Die harmonisierten Wirkungsgrad-Referenzwerte bestehen aus einer Matrix von Werten, aufgeschlüsselt nach relevanten Faktoren wie Baujahr und Brennstofftypen, und stützen sich auf eine ausführlich dokumentierte Analyse, bei der unter anderem die Betriebsdaten bei realen Betriebsbedingungen, der Brennstoffmix, die klimatischen Bedingungen und die angewandten KWK-Technologien berücksichtigt werden.

Anhand der Wirkungsgrad-Referenzwerte für die getrennte Erzeugung von Strom und Wärme gemäß der Formel unter Buchstabe b ist der Betriebswirkungsgrad der getrennten Erzeugung von Strom und Wärme zu ermitteln, die durch KWK ersetzt werden soll.

Die Wirkungsgrad-Referenzwerte werden nach folgenden Grundsätzen berechnet:

i) Beim Vergleich von KWK-Blöcken mit Anlagen zur getrennten Stromerzeugung gilt der Grundsatz, dass die gleichen Kategorien von Brennstoffen verglichen werden;

ii) jeder KWK-Block wird mit der besten im Jahr des Baus dieses KWK-Blocks auf dem Markt erhältlichen und wirtschaftlich vertretbaren Technologie für die getrennte Erzeugung von Wärme und Strom verglichen;

iii) die Wirkungsgrad-Referenzwerte für KWK-Blöcke, die mehr als zehn Jahre alt sind, werden auf der Grundlage der Referenzwerte von Blöcken festgelegt, die zehn Jahre alt sind;

iv) die Wirkungsgrad-Referenzwerte für die getrennte Erzeugung von Strom und Wärme müssen die klimatischen Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten widerspiegeln.

ANNEX IV — ENERGY EFFICIENCY REQUIREMENTS FOR PUBLIC PROCUREMENT ANHANG IV — ENERGIEEFFIZIENZANFORDERUNGEN FÜR DIE VERGABE ÖFFENTLICHER AUFTRÄGE

In award procedures for public contracts and concessions, contracting authorities and contracting entities that purchase products, services, buildings and works, shall:

(a) where a product is covered by a delegated act adopted under Regulation (EU) 2017/1369, Directive 2010/30/EU or by a related Commission implementing act, purchase only the products that comply with the criterion laid down in Article 7(2) of that Regulation;

(b) where a product not covered under point (a) is covered by an implementing measure under Directive 2009/125/EC, purchase only products that comply with energy efficiency benchmarks specified in that implementing measure;

(c) where a product or a service is covered by the Union green public procurement criteria or available equivalent national criteria, with relevance to energy efficiency of the product or service, make best efforts to purchase only products and services that respect at least the technical specifications set at ‘core’ level in the relevant Union green public procurement criteria or available equivalent national criteria including among others for data centres, server rooms and cloud services, road lighting and traffic signals, computers, monitors tablets and smartphones;

(d) purchase only tyres that comply with the criterion of having the highest fuel energy efficiency class, as defined in Regulation (EU) 2020/740, which shall not prevent public bodies from purchasing tyres with the highest wet grip class or external rolling noise class where justified by safety or public health reasons;

(e) require in their tenders for service contracts that service providers use, for the purposes of providing the services in question, only products that comply with points (a), (b) and (d), when providing the services in question. This requirement shall apply only to new products purchased by service providers partially or wholly for the purpose of providing the service in question;

(f) | purchase, or make new rental agreements for, buildings that comply at least with nearly zero-energy level, without prejudice to Article 6 of this Directive, unless the purpose of the purchase is: (i) to undertake deep renovation or demolition; (ii) in the case of public bodies, to re-sell the building without using it for the public body’s own purposes; or (iii) to preserve it as a building officially protected as part of a designated environment, or because of its special architectural or historic merit. | (i) | to undertake deep renovation or demolition; | (ii) | in the case of public bodies, to re-sell the building without using it for the public body’s own purposes; or | (iii) | to preserve it as a building officially protected as part of a designated environment, or because of its special architectural or historic merit.

(i) to undertake deep renovation or demolition;

(ii) in the case of public bodies, to re-sell the building without using it for the public body’s own purposes; or

(iii) to preserve it as a building officially protected as part of a designated environment, or because of its special architectural or historic merit.

Compliance with the requirements laid down in point (f) of this Annex shall be verified by means of the energy performance certificates referred to in Article 11 of Directive 2010/31/EU.

Bei der Beschaffung von Produkten, Dienstleistungen, Gebäuden und Bauleistungen im Rahmen von Vergabeverfahren für öffentliche Aufträge und Konzessionen beachten öffentliche Auftraggeber und Auftraggeber die folgenden Vorschriften:

a) Soweit Produkte von einem gemäß der Verordnung (EU) 2017/1369, gemäß der Richtlinie 2010/30/EU oder gemäß einem entsprechenden Durchführungsrechtsakt der Kommission erlassenen delegierten Rechtsakt erfasst werden, beschaffen sie nur Produkte, die das in Artikel 7 Absatz 2 der genannten Verordnung festgelegte Kriterium erfüllen;

b) soweit Produkte, die nicht unter Buchstabe a fallen, von einer Durchführungsmaßnahme gemäß der Richtlinie 2009/125/EG erfasst werden, beschaffen sie nur Produkte, die die in jener Durchführungsmaßnahme festgelegten Referenzwerte für die Energieeffizienz erfüllen;

c) wenn ein Produkt oder eine Dienstleistung unter die für die Energieeffizienz des Produkts oder der Dienstleistung relevanten Unionskriterien für die umweltgerechte Vergabe öffentlicher Aufträge oder verfügbare gleichwertige nationale Kriterien fällt, bemühen sie sich nach besten Kräften darum, nur Produkte und Dienstleistungen zu beschaffen, die mindestens den zentralen technischen Spezifikationen entsprechen, die in den einschlägigen Unionskriterien für die umweltgerechte Vergabe öffentlicher Aufträge oder verfügbaren gleichwertigen nationalen Kriterien, unter anderem für Rechenzentren, Serverräume und Cloud-Dienste, Straßenbeleuchtung und Verkehrssignale, Computer, Bildschirme, Tablets und Smartphones festgelegt sind;

d) sie beschaffen ausschließlich Reifen, die das Kriterium der Zugehörigkeit zur höchsten Energieeffizienzklasse gemäß der Festlegung durch die Verordnung (EU) 2020/740 erfüllen, was öffentliche Einrichtungen nicht daran hindert, Reifen mit den besten Nasshaftungseigenschaften oder dem geringsten Abrollgeräusch zu beschaffen, sofern dies aus Gründen der Sicherheit oder der öffentlichen Gesundheit gerechtfertigt ist;

e) sie fordern bei der Ausschreibung von Dienstleistungsverträgen, dass Dienstleister für die Zwecke des Erbringens der betreffenden Dienstleistungen ausschließlich Produkte verwenden, die die Buchstaben a, b und d erfüllen, wenn sie die betreffenden Dienstleistungen erbringen. Diese Anforderung gilt nur für neue Produkte, die von Dienstleistern ausschließlich oder teilweise zur Erbringung der betreffenden Dienstleistungen erworben werden;

f) | sie erwerben Gebäude bzw. schließen neue Mietverträge für Gebäude, die wenigstens, unbeschadet Artikel 6 dieser Richtlinie, ein Niedrigstenergieniveau erreichen, es sei denn, der Erwerb des Gebäudes dient einem der nachstehend genannten Zwecke: i) der Vornahme umfassender Renovierung oder des Abbruchs; ii) im Falle von öffentlichen Einrichtungen, dem Weiterverkauf des Gebäudes ohne dessen Nutzung für die Zwecke der öffentlichen Einrichtung; oder iii) der Erhaltung als Gebäude, das als Teil eines ausgewiesenen Umfelds oder aufgrund seines besonderen architektonischen oder historischen Werts offiziell geschützt ist. | i) | der Vornahme umfassender Renovierung oder des Abbruchs; | ii) | im Falle von öffentlichen Einrichtungen, dem Weiterverkauf des Gebäudes ohne dessen Nutzung für die Zwecke der öffentlichen Einrichtung; oder | iii) | der Erhaltung als Gebäude, das als Teil eines ausgewiesenen Umfelds oder aufgrund seines besonderen architektonischen oder historischen Werts offiziell geschützt ist.

i) der Vornahme umfassender Renovierung oder des Abbruchs;

ii) im Falle von öffentlichen Einrichtungen, dem Weiterverkauf des Gebäudes ohne dessen Nutzung für die Zwecke der öffentlichen Einrichtung; oder

iii) der Erhaltung als Gebäude, das als Teil eines ausgewiesenen Umfelds oder aufgrund seines besonderen architektonischen oder historischen Werts offiziell geschützt ist.

Die Erfüllung der in Buchstabe f des vorliegenden Anhangs festgelegten Anforderungen wird mittels der Ausweise über die Gesamtenergieeffizienz nach Artikel 11 der Richtlinie 2010/31/EU überprüft.

ANNEX V — COMMON METHODS AND PRINCIPLES FOR CALCULATING THE IMPACT OF ENERGY EFFICIENCY OBLIGATION SCHEMES OR OTHER POLICY MEASURES UNDER ARTICLES 8, 9 AND 10 AND ARTICLE 30(14) ANHANG V — GEMEINSAME METHODEN UND GRUNDSÄTZE ZUR BERECHNUNG DER AUSWIRKUNGEN DER ENERGIEEFFIZIENZVERPFLICHTUNGSSYSTEME ODER ANDERER STRATEGISCHER MAẞNAHMEN NACH DEN ARTIKELN 8, 9 UND 10 UND NACH ARTIKEL 30 ABSATZ 14
  1. Methods for calculating energy savings other than those arising from taxation measures for the purposes of Articles 8, 9 and 10 and Article 30(14). Obligated, participating or entrusted parties, or implementing public authorities, may use the following methods for calculating energy savings: (a) deemed savings, by reference to the results of previous independently monitored energy improvements in similar installations. The generic approach is termed ‘ex ante’; (b) metered savings, whereby the savings from the installation of a measure, or package of measures, are determined by recording the actual reduction in energy use, taking due account of factors such as additionality, occupancy, production levels and the weather which may affect consumption. The generic approach is termed ‘ex post’; (c) scaled savings, whereby engineering estimates of savings are used. This approach may be used only where establishing robust measured data for a specific installation is difficult or disproportionately expensive, for example replacing a compressor or electric motor with a different kWh rating from that for which independent information about savings has been measured, or where those estimates are carried out on the basis of nationally established methodologies and benchmarks by qualified or accredited experts that are independent of the obligated, participating or entrusted parties involved; (d) when calculating the energy savings for the purpose of Article 8(3) that can be counted to fulfil the obligation in that Article, Member States may estimate the energy savings of people affected by energy poverty, vulnerable customers, people in low-income households and, where applicable, people living in social housing on the basis of engineering estimates using standardised occupancy and thermal comfort conditions or parameters, such as parameters defined in national building regulations. The way comfort is considered for actions in buildings should be reported by the Member States to the Commission together with explanations of their calculation methodology. (e) surveyed savings, where consumers’ response to advice, information campaigns, labelling or certification schemes or smart metering is determined. This approach shall be used only for savings resulting from changes in consumer behaviour. It shall not be used for savings resulting from the installation of physical measures.

  2. In determining the energy savings for an energy efficiency measure for the purposes of Articles 8, 9 and 10 and Article 30(14), the following principles apply: (a) Member States shall demonstrate that one of the objectives of the policy measure, whether new or existing, is the achievement of end-use energy savings pursuant to Article 8(1) and shall provide evidence and their documentation showing that the energy savings are caused by a policy measure, including voluntary agreements; (b) the savings shall be shown to be additional to those that would have occurred in any event without the activity of the obligated, participating or entrusted parties, or implementing public authorities. To determine the savings that can be claimed as additional, Member States shall have regard to how energy use and demand would evolve in the absence of the policy measure in question by taking into account at least the following factors: energy consumption trends, changes in consumer behaviour, technological progress and changes caused by other measures implemented at Union and national level; (c) savings resulting from the implementation of mandatory Union law shall be considered to be savings that would have occurred in any event, and thus shall not be claimed as energy savings for the purpose of Article 8(1). By way of derogation from that requirement, savings related to the renovation of existing buildings, including the savings resulting from the implementation of minimum energy performance standards in buildings in accordance with Directive 2010/31/EU, may be claimed as energy savings for the purpose of Article 8(1), provided that the materiality criterion referred to in point 3(h) of this Annex is ensured. Measures promoting energy efficiency improvements in the public sector pursuant to Article 5 and Article 6 may be eligible to be taken into account for the fulfilment of energy savings required under Article 8(1), provided that they result in verifiable and measurable or estimable end-use energy savings. The calculation of energy savings shall comply with this Annex; (d) end-use energy savings resulting from the implementation of energy efficiency improvement measures taken pursuant to emergency regulations under Article 122 TFEU may be claimed for the purpose of Article 8(1), provided that they result in verifiable and measurable or estimable end-use energy savings, with the exception of those energy savings resulting from rationing or curtailment measures; (e) measures taken pursuant to Regulation (EU) 2018/842 can be considered material, but Member States have to show that they result in verifiable and measurable or estimable end-use energy savings. The calculation of energy savings shall comply with this Annex; (f) Member States shall count only end use energy savings from policy measures in sectors or installations covered by Chapter IVa of Directive 2003/87/EC if they result from the implementation of Article 9 or 10 of this Directive and which go beyond the requirements laid down in Directive 2003/87/EC or beyond the implementation of actions linked to the allocation of free allowances under that Directive. Member States shall demonstrate that the policy measures result in verifiable and measurable or estimable end-use energy savings. The calculation of energy savings shall comply with this Annex. If an entity is an obligated party under a national energy efficiency obligation scheme under Article 9 of this Directive and under the EU ETS for buildings and road transport under Chapter IVa of Directive 2003/87/EC, the monitoring and verification system shall ensure that the carbon price passed through when releasing fuel for consumption under that Chapter is taken into account when calculating and reporting the energy savings of its energy saving measures; (g) credit may be given, provided that it is only given for savings exceeding the following levels: (i) Union emission performance standards for new passenger cars and new light commercial vehicles following the implementation of Regulation (EU) 2019/631 of the European Parliament and of the Council (1); Member States must provide reasons, their assumptions and their calculation methodology to show additionality to the Union’s new vehicle CO2 requirements; (ii) Union requirements relating to the removal from the market of certain energy related products following the implementation of implementing measures under Directive 2009/125/EC. Member States shall provide evidence, their assumptions and their calculation methodology to show additionality; (h) policies with the purpose of encouraging higher levels of energy efficiency of products, equipment, transport systems, vehicles and fuels, buildings and building elements, processes or markets shall be permitted, except for policy measures: (i) regarding the use of direct combustion of fossil fuel technologies that are newly implemented as from 1 January 2026; and (ii) subsidising the use of direct combustion of fossil fuel technologies in residential buildings as from 1 January 2026. (i) energy savings as a result of policy measures newly implemented as from 1 January 2024 regarding the use of direct fossil fuel combustion in products, equipment, transport systems, vehicles, buildings or works shall not count towards the fulfilment of energy savings obligation pursuant to Article 8(1)(b). In the case of policy measures promoting combinations of technologies, the share of energy savings related to the fossil fuel combustion technology are not eligible as from 1 January 2024. (j) by way of derogation from point (i), for the period 1 January 2024 to 31 December 2030, energy savings from direct fossil fuel combustion technologies improving the energy efficiency in energy intense enterprises in the industry sector may be counted as energy savings only for the purpose of Article 8(1), points (b) and (c), until 31 December 2030, provided that: (i) the enterprise has carried out an energy audit pursuant to Article 11(2) and an implementation plan including: — an overview of all cost-effective energy efficiency measures with a payback period of five years or less, on the basis of simple pay-back period methodologies provided by the Member State, — a timeframe for the implementation of all recommended energy efficiency measures with a payback period of five years or fewer, — a calculation of expected energy savings resulting from the energy efficiency measures recommended, and — energy efficiency measures related to the use of direct fossil fuel combustion technologies with the relevant information needed for: — proving that the measure identified does not increase the amount of energy needed or the capacity of an installation, — justifying that the uptake of sustainable, non-fossil fuel technologies is technically not feasible, — showing that the direct fossil fuel combustion technology complies with the most up-to-date corresponding Union emission performance legislation and prevents technology lock-in effects by ensuring future compatibility with climate-neutral alternative non-fossil fuels and technologies. (ii) the continuation of the use of direct fossil fuel technologies is an energy efficiency measure to decrease energy consumption with a payback period of five years or less, on the basis of simple pay-back period methodologies provided by the Member State, recommended as result of an energy audit pursuant to Article 11(2) and included in the implementation plan; (iii) the use of direct fossil fuel technologies complies with the most up-to-date corresponding Union emission performance legislation, does not lead to technology lock-in effects and ensures future compatibility with climate-neutral alternative fuels and technologies; (iv) the use of direct fossil fuel technologies in the enterprise does not lead to an increased energy consumption or increase the capacity of the installation in that enterprise; (v) evidence is provided that no alternative, sustainable non-fossil fuel solution was technically feasible; (vi) the use of direct fossil fuel technologies result in verifiable and measurable or estimable end-use energy savings calculated in accordance with this Annex; (vii) evidence is published on a website or is made publicly available for all interested citizens; (k) measures promoting the installation of small-scale renewable energy technologies on or in buildings may be eligible to be taken into account for the fulfilment of energy savings required under Article 8(1), provided that they result in verifiable and measurable or estimable end-use energy savings. The calculation of energy savings shall comply with this Annex; (l) measures promoting the installation of solar thermal technologies may be eligible to be taken into account for the fulfilment of energy savings required under Article 8(1) provided that they result in verifiable and measurable or estimable end-use energy savings. The heat produced by solar thermal technologies from solar radiation can be excluded from their end-use energy consumption; (m) for policies that accelerate the uptake of more efficient products and vehicles, except those newly implemented as from 1 January 2024 regarding the use of direct fossil fuel combustion, full credit may be claimed, provided that it is shown that such uptake takes place before the expiry of the average expected lifetime of the product or vehicle, or before the product or vehicle would usually be replaced, and the savings are claimed only for the period until the end of the average expected lifetime of the product or vehicle to be replaced; (n) in promoting the uptake of energy efficiency measures, Member States shall, where relevant, ensure that quality standards for products, services and installation of measures are maintained or introduced where such standards do not exist; (o) to account for climatic variations between regions, Member States may choose to adjust the savings to a standard value or to accord different energy savings in accordance with temperature variations between regions; (p) the calculation of energy savings shall take into account the lifetime of the measures and the rate at which the savings decline over time. That calculation shall count the savings each individual action will achieve during the period from its date of implementation to the end of each obligation period. Alternatively, Member States may adopt another method that is estimated to achieve at least the same total quantity of savings. When using another method, Member States shall ensure that the total amount of energy savings calculated using that method does not exceed the amount of energy savings that would have been the result of their calculation when counting the savings each individual action will achieve during the period from its date of implementation to 2030. Member States shall describe in detail in their integrated national energy and climate plans notified pursuant to Article 3 and Articles 7 to 12 of Regulation (EU) 2018/1999 that other method and the provisions made to ensure that the binding calculation requirement is met.

  3. Member States shall ensure that the following requirements for policy measures taken pursuant to Article 10 and Article 30(14) are met: (a) policy measures and individual actions produce verifiable end-use energy savings; (b) the responsibility of each participating party, entrusted party or implementing public authority, as relevant, is clearly defined; (c) the energy savings that are achieved or are to be achieved are determined in a transparent manner; (d) the amount of energy savings required or to be achieved by the policy measure is expressed in either primary energy consumption or final energy consumption, using the net calorific values or primary energy factors referred to in Article 31; (e) an annual report on the energy savings achieved by entrusted parties, participating parties and implementing public authorities be provided and made publicly available, as well as data on the annual trend of energy savings; (f) monitoring of the results and taking appropriate measures if progress is not satisfactory; (g) the energy savings from an individual action are not claimed by more than one party; (h) the activities of the participating party, entrusted party or implementing public authority are shown to be material to the achievement of the energy savings claimed; (i) the activities of the participating party, entrusted party or implementing public authority have no adverse effects on people affected by energy poverty, vulnerable customers and, where applicable, people living in social housing.

  4. In determining the energy savings from taxation-related policy measures introduced under Article 10, the following principles shall apply: (a) credit shall be given only for energy savings from taxation measures exceeding the minimum levels of taxation applicable to fuels as required in Council Directive 2003/96/EC (2) or 2006/112/EC (3); (b) short-run price elasticities for the calculation of the impact of the energy taxation measures shall represent the responsiveness of energy demand to price changes, and shall be estimated on the basis of recent and representative official data sources, which are applicable for the Member State, and, where applicable, on the basis of accompanying studies from an independent institute. If a different price elasticity than short-run elasticities is used, Member States shall explain how energy efficiency improvements due to the implementation of other Union legislation have been included in the baseline used to estimate the energy savings, or how a double-counting of energy savings from other Union legislation has been avoided; (c) the energy savings from accompanying taxation policy instruments, including fiscal incentives or payment to a fund, shall be accounted separately; (d) short-run elasticity estimates should be used to assess the energy savings from taxation measures to avoid overlap with Union law and other policy measures; (e) Member States shall determine distributional effects of taxation and equivalent measures on people affected by energy poverty, vulnerable customers and, where applicable, people living in social housing, and show the effects of the mitigation measures implemented in accordance with Article 24(1), (2) and (3); (f) Member States shall provide evidence, including calculation methodologies, that where there is an overlap in the impact of energy or carbon taxation measures or emissions trading in accordance with Directive 2003/87/EC, there is no double counting of energy savings.

  5. Notification of methodology Member States shall, in accordance with Regulation (EU) 2018/1999, notify to the Commission their proposed detailed methodology for the operation of the energy efficiency obligation schemes and alternative measures referred to in Articles 9 and 10, and Article 30(14) of this Directive. Except in the case of taxation, such notification shall include information on: (a) the level of the energy savings required under Article 8(1), first subparagraph, or savings expected to be achieved over the whole period from 1 January 2021 to 31 December 2030; (b) how the calculated quantity of new energy savings required under Article 8(1), first subparagraph, or energy savings expected to be achieved will be phased over the obligation period; (c) the obligated, participating or entrusted parties, or implementing public authorities; (d) target sectors; (e) policy measures and individual actions, including the expected total amount of cumulative energy savings for each measure; (f) policy measures or programmes or measures financed under a national energy efficiency fund implemented as a priority among people affected by energy poverty, vulnerable customers and, where applicable, people living in social housing; (g) the share and the amount of energy savings to be achieved among people affected by energy poverty, vulnerable customers and, where applicable, people living in social housing; (h) where applicable, the indicators applied, the arithmetic average share and the outcome of policy measures established pursuant to Article 8(3); (i) where applicable, impacts and adverse effects of policy measures implemented pursuant to Article 8(3) on people affected by energy poverty, vulnerable customers and, where applicable, people living in social housing; (j) the duration of the obligation period for the energy efficiency obligation scheme; (k) where applicable, the amount of energy savings or cost reduction targets to be achieved by obligated parties among people affected by energy poverty, vulnerable customers and, where applicable, people living in social housing; (l) the actions provided for by the policy measure; (m) the calculation methodology, including how additionality and materiality have been determined and which methodologies and benchmarks are used for deemed and scaled savings, and, where applicable, the net calorific values and conversion factors used; (n) the lifetimes of measures, and how they are calculated or what they are based upon; (o) the approach taken to address climatic variations within the Member State; (p) the monitoring and verification systems for measures under Articles 9 and 10 and how their independence from the obligated, participating or entrusted parties is ensured; (q) in the case of taxation: (i) the target sectors and segment of taxpayers; (ii) the implementing public authority; (iii) the savings expected to be achieved; (iv) the duration of the taxation measure; (v) the calculation methodology, including the price elasticities used and how they have been established and (vi) how overlaps with EU ETS in accordance with Directive 2003/87/EC have been avoided and the risk of double counting has been abolished.

(1) Regulation (EU) 2019/631 of the European Parliament and of the Council of 17 April 2019 setting CO2 emission performance standards for new passenger cars and for new light commercial vehicles, and repealing Regulations (EC) No 443/2009 and (EU) No 510/2011 (OJ L 111, 25.4.2019, p. 13).

(2) Council Directive 2003/96/EC of 27 October 2003 restructuring the Community framework for the taxation of energy products and electricity (OJ L 283, 31.10.2003, p. 51).

(3) Council Directive 2006/112/EC of 28 November 2006 on the common system of value added tax (OJ L 347, 11.12.2006, p. 1).

  1. Methoden zur Berechnung von nicht auf steuerliche Maßnahmen zurückzuführenden Energieeinsparungen für die Zwecke der Artikel 8, 9 und 10 und des Artikels 30 Absatz 14. Verpflichtete, teilnehmende oder beauftragte Parteien oder durchführende Behörden können zur Berechnung der Energieeinsparungen auf die folgenden Methoden zurückgreifen: a) Angenommene Einsparungen – unter Bezugnahme auf die Ergebnisse früherer unabhängig kontrollierter Energieeffizienzverbesserungen in ähnlichen Anlagen. Der allgemeine Ansatz ist „ex ante“; b) gemessene Einsparungen, wobei die Einsparungen aufgrund der Umsetzung einer Maßnahme oder eines Maßnahmenpakets durch Erfassung der tatsächlichen Verringerung der Energienutzung unter gebührender Berücksichtigung von Faktoren, die den Verbrauch beeinflussen können, wie Zusätzlichkeit, Nutzung, Produktionsniveaus und Wetter, festgestellt werden. Der allgemeine Ansatz ist „ex post“; c) geschätzte Einsparungen, wobei technische Abschätzungen der Einsparungen verwendet werden. Dieser Ansatz darf nur dann verwendet werden, wenn die Ermittlung belastbarer gemessener Daten für eine bestimmte Anlage schwierig oder unverhältnismäßig teuer ist, wie z. B. Ersatz eines Kompressors oder eines Elektromotors mit anderer kWh-Nennleistung als jener, für die unabhängige Angaben zu gemessenen Einsparungen vorliegen, oder wenn diese Schätzungen anhand national festgelegter Verfahren und Referenzwerte von qualifizierten oder akkreditierten Experten durchgeführt werden, die unabhängig von den verpflichteten, teilnehmenden oder beauftragten Parteien sind; d) wenn die Mitgliedstaaten für die Zwecke von Artikel 8 Absatz 3 die Energieeinsparungen berechnen, die für die Erfüllung der Verpflichtung nach diesem Artikel angerechnet werden können, können sie die Energieeinsparungen von Energiearmut betroffenen Menschen, schutzbedürftigen Kunden, Menschen in Haushalten mit geringem Einkommen und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben, auf der Grundlage von technischen Abschätzungen anhand der Standardbelegungs- und Wärmekomfortbedingungen oder -parameter, beispielsweise der in den nationalen Bauvorschriften festgelegten Parameter, veranschlagen. Die Mitgliedstaaten sollten der Kommission melden, in welcher Weise der Komfort bei Maßnahmen in Gebäuden berücksichtigt wird, und der Meldung eine Begründung für das von ihnen verwendete Berechnungsverfahren beifügen. e) mittels Erhebung bestimmte Einsparungen, bei denen die Reaktion der Verbraucher auf Beratung und Informationskampagnen, auf Kennzeichnungs- oder Zertifizierungssysteme oder auf den Einsatz intelligenter Zähler festgestellt wird. Dieser Ansatz wird nur für Einsparungen verwendet, die sich aus einem veränderten Verbraucherverhalten ergeben. Er wird nicht für Einsparungen verwendet, die sich aus dem Einbau physischer Vorrichtungen ergeben.

  2. Für die Feststellung der Energieeinsparungen durch eine Energieeffizienzmaßnahme für die Zwecke der Artikel 8, 9 und 10 und des Artikels 30 Absatz 14 gelten folgende Grundsätze: a) Die Mitgliedstaaten weisen nach, dass eines der Ziele der neuen oder bereits bestehenden strategischen Maßnahmen Endenergieeinsparungen gemäß Artikel 8 Absatz 1 sind, und legen Nachweise und Unterlagen vor, aus denen hervorgeht, dass die Energieeinsparungen auf eine strategische Maßnahme, einschließlich freiwilliger Vereinbarungen, zurückzuführen sind; b) es wird nachgewiesen, dass es sich um zusätzliche Einsparungen handelt, die über die Einsparungen hinausgehen, die auch ohne die Tätigkeit der verpflichteten, teilnehmenden oder beauftragten Parteien oder durchführenden öffentlichen Stellen in jedem Fall zu verzeichnen gewesen wären. Um festzustellen, welche Einsparungen als zusätzlich geltend gemacht werden können, betrachten die Mitgliedstaaten, wie sich Energienutzung und -nachfrage ohne die betreffende strategische Maßnahme unter Berücksichtigung mindestens folgender Faktoren entwickeln würden: Entwicklungen beim Energieverbrauch, Veränderungen des Verbraucherverhaltens, technischer Fortschritt und Veränderungen aufgrund anderer Maßnahmen, die auf Unions- und nationaler Ebene umgesetzt werden; c) aus der Durchführung verbindlichen Unionsrechts resultierende Einsparungen gelten als Einsparungen, die in jedem Fall erzielt worden wären, und können daher nicht als Energieeinsparungen für die Zwecke des Artikels 8 Absatz 1 geltend gemacht werden. Abweichend von dieser Anforderung können Einsparungen im Zusammenhang mit der Renovierung bestehender Gebäude – einschließlich Einsparungen, die sich aus der Umsetzung der Mindestvorgaben für die Energieeffizienz von Gebäuden gemäß der Richtlinie 2010/31/EU ergeben – für die Zwecke des Artikels 8 Absatz 1 als Energieeinsparungen geltend gemacht werden, sofern das Kriterium der Wesentlichkeit gemäß Nummer 3 Buchstabe h dieses Anhangs erfüllt ist. Maßnahmen zur Förderung von Energieeffizienzverbesserungen im öffentlichen Sektor gemäß den Artikeln 5 und 6 sind im Hinblick auf die Erfüllung der Energieeinsparverpflichtungen nach Artikel 8 Absatz 1 anrechenbar, sofern sie zu überprüfbaren und mess- oder schätzbaren Endenergieeinsparungen führen. Die Berechnung der Energieeinsparungen muss diesem Anhang entsprechen; d) Endenergieeinsparungen, die sich aus der Umsetzung von aufgrund von Dringlichkeitsverordnungen im Einklang mit Artikel 122 AEUV ergriffenen Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung ergeben, können für die Zwecke des Artikels 8 Absatz 1 geltend gemacht werden, sofern sie zu nachprüfbaren und mess- oder schätzbaren Endenergieeinsparungen führen, mit Ausnahme der Energieeinsparungen, die sich aus Rationierungs- oder Einschränkungsmaßnahmen ergeben; e) Maßnahmen gemäß der Verordnung (EU) 2018/842 können als wesentlich angesehen werden; die Mitgliedstaaten müssen jedoch nachweisen, dass sie zu überprüfbaren und mess- oder schätzbaren Endenergieeinsparungen führen. Die Berechnung der Energieeinsparungen muss diesem Anhang entsprechen; f) die Mitgliedstaaten rechnen nur Endenergieeinsparungen aufgrund von strategischen Maßnahmen in unter Kapitel Iva der Richtlinie 2003/87/EG fallenden Sektoren oder Anlagen an, wenn sie sich aus der Umsetzung von Artikel 9 und 10 der vorliegenden Richtlinie ergeben und sie über die in der Richtlinie 2003/87/EG festgelegten Anforderungen oder über die Umsetzung von Maßnahmen in Verbindung mit der kostenlosen Zuteilung von Emissionszertifikaten im Rahmen der genannten Richtlinie hinausgehen. Die Mitgliedstaaten weisen nach, dass die strategischen Maßnahmen zu nachprüfbaren und mess- oder schätzbaren Endenergieeinsparungen führen. Die Berechnung der Energieeinsparungen muss diesem Anhang entsprechen. Handelt es sich bei einer Einrichtung um eine nach einem nationalen Energieeffizienzverpflichtungssystem gemäß Artikel 9 der vorliegenden Richtlinie, nach dem EU-Emissionshandelssystem für Gebäude und Straßenverkehr und nach Kapitel Iva der Richtlinie 2003/87/EG verpflichtete Partei, so wird durch das Überwachungs- und Prüfsystem sichergestellt, dass der bei der Überführung von Brennstoffen in den steuerrechtlich freien Verkehr gemäß dem genannten Kapitel weitergegebene CO2-Preis bei der Berechnung und Meldung der durch die Energieeinsparmaßnahmen der Einrichtung erzielten Energieeinsparungen berücksichtigt wird; g) es dürfen Einsparungen angerechnet werden, sofern sie über folgende Schwellen hinausgehen: i) Emissionsvorgaben der Union für neue Personenkraftwagen und neue leichte Nutzfahrzeuge aufgrund der Durchführung der Verordnung (EU) 2019/631 des Europäischen Parlaments und des Rates (1). Die Mitgliedstaaten müssen Gründe, ihre Annahmen und ihre Berechnungsmethode vorlegen, um die Zusätzlichkeit zu den Anforderungen der Union in Bezug auf die CO2-Emissionen neuer Fahrzeuge nachzuweisen; ii) Anforderungen der Union für energieverbrauchsrelevante Produkte, die aufgrund der Umsetzung von Durchführungsmaßnahmen nach der Richtlinie 2009/125/EG vom Markt zu nehmen sind. Die Mitgliedstaaten müssen Nachweise, ihre Annahmen und ihre Berechnungsmethode vorlegen, um die Zusätzlichkeit nachzuweisen; h) Strategien, mit denen bei Produkten, Ausrüstung, Verkehrssystemen, Fahrzeugen und Kraftstoffen, Gebäuden und Gebäudekomponenten, Verfahren oder Märkten auf eine Erhöhung der Energieeffizienz hingewirkt werden soll, sind zulässig, ausgenommen strategische Maßnahmen, i) die die Nutzung von Technologien für die direkte Verbrennung fossiler Brennstoffe betreffen und ab dem 1. Januar 2026 neu umgesetzt werden und ii) mit denen die Nutzung von Technologien für die direkte Verbrennung fossiler Brennstoffe in Wohngebäuden ab dem 1. Januar 2026 subventioniert wird; i) Energieeinsparungen aufgrund strategischer Maßnahmen, die die direkte Verbrennung fossiler Brennstoffe in Produkten, Ausrüstung, Verkehrssystemen, Fahrzeugen, Gebäuden oder bei Bauleistungen betreffen und ab dem 1. Januar 2024 neu umgesetzt werden, werden nicht mehr auf die Erfüllung der Energieeinsparverpflichtung gemäß Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe b angerechnet. Wenn mit den strategischen Maßnahmen Kombinationen von Technologien gefördert werden, ist der mit der Technologie für die Verbrennung fossiler Brennstoffe verbundene Anteil der Energieeinsparungen ab dem 1. Januar 2024 nicht anrechenbar; j) Abweichend von Buchstabe i dürfen im Zeitraum vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2030 Energieeinsparungen, die sich aus der Nutzung von Technologien für die direkte Verbrennung fossiler Brennstoffe ergeben und durch die in energieintensiven Unternehmen in einem Wirtschaftszweig die Energieeffizienz verbessert wird, für die Zwecke von Artikel 8 Absatz 1 Buchstaben b und c bis zum 31. Dezember 2030 nur unter den folgenden Bedingungen als Energieeinsparungen angerechnet werden: i) Das Unternehmen hat ein Energieaudit gemäß Artikel 11 Absatz 2 und einen Durchführungsplan durchgeführt, die Folgendes einschließen: — eine Übersicht aller kosteneffizienten Energieeffizienzmaßnahmen mit Amortisationszeiten von fünf Jahren oder weniger, auf der Grundlage der von den Mitgliedstaaten vorgesehenen Methoden für einfache Amortisationszeiten, — einen Zeitraum für die Durchführung aller empfohlenen Energieeffizienzmaßnahmen mit einer Amortisationszeit von fünf Jahren oder weniger, — eine Berechnung der aufgrund der empfohlenen Energieeffizienzmaßnahmen erwarteten Energieeinsparungen und — Energieeffizienzmaßnahmen, die sich auf die Nutzung von Technologien für die direkte Verbrennung fossiler Brennstoffe beziehen, mit den einschlägigen Informationen, die benötigt werden, um — nachzuweisen, dass die ermittelte Maßnahme nicht dazu führt, dass der benötigte Energiebetrag oder die Kapazität einer Anlage steigt, — zu begründen, warum die Einführung nachhaltiger Technologien für die Nutzung nichtfossiler Brennstoffe technisch nicht durchführbar ist, — zu demonstrieren, dass die Technologie für die direkte Verbrennung fossiler Brennstoffe den aktuellsten einschlägigen Rechtsvorschriften der Union über die Emissionsleistung entspricht und dass technologische Lock-in-Effekte verhindert werden, indem für die künftige Kompatibilität mit klimaneutralen alternativen nichtfossilen Brennstoffen und Technologien gesorgt wird. ii) Die fortgesetzte Nutzung von Technologien für die direkte Verbrennung fossiler Brennstoffe ist eine Energieeffizienzmaßnahme zur Senkung des Energieverbrauchs mit einer Amortisationszeit von fünf Jahren oder weniger, die auf der Grundlage der von den Mitgliedstaaten vorgesehenen Methoden für einfache Amortisationszeiten beruht, und wurde infolge eines Energieaudits gemäß Artikel 11 Absatz 2 empfohlen und in den Durchführungsplan aufgenommen. iii) Die Nutzung von Technologien für die direkte Verbrennung fossiler Brennstoffe entspricht den aktuellsten einschlägigen Rechtsvorschriften der Union über die Emissionsleistung, führt nicht zu technologischen Lock-in-Effekten und gewährleistet die künftige Kompatibilität mit klimaneutralen alternativen Brennstoffen und Technologien. iv) Die Nutzung von Technologien für die direkte Verbrennung fossiler Brennstoffe in dem Unternehmen führt nicht dazu, dass in diesem Unternehmen der Energieverbrauch oder die Kapazität der Anlage steigt. v) Es wird nachgewiesen, dass es keine technisch durchführbare alternative, nachhaltige Lösung für die Nutzung nichtfossiler Brennstoffe gab. vi) Die Nutzung von Technologien für die direkte Verbrennung fossiler Brennstoffe führt zu überprüfbaren und mess- oder schätzbaren Endenergieeinsparungen, die im Einklang mit diesem Anhang berechnet werden. vii) Die Nachweise werden für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger auf einer Website veröffentlicht bzw. öffentlich zugänglich gemacht; k) Maßnahmen zur Förderung der Installation von Kleinanlagen für erneuerbare Energie an oder in Gebäuden sind im Hinblick auf die Erfüllung der Energieeinsparverpflichtungen nach Artikel 8 Absatz 1 anrechenbar, sofern sie zu überprüfbaren und mess- oder schätzbaren Endenergieeinsparungen führen. Die Berechnung der Energieeinsparungen muss diesem Anhang entsprechen; l) Maßnahmen zur Förderung der Installation solarthermischer Technologien sind im Hinblick auf die Erfüllung der Energieeinsparverpflichtungen nach Artikel 8 Absatz 1 anrechenbar, sofern sie zu überprüfbaren und mess- oder schätzbaren Energieeinsparungen führen. Die mithilfe solarthermischer Technologien aus Sonneneinstrahlung gewonnene Wärme kann vom Endenergieverbrauch dieser Technologien ausgenommen werden; m) bei Strategien, die den Einsatz effizienterer Produkte und Fahrzeuge beschleunigen, ausgenommen solcher, die ab dem 1. Januar 2024 neu umgesetzt werden und die Nutzung der direkten Verbrennung fossiler Brennstoffe betreffen, ist eine vollständige Anrechnung möglich, wenn nachgewiesen wird, dass ein solcher Einsatz vor Ende der durchschnittlich zu erwartenden Produkt- oder Fahrzeuglebensdauer oder früher als zum üblichen Austauschzeitpunkt erfolgt, und wenn die Einsparungen nur für den Zeitraum bis zum Ende der voraussichtlichen durchschnittlichen Lebensdauer des zu ersetzenden Produkts oder Fahrzeugs geltend gemacht werden; n) zur Förderung der Verbreitung von Energieeffizienzmaßnahmen stellen die Mitgliedstaaten, sofern relevant, sicher, dass Qualitätsstandards für Produkte, Dienstleistungen und die Durchführung von Maßnahmen beibehalten oder, wenn es solche Standards noch nicht gibt, eingeführt werden; o) um den klimatischen Unterschieden zwischen den Regionen Rechnung zu tragen, können die Mitgliedstaaten beschließen, die Einsparungen an einen Standardwert anzupassen oder unterschiedliche Energieeinsparungen entsprechend den Temperaturunterschieden zwischen den Regionen anzugeben; p) bei der Berechnung der Energieeinsparungen ist die Lebensdauer von Maßnahmen sowie das Tempo, in dem die Einsparwirkung mit der Zeit nachlässt, zu berücksichtigen. Bei dieser Berechnung werden die Einsparungen, die sich aus den Einzelmaßnahmen im Zeitraum zwischen dem Datum ihrer Einführung und dem Ende jedes Verpflichtungszeitraums ergeben, angerechnet. Ersatzweise können sich die Mitgliedstaaten für eine andere Methode entscheiden, bei der davon ausgegangen wird, dass damit Gesamteinsparungen in mindestens gleicher Höhe erreicht werden. Wenden die Mitgliedstaaten eine andere Methode an, so stellen sie sicher, dass die nach dieser Methode berechnete Gesamthöhe der Energieeinsparungen nicht die Höhe der Energieeinsparungen übersteigt, die eine Berechnung ergäbe, bei der die Einsparungen, die sich aus den Einzelmaßnahmen im Zeitraum zwischen dem Datum ihrer Einführung und dem Jahr 2030 ergeben, angerechnet werden. Die Mitgliedstaaten erläutern ausführlich in ihren gemäß Artikel 3 und den Artikeln 7 bis 12 der Verordnung (EU) 2018/1999 übermittelten integrierten nationalen Energie- und Klimaplänen, welche andere Methode sie angewandt haben und welche Regelungen getroffen wurden, um die Einhaltung dieses verbindlichen Grundsatzes bei der Berechnung zu gewährleisten.

  3. Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass strategische Maßnahmen nach Artikel 10 und Artikel 30 Absatz 14 die folgenden Anforderungen erfüllen: a) Die strategischen Maßnahmen und Einzelmaßnahmen bewirken nachprüfbare Endenergieeinsparungen; b) die Verantwortung jeder teilnehmenden oder beauftragten Partei bzw. durchführenden Behörde wird klar festgelegt; c) die erzielten bzw. zu erzielenden Energieeinsparungen werden auf transparente Art und Weise festgelegt; d) die Höhe der Energieeinsparungen, die mit der strategischen Maßnahme vorgeschrieben werden oder erzielt werden sollen, wird unter Verwendung der in Artikel 31 genannten unteren Heizwerte oder Primärenergiefaktoren entweder als Primärenergieverbrauch oder Endenergieverbrauch ausgedrückt; e) ein Jahresbericht über die von den teilnehmenden oder beauftragten Parteien und durchführenden öffentlichen Stellen erzielten Energieeinsparungen, sowie Angaben zum Jahrestrend bei den Energieeinsparungen, werden vorgelegt und öffentlich zugänglich gemacht; f) die Ergebnisse werden überwacht, und falls keine zufriedenstellenden Fortschritte erzielt werden, werden geeignete Maßnahmen ergriffen; g) Energieeinsparungen, die sich aus einer Einzelmaßnahme ergeben, können von höchstens einer Partei für sich beansprucht werden; h) die Tätigkeiten der teilnehmenden oder beauftragten Partei bzw. durchführenden Behörde sind nachweislich wesentlich für die Erreichung der geltend gemachten Energieeinsparungen; i) die Tätigkeiten der teilnehmenden oder beauftragten Partei bzw. der durchführenden Behörde haben keine nachteiligen Auswirkungen auf von Energiearmut betroffene Menschen, schutzbedürftige Kunden und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben.

  4. Bei der Feststellung der Energieeinsparungen durch strategische Maßnahmen im Bereich der Besteuerung, die gemäß Artikel 10 eingeführt wurden, gelten die folgenden Grundsätze: a) Angerechnet werden nur Energieeinsparungen aus steuerlichen Maßnahmen, die die in der Richtlinie 2003/96/EG (2) oder 2006/112/EG (3) des Rates vorgegebenen Mindeststeuersätze für Kraftstoffe überschreiten; b) die für die Berechnung der Auswirkungen der Energiebesteuerungsmaßnahmen verwendeten kurzfristigen Preiselastizitäten bilden die Anpassung der Energienachfrage an Preisänderungen ab und werden auf der Grundlage aktueller und repräsentativer amtlicher Datenquellen geschätzt, die für den Mitgliedstaat gelten und gegebenenfalls auf begleitenden Studien eines unabhängigen Instituts beruhen. Werden andere als kurzfristige Preiselastizitäten verwendet, erläutern die Mitgliedstaaten, wie Energieeffizienzverbesserungen aufgrund der Umsetzung anderer Rechtsvorschriften der Union in die zur Schätzung der Energieeinsparungen herangezogene Ausgangsbasis aufgenommen wurden oder wie eine doppelte Anrechnung von Energieeinsparungen aufgrund anderer Rechtsvorschriften der Union vermieden wurde; c) die Energieeinsparungen aus flankierenden steuerpolitischen Instrumenten, einschließlich Steueranreizen oder Einzahlungen in einen Fonds, werden getrennt verbucht; d) um Überschneidungen mit dem Unionsrecht und anderen strategischen Maßnahmen zu vermeiden, sollten zur Bewertung der Energieeinsparungen durch steuerliche Maßnahmen Schätzungen kurzfristiger Elastizitäten verwendet; e) die Mitgliedstaaten ermitteln Verteilungseffekte steuerlicher und gleichwertiger Maßnahmen bei von Energiearmut betroffenen Menschen, schutzbedürftigen Kunden und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben, und weisen die Wirkung mildernder Maßnahmen nach, die gemäß Artikel 24 Absätze 1, 2 und 3 umgesetzt wurden; f) für den Fall, dass sich Energie- oder CO2-Besteuerungsmaßnahmen oder der Emissionshandel im Einklang mit der Richtlinie 2003/87/EG in ihrer Wirkung überschneiden, legen die Mitgliedstaaten Nachweise, einschließlich Berechnungsmethoden, dafür vor, dass Energieeinsparungen nicht doppelt angerechnet werden.

  5. Mitteilung der Vorgehensweise Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission gemäß der Verordnung (EU) 2018/1999 ihre geplante detaillierte Vorgehensweise für die Energieeffizienzverpflichtungssysteme und alternativen Maßnahmen nach den Artikeln 9 und 10 sowie nach Artikel 30 Absatz 14 der vorliegenden Richtlinie mit. Außer bei Steuern umfasst diese Mitteilung Angaben in Bezug auf folgende Aspekte: a) Höhe der nach Artikel 8 Absatz 1 Unterabsatz 1 erforderlichen Energieeinsparungen oder der zu erwartenden Einsparungen, die über den gesamten Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2030 hinweg angestrebt werden; b) Art der Verteilung der berechneten erforderlichen Menge neuer Energieeinsparungen gemäß Artikel 8 Absatz 1 Unterabsatz 1 oder der zu erwartenden Energieeinsparungen über den Verpflichtungszeitraum; c) verpflichtete, teilnehmende oder beauftragte Parteien oder durchführende Behörden; d) Zielsektoren; e) strategische Maßnahmen und Einzelmaßnahmen, einschließlich der erwarteten Gesamthöhe der kumulierten Energieeinsparungen für jede Maßnahme; f) strategische Maßnahmen oder Programme oder Maßnahmen, die im Rahmen eines nationalen Energieeffizienzfonds finanziert werden und vorrangig bei von Energiearmut betroffenen Menschen, schutzbedürftigen Kunden und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben, umgesetzt werden; g) Anteil und Höhe der zu erzielenden Energieeinsparungen bei von Energiearmut betroffenen Menschen, schutzbedürftigen Kunden und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben; h) gegebenenfalls angewandte Indikatoren, ihren Anteil im arithmetischen Mittel und die Ergebnisse der gemäß Artikel 8 Absatz 3 festgelegten strategischen Maßnahmen; i) gegebenenfalls Folgen und nachteilige Auswirkungen der gemäß Artikel 8 Absatz 3 umgesetzten strategischen Maßnahmen für von Energiearmut betroffene Menschen, schutzbedürftige Kunden und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben; j) Dauer des Verpflichtungszeitraums im Rahmen des Energieeffizienzverpflichtungssystems; k) gegebenenfalls die Höhe der von den verpflichteten Parteien zu erreichenden Energieeinsparungen oder Ziele für die Senkung der Energiekosten bei von Energiearmut betroffenen Menschen, schutzbedürftigen Kunden und gegebenenfalls Menschen, die in Sozialwohnungen leben; l) im Rahmen der strategischen Maßnahme vorgesehene Maßnahmen; m) Berechnungsmethode einschließlich der Angabe, wie die Zusätzlichkeit und die Wesentlichkeit festgestellt wurden und welche Methoden und Referenzwerte für die angenommenen und die geschätzten Einsparungen verwendet werden, sowie gegebenenfalls die verwendeten unteren Heizwerte und Umrechnungsfaktoren; n) Lebensdauer der Maßnahmen und Angaben dazu, wie sie berechnet werden bzw. worauf sie beruhen; o) Ansatz, auf den zur Berücksichtigung unterschiedlicher klimatischer Bedingungen in dem Mitgliedstaat zurückgegriffen wird; p) Überwachungs- und Prüfsysteme für Maßnahmen nach den Artikeln 9 und 10 sowie Methoden zur Gewährleistung ihrer Unabhängigkeit von den verpflichteten, teilnehmenden oder beauftragten Parteien; q) bei Steuern: i) Zielsektoren und Steuerzahler-Segment; ii) durchführende Behörde; iii) erwartete Einsparungen; iv) Dauer der steuerlichen Maßnahme; v) Berechnungsmethode, einschließlich der verwendeten Preiselastizitäten und der Angabe, wie diese festgelegt wurden, und vi) wie Überschneidungen mit dem EU-EHS im Einklang mit der Richtlinie 2003/87/EG vermieden und das Risiko einer doppelten Anrechnung beseitigt wurden.

(1) Verordnung (EU) 2019/631 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. April 2019 zur Festsetzung von CO2-Emissionsnormen für neue Personenkraftwagen und für neue leichte Nutzfahrzeuge und zur Aufhebung der Verordnungen (EG) Nr. 443/2009 und (EU) Nr. 510/2011 (ABl. L 111 vom 25.4.2019, S. 13).

(2) Richtlinie 2003/96/EG des Rates vom 27. Oktober 2003 zur Restrukturierung der gemeinschaftlichen Rahmenvorschriften zur Besteuerung von Energieerzeugnissen und elektrischem Strom (ABl. L 283 vom 31.10.2003, S. 51).

(3) Richtlinie 2006/112/EG des Rates vom 28. November 2006 über das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (ABl. L 347 vom 11.12.2006, S. 1).

ANNEX VI — MINIMUM CRITERIA FOR ENERGY AUDITS INCLUDING THOSE CARRIED OUT AS PART OF ENERGY MANAGEMENT SYSTEMS ANHANG VI — MINDESTKRITERIEN FÜR ENERGIEAUDITS EINSCHLIEẞLICH DERJENIGEN, DIE ALS TEIL VON ENERGIEMANAGEMENTSYSTEMEN DURCHGEFÜHRT WERDEN

The energy audits referred to in Article 11 shall:

(a) be based on up-to-date, measured, traceable operational data on energy consumption and (for electricity) load profiles;

(b) comprise a detailed review of the energy consumption profile of buildings or groups of buildings, industrial operations or installations, including transportation;

(c) identify energy efficiency measures to decrease energy consumption;

(d) identify the potential for cost-effective use or production of renewable energy;

(e) build, whenever possible, on life-cycle cost analysis instead of simple payback periods in order to take account of long-term savings, residual values of long-term investments and discount rates;

(f) be proportionate, and sufficiently representative to permit the drawing of a reliable picture of overall energy performance and the reliable identification of the most significant opportunities for improvement.

Energy audits shall allow detailed and validated calculations for the proposed measures so as to provide clear information on potential savings.

The data used in energy audits shall be storable for historical analysis and tracking performance.

Für die Energieaudits nach Artikel 11 gilt Folgendes:

a) Sie basieren auf aktuellen, gemessenen, belegbaren Betriebsdaten zum Energieverbrauch und den Lastprofilen (für Strom);

b) sie schließen eine eingehende Prüfung des Energieverbrauchsprofils von Gebäuden oder Gebäudegruppen und Betriebsabläufen oder Anlagen in der Industrie ein, einschließlich der Beförderung;

c) sie dienen der Ermittlung von Energieeffizienzmaßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs;

d) sie zeigen das Potenzial für die kosteneffiziente Nutzung oder Erzeugung erneuerbarer Energie auf;

e) sie basieren nach Möglichkeit auf einer Lebenszyklus-Kostenanalyse anstatt auf einfachen Amortisationszeiten, um langfristige Einsparungen, Restwerte von langfristigen Investitionen und Abzinsungssätze zu berücksichtigen;

f) sie sind verhältnismäßig und ausreichend repräsentativ, sodass sich daraus ein zuverlässiges Bild der Gesamtenergieeffizienz ergibt und sich die wichtigsten Verbesserungsmöglichkeiten zuverlässig ermitteln lassen.

Audits müssen detaillierte und validierte Berechnungen für die vorgeschlagenen Maßnahmen ermöglichen und so klare Informationen über potenzielle Einsparungen liefern.

Die für Energieaudits herangezogenen Daten müssen für historische Analysen und zur Rückverfolgung der Leistung aufbewahrt werden können.

ANNEX VII — MINIMUM REQUIREMENTS FOR MONITORING AND PUBLISHING THE ENERGY PERFORMANCE OF DATA CENTRES ANHANG VII — MINDESTANFORDERUNGEN AN DIE ÜBERWACHUNG UND VERÖFFENTLICHUNG DER ENERGIEEFFIZIENZ VON RECHENZENTREN

The following minimum information shall be monitored and published with regard to the energy performance of data centres referred to in Article 12:

(a) the name of the data centre, the name of the owner and operators of the data centre, the date on which the data centre started its operations and the municipality where the data centre is based;

(b) the floor area of the data centre, the installed power, the annual incoming and outgoing data traffic, and the amount of data stored and processed within the data centre;

(c) the performance, during the last full calendar year, of the data centre in accordance with key performance indicators about, inter alia, energy consumption, power utilisation, temperature set points, waste heat utilisation, water usage and use of renewable energy, using as a basis, where applicable, the CEN/CENELEC EN 50600-4 ‘Information technology – Data centre facilities and infrastructures’, until the entry into force of the delegated act adopted pursuant to Article 33(3).

In Bezug auf die Energieeffizienz von Rechenzentren gemäß Artikel 12 werden folgende Mindestangaben überwacht und veröffentlicht:

a) Name des Rechenzentrums, Name des Eigentümers und des Betreibers des Rechenzentrums, Datum der Inbetriebnahme des Rechenzentrums und Gemeinde, in der sich das Rechenzentrum befindet;

b) Fläche des Rechenzentrums, installierte Leistung, jährlicher eingehender und ausgehender Datenverkehr und Menge der im Rechenzentrum gespeicherten und verarbeiteten Daten;

c) Effizienz des Rechenzentrums im letzten vollen Kalenderjahr entsprechend den wesentlichen Leistungsindikatoren, unter anderem für Energieverbrauch, Stromnutzung, Temperatursollwerte, Abwärmenutzung, Wasserverbrauch und Nutzung erneuerbarer Energien, wobei als Grundlage gegebenenfalls die CEN/CENELEC-Norm EN 50600-4 „Informationstechnik – Einrichtungen und Infrastrukturen von Rechenzentren“ Verwendung findet, bis der gemäß Artikel 33 Absatz 3 angenommene delegierte Rechtsakt in Kraft tritt.

ANNEX VIII — MINIMUM REQUIREMENTS FOR BILLING AND BILLING INFORMATION BASED ON ACTUAL CONSUMPTION OF NATURAL GAS ANHANG VIII — MINDESTANFORDERUNGEN AN DIE ABRECHNUNG UND DIE ABRECHNUNGSINFORMATIONEN AUF DER GRUNDLAGE DES TATSÄCHLICHEN ERDGASVERBRAUCHS
  1. Minimum requirements for billing

1.1. Billing based on actual consumption

In order to enable final customers to regulate their own energy consumption, billing should take place on the basis of actual consumption at least once a year, and billing information should be made available at least on a quarterly basis, on request or where the consumers have opted to receive electronic billing or else twice a year. Gas used only for cooking purposes may be exempt from this requirement.

1.2. Minimum information contained in the bill

Member States shall ensure that, where appropriate, the following information is made available to final customers in clear and understandable terms in or with their bills, contracts, transactions, and receipts at distribution stations:

(a) current actual prices and actual consumption of energy;

(b) comparisons of the final customer’s current energy consumption with consumption for the same period in the previous year, preferably in graphic form;

(c) contact information for final customers’ organisations, energy agencies or similar bodies, including website addresses from which information may be obtained on available energy efficiency improvement measures, comparative end-user profiles and objective technical specifications for energy-using equipment.

In addition, wherever possible and useful, Member States shall ensure that comparisons with an average normalised or benchmarked final customer in the same user category are made available to final customers in clear and understandable terms, in, with or signposted to within, their bills, contracts, transactions, and receipts at distribution stations.

1.3. Advice on energy efficiency accompanying bills and other feedback to final customers

When sending contracts and contract changes, and in the bills customers receive or through websites addressing individual customers, energy distributors, distribution system operators and retail energy sales companies shall inform their customers in a clear and understandable manner of contact information for independent consumer advice centres, energy agencies or similar institutions, including their internet addresses, where they can obtain advice on available energy efficiency measures, benchmark profiles for their energy consumption and technical specifications of energy using appliances that can serve to reduce the consumption of those appliances.

  1. Mindestanforderungen an die Abrechnung

1.1. Abrechnung auf der Grundlage des tatsächlichen Verbrauchs

Um die Endkunden in die Lage zu versetzen, ihren eigenen Energieverbrauch zu steuern, sollte die Abrechnung auf der Grundlage des tatsächlichen Verbrauchs mindestens einmal jährlich erfolgen; Abrechnungsinformationen sollten, wenn die Verbraucher dies verlangen oder sich für die Zustellung der Abrechnung auf elektronischem Wege entschieden haben, mindestens vierteljährlich und ansonsten halbjährlich zur Verfügung gestellt werden. Ausschließlich zum Kochen verwendetes Gas kann von dieser Anforderung ausgenommen werden.

1.2. Mindestinformationen in der Rechnung

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass den Endkunden gegebenenfalls in oder zusammen mit den Rechnungen, Verträgen, Transaktionen und an Verteilerstationen ausgestellten Quittungen folgende Informationen auf klare und verständliche Weise zur Verfügung gestellt werden:

a) geltende tatsächliche Preise und tatsächlicher Energieverbrauch;

b) Vergleich des gegenwärtigen Energieverbrauchs des Endkunden mit dem Energieverbrauch im gleichen Zeitraum des Vorjahres, vorzugsweise in grafischer Form;

c) Kontaktinformationen, darunter Internetadressen, von Verbraucherorganisationen, Energieagenturen oder ähnlichen Einrichtungen, von denen Informationen über angebotene Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung, Endnutzer-Vergleichsprofile und objektive technische Spezifikationen für energiebetriebene Geräte erhalten werden können.

Wo immer dies machbar und zweckmäßig ist, stellen die Mitgliedstaaten außerdem sicher, dass Vergleiche mit den normierten oder durch Vergleichstests ermittelten Durchschnittsendkunden derselben Nutzerkategorie den Endkunden in oder zusammen mit den Rechnungen, Verträgen, Transaktionen und an Verteilerstationen ausgestellten Quittungen auf klare und verständliche Weise zur Verfügung gestellt bzw. ausgehängt werden.

1.3. Energieeffizienz-Begleitinformationen zu Rechnungen und sonstige Rückmeldungen an die Endkunden

Energieverteiler, Verteilernetzbetreiber und Energieeinzelhandelsunternehmen bieten ihren Kunden bei der Übermittlung von Verträgen und Vertragsänderungen sowie in den Rechnungen, die den Kunden zugehen, oder durch an einzelne Kunden gerichtete Internetseiten klare und verständliche Angaben (darunter Internetadressen) zur Kontaktaufnahme mit unabhängigen Verbraucherberatungszentren, Energieagenturen oder ähnlichen Institutionen, bei denen Beratung zu bestehenden Energieeffizienzmaßnahmen, Vergleichsprofile für ihren Energieverbrauch und technische Spezifikationen für energiebetriebene Geräte, die zur Verringerung des Verbrauchs dieser Geräte beitragen können, erhältlich sind.

ANNEX IX — MINIMUM REQUIREMENTS FOR BILLING AND CONSUMPTION INFORMATION FOR HEATING, COOLING AND DOMESTIC HOT WATER ANHANG IX — MINDESTANFORDERUNGEN AN DIE ABRECHNUNGS- UND DIE VERBRAUCHSINFORMATIONEN ZUR WÄRME-, KÄLTE- UND TRINKWARMWASSERVERSORGUNG
  1. Billing based on actual consumption or heat cost allocator readings

In order to enable final users to regulate their own energy consumption, billing shall take place on the basis of actual consumption or heat cost allocator readings at least once per year.

  1. Minimum frequency of billing or consumption information

Until 31 December 2021, where remotely readable meters or heat cost allocators have been installed, billing or consumption information based on actual consumption or heat cost allocator readings shall be provided to final users at least on a quarterly basis upon request or where final customers have opted to receive electronic billing, or else twice a year.

From 1 January 2022, where remotely readable meters or heat cost allocators have been installed, billing or consumption information based on actual consumption or heat cost allocator readings shall be provided to final users at least on a monthly basis. It may also be made available via the internet and be updated as frequently as allowed by the measurement devices and systems used. Heating and cooling may be exempted from that requirement outside the heating or cooling seasons.

  1. Minimum information contained in the bill

Member States shall ensure that the following information is made available to final users in clear and comprehensible terms in or with their bills where those are based on actual consumption or heat cost allocator readings:

(a) current actual prices and actual consumption of energy or total heat cost and heat cost allocator readings;

(b) the fuel mix used and the related annual GHG emissions, including for final users supplied by district heating or district cooling, and a description of the different taxes, levies and tariffs applied;

(c) comparisons of the final users’ current energy consumption with consumption for the same period in the previous year, in graphic form and climate corrected for heating and cooling;

(d) contact information for final customers’ organisations, energy agencies or similar bodies, including website addresses, from which information on available energy efficiency improvement measures, comparative end-user profiles and objective technical specifications for energy-using equipment may be obtained;

(e) information about related complaints procedures, ombudsman services or alternative dispute resolution mechanisms, as applicable in the Member States;

(f) comparisons with an average normalised or benchmarked final user in the same user category. In the case of electronic bills, such comparisons may instead be made available online and signposted to within the bills.

Member States may limit the scope of the requirement to provide information about GHG emissions pursuant to point (b) of the first subparagraph to include only supplies from district heating systems with a total rated thermal input exceeding 20 MW.

Bills that are not based on actual consumption or heat cost allocator readings shall contain a clear and comprehensible explanation of how the amount set out in the bill was calculated, and at least the information referred to in points (d) and (e).

  1. Abrechnung auf der Grundlage des tatsächlichen Verbrauchs oder der Ablesewerte von Heizkostenverteilern

Damit die Endnutzer ihren eigenen Energieverbrauch steuern können, erfolgt die Abrechnung auf der Grundlage des tatsächlichen Verbrauchs oder der Ablesewerte von Heizkostenverteilern mindestens einmal jährlich.

  1. Mindesthäufigkeit der Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen

Wenn fernablesbare Zähler oder Heizkostenverteiler installiert wurden, werden den Endnutzern bis zum 31. Dezember 2021 Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen auf der Grundlage des tatsächlichen Verbrauchs oder der Ablesewerte von Heizkostenverteilern – auf Verlangen oder wenn die Endkunden sich für die Zustellung der Abrechnung auf elektronischem Wege entschieden haben – mindestens vierteljährlich und ansonsten zweimal im Jahr bereitgestellt.

Wenn fernablesbare Zähler oder Heizkostenverteiler installiert wurden, werden Endnutzern ab dem 1. Januar 2022 Abrechnungs- oder Verbrauchsinformationen auf der Grundlage des tatsächlichen Verbrauchs oder der Ablesewerte von Heizkostenverteilern mindestens monatlich bereitgestellt. Diese Informationen können auch über das Internet zur Verfügung gestellt und so oft aktualisiert werden, wie es die eingesetzten Messgeräte und -systeme zulassen. Wärme- und Kälteversorgung können außerhalb der Heiz- oder Kühlperioden von dieser Anforderung ausgenommen werden.

  1. Mindestinformationen in der Rechnung

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass den Endnutzern in oder zusammen mit den Rechnungen, wenn diese auf dem tatsächlichen Verbrauch oder auf den Ablesewerten von Heizkostenverteilern beruhen, folgende Informationen auf klare und verständliche Weise zur Verfügung gestellt werden:

a) geltende tatsächliche Preise und tatsächlicher Energieverbrauch oder Gesamtheizkosten und Ablesewerte von Heizkostenverteilern;

b) eingesetzter Brennstoffmix und die damit verbundenen jährlichen Mengen an Treibhausgasemissionen, auch für Endnutzer, die mit Fernwärme bzw. Fernkälte versorgt werden, und eine Erläuterung der erhobenen Steuern, Abgaben und Zolltarife;

c) Vergleich des gegenwärtigen Energieverbrauchs des Endnutzers mit dem Energieverbrauch im gleichen Zeitraum des Vorjahres, vorzugsweise in grafischer Form und mit klimabezogener Korrektur für die Wärme- und Kälteversorgung;

d) Kontaktinformationen, darunter Internetadressen, von Verbraucherorganisationen, Energieagenturen oder ähnlichen Einrichtungen, bei denen Informationen über angebotene Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung, Endnutzer-Vergleichsprofile und objektive technische Spezifikationen für energiebetriebene Geräte eingeholt werden können;

e) Informationen über damit verbundene Beschwerdeverfahren, Dienste von Ombudsstellen oder alternative Streitbeilegungsverfahren, die in den Mitgliedstaaten zur Anwendung kommen;

f) Vergleiche mit dem normierten oder durch Vergleichstests ermittelten Durchschnittsendnutzer derselben Nutzerkategorie. Im Fall elektronischer Rechnungen kann ein solcher Vergleich alternativ online bereitgestellt und in der Rechnung entsprechend darauf verwiesen werden.

Die Mitgliedstaaten können den Anwendungsbereich der Anforderung, Informationen zu den Treibhausgasemissionen gemäß Unterabsatz 1 Buchstabe b zur Verfügung zu stellen, auf Lieferungen aus Fernwärmesystemen mit einer thermischen Gesamtnennleistung über 20 MW beschränken.

In Rechnungen, die nicht auf dem tatsächlichen Verbrauch oder auf den Ablesewerten von Heizkostenverteilern beruhen, wird klar und verständlich erklärt, wie der in der Rechnung ausgewiesene Betrag berechnet wurde, und sind mindestens die Informationen gemäß den Buchstaben d und e angegeben.

ANNEX X — POTENTIAL FOR EFFICIENCY IN HEATING AND COOLING ANHANG X — POTENZIAL FÜR EINE EFFIZIENTE WÄRME- UND KÄLTEVERSORGUNG

The comprehensive assessment of national heating and cooling potentials referred to in Article 25(1) shall include and shall be based on the following:

Part I

OVERVIEW OF HEATING AND COOLING

  1. | heating and cooling demand in terms of assessed useful energy (1) and quantified final energy consumption in GWh per year (2) by sector: (a) residential; (b) services; (c) industry; (d) any other sector that individually consumes more than 5 % of total national useful heating and cooling demand; | (a) | residential; | (b) | services; | (c) | industry; | (d) | any other sector that individually consumes more than 5 % of total national useful heating and cooling demand;

(a) residential;

(b) services;

(c) industry;

(d) any other sector that individually consumes more than 5 % of total national useful heating and cooling demand;

  1. | the identification, or, in the case of point (a)(i), the identification or estimation, of current heating and cooling supply: (a) by technology, in GWh per year (3), within the sectors referred to in point 1 where possible, distinguishing between energy derived from fossil and renewable sources: (i) provided on-site in residential and service sites by: — heat only boilers; — high-efficiency heat and power cogeneration; — heat pumps; — other on-site technologies and sources; (ii) provided on-site in non-service and non-residential sites by: — heat only boilers; — high-efficiency heat and power cogeneration; — heat pumps; — other on-site technologies and sources; (iii) provided off-site by: — high-efficiency heat and power cogeneration; — waste heat; — other off-site technologies and sources; (b) the identification of installations that generate waste heat or cold and their potential heating or cooling supply, in GWh per year: (i) thermal power generation installations that can supply or can be retrofitted to supply waste heat with a total thermal input exceeding 50 MW; (ii) heat and power cogeneration installations using technologies referred to in Part II of Annex II with a total thermal input exceeding 20 MW; (iii) waste incineration plants; (iv) renewable energy installations with a total thermal input exceeding 20 MW other than the installations specified under points (i) and (ii) generating heating or cooling using the energy from renewable sources; (v) industrial installations with a total thermal input exceeding 20 MW which can provide waste heat; (c) reported share of energy from renewable sources and from waste heat or cold in the final energy consumption of the district heating and cooling (4) sector over the past 5 years, in accordance with Directive (EU) 2018/2001; | (a) | by technology, in GWh per year (3), within the sectors referred to in point 1 where possible, distinguishing between energy derived from fossil and renewable sources: (i) provided on-site in residential and service sites by: — heat only boilers; — high-efficiency heat and power cogeneration; — heat pumps; — other on-site technologies and sources; (ii) provided on-site in non-service and non-residential sites by: — heat only boilers; — high-efficiency heat and power cogeneration; — heat pumps; — other on-site technologies and sources; (iii) provided off-site by: — high-efficiency heat and power cogeneration; — waste heat; — other off-site technologies and sources; | (i) | provided on-site in residential and service sites by: — heat only boilers; — high-efficiency heat and power cogeneration; — heat pumps; — other on-site technologies and sources; | — | heat only boilers; | — | high-efficiency heat and power cogeneration; | — | heat pumps; | — | other on-site technologies and sources; | (ii) | provided on-site in non-service and non-residential sites by: — heat only boilers; — high-efficiency heat and power cogeneration; — heat pumps; — other on-site technologies and sources; | — | heat only boilers; | — | high-efficiency heat and power cogeneration; | — | heat pumps; | — | other on-site technologies and sources; | (iii) | provided off-site by: — high-efficiency heat and power cogeneration; — waste heat; — other off-site technologies and sources; | — | high-efficiency heat and power cogeneration; | — | waste heat; | — | other off-site technologies and sources; | (b) | the identification of installations that generate waste heat or cold and their potential heating or cooling supply, in GWh per year: (i) thermal power generation installations that can supply or can be retrofitted to supply waste heat with a total thermal input exceeding 50 MW; (ii) heat and power cogeneration installations using technologies referred to in Part II of Annex II with a total thermal input exceeding 20 MW; (iii) waste incineration plants; (iv) renewable energy installations with a total thermal input exceeding 20 MW other than the installations specified under points (i) and (ii) generating heating or cooling using the energy from renewable sources; (v) industrial installations with a total thermal input exceeding 20 MW which can provide waste heat; | (i) | thermal power generation installations that can supply or can be retrofitted to supply waste heat with a total thermal input exceeding 50 MW; | (ii) | heat and power cogeneration installations using technologies referred to in Part II of Annex II with a total thermal input exceeding 20 MW; | (iii) | waste incineration plants; | (iv) | renewable energy installations with a total thermal input exceeding 20 MW other than the installations specified under points (i) and (ii) generating heating or cooling using the energy from renewable sources; | (v) | industrial installations with a total thermal input exceeding 20 MW which can provide waste heat; | (c) | reported share of energy from renewable sources and from waste heat or cold in the final energy consumption of the district heating and cooling (4) sector over the past 5 years, in accordance with Directive (EU) 2018/2001;

(a) | by technology, in GWh per year (3), within the sectors referred to in point 1 where possible, distinguishing between energy derived from fossil and renewable sources: (i) provided on-site in residential and service sites by: — heat only boilers; — high-efficiency heat and power cogeneration; — heat pumps; — other on-site technologies and sources; (ii) provided on-site in non-service and non-residential sites by: — heat only boilers; — high-efficiency heat and power cogeneration; — heat pumps; — other on-site technologies and sources; (iii) provided off-site by: — high-efficiency heat and power cogeneration; — waste heat; — other off-site technologies and sources; | (i) | provided on-site in residential and service sites by: — heat only boilers; — high-efficiency heat and power cogeneration; — heat pumps; — other on-site technologies and sources; | — | heat only boilers; | — | high-efficiency heat and power cogeneration; | — | heat pumps; | — | other on-site technologies and sources; | (ii) | provided on-site in non-service and non-residential sites by: — heat only boilers; — high-efficiency heat and power cogeneration; — heat pumps; — other on-site technologies and sources; | — | heat only boilers; | — | high-efficiency heat and power cogeneration; | — | heat pumps; | — | other on-site technologies and sources; | (iii) | provided off-site by: — high-efficiency heat and power cogeneration; — waste heat; — other off-site technologies and sources; | — | high-efficiency heat and power cogeneration; | — | waste heat; | — | other off-site technologies and sources;

(i) | provided on-site in residential and service sites by: — heat only boilers; — high-efficiency heat and power cogeneration; — heat pumps; — other on-site technologies and sources; | — | heat only boilers; | — | high-efficiency heat and power cogeneration; | — | heat pumps; | — | other on-site technologies and sources;

— heat only boilers;

— high-efficiency heat and power cogeneration;

— heat pumps;

— other on-site technologies and sources;

(ii) | provided on-site in non-service and non-residential sites by: — heat only boilers; — high-efficiency heat and power cogeneration; — heat pumps; — other on-site technologies and sources; | — | heat only boilers; | — | high-efficiency heat and power cogeneration; | — | heat pumps; | — | other on-site technologies and sources;

— heat only boilers;

— high-efficiency heat and power cogeneration;

— heat pumps;

— other on-site technologies and sources;

(iii) | provided off-site by: — high-efficiency heat and power cogeneration; — waste heat; — other off-site technologies and sources; | — | high-efficiency heat and power cogeneration; | — | waste heat; | — | other off-site technologies and sources;

— high-efficiency heat and power cogeneration;

— waste heat;

— other off-site technologies and sources;

(b) | the identification of installations that generate waste heat or cold and their potential heating or cooling supply, in GWh per year: (i) thermal power generation installations that can supply or can be retrofitted to supply waste heat with a total thermal input exceeding 50 MW; (ii) heat and power cogeneration installations using technologies referred to in Part II of Annex II with a total thermal input exceeding 20 MW; (iii) waste incineration plants; (iv) renewable energy installations with a total thermal input exceeding 20 MW other than the installations specified under points (i) and (ii) generating heating or cooling using the energy from renewable sources; (v) industrial installations with a total thermal input exceeding 20 MW which can provide waste heat; | (i) | thermal power generation installations that can supply or can be retrofitted to supply waste heat with a total thermal input exceeding 50 MW; | (ii) | heat and power cogeneration installations using technologies referred to in Part II of Annex II with a total thermal input exceeding 20 MW; | (iii) | waste incineration plants; | (iv) | renewable energy installations with a total thermal input exceeding 20 MW other than the installations specified under points (i) and (ii) generating heating or cooling using the energy from renewable sources; | (v) | industrial installations with a total thermal input exceeding 20 MW which can provide waste heat;

(i) thermal power generation installations that can supply or can be retrofitted to supply waste heat with a total thermal input exceeding 50 MW;

(ii) heat and power cogeneration installations using technologies referred to in Part II of Annex II with a total thermal input exceeding 20 MW;

(iii) waste incineration plants;

(iv) renewable energy installations with a total thermal input exceeding 20 MW other than the installations specified under points (i) and (ii) generating heating or cooling using the energy from renewable sources;

(v) industrial installations with a total thermal input exceeding 20 MW which can provide waste heat;

(c) reported share of energy from renewable sources and from waste heat or cold in the final energy consumption of the district heating and cooling (4) sector over the past 5 years, in accordance with Directive (EU) 2018/2001;

  1. | aggregated data on cogeneration units in existing district heating and cooling networks in five capacity ranges covering: (a) primary energy consumption; (b) overall efficiency; (c) primary energy savings; (d) CO2 emission factors; | (a) | primary energy consumption; | (b) | overall efficiency; | (c) | primary energy savings; | (d) | CO2 emission factors;

(a) primary energy consumption;

(b) overall efficiency;

(c) primary energy savings;

(d) CO2 emission factors;

  1. | aggregated data on existing district heating and cooling networks supplied from cogeneration in five capacity ranges covering: (a) overall primary energy consumption; (b) primary energy consumption of cogeneration units; (c) share of cogeneration in district heating or cooling supply; (d) district heating system losses; (e) district cooling system losses; (f) connection density; (g) shares of systems per different operating temperature groups; | (a) | overall primary energy consumption; | (b) | primary energy consumption of cogeneration units; | (c) | share of cogeneration in district heating or cooling supply; | (d) | district heating system losses; | (e) | district cooling system losses; | (f) | connection density; | (g) | shares of systems per different operating temperature groups;

(a) overall primary energy consumption;

(b) primary energy consumption of cogeneration units;

(c) share of cogeneration in district heating or cooling supply;

(d) district heating system losses;

(e) district cooling system losses;

(f) connection density;

(g) shares of systems per different operating temperature groups;

  1. | a map covering the entire national territory, which, while preserving commercially sensitive information, identifies: (a) heating and cooling demand areas following from the analysis of point 1, while using consistent criteria for focusing on energy dense areas in municipalities and conurbations; (b) existing heating and cooling supply points identified under point 2(b) and district heating transmission installations; (c) planned heating and cooling supply points of the type described under point 2(b) and identified new areas for the district heating and cooling; | (a) | heating and cooling demand areas following from the analysis of point 1, while using consistent criteria for focusing on energy dense areas in municipalities and conurbations; | (b) | existing heating and cooling supply points identified under point 2(b) and district heating transmission installations; | (c) | planned heating and cooling supply points of the type described under point 2(b) and identified new areas for the district heating and cooling;

(a) heating and cooling demand areas following from the analysis of point 1, while using consistent criteria for focusing on energy dense areas in municipalities and conurbations;

(b) existing heating and cooling supply points identified under point 2(b) and district heating transmission installations;

(c) planned heating and cooling supply points of the type described under point 2(b) and identified new areas for the district heating and cooling;

  1. a forecast of trends in the demand for heating and cooling to maintain a perspective of the next 30 years in GWh and taking into account, in particular, projections for the next 10 years, the change in demand in buildings and different sectors of the industry, and the impact of policies and strategies related to the demand management, such as long-term building renovation strategies under Directive (EU) 2018/844 of the European Parliament and of the Council (5);

Part II

OBJECTIVES, STRATEGIES AND POLICY MEASURES

  1. planned contribution of the Member State to its national objectives, targets and contributions for the five dimensions of the Energy Union, as laid out in Article 3(2), point (b), of Regulation (EU) 2018/1999, delivered through efficiency in heating and cooling, in particular related to Article 4, point (b), points 1 to 4 and to Article 15 (4), point (b) of that Regulation, identifying which of those elements is additional compared to the integrated national energy and climate plan notified pursuant to Article 3 and Articles 7 to 12 of that Regulation;

  2. a general overview of the existing policies and measures as described in the most recent report submitted in accordance with Articles 3, 20 and 21 and Article 27(a) of Regulation (EU) 2018/1999;

Part III

ANALYSIS OF THE ECONOMIC POTENTIAL FOR EFFICIENCY IN HEATING AND COOLING

  1. | an analysis of the economic potential (6) of different technologies for heating and cooling shall be carried out for the entire national territory by using the cost-benefit analysis referred to in Article 25(3) and shall identify alternative scenarios for more efficient and renewable heating and cooling technologies, distinguishing between energy derived from fossil and renewable sources where applicable. The following technologies should be considered: (a) industrial waste heat and cold; (b) waste incineration; (c) high efficiency cogeneration; (d) renewable energy sources, such as geothermal, solar thermal and biomass, other than those used for high efficiency cogeneration; (e) heat pumps; (f) reducing heat and cold losses from existing district networks; (g) district heating and cooling; | (a) | industrial waste heat and cold; | (b) | waste incineration; | (c) | high efficiency cogeneration; | (d) | renewable energy sources, such as geothermal, solar thermal and biomass, other than those used for high efficiency cogeneration; | (e) | heat pumps; | (f) | reducing heat and cold losses from existing district networks; | (g) | district heating and cooling;

(a) industrial waste heat and cold;

(b) waste incineration;

(c) high efficiency cogeneration;

(d) renewable energy sources, such as geothermal, solar thermal and biomass, other than those used for high efficiency cogeneration;

(e) heat pumps;

(f) reducing heat and cold losses from existing district networks;

(g) district heating and cooling;

  1. | the analysis of economic potential shall include the following steps and considerations: (a) Considerations: (i) the cost-benefit analysis for the purposes of Article 25(3) shall include an economic analysis that takes into consideration socioeconomic and environmental factors (7), and a financial analysis performed to assess projects from the investors’ point of view, both economic and financial analyses using the net present value as a criterion for the assessment; (ii) the baseline scenario should serve as a reference point and take into account existing policies at the time of compiling this comprehensive assessment (8), and be linked to data collected under Part I and Part II, point 6 of this Annex; (iii) alternative scenarios to the baseline shall take into account energy efficiency and the renewable energy objectives of Regulation (EU) 2018/1999, each scenario presenting the following elements compared to the baseline scenario: — economic potential of technologies examined using the net present value as criterion; — GHG emission reductions; — primary energy savings in GWh per year; — impact on the share of renewables in the national energy mix. Scenarios that are not feasible due to technical reasons, financial reasons or national regulation may be excluded at an early stage of the cost-benefit analysis, if justified on the basis of careful, explicit and well-documented considerations. The assessment and decision-making should take into account costs and energy savings from the increased flexibility in energy supply and from a more optimal operation of the electricity networks, including avoided costs and savings from reduced infrastructure investment, in the analysed scenarios. (b) Costs and benefits The costs and benefits referred to in point (a) shall include at least the following costs and benefits: (i) costs: — capital costs of plants and equipment; — capital costs of the associated energy networks; — variable and fixed operating costs; — energy costs; — environmental, health and safety costs, to the extent possible; — labour market costs, energy security and competitiveness, to the extent possible. (ii) benefits: — value of output to the consumer (heating, cooling and electricity); — external benefits such as environmental, greenhouse gas emissions and health and safety benefits, to the extent possible; — labour market effects, energy security and competitiveness, to the extent possible. (c) Relevant scenarios to the baseline: All relevant scenarios to the baseline shall be considered, including the role of efficient individual heating and cooling. The cost-benefit analysis may cover either a project assessment or a group of projects for a broader local, regional or national assessment in order to establish the most cost-effective and beneficial heating or cooling solution against a baseline for a given geographical area for the purpose of planning. (d) Boundaries and integrated approach: (i) the geographical boundary shall cover a suitable, well-defined geographical area; (ii) the cost-benefit analyses shall take into account all relevant centralised or decentralised supply resources available within the system and geographical boundary, including technologies considered under Part III, point 9, of this Annex, and heating and cooling demand trends and characteristics. (e) Assumptions: (i) Member States shall provide assumptions, for the purpose of the cost-benefit analyses, on the prices of major input and output factors and the discount rate; (ii) the discount rate used in the economic analysis to calculate net present value shall be chosen according to European or national guidelines; (iii) Member States shall use national, European or international energy price development forecasts, if appropriate, in their national, regional or local context; (iv) the prices used in the economic analysis shall reflect socio-economic costs and benefits. External costs, such as environmental and health effects, should be included to the extent possible, namely when a market price exists or when it is already included in European or national regulation. (f) Sensitivity analysis: a sensitivity analysis shall be included to assess the costs and benefits of a project or group of projects and be based on variable factors having a significant impact on the outcome of the calculations, such as different energy prices, levels of demand, discount rates and other. | (a) | Considerations: (i) the cost-benefit analysis for the purposes of Article 25(3) shall include an economic analysis that takes into consideration socioeconomic and environmental factors (7), and a financial analysis performed to assess projects from the investors’ point of view, both economic and financial analyses using the net present value as a criterion for the assessment; (ii) the baseline scenario should serve as a reference point and take into account existing policies at the time of compiling this comprehensive assessment (8), and be linked to data collected under Part I and Part II, point 6 of this Annex; (iii) alternative scenarios to the baseline shall take into account energy efficiency and the renewable energy objectives of Regulation (EU) 2018/1999, each scenario presenting the following elements compared to the baseline scenario: — economic potential of technologies examined using the net present value as criterion; — GHG emission reductions; — primary energy savings in GWh per year; — impact on the share of renewables in the national energy mix. Scenarios that are not feasible due to technical reasons, financial reasons or national regulation may be excluded at an early stage of the cost-benefit analysis, if justified on the basis of careful, explicit and well-documented considerations. The assessment and decision-making should take into account costs and energy savings from the increased flexibility in energy supply and from a more optimal operation of the electricity networks, including avoided costs and savings from reduced infrastructure investment, in the analysed scenarios. | (i) | the cost-benefit analysis for the purposes of Article 25(3) shall include an economic analysis that takes into consideration socioeconomic and environmental factors (7), and a financial analysis performed to assess projects from the investors’ point of view, both economic and financial analyses using the net present value as a criterion for the assessment; | (ii) | the baseline scenario should serve as a reference point and take into account existing policies at the time of compiling this comprehensive assessment (8), and be linked to data collected under Part I and Part II, point 6 of this Annex; | (iii) | alternative scenarios to the baseline shall take into account energy efficiency and the renewable energy objectives of Regulation (EU) 2018/1999, each scenario presenting the following elements compared to the baseline scenario: — economic potential of technologies examined using the net present value as criterion; — GHG emission reductions; — primary energy savings in GWh per year; — impact on the share of renewables in the national energy mix. Scenarios that are not feasible due to technical reasons, financial reasons or national regulation may be excluded at an early stage of the cost-benefit analysis, if justified on the basis of careful, explicit and well-documented considerations. The assessment and decision-making should take into account costs and energy savings from the increased flexibility in energy supply and from a more optimal operation of the electricity networks, including avoided costs and savings from reduced infrastructure investment, in the analysed scenarios. | — | economic potential of technologies examined using the net present value as criterion; | — | GHG emission reductions; | — | primary energy savings in GWh per year; | — | impact on the share of renewables in the national energy mix. | (b) | Costs and benefits The costs and benefits referred to in point (a) shall include at least the following costs and benefits: (i) costs: — capital costs of plants and equipment; — capital costs of the associated energy networks; — variable and fixed operating costs; — energy costs; — environmental, health and safety costs, to the extent possible; — labour market costs, energy security and competitiveness, to the extent possible. (ii) benefits: — value of output to the consumer (heating, cooling and electricity); — external benefits such as environmental, greenhouse gas emissions and health and safety benefits, to the extent possible; — labour market effects, energy security and competitiveness, to the extent possible. | (i) | costs: — capital costs of plants and equipment; — capital costs of the associated energy networks; — variable and fixed operating costs; — energy costs; — environmental, health and safety costs, to the extent possible; — labour market costs, energy security and competitiveness, to the extent possible. | — | capital costs of plants and equipment; | — | capital costs of the associated energy networks; | — | variable and fixed operating costs; | — | energy costs; | — | environmental, health and safety costs, to the extent possible; | — | labour market costs, energy security and competitiveness, to the extent possible. | (ii) | benefits: — value of output to the consumer (heating, cooling and electricity); — external benefits such as environmental, greenhouse gas emissions and health and safety benefits, to the extent possible; — labour market effects, energy security and competitiveness, to the extent possible. | — | value of output to the consumer (heating, cooling and electricity); | — | external benefits such as environmental, greenhouse gas emissions and health and safety benefits, to the extent possible; | — | labour market effects, energy security and competitiveness, to the extent possible. | (c) | Relevant scenarios to the baseline: All relevant scenarios to the baseline shall be considered, including the role of efficient individual heating and cooling. The cost-benefit analysis may cover either a project assessment or a group of projects for a broader local, regional or national assessment in order to establish the most cost-effective and beneficial heating or cooling solution against a baseline for a given geographical area for the purpose of planning. | (d) | Boundaries and integrated approach: (i) the geographical boundary shall cover a suitable, well-defined geographical area; (ii) the cost-benefit analyses shall take into account all relevant centralised or decentralised supply resources available within the system and geographical boundary, including technologies considered under Part III, point 9, of this Annex, and heating and cooling demand trends and characteristics. | (i) | the geographical boundary shall cover a suitable, well-defined geographical area; | (ii) | the cost-benefit analyses shall take into account all relevant centralised or decentralised supply resources available within the system and geographical boundary, including technologies considered under Part III, point 9, of this Annex, and heating and cooling demand trends and characteristics. | (e) | Assumptions: (i) Member States shall provide assumptions, for the purpose of the cost-benefit analyses, on the prices of major input and output factors and the discount rate; (ii) the discount rate used in the economic analysis to calculate net present value shall be chosen according to European or national guidelines; (iii) Member States shall use national, European or international energy price development forecasts, if appropriate, in their national, regional or local context; (iv) the prices used in the economic analysis shall reflect socio-economic costs and benefits. External costs, such as environmental and health effects, should be included to the extent possible, namely when a market price exists or when it is already included in European or national regulation. | (i) | Member States shall provide assumptions, for the purpose of the cost-benefit analyses, on the prices of major input and output factors and the discount rate; | (ii) | the discount rate used in the economic analysis to calculate net present value shall be chosen according to European or national guidelines; | (iii) | Member States shall use national, European or international energy price development forecasts, if appropriate, in their national, regional or local context; | (iv) | the prices used in the economic analysis shall reflect socio-economic costs and benefits. External costs, such as environmental and health effects, should be included to the extent possible, namely when a market price exists or when it is already included in European or national regulation. | (f) | Sensitivity analysis: a sensitivity analysis shall be included to assess the costs and benefits of a project or group of projects and be based on variable factors having a significant impact on the outcome of the calculations, such as different energy prices, levels of demand, discount rates and other.

(a) | Considerations: (i) the cost-benefit analysis for the purposes of Article 25(3) shall include an economic analysis that takes into consideration socioeconomic and environmental factors (7), and a financial analysis performed to assess projects from the investors’ point of view, both economic and financial analyses using the net present value as a criterion for the assessment; (ii) the baseline scenario should serve as a reference point and take into account existing policies at the time of compiling this comprehensive assessment (8), and be linked to data collected under Part I and Part II, point 6 of this Annex; (iii) alternative scenarios to the baseline shall take into account energy efficiency and the renewable energy objectives of Regulation (EU) 2018/1999, each scenario presenting the following elements compared to the baseline scenario: — economic potential of technologies examined using the net present value as criterion; — GHG emission reductions; — primary energy savings in GWh per year; — impact on the share of renewables in the national energy mix. Scenarios that are not feasible due to technical reasons, financial reasons or national regulation may be excluded at an early stage of the cost-benefit analysis, if justified on the basis of careful, explicit and well-documented considerations. The assessment and decision-making should take into account costs and energy savings from the increased flexibility in energy supply and from a more optimal operation of the electricity networks, including avoided costs and savings from reduced infrastructure investment, in the analysed scenarios. | (i) | the cost-benefit analysis for the purposes of Article 25(3) shall include an economic analysis that takes into consideration socioeconomic and environmental factors (7), and a financial analysis performed to assess projects from the investors’ point of view, both economic and financial analyses using the net present value as a criterion for the assessment; | (ii) | the baseline scenario should serve as a reference point and take into account existing policies at the time of compiling this comprehensive assessment (8), and be linked to data collected under Part I and Part II, point 6 of this Annex; | (iii) | alternative scenarios to the baseline shall take into account energy efficiency and the renewable energy objectives of Regulation (EU) 2018/1999, each scenario presenting the following elements compared to the baseline scenario: — economic potential of technologies examined using the net present value as criterion; — GHG emission reductions; — primary energy savings in GWh per year; — impact on the share of renewables in the national energy mix. Scenarios that are not feasible due to technical reasons, financial reasons or national regulation may be excluded at an early stage of the cost-benefit analysis, if justified on the basis of careful, explicit and well-documented considerations. The assessment and decision-making should take into account costs and energy savings from the increased flexibility in energy supply and from a more optimal operation of the electricity networks, including avoided costs and savings from reduced infrastructure investment, in the analysed scenarios. | — | economic potential of technologies examined using the net present value as criterion; | — | GHG emission reductions; | — | primary energy savings in GWh per year; | — | impact on the share of renewables in the national energy mix.

(i) the cost-benefit analysis for the purposes of Article 25(3) shall include an economic analysis that takes into consideration socioeconomic and environmental factors (7), and a financial analysis performed to assess projects from the investors’ point of view, both economic and financial analyses using the net present value as a criterion for the assessment;

(ii) the baseline scenario should serve as a reference point and take into account existing policies at the time of compiling this comprehensive assessment (8), and be linked to data collected under Part I and Part II, point 6 of this Annex;

(iii) | alternative scenarios to the baseline shall take into account energy efficiency and the renewable energy objectives of Regulation (EU) 2018/1999, each scenario presenting the following elements compared to the baseline scenario: — economic potential of technologies examined using the net present value as criterion; — GHG emission reductions; — primary energy savings in GWh per year; — impact on the share of renewables in the national energy mix. Scenarios that are not feasible due to technical reasons, financial reasons or national regulation may be excluded at an early stage of the cost-benefit analysis, if justified on the basis of careful, explicit and well-documented considerations. The assessment and decision-making should take into account costs and energy savings from the increased flexibility in energy supply and from a more optimal operation of the electricity networks, including avoided costs and savings from reduced infrastructure investment, in the analysed scenarios. | — | economic potential of technologies examined using the net present value as criterion; | — | GHG emission reductions; | — | primary energy savings in GWh per year; | — | impact on the share of renewables in the national energy mix.

— economic potential of technologies examined using the net present value as criterion;

— GHG emission reductions;

— primary energy savings in GWh per year;

— impact on the share of renewables in the national energy mix.

(b) | Costs and benefits The costs and benefits referred to in point (a) shall include at least the following costs and benefits: (i) costs: — capital costs of plants and equipment; — capital costs of the associated energy networks; — variable and fixed operating costs; — energy costs; — environmental, health and safety costs, to the extent possible; — labour market costs, energy security and competitiveness, to the extent possible. (ii) benefits: — value of output to the consumer (heating, cooling and electricity); — external benefits such as environmental, greenhouse gas emissions and health and safety benefits, to the extent possible; — labour market effects, energy security and competitiveness, to the extent possible. | (i) | costs: — capital costs of plants and equipment; — capital costs of the associated energy networks; — variable and fixed operating costs; — energy costs; — environmental, health and safety costs, to the extent possible; — labour market costs, energy security and competitiveness, to the extent possible. | — | capital costs of plants and equipment; | — | capital costs of the associated energy networks; | — | variable and fixed operating costs; | — | energy costs; | — | environmental, health and safety costs, to the extent possible; | — | labour market costs, energy security and competitiveness, to the extent possible. | (ii) | benefits: — value of output to the consumer (heating, cooling and electricity); — external benefits such as environmental, greenhouse gas emissions and health and safety benefits, to the extent possible; — labour market effects, energy security and competitiveness, to the extent possible. | — | value of output to the consumer (heating, cooling and electricity); | — | external benefits such as environmental, greenhouse gas emissions and health and safety benefits, to the extent possible; | — | labour market effects, energy security and competitiveness, to the extent possible.

(i) | costs: — capital costs of plants and equipment; — capital costs of the associated energy networks; — variable and fixed operating costs; — energy costs; — environmental, health and safety costs, to the extent possible; — labour market costs, energy security and competitiveness, to the extent possible. | — | capital costs of plants and equipment; | — | capital costs of the associated energy networks; | — | variable and fixed operating costs; | — | energy costs; | — | environmental, health and safety costs, to the extent possible; | — | labour market costs, energy security and competitiveness, to the extent possible.

— capital costs of plants and equipment;

— capital costs of the associated energy networks;

— variable and fixed operating costs;

— energy costs;

— environmental, health and safety costs, to the extent possible;

— labour market costs, energy security and competitiveness, to the extent possible.

(ii) | benefits: — value of output to the consumer (heating, cooling and electricity); — external benefits such as environmental, greenhouse gas emissions and health and safety benefits, to the extent possible; — labour market effects, energy security and competitiveness, to the extent possible. | — | value of output to the consumer (heating, cooling and electricity); | — | external benefits such as environmental, greenhouse gas emissions and health and safety benefits, to the extent possible; | — | labour market effects, energy security and competitiveness, to the extent possible.

— value of output to the consumer (heating, cooling and electricity);

— external benefits such as environmental, greenhouse gas emissions and health and safety benefits, to the extent possible;

— labour market effects, energy security and competitiveness, to the extent possible.

(c) Relevant scenarios to the baseline: All relevant scenarios to the baseline shall be considered, including the role of efficient individual heating and cooling. The cost-benefit analysis may cover either a project assessment or a group of projects for a broader local, regional or national assessment in order to establish the most cost-effective and beneficial heating or cooling solution against a baseline for a given geographical area for the purpose of planning.

(d) | Boundaries and integrated approach: (i) the geographical boundary shall cover a suitable, well-defined geographical area; (ii) the cost-benefit analyses shall take into account all relevant centralised or decentralised supply resources available within the system and geographical boundary, including technologies considered under Part III, point 9, of this Annex, and heating and cooling demand trends and characteristics. | (i) | the geographical boundary shall cover a suitable, well-defined geographical area; | (ii) | the cost-benefit analyses shall take into account all relevant centralised or decentralised supply resources available within the system and geographical boundary, including technologies considered under Part III, point 9, of this Annex, and heating and cooling demand trends and characteristics.

(i) the geographical boundary shall cover a suitable, well-defined geographical area;

(ii) the cost-benefit analyses shall take into account all relevant centralised or decentralised supply resources available within the system and geographical boundary, including technologies considered under Part III, point 9, of this Annex, and heating and cooling demand trends and characteristics.

(e) | Assumptions: (i) Member States shall provide assumptions, for the purpose of the cost-benefit analyses, on the prices of major input and output factors and the discount rate; (ii) the discount rate used in the economic analysis to calculate net present value shall be chosen according to European or national guidelines; (iii) Member States shall use national, European or international energy price development forecasts, if appropriate, in their national, regional or local context; (iv) the prices used in the economic analysis shall reflect socio-economic costs and benefits. External costs, such as environmental and health effects, should be included to the extent possible, namely when a market price exists or when it is already included in European or national regulation. | (i) | Member States shall provide assumptions, for the purpose of the cost-benefit analyses, on the prices of major input and output factors and the discount rate; | (ii) | the discount rate used in the economic analysis to calculate net present value shall be chosen according to European or national guidelines; | (iii) | Member States shall use national, European or international energy price development forecasts, if appropriate, in their national, regional or local context; | (iv) | the prices used in the economic analysis shall reflect socio-economic costs and benefits. External costs, such as environmental and health effects, should be included to the extent possible, namely when a market price exists or when it is already included in European or national regulation.

(i) Member States shall provide assumptions, for the purpose of the cost-benefit analyses, on the prices of major input and output factors and the discount rate;

(ii) the discount rate used in the economic analysis to calculate net present value shall be chosen according to European or national guidelines;

(iii) Member States shall use national, European or international energy price development forecasts, if appropriate, in their national, regional or local context;

(iv) the prices used in the economic analysis shall reflect socio-economic costs and benefits. External costs, such as environmental and health effects, should be included to the extent possible, namely when a market price exists or when it is already included in European or national regulation.

(f) Sensitivity analysis: a sensitivity analysis shall be included to assess the costs and benefits of a project or group of projects and be based on variable factors having a significant impact on the outcome of the calculations, such as different energy prices, levels of demand, discount rates and other.

Part IV

POTENTIAL NEW STRATEGIES AND POLICY MEASURES

  1. | an overview of new legislative and non-legislative policy measures (9) to realise the economic potential identified in accordance with points 9 and 10, together with a forecast of: (a) greenhouse gas emission reductions; (b) primary energy savings in GWh per year; (c) impact on the share of high-efficiency cogeneration; (d) impact on the share of renewables in the national energy mix and in the heating and cooling sector; (e) links to national financial programming and cost savings for the public budget and market participants; (f) estimated public support measures, if any, with their annual budget and identification of the potential aid element. | (a) | greenhouse gas emission reductions; | (b) | primary energy savings in GWh per year; | (c) | impact on the share of high-efficiency cogeneration; | (d) | impact on the share of renewables in the national energy mix and in the heating and cooling sector; | (e) | links to national financial programming and cost savings for the public budget and market participants; | (f) | estimated public support measures, if any, with their annual budget and identification of the potential aid element.

(a) greenhouse gas emission reductions;

(b) primary energy savings in GWh per year;

(c) impact on the share of high-efficiency cogeneration;

(d) impact on the share of renewables in the national energy mix and in the heating and cooling sector;

(e) links to national financial programming and cost savings for the public budget and market participants;

(f) estimated public support measures, if any, with their annual budget and identification of the potential aid element.

(1) The amount of thermal energy needed to satisfy the heating and cooling demand of end-users.

(2) The most recent data available should be used.

(3) The most recent data available should be used.

(4) The identification of ‘renewable cooling’ shall, after the methodology for calculating the quantity of renewable energy used for cooling and district cooling is established in accordance with Article 35 of Directive (EU) 2018/2001, be carried out in accordance with that Directive. Until then it shall be carried out according to an appropriate national methodology.

(5) Directive (EU) 2018/844 of the European Parliament and of the Council of 30 May 2018 amending Directive 2010/31/EU on the energy performance of buildings and Directive 2012/27/EU on energy efficiency (OJ L 156, 19.6.2018, p. 75).

(6) The analysis of the economic potential should present the volume of energy (in GWh) that can be generated per year by each technology analysed. The limitations and interrelations within the energy system should also be taken into account. The analysis may make use of models based on assumptions representing the operation of common types of technologies or systems.

(7) Including the assessment referred to in Article 15 (7) of Directive (EU) 2018/2001.

(8) The cut-off date for taking into account policies for the baseline scenario is the end of the year preceding to the year by the end of which the comprehensive assessment is due. That is to say, policies enacted within a year prior to the deadline for submission of the comprehensive assessment do not need to be taken into account.

(9) This overview shall include financing measures and programmes that may be adopted over the period of the comprehensive assessment, not prejudging a separate notification of the public support schemes for a State aid assessment.

Die umfassende Bewertung des nationalen Wärme- und Kälteversorgungspotenzials gemäß Artikel 25 Absatz 1 muss Folgendes enthalten und sich auf Folgendes stützen:

Teil I

ÜBERSICHT ÜBER DIE WÄRME- UND KÄLTEVERSORGUNG

  1. | Wärme- und Kältebedarf in Bezug auf die ermittelte Nutzenergie (1) und quantifizierter Endenergieverbrauch in GWh pro Jahr (2) nach Sektor: a) Wohngebäude; b) Dienstleistungen; c) Industrie; d) alle sonstigen Sektoren mit jeweils mehr als 5 % des gesamten nationalen Nutzwärme- und -kältebedarfs. | a) | Wohngebäude; | b) | Dienstleistungen; | c) | Industrie; | d) | alle sonstigen Sektoren mit jeweils mehr als 5 % des gesamten nationalen Nutzwärme- und -kältebedarfs.

a) Wohngebäude;

b) Dienstleistungen;

c) Industrie;

d) alle sonstigen Sektoren mit jeweils mehr als 5 % des gesamten nationalen Nutzwärme- und -kältebedarfs.

  1. | Ermittlung bzw., in dem unter Buchstabe a Ziffer i genannten Fall, Ermittlung oder Schätzung der derzeitigen Wärme- und Kälteversorgung: a) nach Technologie in GWh pro Jahr (3), möglichst innerhalb der unter Nummer 1 genannten Sektoren, mit einer Unterscheidung zwischen Energie aus fossilen Energieträgern und aus erneuerbaren Quellen: i) Bereitstellung vor Ort in Wohngebäuden und an Dienstleistungsstandorten durch: — ausschließlich wärmeerzeugende Kesselanlagen; — hocheffiziente KWK; — Wärmepumpen; — sonstige vor Ort befindliche Technologien und Quellen; ii) Bereitstellung vor Ort an anderen Standorten als Wohn- und Dienstleistungsstandorten durch: — ausschließlich wärmeerzeugende Kesselanlagen; — hocheffiziente KWK; — Wärmepumpen; — sonstige vor Ort befindliche Technologien und Quellen; iii) Bereitstellung außerhalb des Standorts durch: — hocheffiziente KWK; — Abwärme; — sonstige außerhalb des Standorts befindliche Technologien und Quellen; b) Ermittlung von Anlagen, die Abwärme oder -kälte erzeugen, und ihres Potenzials für die Wärme- und Kälteversorgung in GWh pro Jahr: i) Wärmekraftwerksanlagen, die Abwärme mit einer thermischen Gesamtnennleistung von mehr als 50 MW liefern oder dafür nachgerüstet werden können; ii) KWK-Anlagen mit einer thermischen Gesamtnennleistung von mehr als 20 MW, die in Anhang II Teil II genannte Technologien nutzen; iii) Abfallverbrennungsanlagen; iv) Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energie mit einer thermischen Gesamtnennleistung von mehr 20 MW, die aus erneuerbaren Energiequellen Wärme oder Kälte erzeugen, mit Ausnahme der unter Ziffern i und ii genannten Anlagen; v) Industrieanlagen mit einer thermischen Gesamtnennleistung von mehr als 20 MW, die Abwärme erzeugen können; c) gemeldeter Anteil der Energie aus erneuerbaren Quellen sowie aus Abwärme oder -kälte am Endenergieverbrauch im Fernwärme- und -kältesektor (4) während der letzten fünf Jahre im Einklang mit der Richtlinie (EU) 2018/2001. | a) | nach Technologie in GWh pro Jahr (3), möglichst innerhalb der unter Nummer 1 genannten Sektoren, mit einer Unterscheidung zwischen Energie aus fossilen Energieträgern und aus erneuerbaren Quellen: i) Bereitstellung vor Ort in Wohngebäuden und an Dienstleistungsstandorten durch: — ausschließlich wärmeerzeugende Kesselanlagen; — hocheffiziente KWK; — Wärmepumpen; — sonstige vor Ort befindliche Technologien und Quellen; ii) Bereitstellung vor Ort an anderen Standorten als Wohn- und Dienstleistungsstandorten durch: — ausschließlich wärmeerzeugende Kesselanlagen; — hocheffiziente KWK; — Wärmepumpen; — sonstige vor Ort befindliche Technologien und Quellen; iii) Bereitstellung außerhalb des Standorts durch: — hocheffiziente KWK; — Abwärme; — sonstige außerhalb des Standorts befindliche Technologien und Quellen; | i) | Bereitstellung vor Ort in Wohngebäuden und an Dienstleistungsstandorten durch: — ausschließlich wärmeerzeugende Kesselanlagen; — hocheffiziente KWK; — Wärmepumpen; — sonstige vor Ort befindliche Technologien und Quellen; | — | ausschließlich wärmeerzeugende Kesselanlagen; | — | hocheffiziente KWK; | — | Wärmepumpen; | — | sonstige vor Ort befindliche Technologien und Quellen; | ii) | Bereitstellung vor Ort an anderen Standorten als Wohn- und Dienstleistungsstandorten durch: — ausschließlich wärmeerzeugende Kesselanlagen; — hocheffiziente KWK; — Wärmepumpen; — sonstige vor Ort befindliche Technologien und Quellen; | — | ausschließlich wärmeerzeugende Kesselanlagen; | — | hocheffiziente KWK; | — | Wärmepumpen; | — | sonstige vor Ort befindliche Technologien und Quellen; | iii) | Bereitstellung außerhalb des Standorts durch: — hocheffiziente KWK; — Abwärme; — sonstige außerhalb des Standorts befindliche Technologien und Quellen; | — | hocheffiziente KWK; | — | Abwärme; | — | sonstige außerhalb des Standorts befindliche Technologien und Quellen; | b) | Ermittlung von Anlagen, die Abwärme oder -kälte erzeugen, und ihres Potenzials für die Wärme- und Kälteversorgung in GWh pro Jahr: i) Wärmekraftwerksanlagen, die Abwärme mit einer thermischen Gesamtnennleistung von mehr als 50 MW liefern oder dafür nachgerüstet werden können; ii) KWK-Anlagen mit einer thermischen Gesamtnennleistung von mehr als 20 MW, die in Anhang II Teil II genannte Technologien nutzen; iii) Abfallverbrennungsanlagen; iv) Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energie mit einer thermischen Gesamtnennleistung von mehr 20 MW, die aus erneuerbaren Energiequellen Wärme oder Kälte erzeugen, mit Ausnahme der unter Ziffern i und ii genannten Anlagen; v) Industrieanlagen mit einer thermischen Gesamtnennleistung von mehr als 20 MW, die Abwärme erzeugen können; | i) | Wärmekraftwerksanlagen, die Abwärme mit einer thermischen Gesamtnennleistung von mehr als 50 MW liefern oder dafür nachgerüstet werden können; | ii) | KWK-Anlagen mit einer thermischen Gesamtnennleistung von mehr als 20 MW, die in Anhang II Teil II genannte Technologien nutzen; | iii) | Abfallverbrennungsanlagen; | iv) | Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energie mit einer thermischen Gesamtnennleistung von mehr 20 MW, die aus erneuerbaren Energiequellen Wärme oder Kälte erzeugen, mit Ausnahme der unter Ziffern i und ii genannten Anlagen; | v) | Industrieanlagen mit einer thermischen Gesamtnennleistung von mehr als 20 MW, die Abwärme erzeugen können; | c) | gemeldeter Anteil der Energie aus erneuerbaren Quellen sowie aus Abwärme oder -kälte am Endenergieverbrauch im Fernwärme- und -kältesektor (4) während der letzten fünf Jahre im Einklang mit der Richtlinie (EU) 2018/2001.

a) | nach Technologie in GWh pro Jahr (3), möglichst innerhalb der unter Nummer 1 genannten Sektoren, mit einer Unterscheidung zwischen Energie aus fossilen Energieträgern und aus erneuerbaren Quellen: i) Bereitstellung vor Ort in Wohngebäuden und an Dienstleistungsstandorten durch: — ausschließlich wärmeerzeugende Kesselanlagen; — hocheffiziente KWK; — Wärmepumpen; — sonstige vor Ort befindliche Technologien und Quellen; ii) Bereitstellung vor Ort an anderen Standorten als Wohn- und Dienstleistungsstandorten durch: — ausschließlich wärmeerzeugende Kesselanlagen; — hocheffiziente KWK; — Wärmepumpen; — sonstige vor Ort befindliche Technologien und Quellen; iii) Bereitstellung außerhalb des Standorts durch: — hocheffiziente KWK; — Abwärme; — sonstige außerhalb des Standorts befindliche Technologien und Quellen; | i) | Bereitstellung vor Ort in Wohngebäuden und an Dienstleistungsstandorten durch: — ausschließlich wärmeerzeugende Kesselanlagen; — hocheffiziente KWK; — Wärmepumpen; — sonstige vor Ort befindliche Technologien und Quellen; | — | ausschließlich wärmeerzeugende Kesselanlagen; | — | hocheffiziente KWK; | — | Wärmepumpen; | — | sonstige vor Ort befindliche Technologien und Quellen; | ii) | Bereitstellung vor Ort an anderen Standorten als Wohn- und Dienstleistungsstandorten durch: — ausschließlich wärmeerzeugende Kesselanlagen; — hocheffiziente KWK; — Wärmepumpen; — sonstige vor Ort befindliche Technologien und Quellen; | — | ausschließlich wärmeerzeugende Kesselanlagen; | — | hocheffiziente KWK; | — | Wärmepumpen; | — | sonstige vor Ort befindliche Technologien und Quellen; | iii) | Bereitstellung außerhalb des Standorts durch: — hocheffiziente KWK; — Abwärme; — sonstige außerhalb des Standorts befindliche Technologien und Quellen; | — | hocheffiziente KWK; | — | Abwärme; | — | sonstige außerhalb des Standorts befindliche Technologien und Quellen;

i) | Bereitstellung vor Ort in Wohngebäuden und an Dienstleistungsstandorten durch: — ausschließlich wärmeerzeugende Kesselanlagen; — hocheffiziente KWK; — Wärmepumpen; — sonstige vor Ort befindliche Technologien und Quellen; | — | ausschließlich wärmeerzeugende Kesselanlagen; | — | hocheffiziente KWK; | — | Wärmepumpen; | — | sonstige vor Ort befindliche Technologien und Quellen;

— ausschließlich wärmeerzeugende Kesselanlagen;

— hocheffiziente KWK;

— Wärmepumpen;

— sonstige vor Ort befindliche Technologien und Quellen;

ii) | Bereitstellung vor Ort an anderen Standorten als Wohn- und Dienstleistungsstandorten durch: — ausschließlich wärmeerzeugende Kesselanlagen; — hocheffiziente KWK; — Wärmepumpen; — sonstige vor Ort befindliche Technologien und Quellen; | — | ausschließlich wärmeerzeugende Kesselanlagen; | — | hocheffiziente KWK; | — | Wärmepumpen; | — | sonstige vor Ort befindliche Technologien und Quellen;

— ausschließlich wärmeerzeugende Kesselanlagen;

— hocheffiziente KWK;

— Wärmepumpen;

— sonstige vor Ort befindliche Technologien und Quellen;

iii) | Bereitstellung außerhalb des Standorts durch: — hocheffiziente KWK; — Abwärme; — sonstige außerhalb des Standorts befindliche Technologien und Quellen; | — | hocheffiziente KWK; | — | Abwärme; | — | sonstige außerhalb des Standorts befindliche Technologien und Quellen;

— hocheffiziente KWK;

— Abwärme;

— sonstige außerhalb des Standorts befindliche Technologien und Quellen;

b) | Ermittlung von Anlagen, die Abwärme oder -kälte erzeugen, und ihres Potenzials für die Wärme- und Kälteversorgung in GWh pro Jahr: i) Wärmekraftwerksanlagen, die Abwärme mit einer thermischen Gesamtnennleistung von mehr als 50 MW liefern oder dafür nachgerüstet werden können; ii) KWK-Anlagen mit einer thermischen Gesamtnennleistung von mehr als 20 MW, die in Anhang II Teil II genannte Technologien nutzen; iii) Abfallverbrennungsanlagen; iv) Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energie mit einer thermischen Gesamtnennleistung von mehr 20 MW, die aus erneuerbaren Energiequellen Wärme oder Kälte erzeugen, mit Ausnahme der unter Ziffern i und ii genannten Anlagen; v) Industrieanlagen mit einer thermischen Gesamtnennleistung von mehr als 20 MW, die Abwärme erzeugen können; | i) | Wärmekraftwerksanlagen, die Abwärme mit einer thermischen Gesamtnennleistung von mehr als 50 MW liefern oder dafür nachgerüstet werden können; | ii) | KWK-Anlagen mit einer thermischen Gesamtnennleistung von mehr als 20 MW, die in Anhang II Teil II genannte Technologien nutzen; | iii) | Abfallverbrennungsanlagen; | iv) | Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energie mit einer thermischen Gesamtnennleistung von mehr 20 MW, die aus erneuerbaren Energiequellen Wärme oder Kälte erzeugen, mit Ausnahme der unter Ziffern i und ii genannten Anlagen; | v) | Industrieanlagen mit einer thermischen Gesamtnennleistung von mehr als 20 MW, die Abwärme erzeugen können;

i) Wärmekraftwerksanlagen, die Abwärme mit einer thermischen Gesamtnennleistung von mehr als 50 MW liefern oder dafür nachgerüstet werden können;

ii) KWK-Anlagen mit einer thermischen Gesamtnennleistung von mehr als 20 MW, die in Anhang II Teil II genannte Technologien nutzen;

iii) Abfallverbrennungsanlagen;

iv) Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energie mit einer thermischen Gesamtnennleistung von mehr 20 MW, die aus erneuerbaren Energiequellen Wärme oder Kälte erzeugen, mit Ausnahme der unter Ziffern i und ii genannten Anlagen;

v) Industrieanlagen mit einer thermischen Gesamtnennleistung von mehr als 20 MW, die Abwärme erzeugen können;

c) gemeldeter Anteil der Energie aus erneuerbaren Quellen sowie aus Abwärme oder -kälte am Endenergieverbrauch im Fernwärme- und -kältesektor (4) während der letzten fünf Jahre im Einklang mit der Richtlinie (EU) 2018/2001.

  1. | Aggregierte Daten über KWK-Blöcke in bestehenden Fernwärme- und Fernkältenetzen in fünf Kapazitätsbereichen, die Folgendes abdecken: a) Primärenergieverbrauch; b) Gesamtwirkungsgrad; c) Primärenergieeinsparungen; d) CO2-Emissionsfaktoren. | a) | Primärenergieverbrauch; | b) | Gesamtwirkungsgrad; | c) | Primärenergieeinsparungen; | d) | CO2-Emissionsfaktoren.

a) Primärenergieverbrauch;

b) Gesamtwirkungsgrad;

c) Primärenergieeinsparungen;

d) CO2-Emissionsfaktoren.

  1. | Aggregierte Daten über bestehende durch KWK versorgte Fernwärme- und Fernkältenetze in fünf Kapazitätsbereichen, die Folgendes abdecken: a) Primärenergieverbrauch insgesamt; b) Primärenergieverbrauch von KWK-Blöcken; c) Anteil der KWK an der Fernwärme- und Fernkälteversorgung; d) Verluste in Fernwärmesystemen; e) Verluste in Fernkältesystemen; f) Anschlussdichte; g) Anteile der Systeme je Betriebstemperaturgruppe. | a) | Primärenergieverbrauch insgesamt; | b) | Primärenergieverbrauch von KWK-Blöcken; | c) | Anteil der KWK an der Fernwärme- und Fernkälteversorgung; | d) | Verluste in Fernwärmesystemen; | e) | Verluste in Fernkältesystemen; | f) | Anschlussdichte; | g) | Anteile der Systeme je Betriebstemperaturgruppe.

a) Primärenergieverbrauch insgesamt;

b) Primärenergieverbrauch von KWK-Blöcken;

c) Anteil der KWK an der Fernwärme- und Fernkälteversorgung;

d) Verluste in Fernwärmesystemen;

e) Verluste in Fernkältesystemen;

f) Anschlussdichte;

g) Anteile der Systeme je Betriebstemperaturgruppe.

  1. | Landkarte des gesamten Hoheitsgebiets mit folgenden Angaben unter Wahrung der Vertraulichkeit wirtschaftlich sensibler Informationen: a) bei der Analyse gemäß Nummer 1 ermittelte Wärme- und Kältebedarfsgebiete, wobei im Interesse der Konzentration auf energieintensive Gebiete in Städten und Ballungsgebieten einheitliche Kriterien anzuwenden sind; b) gemäß Nummer 2 Buchstabe b ermittelte bestehende Wärme- und Kälteversorgungspunkte und Fernwärmeübertragungsanlagen; c) geplante Wärme- und Kälteversorgungspunkte des gemäß Nummer 2 Buchstabe b beschriebenen Typs sowie neu ermittelte Gebiete für Fernwärme und -kälte. | a) | bei der Analyse gemäß Nummer 1 ermittelte Wärme- und Kältebedarfsgebiete, wobei im Interesse der Konzentration auf energieintensive Gebiete in Städten und Ballungsgebieten einheitliche Kriterien anzuwenden sind; | b) | gemäß Nummer 2 Buchstabe b ermittelte bestehende Wärme- und Kälteversorgungspunkte und Fernwärmeübertragungsanlagen; | c) | geplante Wärme- und Kälteversorgungspunkte des gemäß Nummer 2 Buchstabe b beschriebenen Typs sowie neu ermittelte Gebiete für Fernwärme und -kälte.

a) bei der Analyse gemäß Nummer 1 ermittelte Wärme- und Kältebedarfsgebiete, wobei im Interesse der Konzentration auf energieintensive Gebiete in Städten und Ballungsgebieten einheitliche Kriterien anzuwenden sind;

b) gemäß Nummer 2 Buchstabe b ermittelte bestehende Wärme- und Kälteversorgungspunkte und Fernwärmeübertragungsanlagen;

c) geplante Wärme- und Kälteversorgungspunkte des gemäß Nummer 2 Buchstabe b beschriebenen Typs sowie neu ermittelte Gebiete für Fernwärme und -kälte.

  1. Prognose der Trends für den Wärme- und Kältebedarf in GWh im Hinblick auf die nächsten 30 Jahre, insbesondere unter Berücksichtigung der Projektionen für die nächsten zehn Jahre, der Änderung des Bedarfs in Gebäuden und verschiedenen Industriesektoren und der Auswirkungen politischer Maßnahmen und Strategien im Zusammenhang mit dem Bedarfsmanagement, wie z. B. langfristiger Strategien für die Gebäuderenovierung gemäß der Richtlinie (EU) 2018/844 des Europäischen Parlaments und des Rates (5).

Teil II

ZIELE, STRATEGIEN UND STRATEGISCHE MAẞNAHMEN

  1. Geplanter Beitrag des Mitgliedstaats zu seinen nationalen Zielen, Zielvorgaben und Beiträgen zu den fünf Dimensionen der Energieunion gemäß Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe b der Verordnung (EU) 2018/1999, der durch eine effiziente Wärme- und Kälteversorgung geleistet werden soll, insbesondere in Bezug auf Artikel 4 Buchstabe b Nummern 1 bis 4 und Artikel 15 Absatz 4 Buchstabe b der genannten Verordnung, wobei anzugeben ist, welche dieser Elemente den gemäß Artikel 3 und den Artikeln 7 bis 12 der Verordnung (EU) 2018/1999 übermittelten integrierten nationalen Energie- und Klimaplan ergänzen.

  2. Ein allgemeiner Überblick über die bestehenden Strategien und Maßnahmen, die im letzten Bericht gemäß den Artikeln 3, 20 und 21 sowie Artikel 27 Buchstabe a der Verordnung (EU) 2018/1999 beschrieben werden.

Teil III

ANALYSE DES WIRTSCHAFTLICHEN POTENZIALS FÜR EINE EFFIZIENTE WÄRME- UND KÄLTEVERSORGUNG

  1. | Für das gesamte nationale Hoheitsgebiet ist anhand der in Artikel 25 Absatz 3 genannten Kosten-Nutzen-Analyse eine Analyse des wirtschaftlichen Potenzials (6) verschiedener Wärme- und Kälteversorgungstechnologien durchzuführen; dabei sind alternative Szenarien für auf erneuerbaren Energien basierende oder effizientere Wärme- und Kälteversorgungstechnologien zu ermitteln, wobei gegebenenfalls zwischen Energie aus fossilen Energieträgern und Energie aus erneuerbaren Quellen zu unterscheiden ist. Die folgenden Technologien sollten berücksichtigt werden: a) Industrieabwärme und -kälte; b) Abfallverbrennung; c) hocheffiziente KWK; d) erneuerbare Energiequellen, z. B. Geothermie, Solarthermie und Biomasse, die nicht für die hocheffiziente KWK genutzt werden; e) Wärmepumpen; f) Verringerung der Wärme- und Kälteverluste bestehender Fernwärme- bzw. –kältenetze; g) Fernwärme- und Fernkältesysteme. | a) | Industrieabwärme und -kälte; | b) | Abfallverbrennung; | c) | hocheffiziente KWK; | d) | erneuerbare Energiequellen, z. B. Geothermie, Solarthermie und Biomasse, die nicht für die hocheffiziente KWK genutzt werden; | e) | Wärmepumpen; | f) | Verringerung der Wärme- und Kälteverluste bestehender Fernwärme- bzw. –kältenetze; | g) | Fernwärme- und Fernkältesysteme.

a) Industrieabwärme und -kälte;

b) Abfallverbrennung;

c) hocheffiziente KWK;

d) erneuerbare Energiequellen, z. B. Geothermie, Solarthermie und Biomasse, die nicht für die hocheffiziente KWK genutzt werden;

e) Wärmepumpen;

f) Verringerung der Wärme- und Kälteverluste bestehender Fernwärme- bzw. –kältenetze;

g) Fernwärme- und Fernkältesysteme.

  1. | Die Analyse des wirtschaftlichen Potenzials umfasst folgende Schritte und Erwägungen: a) Erwägungen: i) Die Kosten-Nutzen-Analyse gemäß Artikel 25 Absatz 3 muss eine wirtschaftliche Analyse, die sozioökonomischen und ökologischen Faktoren (7) Rechnung trägt, sowie eine finanzielle Analyse, in der die Projekte aus Investorensicht bewertet werden, umfassen, wobei sowohl bei der wirtschaftlichen als auch bei der finanziellen Analyse der Kapitalwert (Net Present Value) als Bewertungskriterium zu nutzen ist; ii) das Grundlagenszenario sollte als Ausgangspunkt dienen und trägt den bestehenden strategischen Maßnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung dieser umfassenden Bewertung (8) Rechnung; dabei wird eine Verbindung zu den gemäß Teil I und Teil II Nummer 6 dieses Anhangs erhobenen Daten hergestellt; iii) Alternativen zum Grundlagenszenario müssen den Zielen der Verordnung (EU) 2018/1999 in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien Rechnung tragen, wobei jedes Szenario einen Vergleich folgender Elemente mit dem Grundlagenszenario umfasst: — wirtschaftliches Potenzial der untersuchten Technologien bei Anwendung des Kapitalwerts als Kriterium; — die Verringerung der Treibhausgasemissionen; — die Primärenergieeinsparungen in GWh pro Jahr; — Auswirkungen auf den Anteil der erneuerbaren Energien am nationalen Energieversorgungsmix. Szenarien, die aus technischen oder finanziellen Gründen oder aufgrund nationaler Rechtsvorschriften nicht durchführbar sind, können in einer frühen Phase der Kosten-Nutzen-Analyse ausgeschlossen werden, falls sorgfältige, ausdrücklich benannte und ausführlich dokumentierte Überlegungen dies rechtfertigen. Bei der Bewertung und Entscheidungsfindung sollten Kosten und Energieeinsparungen, die sich aus der erhöhten Flexibilität bei der Energieversorgung und aus einem optimierten Betrieb der Elektrizitätsnetze in den analysierten Szenarien ergeben, berücksichtigt werden, einschließlich vermiedener Kosten und Einsparungen durch geringere Infrastrukturinvestitionen; b) Kosten und Nutzen Kosten und Nutzen gemäß Buchstabe a müssen mindestens Folgendes umfassen: i) Kosten: — Kapitalkosten von Anlagen und Ausrüstungen; — Kapitalkosten der dazugehörigen Energienetze; — variable und feste Betriebskosten; — Energiekosten; — soweit möglich, Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitskosten; — soweit möglich, Kosten in den Bereichen Arbeitsmarkt, Energieversorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit; ii) Nutzen: — Nutzwert für den Verbraucher (Wärme, Kälte und Strom); — soweit möglich, externer Nutzen, z. B. mit Blick auf die Umwelt, die Treibhausgasemissionen, die Gesundheit und die Sicherheit; — soweit möglich, Auswirkungen auf Arbeitsmarkt, Energieversorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit; c) Relevante Szenarien im Vergleich zum Grundlagenszenario: Alle relevanten Alternativen zum Grundlagenszenario sind in Betracht zu ziehen, einschließlich der Rolle einer effizienten individuellen Wärme- und Kälteversorgung. Die Kosten-Nutzen-Analyse kann sich auf eine Bewertung eines Projekts oder auf die Bewertung einer Gruppe von Projekten im Hinblick auf eine umfassendere lokale, regionale oder nationale Bewertung erstrecken, um für ein bestimmtes geografisches Gebiet für Planungszwecke die kosteneffizienteste und zweckmäßigste Lösung für die Wärme- oder Kälteversorgung im Vergleich zum Grundlagenszenario zu ermitteln; d) Grenzen und integrierter Ansatz: i) Die geografischen Grenzen müssen ein geeignetes und genau definiertes geografisches Gebiet umfassen; ii) die Kosten-Nutzen-Analyse muss alle innerhalb des Systems und der geografischen Grenzen verfügbaren relevanten zentralen und dezentralen Versorgungsressourcen, einschließlich Technologien gemäß Teil III Nummer 9, sowie Entwicklungen und Merkmale des Wärme- und Kältebedarfs berücksichtigen; e) Annahmen: i) Für die Zwecke der Kosten-Nutzen-Analysen treffen die Mitgliedstaaten Annahmen zu den Preisen wichtiger Input- und Output-Faktoren und zum Abzinsungssatz; ii) der bei der wirtschaftlichen Analyse zur Berechnung des Kapitalwerts verwendete Abzinsungssatz wird gemäß den europäischen oder nationalen Leitlinien ausgewählt; iii) die Mitgliedstaaten nutzen Prognosen für die nationalen, europäischen oder internationalen Energiepreisentwicklungen, falls dies in ihrem nationalen, regionalen oder lokalen Kontext zweckmäßig ist; iv) die bei der wirtschaftlichen Analyse verwendeten Preise müssen sozioökonomische Kosten und Vorteile widerspiegeln. Externe Kosten wie die Folgen für Umwelt und Gesundheit sollten berücksichtigt werden, soweit dies möglich ist, d. h., wenn es Marktpreise gibt oder wenn dies bereits in europäischen oder nationalen Rechtsvorschriften vorgesehen ist; f) Sensitivitätsanalyse: Es wird eine Sensitivitätsanalyse einbezogen, um Kosten und Nutzen eines Projekts oder einer Gruppe von Projekten auf der Grundlage variabler Faktoren, die sich erheblich auf das Ergebnis der Berechnungen auswirken, wie z. B. unterschiedlicher Energiepreise, Nachfrageniveaus, Abzinsungssätze und sonstiger variabler Faktoren, zu bewerten. | a) | Erwägungen: i) Die Kosten-Nutzen-Analyse gemäß Artikel 25 Absatz 3 muss eine wirtschaftliche Analyse, die sozioökonomischen und ökologischen Faktoren (7) Rechnung trägt, sowie eine finanzielle Analyse, in der die Projekte aus Investorensicht bewertet werden, umfassen, wobei sowohl bei der wirtschaftlichen als auch bei der finanziellen Analyse der Kapitalwert (Net Present Value) als Bewertungskriterium zu nutzen ist; ii) das Grundlagenszenario sollte als Ausgangspunkt dienen und trägt den bestehenden strategischen Maßnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung dieser umfassenden Bewertung (8) Rechnung; dabei wird eine Verbindung zu den gemäß Teil I und Teil II Nummer 6 dieses Anhangs erhobenen Daten hergestellt; iii) Alternativen zum Grundlagenszenario müssen den Zielen der Verordnung (EU) 2018/1999 in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien Rechnung tragen, wobei jedes Szenario einen Vergleich folgender Elemente mit dem Grundlagenszenario umfasst: — wirtschaftliches Potenzial der untersuchten Technologien bei Anwendung des Kapitalwerts als Kriterium; — die Verringerung der Treibhausgasemissionen; — die Primärenergieeinsparungen in GWh pro Jahr; — Auswirkungen auf den Anteil der erneuerbaren Energien am nationalen Energieversorgungsmix. Szenarien, die aus technischen oder finanziellen Gründen oder aufgrund nationaler Rechtsvorschriften nicht durchführbar sind, können in einer frühen Phase der Kosten-Nutzen-Analyse ausgeschlossen werden, falls sorgfältige, ausdrücklich benannte und ausführlich dokumentierte Überlegungen dies rechtfertigen. Bei der Bewertung und Entscheidungsfindung sollten Kosten und Energieeinsparungen, die sich aus der erhöhten Flexibilität bei der Energieversorgung und aus einem optimierten Betrieb der Elektrizitätsnetze in den analysierten Szenarien ergeben, berücksichtigt werden, einschließlich vermiedener Kosten und Einsparungen durch geringere Infrastrukturinvestitionen; | i) | Die Kosten-Nutzen-Analyse gemäß Artikel 25 Absatz 3 muss eine wirtschaftliche Analyse, die sozioökonomischen und ökologischen Faktoren (7) Rechnung trägt, sowie eine finanzielle Analyse, in der die Projekte aus Investorensicht bewertet werden, umfassen, wobei sowohl bei der wirtschaftlichen als auch bei der finanziellen Analyse der Kapitalwert (Net Present Value) als Bewertungskriterium zu nutzen ist; | ii) | das Grundlagenszenario sollte als Ausgangspunkt dienen und trägt den bestehenden strategischen Maßnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung dieser umfassenden Bewertung (8) Rechnung; dabei wird eine Verbindung zu den gemäß Teil I und Teil II Nummer 6 dieses Anhangs erhobenen Daten hergestellt; | iii) | Alternativen zum Grundlagenszenario müssen den Zielen der Verordnung (EU) 2018/1999 in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien Rechnung tragen, wobei jedes Szenario einen Vergleich folgender Elemente mit dem Grundlagenszenario umfasst: — wirtschaftliches Potenzial der untersuchten Technologien bei Anwendung des Kapitalwerts als Kriterium; — die Verringerung der Treibhausgasemissionen; — die Primärenergieeinsparungen in GWh pro Jahr; — Auswirkungen auf den Anteil der erneuerbaren Energien am nationalen Energieversorgungsmix. Szenarien, die aus technischen oder finanziellen Gründen oder aufgrund nationaler Rechtsvorschriften nicht durchführbar sind, können in einer frühen Phase der Kosten-Nutzen-Analyse ausgeschlossen werden, falls sorgfältige, ausdrücklich benannte und ausführlich dokumentierte Überlegungen dies rechtfertigen. Bei der Bewertung und Entscheidungsfindung sollten Kosten und Energieeinsparungen, die sich aus der erhöhten Flexibilität bei der Energieversorgung und aus einem optimierten Betrieb der Elektrizitätsnetze in den analysierten Szenarien ergeben, berücksichtigt werden, einschließlich vermiedener Kosten und Einsparungen durch geringere Infrastrukturinvestitionen; | — | wirtschaftliches Potenzial der untersuchten Technologien bei Anwendung des Kapitalwerts als Kriterium; | — | die Verringerung der Treibhausgasemissionen; | — | die Primärenergieeinsparungen in GWh pro Jahr; | — | Auswirkungen auf den Anteil der erneuerbaren Energien am nationalen Energieversorgungsmix. | b) | Kosten und Nutzen Kosten und Nutzen gemäß Buchstabe a müssen mindestens Folgendes umfassen: i) Kosten: — Kapitalkosten von Anlagen und Ausrüstungen; — Kapitalkosten der dazugehörigen Energienetze; — variable und feste Betriebskosten; — Energiekosten; — soweit möglich, Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitskosten; — soweit möglich, Kosten in den Bereichen Arbeitsmarkt, Energieversorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit; ii) Nutzen: — Nutzwert für den Verbraucher (Wärme, Kälte und Strom); — soweit möglich, externer Nutzen, z. B. mit Blick auf die Umwelt, die Treibhausgasemissionen, die Gesundheit und die Sicherheit; — soweit möglich, Auswirkungen auf Arbeitsmarkt, Energieversorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit; | i) | Kosten: — Kapitalkosten von Anlagen und Ausrüstungen; — Kapitalkosten der dazugehörigen Energienetze; — variable und feste Betriebskosten; — Energiekosten; — soweit möglich, Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitskosten; — soweit möglich, Kosten in den Bereichen Arbeitsmarkt, Energieversorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit; | — | Kapitalkosten von Anlagen und Ausrüstungen; | — | Kapitalkosten der dazugehörigen Energienetze; | — | variable und feste Betriebskosten; | — | Energiekosten; | — | soweit möglich, Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitskosten; | — | soweit möglich, Kosten in den Bereichen Arbeitsmarkt, Energieversorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit; | ii) | Nutzen: — Nutzwert für den Verbraucher (Wärme, Kälte und Strom); — soweit möglich, externer Nutzen, z. B. mit Blick auf die Umwelt, die Treibhausgasemissionen, die Gesundheit und die Sicherheit; — soweit möglich, Auswirkungen auf Arbeitsmarkt, Energieversorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit; | — | Nutzwert für den Verbraucher (Wärme, Kälte und Strom); | — | soweit möglich, externer Nutzen, z. B. mit Blick auf die Umwelt, die Treibhausgasemissionen, die Gesundheit und die Sicherheit; | — | soweit möglich, Auswirkungen auf Arbeitsmarkt, Energieversorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit; | c) | Relevante Szenarien im Vergleich zum Grundlagenszenario: Alle relevanten Alternativen zum Grundlagenszenario sind in Betracht zu ziehen, einschließlich der Rolle einer effizienten individuellen Wärme- und Kälteversorgung. Die Kosten-Nutzen-Analyse kann sich auf eine Bewertung eines Projekts oder auf die Bewertung einer Gruppe von Projekten im Hinblick auf eine umfassendere lokale, regionale oder nationale Bewertung erstrecken, um für ein bestimmtes geografisches Gebiet für Planungszwecke die kosteneffizienteste und zweckmäßigste Lösung für die Wärme- oder Kälteversorgung im Vergleich zum Grundlagenszenario zu ermitteln; | d) | Grenzen und integrierter Ansatz: i) Die geografischen Grenzen müssen ein geeignetes und genau definiertes geografisches Gebiet umfassen; ii) die Kosten-Nutzen-Analyse muss alle innerhalb des Systems und der geografischen Grenzen verfügbaren relevanten zentralen und dezentralen Versorgungsressourcen, einschließlich Technologien gemäß Teil III Nummer 9, sowie Entwicklungen und Merkmale des Wärme- und Kältebedarfs berücksichtigen; | i) | Die geografischen Grenzen müssen ein geeignetes und genau definiertes geografisches Gebiet umfassen; | ii) | die Kosten-Nutzen-Analyse muss alle innerhalb des Systems und der geografischen Grenzen verfügbaren relevanten zentralen und dezentralen Versorgungsressourcen, einschließlich Technologien gemäß Teil III Nummer 9, sowie Entwicklungen und Merkmale des Wärme- und Kältebedarfs berücksichtigen; | e) | Annahmen: i) Für die Zwecke der Kosten-Nutzen-Analysen treffen die Mitgliedstaaten Annahmen zu den Preisen wichtiger Input- und Output-Faktoren und zum Abzinsungssatz; ii) der bei der wirtschaftlichen Analyse zur Berechnung des Kapitalwerts verwendete Abzinsungssatz wird gemäß den europäischen oder nationalen Leitlinien ausgewählt; iii) die Mitgliedstaaten nutzen Prognosen für die nationalen, europäischen oder internationalen Energiepreisentwicklungen, falls dies in ihrem nationalen, regionalen oder lokalen Kontext zweckmäßig ist; iv) die bei der wirtschaftlichen Analyse verwendeten Preise müssen sozioökonomische Kosten und Vorteile widerspiegeln. Externe Kosten wie die Folgen für Umwelt und Gesundheit sollten berücksichtigt werden, soweit dies möglich ist, d. h., wenn es Marktpreise gibt oder wenn dies bereits in europäischen oder nationalen Rechtsvorschriften vorgesehen ist; | i) | Für die Zwecke der Kosten-Nutzen-Analysen treffen die Mitgliedstaaten Annahmen zu den Preisen wichtiger Input- und Output-Faktoren und zum Abzinsungssatz; | ii) | der bei der wirtschaftlichen Analyse zur Berechnung des Kapitalwerts verwendete Abzinsungssatz wird gemäß den europäischen oder nationalen Leitlinien ausgewählt; | iii) | die Mitgliedstaaten nutzen Prognosen für die nationalen, europäischen oder internationalen Energiepreisentwicklungen, falls dies in ihrem nationalen, regionalen oder lokalen Kontext zweckmäßig ist; | iv) | die bei der wirtschaftlichen Analyse verwendeten Preise müssen sozioökonomische Kosten und Vorteile widerspiegeln. Externe Kosten wie die Folgen für Umwelt und Gesundheit sollten berücksichtigt werden, soweit dies möglich ist, d. h., wenn es Marktpreise gibt oder wenn dies bereits in europäischen oder nationalen Rechtsvorschriften vorgesehen ist; | f) | Sensitivitätsanalyse: Es wird eine Sensitivitätsanalyse einbezogen, um Kosten und Nutzen eines Projekts oder einer Gruppe von Projekten auf der Grundlage variabler Faktoren, die sich erheblich auf das Ergebnis der Berechnungen auswirken, wie z. B. unterschiedlicher Energiepreise, Nachfrageniveaus, Abzinsungssätze und sonstiger variabler Faktoren, zu bewerten.

a) | Erwägungen: i) Die Kosten-Nutzen-Analyse gemäß Artikel 25 Absatz 3 muss eine wirtschaftliche Analyse, die sozioökonomischen und ökologischen Faktoren (7) Rechnung trägt, sowie eine finanzielle Analyse, in der die Projekte aus Investorensicht bewertet werden, umfassen, wobei sowohl bei der wirtschaftlichen als auch bei der finanziellen Analyse der Kapitalwert (Net Present Value) als Bewertungskriterium zu nutzen ist; ii) das Grundlagenszenario sollte als Ausgangspunkt dienen und trägt den bestehenden strategischen Maßnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung dieser umfassenden Bewertung (8) Rechnung; dabei wird eine Verbindung zu den gemäß Teil I und Teil II Nummer 6 dieses Anhangs erhobenen Daten hergestellt; iii) Alternativen zum Grundlagenszenario müssen den Zielen der Verordnung (EU) 2018/1999 in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien Rechnung tragen, wobei jedes Szenario einen Vergleich folgender Elemente mit dem Grundlagenszenario umfasst: — wirtschaftliches Potenzial der untersuchten Technologien bei Anwendung des Kapitalwerts als Kriterium; — die Verringerung der Treibhausgasemissionen; — die Primärenergieeinsparungen in GWh pro Jahr; — Auswirkungen auf den Anteil der erneuerbaren Energien am nationalen Energieversorgungsmix. Szenarien, die aus technischen oder finanziellen Gründen oder aufgrund nationaler Rechtsvorschriften nicht durchführbar sind, können in einer frühen Phase der Kosten-Nutzen-Analyse ausgeschlossen werden, falls sorgfältige, ausdrücklich benannte und ausführlich dokumentierte Überlegungen dies rechtfertigen. Bei der Bewertung und Entscheidungsfindung sollten Kosten und Energieeinsparungen, die sich aus der erhöhten Flexibilität bei der Energieversorgung und aus einem optimierten Betrieb der Elektrizitätsnetze in den analysierten Szenarien ergeben, berücksichtigt werden, einschließlich vermiedener Kosten und Einsparungen durch geringere Infrastrukturinvestitionen; | i) | Die Kosten-Nutzen-Analyse gemäß Artikel 25 Absatz 3 muss eine wirtschaftliche Analyse, die sozioökonomischen und ökologischen Faktoren (7) Rechnung trägt, sowie eine finanzielle Analyse, in der die Projekte aus Investorensicht bewertet werden, umfassen, wobei sowohl bei der wirtschaftlichen als auch bei der finanziellen Analyse der Kapitalwert (Net Present Value) als Bewertungskriterium zu nutzen ist; | ii) | das Grundlagenszenario sollte als Ausgangspunkt dienen und trägt den bestehenden strategischen Maßnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung dieser umfassenden Bewertung (8) Rechnung; dabei wird eine Verbindung zu den gemäß Teil I und Teil II Nummer 6 dieses Anhangs erhobenen Daten hergestellt; | iii) | Alternativen zum Grundlagenszenario müssen den Zielen der Verordnung (EU) 2018/1999 in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien Rechnung tragen, wobei jedes Szenario einen Vergleich folgender Elemente mit dem Grundlagenszenario umfasst: — wirtschaftliches Potenzial der untersuchten Technologien bei Anwendung des Kapitalwerts als Kriterium; — die Verringerung der Treibhausgasemissionen; — die Primärenergieeinsparungen in GWh pro Jahr; — Auswirkungen auf den Anteil der erneuerbaren Energien am nationalen Energieversorgungsmix. Szenarien, die aus technischen oder finanziellen Gründen oder aufgrund nationaler Rechtsvorschriften nicht durchführbar sind, können in einer frühen Phase der Kosten-Nutzen-Analyse ausgeschlossen werden, falls sorgfältige, ausdrücklich benannte und ausführlich dokumentierte Überlegungen dies rechtfertigen. Bei der Bewertung und Entscheidungsfindung sollten Kosten und Energieeinsparungen, die sich aus der erhöhten Flexibilität bei der Energieversorgung und aus einem optimierten Betrieb der Elektrizitätsnetze in den analysierten Szenarien ergeben, berücksichtigt werden, einschließlich vermiedener Kosten und Einsparungen durch geringere Infrastrukturinvestitionen; | — | wirtschaftliches Potenzial der untersuchten Technologien bei Anwendung des Kapitalwerts als Kriterium; | — | die Verringerung der Treibhausgasemissionen; | — | die Primärenergieeinsparungen in GWh pro Jahr; | — | Auswirkungen auf den Anteil der erneuerbaren Energien am nationalen Energieversorgungsmix.

i) Die Kosten-Nutzen-Analyse gemäß Artikel 25 Absatz 3 muss eine wirtschaftliche Analyse, die sozioökonomischen und ökologischen Faktoren (7) Rechnung trägt, sowie eine finanzielle Analyse, in der die Projekte aus Investorensicht bewertet werden, umfassen, wobei sowohl bei der wirtschaftlichen als auch bei der finanziellen Analyse der Kapitalwert (Net Present Value) als Bewertungskriterium zu nutzen ist;

ii) das Grundlagenszenario sollte als Ausgangspunkt dienen und trägt den bestehenden strategischen Maßnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung dieser umfassenden Bewertung (8) Rechnung; dabei wird eine Verbindung zu den gemäß Teil I und Teil II Nummer 6 dieses Anhangs erhobenen Daten hergestellt;

iii) | Alternativen zum Grundlagenszenario müssen den Zielen der Verordnung (EU) 2018/1999 in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien Rechnung tragen, wobei jedes Szenario einen Vergleich folgender Elemente mit dem Grundlagenszenario umfasst: — wirtschaftliches Potenzial der untersuchten Technologien bei Anwendung des Kapitalwerts als Kriterium; — die Verringerung der Treibhausgasemissionen; — die Primärenergieeinsparungen in GWh pro Jahr; — Auswirkungen auf den Anteil der erneuerbaren Energien am nationalen Energieversorgungsmix. Szenarien, die aus technischen oder finanziellen Gründen oder aufgrund nationaler Rechtsvorschriften nicht durchführbar sind, können in einer frühen Phase der Kosten-Nutzen-Analyse ausgeschlossen werden, falls sorgfältige, ausdrücklich benannte und ausführlich dokumentierte Überlegungen dies rechtfertigen. Bei der Bewertung und Entscheidungsfindung sollten Kosten und Energieeinsparungen, die sich aus der erhöhten Flexibilität bei der Energieversorgung und aus einem optimierten Betrieb der Elektrizitätsnetze in den analysierten Szenarien ergeben, berücksichtigt werden, einschließlich vermiedener Kosten und Einsparungen durch geringere Infrastrukturinvestitionen; | — | wirtschaftliches Potenzial der untersuchten Technologien bei Anwendung des Kapitalwerts als Kriterium; | — | die Verringerung der Treibhausgasemissionen; | — | die Primärenergieeinsparungen in GWh pro Jahr; | — | Auswirkungen auf den Anteil der erneuerbaren Energien am nationalen Energieversorgungsmix.

— wirtschaftliches Potenzial der untersuchten Technologien bei Anwendung des Kapitalwerts als Kriterium;

— die Verringerung der Treibhausgasemissionen;

— die Primärenergieeinsparungen in GWh pro Jahr;

— Auswirkungen auf den Anteil der erneuerbaren Energien am nationalen Energieversorgungsmix.

b) | Kosten und Nutzen Kosten und Nutzen gemäß Buchstabe a müssen mindestens Folgendes umfassen: i) Kosten: — Kapitalkosten von Anlagen und Ausrüstungen; — Kapitalkosten der dazugehörigen Energienetze; — variable und feste Betriebskosten; — Energiekosten; — soweit möglich, Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitskosten; — soweit möglich, Kosten in den Bereichen Arbeitsmarkt, Energieversorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit; ii) Nutzen: — Nutzwert für den Verbraucher (Wärme, Kälte und Strom); — soweit möglich, externer Nutzen, z. B. mit Blick auf die Umwelt, die Treibhausgasemissionen, die Gesundheit und die Sicherheit; — soweit möglich, Auswirkungen auf Arbeitsmarkt, Energieversorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit; | i) | Kosten: — Kapitalkosten von Anlagen und Ausrüstungen; — Kapitalkosten der dazugehörigen Energienetze; — variable und feste Betriebskosten; — Energiekosten; — soweit möglich, Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitskosten; — soweit möglich, Kosten in den Bereichen Arbeitsmarkt, Energieversorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit; | — | Kapitalkosten von Anlagen und Ausrüstungen; | — | Kapitalkosten der dazugehörigen Energienetze; | — | variable und feste Betriebskosten; | — | Energiekosten; | — | soweit möglich, Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitskosten; | — | soweit möglich, Kosten in den Bereichen Arbeitsmarkt, Energieversorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit; | ii) | Nutzen: — Nutzwert für den Verbraucher (Wärme, Kälte und Strom); — soweit möglich, externer Nutzen, z. B. mit Blick auf die Umwelt, die Treibhausgasemissionen, die Gesundheit und die Sicherheit; — soweit möglich, Auswirkungen auf Arbeitsmarkt, Energieversorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit; | — | Nutzwert für den Verbraucher (Wärme, Kälte und Strom); | — | soweit möglich, externer Nutzen, z. B. mit Blick auf die Umwelt, die Treibhausgasemissionen, die Gesundheit und die Sicherheit; | — | soweit möglich, Auswirkungen auf Arbeitsmarkt, Energieversorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit;

i) | Kosten: — Kapitalkosten von Anlagen und Ausrüstungen; — Kapitalkosten der dazugehörigen Energienetze; — variable und feste Betriebskosten; — Energiekosten; — soweit möglich, Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitskosten; — soweit möglich, Kosten in den Bereichen Arbeitsmarkt, Energieversorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit; | — | Kapitalkosten von Anlagen und Ausrüstungen; | — | Kapitalkosten der dazugehörigen Energienetze; | — | variable und feste Betriebskosten; | — | Energiekosten; | — | soweit möglich, Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitskosten; | — | soweit möglich, Kosten in den Bereichen Arbeitsmarkt, Energieversorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit;

— Kapitalkosten von Anlagen und Ausrüstungen;

— Kapitalkosten der dazugehörigen Energienetze;

— variable und feste Betriebskosten;

— Energiekosten;

— soweit möglich, Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitskosten;

— soweit möglich, Kosten in den Bereichen Arbeitsmarkt, Energieversorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit;

ii) | Nutzen: — Nutzwert für den Verbraucher (Wärme, Kälte und Strom); — soweit möglich, externer Nutzen, z. B. mit Blick auf die Umwelt, die Treibhausgasemissionen, die Gesundheit und die Sicherheit; — soweit möglich, Auswirkungen auf Arbeitsmarkt, Energieversorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit; | — | Nutzwert für den Verbraucher (Wärme, Kälte und Strom); | — | soweit möglich, externer Nutzen, z. B. mit Blick auf die Umwelt, die Treibhausgasemissionen, die Gesundheit und die Sicherheit; | — | soweit möglich, Auswirkungen auf Arbeitsmarkt, Energieversorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit;

— Nutzwert für den Verbraucher (Wärme, Kälte und Strom);

— soweit möglich, externer Nutzen, z. B. mit Blick auf die Umwelt, die Treibhausgasemissionen, die Gesundheit und die Sicherheit;

— soweit möglich, Auswirkungen auf Arbeitsmarkt, Energieversorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit;

c) Relevante Szenarien im Vergleich zum Grundlagenszenario: Alle relevanten Alternativen zum Grundlagenszenario sind in Betracht zu ziehen, einschließlich der Rolle einer effizienten individuellen Wärme- und Kälteversorgung. Die Kosten-Nutzen-Analyse kann sich auf eine Bewertung eines Projekts oder auf die Bewertung einer Gruppe von Projekten im Hinblick auf eine umfassendere lokale, regionale oder nationale Bewertung erstrecken, um für ein bestimmtes geografisches Gebiet für Planungszwecke die kosteneffizienteste und zweckmäßigste Lösung für die Wärme- oder Kälteversorgung im Vergleich zum Grundlagenszenario zu ermitteln;

d) | Grenzen und integrierter Ansatz: i) Die geografischen Grenzen müssen ein geeignetes und genau definiertes geografisches Gebiet umfassen; ii) die Kosten-Nutzen-Analyse muss alle innerhalb des Systems und der geografischen Grenzen verfügbaren relevanten zentralen und dezentralen Versorgungsressourcen, einschließlich Technologien gemäß Teil III Nummer 9, sowie Entwicklungen und Merkmale des Wärme- und Kältebedarfs berücksichtigen; | i) | Die geografischen Grenzen müssen ein geeignetes und genau definiertes geografisches Gebiet umfassen; | ii) | die Kosten-Nutzen-Analyse muss alle innerhalb des Systems und der geografischen Grenzen verfügbaren relevanten zentralen und dezentralen Versorgungsressourcen, einschließlich Technologien gemäß Teil III Nummer 9, sowie Entwicklungen und Merkmale des Wärme- und Kältebedarfs berücksichtigen;

i) Die geografischen Grenzen müssen ein geeignetes und genau definiertes geografisches Gebiet umfassen;

ii) die Kosten-Nutzen-Analyse muss alle innerhalb des Systems und der geografischen Grenzen verfügbaren relevanten zentralen und dezentralen Versorgungsressourcen, einschließlich Technologien gemäß Teil III Nummer 9, sowie Entwicklungen und Merkmale des Wärme- und Kältebedarfs berücksichtigen;

e) | Annahmen: i) Für die Zwecke der Kosten-Nutzen-Analysen treffen die Mitgliedstaaten Annahmen zu den Preisen wichtiger Input- und Output-Faktoren und zum Abzinsungssatz; ii) der bei der wirtschaftlichen Analyse zur Berechnung des Kapitalwerts verwendete Abzinsungssatz wird gemäß den europäischen oder nationalen Leitlinien ausgewählt; iii) die Mitgliedstaaten nutzen Prognosen für die nationalen, europäischen oder internationalen Energiepreisentwicklungen, falls dies in ihrem nationalen, regionalen oder lokalen Kontext zweckmäßig ist; iv) die bei der wirtschaftlichen Analyse verwendeten Preise müssen sozioökonomische Kosten und Vorteile widerspiegeln. Externe Kosten wie die Folgen für Umwelt und Gesundheit sollten berücksichtigt werden, soweit dies möglich ist, d. h., wenn es Marktpreise gibt oder wenn dies bereits in europäischen oder nationalen Rechtsvorschriften vorgesehen ist; | i) | Für die Zwecke der Kosten-Nutzen-Analysen treffen die Mitgliedstaaten Annahmen zu den Preisen wichtiger Input- und Output-Faktoren und zum Abzinsungssatz; | ii) | der bei der wirtschaftlichen Analyse zur Berechnung des Kapitalwerts verwendete Abzinsungssatz wird gemäß den europäischen oder nationalen Leitlinien ausgewählt; | iii) | die Mitgliedstaaten nutzen Prognosen für die nationalen, europäischen oder internationalen Energiepreisentwicklungen, falls dies in ihrem nationalen, regionalen oder lokalen Kontext zweckmäßig ist; | iv) | die bei der wirtschaftlichen Analyse verwendeten Preise müssen sozioökonomische Kosten und Vorteile widerspiegeln. Externe Kosten wie die Folgen für Umwelt und Gesundheit sollten berücksichtigt werden, soweit dies möglich ist, d. h., wenn es Marktpreise gibt oder wenn dies bereits in europäischen oder nationalen Rechtsvorschriften vorgesehen ist;

i) Für die Zwecke der Kosten-Nutzen-Analysen treffen die Mitgliedstaaten Annahmen zu den Preisen wichtiger Input- und Output-Faktoren und zum Abzinsungssatz;

ii) der bei der wirtschaftlichen Analyse zur Berechnung des Kapitalwerts verwendete Abzinsungssatz wird gemäß den europäischen oder nationalen Leitlinien ausgewählt;

iii) die Mitgliedstaaten nutzen Prognosen für die nationalen, europäischen oder internationalen Energiepreisentwicklungen, falls dies in ihrem nationalen, regionalen oder lokalen Kontext zweckmäßig ist;

iv) die bei der wirtschaftlichen Analyse verwendeten Preise müssen sozioökonomische Kosten und Vorteile widerspiegeln. Externe Kosten wie die Folgen für Umwelt und Gesundheit sollten berücksichtigt werden, soweit dies möglich ist, d. h., wenn es Marktpreise gibt oder wenn dies bereits in europäischen oder nationalen Rechtsvorschriften vorgesehen ist;

f) Sensitivitätsanalyse: Es wird eine Sensitivitätsanalyse einbezogen, um Kosten und Nutzen eines Projekts oder einer Gruppe von Projekten auf der Grundlage variabler Faktoren, die sich erheblich auf das Ergebnis der Berechnungen auswirken, wie z. B. unterschiedlicher Energiepreise, Nachfrageniveaus, Abzinsungssätze und sonstiger variabler Faktoren, zu bewerten.

Teil IV

POTENZIELLE NEUE STRATEGIEN UND STRATEGISCHE MAẞNAHMEN

  1. | Ein Überblick über neue gesetzgeberische und andere strategische Maßnahmen (9), mit denen das gemäß den Nummern 9 und 10 ermittelte wirtschaftliche Potenzial erschlossen werden soll, zusammen mit einer Prognose für a) die Verringerung der Treibhausgasemissionen; b) die Primärenergieeinsparungen in GWh pro Jahr; c) die Auswirkungen auf den Anteil der hocheffizienten KWK; d) die Auswirkungen auf den Anteil der erneuerbaren Energiequellen am nationalen Energieversorgungsmix und am Wärme- und Kälteversorgungssektor; e) Zusammenhänge mit nationalen Finanzprogrammen und Kosteneinsparungen für den öffentlichen Haushalt und die Marktteilnehmer; f) etwaige öffentliche Fördermaßnahmen mit ihrem jährlichen Haushalt und der Ermittlung eines möglichen Beihilfeelements. | a) | die Verringerung der Treibhausgasemissionen; | b) | die Primärenergieeinsparungen in GWh pro Jahr; | c) | die Auswirkungen auf den Anteil der hocheffizienten KWK; | d) | die Auswirkungen auf den Anteil der erneuerbaren Energiequellen am nationalen Energieversorgungsmix und am Wärme- und Kälteversorgungssektor; | e) | Zusammenhänge mit nationalen Finanzprogrammen und Kosteneinsparungen für den öffentlichen Haushalt und die Marktteilnehmer; | f) | etwaige öffentliche Fördermaßnahmen mit ihrem jährlichen Haushalt und der Ermittlung eines möglichen Beihilfeelements.

a) die Verringerung der Treibhausgasemissionen;

b) die Primärenergieeinsparungen in GWh pro Jahr;

c) die Auswirkungen auf den Anteil der hocheffizienten KWK;

d) die Auswirkungen auf den Anteil der erneuerbaren Energiequellen am nationalen Energieversorgungsmix und am Wärme- und Kälteversorgungssektor;

e) Zusammenhänge mit nationalen Finanzprogrammen und Kosteneinsparungen für den öffentlichen Haushalt und die Marktteilnehmer;

f) etwaige öffentliche Fördermaßnahmen mit ihrem jährlichen Haushalt und der Ermittlung eines möglichen Beihilfeelements.

(1) Menge der zur Deckung des Wärme- und Kältebedarfs der Endnutzer erforderlichen Wärmeenergie.

(2) Es sollten die aktuellsten verfügbaren Daten verwendet werden.

(3) Es sollten die aktuellsten verfügbaren Daten verwendet werden.

(4) Die Ermittlung der Kälteversorgung aus erneuerbaren Quellen ist im Einklang mit der Richtlinie (EU) 2018/2001 vorzunehmen, sobald die Methode zur Berechnung der Menge an erneuerbarer Energie für die Kälteversorgung und die Fernkälteversorgung gemäß Artikel 35 der genannten Richtlinie festgelegt ist. Bis zu diesem Zeitpunkt ist eine geeignete nationale Methode anzuwenden.

(5) Richtlinie (EU) 2018/844 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. Mai 2018 zur Änderung der Richtlinie 2010/31/EU über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden und der Richtlinie 2012/27/EU über Energieeffizienz (ABl. L 156 vom 19.6.2018, S. 75).

(6) Aus der Analyse des wirtschaftlichen Potenzials sollte die Menge an Energie (in GWh) hervorgehen, die jährlich mit jeder analysierten Technologie erzeugt werden kann. Zudem sollten die Beschränkungen und Wechselbeziehungen innerhalb des Energieversorgungssystems berücksichtigt werden. Bei der Analyse können Modelle angewandt werden, die auf Annahmen hinsichtlich der für gebräuchliche Arten von Technologien oder Systemen repräsentativen Betriebsvorgänge beruhen.

(7) Einschließlich der Bewertung gemäß Artikel 15 Absatz 7 der Richtlinie (EU) 2018/2001.

(8) Im Grundlagenszenario sind Maßnahmen zu berücksichtigen, die bis zum Ende des Jahres vor dem Jahr erlassen wurden, bis zu dessen Ende die umfassende Bewertung vorzunehmen ist. Maßnahmen, die innerhalb eines Jahres vor dem Ende der Frist für die Einreichung der umfassenden Bewertung erlassen wurden, brauchen somit nicht berücksichtigt zu werden.

(9) Dieser Überblick muss Finanzierungsmaßnahmen und -programme enthalten, die während der umfassenden Bewertung verabschiedet werden könnten, ohne dabei einer separaten Notifizierung der staatlichen Förderregelungen für eine beihilferechtliche Prüfung vorzugreifen.

ANNEX XI — COST-BENEFIT ANALYSES ANHANG XI — KOSTEN-NUTZEN-ANALYSEN

Cost-benefit analyses shall provide information for the purpose of the measures referred to in Article 25(3) and Article 26(7):

If an electricity-only installation or an installation without heat recovery is planned, a comparison shall be made between the planned installations or the planned refurbishment and an equivalent installation producing the same amount of electricity or process heat, but recovering the waste heat and supplying heat through high-efficiency cogeneration or district heating and cooling networks, or both.

Within a given geographical boundary the assessment shall take into account the planned installation and any appropriate existing or potential heat or cooling demand points that could be supplied from it, taking into account rational possibilities, for example, technical feasibility and distance.

The system boundary shall be set to include the planned installation and the heat and cooling loads, such as building(s) and industrial process. Within this system boundary the total cost of providing heat and power shall be determined for both cases and compared.

Heat or cooling loads shall include existing heat or cooling loads, such as an industrial installation or an existing district heating or cooling system, and also, in urban areas, the heat or cooling load and costs that would exist if a group of buildings or part of a city were provided with or connected into a new district heating or cooling network, or both.

Cost-benefit analyses shall be based on a description of the planned installation and the comparison installation(s), covering electrical and thermal capacity, as applicable, fuel type, planned usage and the number of planned operating hours every year, location and electricity and thermal demand.

An assessment of waste heat utilisation shall take into consideration current technologies. The assessment shall take into consideration the direct use of waste heat or its upgrading to higher temperature levels, or both. In the case of waste heat recovery on-site, at least the use of heat exchangers, heat pumps, and heat to power technologies shall be assessed. In the case of waste heat recovery off-site, at least industrial installations, agriculture sites and district heating networks shall be assessed as potential demand points.

For the purpose of the comparison, the thermal energy demand and the types of heating and cooling used by the nearby heat or cooling demand points shall be taken into account. The comparison shall cover infrastructure related costs for the planned and comparison installation.

Cost-benefit analyses for the purposes of Article 26(7) shall include an economic analysis covering a financial analysis reflecting actual cash flow transactions from investing in and operating individual installations.

Projects with positive cost-benefit outcome are those where the sum of discounted benefits in the economic and financial analysis exceeds the sum of discounted costs (cost-benefit surplus).

Member States shall set guiding principles for the methodology, assumptions and time horizon for the economic analysis.

Member States may require that the companies responsible for the operation of thermal electric generation installations, industrial companies, district heating and cooling networks, or other parties influenced by the defined system boundary and geographical boundary, contribute data for use in assessing the costs and benefits of an individual installation.

Die Kosten-Nutzen-Analysen liefern Informationen für die in Artikel 25 Absatz 3 und Artikel 26 Absatz 7 genannten Maßnahmen:

Wird die Errichtung einer reinen Stromerzeugungsanlage oder einer Anlage ohne Wärmerückgewinnung geplant, so wird die geplante Anlage oder die geplante Modernisierung mit einer gleichwertigen Anlage verglichen, bei der dieselbe Menge an Strom oder an Prozesswärme erzeugt, jedoch Abwärme rückgeführt und Wärme mittels hocheffizienter KWK oder Fernwärme- und Fernkältenetze oder beidem abgegeben wird.

Bei der Bewertung werden innerhalb festgelegter geografischer Grenzen die geplante Anlage und etwaige geeignete bestehende oder potenzielle Wärme- oder Kältebedarfspunkte, die über die Anlage versorgt werden könnten, berücksichtigt, wobei den praktischen Möglichkeiten, wie z. B. technische Durchführbarkeit und Entfernung, Rechnung zu tragen ist.

Die Systemgrenze wird so festgelegt, dass sie die geplante Anlage und die Wärme- und Kältelasten umfasst, beispielsweise Gebäude und Industrieprozesse. Innerhalb dieser Systemgrenze sind die Gesamtkosten für die Bereitstellung von Wärme und Strom für beide Fälle zu ermitteln und zu vergleichen.

Die Wärme- oder Kältelasten umfassen bestehende Wärme- oder Kältelasten wie Industrieanlagen oder vorhandene Fernwärme- oder Fernkältesysteme sowie – in städtischen Gebieten – die Wärme- oder Kältelasten und -kosten, die bestehen würden, wenn eine Gebäudegruppe oder ein Stadtteil ein neues Fernwärme- oder Fernkältenetz erhielte oder an ein solches angeschlossen würde oder beidem.

Die Kosten-Nutzen-Analysen stützen sich auf eine Beschreibung der geplanten Anlage und der Vergleichsanlage(n); diese umfasst gegebenenfalls die elektrische und thermische Kapazität, den Brennstofftyp, die geplante Verwendung und die geplante Anzahl der Betriebsstunden pro Jahr, den Standort und den Bedarf an Strom und Wärme.

Bei einer Bewertung der Nutzung von Abwärme werden die aktuellen Technologien berücksichtigt. In die Bewertung wird die direkte Nutzung von Abwärme oder ihre Aufbereitung zur Erzielung höherer Temperaturen oder beides einbezogen. Bei Wärmerückgewinnung am Standort werden mindestens der Einsatz von Wärmetauschern, Wärmepumpen und Kraft-Wärme-Kopplung bewertet. Bei Wärmerückgewinnung außerhalb des Standorts werden mindestens Industrieanlagen, landwirtschaftliche Standorte und Fernwärmenetze als potenzielle Nachfragepunkte bewertet.

Für die Zwecke des Vergleichs werden der Wärmeenergiebedarf und die Arten der Wärme- und Kälteversorgung, die von den nahe gelegenen Wärme- oder Kältebedarfspunkten genutzt werden, berücksichtigt. In den Vergleich fließen die infrastrukturbezogenen Kosten der geplanten Anlage und der Vergleichsanlage ein.

Die Kosten-Nutzen-Analyse zum Zwecke von Artikel 26 Absatz 7 beinhaltet eine wirtschaftliche Analyse unter Berücksichtigung einer Finanzanalyse, die Aufschluss über die tatsächlichen Cashflow-Transaktionen gibt, die sich aus Investitionen in einzelne Anlagen und deren Betrieb ergeben.

Ein positives Ergebnis der Kosten-Nutzen-Analyse eines Projekts liegt vor, wenn in der wirtschaftlichen Analyse und in der Finanzanalyse der abgezinste Gesamtnutzen die abgezinsten Gesamtkosten übersteigt (positives Kosten-Nutzen-Ergebnis).

Die Mitgliedstaaten legen Leitgrundsätze für die Methodik, die Annahmen und den zeitlichen Rahmen der wirtschaftlichen Analyse fest.

Die Mitgliedstaaten können von den Unternehmen, die für den Betrieb von thermischen Stromerzeugungsanlagen, Industrieanlagen sowie Fernwärme- und Fernkältenetzen zuständig sind, oder von anderen Parteien, auf die sich die festgelegte Systemgrenze und geografische Grenze auswirkt, Angaben verlangen, die zur Bewertung von Kosten und Nutzen einzelner Anlagen verwendet werden.

ANNEX XII — GUARANTEE OF ORIGIN FOR ELECTRICITY PRODUCED FROM HIGH-EFFICIENCY COGENERATION ANHANG XII — HERKUNFTSNACHWEIS FÜR STROM AUS HOCHEFFIZIENTER KWK

(1) | Member States shall take measures to ensure that: (a) the guarantee of origin of the electricity produced from high-efficiency cogeneration: — enables producers to demonstrate that the electricity they sell is produced from high-efficiency cogeneration and is issued to that effect in response to a request from the producer; — is accurate, reliable and fraud-resistant; — is issued, transferred and cancelled electronically; (b) the same unit of energy from high-efficiency cogeneration is taken into account only once. | (a) | the guarantee of origin of the electricity produced from high-efficiency cogeneration: — enables producers to demonstrate that the electricity they sell is produced from high-efficiency cogeneration and is issued to that effect in response to a request from the producer; — is accurate, reliable and fraud-resistant; — is issued, transferred and cancelled electronically; | — | enables producers to demonstrate that the electricity they sell is produced from high-efficiency cogeneration and is issued to that effect in response to a request from the producer; | — | is accurate, reliable and fraud-resistant; | — | is issued, transferred and cancelled electronically; | (b) | the same unit of energy from high-efficiency cogeneration is taken into account only once.

(a) | the guarantee of origin of the electricity produced from high-efficiency cogeneration: — enables producers to demonstrate that the electricity they sell is produced from high-efficiency cogeneration and is issued to that effect in response to a request from the producer; — is accurate, reliable and fraud-resistant; — is issued, transferred and cancelled electronically; | — | enables producers to demonstrate that the electricity they sell is produced from high-efficiency cogeneration and is issued to that effect in response to a request from the producer; | — | is accurate, reliable and fraud-resistant; | — | is issued, transferred and cancelled electronically;

— enables producers to demonstrate that the electricity they sell is produced from high-efficiency cogeneration and is issued to that effect in response to a request from the producer;

— is accurate, reliable and fraud-resistant;

— is issued, transferred and cancelled electronically;

(b) the same unit of energy from high-efficiency cogeneration is taken into account only once.

(2) | The guarantee of origin referred to in Article 26(13) shall contain at least the following information: (a) the identity, location, type and capacity (thermal and electrical) of the installation where the energy was produced; (b) the dates and places of production; (c) the lower calorific value of the fuel source from which the electricity was produced; (d) the quantity and the use of the heat generated together with the electricity; (e) the quantity of electricity from high-efficiency cogeneration in accordance with Annex III that the guarantee of origin represents; (f) the primary energy savings calculated in accordance with Annex III on the basis of the harmonised efficiency reference values indicated in Annex III, point (d); (g) the nominal electric and thermal efficiency of the plant; (h) whether and to what extent the installation has benefited from investment support; (i) whether and to what extent the unit of energy has benefited in any other way from a national support scheme, and the type of support scheme; (j) the date on which the installation became operational; and (k) the date and country of issue and a unique identification number. The guarantee of origin shall be of the standard size of 1 MWh. It shall relate to the net electricity output measured at the station boundary and exported to the grid. | (a) | the identity, location, type and capacity (thermal and electrical) of the installation where the energy was produced; | (b) | the dates and places of production; | (c) | the lower calorific value of the fuel source from which the electricity was produced; | (d) | the quantity and the use of the heat generated together with the electricity; | (e) | the quantity of electricity from high-efficiency cogeneration in accordance with Annex III that the guarantee of origin represents; | (f) | the primary energy savings calculated in accordance with Annex III on the basis of the harmonised efficiency reference values indicated in Annex III, point (d); | (g) | the nominal electric and thermal efficiency of the plant; | (h) | whether and to what extent the installation has benefited from investment support; | (i) | whether and to what extent the unit of energy has benefited in any other way from a national support scheme, and the type of support scheme; | (j) | the date on which the installation became operational; and | (k) | the date and country of issue and a unique identification number.

(a) the identity, location, type and capacity (thermal and electrical) of the installation where the energy was produced;

(b) the dates and places of production;

(c) the lower calorific value of the fuel source from which the electricity was produced;

(d) the quantity and the use of the heat generated together with the electricity;

(e) the quantity of electricity from high-efficiency cogeneration in accordance with Annex III that the guarantee of origin represents;

(f) the primary energy savings calculated in accordance with Annex III on the basis of the harmonised efficiency reference values indicated in Annex III, point (d);

(g) the nominal electric and thermal efficiency of the plant;

(h) whether and to what extent the installation has benefited from investment support;

(i) whether and to what extent the unit of energy has benefited in any other way from a national support scheme, and the type of support scheme;

(j) the date on which the installation became operational; and

(k) the date and country of issue and a unique identification number.

  1. | Die Mitgliedstaaten tragen dafür Sorge, dass a) der Herkunftsnachweis für Strom aus hocheffizienter KWK — den Erzeugern den Nachweis ermöglicht, dass der von ihnen verkaufte Strom aus hocheffizienter KWK stammt und auf Antrag des Erzeugers zu diesem Zweck ausgestellt wird; — genau, zuverlässig und betrugssicher ist; — elektronisch ausgestellt, übermittelt und annulliert wird; b) eine Energieeinheit aus hocheffizienter KWK stets nur einmal angerechnet wird. | a) | der Herkunftsnachweis für Strom aus hocheffizienter KWK — den Erzeugern den Nachweis ermöglicht, dass der von ihnen verkaufte Strom aus hocheffizienter KWK stammt und auf Antrag des Erzeugers zu diesem Zweck ausgestellt wird; — genau, zuverlässig und betrugssicher ist; — elektronisch ausgestellt, übermittelt und annulliert wird; | — | den Erzeugern den Nachweis ermöglicht, dass der von ihnen verkaufte Strom aus hocheffizienter KWK stammt und auf Antrag des Erzeugers zu diesem Zweck ausgestellt wird; | — | genau, zuverlässig und betrugssicher ist; | — | elektronisch ausgestellt, übermittelt und annulliert wird; | b) | eine Energieeinheit aus hocheffizienter KWK stets nur einmal angerechnet wird.

a) | der Herkunftsnachweis für Strom aus hocheffizienter KWK — den Erzeugern den Nachweis ermöglicht, dass der von ihnen verkaufte Strom aus hocheffizienter KWK stammt und auf Antrag des Erzeugers zu diesem Zweck ausgestellt wird; — genau, zuverlässig und betrugssicher ist; — elektronisch ausgestellt, übermittelt und annulliert wird; | — | den Erzeugern den Nachweis ermöglicht, dass der von ihnen verkaufte Strom aus hocheffizienter KWK stammt und auf Antrag des Erzeugers zu diesem Zweck ausgestellt wird; | — | genau, zuverlässig und betrugssicher ist; | — | elektronisch ausgestellt, übermittelt und annulliert wird;

— den Erzeugern den Nachweis ermöglicht, dass der von ihnen verkaufte Strom aus hocheffizienter KWK stammt und auf Antrag des Erzeugers zu diesem Zweck ausgestellt wird;

— genau, zuverlässig und betrugssicher ist;

— elektronisch ausgestellt, übermittelt und annulliert wird;

b) eine Energieeinheit aus hocheffizienter KWK stets nur einmal angerechnet wird.

  1. | Der Herkunftsnachweis gemäß Artikel 26 Absatz 13 enthält mindestens folgende Angaben: a) Bezeichnung, Standort, Typ und (thermische und elektrische) Kapazität der Anlage, in der die Energie erzeugt wurde; b) Erzeugungszeitpunkte und -orte; c) unterer Heizwert des Primärenergieträgers, aus dem der Strom erzeugt wurde; d) Menge und Verwendung der zusammen mit dem Strom erzeugten Wärme; e) Menge an Strom aus hocheffizienter KWK gemäß Anhang III, für die der Herkunftsnachweis ausgestellt wird; f) Primärenergieeinsparungen, die gemäß Anhang III auf der Grundlage der in Anhang III Buchstabe d genannten harmonisierten Wirkungsgrad-Referenzwerte berechnet worden sind; g) elektrischer und thermischer Nennwirkungsgrad der Anlage; h) ob und in welchem Umfang die Anlage Gegenstand von Investitionsförderung war; i) ob und in welchem Umfang die betreffende Energieeinheit in irgendeiner anderen Weise Gegenstand einer nationalen Förderregelung war, und Art der Förderregelung; j) Datum der Inbetriebnahme der Anlage und k) Ausstellungsdatum und ausstellendes Land sowie eine eindeutige Kennnummer. Der Herkunftsnachweis gilt standardmäßig für 1 MWh. Er bezieht sich auf die an der Außenseite der Anlage gemessene und in das Netz eingespeiste Nettostromerzeugung. | a) | Bezeichnung, Standort, Typ und (thermische und elektrische) Kapazität der Anlage, in der die Energie erzeugt wurde; | b) | Erzeugungszeitpunkte und -orte; | c) | unterer Heizwert des Primärenergieträgers, aus dem der Strom erzeugt wurde; | d) | Menge und Verwendung der zusammen mit dem Strom erzeugten Wärme; | e) | Menge an Strom aus hocheffizienter KWK gemäß Anhang III, für die der Herkunftsnachweis ausgestellt wird; | f) | Primärenergieeinsparungen, die gemäß Anhang III auf der Grundlage der in Anhang III Buchstabe d genannten harmonisierten Wirkungsgrad-Referenzwerte berechnet worden sind; | g) | elektrischer und thermischer Nennwirkungsgrad der Anlage; | h) | ob und in welchem Umfang die Anlage Gegenstand von Investitionsförderung war; | i) | ob und in welchem Umfang die betreffende Energieeinheit in irgendeiner anderen Weise Gegenstand einer nationalen Förderregelung war, und Art der Förderregelung; | j) | Datum der Inbetriebnahme der Anlage und | k) | Ausstellungsdatum und ausstellendes Land sowie eine eindeutige Kennnummer.

a) Bezeichnung, Standort, Typ und (thermische und elektrische) Kapazität der Anlage, in der die Energie erzeugt wurde;

b) Erzeugungszeitpunkte und -orte;

c) unterer Heizwert des Primärenergieträgers, aus dem der Strom erzeugt wurde;

d) Menge und Verwendung der zusammen mit dem Strom erzeugten Wärme;

e) Menge an Strom aus hocheffizienter KWK gemäß Anhang III, für die der Herkunftsnachweis ausgestellt wird;

f) Primärenergieeinsparungen, die gemäß Anhang III auf der Grundlage der in Anhang III Buchstabe d genannten harmonisierten Wirkungsgrad-Referenzwerte berechnet worden sind;

g) elektrischer und thermischer Nennwirkungsgrad der Anlage;

h) ob und in welchem Umfang die Anlage Gegenstand von Investitionsförderung war;

i) ob und in welchem Umfang die betreffende Energieeinheit in irgendeiner anderen Weise Gegenstand einer nationalen Förderregelung war, und Art der Förderregelung;

j) Datum der Inbetriebnahme der Anlage und

k) Ausstellungsdatum und ausstellendes Land sowie eine eindeutige Kennnummer.

ANNEX XIII — ENERGY EFFICIENCY CRITERIA FOR ENERGY NETWORK REGULATION AND FOR ELECTRICITY NETWORK TARIFFS ANHANG XIII — ENERGIEEFFIZIENZKRITERIEN FÜR DIE REGULIERUNG VON ENERGIENETZEN UND FÜR STROMNETZTARIFE
  1. Network tariffs shall be transparent and non-discriminatory, and shall comply with Article 18 of Regulation (EU) 2019/943 and be cost-reflective of cost-savings in networks achieved from demand-side and demand- response measures and distributed generation, including savings from lowering the cost of delivery or of network investment and a more optimal operation of the network.

  2. Network regulation and tariffs shall not prevent network operators or energy retailers making available system services for demand response measures, demand management and distributed generation on organised electricity markets, including over-the-counter markets and electricity exchanges for trading energy, capacity, balancing and ancillary services in all timeframes, including forward, day-ahead and intra-day markets, in particular: (a) the shifting of the load from peak to off-peak times by final customers taking into account the availability of renewable energy, energy from cogeneration and distributed generation; (b) energy savings from demand response of distributed consumers by independent aggregators; (c) demand reduction from energy efficiency measures undertaken by energy service providers, including ESCOs; (d) the connection and dispatch of generation sources at lower voltage levels; (e) the connection of generation sources from closer location to the consumption; and (f) the storage of energy.

  3. Network or retail tariffs may support dynamic pricing for demand response measures by final customers, such as: (a) time-of-use tariffs; (b) critical peak pricing; (c) real time pricing; and (d) peak time rebates.

  1. Netztarife müssen transparent und nichtdiskriminierend sein und mit Artikel 18 der Verordnung (EU) 2019/943 im Einklang stehen und Kosteneinsparungen in Netzen, die durch nachfrageseitige und Laststeuerungs-Maßnahmen (Demand Response) sowie durch dezentrale Erzeugung erzielt wurden, darunter Einsparungen durch Senkung der Bereitstellungskosten oder durch Netzinvestitionen und optimierten Netzbetrieb, kostenorientiert widerspiegeln.

  2. Netzregulierung und Netztarife dürfen Netzbetreiber oder Energieeinzelhändler nicht daran hindern, Systemdienste für Laststeuerungs-Maßnahmen, Nachfragemanagement und dezentrale Erzeugung auf organisierten Strommärkten – auch auf außerbörslichen Märkten und Strombörsen zum Handel mit Energie, Kapazität, Ausgleichs- und Hilfsdiensten in allen Zeitrastern, einschließlich Terminmärkte, Day-Ahead- und Intraday-Märkte – zur Verfügung zu stellen, insbesondere: a) Lastverlagerung von Spitzenzeiten in Nebenzeiten durch Endkunden unter Berücksichtigung der Verfügbarkeit von Energie aus erneuerbaren Quellen, aus KWK und dezentraler Erzeugung; b) Energieeinsparungen infolge der Laststeuerung bezüglich dezentraler Verbraucher durch unabhängige Aggregatoren; c) Nachfrageverringerung infolge von Energieeffizienzmaßnahmen seitens Energiedienstleistern, darunter Energiedienstleistungsunternehmen; d) Anbindung und Einsatz von Erzeugungsquellen auf niedrigeren Spannungsebenen; e) Anbindung von Erzeugungsquellen an verbrauchsnäheren Standorten und f) Energiespeicherung.

  3. Netz- oder Einzelhandelstarife können einer dynamischen Tarifierung im Hinblick auf Laststeuerung-Maßnahmen seitens der Endkunden förderlich sein, z. B. a) nutzungszeitspezifische Tarife; b) Tarifierung in kritischen Spitzenzeiten; c) Echtzeit-Tarifierung und d) Spitzenzeitenrabatte.

ANNEX XIV — ENERGY EFFICIENCY REQUIREMENTS FOR TRANSMISSION SYSTEM OPERATORS AND DISTRIBUTION SYSTEM OPERATORS ANHANG XIV — ENERGIEEFFIZIENZANFORDERUNGEN AN ÜBERTRAGUNGS- UND VERTEILERNETZBETREIBER

Transmission system operators and distribution system operators shall:

(a) set up and make public their standard rules relating to the bearing and sharing of costs of technical adaptations, such as grid connections, grid reinforcements and the introduction of new grids, improved operation of the grid and rules on the non-discriminatory implementation of the grid codes, which are necessary in order to integrate new producers feeding electricity produced from high-efficiency cogeneration into the interconnected grid;

(b) | provide any new producer of electricity produced from high-efficiency cogeneration wishing to be connected to the system with the comprehensive and necessary information required, including: (i) a comprehensive and detailed estimate of the costs associated with the connection; (ii) a reasonable and precise timetable for receiving and processing the request for grid connection; (iii) a reasonable indicative timetable for any proposed grid connection. The overall process to become connected to the grid should be no longer than 24 months, bearing in mind what is reasonably practicable and non-discriminatory; | (i) | a comprehensive and detailed estimate of the costs associated with the connection; | (ii) | a reasonable and precise timetable for receiving and processing the request for grid connection; | (iii) | a reasonable indicative timetable for any proposed grid connection. The overall process to become connected to the grid should be no longer than 24 months, bearing in mind what is reasonably practicable and non-discriminatory;

(i) a comprehensive and detailed estimate of the costs associated with the connection;

(ii) a reasonable and precise timetable for receiving and processing the request for grid connection;

(iii) a reasonable indicative timetable for any proposed grid connection. The overall process to become connected to the grid should be no longer than 24 months, bearing in mind what is reasonably practicable and non-discriminatory;

(c) provide standardised and simplified procedures for the connection of distributed high-efficiency cogeneration producers to facilitate their connection to the grid.

The standard rules referred to in point (a) of the first paragraph shall be based on objective, transparent and non-discriminatory criteria taking particular account of all the costs and benefits associated with the connection of those producers to the grid. They may provide for different types of connection.

Die Übertragungs- und Verteilernetzbetreiber sind verpflichtet,

a) ihre Standardregeln für die Übernahme und Teilung der Kosten für technische Anpassungen – wie Netzanschlüsse, Ausbau bestehender und Einrichtung neuer Netze, verbesserten Netzbetrieb und Regeln für die diskriminierungsfreie Anwendung der Netzkodizes, die Voraussetzung für die Einbindung neuer Erzeuger sind, die Strom aus hocheffizienter KWK in das Verbundnetz einspeisen – aufzustellen und zu veröffentlichen;

b) | neuen Erzeugern von Strom aus hocheffizienter KWK, die Netzanschluss wünschen, in umfassender Weise die dazu erforderlichen Informationen bereitzustellen, darunter i) einen umfassenden und detaillierten Voranschlag der durch den Anschluss entstehenden Kosten; ii) einen angemessenen und genauen Zeitplan für die Entgegennahme und die Bearbeitung des Antrags auf Anschluss an das Netz; iii) einen angemessenen Richtzeitplan für jeden vorgeschlagenen Netzanschluss. Die Dauer des Gesamtverfahrens zur Erlangung eines Netzanschlusses sollte unter Berücksichtigung der Zumutbarkeit und der Gleichbehandlung 24 Monate nicht übersteigen; | i) | einen umfassenden und detaillierten Voranschlag der durch den Anschluss entstehenden Kosten; | ii) | einen angemessenen und genauen Zeitplan für die Entgegennahme und die Bearbeitung des Antrags auf Anschluss an das Netz; | iii) | einen angemessenen Richtzeitplan für jeden vorgeschlagenen Netzanschluss. Die Dauer des Gesamtverfahrens zur Erlangung eines Netzanschlusses sollte unter Berücksichtigung der Zumutbarkeit und der Gleichbehandlung 24 Monate nicht übersteigen;

i) einen umfassenden und detaillierten Voranschlag der durch den Anschluss entstehenden Kosten;

ii) einen angemessenen und genauen Zeitplan für die Entgegennahme und die Bearbeitung des Antrags auf Anschluss an das Netz;

iii) einen angemessenen Richtzeitplan für jeden vorgeschlagenen Netzanschluss. Die Dauer des Gesamtverfahrens zur Erlangung eines Netzanschlusses sollte unter Berücksichtigung der Zumutbarkeit und der Gleichbehandlung 24 Monate nicht übersteigen;

c) standardisierte und vereinfachte Verfahren für den Anschluss dezentraler Erzeuger von Strom aus hocheffizienter KWK bereitzustellen, um deren Netzanschluss zu erleichtern.

Die unter Absatz 1 Buchstabe a genannten Standardregeln müssen sich auf objektive, transparente und nichtdiskriminierende Kriterien stützen, die insbesondere sämtliche Kosten und Vorteile des Anschlusses jener Erzeuger an das Netz berücksichtigen. Sie können verschiedene Arten von Anschlüssen vorsehen.

ANNEX XV — MINIMUM ITEMS TO BE INCLUDED IN ENERGY PERFORMANCE CONTRACTS OR IN THE ASSOCIATED TENDER SPECIFICATIONS ANHANG XV — MINDESTELEMENTE IN ENERGIELEISTUNGSVERTRÄGEN ODER IN DEN ZUGEHÖRIGEN AUSSCHREIBUNGSBEDINGUNGEN

— Findings and recommendations set out in analyses and energy audits carried out before the contract has been concluded that cover energy use of the building with a view to implementing energy efficiency improvement measures.

— A clear and transparent list of the efficiency measures to be implemented or the efficiency results to be obtained.

— Guaranteed savings to be achieved by implementing the measures of the contract.

— The duration and milestones of the contract, terms and period of notice.

— A clear and transparent list of the obligations of each contracting party.

— Reference date(s) to establish achieved savings.

— A clear and transparent list of steps to be performed to implement a measure or package of measures and, where relevant, associated costs.

— An obligation to fully implement the measures in the contract and documentation of all changes made during the project.

— Regulations specifying the inclusion of equivalent requirements in any subcontracting with third parties.

— A clear and transparent display of the financial implications of the project and the distribution of the share of both parties in the monetary savings achieved, namely the remuneration of the service provider.

— A clear and transparent provisions on measurement and verification of the guaranteed savings achieved, quality checks and guarantees.

— Provisions clarifying the procedure to deal with changing framework conditions that affect the content and the outcome of the contract, namely changing energy prices and the use intensity of an installation.

— Detailed information on the obligations of each contracting party and of the penalties for their breach.

— Ergebnisse und Empfehlungen im Rahmen von vor Vertragsabschluss durchgeführten Analysen und Energieaudits des Energieverbrauchs des Gebäudes im Hinblick auf die Umsetzung von Maßnahmen zur Energieeffizienzverbesserung.

— Eine klare und transparente Aufstellung der durchzuführenden Effizienzmaßnahmen oder der zu erzielenden Effizienzergebnisse.

— Mittels Durchführung der Vertragsmaßnahmen zu erzielende garantierte Einsparungen.

— Die Vertragslaufzeit und -zwischenziele, Kündigungsbedingungen und -fristen.

— Eine klare und transparente Aufstellung der Verpflichtungen jeder Vertragspartei.

— Für die Ermittlung der erzielten Einsparungen maßgebliche(s) Datum/Daten.

— Eine klare und transparente Aufstellung der zur Durchführung einer Maßnahme oder eines Maßnahmenpakets zu unternehmenden Schritte und, sofern relevant, der dazugehörigen Kosten.

— Eine Verpflichtung zur vollständigen Durchführung der Vertragsmaßnahmen und Dokumentation aller im Laufe des Projekts vorgenommenen Änderungen.

— Vorschriften zur Einbeziehung gleichwertiger Anforderungen in alle Unteraufträge an Dritte.

— Eine klare und transparente Angabe der finanziellen Implikationen des Projekts und Aufteilung der erzielten monetären Einsparungen zwischen den Parteien, d. h. Bezahlung des Dienstleisters.

— Klare und transparente Bestimmungen zur Messung und Überprüfung der erzielten garantierten Einsparungen, Qualitätskontrollen und Garantien.

— Bestimmungen zur Klärung des Verfahrens zum Umgang mit sich wandelnden Rahmenbedingungen, die den Vertragsinhalt und das Vertragsergebnis berühren, d. h. sich ändernde Energiepreise und die Nutzungsintensität der Anlage.

— Detaillierte Informationen zu den Verpflichtungen jeder Vertragspartei und zu den Sanktionen bei Nichteinhaltung.

ANNEX XVI ANHANG XVI

Part A

Repealed Directive with list of the successive amendments thereto (referred to in Article 39)

Directive 2012/27/EU of the European Parliament and of the Council (OJ L 315, 14.11.2012, p. 1)

Council Directive 2013/12/EU (OJ L 141, 28.5.2013, p. 28)

Directive (EU) 2018/844 of the European Parliament and of the Council (OJ L 156, 19.6.2018, p. 75) only Article 2

Directive (EU) 2018/2002 of the European Parliament and of the Council (OJ L 328, 21.12.2018, p. 210)

Regulation (EU) 2018/1999 of the European Parliament and of the Council (OJ L 328, 21.12.2018, p. 1) only Article 54

Decision (EU) 2019/504 of the European Parliament and of the Council (OJ L 85I, 27.3.2019, p. 66) only Article 1

Commission Delegated Regulation (EU) 2019/826 (OJ L 137, 23.5.2019, p. 3)

Directive (EU) 2019/944 of the European Parliament and of the Council (OJ L 158, 14.6.2019, p. 125) only Article 70

Part B

Time-limits for transposition into national law (referred to in Article 39)

Directive Time-limit for transposition

2012/27/EU 5 June 2014

(EU) 2018/844 10 March 2020

(EU) 2018/2002 25 June 2020, with the exception of points 5 to 10 of Article 1 and points 3 and 4 of the Annex 25 October 2020 as regards points 5 to 10 of Article 1 and points 3 and 4 of the Annex

(EU) 2019/944 31 December 2019 as regards point (5)(a) of Article 70 25 October 2020 as regards point (4) of Article 70 31 December 2020 as regards points (1) to (3), (5)(b) and (6) of Article 70

Teil A

Aufgehobene Richtlinie mit der Liste ihrer nachfolgenden Änderungen (gemäß Artikel 39)

Richtlinie 2012/27/EU des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 315 vom 14.11.2012, S. 1)

Richtlinie 2013/12/EU des Rates (ABl. L 141 vom 28.5.2013, S. 28)

Richtlinie (EU) 2018/844 des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 156 vom 19.6.2018, S. 75) nur Artikel 2

Richtlinie (EU) 2018/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 328 vom 21.12.2018, S. 210)

Verordnung (EU) 2018/1999 des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 328 vom 21.12.2018, S. 1) nur Artikel 54

Beschluss (EU) 2019/504 des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 85I vom 27.3.2019, S. 66) nur Artikel 1

Delegierte Verordnung (EU) 2019/826 der Kommission (ABl. L 137 vom 23.5.2019, S. 3)

Richtlinie (EU) 2019/944 des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 158 vom 14.6.2019, S. 125) nur Artikel 70

Teil B

Fristen für die Umsetzung in nationales Recht (gemäß Artikel 39)

Richtlinie Umsetzungsfrist

2012/27/EU 5. Juni 2014

(EU) 2018/844 10. März 2020

(EU) 2018/2002 25. Juni 2020, ausgenommen Artikel 1 Nummern 5 bis 10 und die Nummern 3 und 4 des Anhangs 25. Oktober 2020 für Artikel 1 Nummern 5 bis 10 und die Nummern 3 und 4 des Anhangs

(EU) 2019/944 31. Dezember 2019 für Artikel 70 Nummer 5 Buchstabe a 25. Oktober 2020 für Artikel 70 Nummer 4 31. Dezember 2020 für Artikel 70 Nummern 1 bis 3, Nummer 5 Buchstabe b und Nummer 6

ANNEX XVII — Correlation Table ANHANG XVII — Entsprechungstabelle

Directive 2012/27/EU This Directive

Article 1 Article 1

Article 2, introductory wording Article 2, introductory wording

Article 2, point 1 Article 2, point 1

  • Article 2, points 2, 3 and 4

Article 2, point 2 Article 2, point 5

Article 2, point 3 Article 2, point 6

  • Article 2, point 7

Article 2, point 4 Article 2, point 8

Article 2, point 5 Article 2, point 9

Article 2, point 6 Article 2, point 10

Article 2, point 7 Article 2, point 11

Article 2, point 8 Article 2, point 12

Article 2, point 9 -

Article 2, point 10 Article 2, point 13

_ Article 2, points 14 and 15

Article 2, point 11 Article 2, point 16

Article 2, point 12 Article 2, point 17

Article 2, point 13 Article 2, point 18

Article 2, point 14 Article 2, point 19

Article 2, point 15 Article 2, point 20

Article 2, point 16 Article 2, point 21

Article 2, point 17 Article 2, point 22

Article 2, point 18 Article 2, point 23

Article 2, point 19 Article 2, point 24

Article 2, point 20 Article 2, point 25

Article 2, point 21 Article 2, point 26

Article 2, point 22 Article 2, point 27

Article 2, point 23 Article 2, point 28

Article 2, point 24 Article 2, point 29

  • Article 2, point 30

  • Article 2, point 31

Article 2, point 25 Article 2, point 32

Article 2, point 26 -

Article 2, point 27 Article 2, point 33

Article 2, point 28 Article 2, point 34

Article 2, point 29 Article 2, point 35

Article 2, point 30 Article 2, point 36

Article 2, point 31 Article 2, point 37

Article 2, point 32 Article 2, point 38

Article 2, point 33 Article 2, point 39

Article 2, point 34 Article 2, point 40

Article 2, point 35 Article 2, point 41

Article 2, point 36 Article 2, point 42

Article 2, point 37 Article 2, point 43

Article 2, point 38 Article 2, point 44

Article 2, point 39 Article 2, point 45

Article 2, point 40 -

Article 2, point 41 Article 2, point 46

Article 2, point 42 Article 2, point 47

Article 2, point 43 Article 2, point 48

  • Article 2, point 49

Article 2, point 44 Article 2, point 50

Article 2, point 45 Article 2, point 51

  • Article 2, points 52, 53,54, 55 and 56

  • Article 3

  • Article 4(1)

Article 3(1), first subparagraph Article 4(2), first subparagraph Article 4(2), second subparagraph

Article 3(1), second subparagraph, introductory wording Article 4(3), first subparagraph, introductory wording

Article 3(1), second subparagraph, points (a) and (b) Article 4(3), first subparagraph, points (a) and (b)

Article 3(1), second subparagraph, point (c) -

Article 3(1), second subparagraph, point (d) Article 4(3), first subparagraph, point (c)

Article 3(1), third subparagraph, introductory wording -

  • Article 4(3), first subparagraph, point (d), introductory wording

  • Article 4(3), first subparagraph, points (d)(i), (ii) and (iii)

Article 3(1), third subparagraph, point (a) Article 4(3), first subparagraph, point (d)(iv)

  • Article 4(3), first subparagraph, point (e), introductory wording

Article 3(1), third subparagraph, point (b) Article 4(3), first subparagraph, point (e)(i)

Article 3(1), third subparagraph, point (c) Article 4(3), first subparagraph, point (e)(ii)

Article 3(1), third subparagraph, point (d) Article 4(3), first subparagraph, point (e)(iii)

Article 3(1), third subparagraph, point (e) -

  • Article 4(3), first subparagraph, point (e)(iv)

Article 3(2) and (3) -

Article 3(4) Article 35(6)

Article 3(5) and (6) -

  • Article 4(4)

  • Article 4(5)

Article 4(6)

Article 4(7)

  • Article 5

Article 5(1), first subparagraph Article 6(1), first subparagraph

Article 5(1), second subparagraph Article 6(1), fifth subparagraph

  • Article 6(1), second and third subparagraph

Article 5(1), third subparagraph Article 6(1), fourth subparagraph

Article 5(1), fourth and fifth subparagraph -

Article 5(2) - Article 6(2) Article 6(2), second subparagraph

Article 5(3) Article 6(3)

Article 5(4) Article 6(4)

Article 5(5) Article 6(5)

Article 5(5), first subparagraph, point (b) Article 6(5), second subparagraph, point (c)

  • Article 6(5), second subparagraph, point (b)

Article 5(6) Article 6(6)

  • Article 6(6), second subparagraph, point (a)

Article 5(6), second subparagraph Article 6(6), second subparagraph, point (b)

Article 5(6), third subparagraph Article 6(6), third subparagraph

Article 5(7) -

Article 6(1), first subparagraph Article 7(1), first subparagraph

Article 6(1), second subparagraph Article 7(1), first subparagraph

Article 7(1), second subparagraph

-

Article 6(2), (3) and (4) Article 7(2), (3) and (4)

  • Article 7(5), (6), (7) and (8)

-

Article 7(1), introductory wording, point (a) and (b) Article 8(1), introductory wording, point (a) and (b)

  • Article 8(1), point (c)

Article 7(1), second subparagraph Article 8(5)

Article 7(1), third subparagraph Article 8(1), fifth subparagraph

Article 7(1), fourth subparagraph Article 8(1), fourth subparagraph

  • Article 8 (3) and (4)

Article 7(2) Article 8(6)

Article 7(3) Article 8(7)

Article 7(4) Article 8(8)

Article 7(5) Article 8(9)

Article 7(6) Article 8(10)

Article 7(7) -

Article 7(8) -

Article 7(9) -

Article 7(10) Article 8(2)

Article 7(11) -

Article 8(11), (12) and (13)

Article 7(12) Article 8(14)

Article 7a (1) Article 9(1)

Article 7a(2) Article 9(3)

Article 7a(3) Article 9(4)

  • Article 9(2)

  • Article 9(5), (6) and (7)

Article 7a (4) and (5) Article 9(8) and (9)

  • Article 9(10)

Article 7a (6) and (7) Article 9(11) and (12)

Article 7b (1) and (2) Article 10(1) and (2)

  • Article 10(3) and (4)

  • Article 11(1) and (2)

  • Article 11(3) and (4)

Article 8(1) and (2) Article 11(5), (6) and (7)

Article 8(3) and (4) -

  • Article 11(8)

Article 8(5) Article 11(9)

  • Article 11(10)

Article 8(6) Artice 11(11)

Article 8(7) Article 11(12)

  • Article 12

Article 9 Article 13

Article 9a Article 14

Article 9b Article 15

Article 9c Article 16

Article 10 Article 17

Article 10a Article 18

Article 11 Article 19

Article 12 Article 20

  • Article 21

  • Article 22(1)

Article 12(1) Article 22(2)

Article 12(2), introductory wording and point (a), points (i) to (v) Article 22(2), second subparagraph, points (a) to (g) Article 22(2), second subparagraph, point (h)

Article 12(2), point (b) Article 22(3), third subparagraph

  • Article 22(3), third subparagraph, points (a) and (b)

Article 12(2), point (b), points (i) and (ii) Article 22(3), third subparagraph, points (c) and (d)

  • Article 22(3), third subparagraph, point (e)

  • Article 22 (4) to (9)

  • Article 23

  • Article 24

Article 13 Article 32

Article 14(1) Article 25(1)

  • Article 25(2)

Article 14(2) Article 25(5)

Article 14(3) Article 25(3), first subparagraph

  • Article 25(3), second subparagraph

Article 14(4) Article 25(4)

  • Article 25(6)

  • Article 26(1), (2), (3), (4), (5) and (6)

Article 14(5), introductory wording and point (a) Article 26(7), introductory wording and point (a)

Article 14(5), points (b), (c) and (d) -

  • Article 26(7), points (b), (c) and (d) and second subparagraph

Article 14(5), second and third subparagraphs Article 26(7), third and fourth subparagraphs

Article 14(6), point (a) Article 26(8), point (a)

Article 14(6), point (b) -

Article 14(6), point (c) Article 26(8), point (b)

  • Article 26(8), point (c)

Article 14(6), second and third subparagraphs Article 26(8), second and third subparagraphs

Article 14(7), (8) and (9) Article 26(9), (10) and (11)

  • Article 26(12)

Article 14(10) and (11) Article 26(13) and (14)

Article 15(1), first subparagraph Article 27(1)

Article 15(1), second and third subparagraphs -

  • Article 27(2), (3) and (4)

Article 15(1), fourth subparagraph Article 27(5)

Article 15(2) and (2a) -

Article 15(3), (4) and (5), first subparagraph Article 27(6), (7) and (8)

Article 15(5), second suparagraph -

Article 15(6), first subparagraph -

Article 15(6), second subparagraph Article 27(9)

Article 15(7) Article 27(10)

Article 15(9), first subparagraph Article 27(11)

Article 15(9), second subparagraph -

Article 16(1) and (2) -

  • Article 28(1), (2), (3)and (5)

Article 16(3) Article 28(4)

Article 17(1), first subparagraph -

Article 17(1), second subparagraph Article 30(3)

Article 17(2) Article 22(7)

Article 17(3) -

Article 17(4) -

Article 17(5) Article 22(10)

Article 18(1), introductory wording Article 29(1), introductory wording

Article 18(1), point (a), points (i) and (ii) Article 29(1), points (a) and (b)

  • Article 29(1), points (c) and (d)

Article 18(1), point (b) Article 29(2)

Article 18(1), point (c) Article 29(3)

  • Article 29(4)

Article 18(1), point (d), points (i) and (ii) Article 29(5), points (a) and (b)

  • Article 29(5), point (c)

Article 18(2), points (a) and (b) Article 29(6), points (a) and (b)

Article 18(2), point (c) and (d) -

  • Article 29(6), point (c)

  • Article 29(7)

Article 18(3) Article 29(8)

Article 19(1), point (a) Article 22(5), first subparagraph

Article 19(1), point (b) Article 7(7), first subparagraph

Article 19(1), second subparagraph Article 22(9), second subparagraph

Article 19(2) -

Article 20(1) and (2) Article 30(1) and (2)

  • Article 30(3), (4), (5),

Article 20(3), (3a), (3b) and (3c) Article 30(6), (7), (8) and (9)

Article 20(3d) Article 30(10), first subparagraph

  • Article 30(10), second subparagraph

Article 20(4), (5), (6) and (7) Article 30(11), (13), (14) and (15)

  • Article 30(12)

  • Article 30(16)

  • Article 30(17) and (18)

Article 21 Article 31(1)

Annex IV, footnote 3 Article 31(2), (3) and (4)

  • Article 31(5)

Annex IV, footnote 3 Article 31(6) and (7)

Article 22(1) and (2) Article 33(1) and (2)

  • Article 33(3)

Article 23 Article 34

Article 24(4a), (5) and (6) Article 35(1), (2) and (3)

Article 24(7), (8), (9), (10), (12) -

Article 24(13) and (14) Article 35(4) and (5)

Article 24(15), introductory wording Article 35(7), introductory wording

Article 24(15), point (a) -

Article 24(15), point (b) Article 35(7), point (a)

  • Article 35(7), point (b), (c), (d), (e),(f), (g) and (h)

  • Article 35(7), second subparagraph

Article 24(8) Article 35(7), third subparagraph

Article 25 -

Article 26 -

Article 28 Article 36

  • Article 37

Article 27, first paragraph Article 38, first paragraph

Article 27, second paragraph -

Article 27, third paragraph Article 38, second paragraph

Article 28(1), first subparagraph Article 36(1), first subparagraph

Article 28(1), second subparagraph -

Article 28(1), third and fourth subparagraphs Article 36(1), secondsubparagraph

Article 28(2) Article 36(2)

Article 29 Article 39

  • Article 39, second paragraph

  • Article 39, third paragraph

Article 30 Article 40

  • Annex I

Annex I Annex II

Annex II Annex III

Annex III Annex IV

Annex IV -

Annex V Annex V

Annex VI - Annex VI Annex VII

Annex VII Annex VIII

Annex VIIa Annex IX

Annex VIII Annex X

Annex IX Annex XI

Annex X Annex XII

Annex XI Annex XIII

Annex XII Annex XIV

Annex XIII Annex XV

Annex XV -

  • Annex XVI

  • Annex XVII

Richtlinie 2012/27/EU Vorliegende Richtlinie

Artikel 1 Artikel 1

Artikel 2 einleitender Teil Artikel 2 einleitender Teil

Artikel 2 Nummer 1 Artikel 2 Nummer 1

– Artikel 2 Nummern 2, 3 und 4

Artikel 2 Nummer 2 Artikel 2 Nummer 5

Artikel 2 Nummer 3 Artikel 2 Nummer 6

– Artikel 2 Nummer 7

Artikel 2 Nummer 4 Artikel 2 Nummer 8

Artikel 2 Nummer 5 Artikel 2 Nummer 9

Artikel 2 Nummer 6 Artikel 2 Nummer 10

Artikel 2 Nummer 7 Artikel 2 Nummer 11

Artikel 2 Nummer 8 Artikel 2 Nummer 12

Artikel 2 Nummer 9 –

Artikel 2 Nummer 10 Artikel 2 Nummer 13

– Artikel 2 Nummern 14 und 15

Artikel 2 Nummer 11 Artikel 2 Nummer 16

Artikel 2 Nummer 12 Artikel 2 Nummer 17

Artikel 2 Nummer 13 Artikel 2 Nummer 18

Artikel 2 Nummer 14 Artikel 2 Nummer 19

Artikel 2 Nummer 15 Artikel 2 Nummer 20

Artikel 2 Nummer 16 Artikel 2 Nummer 21

Artikel 2 Nummer 17 Artikel 2 Nummer 22

Artikel 2 Nummer 18 Artikel 2 Nummer 23

Artikel 2 Nummer 19 Artikel 2 Nummer 24

Artikel 2 Nummer 20 Artikel 2 Nummer 25

Artikel 2 Nummer 21 Artikel 2 Nummer 26

Artikel 2 Nummer 22 Artikel 2 Nummer 27

Artikel 2 Nummer 23 Artikel 2 Nummer 28

Artikel 2 Nummer 24 Artikel 2 Nummer 29

– Artikel 2 Nummer 30

– Artikel 2 Nummer 31

Artikel 2 Nummer 25 Artikel 2 Nummer 32

Artikel 2 Nummer 26 –

Artikel 2 Nummer 27 Artikel 2 Nummer 33

Artikel 2 Nummer 28 Artikel 2 Nummer 34

Artikel 2 Nummer 29 Artikel 2 Nummer 35

Artikel 2 Nummer 30 Artikel 2 Nummer 36

Artikel 2 Nummer 31 Artikel 2 Nummer 37

Artikel 2 Nummer 32 Artikel 2 Nummer 38

Artikel 2 Nummer 33 Artikel 2 Nummer 39

Artikel 2 Nummer 34 Artikel 2 Nummer 40

Artikel 2 Nummer 35 Artikel 2 Nummer 41

Artikel 2 Nummer 36 Artikel 2 Nummer 42

Artikel 2 Nummer 37 Artikel 2 Nummer 43

Artikel 2 Nummer 38 Artikel 2 Nummer 44

Artikel 2 Nummer 39 Artikel 2 Nummer 45

Artikel 2 Nummer 40 –

Artikel 2 Nummer 41 Artikel 2 Nummer 46

Artikel 2 Nummer 42 Artikel 2 Nummer 47

Artikel 2 Nummer 43 Artikel 2 Nummer 48

– Artikel 2 Nummer 49

Artikel 2 Nummer 44 Artikel 2 Nummern 50

Artikel 2 Nummer 45 Artikel 2 Nummer 51

– Artikel 2 Nummern 52, 53, 54, 55 und 56

– Artikel 3

– Artikel 4 Absatz 1

Artikel 3 Absatz 1 Unterabsatz 1 Artikel 4 Absatz 2 Unterabsatz 1 Artikel 4 Absatz 2 Unterabsatz 2

Artikel 3 Absatz 1 Unterabsatz 2 einleitender Teil Artikel 4 Absatz 3 Unterabsatz 1 einleitender Teil

Artikel 3 Absatz 1 Unterabsatz 2 Buchstaben a und b Artikel 4 Absatz 3 Unterabsatz 1 Buchstaben a und b

Artikel 3 Absatz 1 Unterabsatz 2 Buchstabe c –

Artikel 3 Absatz 1 Unterabsatz 2 Buchstabe d Artikel 4 Absatz 3 Unterabsatz 1 Buchstabe c

Artikel 3 Absatz 1 Unterabsatz 3 einleitender Teil –

– Artikel 4 Absatz 3 Unterabsatz 1 Buchstabe d einleitender Teil

– Artikel 4 Absatz 3 Unterabsatz 1 Buchstabe d Ziffern i, ii und iii

Artikel 3 Absatz 1 Unterabsatz 3 Buchstabe a Artikel 4 Absatz 3 Unterabsatz 1 Buchstabe d Ziffer iv

– Artikel 4 Absatz 3 Unterabsatz 1 Buchstabe e einleitender Teil

Artikel 3 Absatz 1 Unterabsatz 3 Buchstabe b Artikel 4 Absatz 3 Unterabsatz 1 Buchstabe e Ziffer i

Artikel 3 Absatz 1 Unterabsatz 3 Buchstabe c Artikel 4 Absatz 3 Unterabsatz 1 Buchstabe e Ziffer ii

Artikel 3 Absatz 1 Unterabsatz 3 Buchstabe d Artikel 4 Absatz 3 Unterabsatz 1 Buchstabe e Ziffer iii

Artikel 3 Absatz 1 Unterabsatz 3 Buchstabe e –

– Artikel 4 Absatz 3 Unterabsatz 1 Buchstabe e Ziffer iv

Artikel 3 Absätze 2 und 3 –

Artikel 3 Absatz 4 Artikel 35 Absatz 6

Artikel 3 Absätze 5 und 6 –

– Artikel 4 Absatz 4

– Artikel 4 Absatz 5

– Artikel 4 Absatz 6

– Artikel 4 Absatz 7

– Artikel 5

Artikel 5 Absatz 1 Unterabsatz 1 Artikel 6 Absatz 1 Unterabsatz 1

Artikel 5 Absatz 1 Unterabsatz 2 Artikel 6 Absatz 1 Unterabsatz 5

– Artikel 6 Absatz 1 Unterabsätze 2 und 3

Artikel 5 Absatz 1 Unterabsatz 3 Artikel 6 Absatz 1 Unterabsatz 4

Artikel 5 Absatz 1 Unterabsätze 4 und 5 –

Artikel 5 Absatz 2 – Artikel 6 Absatz 2 Artikel 6 Absatz 2 Unterabsatz 2

Artikel 5 Absatz 3 Artikel 6 Absatz 3

Artikel 5 Absatz 4 Artikel 6 Absatz 4

Artikel 5 Absatz 5 Artikel 6 Absatz 5

Artikel 5 Absatz 5 Unterabsatz 1 Buchstabe b Artikel 6 Absatz 5 Unterabsatz 2 Buchstabe c

– Artikel 6 Absatz 5 Unterabsatz 2 Buchstabe b

Artikel 5 Absätze 6 Artikel 6 Absatz 6

– Artikel 6 Absatz 6 Unterabsatz 2 Buchstabe a

Artikel 5 Absatz 6 Unterabsatz 2 Artikel 6 Absatz 6 Unterabsatz 2 Buchstabe b

Artikel 5 Absatz 6 Unterabsatz 3 Artikel 6 Absatz 6 Unterabsatz 3

Artikel 5 Absatz 7 –

Artikel 6 Absatz 1 Unterabsatz 1 Artikel 7 Absatz 1 Unterabsatz 1

Artikel 6 Absatz 1 Unterabsatz 2 Artikel 7 Absatz 1 Unterabsatz 1

Artikel 7 Absatz 1 Unterabsatz 2

–

Artikel 6 Absätze 2, 3 und 4 Artikel 7 Absätze 2, 3 und 4

– Artikel 7 Absätze 5, 6, 7 und 8

–

Artikel 7 Absatz 1 einleitender Teil, Buchstaben a und b Artikel 8 Absatz 1 einleitender Teil, Buchstaben a und b

– Artikel 8 Absatz 1 Buchstabe c

Artikel 7 Absatz 1 Unterabsatz 2 Artikel 8 Absatz 5

Artikel 7 Absatz 1 Unterabsatz 3 Artikel 8 Absatz 1 Unterabsatz 5

Artikel 7 Absatz 1 Unterabsatz 4 Artikel 8 Absatz 1 Unterabsatz 4

– Artikel 8 Absätze 3 und 4

Artikel 7 Absatz 2 Artikel 8 Absatz 6

Artikel 7 Absatz 3 Artikel 8 Absatz 7

Artikel 7 Absatz 4 Artikel 8 Absatz 8

Artikel 7 Absatz 5 Artikel 8 Absatz 9

Artikel 7 Absatz 6 Artikel 8 Absatz 10

Artikel 7 Absatz 7 –

Artikel 7 Absatz 8 –

Artikel 7 Absatz 9 –

Artikel 7 Absatz 10 Artikel 8 Absatz 2

Artikel 7 Absatz 11 –

Artikel 8 Absätze 11, 12 und 13

Artikel 7 Absatz 12 Artikel 8 Absatz 14

Artikel 7a Absatz 1 Artikel 9 Absätze 1

Artikel 7a Absatz 2 Artikel 9 Absatz 3

Artikel 7a Absatz 3 Artikel 9 Absatz 4

– Artikel 9 Absatz 2

– Artikel 9 Absätze 5, 6 und 7

Artikel 7a Absätze 4 und 5 Artikel 9 Absätze 8 und 9

– Artikel 9 Absatz 10

Artikel 7a Absätze 6 und 7 Artikel 9 Absätze 11 und 12

Artikel 7b Absätze 1 und 2 Artikel 10 Absätze 1 und 2

– Artikel 10 Absätze 3 und 4

– Artikel 11 Absätze 1 und 2

– Artikel 11 Absätze 3 und 4

Artikel 8 Absätze 1 und 2 Artikel 11 Absätze 5, 6 und 7

Artikel 8 Absätze 3 und 4 –

– Artikel 11 Absatz 8

Artikel 8 Absatz 5 Artikel 11 Absatz 9

– Artikel 11 Absatz 10

Artikel 8 Absatz 6 Artikel 11 Absatz 11

Artikel 8 Absatz 7 Artikel 11 Absatz 12

– Artikel 12

Artikel 9 Artikel 13

Artikel 9a Artikel 14

Artikel 9b Artikel 15

Artikel 9c Artikel 16

Artikel 10 Artikel 17

Artikel 10a Artikel 18

Artikel 11 Artikel 19

Artikel 12 Artikel 20

– Artikel 21

– Artikel 22 Absatz 1

Artikel 12 Absatz 1 Artikel 22 Absatz 2

Artikel 12 Absatz 2 einleitender Teil und Buchstabe a Ziffern i bis v Artikel 22 Absatz 2 Unterabsatz 2 Buchstaben a bis g Artikel 22 Absatz 2 Unterabsatz 2 Buchstabe h

Artikel 12 Absatz 2 Buchstabe b Artikel 22 Absatz 3 Unterabsatz 3

– Artikel 22 Absatz 3 Unterabsatz 3 Buchstaben a und b

Artikel 12 Absatz 2 Buchstabe b Ziffern i und ii Artikel 22 Absatz 3 Unterabsatz 3 Buchstaben c und d

– Artikel 22 Absatz 3 Unterabsatz 3 Buchstabe e

– Artikel 22 Absätze 4 bis 9

– Artikel 23

– Artikel 24

Artikel 13 Artikel 32

Artikel 14 Absatz 1 Artikel 25 Absatz 1

– Artikel 25 Absatz 2

Artikel 14 Absatz 2 Artikel 25 Absatz 5

Artikel 14 Absatz 3 Artikel 25 Absatz 3 Unterabsatz 1

– Artikel 25 Absatz 3 Unterabsatz 2

Artikel 14 Absatz 4 Artikel 25 Absatz 4

– Artikel 25 Absatz 6

– Artikel 26 Absätze 1, 2, 3, 4, 5 und 6

Artikel 14 Absatz 5 einleitender Teil und Buchstabe a Artikel 26 Absatz 7 einleitender Teil und Buchstabe a

Artikel 14 Absatz 5 Buchstaben b, c und d –

– Artikel 26 Absatz 7 Buchstaben b, c, d und Unterabsatz 2

Artikel 14 Absatz 5 Unterabsätze 2 und 3 Artikel 26 Absatz 7 Unterabsätze 3 und 4

Artikel 14 Absatz 6 Buchstabe a Artikel 26 Absatz 8 Buchstabe a

Artikel 14 Absatz 6 Buchstabe b –

Artikel 14 Absatz 6 Buchstabe c Artikel 26 Absatz 8 Buchstabe b

– Artikel 26 Absatz 8 Buchstabe c

Artikel 14 Absatz 6 Unterabsätze 2 und 3 Artikel 26 Absatz 8 Unterabsätze 2 und 3

Artikel 14 Absätze 7, 8 und 9 Artikel 26 Absätze 9, 10 und 11

– Artikel 26 Absatz 12

Artikel 14 Absätze 10 und 11 Artikel 26 Absätze 13 und 14

Artikel 15 Absatz 1 Unterabsatz 1 Artikel 27 Absatz 1

Artikel 15 Absatz 1 Unterabsätze 2 und 3 –

– Artikel 27 Absätze 2, 3 und 4

Artikel 15 Absatz 1 Unterabsatz 4 Artikel 27 Absatz 5

Artikel 15 Absätze 2 und 2a –

Artikel 15 Absätze 3 und 4 und Absatz 5 Unterabsatz 1 Artikel 27 Absätze 6, 7 und 8

Artikel 15 Absatz 5 Unterabsatz 2 –

Artikel 15 Absatz 6 Unterabsatz 1 –

Artikel 15 Absatz 6 Unterabsatz 2 Artikel 27 Absatz 9

Artikel 15 Absatz 7 Artikel 27 Absatz 10

Artikel 15 Absatz 9 Unterabsatz 1 Artikel 27 Absatz 11

Artikel 15 Absatz 9 Unterabsatz 2 –

Artikel 16 Absätze 1 und 2 –

– Artikel 28 Absätze 1, 2, 3 und 5

Artikel 16 Absatz 3 Artikel 28 Absatz 4

Artikel 17 Absatz 1 Unterabsatz 1 –

Artikel 17 Absatz 1 Unterabsatz 2 Artikel 30 Absatz 3

Artikel 17 Absatz 2 Artikel 22 Absatz 7

Artikel 17 Absatz 3 –

Artikel 17 Absatz 4 –

Artikel 17 Absatz 5 Artikel 22 Absatz 10

Artikel 18 Absatz 1 einleitender Teil Artikel 29 Absatz 1 einleitender Teil

Artikel 18 Absatz 1 Buchstabe a Ziffern i und ii Artikel 29 Absatz 1 Buchstaben a und b

– Artikel 29 Absatz 1 Buchstaben c und d

Artikel 18 Absatz 1 Buchstabe b Artikel 29 Absatz 2

Artikel 18 Absatz 1 Buchstabe c Artikel 29 Absatz 3

– Artikel 29 Absatz 4

Artikel 18 Absatz 1 Buchstabe d Ziffern i und ii Artikel 29 Absatz 5 Buchstaben a und b

– Artikel 29 Absatz 5 Buchstabe c

Artikel 18 Absatz 2 Buchstaben a und b Artikel 29 Absatz 6 Buchstaben a und b

Artikel 18 Absatz 2 Buchstaben c und d –

– Artikel 29 Absatz 6 Buchstabe c

– Artikel 29 Absatz 7

Artikel 18 Absatz 3 Artikel 29 Absatz 8

Artikel 19 Absatz 1 Buchstabe a Artikel 22 Absatz 5 Unterabsatz 1

Artikel 19 Absatz 1 Buchstabe b Artikel 7 Absatz 7 Unterabsatz 1

Artikel 19 Absatz 1 Unterabsatz 2 Artikel 22 Absatz 9 Unterabsatz 2

Artikel 19 Absatz 2 –

Artikel 20 Absätze 1 und 2 Artikel 30 Absätze 1 und 2

– Artikel 30 Absätze 3, 4 und 5

Artikel 20 Absätze 3, 3a, 3b und 3c Artikel 30 Absätze 6, 7, 8 und 9

Artikel 20 Absatz 3d Artikel 30 Absatz 10 Unterabsatz 1

– Artikel 30 Absatz 10 Unterabsatz 2

Artikel 20 Absätze 4, 5, 6 und 7 Artikel 30 Absätze 11, 13, 14 und 15

– Artikel 30 Absatz 12

– Artikel 30 Absatz 16

– Artikel 30 Absätze 17 und 18

Artikel 21 Artikel 31 Absatz 1

Anhang IV Fußnote 3 Artikel 31 Absätze 2, 3 und 4

– Artikel 31 Absatz 5

Anhang IV Fußnote 3 Artikel 31 Absätze 6 und 7

Artikel 22 Absätze 1 und 2 Artikel 33 Absätze 1 und 2

– Artikel 33 Absatz 3

Artikel 23 Artikel 34

Artikel 24 Absätze 4a, 5 und 6 Artikel 35 Absätze 1, 2 und 3

Artikel 24 Absätze 7, 8, 9, 10 und 12 –

Artikel 24 Absätze 13 und 14 Artikel 35 Absätze 4 und 5

Artikel 24 Absatz 15 einleitender Teil Artikel 35 Absatz 7 einleitender Teil

Artikel 24 Absatz 15 Buchstabe a –

Artikel 24 Absatz 15 Buchstabe b Artikel 35 Absatz 7 Buchstabe a

– Artikel 35 Absatz 7 Buchstaben b, c, d, e, f und h

– Artikel 35 Absatz 7 Unterabsatz 2

Artikel 24 Absatz 15 Artikel 35 Absatz 7 Unterabsatz 3

Artikel 25 –

Artikel 26 –

Artikel 28 Artikel 36

– Artikel 37

Artikel 27 Absatz 1 Artikel 38 Absatz 1

Artikel 27 Absatz 2 –

Artikel 27 Absatz 3 Artikel 38 Absatz 2

Artikel 28 Absatz 1 Unterabsatz 1 Artikel 36 Absatz 1 Unterabsatz 1

Artikel 28 Absatz 1 Unterabsatz 2 –

Artikel 28 Absatz 1 Unterabsätze 3 und 4 Artikel 36 Absatz 1 Unterabsatz 2

Artikel 28 Absatz 2 Artikel 36 Absatz 2

Artikel 29 Artikel 39

– Artikel 39 Unterabsatz 2

– Artikel 39 Unterabsatz 3

Artikel 30 Artikel 40

– Anhang I

Anhang I Anhang II

Anhang II Anhang III

Anhang III Anhang IV

Anhang IV –

Anhang V Anhang V

Anhang VI – Anhang VI Anhang VII

Anhang VII Anhang VIII

Anhang VIIa Anhang IX

Anhang VIII Anhang X

Anhang IX Anhang XI

Anhang X Anhang XII

Anhang XI Anhang XIII

Anhang XII Anhang XIV

Anhang XIII Anhang XV

Anhang XV –

– Anhang XVI

– Anhang XVII

Rule sets

Label Effective
Companies with an average annual energy consumption of more than 85 TJ 2025-10-11 —
Applies from milestone:
Transposition Deadline (2025-10-11)
Expires at milestone:
-
Conditions:
Companies with an average annual energy consumption of more than 10 TJ without an energy management system 2025-10-11 —
Applies from milestone:
Transposition Deadline (2025-10-11)
Expires at milestone:
-
Conditions:
Owners and operators of data centres with an installed IT power demand of at least 500 kW 2024-05-15 —
Applies from milestone:
Other (2024-05-15)
Expires at milestone:
-
Conditions:
Contracting authorities and contracting entities for contracts above the procurement thresholds 2025-10-11 —
Applies from milestone:
Transposition Deadline (2025-10-11)
Expires at milestone:
-
Conditions:
Operators of existing district heating and cooling systems with an output of more than 5 MW that do not meet the efficiency criteria 2025-01-01 —
Applies from milestone:
Other (2025-01-01)
Expires at milestone:
-
Conditions:
Installations that are newly planned or substantially refurbished and exceed the energy input thresholds 2025-10-11 —
Applies from milestone:
Transposition Deadline (2025-10-11)
Expires at milestone:
-
Conditions:
Transmission and distribution system operators 2025-10-11 —
Applies from milestone:
Transposition Deadline (2025-10-11)
Expires at milestone:
-
Conditions:
Companies with an average annual energy consumption of more than 10 TJ 2025-10-11 —
Applies from milestone:
Transposition Deadline (2025-10-11)
Expires at milestone:
-
Conditions:
Data centres with a nominal total energy input of more than 1 MW 2025-10-11 —
Applies from milestone:
Transposition Deadline (2025-10-11)
Expires at milestone:
-
Conditions:
Electricity transmission and distribution system operators 2025-10-11 —
Applies from milestone:
Transposition Deadline (2025-10-11)
Expires at milestone:
-
Conditions:

Questions this regulation asks

Attributes only this regulation asks about — criteria no general attribute expresses. A company answers each once.

Name Key Data type Conditions Generalisability
Average annual energy consumption (TJ) average_annual_energy_consumption_tj decimal (TJ) 3 Likely general Der jährliche Energieverbrauch ist die zentrale Schwelle nahezu jedes Energieeffizienzrechts und wird auch vom deutschen Energieeffizienzgesetz, vom EDL-G und von mehreren Landesgesetzen abgefragt; er sollte allgemein geführt werden, dann mit einer einheitlichen Einheit.
Has a certified environmental management system including an energy audit certified_environmental_management_system_with_energy_audit boolean 2 Likely general Ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem, insbesondere EMAS, befreit oder erleichtert in mehreren Energieeffizienz- und Umweltrechtsakten und wäre als allgemeines Merkmal mehrfach verwendbar.
Contracting authority or contracting entity contracting_authority_or_entity boolean 1 Likely general Die Auftraggebereigenschaft entscheidet in zahlreichen Vergabe- und Nachhaltigkeitsvorschriften über die Anwendbarkeit.
Data centre used exclusively for defence and civil protection data_centre_exclusively_defence_or_civil_protection boolean 1 Regulation-specific Die Ausnahme ist auf die Veröffentlichungspflicht der Rechenzentren in dieser Richtlinie zugeschnitten.
Installed IT power demand of the data centre (kW) data_centre_it_power_kw decimal (kW) 1 Likely general Dieselbe Kennzahl steuert die Anwendbarkeit im deutschen Energieeffizienzgesetz und in weiteren Rechenzentrumsvorschriften.
Nominal total energy input of the data centre (MW) data_centre_nominal_total_energy_input_mw decimal (MW) 1 Regulation-specific Die Kennzahl ist auf die Abwärmepflicht für Rechenzentren in dieser Richtlinie zugeschnitten; das deutsche Recht knüpft stattdessen an die nicht redundante Nennanschlussleistung an.
Total heat or cold output of the district system (MW) district_heating_output_mw decimal (MW) 1 Regulation-specific Die Kennzahl ist auf Fernwärme- und Fernkältesysteme zugeschnitten und kommt außerhalb dieses Regelungsbereichs nicht vor.
District heating or cooling system meets the efficiency criteria district_heating_system_meets_efficiency_criteria boolean 1 Regulation-specific Die Effizienzkriterien sind auf Fernwärme- und Fernkältesysteme im Sinne dieser Richtlinie zugeschnitten.
Implements an energy performance contract covering the energy management system energy_performance_contract_covering_ems boolean 2 Regulation-specific Die Befreiung durch einen Energieleistungsvertrag ist eine Besonderheit dieser Richtlinie.
Has a certified energy management system has_certified_energy_management_system boolean 1 Likely general Ob ein zertifiziertes Energiemanagementsystem besteht, entscheidet in mehreren Rechtsakten über Befreiungen und Erleichterungen und wäre als allgemeines Merkmal mehrfach verwendbar.
Installation newly planned or substantially refurbished installation_newly_planned_or_substantially_refurbished boolean 1 Likely general Der Vorhabensbezug „Neuplanung oder erhebliche Modernisierung“ löst in Bau-, Immissionsschutz- und Energierecht gleichermaßen Prüfpflichten aus.
Average annual total energy input of the installation (MW) installation_total_energy_input_mw decimal (MW) 1 Regulation-specific Die anlagenbezogene Energieinputschwelle ist auf die Kosten-Nutzen-Analyse des Artikels 26 zugeschnitten.
Transmission or distribution system operator network_operator boolean 2 Likely general Die Eigenschaft als Übertragungs-, Fernleitungs- oder Verteilernetzbetreiber entscheidet im gesamten Energierecht über Pflichten — auch das Energieeffizienzgesetz definiert den Verteilnetzbetreiber — und wäre als allgemeines Merkmal mehrfach verwendbar.

Obligations

Title Kind Rule set
Implement and certify an energy management system Governance Companies with an average annual energy consumption of more than 85 TJ
Description:
The company implements an energy management system and has it certified by an independent body in accordance with the relevant European or international standards, in practice EN ISO 50001. The system must be in place by 11 October 2027 at the latest and must then be operated and maintained on an ongoing basis. A company implementing an energy performance contract that covers the necessary elements of the energy management system and complies with Annex XV is exempt (Article 11(10)); so is a company operating a certified environmental management system that includes an energy audit meeting the minimum criteria of Annex VI (Article 11(11)). The Directive is formally addressed to the Member States; the obligation recorded here reaches the company only through national transposing law, which had to be in force by 11 October 2025.
Frequency:
One-time
Check frequency:
Annual
Products/Services:
All sites and installations of the company whose energy consumption counts towards the 85 TJ threshold.
Checking responsibility:
Energy management officer or sustainability function; the certification itself is carried out by an independent body.
Check method:
Valid certificate issued by an independent body under the relevant European or international standard.
Rule set:
Companies with an average annual energy consumption of more than 85 TJ
Conditions of Rule Set:
Source reference:
Artikel 11 Absatz 1
Source excerpt:
Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass Unternehmen mit einem durchschnittlichen jährlichen Energieverbrauch von mehr als 85 TJ in den vorangegangenen drei Jahren, alle Energieträger zusammengenommen, ein Energiemanagementsystem einrichten.
Have an energy audit carried out Due Diligence Companies with an average annual energy consumption of more than 10 TJ without an energy management system
Description:
The company has an energy audit carried out, either in an independent and cost-effective manner by qualified or accredited experts in accordance with Article 28, or implemented and supervised by independent authorities under national legislation. The first audit must be completed by 11 October 2026 at the latest and subsequent audits at least every four years. A company that already carries out energy audits continues to do so on a four-year cycle. The minimum criteria are set out in Annex VI. An audit under a voluntary agreement within the meaning of Article 11(9) is deemed compliant. A company that implements an energy management system, an energy performance contract complying with Annex XV, or a certified environmental management system including an energy audit is exempt. The Directive is formally addressed to the Member States; the obligation recorded here reaches the company only through national transposing law, which had to be in force by 11 October 2025.
Frequency:
Other
Check frequency:
-
Products/Services:
All sites and installations of the company whose energy consumption counts towards the 10 TJ threshold.
Checking responsibility:
Energy management or technical function; the audit itself is carried out by qualified or accredited experts or by independent authorities.
Check method:
Audit report meeting the minimum criteria of Annex VI, with date and evidence of the auditor's qualification.
Rule set:
Companies with an average annual energy consumption of more than 10 TJ without an energy management system
Conditions of Rule Set:
Source reference:
Artikel 11 Absatz 2 Unterabsatz 1 und 3
Source excerpt:
Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass Unternehmen mit einem durchschnittlichen jährlichen Energieverbrauch von mehr als 10 TJ in den vorangegangenen drei Jahren alle Energieträger zusammengenommen, die kein Energiemanagementsystem einrichten, einem Energieaudit unterzogen werden.
Draw up an action plan from the audit recommendations and submit it to management Governance Companies with an average annual energy consumption of more than 10 TJ without an energy management system
Description:
The company draws up a concrete and feasible action plan on the basis of the recommendations arising from the energy audit. The plan identifies a measure implementing each audit recommendation where the recommendation is technically or economically feasible. The action plan is submitted to the management of the company. The task follows each audit and therefore arises on the same cycle as the audit itself. The Directive is formally addressed to the Member States; the obligation recorded here reaches the company only through national transposing law, which had to be in force by 11 October 2025.
Frequency:
Event-triggered
Check frequency:
-
Products/Services:
-
Checking responsibility:
Management; operationally the energy management or technical function.
Check method:
Reconciliation of the action plan against the list of recommendations in the audit report and evidence of submission to management.
Rule set:
Companies with an average annual energy consumption of more than 10 TJ without an energy management system
Conditions of Rule Set:
Source reference:
Artikel 11 Absatz 2 Unterabsatz 4
Source excerpt:
Die betreffenden Unternehmen erstellen auf der Grundlage der Empfehlungen, die sich aus diesen Energieaudits ergeben, einen konkreten und durchführbaren Aktionsplan.
Set out the action plan and the implementation rate in the annual report and make them publicly available Reporting Companies with an average annual energy consumption of more than 10 TJ without an energy management system
Description:
The company sets out the action plan and the implementation rate of the audit recommendations in its annual report and makes both publicly available. Information subject to Union or national law protecting trade secrets, business secrets and confidentiality may be withheld. The task follows the annual reporting cycle and is therefore recorded separately from drawing up the action plan. The Directive is formally addressed to the Member States; the obligation recorded here reaches the company only through national transposing law, which had to be in force by 11 October 2025.
Frequency:
Annual
Check frequency:
-
Products/Services:
-
Checking responsibility:
Sustainability reporting or corporate communications.
Check method:
Reconciliation of the annual report against the action plan and the documented implementation rate.
Rule set:
Companies with an average annual energy consumption of more than 10 TJ without an energy management system
Conditions of Rule Set:
Source reference:
Artikel 11 Absatz 2 Unterabsatz 5
Source excerpt:
Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Aktionspläne und Umsetzungsquote der Empfehlungen im Jahresbericht des Unternehmens aufgeführt und öffentlich zugänglich gemacht werden
Make the exceedance of the consumption threshold available to the competent national authorities Reporting Companies with an average annual energy consumption of more than 10 TJ
Description:
Where the company exceeds the consumption threshold in a given year, that information is made available to the national authorities responsible for implementing Article 11. Member States may provide a new or existing platform for this purpose. The same task applies to both consumption groups: companies above 85 TJ under Article 11(1) and companies above 10 TJ under Article 11(2). The obligation is therefore attached to a rule set that covers both groups through their common lower threshold of more than 10 TJ. Companies between 10 and 85 TJ that operate a certified energy management system are shown as well, although Article 11(3) does not name them; a rule set cannot express the disjunction of the two groups. The Directive is formally addressed to the Member States; the obligation recorded here reaches the company only through national transposing law, which had to be in force by 11 October 2025.
Frequency:
Annual
Check frequency:
-
Products/Services:
-
Checking responsibility:
Energy management or controlling.
Check method:
Evidence of transmission to the competent national authority or entry in the national platform.
Rule set:
Companies with an average annual energy consumption of more than 10 TJ
Conditions of Rule Set:
Source reference:
Artikel 11 Absatz 3 Satz 1
Source excerpt:
Hat in einem bestimmten Jahr ein Unternehmen gemäß Absatz 1 einen Jahresverbrauch von mehr als 85 TJ und ein Unternehmen gemäß Absatz 2 einen Jahresverbrauch von mehr als 10 TJ, so stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass diese Informationen den für die Umsetzung dieses Artikels zuständigen nationalen Behörden zur Verfügung gestellt werden.
Publish the energy performance information of the data centre annually Reporting Owners and operators of data centres with an installed IT power demand of at least 500 kW
Description:
The owner or operator of the data centre publishes the information set out in Annex VII, for the first time by 15 May 2024 and annually thereafter. Annex VII requires, among other things, the name and location, installed power, data traffic, data stored, energy consumption, power usage effectiveness, temperature set points, waste heat utilisation, water usage and use of renewable energy. Information subject to the protection of trade secrets, business secrets and confidentiality is excluded. Data centres used exclusively for defence or civil protection purposes are outside the obligation (Article 12(2)). The reporting deadlines and the reporting channel do not follow from the Directive but from Delegated Regulation (EU) 2024/1364 adopted under Article 33(3): reporting operators transmit the information and key performance indicators to the European database by 15 September 2024, then by 15 May 2025 and annually thereafter, through a national reporting system where the Member State has set one up and otherwise directly. That Regulation applies directly and does not need to be transposed. The Directive is formally addressed to the Member States; the obligation recorded here reaches the company only through national transposing law, which for this obligation had to be in force by 15 May 2024.
Frequency:
Annual
Check frequency:
-
Products/Services:
The data centre, including the data storage, data processing and data transport services provided in it.
Checking responsibility:
IT operations together with energy management.
Check method:
Reconciliation of the published information against the list in Annex VII and against the previous year's measured values.
Rule set:
Owners and operators of data centres with an installed IT power demand of at least 500 kW
Conditions of Rule Set:
Source reference:
Artikel 12 Absatz 1
Source excerpt:
bis zum 15. Mai 2024 und danach jährlich die in Anhang VII aufgeführten Informationen zu veröffentlichen
Procure only highly energy-efficient products, services, buildings and works above the procurement thresholds Other Contracting authorities and contracting entities for contracts above the procurement thresholds
Description:
When awarding public contracts and concessions above the EU procurement thresholds, the contracting authority or entity procures only products, services, buildings and works with high energy-efficiency performance in accordance with the Directive's procurement requirements, unless this is not technically feasible. The corrigenda of 3 October 2025 and 7 November 2025 corrected this proviso in the German language version. In addition, for those contracts the contracting authority or entity applies the energy efficiency first principle, including where the Directive lays down no specific procurement requirements. The obligation does not apply where it would undermine public security or impede the response to public health emergencies; it applies only to a limited extent to contracts of the armed forces and not to the supply of military equipment. The Directive is formally addressed to the Member States; the obligation recorded here reaches the company only through national transposing law, which had to be in force by 11 October 2025.
Frequency:
Event-triggered
Check frequency:
-
Products/Services:
-
Checking responsibility:
Procurement and the awarding unit, supported by energy management.
Check method:
Reconciliation of the tender documents against the requirements of Annex IV and documentation of the reasons where they are departed from.
Rule set:
Contracting authorities and contracting entities for contracts above the procurement thresholds
Conditions of Rule Set:
Source reference:
Artikel 7 Absatz 1 Unterabsatz 1
Source excerpt:
nur Produkte, Dienstleistungen, Gebäude und Bauleistungen mit hoher Energieeffizienz beschaffen, es sei denn, dies ist technisch nicht durchführbar.
Revisions
# Title Kind Frequency Introduced in Removed in
1 Procure only highly energy-efficient products, services, buildings and works above the procurement thresholds Other Event-triggered v1 v2
2 Procure only highly energy-efficient products, services, buildings and works above the procurement thresholds Other Event-triggered v2 Current
Draw up a plan for more efficient operation of the district heating or cooling system and have it approved Approval Operators of existing district heating and cooling systems with an output of more than 5 MW that do not meet the efficiency criteria
Description:
The operator of an existing district heating or cooling system with a total output of more than 5 MW that does not meet the criteria of Article 26(1), points (b) to (e), draws up a plan to ensure more efficient use of primary energy, to reduce distribution losses and to increase the share of renewable energy. The plan sets out measures to meet those criteria and must be approved by the competent authority. The first plan is due from 1 January 2025, and every five years thereafter. The Directive is formally addressed to the Member States; the obligation recorded here reaches the company only through national transposing law, which had to be in force by 11 October 2025.
Frequency:
Other
Check frequency:
-
Products/Services:
-
Checking responsibility:
Operational management of the district heating or cooling system.
Check method:
Existence of the plan approved by the authority and reconciliation against the criteria of Article 26(1), points (b) to (e).
Rule set:
Operators of existing district heating and cooling systems with an output of more than 5 MW that do not meet the efficiency criteria
Conditions of Rule Set:
Source reference:
Artikel 26 Absatz 5
Source excerpt:
einen Plan zur Gewährleistung eines effizienteren Verbrauchs von Primärenergie, zur Reduzierung von Verteilungsverlusten und zur Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien bei der Wärme- und Kälteversorgung erstellen
Carry out a cost-benefit analysis at installation level Due Diligence Installations that are newly planned or substantially refurbished and exceed the energy input thresholds
Description:
Where a thermal power generation installation above 10 MW, an industrial installation above 8 MW, a utility installation above 7 MW, or a data centre above 1 MW of average annual total energy input is newly planned or substantially refurbished, a cost-benefit analysis in accordance with Annex XI must be carried out at installation level. Depending on the type of installation, the assessment covers operation as a high-efficiency cogeneration installation, the use of waste heat on site and off site, and connection to a district heating network. For data centres it covers technical feasibility, cost-effectiveness and the effect on energy efficiency and local heat demand, including seasonal variation. The Directive is formally addressed to the Member States; the obligation recorded here reaches the company only through national transposing law, which had to be in force by 11 October 2025.
Frequency:
Event-triggered
Check frequency:
-
Products/Services:
Thermal power generation installations, industrial installations, utility installations and data centres of the company above the respective threshold.
Checking responsibility:
Project management for the scheme together with energy management.
Check method:
Existence of the documented cost-benefit analysis under Annex XI before the investment decision.
Rule set:
Installations that are newly planned or substantially refurbished and exceed the energy input thresholds
Conditions of Rule Set:
Source reference:
Artikel 26 Absatz 7
Source excerpt:
stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass auf Anlagenebene eine Kosten-Nutzen-Analyse im Einklang mit Anhang XI durchgeführt wird, wenn die folgenden Anlagen neu geplant oder erheblich modernisiert werden
Monitor and quantify network losses and report them to the regulatory authority Reporting Transmission and distribution system operators
Description:
The transmission or distribution system operator monitors and quantifies the total volume of network losses and, where technically and financially feasible, optimises the networks and improves network efficiency. It reports those measures and the energy savings expected from the reduction of network losses to the national energy regulatory authority. It also assesses energy efficiency improvement measures for its existing gas or electricity networks and improves the energy efficiency in the design and operation of the infrastructure, in particular as regards the roll-out of smart grids. The Directive is formally addressed to the Member States; the obligation recorded here reaches the company only through national transposing law, which had to be in force by 11 October 2025.
Frequency:
Continuous
Check frequency:
-
Products/Services:
-
Checking responsibility:
Network operations and regulatory management of the system operator.
Check method:
Evidence of the loss accounting and of the report to the national energy regulatory authority.
Rule set:
Transmission and distribution system operators
Conditions of Rule Set:
Source reference:
Artikel 27 Absatz 3 Sätze 1 und 2
Source excerpt:
Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Übertragungs- bzw. Fernleitungs- und Verteilernetzbetreiber den Gesamtumfang der Netzverluste überwachen und quantifizieren
Use the waste heat of the data centre Other Data centres with a nominal total energy input of more than 1 MW
Description:
A data centre with a nominal total energy input of more than 1 MW uses the waste heat or other waste heat recovery applications. This is a duty to act on the part of the operator, not merely a duty to assess: it applies continuously for as long as the installation is operated. The only way out is to demonstrate that, in line with the assessment referred to in Article 26(7), this is not technically or economically feasible; that demonstration is the proviso and has to be made and documented, it does not follow by itself. The proviso is deliberately recorded here in the description rather than as a condition in the rule set: whether the demonstration succeeds is the outcome of the cost-benefit analysis and cannot be expressed as an attribute of the company that can be asked for. The rule set is therefore somewhat too wide and also covers data centres that are able to make that demonstration. In German law this obligation corresponds to Section 11(2), point 2, of the Energy Efficiency Act. The Directive is formally addressed to the Member States; the obligation recorded here reaches the company only through national transposing law, which had to be in force by 11 October 2025.
Frequency:
Continuous
Check frequency:
-
Products/Services:
Data centres of the company with a nominal total energy input of more than 1 MW.
Checking responsibility:
IT operations and building services of the data centre, supported by energy management.
Check method:
Evidence of actual waste heat use or of another waste heat recovery application; otherwise the documented assessment under Article 26(7) demonstrating technical or economic infeasibility.
Rule set:
Data centres with a nominal total energy input of more than 1 MW
Conditions of Rule Set:
Source reference:
Artikel 26 Absatz 6
Source excerpt:
Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass Rechenzentren mit einem nominalen Gesamtenergieinput von mehr als 1 MW die Abwärme oder andere Anwendungen für die Wärmerückgewinnung nutzen
Comply with the Annex XIV requirements on connection rules and connection procedures Other Electricity transmission and distribution system operators
Description:
The electricity transmission or distribution system operator must comply with Annex XIV. Annex XIV requires three things of it: to establish and make public its standard rules on the bearing and sharing of the costs of technical adaptations — grid connections, reinforcement of existing networks and installation of new networks, improved network operation, non-discriminatory application of network codes; to provide new producers of electricity from high-efficiency cogeneration seeking a grid connection with a comprehensive estimate of connection costs, a timetable for receiving and processing the connection request and an indicative timetable for the connection, the overall procedure not exceeding 24 months; and to provide standardised and simplified procedures for connecting distributed cogeneration producers. The standard rules must be based on objective, transparent and non-discriminatory criteria. This obligation is recorded separately from the monitoring and reporting of network losses under Article 27(3) because it calls for a different act and addresses different counterparties. The Directive is formally addressed to the Member States; the obligation recorded here reaches the company only through national transposing law, which had to be in force by 11 October 2025.
Frequency:
Continuous
Check frequency:
-
Products/Services:
The electricity transmission and distribution networks operated by the company.
Checking responsibility:
Grid connection management and regulatory affairs of the system operator.
Check method:
Published standard rules under Annex XIV, point (a), templates for the information to connection applicants under point (b), and documented standard procedures under point (c).
Rule set:
Electricity transmission and distribution system operators
Conditions of Rule Set:
Source reference:
Artikel 27 Absatz 8
Source excerpt:
Die Übertragungs- und Verteilernetzbetreiber müssen Anhang XIV entsprechen.
Assess long-term energy performance contracts when awarding energy-relevant service contracts Due Diligence Contracting authorities and contracting entities for contracts above the procurement thresholds
Description:
When awarding service contracts that are significant in terms of energy consumption, the contracting authority or entity assesses whether it is feasible to conclude long-term energy performance contracts that deliver long-term energy savings. The assessment arises in every such award procedure. The Directive is formally addressed to the Member States; the obligation recorded here reaches the company only through national transposing law, which had to be in force by 11 October 2025.
Frequency:
Event-triggered
Check frequency:
-
Products/Services:
-
Checking responsibility:
Procurement and the awarding unit, supported by energy management.
Check method:
Documented assessment of the feasibility of a long-term energy performance contract in the procurement file.
Rule set:
Contracting authorities and contracting entities for contracts above the procurement thresholds
Conditions of Rule Set:
Source reference:
Artikel 7 Absatz 3
Source excerpt:
bei der Vergabe von Dienstleistungsaufträgen, die in erheblichem Maße energieverbrauchsrelevant sind, prüfen, ob es durchführbar ist, langfristige Energieleistungsverträge zu schließen, die langfristige Energieeinsparungen erbringen
Publish the impact of the contract on energy efficiency in the TED notice Reporting Contracting authorities and contracting entities for contracts above the procurement thresholds
Description:
For contracts above the EU procurement thresholds, the contracting authority or entity makes the information on the impact of the contract on energy efficiency publicly available by publishing it in the relevant notice on the Tenders Electronic Daily (TED) website. The publication arises in every such award procedure. The Directive is formally addressed to the Member States; the obligation recorded here reaches the company only through national transposing law, which had to be in force by 11 October 2025.
Frequency:
Event-triggered
Check frequency:
-
Products/Services:
-
Checking responsibility:
Awarding unit.
Check method:
Reconciliation of the TED notice against the information on the contract's impact on energy efficiency.
Rule set:
Contracting authorities and contracting entities for contracts above the procurement thresholds
Conditions of Rule Set:
Source reference:
Artikel 7 Absatz 5 Unterabsatz 2
Source excerpt:
die Informationen über die Auswirkungen von Aufträgen, deren Wert mindestens den in Absatz 1 genannten Schwellenwerten entspricht, auf die Energieeffizienz öffentlich zugänglich machen, indem sie diese Informationen in den jeweiligen Bekanntmachungen auf der Website „Tenders Electronic Daily (TED)“

Measures

Title Due date
Have the energy management system certified by an independent body -
Description:
The system in place is certified by an independent body in accordance with the relevant European or international standards. Without that certification the obligation under Article 11(1) is not fulfilled.
Obligations:
  • Implement and certify an energy management system
Source reference:
Artikel 11 Absatz 1 Unterabsatz 1 Satz 2
Source excerpt:
Das Energiemanagementsystem wird von einer unabhängigen Einrichtung im Einklang mit den einschlägigen europäischen oder internationalen Normen zertifiziert.
Engage qualified or accredited energy auditors -
Description:
The energy audit is carried out in an independent and cost-effective manner by qualified or accredited experts in accordance with Article 28, or implemented and supervised by independent authorities under national legislation.
Obligations:
  • Have an energy audit carried out
Source reference:
Artikel 11 Absatz 2 Unterabsatz 2 Buchstabe a
Source excerpt:
in unabhängiger und kosteneffizienter Weise von qualifizierten oder akkreditierten Experten gemäß Artikel 28 durchgeführt oder
Align the energy audit with the minimum criteria of Annex VI -
Description:
The audit follows the minimum criteria of Annex VI: up-to-date, measured and verifiable operating data on energy consumption and load profiles, a detailed review of the energy consumption profile of buildings, operations and installations including transport, life-cycle cost analysis instead of simple payback periods, and proportionate and representative data.
Obligations:
  • Have an energy audit carried out
Source reference:
Anhang VI Buchstabe a
Source excerpt:
Sie basieren auf aktuellen, gemessenen, belegbaren Betriebsdaten zum Energieverbrauch und den Lastprofilen (für Strom);
Collect the data centre indicators set out in Annex VII -
Description:
For the annual publication the indicators of Annex VII are collected: name, location and operator, installed power, data traffic, data stored and processed, energy consumption, power usage effectiveness, temperature set points, waste heat utilisation, water usage and share of renewable energy.
Obligations:
  • Publish the energy performance information of the data centre annually
Source reference:
Anhang VII Buchstabe a
Source excerpt:
Name des Rechenzentrums, Name des Eigentümers und des Betreibers des Rechenzentrums, Datum der Inbetriebnahme des Rechenzentrums und Gemeinde, in der sich das Rechenzentrum befindet;
Incorporate the energy efficiency requirements of Annex IV into the tender documents -
Description:
The tender documents take up the requirements of Annex IV: only products meeting the efficiency criterion of the relevant delegated act or the benchmarks of the relevant ecodesign implementing measure, together with the rules on green public procurement, tyres, IT equipment, buildings and works, and service contracts.
Obligations:
  • Procure only highly energy-efficient products, services, buildings and works above the procurement thresholds
Source reference:
Anhang IV Buchstabe a
Source excerpt:
beschaffen sie nur Produkte, die das in Artikel 7 Absatz 2 der genannten Verordnung festgelegte Kriterium erfüllen;

Penalties

Description Kind Rule set
Member States lay down rules on penalties applicable to infringements of the national transposing provisions and take all measures necessary to ensure that they are applied. The penalties must be effective, proportionate and dissuasive. The Directive does not determine their nature or level; these follow only from national law. In Germany, for the obligations under Article 11 (energy management system, energy audit, action plan, notification) and Article 12 (data centres) they follow from Section 19 of the Energy Efficiency Act and from the Act on Energy Services and other Energy Efficiency Measures; Section 19(1), point 5, also covers, via Section 11 of the Energy Efficiency Act, the use of waste heat by data centres under Article 26(6). For public procurement (Article 7), for the plans of district heating and cooling systems (Article 26(5)) and for system operators (Article 27), by contrast, Section 19 of the Energy Efficiency Act provides no administrative offence; whether and how those obligations are backed by penalties in Germany cannot be taken from this record. Other -
Responsible authority:
Die von den Mitgliedstaaten benannte zuständige Behörde; in Deutschland für das Energieeffizienzgesetz das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.
Source reference:
Artikel 32 Sätze 1 und 2
Source excerpt:
Die Mitgliedstaaten erlassen Vorschriften über Sanktionen, die bei Verstößen gegen die aufgrund dieser Richtlinie erlassenen nationalen Vorschriften zu verhängen sind, und treffen alle für die Anwendung der Sanktionen erforderlichen Maßnahmen. Die vorgesehenen Sanktionen müssen wirksam, verhältnismäßig und abschreckend sein.

Milestones

Date Type Description
2023-09-13 Adopted Adoption of the Directive by the European Parliament and the Council.
Source reference:
Eingangsformel
Source excerpt:
-
2023-10-10 Entry into Force Entry into force on the twentieth day following publication in the Official Journal of 20 September 2023.
Source reference:
Artikel 39 Satz 1
Source excerpt:
Diese Richtlinie tritt am zwanzigsten Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union in Kraft.
2024-05-15 Other First publication of the information set out in Annex VII by data centres.
Source reference:
Artikel 12 Absatz 1
Source excerpt:
bis zum 15. Mai 2024 und danach jährlich die in Anhang VII aufgeführten Informationen zu veröffentlichen
2024-09-15 Other First transmission of the information and key performance indicators to the European database by reporting data centre operators under Delegated Regulation (EU) 2024/1364; the second transmission is due by 15 May 2025 and annually thereafter.
Source reference:
Artikel 3 Absatz 1 der Delegierten Verordnung (EU) 2024/1364
Source excerpt:
-
2025-01-01 Other First plan by operators of existing district heating and cooling systems above 5 MW.
Source reference:
Artikel 26 Absatz 5 Satz 1
Source excerpt:
ab dem 1. Januar 2025 und danach alle fünf Jahre
2025-10-11 Transposition Deadline Deadline for Member States to transpose the bulk of the Directive into national law.
Source reference:
Artikel 36 Absatz 1 Unterabsatz 1
Source excerpt:
bis zum 11. Oktober 2025 nachzukommen.
2025-10-12 Application Start Articles 13 to 16 and Articles 18 and 20 and Annexes II, IX, XII, XIII and XIV apply from this date.
Source reference:
Artikel 39 Unterabsatz 2
Source excerpt:
Die Artikel 13 bis 16 und Artikel 18 und 20 und die Anhänge II, IX, XII, XIII und XIV gelten ab dem 12. Oktober 2025.
Revisions
# Date Type Description Introduced in Removed in
1 2025-10-12 Application Start Articles 13 to 20 and Annexes II, VIII, IX, XII, XIII and XIV apply from this date. v1 v3
2 2025-10-12 Application Start Articles 13 to 16 and Articles 18 and 20 and Annexes II, VIII, IX, XII, XIII and XIV apply from this date. v3 Current
2025-10-12 Other Repeal of the predecessor Directive 2012/27/EU.
Source reference:
Artikel 38 Satz 1
Source excerpt:
mit Wirkung vom 12. Oktober 2025 aufgehoben
2026-10-11 Other Latest date for the first energy audit of companies above the 10 TJ threshold.
Source reference:
Artikel 11 Absatz 2 Unterabsatz 3
Source excerpt:
spätestens bis zum 11. Oktober 2026 ein erstes Energieaudit durchgeführt wird
2027-10-11 Other Latest date by which companies above the 85 TJ threshold must have an energy management system in place.
Source reference:
Artikel 11 Absatz 1 Unterabsatz 2
Source excerpt:
spätestens bis zum 11. Oktober 2027 über ein Energiemanagementsystem verfügen

Linked regulations

Type Regulation
Repeals Energieeffizienzrichtlinie 2012
Amends Verordnung über den Klima-Sozialfonds
Related Delegierte Verordnung zum Bewertungssystem für Rechenzentren